lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft

Nachrichten-Hintergründe-Informationen-Zusammenhänge, die man bei "WIKILEAKS" nicht findet…..

WAS SAGE ICH MEINEN STUDENTEN AM TAG DES GEDENKENS ?

Posted by lupo cattivo - 27/01/2011

von FRANCO BERARDI    comedonchisciotte (Wiederveröffentlichung aus 2010)

Den folgenden Artikel hatte ich versucht, als Leserartikel in DIE ZEIT zu veröffentlichen vor genau einem Jahr. Er wurde binnen kurzem gekürzt (siehe Markierung)  und danach völlig aus dem Angebot entfernt. Es war ein markantes Erlebnis in Sachen Presse- wie Meinungsfreiheit. Der Artikel ist heute so aktuell wie damals.

«Man hat in Gemetzel unter Kindern angerichtet und die Schuld deren Eltern gegeben, die sie als Schutzschild missbraucht hätten. Ich kann mir nichts infameres vorstellen.  Man hat sie hermetisch in einem Gebiet eingeschlossen und begonnen sie mit den raffiniertesten Waffen, mit unzerstörbaren Panzern zu schlachten, mit modernsten Hubschraubern, die die Nacht zum Tag machen, um besser treffen zu können. Aber 688 tote Palästinenser und 4 Israelis sind kein Sieg, sie sind eine Niederlae für die ganze Menschheit. »
[Stefano Nahmad, dessen Familie unter der Verfolgung der Nazis gelitten hat]
Ich unterrichte in einer Abendschule für Arbeiter, zum großen Teil Ausländer. Es ist die beste Beobachtungsmöglichkeit, zu beobachten, was der Welt widerfährt.
Im vorigen Jahr, als der Tag des Gedenkens näher rückte, den wir jedes Jahr in der Schule begehen. lasen wir Gedichte aus dem Buch „wenn dies ein Mensch ist“ von Primo Levi. Wir haben viel über die Fragen des Judentums gesprochen und über die Geschichte der Juden  in den zurückliegenden Epochen des 20.Jahrhunderts.
Ich habe vorgeschlagen, dass alle einen kurzen Text schreiben sollten über das besprochene Thema.
Claude D, ein junger Mann aus Senegal von etwa 20 Jahren, ziemlich faul aber mit einer lebhaften Intelligenz ausgestattet schloss seinen Aufsatz mit den Worten:: «Jedes Jahr macht man diese Feier zur Erinnerung an der Verfolgung der Juden, aber die Juden sind nicht die einzigen, die unter solcher Gewalt gelitten haben. Warum müssen wir uns jedes Jahr diese Geschichten über sie anhören, während andere Völker genauso abgeschlachtet wurden, ohne dass jemand Notiz davon nimmt ?»

Dieser Satz hat mich getroffen, und ich entschied, ihn als Diskussionsthema vorzuschlagen,
der Klasse, die neben Claude noch aus 5 Italienern, zwei Marokkanern, einem Peruaner, einer Brasilianerin, einem Somalen, zwei Rumänen, eine Ukrainerin und zwei Russen besteht.
Alle waren der gleichen Meinung wie Claude. Um klarzustellen: Niemand zog die Geschichte der Judenverfolgung in Zweifel, auch nicht Yassin , ein junger Marokkaner, der sich leidenschaftlich für die Sache der Palästinenser einsetzt und die Brutalität Israels kritisiert. Alle haben aufmerksam und anteilnehmend die Geschichte von Primo Levi verfolgt.
———————————————-
Ab hier wurde der Artikel von der Zeit-Redaktion abgeschnitten /zensiert

Jedoch fragten mich alle, warum man keine Gedenkfeiern macht für die Verfolgung der Roma, der Indianer oder für die gerade laufende Vernichtung der Palästinenser?
An einem bestimmten Punkt sagte Claude einen Satz, dem ich nichts entgegen halten konnte:
Warum hat noch nie jemand über einen Gedenktag für den afrikanischen Holocaust nachgedacht?
Man denke an die Mllionen seiner Vorfahren, die als Sklaven deportiert wurden, an den irreparablen Schaden, den dies bei den Völkern des westafrikanischen Golfs hinterlassen hat und ich schloss die Diskussion, die allen eine salomonische Lösung zu sein schien.

