lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft

Nachrichten-Hintergründe-Informationen-Zusammenhänge, die man bei "WIKILEAKS" nicht findet…..

Meine kleine DESINFORMATIONS-Wochenend-Rundschau

Geschrieben von lupo cattivo - 12/12/2009

Der TAGESSPIEGEL schießt den Vogel ab

mit seinem Artikel zum “Klimawandel”:
Warum Europa den Entwicklungsländern hilft
, einer grotesken und verwirrenden Skizze einer auf Falschmeldungen aufgebauten Mitleidstheorie :“(…)Die ärmeren Länder sind von der globalen Erwärmung besonders betroffen “(…)” soll zweifelsfrei einstimmen auf eine globale Erwärmung, obwohl bekannt ist (mit Ausnahme unserer MaMe), dass diese seit 2001 einer Abkühlung gewichen ist und die übrigen Schwankungen völlig im Normal-Bereich liegen.
“(…) Die Ankündigung (von Finanzhilfe der EU) verfehlte ihre Wirkung nicht: Der Chef des UN-Klimasekretariats, Yvo de Boer, sagte, das Signal aus Brüssel sei eine ‘riesige Ermutigung’.”
Dazu muss man sagen, dass die UN wie auch der IPCC eine Gründung des Worldgouvernements sind, da hackt keine Krähe keiner anderen ein Auge aus.
Auf 100 Milliarden Euro wird der jährliche Bedarf ab 2020 geschätzt. Europa will sich dabei mit etwa 30 Milliarden Euro beteiligen. Handelt es sich bei der Soforthilfe um frisches Geld? (…) Beim deutschen Beitrag handelt es sich um frisches Geld, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel ‘Das ist Geld, das wir bislang nicht verwendet haben’, erklärte sie mit Blick auf die von der Bundesregierung zugesagte Summe von 1,26 Milliarden Euro.”

Man behalte im Auge, dass niemand weiß, wer hier “den Bedarf” und wie geschätzt hat; interessant ist aber, dass Frau Merkel 1,26 Mrd. Euro “frisches Geld” (vermutlich im Kühlschrank?) hat, das sie bisher nicht verwendet hat… obwohl wir allenthalben sparen, Beiträge erhöhen mussten und müssen.“Nach einem EU-Stufenplan sollen die Europäer im kommenden Jahr einen Anteil von 0,51 Prozent am Bruttoinlandsprodukt für die Entwicklungshilfe leisten. Bis zum Jahr 2015 soll der Anteil auf 0,7 Prozent wachsen. Diesen Betrag haben die Industriestaaten den Entwicklungsländern schon in den siebziger Jahren zugesagt. Außer einigen skandinavischen Staaten zahlt aber noch kein Industrieland diese Summe. Deutschland liegt derzeit bei etwa 0,38 Prozent. Der Bundestag hat vergangene Woche beschlossen, dass die Klimaschutzzahlungen auf die 0,7-Prozent- Quote angerechnet werden sollten. Das haben Umweltminister Norbert Röttgen und die Kanzlerin aber wieder infrage gestellt.”
Verwirrung total, Verklausulierung von: Die “Industriestaaten” haben vor 30 Jahren mal Zusagen gemacht, an die sie sich aber – wie üblich – gar nicht zu halten gedenken, sondern die nur für die Propagandamaschine gemacht wurden. Der Bundestag hat zwar was beschlossen, aber das hat keine Bedeutung wenn Röttgen (kennt den jemand?) und “die Kanzlerin” das nicht wollen.
“Wie teilen die EU-Staaten die zugesagte Summe untereinander auf?
Alle 27 EU-Länder leisten einen Beitrag zur Soforthilfe – auch die von der Finanzkrise besonders betroffenen baltischen Staaten und das schuldengeplagte Griechenland. Während Bulgarien nur einen symbolischen Anteil von 60 000 Euro beisteuert, stehen Großbritannien mit rund 1,7 Milliarden Euro sowie Deutschland und Frankreich mit jeweils 1,26 Milliarden an der Spitze der Geldgeber.”

