lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft

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Das Pyramidenspiel – von Michael Winkler-

Posted by lupo cattivo - 17/02/2010

Zinsen werden heute mit der größten Selbstverständlichkeit kassiert und gezahlt, weil jeder davon ausgeht, dass Zinsen zum Wirtschaftsleben einfach dazugehören.

Dabei gibt es keinen größeren Sprengsatz für das Wirtschaftsleben, als eben diese Zinsen.

Angefangen hat das zu einer Zeit, als die Menschheit von Viehzucht gelebt hat. Wer eine Kuh für ein Jahr verleiht, dem entgeht die Milch, welche die Kuh in dieser Zeit gegeben hat. Außerdem bekommt er eine Kuh zurück, die ein Jahr älter ist, also an Wert verloren hat. Dafür möchte er natürlich einen Ausgleich haben, eben die Zinsen. Schon für Ackerbauern sieht die Angelegenheit anders aus: Wer Getreide verleiht, bekommt nach einem Jahr Getreide aus der neuen Ernte zurück. Hätte er sein Getreide nicht verliehen, wäre es von Mäusen gefressen worden, es wäre ausgetrocknet, hätte an Wert verloren. So bekommt er nach einem Jahr seinen gesamten Wertverlust ersetzt. Wieso sollte er dann auch noch Zinsen erhalten?

Natürlich kommen jetzt die Kapitalisten mit dem schönen Satz: Selber essen macht fett.

Natürlich wird das nicht so direkt und eindeutig verständlich gesagt, sondern das Bild vom bemitleidenswerten Darlehensgeber beschworen, der die eigene Familie darben lässt, um dem Nachbarn in schwerer Not zu helfen, und damit ein Anrecht auf eine kleine Belohnung hat. Vom großen Kapitalisten, der zwanzig Bauern für sich schuften lässt, selbst keinen Finger krümmt und von den abgepressten Zinsen herrlich und in Freuden lebt, wird hingegen nur selten gesprochen. Und wenn doch, dann nur von bösen Kommunisten oder noch böseren Antisemiten.

Um das Wesen und die Sprengkraft der Zinsen zu beschreiben, komme ich leider nicht ohne Zahlen aus. In der folgenden Tabelle führe ich das bekannte Beispiel vom “Josephspfennig” auf. Man nimmt dabei an, dass der biblische Joseph dem Sohn seiner Frau (die eigene Vaterschaft wird ihm per Indizienbeweis abgesprochen) bei dessen Geburt ein Sparbuch eingerichtet habe, mit einem einzigen Pfennig bzw. einem Cent als Startguthaben. In der Tabelle habe ich aufgeführt, wie schnell der kleine Jesus bei welcher Verzinsung Euro-Millionär geworden wäre, also 100 Millionen Cent auf seinem Konto angesammelt hätte.

Ein Prozent Zinsen, das gibt es auf ein Sparbuch in schlechten Zeiten, wie wir sie derzeit unter Angela Merkel erleben. Gelegentlich gibt es sogar noch weniger, 0,75 Prozent oder 0,50 Prozent. Das andere Ende, die zehn Prozent, sind weniger, als die meisten Menschen in Merkel-Deutschland für einen Dispokredit berappen müssen. Da werden gerne mal 13,75 Prozent genommen und richtig teuer wird es, wenn das Dispolimit überschritten wird, dann werden daraus 18,5 Prozent oder noch mehr.

Nimmt man die Verzinsung von Bundesanleihen, die fünf Prozent, so hätte die Familie derer von Nazaret kurz nach dem Ende des weströmischen Imperiums ein Vermögen von 374,5 Millionen Euro besessen, die Jahr für Jahr 18,725 Millionen Euro Zinsen abwerfen und so für ein auskömmliches Leben sorgen. Das heißt, während im Rest der Welt sich die Bauern die Finger blutig schuften, hätte dieser auserwählte Clan dank des einen gut angelegten Cents die ganzen folgenden Jahrhunderte hindurch schwer reich und ohne Arbeit prassen können.


Ich weiß, es handelt sich dabei um ein Gedankenmodell, ich lasse es auch gleich mit der Realität kollidieren. Stellen wir uns vor, Ihr Urgroßvater hätte nicht einen Pfennig, sondern gleich 1.000 Goldmark in zehnprozentigen Staatspapieren angelegt. Gehen wir in obige Tabelle, ergäbe das nach hundert Jahren 12.527.380 Goldmark. Nur, leider, wurde die “Goldmark” 1923 im Verhältnis eins zu einer Billion abgewertet, selbst wenn es damals schon zwölfeinhalb Millionen gewesen wären, die Inflation hätte das Vermögen vollständig vernichtet.

Der Josephs-Quadrans (ein Viertel As, die damals kleinste römische Münze) wäre schon unter den römischen Kaisern entwertet worden, denn schon diese Herrschaften erlagen dem Zauber der Inflation. Das funktionierte damals nach dem gleichen Prinzip wie heute: man prägte höhere Werte auf die Münzen. Was zu Zeiten von Augustus noch aus reinem Silber geprägt worden war, hat 300 Jahre später kein Silber mehr gesehen, obwohl rein formal der gleiche Wert darauf gestanden hat.


Damit wären wir bei einem weiteren Argument für Zinsen angelangt: Da das Geld fortwährend an Welt verliert, müssen Geldbesitzer, die ihr Geld verleihen, für diesen Verlust entschädigt werden.
Das ist jedoch ein Zirkelschluss: Zinsen vermehren Geld, mehr Geld entwertete das vorhandene Geld, die Geldentwertung erfordert Zinszahlung.


