Wissen ist (Ohn-)Macht, ein Artikel von David Rotter
Geschrieben von lupo cattivo - 10/03/2010
Diesen Artikel habe ich von Sein.de übernommen, weil er aus meiner Sicht eine gute Ergänzung zum PATHOKRATIE-Artikel vom 19.1.2010 darstellt.
Mir erscheint es wichtig, dass wir uns wieder über Dinge bewusst werden, die in unseren Köpfen mutwillig mit Müll (neudeutsch: TRASH) zugeschüttet wurden, wodurch unsere Kritikfähigkeit blockiert ist.
Es wird immer mehr Menschen klar: Wir wurden jahrelang betrogen, ausgebeutet und belogen.
(Anm.: Fast hundert Jahre lang)
Unsere Politik ist kaum mehr als eine Ganzjahres-Karnevalsveranstaltung zur Bespaßung der Massen – in Wirklichkeit diktieren längst Systemzwänge und Großkonzerne das Regierungsprogramm. (Anm: Das Sytem ist ein von Rothschild und seinen Knappen erdachtes und entwickeltes, insofern sind Systemzwänge von diesen geplant !)
Ob Pharma- oder Gentechnik-Lobby, Kriegslügen, Wirtschafts-Kasino, Schweinegrippe oder Geldsystem: Wir leben in einer einzigen großen Illusion, einem Betrug von historischen Ausmaßen.
Aber Hilfe naht! Eine breite Front von Bloggern, Magazinen, Filmemachern, Autoren und Einzelpersonen hat sich aufgemacht, die betrogene Öffentlichkeit zu informieren. Dabei wird manchmal vielleicht etwas über das Ziel hinausgeschossen und eine Lüge durch die nächste ersetzt, aber immerhin: Es wird infrage gestellt, eine Gegenposition formuliert. (Anm:tatsächlich mehrere alternative Sichtweisen angeboten)
Und ein bisschen hilft’s ja. Dass da “irgendwas nicht stimmt“, dass den “Medien nicht zu trauen ist“, dass es letztendlich “doch nur ums Geld geht” – dass glauben mittlerweile sehr viele Menschen quer durch alle Bevölkerungsschichten.
………. Gerade erst hat die Schweinegrippe eindrücklich gezeigt, dass Menschen zumindest nicht mehr alles blindlings glauben. Die Epidemie-Propaganda war eine katastrophale Niederlage. Trotz eines legendär-penetranten Medienaufgebots und kollektiver Angst-Mache vom Allerfeinsten ließen sich letztlich kaum 10 % der Deutschen impfen.
(Anm.:Daraus würde ich allerdings nicht den Schluss ziehen, dass 90% wach sind )
Bei allem, was wir wissen, müssten wir eigentlich mitten in einer globalen Revolution stecken!
Einem Aufbegehren der Betrogenen: “Es reicht!” müssten wir ihnen eigentlich entgegenrufen, “Wir sind menschliche Wesen verdammt noch mal, nicht die Mitarbeiter einer Sklaven-GmbH!”
Aber gar nichts passiert! Wie kann das sein? Wie können wir all das ertragen, mit den Schultern zucken und stumpf die nächste Runde drehen in unserem täglichen Hamsterrad?
Könnte es sein, dass genau das Gegenteil der Fall ist? Dass uns die Wahrheit darüber, wie wir betrogen wurden nicht freier macht, sondern uns stattdessen komplett demoralisiert?
Kann es sein, dass den totalitären Kräften gar nichts Besseres passieren kann, als dass wir alle erfahren, wie sehr wir “verarscht” wurden – weil erst dies uns komplett lähmen wird?
Bruce E. Levine, klinischer Psychologe sagt: ja, genau so ist es. Man nennt dies das “Missbrauchs-Syndrom“.
“Wie behalten Zuhälter, Ehepartner, Chefs, Unternehmen und Regierungen die Kontrolle?
Sie spucken Lügen, emotionalen und körperlichen Missbrauch und Ungerechtigkeiten in die Gesichter ihrer Opfer, und wenn die Opfer Angst haben, aus diesen Beziehungen zu entfliehen, werden sie dadurch immer schwächer. [...] Für Opfer des Missbrauchs-Syndroms ist die Wahrheit über ihre passive Unterwerfung unter eine demütigende Unterdrückung mehr als beschämend [...]. Wenn man sich schon demoralisiert und geschlagen fühlt, ist die wahrscheinliche Reaktion auf die Schmerzen dieser Scham nicht konstruktives Handeln, sondern der Versuch diesen Schmerz nicht zuzulassen oder sich davon abzulenken. Es ist nicht wahrscheinlich, dass die Wahrheit über die demütigende Unterdrückung jemandem die Energie für konstruktive Maßnahmen gibt.”Wissen ist also Ohnmacht?