«Am Tag der Erinnerung benutzt man den Holocaust zur Erinnerung an alle Holocausts, unter denen Gruppen auf dieser Erde je gelitten haben,»Angenommen, “sich mit etwas identifizieren” sagt etwas aus, an das ich nicht glaube ist für mich diese Identifikation nicht von “Blut und Boden“, wie es die romantischen Deutschen nennen, bestimmt sondern von unserer Literatur, von unserer kulturellen Bildung und von unserem sich entwickelnden freien Willen.
Deshalb sage ich, dass ich Jude bin.
Nicht nur weil ich immer ein starkes Interesse hatte an den geschichtlichen und philosophischen Fragen des verstreuten Judentums, nicht nur weil ich mit Begeisterung die Werke von Isaac Basheevis Singer und Abraham Jehoshua, Gerhom Sholem, Akiva Orr, Else Lasker Shule und Daniel Lindenberg gelesen habe, sondern vor allem, weil ich mich immer zutiefst identifiziert habe mit dem, was man das Wesen des verstreuten Judentums nennen sollte.

In der Neuzeit wurden die Juden verfolgt, weil sie Träger eines Rechts waren, dem sie nicht angehörten. Sie sind der Prototyp der modernen Figur des Intellektuellen.
Intellektuell ist derjenige, der sich mit etwas beschäftigt nicht aus Gründen des Eigeninteresses, sondern aus Gründen der Allgemeingültigkeit.
Die Juden spielten, nachdem die Geschichte sie zu Heimatlosen gemacht hatte, eine fundamentale Rolle bei der Entstehung des modernen Intellektuellen , sie hatten eine benso bedeutende Rolle be der Entwicklung der Aufklärung und des Laizismus wie auch bei der Entstehung des Sozialismus. Singer schreibt auf den letzten Seiten seiner Meshugah,
«Die Freiheit zu entscheiden ist direkt verbunden mit dem Einzelindividuum. Zwei Personen zusammen haben schon weniger Wahlfreiheit als der Einzelne, die Masse als Gesamtheit hat theoretisch keinerlei Wahlfreiheit mehr.»Deshalb bin ich Jude, weil ich nicht glaube, dass die Freiheit in der Zugehörigkeit bedingt ist, sondern nur von jedem Einzelnen selbst. Ich weiß sehr gut, dass die Juden im 20. Jahrhundert, von der Macht der Katastrophe, die sie traf, dazu geführt wurden, sich als ein Volk zu betrachten, das ein Land suchen müsse, auf dem es sich versammeln könnte: der jüdische Staat.
Dies ist das Paradox der Identifikation. Der Nationalsozialismus hat ein Volk zusammengezogen, das vorher die individuelle Freiheit als höchsten Wert ansah und sich damit identifizierte.
Der Gedanke der Zusammengehörigkeit, um darauf einen Konfessionsstaat widerspricht den gedanklichen Gegebenheiten, mit denen eigentlich das  Judentum der Diaspora die europäische Kultur bereichert hatte.

In der Geschichte von Liebe und Finsterns schreibt Amos Oz:
«Mein Onkel war ein überzeugter Europäer, in einer Zeit, in der sich noch niemand sonst als Europäer ansah mit Ausnahme meiner Familie und anderen Juden, die wie sie dachten. Die anderen waren alle Panslawen, Pangermanen oder einfach litauische, bulgarische, irische, slowakische Patrioten. Die einzigen Europäer in ganz Europa in den 20er und 30er Jahren waren die Juden.
In Jugoslawien gab es Serben, Kroaten, Montenegriner, dort gabe auch ein Häuflein überzeugter Jugoslawen, ja sogar unter Stalin, wo es Russen, Ukrainer, Usbeken und Tschetschenen gab, lebten unter ihnen unsere Brüder, als Mitglieder des Volks der Sowjetunion
».

Meine Betrachtung der Nahost-Frage war immer weit entfernt von der arabischer Nationalisten.  Hätte man sich denn je mit einer Vision anfreunden können, die auf Autorität und Faschismus aufgebaut ist ? Und heute sollte man sich vielleicht anfreunden mit einem Blickwinkel religiöser Integration, die die Wut der arabischen Völker durchdringt und die leider auch das palästinensische Volk erfasst hat – trotz seiner laizistischen Tradition ?
Weil ich nicht an das Prinzip des „sich identifizieren mit etwas“ glaubte, habe ich auch nie versucht, mich mit der Idee des palästinensischen Staats zu befassen.