Ich komme auf diesen Mechanismus noch zurück, ich möchte vorher noch auf eine üble Praxis der Antike eingehen, die vereinzelt bis in die Neuzeit fortgesetzt worden ist: die Steuerpacht. Rom hat seine Provinzen oft an Steuerpächter überlassen. Der Steuerpächter hat dem Senat eine Steuerzahlung in festgelegter Höhe zugesichert und diese Steuern aus der eigenen Tasche bezahlt. Das hat er natürlich nicht aus Menschenfreundlichkeit getan, sondern er hat die Steuern bei seiner Provinzbevölkerung wieder eingetrieben, mit Zins und Zinseszins. Es war damals üblich, dass ein römischer Adliger arm das Amt eines Stadthalters übernommen hat, um nach fünf Jahren schwer reich wieder nach Rom zurückzukehren. Dort wurde er oft genug vor Gericht gestellt, um ihm den Reichtum wieder abzunehmen. 48 Prozent Zinsen pro Jahr für die vorgestreckte Steuer wurden damals nicht als sittenwidrig angesehen, und wollte oder konnte die Provinz nicht zahlen, kam die römische Armee zum Inkasso.


Falls Sie sich jetzt an Kredithaie erinnert fühlen – ja, das ist richtig. Das ist Antike pur, es funktioniert heute so gut wie damals. Sogar die kräftigen Männer, die bei Bedarf das Geld eintreiben, gibt es noch. Nur die Schwerter und Rüstungen sind außer Mode gekommen.

Zinsen haben für den, der sie erhält, die angenehme Eigenschaft, dass er Einnahmen erzielt, ohne dafür zu arbeiten (“Leistungsloses Einkommen”). Für den, der sie bezahlen muss, ist damit die unangenehme Eigenschaft verbunden, dass er mehr arbeiten, mehr leisten muss, um die Zinsen zu bezahlen (“Zinsknechtschaft”).


Die beste aller Zinswelten

Ein weiteres Argument für Zinsen ist, sie seien der Anreiz für den Kapitalbesitzer, sein Geld nicht in der Schatulle zu lassen, sondern es in den Kreislauf der Wirtschaft zu geben. Nehmen wir eine Goldwährung, die Dukaten. Golddukaten gibt es wirklich, das sind kleine, dünne Münzblättchen, die 3,45 Gramm Gold enthalten. Der aktuelle Preis für eine beträgt etwa 75 Euro. Das heißt, 20 Dukaten (netto) genügen, um einen Monat lang auskömmlich zu leben. Bekommen Sie 25 Dukaten, mästen Sie mit dem Überschuss Ihr Sparschwein. Die Münze besteht aus einer Goldlegierung, sie läuft nicht an, sie rostet nicht, wenn Sie konsequent sparen, besitzen Sie nach 30 Jahren 1.800 Dukaten, ohne je einen Cent Zinsen erhalten zu haben. Von dem Geld könnten Sie siebeneinhalb Jahre wie bisher weiterleben, Sie hätten die sicherste Rente von allen.

Jetzt kommt ein sehr wortgewandter Mann von der Sparkasse zu Ihnen und jagt Ihnen Angst ein. Jeder Einbrecher in der ganzen Stadt wäre hinter Ihrem Sparschwein her, wenn Sie das Tierchen verstecken, würden Ihre Kinder das niemals finden und sollte Ihr Haus abbrennen, müsste man ewig in den Trümmern suchen.
Es sei doch viel besser, das Geld ihm anzuvertrauen. Im Tresor der Sparkasse läge es so viel sicherer, da würde jeder Einbrecher scheitern. Ihre Erben wüssten jederzeit, wo das Geld aufgehoben ist, und sollte Ihr Haus abbrennen, der Tresor der Sparkasse würde das nicht einmal merken.
Und während Sie sich noch fragen, was Sie für diese Dienste bezahlen müssen, eröffnet Ihnen der Schlipsträger, das alles sei nicht nur kostenlos, die Sparkasse würde Ihnen sogar noch Geld dafür bezahlen, dass sie Ihr Geld sicher aufbewahrt.


Das klingt so gut, dass Sie sich ärgern, dass der nette Herr nicht schon vor 30 Jahren bei Ihnen aufgetaucht ist. Was Sie nicht sofort sehen, sind die Nebenbedingungen. Der Anzugträger möchte nämlich bezahlt werden, der Tresor der Sparkasse kostet Geld, das Gebäude, in dem der Tresor steht, kostet Geld, die Leute, die in der Sparkasse arbeiten, kosten Geld, der Chef, der dort nicht ganz so viel arbeitet, kostet mehr Geld, sogar die Putzfrau, die jeden Abend mit ihrer Hutnadel den Tresor öffnet, um dort das Geld abzustauben, kostet Geld.


Jetzt raten Sie einmal, wer das Geld bezahlt, das diese Sparkasse kostet? Nicht Herr Müller aus Berlin oder Scheich Alimente bin Dschihad aus Weitfortistan, sondern SIE. Bleiben wir bescheiden, wir haben eine Goldwährung, es gibt keine Inflation. Sie bekommen ein Prozent Zinsen, derjenige, der sich Ihr Geld von der Sparkasse leiht, zahlt fünf Prozent. Sie bekommen pro Jahr 18 Dukaten, der Entleiher zahlt 90 Dukaten und von den 72 Dukaten Differenz lebt die Sparkasse.


Aber wieso zahlen Sie diese 90 Dukaten, obwohl Sie gar nicht der Entleiher sind?

  • Der Entleiher ist der Bäcker, bei dem Sie Ihre Brötchen kaufen.
  • Der Bäcker muss die Zinsen wieder hereinholen, deshalb schlägt er das Geld auf den Preis der Brötchen auf.
  • Diese Brötchen kaufen nicht nur Sie, sondern auch
  • Ihr Metzger, der das Geld, das er für die Zinsen in den Brötchen bezahlen muss, auf seine Wurst drauflegt. Sie bezahlen also über den Metzger einen weiteren Anteil an Zinsen Ihres Bäckers.
  • Ihr Vermieter kauft ebenfalls diese Brötchen, er schlägt den Preis auf die Miete auf. Er geht zum selben Metzger, also…

Mit anderen Worten: Die Sparkasse arbeitet nicht so kostenlos, wie der Schlipsträger Ihnen eingeredet hat, sondern greift kräftig in Ihre Tasche. Ihre Altersvorsorge reicht jetzt nicht mehr 90 Monate, sondern nur noch 80 Monate, weil die Sparkasse Ihnen so prächtig hilft.