In Wahrheit sind die baltischen Staaten und Griechenland – aus eigener Kraft – zahlungsunfähig, nur wenn “irgendwer” noch für sie bürgt, werden die Banken diesen Ländern noch Geld geben. (Wer ist der irgendwer?) Offenbar nicht “besonders betroffen” sind Länder wie Spanien mit 20 Prozent Arbeitslosen und Italien, wo allein innerhalb der letzten neun Monate 50.000 Einzelhandelsgeschäfte geschlossen haben (= ./. 180.000 Arbeitsplätze). “Groß”britannien, das im Wesentlichen sein BSP aus dem Verkauf betrügerischer Finanzkonstrukte generiert hat, für die sich hoffentlich bald immer weniger Dumme finden lassen, gibt den “Großkotz”, denn der Handel mit Klimaderivaten & Co lässt neue Hoffnungen am Horizont aufkommen und Deutschlands “mächtigste Frau der Welt”, die alleine über 100 Mrd. Euro in eine Geldabsaug-Anlage mit dem Namen HRE versenkt hat, gibt den Moderator.
“Viele Entwicklungsländer leiden schon heute unter den Folgen des Klimawandels. China beispielsweise hat zwischen 1990 und 2008 jedes Jahr rund 0,78 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts (BIP) verloren, weil wetterbedingte Katastrophen jährliche wirtschaftliche Schäden von durchschnittlich 25,9 Milliarden Dollar hinterlassen haben. Für ein kleines, armes Land wie Honduras bedeuten die jährlich etwa 660 Millionen Dollar Verluste bereits einen Einbruch im BIP um 3,3 Prozent.”

So macht man das, warme Luft, hört sich aber toll an:
1. Behauptung: die folgenden Kosten seien “Folgen des Klimawandels”
2. Alle wetterbedingten Schäden sind KATASTROPHEN
Der Leser soll NICHT darüber nachdenken, dass vielleicht China und Honduras auch schon vor 1990 wetterbedingte Schäden in gleicher Höhe entstanden sind, nachprüfen kann er die Zahlen ohnehin nicht und der Leser erfährt nicht, dass das “kleine, arme” (soll heißen bedauernswerte) Honduras leider im Hinterhof der USA liegt und dass ohne US-Ausbeutung das BIP von Honduras vermutlich um 100 Prozent höher läge und eigentlich sollte er an der Stelle auch erfahren, dass “unsere” BIP-Berechnung auch noch den – vom System eingebauten – Defekt hat, dass Schäden sich eben positiv auswirken, weil eben z.B die Zerstörung einer Brücke durch den Neubau derselben BIP entstehen lässt.
“Konkret wird das Geld gebraucht, um in Entwicklungsländern erst gar nicht in eine klimaschädliche fossile Infrastruktur wie etwa eine Stromversorgung auf Kohlebasis zu investieren, sondern gleich auf Wind, Sonne und Erdwärme zu setzen. Noch liegen die Kosten dafür etwas höher als für konventionelle Kraftwerke.
Konkret: Wir (Industrieländer) wollen nicht, dass ihr über eine eigenständige Energieversorgung nachdenkt, kauft lieber unsere Solarzellen, Windkraftanlagen und Wärmepumpen !
“Außerdem ist eine bessere Katastrophenvorsorge nötig. So sind in Bangladesch auf höheren Gebieten Schutzräume gebaut worden, in die Menschen fliehen können, wenn beispielsweise ein Zyklon bevorsteht.
Das freut den Gutmenschen, aber wie viel Geld hat man für diese “Schutzräume” investiert? Und sind die vielleicht in Wirklichkeit aus Spenden für Hochwassergeschädigte bezahlt worden?
Das war für mich das Highlight
“(...) in Mosambik sind Dorfbewohner mit Mobiltelefonen und einfachen Messgeräten – ein langer Faden mit einem Gewicht daran – ausgestattet worden, um Hochwasser am Sambesi-Fluss besser vorhersehen zu können. Über ihre Mobiltelefone geben sie die Messergebnisse an die Menschen weiter, die unterhalb des Flusses leben und so rechtzeitig vor einer Flut gewarnt werden können.”