Die Palästinenser wurden erst durch die israelische Aggression 1948 gezwungen, sich zu einer nationalen Identität zu bekennen , die sich danach in brutaler Weise äußerte in Form von Vertreibung, als Verjagen von Familien aus ihren Häusern, als Enteignung  ihrer Besitztümer, als  Zerstörung ihres kulturellen Lebens und derer, zu denen sie gehörten.

Zwei Völker- zwei Staaten, das ist eine Formel, die ein kulturelles und ethisches Unheil sanktionieren würde, weil sie einer -zutiefst jüdischen- Vorstellung entgegensteht, dass eben keine Völker existieren, sondern nur Individuen, die entscheiden, zusammen leben zu wollen.

Vor allem widerspricht die Formel auch dem Prinzip, nach dem Staaten nicht aus einer Identifikation mit etwas wie Blut und Boden gegründet sein sollen, sondern auf einer Verfassung, auf dem Willen einer veränderlichen Mehrheit, was nichts anderes bedeutet als wirkliche Demokratie.

Obwohl ich großes Interesse habe an den Verflechtungen von Fragen der jüdischen Historie mit den jüngsten Ereignissen, habe ich niemals etwas zu diesen Themen geschrieben; nicht zur Belagerung von Bethlehem oder das Massaker von Yenin, nicht zur symbolischen Gewalt, ausgeübt von Sharon im September 2000 oder den kriminellen Bombardements des Sommer 2006, die mir den gleichen Schrecken verursachen wie islamischen Attentate in Jerusalem oder Netanja oder die gelegentlichen Morde an Bürgern Israels durch Kassam-Raketen.

Ich habe nicht geschrieben und es tut mir leid, das sagen zu müssen, weil ich Angst hatte. Dass ich auch jetzt Angst habe, will ich nicht leugnen.
Angst davor, beschuldigt zu werden mit einer Waffe, die ich für widerwärtig halte: Der Antisemitismus.
Ich weiß, dass ich auf Grund einer Konvention beschuldigt werden kann, für meine Ansicht, die anhand der Texte von Avi Shlaim und hundert anderen meist jüdischen Wissenschaftlern gereift ist, dass der Zionismus, wenn noch diskutierbar in seinen Anfängen, sich zu einem politischen Monstrum entwickelt hat.
Obwohl ich Angst habe, kann ich nicht mehr schweigen nach der Diskussion mit meinem Studenten Claude.

Ich betrachte den Zionismus als Ursache unzähliger Ungerechtigkeiten und Leiden für das palästinensische Volk, vor allem aber sehe ich darin eine tödliche Gefahr für Juden generell.
Durch die systematische  Gewaltanwendung, die der Zionismus in den letzten 60 Jahren entfesselt hat, erwacht die Bestie des Antisemitismus wieder, sie wird mehrheitsfähig – wenn nicht im öffentlichen Diskurs, dann doch im gemeinsamen Unterbewusstsein.

Angesichts der Tatsache, dass man nicht frei hinaus sagen darf, dass der Zionismus eine falsche Idee ist, die kriminelle Züge hat, sagen dies viele nicht – auch wenn man sie nicht hindern kann es zu denken.

Nachdem ich die Diskussion über Claude’s Worte eröffnet hatte, habe ich entdeckt, dass die anderen Studenten, Italiener, Marokkaner, Rumänen und Peruaner, obwohl sie zunächst die Frage im politisch korrekten Sinn behandelten, bei der Begründung aber oft ihren wahren Gefühlen Platz gaben, am Ende den Zionismus mit den Juden generell im Zusammenhang sahen und den Weg hin zu einer antisemitischen Haltung einschlugen .
Sie sahen den Staat Israel als kriminell und arrogant und identifizierten sich spontan mit dem geschundenen palästinensischen Volk, mit dem unbewusst ein antijüdischer Reflex reaktiviert wird.

Selbst die Zurückhaltung und der Konformismus, die am Tag des Gedenkens gezeigt werden, provoziert dies im gemeinsamen Unterbewusstsein einen tiefen Antisemitismus, zu dem man sich nicht bekennt und den man auch nicht ausspricht.
Deshalb glaube ich, dass es an der Zeit ist, sich von der Unterdrückung zu befreien und ganz klar die Gefahr des aggressiven Zionismus als Gefahr für alle Juden anzuklagen.