Wir haben keinerlei Geldentwertung, wir haben kein leistungsloses Einkommen (höchstens den Sparkassendirektor), wir haben keine wirkliche Zinsknechtschaft (der Bäcker schlägt die Zinsen ohne Probleme auf seine Brötchen um). Trotzdem sind 12,5% Ihrer Altersversorgung weg. Weil Ihr Sparschwein das nicht getan hätte, braucht es auch keinen Anzug und keine Krawatte.


In der Realität geht es noch weitaus schlimmer zu
: Ungefähr 90 Prozent der Bevölkerung der BRD bezahlen mehr an Zinsen für Andere, als sie selbst an Verzinsung für Ihr Kapital erhalten. Nur zehn Prozent verdienen mit Zinsen Geld. Anders ausgedrückt: Neun Menschen müssen mehr arbeiten, im Hamsterrad die Zinsen erwirtschaften, die der zehnte genüsslich einstreicht. Interessanter Weise sind dies dieselben Zahlen, die den Merkel-”Aufschwung” kennzeichnen: 90% der Bevölkerung hat während dieser “guten” Jahre Vermögen verloren, nur 10% haben gewonnen, also von der ganzen Merkelei profitiert.

Die reale Zinswelt

Im täglichen Leben bezahlen wir nicht mit wertstabilen Dukaten, sondern mit bedrucktem Papier, auf dem als Wertangabe “Euro” steht. Dieser schöne Euro ist ein enger Verwandter von Honeckers Aluchips, der von Westlern gerne als Spielgeld bezeichneten Mark der DDR.
Wobei die DDR sogar noch seriöser gearbeitet hat, denn deren Währung wurde vom Staat kontrolliert und stabilisiert, der Euro unterliegt dem freien Spiel der Kräfte.
Seit seiner Einführung hat der Euro im Schnitt 60% seines Wertes verloren – in den Jahren 2002 bis 2009. Mein Verleger wollte das Buch “Die spirituelle Welt” für 27,95 Euro herausbringen. Ich habe ihn auf 24,95 Euro heruntergehandelt und das als überschaubaren Preis angesehen. Das ist heute ein gängiger Buchpreis, aber es sind 48,78 DM. “Optisch” wäre der Preis damals 49,80 DM gewesen – und ich gebe zu, selbst als gut bezahlter Softwareingenieur habe ich zu DM-Zeiten nur wenige Bücher in dieser Preisklasse gekauft.


Die Westmark hatte bei ihrer “Geburt” einen Referenzwert, die Ostmark nur den Zwang des Staates, dieses Zeug als Zahlungsmittel zu verwenden. Bei der guten alten D-Mark hieß die Referenz Dollar und die Referenz des Dollars war Gold. Diese doppelte Referenzierung wurde 1971 aufgehoben, statt dessen wurde eine lockere Bindung an einen realen Wert eingeführt. Die Mark “floatete” gegenüber dem Dollar, sie wurde also zum Tageskurs gehandelt, und der Dollar floatete gegenüber dem Erdöl. Das Rom der Neuzeit, die USA, hielt und hält mit ihren Legionen die Erdölprovinzen besetzt, ihre Steuerpächter sind die arabischen Potentaten, die dank des Erdöls sagenhaft reich geworden sind.


Der Euro ist mit den schlechtesten Eigenschaften beider Welten ausgestattet.
Wie bei der Ostmark besteht sein innerer Wert aus dem Zwangsdiktat des Staates, dieses Zeug als Zahlungsmittel zu verwenden. Wie bei der Westmark ist der Euro ein Schuldgeld, das durch einen doppelten Buchungsvorgang in die Welt gesetzt wird. Jeder Euro entsteht auf eine Weise, die ein Physiker namens Stephen Hawking beschreibt, um ein Schwarzes Loch auszudünnen: Es gibt einen positiven Euro (Guthaben) und einen negativen Euro (Schulden). Kämen beide zusammen, würde sie sich auflösen und verschwinden. Der Trick ist, beide zu trennen. Das Guthaben wird irgendwo verbucht, die Schulden woanders.
Das so aus dem Nichts geschaffene Geld wandert weiter, von Konto zu Konto, die Schulden häufen sich ebenfalls irgendwo an.

Während für Hawking ein Teilchen entkommt, das andere im Schwarzen Loch verschwindet, also in der Bilanz das Schwarze Loch um dieses Teilchen erleichtert wurde, verschwindet der negative Bruder des Euros nicht. Er bleibt in der Bilanz stehen und er wird verzinst. Das Schwarze Loch der Zinswelt verschwindet nicht, es wächst mehr und mehr an. In der realen Zinswelt werden aus 1.800 Euro Guthaben und 1.800 Euro Schulden nach einem Jahr 1.818 Euro Guthaben und 1.890 Euro Schulden. Da die Konten ausgeglichen werden müssen, steht die Differenz von 72 Euro ebenfalls als Guthaben in den Büchern, allerdings nicht bei demjenigen, der das Geld verliehen hatte, sondern bei der Bank, als deren Gewinn.