Ich finde, soviel Wahrheit hätte man dem Leser einfach nicht zumuten dürfen:
Wir liefern – vermutlich mit dem Aufdruck “made in Germany” – Messgeräte nach Mozambique bestehend aus einem langen Faden – “made in Germany” – und einem – vermutlich sehr präzisen – Gewicht, ebenfalls mit der Prägung “made in Germany”. Leider geht aus dem Artikel nicht hervor, ob diese Messgeräte – “ready to use” geliefert werden (was Arbeitsplätze in D erhalten würde), oder ob die Endmontage von der einheimischen Bevölkerung vorgenommen wird (was andererseits in Afrika dringend benötigte Arbeitsplätze schaffen würde), ob diese unter Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen des Sambesi konstruiert wurden und mit welchem Wert diese Messgeräte der Kostenstelle “deutsche Entwicklungshilfe” zugerechnet wurden.
“Der dritte Aspekt ist die Anpassung an die Erderwärmung. In Äthiopien und im Nordosten Kenias sind die Regenzeiten nicht mehr vorhersehbar. Alte Getreidesorten oder Wanderwege der Hirten mit ihren Herden können das Überleben der Menschen nicht mehr sichern. Anpassung bedeutet hier: Regenwasserspeicherung, andere Bewässerungssysteme und neue trockenresistente Getreidesorten. An der Küste kann Anpassung bedeuten, dass Siedlungen aufgegeben werden und Menschen eine neue Heimat finden müssen. Oder, dass Dämme gebaut werden, um Städte vor dem steigenden Meeresspiegel zu schützen.”
Zack, da haben wir sie wieder die Erderwärmung, wegen der wir ständig mehr heizen müssen… und in Äthiopien und Kenia haben die offenbar keinen Kachelmann, der ihnen die Regenzeiten genau ansagt? Offenbar ist deren alter Medizinmann verstorben…?
Alles Unsinn, das ist gar nicht die “Message”… die liegt hier : “neue Getreidesorten” Monsanto, Syngenta & Co haben in Afrika noch nicht genug Unheil angerichtet und wenn erst mal alle eingetrichtert bekommen haben, dass “Neue Getreidesorten” DIE LÖSUNG sind, dann wird es auch der Rest der Welt “fressen”.
Nachricht für alle Küstenbewohner: Baut Dämme! Wir haben auch ein paar große Baukonzerne in unserem Portfolio, die wollen auch Geld verdienen. Ja, ja, der Meeresspiegel wird dann schon steigen, aber fangt schon mal zu bauen an!
WELT zum Thema: Merkel verlässt beim Klimaschutz die Überholspur
Message: wir verlieren Arbeitsplätze, weil wir so vorbildlich das Klima schützen und Merkel überholt alle (wenn sie will). Aber im GUARDIAN dürfen sich Mr. BROWN & Mr. SARKOZY ein paar Popularitätspunkte einsammeln, indem sie eine “Tobin-Tax” auf Finanztransaktionen zur Finanzierung der Klimaschutzkosten vorschlagen. Da sie beide Angestellte der FED-Weltregierung sind, wissen Sie ganz genau, dass man eine solche Steuer immer vorschlagen darf, dass sie aber bestimmt nicht umgesetzt wird.