Indem man diese jüdische Frage zu einen TABU transformiert hat, zu dem man sich nicht mehr äußern kann, ohne stigmatisiert zu werden, ist dies in Wahrheit der eigentliche Nährboden des Antisemitismus.
Wir nähern uns dem 27.Januar, der auch n diesem Jahr der Tag der Erinnerung sein wird.

Wie kann ich mit der Klasse, die ich dieses Jahr unterrichte, darüber sprechen ?
Claude ist nicht mehr da, aber dafür andere Jugendliche aus Afrika und Arabien und Slawen, zu denen ich nicht mehr über die Gewalt sprechen kann, die die Juden in den 40er Jahren getroffen hat, ohne über die Gewaltdrohung gegenüber den Palästinensern zu reden.

Wenn ich dazu schweigen würde, würde es ihnen heuchlerisch erscheinen, denn sie wissen, was sich gerade zuträgt.

Und wie könnte ich die Analogien zwischen der Belagerung von Gaza und dem Warschauer Ghetto verschweigen ?
Natürlich wurden im Warschauer Ghetto 1943 58000 Juden ermordet während es gerade mal 1000 tote Palästinenser gibt.
Aber wie schon Woody Allen sagt: „Rekorde sind da, um gebrochen zu werden“.

Ist die Logik hinter der Ghettoisierung von Gaza [das ein katholischer Kardinal als „Konzentrationslager“ bezeichnet hat ] denn nicht recht ähnlich wie diejenige, die zur Ghettoisierung der Juden in Warschau führte ?

Wurden nicht auch die Juden gezwungen, sich zu beschränken auf ein begrenztes Gebiet, das dann in kurzer Zeit zum Ameisenhaufen wurde ? Wurde nicht auch um sie herum ein Mauergürtel von 17 km Länge und 3 Meter Höhe gezogen , genau wie der den Israel um die Palästinenser gezogen hat, um die Palästinenser einzukesseln ?
Waren nicht auch die polnischen Juden gezwungen, an vom Militär kontrollierten Grenzübergängen zu passieren ?

Zur Begründung der Aggression, die täglich Hunderte von Frauen und Kindern tötet und verletzt, bezichtigen die politischen Führer Israels die Kassam-Raketen, die in den letzten acht Jahren 10 israelische Todesopfer gefordert haben.[so viele, wie die israelische Luftwaffe in einer halben Stunden tötet]
Es ist wahr: es ist schrecklich und unannehmbar, das die Hamas die israelische Bevölkerung terrorisiert.
Aber rechtfertigt das die Vernichtung eines ganzen Volkes ?
Rechtfertigt unbestrittener Terror die Zerstörung einer ganzen Stadt ?
Auch die Juden in Warschau benutzten Pistolen, Handgranaten, Molotowcocktails und schließlich ein Maschinengewehr, um sich gegen die Eindringlinge zur Wehr zu setzen.
Waffen, die völlig unterlegen waren, genauso wie die Kassam-Raketen. Aber niemand kann die Juden von Warschau verurteilen für ihre verzweifelte Gegenwehr.

Was kann ich am Tag des Gedenkens sagen?

Kann ich sagen, dass wir aller Opfer von Rassismus gedenken sollten, der von gestern und der von heute ?
Oder werde ich dafür schon des Antisemitismus bezichtigt ?
Wenn an dieser Stelle mich jemand beschuldigen wollte, das würde mir keine Angst machen.
Ich bin es leid, mir Selbstzensur beim Reden und sogar beim Denken aufzuerlegen, während es jeden Tag offensichtlicher wird:
Dass der aggressive Zionismus, abgesehen davon, dass er Krieg. Tod und Verwüstung beim palästinensischen Volk verursacht hat, auch die eigene Erinnerung verwüstet hat, bis dahin, dass an in israelischen Kasernen Hakenkreuzmalereien fand , bis dahin, dass kriegsfreundliche Israelis kürzlich pazifistische Israelis mit den Worten beleidigten: „mit Euch hätte Hitler seine Arbeit beenden sollen“Selbst aus der Sicht von Juden wird der Zionismus zu eines tödlichen Gefahr.
Das fürchterliche Schlachthaus, in das Israel den Gazastreifen verwandelt , wie auch das Bombardement von Beirut vor zwei Jahren sind das Zeichen selbstmörderischen Wahnsinns.