Im Beispiel mit den Dukaten wäre das nicht gegangen, denn hätte man für diese Differenz reale Dukaten benötigt, die kleinen, dünnen Blättchen aus Gold. Mit Papiergeld ist das keinerlei Problem. Wobei Papiergeld der falsche Ausdruck ist, denn das gedruckte Geld ist nur eine Erscheinungsform des tatsächlichen Geldes, gewissermaßen die sichtbare Spitze des Eisbergs. Das “wirkliche” Geld ist virtuell, existiert als Bits und Bytes in den Computern der Banken. Geld zu fabrizieren ist so leicht, wie Zahlen in einen Taschenrechner eintippen, Guthaben und Schulden verteilt der Rechner der Bank entsprechend. Wir kennen längst das Verhältnis: Neun Zinsknechten steht ein auserwählter Guthabenbesitzer gegenüber. Neun Arme bezahlen einen Reichen, damit dieser noch reicher wird.


Reichtum

Wirklicher Reichtum entsteht nicht durch Arbeit oder Leistung, das gehört zu den großen Lügen unserer Gesellschaft.
Es gibt hin und wieder ein paar Ausnahmen, den Erfinder mit einer bahnbrechenden Entdeckung, den Künstler, der Millionen Platten verkauft. Doch der normale Erfinder wird finanziell ausgehungert, bis er seine Erfindung für ein paar Brosamen hergeben muss, der normale Künstler wird nicht gefördert und durch die Medien gereicht, sondern kann froh sein, wenn er durch kleine Auftritte sein Leben fristen kann.

Wirklicher Reichtum entsteht, indem man anderen Leuten das Geld abnimmt. Das Rothschild-Manöver nach der Schlacht von Waterloo war ein offener Betrug: Er hat verbreiten lassen, Napoleon hätte gesiegt, damit eine Börsenpanik ausgelöst und so billig eingekauft. Als sich die Wahrheit herausstellte, schossen die Aktien in neue Höhen und der Reichtum der Rothschilds wurde sprichwörtlich.
Heute vollziehen sich die Börsenmanipulationen unauffälliger, hinter den Kulissen. Ob Enron oder em.tv, es gibt Leute, die haben damit richtig Geld verdient, als die Blase aufgepumpt wurde, und rechtzeitig verkauft, bevor sie geplatzt ist.

Bei der Deutschen Telekom wurde das Geld der kleinen Anleger eingesammelt, dann in die USA transferiert und die Aktienkurse brachen zusammen. Bei Lehman Brothers wurden deutschen Rentnern ach so sichere Zertifikate aufgeschwatzt, die heute wertlos sind. Der aktuell größte Börsenbetrüger Madoff hat 50 Milliarden Dollar “vernichtet”. Aber, wie Rothschild richtig erklärt hat, das Geld ist nicht weg, das hat jetzt nur ein Anderer. Jemand, der dadurch reich geworden ist. Es ist gewiss ein reiner Zufall, dass das Bindeglied zwischen Rothschild, der Deutsche Telekom (“Ron Sommer”), den Lehman Brothers und Bernie Madoff die jüdische Religion der Akteure ist. Ein überzeugendes Argument zur Haltlosigkeit des Antisemitismus’ ist es allerdings auch nicht.


Reichtum entsteht durch Umverteilung. Als die Sowjetunion zerfallen ist, fielen die meisten Russen in ein finanzielles Nichts. Ein paar, die zufällig ebenfalls der von Gott so offensichtlich gesegneten mosaischen Religion anhingen, wurden zu milliardenschweren Oligarchen. Die Abwicklung der DDR wurde dank des damals verantwortlichen Staatssekretärs Horst Köhler zu einem überaus einträglichen Geschäft für die westdeutschen Banken. Für den damals entstandenen Schaden zahlen wir alle noch unseren Solidaritätszuschlag.


Reichtum erzeugt Zinseinnahmen und Zinseinnahmen sorgen für noch mehr Reichtum
. Die Umverteilung durch Zinsen funktioniert nach den gleichen Prinzipien, durch die größere Vermögen angehäuft worden sind: Das Geld von vielen Leuten wird in einer Hand konzentriert. Das können arme Leute sein, wie die von den Oligarchen ausgeraubten Russen, die deutschen Rentner mit Lehman-Zertifikaten oder die Telekom-Opfer. Es können genauso gut reiche Leute sein, wie bei den Börsenmanipulationen der Rothschilds oder dem betrügerischen Schneeballsystem von Madoff.


Geld in den “richtigen” Händen ist eine brutalere Vernichtungswaffe als alle Atombomben.
Geld stürzt ganze Völker in Armut, Hunger und Elend. Der Reichtum des Südens hat den amerikanischen Bürgerkrieg ausgelöst, die Befreiung der Sklaven hat keinen interessiert, sie wurde zu Propagandazwecken nachgeschoben.
Geld, die wachsende Präsenz deutscher Produkte auf den Weltmärkten, führte zum ersten Weltkrieg, um die Handelskonkurrenz auszuschalten.

Geld, das Ausscheren des mittellosen Deutschen Reiches aus dem von den Finanzhäusern kontrollierten Welthandel, führte zum zweiten Weltkrieg. Raubkriege wurden als brutalste Vernichtungskriege geführt, denen nachträglich ein humanitäres Mäntelchen umgehängt worden ist.

Zinsen bedeuten leistungsloses Einkommen für einige Wenige, für die durch göttliche Gnade Auserwählten.
Zinsen bedeuten Knechtschaft für Milliarden, die dadurch ausgebeutet werden und unablässig im Hamsterrad rennen müssen. Schlimmere Diktaturen, als der Nationalsozialismus je hätte werden können, werden von der “Gemeinschaft der zivilisierten Völker” mühelos toleriert, wenn sich ein Raubkrieg gegen sie nicht lohnt, die Siegesbeute zu gering ist.