Kann das sein?
- Kann es sein, dass wir tatsächlich das ganze Ausmaß der Wahrheit gar nicht an uns heranlassen?
- Kann es sein, dass wir vielmehr immer mehr Angst haben? Angst davor, jahrelang in einer Traum-Welt gelebt zu haben. Angst davor, bei uns selbst anfangen zu müssen?
- Und kann es sein, dass uns diese Angst glauben macht, dass die Situation auswegslos ist, dass kleine Schritte nicht mehr zählen, dass wir ja “doch keine Chance” haben? Es ist immerhin möglich.
Aber sind wir denn wirklich so demoralisiert? Kaum vorstellbar. Und wenn ja: Wodurch? Bruce E. Levine gibt einige Beispiele:
“Was junge Menschen in den Schulen erfahren, ist das wichtigste Mittel zur Schaffung unserer zukünftigen Gesellschaft. Schulen sind Orte, an denen Kinder routinemäßig – aus Furcht – Autoritäten gehorchen müssen, für die sie oft eigentlich keinen Respekt haben und Material wiederkäuen müssen, das sie als sinnlos empfinden. Das sind großartige Möglichkeiten jemanden zu brechen”.
Schule macht also vor allem eines: gefügig.
“Heute werden immer mehr Menschen in den USA, die sich nicht den Autoritäten unterwerfen wollen, als psychisch krank diagnostiziert und mit Psychopharmaka ruhiggestellt, welche die Qualen ihrer Langeweile, ihrer Ressentiments und anderen negativen Emotionen betäuben, wodurch sie kompatibler und beherrschbarer werden.”
Besonders bei Teenagern wurden nach Meinung Levines mit dem “Oppositionelles Trotzverhalten” und dem “Aufmerksamkeits-Defizits-Syndrom (ADHS)” zwei Kategorien geschaffen, die sich hervorragend eignen, Störenfriede rechtzeitig auszusortieren. Und für die für die Pharmaindustrie sind Psychopharmaka für Kinder längst eine wahre Goldmine.
“[Jerry] Mander behauptet, dass das Fernsehen dazu beiträgt, alle acht Bedingungen für das Brechen einer Bevölkerung zu schaffen. Fernsehen, erklärte er,
- beschäftigt die Menschen so sehr, dass sie nicht mehr wissen, wer sie selbst sind – und was ein menschliches Wesen ist,
- trennt die Menschen voneinander,
- erzeugt sensorische Deprivation
- beschäftigt den Geist und füllt das Gehirn vorgefertigten Erfahrungen und Denken
- fördert Drogenkonsum um die Unzufriedenheit zu dämpfen (während das TV selbst einen Drogen-ähnlichen Effekt produziert …)
- zentralisiert Wissen und Information;
- eliminiert oder “museumisiert” andere Kulturen, um Vergleiche zu beseitigen, und
- definiert Glück und den Sinn des Lebens.”
Die Kommerzialisierung von allem
“Während Spiritualität, Musik und Kino revolutionäre Kräfte sein können, hat die großflächige Vermarktung von all diesen ihre Fähigkeit gedämpft, eine Rebellion zu energetisieren. So dass nunmehr so ziemlich alles – nicht nur die organisierte Religion – ‘Opium für die Massen‘ ist.
Die vorrangige gesellschaftliche Rolle von US-Bürgern ist nicht mehr die eines “Bürgers”, sondern die eines “Konsumenten“. [...] Konsum zerbricht Menschen, durch die Abwertung von menschlicher Verbundenheit und Geselligkeit, durch Eigenabsorption, das Auslöschen von Selbstvertrauen, die Entfremdung der Menschen von normalen menschlichen emotionalen Reaktionen und durch den Verkauf der Idee, dass gekaufte Produkte – nicht der Mensch und die Gemeinschaft selbst – ihre Rettung seien.”
Dies ist genau die Trennlinie zu den Psychopathen : Die Wiederentdeckung und – zulassung all unserer menschlichen (echten) Emotionen und deren Wiedereinführung in die “Gesellschaft”. Wenn wir das erreichen, dann sind die Psychopathen das, was sie sein müssen: eine “aussätzige” , abartige Perversion dessen, was man menschlich nennt.
Was also tun, gegen ein so großes Problem? Wie den Teufelskreis brechen?Zu nächst einmal heißt es für jeden Einzelnen, bei sich selbst zu beginnen, indem das System nicht länger unterstützt wird:
- Sich so weit wie möglich dem betäubenden Einfluss des gesellschaftlichen Disneylands entziehen.