Israel hat alle Kriege in den vergangenen 60 Jahren für sich entschieden und kann auch diesen Krieg gegen eine wehrlose Bevölkerung gewinnen.Aber Hunderte von Millionen junger Moslems, die jeden Abend von der Vernichtung ihrer palästinensischen Brüder erfahren lernen eine Lektion, die neuen Nazismus begründet.Israel mag die Hamas militärische besiegen. Es mag auch noch einen weiteren Krieg gewinnen, wie es sie 1948, 1967 und 1973 gewann. Es mag auch noch zwei Krige gewinnen oder drei oder zehn.Aber mit jedem Sieg erweitert sich der Kreis der Verzweifelten, die Front der Terrorisierten, die zu Terroristen werden, weil sie eine Alternative nicht haben.
Jeder Sieg vertieft den Graben zwischen Juden und 1,2 Milliarden Muslimen.
Und weil keine Militärmacht auf Ewigkeit seine Machtüberlegenheit bewahren kann, müssen die zionistischen Führungsgruppen wissen, dass sich eines Tages der aufgestaute Hass einer anderen großen Militärmacht bedienen kann , dass er dann genauso rücksichtslos entfesselt sein wird, wie sich heute der israelische Hass gegen die wehrlose Bevölkerung von Gaza entfesselt hat

35 Antworten to “WAS SAGE ICH MEINEN STUDENTEN AM TAG DES GEDENKENS ?”

  1. Freiherr von Knicke said

    Ist Zionismus, wie die meisten “ismen”, nicht ein Werkzeug von Wenigen zum Zwecke ein oder mehrere Ziele zu erreichen?
    Und so werden Juden, wenn die Zeit reif ist, geopfert. Ohne Gewissensbisse bei denen die dieses Spiel treiben. Wer so dem
    Bösen verhaftet ist, der kann nicht anders. Darum sollte man immer vosichtig sein mit Ausdrücken wie “neuer Nazismus”. Die Nazis waren, auch eine Geburt Jener. Die Nazis waren für “das” singuläre Verbrechen verantwortlich. Also kann es keinen neuen Nazismus geben. Eigentlich müßte ich schweigen, weil ich ja zum Tätervolk gehöre. Als solcher hat man ja seinen Mund zu halten. Alles Unsäglickeiten – das Einzige was hülfe wäre rückhaltlose Aufklärung über den, wie es Premierminister Mayor einmal öffentlich sagte “30-jährigen Krieg gegen Deutschland”. Diese Katharsis täte der Erde gut. Ich meine ohne Rache – nur zur Reinigung.
    Rathenau und Northcliff waren Antizionisten und starben zur “rechten Zeit”, Eichmann, Milch, Heydrich und, und … waren Helfer an der großen Sache – Ein Volk Ein Staat – im vorderen Orient. Heinrich Mann verfasste zum 1.5.1945 einen Artikel
    “An die Berliner”, darin schreibt er unter anderem, wer die Naziführung gefüttert hat. Er spricht von gewöhnlichen Geldmachern, überall verfilzt usw.. Warum macht man bei dem sogenannten Rudolf Hess in Wunsiedel keine Genuntersuchung? Da käme was raus. Warum schreibt ein Spiegel-Redakteur in der “Zeitschrift für Osteuropakunde” sein Forschungsergebnis über die Opferzahlen von Ausschwitz (auf Grundlage von Jan van Pelt)? Man kann dort nachlesen – wer es weiß!
    Noch ein paar Literaturtips (auch wenn bekannt): Der Eisbrecher (Suworow), Churchills Friedensfalle, Die geheimen Hintergründe der amerikanischen Kriege (Mansur Kahn), Israels Geheimvatikan (Eggert), Das Ende der Tabus (Cernin), Das schwarze Reich (Carmin). Fortsetzung folgt. Goethe sagte: “Zur Nation euch zu gründen hoffet ihr Deutschen vergebens, bildet freier , ihr könnt es, den Geist Euch aus”. Davor haben “Jene” Angst. Was sagte Heinrich Mann in dem Artikel: “sie (die Naziführung) haben eure Revolution verraten, dafür sind sie gemietet worden ……..”. Goethe sagte auch: “Wahrscheinlich werden die Deutschen ihre Aufgabe erst dann ergreifen, wenn sie über alle Welt zerstreut sind”. Das ist doch tröstlich. Auch sagte er, daß man mit einem Volk machen könne was man wolle, immer würde es einen Kern von dem bewahren was seine Aufgabe sei. Was ist jetzt die Aufgabe der Juden? Jedenfalls kein Zionismus. Bei den Thoratreuen kann man die Antwort finden.