Der Holocaust ist heute nicht nur eine neue Religion mit eigenen Heiligen und eigenen Teufeln, sondern zugleich eine registrierte Schutzmarke. Wenn es jemand wagt, Holocaust™ für eigene Zwecke zu verwenden, zum Beispiel als “Abtreibungs-Holocaust” oder “Hunger-Holocaust”, begehren die Rechteinhaber der Handelsmarke (das hochgestellte “TM” steht für “Trademark”) auf. Das ist nicht anders, als würde jemand seine Limonade “Orangen-Coca-Cola” nennen.
Mit den toten Armeniern im ersten Weltkrieg ist kein Geld zu verdienen, mit den Opfern von Stalin, Mao und Pol Pot ebenfalls nicht, nur mit Holocaust™ funktioniert das. Hier wird Geld schnell eingetrieben, aber nur ganz gemächlich und nach umfassender Prüfung an die Opfer verteilt. Und sollte in der Zwischenzeit Geld verloren gehen, weil sich jene, die das Geld verwalten, daran bedienen, wird eben nachgefordert. Die biologische Grenze, das altersbedingte Ableben der Opfer, wird durch “Traumatisierung” der Kinder und Enkel ins Unendliche hinausgeschoben.


Das Pyramidenspiel

Neun Arme bezahlen einen Reichen, neun Reiche bezahlen einen Superreichen, neun Superreiche bezahlen einen in der wirklichen Hochfinanz.
Der Aufbau gleicht einer Pyramide, in der Reichtum und Macht auf Kosten der tieferen Ebene nach oben geschaufelt werden. Zinsen lassen neue Schulden entstehen, Schulden bedeuten neue Guthaben. Der Bäcker im Dukatenbeispiel hat seine Schuldzinsen auf die Brötchen umgeschlagen. Im Lauf des Pyramidenspiels entstehen immer mehr Schulden, für die Zinsen eingefordert werden. Diese neuen Schulden erfordern mehr und mehr Zinsen, die wieder bei den Brötchen landen. Es gibt Schätzungen, wie hoch der Zinsanteil bei einem solchen Brötchen heute ist – sie beginnen bei 25%.

60% Wertverfall beim Euro seit dessen Einführung im Jahr 2002, 80% bis 90% Wertverfall der D-Mark von 1948 bis 2001.
Nehmen wir den Goldpreis als Maßstab, auch wenn dieser massiv manipuliert wird, um den Wertverfall des Geldes zu kaschieren, dann hat unser Geld seit 1971 neun Zehntel seines Wertes verloren.

Vereinfacht ausgedrückt, sind unsere Preise zehnmal höher als 1971. Das zeigt an, dass der Zinsanteil in unseren Waren bei 90% liegt. Gut, ich müsste von Zinsen und Schulden sprechen, aber wir reden hier von Sollzinsen. Schauen Sie mal in die Tabelle, die ich oben angeführt habe. Aus einer einzigen geliehenen Mark sind nach 50 Jahren 106,72 Mark geworden – der Zinsanteil beträgt über 99%.


Es sind Zahlenspiele, Abstraktionen der realen Welt.
In der realen Welt fallen Schuldner aus, Forderungen müssen abgeschrieben werden. Uneinbringliche Schulden sind unauszahlbare Guthaben, das heißt, wenn die Schulden wegfallen, werden mit ihnen die Guthaben vernichtet. Das verringert den Zinsanteil wieder. Selbst ganze Heere von akribischen Buchhaltern wären nicht in der Lage, den exakten Zinsanteil eines einzigen Produktes zu ermitteln, weil die Zinsen in allen Posten enthalten sind, in allen Einzelteilen, in der aufgewendeten Arbeitskraft. In einem simplen Produkt wie einem Bleistift stecken die Zinsen des Frühstücksbrötchens der Arbeiter, die Zinsen des Lkw, der die Materialien anliefert, die Zinsen der Fabrikhalle, die Zinsen des Baggers, mit dem die Fundamente dieser Fabrikhalle ausgehoben wurden…

Zu Beginn des Pyramidenspiels sind die Fundamente, die “Armen” stark, weil die Umverteilung noch nicht begonnen hat. Reiche, Superreiche und Hochfinanz sind aus dem gleichen Grund noch nicht besonders reich, die Pyramide ist somit flach. Im Verlauf des Spiels werden die Fundamente mehr und mehr geschwächt, dafür wird die Pyramide steiler und steiler. Das geht solange, bis die Pyramide schließlich einstürzt. Die Baumeister im alten Ägypten haben das leidvoll erfahren. Schauen Sie ruhig mal unter “Knickpyramide” nach, wie damals das Problem gelöst worden ist.

Der Zusammenbruch der Zinspyramide steht unmittelbar bevor. Mögen es nun Monate oder tatsächlich Jahre sein, der Überschuss an Geld und Vermögen wird aufgelöst, indem sich beides gegenseitig vernichtet. Bei Stephen Hawking verschwinden die gegen poligen Teile im Schwarzen Loch, das auf diese Weise immer mehr an Substanz verliert, bis es schließlich explodiert.
Das Ergebnis beider Bilder ist gleich: Bei der Pyramide werden die unteren Schichten zerdrückt und die Spitze stürzt in sich zusammen, beim Schwarzen Loch ist die Entwicklung einer explodierenden Atombombe vergleichbar. Die Atombombe ist im Maßstab zum Schwarzen Loch jedoch nicht mehr wie das Aufflackern eines Streichholzes gegenüber einer tatsächlichen Atombombe.


Zinsfreie Wirtschaft

Eine zinsfreie Wirtschaft ist denkbar, aber sie ist auch eine reichtumsfreie Wirtschaft. Wenn jemand gerade soviel besitzt, um sich und seine Familie komfortabel zu ernähren, fehlt ihm das Kapital, um einen Betrieb zu gründen. Er hat auch nicht soviel Gold und Geld herumliegen, das man ihn durch Zinsen dazu motivieren müsste, das Geld aus dem Sparschwein gegen Zinsen “arbeiten” zu lassen. Erst die Umverteilung, die Anhäufung des Reichtums in den Händen derer, die das Geld zuvor den Anderen abgenommen haben, schafft solche Vermögen. Und erst diese Vermögen schüren den Drang, sich durch weitere Ausbeutung ständig zu vermehren.