BTW, die kanadische GLOBE&MAIL betreibt Geisterbeschwörung und fragt: Where in the world is Osama bin Laden?
(Für die jüngeren Leser: das ist der Mann, für den man in Afghanistan einmarschieren musste, weil er sich ganz bestimmt dort aufhält) um in der Folge aufzulisten, welche Anstrengungen die USA unternommen haben, um diesen zu jagen: “So waren US-Truppen schon im Dezember 2001 ‘ganz nah dran’ und im Mai 2004 auch, aber leider haben sie die Fährte verloren. Im Juli 2005 sagte der CIA-Direktor, Porter Goss, er habe eine ‘excellente Idee’, wo OBL zu finden sei (…) er hat diese aber niemandem verraten.
Im September 2007 verriet der sog. Terroristen -’Zar’ Richard Clarke ABC, dass er vermute, OBL habe sich nach Südostasien abgesetzt, aber vermutlich ohne Bart;
” er verrät aber nicht, warum man dann noch in Afghanistan ist (und auch nicht, dass OBL in Wirklichkeit auf keiner US-Fahndungsliste zu finden ist).
“Dann hat sich im Februar 2008 ein UCLA-Research-Team an die Arbeit gemacht und sie haben mittels satellitengestützter geographischer Erkundung tatsächlich drei mögliche Verstecke entdeckt, in denen sich ObL möglicherweise aufhalten könnte.
Daraufhin hatte die NY-Daily News gemeldet, dass OBL nun im Chitral District in Pakistan gejagt werde und am 4.Dezember 2009 hat ein gefangener Taliban der BBC erzählt, dass er im Januar oder Februar jemand getroffen hatte, der da gerade aus Ghazni/Afgh. gekommen war.”

Damit nicht noch ein paar andere diese Fabel abschreiben: OBL war schon 2001 schwer nierenkrank und ist deswegen in US-Militärkrankenhäusern in ADEN und Rawalpindi behandelt worden, zuletzt am 10.9.2001. Aufgrund  seiner tödlichen Krankheit hatte die Familie Bin Laden, die mit der Bush-Familie über die Carlyle-Group geschäftlich eng verbunden ist, ihren Sohn Osama für eine US-Soap-Opera zur Verfügung gestellt, in der er den Sündenbock darstellen musste.
Und immer wieder der (war doch nur ein…) “Luftschlag von Kundus”

DIE ZEIT veröffentlicht “Brisante Details zu Oberst Kleins Angriffsbefehl” dabei beruft sie sich wiederum auf die Süddeutsche Zeitung, die sich wiederum auf den “offiziellen und geheimen” Nato-Untersuchungsbericht bezieht. Insofern handelt es sich laut “Zeit”  um “Enthüllungen”.
“Den Angaben zufolge macht Klein in einem von ihm verfassten Bericht kein Hehl aus seinen Absichten: Es sei ihm darum gegangen, die Taliban zu ‘vernichten’. Wie aus dem Papier der Nato hervorgeht, auf das sich die Süddeutsche bezieht, lieferte sich die Bundeswehr im Vorfeld des Luftschlags wochenlang Gefechte mit den Taliban, die die Sicherheit der Region Kundus durch Überfälle zusätzlich gefährdet hätten. Vor diesem Hintergrund kommt der NATO-Oberkommandierende, US-General Stanley McCrystal, zu dem Schluss, dass Oberst Klein in der fraglichen Nacht des 4. September der Moment günstig erschienen sei, (…) Wie die Zeitung weiter berichtet, gab es laut dem Nato-Bericht mehr als 100 Tote, unter ihnen 60 bis 80 Taliban aus dem Aliabad-Distrikt sowie ihre Anführer vor Ort (…) Bei den Bundeswehrsoldaten in Kundus hatte sich der CSU-Politiker am Freitag erneut demonstrativ hinter Oberst Klein gestellt. ‘Oberst Klein ist ein Mensch, der in dieser Nacht nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hat und seine Soldaten schützen wollte’, sagte er in Afghanistan.”
An anderer Stelle berichtet die Zeit, dass sich Guttenberg VOR “seine” Soldaten gestellt habe, andererseits steht er hinter Klein, also man kann sich ein Bild machen. Aber Hauptsache ist doch, dass – wie es DIE WELT beschreibt – um die GEZIELTE TÖTUNG von Taliban ging. Getötet wurden 142 Menschen und davon sollen laut WELT&ZEIT  60-80 “Taliban” gewesen sein.
Kann mir bitte jemand erklären, woran man bei einem toten Afghanen erkennt, dass er ein TALIBAN war? Haben die Mitgliedsausweise? Eigene Taliban-Pässe?