    • Alexander Weiß said

      Ich schließe mich dieser Rede an.
      Mir gefällt das Zitat: “Zur Nation euch zu bilden, ihr hofft es Deutsche, vergebens; Bildet, ihr könnt es, dafür freier zu Menschen(den Geist) euch aus.”

      Mir kommt zur Frage nach der Aufgabe des deutschen Volkes Viktor Schauberger in den Sinn:
      “Der germanische Mensch hatte das größte Lebensgeheimnis vielleicht einmal besessen,
      jedoch wahrscheinlich nicht gewußt,
      was er mit seiner Hand hat,
      – die so einfach erscheint, jedoch das Leben so kompliziert zu gestalten vermag.
      Alles Einfache ist groß.
      Die größte Kunst ist es aber, mit dieser Hand dasjenige abzuleiten, daß das Werk,
      das dieses Ur-sprüngliche geschaffen hat,
      dorthin auf kürzestem Weg zurück kommt,
      woher dieses Ursprüngliche kam
      – und das ist das Ziel, wo alles wieder von neuem beginnt, der Ur-sprung selbst,
      der Stoff, der nun gefunden ist,
      der Raum und Zeit ewig aufbaut,
      die dem zugehörig sind, das als Rohstoff im entwicklungsbedürftigen Mangel sichtbar erscheint.
      Möge dieser Same des Samens dem Deutschen Volk zu seinem wirklichen Wiederaufbau dienen, das so unsagbar schwer büßen mußte, weil es seinem eigenen Glauben untreu wurde und auf das traute und baute daß die eigene Heimat zerstörte und seit dieser Zeit ruhelos wurde.
      Denn im Mutterland wohnt das Aufbaugeheimnnis.”

      Schön, oder?
      Da hat man dieses Wissen verfügbar und muß doch warten und den Tölpeln beim wirtschaften zusehen.

  2. Netzband said

    Kaisers Geburtstag ist heute, sags ihnen.
    „Das Wahre und Echte würde leichter in der Welt Raum gewinnen, wenn nicht die, welche unfähig sind, es hervorzubringen, zugleich verschworen wären, es nicht aufkommen zu lassen.“

    Johann Gottlieb Fichte

  3. [...] Geschrieben von lupo cattivo am 27/01/2011 lupocattivoblog.wordpress.com/2011/01/27/was-sage-ich-meinen-studenten-am-tag-des-gedenkens LikeBe the first to like this [...]

  4. Gerald said

    Wir sollen den Tag nützen, um der vielen, vielen Menschen zu gedenken, die diese Todesmaschine verschlungen hat. Es ist wie es ist, da gibt es nicht zu beschönigen: “Der Tod ist ein Meister aus Deutschland”, wie Paul Celans es formulierte.

    Nur die Erinnerung gibt den Mut, das Heutige zu benennen. Dies gilt aber auch für Israel in Bezug auf seine Palestinenser. Macht endlich Frieden !

  5. Firestarter said

    Wenn man zweimal den selben Fehler begeht, dann ist es Dummheit!
    Darum lasst uns wach sein! Diese Kriege dienten zur Teilung der Gesellschaft, Familien wurden auseinander gerissen und Kinder wuchsen auf, ohne Väter! Verloren haben wir auch unsere Kultur und dessen Wissen, ganz ausgerichtet auf Industrie und Konsum, in ein System getrieben wo die Abhängikeit zuhause ist! Wir waren darin so gut, wir stellten uns über die Natur. Was müssen wir denn das Wasser achten, ich trinke doch Sprudel? Und denoch suchen wir das, worüber wir uns stellten, die Natur, unser Ur-Sprung!