- Sich auf sich selbst besinnen, wieder fühlen, atmen, kreativ sein und lieben. Mehr Zeit mit Menschen und weniger Zeit mit Maschinen verbringen.
- Produkte und Zusammenhänge hinterfragen.
- Sich auf die Suche machen, nach gesünderem Essen, alternativer Medizin, einer anderen Schule für die Kinder. All die kleinen, einfachen Dinge.
Und dann: Sich nicht feststarren an der hässlichen Fratze der Unterdrückung. Wach sein für die kleinen Siege, die guten Beispiele, die Ermutigung und Solidarität. Für gelebte Moral, Vorbilder, erfolgreiche Projekte, die kleinen Pflänzchen der Hoffnung. Sich umsehen, in die leuchtenden Augen derer, die mit einem gehen, auf diesem Weg an die Grenzen eines neuen Horizonts.
Anfangen im Kleinen. Kreise bilden, die sich ausdehnen, auf andere Kreise treffen, verschmelzen. Die plötzlich, als großer Kreis, mit neuem Selbstvertrauen, selbst das Neue sind.
Stärke gründet sich auf Integrität, auf tiefes inneres Wissen, auf den unbrechbaren Glauben an das Wahre und Gute. Auf Wachheit, Klarheit, Liebe.
Auch Levine hat ein Rezept:
“Die einzig rationale Entscheidung, bei den gegebenen Alternativen, ist den Pessimismus zu vergessen.”
Hier noch ein ergänzender Link, der mir durch einen KOMMENTAR zuging:
Wissen ist (Ohn-)Macht, ein Artikel von David Rotter « lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft sagte
[...] viaWissen ist (Ohn-)Macht, ein Artikel von David Rotter « lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft. Veröffentlicht in Uncategorized [...]
Mayte sagte
Hi Lupo,
Du schreibst: “Aber gar nichts passiert! Wie kann das sein? Wie können wir all das ertragen, mit den Schultern zucken und stumpf die nächste Runde drehen in unserem täglichen Hamsterrad?”
Dazu zwei Zitate von: http://www.bvnl.de/index.php/aktuelles/chronik-berichte-etc/178-allgemein/167-bvnl-gordon-neufeld-tag
Eltern: “… Nach einigen Jahren des Schulbesuchs, der für sie überwiegend Monotonie, Unfreiheit und Unterforderung bedeutete, erfüllten wir ihr ihren seitdem größten Wunsch und meldete sie von der Schule ab. Sie ist sehr glücklich und möchte nie mehr in ein solches “Kindergefängnis”…”
Kind: “… Ich habe oft erlebt, dass Menschen sich frei bildende Kinder einzig deshalb für krank im Kopf erklären und deren Eltern für schlecht. Das weiß ich aus Gesprächen mit Menschen, mit denen ich über Bildung und Schule spreche. Einige sagen auch: naja, für mich war Schule auch nicht gut. Freunde von mir, die sich ohne Schulbesuch bilden, werden deshalb verfolgt, in die Schule zurückgezwungen, ins Kinderheim oder in die Psychiatrie gebracht. Die Kinder sind in ungefähr meinem Alter, eines ist sogar schon 14. Die allerwenigsten Fachleute hier in D. haben Erfahrungen mit Kindern, die sich frei bilden. Die meisten sagen: Schule ist unbedingt wichtig und immer richtig und wenn Du nicht hingehst, bist Du krank. Das ist gefährlich, wenn Leute reden und handeln ohne zu denken und zu erforschen. Ich gehe aber nicht zur Schule und bin trotzdem richtig im Kopf…”
lupo cattivo sagte
Hallo Mayte, wie immer m Leben kann man wohl weder sagen freie Bildung ist gut noch sie ist schlecht.
Ich denke , es hängt sehr viel von den Motiven der Eltern und der Motivation der Kinder ab.
ES ist aber wahr, nicht nur auf diesem Gebiet reden und handeln zu viele Leute, ohne zu denken und es gibt wohl auch Eltern, de das alles aus einer Doktrin heraus machen ohne selbst die nötigen Quaitäten zu haben, da kann es nur schief gehen.
Man kann aber auch mal die Schule wechseln, denn es gibt bessere und schlechte Schulen, das habe ich bei meinen Kindern selbst ausreichend erlebt.
Man muss einfach nicht -passiv- alles mit sich machen lassen, sondern man muss alles im Leben selbst in die Hand nehmen und gestalten, sobald man dazu n der Lage ist.
Ich glaube, Du kannst das !