Zinsfrei kann nur ein wertstabiles Geld sein
, denn wenn der Wert des Geldes verfällt, sind wir bei dem Bild der Kuh, die mit der Zeit an Wert verliert. Es gibt das “umlaufgesicherte” Geld, das an Wert verfällt. Es wird unter dem Begriff “Freigeld” als Lösung angepriesen. Dieses Geld hat eine eingebaute Inflation. Nach einem festgelegten Zeitpunkt verliert es fünf Prozent an Wert, deshalb ist es nicht sinnvoll, dieses Geld zu bunkern. So soll der Geldumlauf angekurbelt werden und damit die Wirtschaft aufblühen. Verfallendes Geld treibt die Menschen jedoch dazu, es schnellstens in nicht verfallende Werte umzuschichten. Verfallendes Papier in beständiges Gold – und schon ist die großartige Idee ausgehebelt.

Die Idee mit dem Verfallgeld haben wir in Deutschland schon mal bis ins Extrem ausprobiert: 1923 wurden die Löhne täglich ausgezahlt, die Frauen warteten vor den Werkstoren und stoben davon, um einzukaufen, solange das Geld noch einen gewissen Restwert behalten hatte. Wer damals zögerte, den bestrafte die Inflation. Der einzige Unterschied zwischen Freigeld und Hyperinflation besteht darin, dass dieses Freigeld seinen nominalen Wert behält. Wenn der “Januar-Schein” im Februar nur noch 50 “Geld” wert ist, muss man im Februar trotzdem 200 “Geld” in Januar-Scheinen hinlegen, auch wenn die Waren nur 100 “Geld” in Februar-Scheinen kostet.


Unverfallbares, wertstabiles Geld wäre beispielsweise Gold
, die oben schon erwähnten Dukaten. Gehen wir davon aus, dass jeder mit gleich viel Geld anfängt – oder besser, mit gleich wenig. Damit würde niemand das Kapital haben, um eine Fabrik zu bauen.
Der sozialistische Ansatz ist, diese Fabrik vom Staat bauen zu lassen und damit eine Art “Staatskapitalismus” einzuführen. Die Fabrik wäre ein volkseigener Betrieb. Wenn der Staat es anschließend fertig bringt, den Betrieb nicht von Parteifunktionären leiten zu lassen, sondern von Fachleuten, und wenn er den Gewinn nicht radikal abschöpft, sondern die Früchte der Arbeit denen belässt, die sie im Schweiße ihres Angesichts geschaffen haben, könnte das funktionieren.


Die andere Alternative wäre ähnlich einer Kommandit-Gesellschaft
, eine Konstruktion, bei welcher der Staat als Komplementär auftritt und die Arbeiter Kommanditisten sind. Je länger jemand bei einer Firma arbeitet, um so höher ist seine Kommandit-Einlage. Im Ruhestand wird diese Anlage wieder schrittweise aufgelöst, ersetzt somit die betriebliche Rente.


Diese Ansätze beschreiben Möglichkeiten, sie regeln nur leider nicht den wichtigsten Punkt: die menschliche Gier.
Hätte man den alten Rothschild für seinen Betrug aufgehängt und das ergaunerte Geld zurück verteilt, wir würden heute in einer ganz anderen Welt leben. Statt dessen beugten sich alle der so entstandenen Geldmacht. Die Geldmacht hat heute die Weltherrschaft erlangt, ein sicheres Zeichen für den Niedergang einer Gesellschaft. Der Kaiserthron im alten Rom wurde erschachert, der Platz im Weißen Haus in Washington ebenso. Genügend Geld spült die Volksvertreter in die Parlamente, Geld hievt seine Strohpuppen auf die Fernsehschirme, Geld bestimmt die Nachrichten.

Mach Geld! Mach mehr Geld! Mach noch mehr Geld!
– So lautet ein Motto der “Scientology Church”. Dieser Spruch könnte genauso an jeder wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät stehen oder in jedem internen Besprechungszimmer einer Bank hängen. Wer das Können besitzt, eigene Dinge aufzubauen, tut das. Wer dieses Können nicht besitzt, kann sich nur erheben, indem er die Bauten der Anderen niederreißt. Der wortgewandte Vertreter, der seinen Opfern Geld für überteuerte und untaugliche Produkte abschwatzt, wird sogar in einer zinsfreien Gesellschaft sein Unwesen fortsetzen. Das Geld der katholischen Fugger hat ebensolches Unglück gestiftet, wie das Geld der jüdischen Rothschilds.
Das Verbot des Zinsnehmens steht in der Tora, in der Bibel und im Koran – trotzdem haben Juden, Christen und Muslime ihre Mitmenschen ausgebeutet und Zinsvermögen angehäuft.


Weder Religion noch Ethik haben die Ausbeutung anderer Menschen verhindert. Zinsknechtschaft und Sklavenhaltung, die inneren, niederen Triebe der Menschen haben die Mitmenschen zu allen Zeiten unterworfen.

Solange der eine Mensch des anderen Wolf ist, brauchen wir auf eine zinsfreie Wirtschaft nicht zu hoffen.

18 Antworten to “Das Pyramidenspiel – von Michael Winkler-”

  1. “…Wir alle leben mitten in der Lüge eines Geldsystems, das die gesamte Gesellschaft und Kultur in die Schuldenfalle und auf absehbare Frist in den Untergang führt. …
    Sind unsere Pseudopolitiker nur zu dumm, um den wirtschaftlichen Hintergrund zu verstehen? Können sie nicht rechnen? Warum machen sie immer neue, unhaltbare Versprechungen, wo doch schon das, was sie vorher gesagt haben, durch die neuere Entwicklung eindeutig widerlegt wurde?