Oder ist es vielleicht einfach so, dass von den 142 Toten ca. 60 bis 80 männlich waren und nach dem Motto ist dann Taliban, wer keine Burka trägt?
Und bei all dem Murks soll laut WELT dann auch noch die “ELITEEINHEIT KSK beteiligt?” gewesen sein? Macht aber nichts, denn wir zahlen ja für unsere Fehler nach dem Motto: “Entschuldigung, wir haben gerade Ihre Mutter ermordet, was macht das?”
Da AL-Qaida aber laut WELT den Anschlag verurteilt …, muss der ja dann doch richtig gewesen sein?
Nein, man muss diesen ganzen Artikel lesen, dann versteht man, warum Groucho Marx sagte: “Militärische Intelligenz” ist ein Widerspruch in sich.
Das sollte man auch nicht glauben, obwohl es WELT und SPIEGEL berichten: Die größte und älteste Terrororganisation der Erde, CIA,  will die Zusammenarbeit mit der “Sicherheitsfirma” genannten Verbrecher- und Folterfirma Blackwater kündigen, die in Afghanistan und Irak 40.000 “Sicherheitsmänner” im Einsatz hat? Wenn das der Fall wäre, dann wäre doch die ganze Truppenaufstockung des Weltenretters in Wahrheit eine Reduzierung?

Zum guten Schluss:

HANDELSBLATT berichtet: Shell erhält Zuschlag für Riesen-Ölfeld im Irak
Dazu sollte man zumindest wissen, dass die irakische Nationalbank von Goldman-Sachs, einer der Rothschild-Banken an der Wallstreet, gemanagt wird. Die beiden Unternehmen Shell und die “malayische” Petronas, die ebenfalls mit im Boot ist, gehören ebenfalls zum Rothschild-Imperium und es ist die FED, die hinter der US-Politik steht, in Afghanistan und Irak einzufallen, denn beide Länder hatten bis zu diesem Zeitpunkt als einzige von szt. sieben Ländern keine Rothschild-Bank.
Weiter heißt es über TOTAL, die beim Bieterrennen nur 2. Sieger waren: “Total hatte sich schon unter Saddam um die Rechte für das Feld mit seinen Reserven von 12,6 Mrd. Barrel bemüht.”
Was verschwiegen wird: Saddam hätte das Geschäft mit Total gerne gemacht, denn er wollte sein Öl nicht mehr gegen Dollar, sondern nur gegen Euro verkaufen. Damit hätte er aber für die FED-USA eine brandgefährlichen Präzedenzfall für weitere arabische Länder geschaffen und da auch Total nicht ohne Rothschild geht, kam da der Querschuss aus Washington: STOPP, Saddam ist jetzt nicht mehr unser Freund, also dürft ihr mit ihm auch keine Geschäfte machen (und wir werden dafür sorgen, dass irakisches Öl wieder und nur in Dollar gehandelt wird)
Interessant, inzwischen (22:15) ist der Artikel umgeschrieben und nun haben auf einmal die “russischen Konzerne” LUKOIL und STATOIL den Zuschlag erhalten… und das ist nun der Gipfel der Zusatz-Desinformation, denn diese beiden “russischen” Firmen gehören (natürlich) ebenfalls ins Rothschild-Portfolio
“(…) Der Irak braucht für den Wiederaufbau nach Jahrzehnten von Krieg, Sanktionen und Vernachlässigung seiner Ölanlagen dringend die erwarteten Einnahmen aus den Förderlizenzen.”