    Die Antwort hierauf ist ganz einfach und naheliegend: Alle diese Figuren sind selbst Teil des Lügensystems; sie würden sich durch das Eingestehen der Wahrheit selbst abschaffen und die Lächerlichkeit ihres Auftretens offenkundig werden lassen. Deshalb sind sie die letzten, die aus dem Wahnsinn aussteigen können. Und das Gesagte gilt für jeden, ob menschlich ansprechend, nett, sympathisch oder nicht: für Obama, Putin, Merkel, Köhler, Lafontaine, Linke wie Rechte, Grüne wie Liberale, für die chinesischen oder japanischen Politiker genauso wie all die anderen.”
    http://www.radio-reschke.de/20090621_der_jahrhundert-betrug.php

    • es geht darum, dass wir den Begründer und Hauptprofiteur des sog. Systems erkennen . Dies ist Rothschild.
      Deshalb veröffentlicht lupo cattivo die 50 Folgen unterdrückter Rothschild-Verbrechen – in der Hoffnung, dass Menschen dies erkennen.

      Um das zu verstehen, muss man vor allem eines: verstehen, dass der ganze Hoaxx um den Antisemitismus überhaupt nur existiert, damit Rothschild und seine Kampftruppen in diesem Nebel ungestört und ungestraft agieren können

  2. juhail said

    Ich denke, dass es aufjedenfall Menschen gibt, seien sie religiös geprägt oder nicht, versuchen vom Zins wegzukommen.
    http://islamqa.com/en/search2/interest/AllWords/t,q,a

    Es wurde angemerkt, dass Zins in den monotheistischen Religionen wie Judentum oder Islam verboten werden – wenn die Gläubigen dies aber dennoch tun, zeigt dies, wie verblendet man doch vom Kapital ist, sodass man eigene Werte und Prinzipien im wahrsten Sinne des Wortes verkauft.

    Anebi hätte ich noch einige Fragen:

    Die Seite scheint ziemlich intressant aufgbaut zu sein.
    Wo findet man Quellen zu den einzelnen Behauptungen und Informationen?
    (Mehrere) Quellenangaben würden die Authenzität immens steigern.

    Gibt es mehrere Autoren, die für diesen Blog ‘arbeiten’?

    • Juhail, Du kannst wie ich zwei Jahre im Internet stöbern , viele Quellen werden zerstört, muss man dann woanders wiederfinden usw.

      Ich habe am Anfang der Rothschild-Story etwas über den Unsinn von BEWEISEN geschrieben.
      Bei allen Lügen findest Du tausend Beweise in TV.Medien Wikipedia usw.

      Jeder soll einfach für sich selbst entscheiden, ob mewine Darstellungen ihm logisch und PLAUSIBEL erscheinen.

      die Lügen, die uns verkauft werden, sind nämlich bar jeder Logik und Plausibilität

  3. [...] ORIGINAL: http://lupocattivoblog.wordpress.com/2010/02/17/das-pyramidenspiel-von-michael-winkler/ [...]

  4. Ratlos said

    “Das Verbot des Zinsnehmens steht in der Tora, in der Bibel und im Koran – trotzdem haben Juden, Christen und Muslime ihre Mitmenschen ausgebeutet und Zinsvermögen angehäuft.”

    Das waren Keine Christen noch sonst welche denen das von ihrer Religion verboten wurde. Es waren höchstes Menschen, die unter dem Deckmantel religiöser Aktivitäten aktiv waren, weil sie sich da wohl fühlten. Es gibt ein Erlassjahr, in dem jeder seine Schulden verlieren sollte. Idee 1, Ausführung 6. Es waren vielleicht Pseudochristen oder was auch immer, wird es ja überall gegeben haben. Ich bin selber Christ und aus der Gemeinde ausgetreten, weil das Geld regiert, und was die mit diesem Geld machen, was scheinbar reichlich vorhanden ist, ist unverantwortlich gegenüber der Bibel und dem Wort Gottes! Und dem “Nächsten”, der echt nichts hat!

  5. [...] und Einfluss zu erlangen und darauf aufbauend eine Neue Welt Ordnung (NWO) zu errichten. An der Spitze dieser Pyramide dürfte die Familie Rothschild stehen, welche im Hintergrund (über Banken und Konzerne) inzwischen [...]

  6. Trauma said

    Lieber lupo,

    erstmal muss ich Dir für Deine gute Arbeit danken, die in Bezug auf die Gruppe Rothschild verfasst hast. Alles ist plausibel und logisch aufgebaut. Mir war vorher klar, dass es einen Profiteur in diesem perfiden Zinssystem geben muss, aber erst durch Deine Recherchen wurde mir die wahre Möglichkeit bewusst.

    Was mich aber in diesem Artikel ärgert, ist die Erwähnung des Freigeldes und Deine völlige Falscheinschätzung dieser Lehre. Warum wird die Umlaufsicherungsgebühr immer wieder als Inflation fehlinterpretiert. Vorweg muss erwähnt werden, dass Freigeld niemals in einem FED-System entstehen darf, sondern die Geldschöpfung und der Erhalt der Gebühren muss in Staatshände gelegt werden. Somit ist der Staat in der Lage, die umlaufende Geldmenge mit den zu bewegenden Waren abzugleichen und entsprechend auszubessern. Durch die Gebühr hat der Staat immer wieder die Möglichkeit Investitionen zu tätigen, die für seine sozialen Aufgaben nötig sind. Sollte die Wirtschaft wachsen, kann er mit einer entsprechenden Geldmengenerweiterung reagieren, damit das Verhältnis der Geldmenge zu den Waren ausgeglichen bleibt. Bei einer Wirtschaftsschrumpfung, investiert der Staat weniger. Auf Dauer könnten diese Gebühren die Steuern ersetzen.
    Zu den Sparmöglichkeiten:
    Natürlich wird Gold und Boden weiterhin als Schatzmittel verstärkt nachgefragt. Aber Preise sind nunmal Angebot und Nachfrage unterworfen und sich somit auf einen Preis einpendeln.
    Des weiteren gelten die Gebühren nicht für jede Anlageform des Geldes gleich, je langfristiger Geld angelegt wird, desto weniger Gebühren fallen an. Bis dahin, dass keine Gebühren mehr anfallen und somit langfristige Reserven angelegt werden können. Da es tatsächlich keine Inflation gibt, ist das Geld auch nach 30 Jahren gleichwertig. Die scheinbar entfallenden Umlaufgebühren trägt nun die Bank. Sie muss dieses Geld nun als zinslosen Kredit vermitteln, womit der Umlauf gesichert ist, denn nun muss der nächste die Gebühren tragen und dieses Geld gut investieren.
    Niemand könnte jemals wieder in die Zinsfalle geraten und in den Schuldenstrudel gerissen werden.

    Wollte diese Punkte nur mal angesprochen haben, denn das Freigeld ist in den richtigen Händen eine überlegenswerte Sache.

    Mich würde mal interessieren, wie das Verhältnis der Rothschildgruppe zu Silvio Gesell und dessen Anhänger waren.

    Danke und immer weiter so…

    • Hallo Trauma,
      erst mal ist der Artikel von mir veröffentlicht, aber ansonsten von Michael Winkler.
      zweitens profitieren Rothschilds nichtallein vom Zinssystem, sondern vel mehr davon, dass sie soviel davon drucken können wie sie wollen.
      Von mir gibt’s hier keinen Artikel über Freigeld , weil ich das für eine Utopie halte. Sie ist im derzeitigen System so weit umzusetzen, bis es Rothshild zuviel wird.
      So ist auch Wörgl gestoppt worden (in Rothschilds Auftrag)
      Für mich ist klar der Goldbetrug der FED der Knackpunkt, daas betrügerische Bretton-Woods – ohne Abkehr vom Goldstandard wäre der “US”-Zion-Imperialismus niemals möglich gewesen.
      Natürlich auch nicht unser Schein-Wohlstand, aber dafür wären auch nicht alle Völker bis über die Ohren verschuldet und unterjocht.
      Von daher halte ich es für sinnlos, sich mit Freigeld, Regiogeld etc. zu beschäftigen; nur edelmetallgedecktes Geld bricht Rothschild das Genick; man versucht das jetzt in Utah, wobei ich denke, dass das Gesetz gestoppt werden wird, notfalls wieder mit Mord und Totschlag.

      • Trauma said

        Lieber Lupo,

        Da hast Du wohl Recht, habe mir den Pathokratieartikel duchgelesen und dazu noch etwas recherchiert und muss gestehen, dass sich in solch einer Hierarchie kaum ein menschenfreundliches System durchsetzen wird.

        Aber ich glaube mich erinnern zu können, dass Du mal klar gemacht hast, dass gerade die Rothschildgruppe über die meisten Goldvorräte verfügt und somit in einem Goldstandard unglaublichen Machtzugewinn verzeichnen würde. ISt es nicht eines der Ziele der Gruppe, zu gegebener Zeit zum Goldstandard zurückzukehren? Würde es durch diesen Standard nicht unweigerlich zu einer Geldmengenverknappung kommen? UNd gerade diejenigen treffen, die eh schon nichts haben? ICh erinnere mich an den Zauberer von Oz, der den Kampf der Silberwährung gegen den Goldstandard wiedergibt.

        Danke für die Richtigstellung und die schnelle Antwort

        • Ich kenne den Z.Von OZ nicht, da es aber ein Hollywoodstreiefen ist, kann er nur im Sinn des Systems stattfinden.
          Ob die über die größten Golvorräte verfügen, weiss ich nicht, aber jedenfalls über jedweden Sachbesitz.
          Was ich aber geschrieben habe, dass ein neues System nicht stattfinden kann ohne, dass die gesamte Truppe (Rothschild+Zionisten komplett enteignet werden und die Besitztümer wieder in die Hände der Nationen zurückfliessen, denen sie sie geraubt wurden.
          Eine solche Rückabwicklung wird allerdings vermutlich mind. 1 Generation dauern

        • Banana said

          Ich bin der Meinung, Z’Oz ist absichtlich so “geschrieben” worden, die Sichtweise dort ist wohl wieder nur auf den begrenzenden Dualismus aufgebaut, der nur enge Grenzen in der Beurteilung erlaubt. Aber egal, denn wenn einmal eine Transmutation der chem. Elemente Blei und Quecksilber zu Silber und Gold möglich sein wird (durch Kalte Fusion oder anderes?), dann haben letztere Elemente, die ja als ach-so-wichtig für den ökon. Kreislauf der Börsen oder Banken gehandelt werden, als “Geld”-Basis für immer ausgedient – wichtig wäre dann allerdings die Sicherung der Ausgangselemente, und da sollte keiner irgendeine Hand drauf haben dürfen. Insofern sehe ich das ähnlich, dass die Besitztümer sofort an die Menschen zurückgehen müssen, dies aber vielleicht sogar in weniger als in einer Generation. Denn diese, und das kann man überall laut hören, sitzt ja bereits herzhaft hufescharrend in den Startlöchern und will möglichst sofort loslegen!

          Möge die Zeit also jetzt beginnen und das alte Naturrecht nun endlich durchbrechen – die alten Mächte sind definitiv am Ende…

          Grüsse

  7. [...] http://lupocattivoblog.com/2010/02/17/das-pyramidenspiel-von-michael-winkler/ [...]

  8. […] http://lupocattivoblog.com/2010/02/17/das-pyramidenspiel-von-michael-winkler/ […]

  9. monopoli said

    Hat dies auf monopoli rebloggt.

  10. Arcturus said

    Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

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