Fehlt der Hinweis: Die USA brauchen Öl zu Preisen, die sie selbst festlegen können.
Und man muss sich die Methodik der Desinformation vergegenwärtigen: Bei der Verbreitung von neuen Halbwahrheiten wird immer ein Teil der alten Lügen als “gegeben” eingebaut, sodass der Informationskonsument nach und nach diese Dinge auch als “gegeben” wahrnimmt.
Deshalb gibt es im Handelsblatt parallel den Artikel:
50 Jahre Opec: Die Wurzeln der Macht liegen in Bagdad.
“2010 wird die Organisation Erdöl exportierender Staaten (Opec) 50 Jahre alt. Ein neues Buch untersucht die Einflussmöglichkeiten des Ölkartells und stellt die Akteure im Ölmarkt vor (…) In dem Gebiet des heutigen Saudi-Arabiens hätten amerikanische Ölfirmen eine dominierende Rolle im Kampf um Öl und Macht gespielt. Selbst die Gründung der Opec 1960 habe sich fast unbemerkt von der Weltöffentlichkeit vollzogen. Das Kartell war die Antwort der Produzenten auf mehrere Preissenkungsrunden.”

Was hier fehlt: Nicht ohne Grund erfolgte das Ganze fast unbemerkt, denn die Gründerstaaten waren damals Saudi-Arabien, Kuwait, Irak, Iran und Venezuela, fünf Vasallen der USA. Die Gründung hatte vor allem den Zweck mit konzertierten Aktionen/Krisen den Ölpreis aufwärts oder abwärts zu manövrieren. Damit kann man hervorragende Profite erzielen, wenn man wie die FED-USA selbst an allen Schalthebeln sitzt.
“Erst Anfang der 70er-Jahre wendete sich das Blatt. Aus dem Käufer- wurde ein Verkäufermarkt. Die Zahl der neu erschlossenen Ölquellen blieb hinter dem rasch wachsenden Verbrauch zurück.”

Anfang der 70er, das war genau DER Zeitpunkt, als die USA eingestehen mussten, dass sie das Bretton-Woods-Abkommen längst gebrochen hatten und der Dollar eigentlich schon wertfrei war. Gleichzeitig hatten Sie aber “durchgesetzt”, dass Erdöl nur noch in Dollar gehandelt werden dürfe.
Allein durch diesen Trick sicherten sich die FED-USA eine zwangsläufig steigende Nachfrage nach Dollar, obwohl allen klar war, dass dieser nur durch “warme Worte” gedeckt war.
“Dennoch dauerte es bis 2008, bis die Ölpreise ihren bisherigen Höchststand von fast 150 Dollar pro Barrel erreichten. Ein Niveau, das die Opec und ihre vermeintliche Macht in den Mittelpunkt rückte.”
Hier wird richtig gesagt: “vermeintliche Macht”
“Doch angesichts der nahezu ausgereizten Möglichkeiten, die eigenen Kapazitäten kurzfristig zu erhöhen, konnte die Opec den letztjährigen Preisanstieg nicht bremsen. Das schafften erst die wirtschaftliche Abschwächung und der Einbruch der Nachfrage. Auch hier stieß die Macht der Opec an ihre Grenzen. Denn trotz massiver Produktionskürzungen vermochte sie auch den Preisrutsch nicht wirklich zu stoppen.
Was nie und nimmer gesagt wird: Dass natürlich die USA mit einem Energiebedarf von 30 Prozent am gesamten Weltbedarf, mit dem Monopolygeld der FED, das im Sinn des Wortes unbegrenzt war und ist, den Preis bestimmen und nicht die OPEC.
Die Wurzeln der Macht liegen also auch hier nicht in Bagdad, sondern in Washington, New York und anderswo.
TROTZDEM: Ich wünsche allen Lesern einen schönen und gemütlichen  3.Advent

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