  6. Anatole said

    Hey Lupo,
    wie du schon richtig beschreibst,ohne H.tler gäbe es kein Massakerstaat Israel,wo tgl ein Massaker an den Palestinensern geschieht!Seither ist Palestina in einem Genozid,dank den “Demokratien”,die da wegschauen,aber wehe ein isr. Soldat kommt dabei um,und schon berichten (die Rothschild geführten) Medien breit davon.Wieso wird den Palestinensern nie gedacht,denn diese leiden immer noch an den Folgen des Geschehens von damals.Der Staat Israel denkt gar nicht daran,den Palis ihre Rechte zu geben,sie tuen immer so und lassen sich aus Verhandlungen ein,damit es so aussieht,als ob sie daran interessiert wären,den Palis ein Teil ihrer Heimat zurückzugeben.Und immer wieder sehen wir,die Verhandlungen scheitern,obwohl die Palis unmögliche Zugeständnisse machten,wie wir nun dank Wikileaks sehe.

    wa Selam

    • kosh said

      - Wieso wird den Palestinensern nie gedacht …
      Und immer wieder sehen wir,die Verhandlungen scheitern,obwohl die Palis unmögliche Zugeständnisse machten,wie wir nun dank Wikileaks sehe.

      Wenn “Ihr” Pipileaks braucht, um zu SEHEN, was seit Jahren zu SEHEN ist, so ist das SEHENden Auges die Erklärung, warum “den Palestinensern nie gedacht” wird.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      • taktwienix said

        Immer das gleiche:

        Was willst du oder Wer bist du….

        • kosh said

          Ich habe den Spiegel ins Spinnennetz gelegt, Deine Neugier ver- / führte Dich, aber Dir hat nicht gefallen, was Du siehst und jetzt verlangst Du Antworten vom Boten, weil Du immer das gleiche siehst, wenn Du in den Spiegel schaust – in der Tat immer das gleiche: Die Bestätigung des Systems Homo sapiens im Kleinen.

    • Larry Summers said

      Zitat: “…,ohne H.tler gäbe es kein Massakerstaat Israel…”

      So ein Unsinn! Der Krieg gegen Deutschland und die Errichtung des Staates Israel war schon lange vor Hitler beschlossene Sache.

      Winston Churchill sagte es ganu unverblümt, daß es ihm nicht um die Vernichtung Hitlers sondern um die Vernichtung Deutschlands geht.

      Und sogar bei Lügipedia ist es nachzulesen:

      “In der Balfour-Deklaration vom 2. November 1917 erklärte sich das Vereinigte Königreich einverstanden mit den zionistischen Bestrebungen, in Palästina eine „nationale Heimstätte“ des jüdischen Volkes zu errichten…”

    • kosh said

      Und falls Interesse besteht, wie ein ganzer Planet es fertig bringt lediglich zu SEHEN, hier wird die Praxis des System Homo sapiens für die Causa Palästina im Speziellen nachgezeichnet:

      aus http://antikrieg.com/aktuell/2011_01_28_wirhaben.htm
      - Viele haben es ihnen gesagt – ihnen, den Vereinigten Staaten von Amerika und Israel und auch der übereifrigen palästinensischen Führung, dass das Oslo-Abkommen 1993 nicht fair war, dass es zu viele Forderungen an die Palästinenser stellte und praktisch keine durchsetzbaren Forderungen an Israel; dass die Vereinigten Staaten von Amerika, weder ehrlicher Vermittler noch neutraler Mediator, nur auf die Interessen Israels schauten und sich nicht um die Sorgen der Palästinenser kümmerten;  dass der Abbruch des Friedensprozesses im Jahr 2000 in Camp David nicht Schuld der Palästinenser war, sondern in die Verantwortung von Präsident Clinton und seiner „Anwälte Israels“-Berater fällt, die nur die Bedürfnisse Israels vertraten; dass Präsident Clinton, während er von den Palästinensern Zugeständnisse verlangte, augenzwinkernd Israels ständiger Expansion von Siedlungen und Landnahmen im palästinensischen Territorium zusah; dass beide Nachfolger Clintons das Gleiche taten.

      Viele Analysten sagten ihnen, dass die Hoffnungen auf eine genuine Zwei-Staaten-Lösung in den 1990er Jahren starben – in der Tat nie realistisch waren – weil Israel mit Wissen und Unterstützung der Vereinigten Staaten von Amerika sich Palästina einverleibte, die Pizza aß, über die es eigentlich verhandeln sollte, wie viele Palästinenser sagten. Aber niemand, der in den Vereinigten Staaten von Amerika oder in der internationalen Gemeinschaft oder in den Medien an der Macht war, hörte zu.

      Irgend jemand wird beginnen müssen, doch zuzuhören. Diese Komplizenschaft …

      Tja, am wunden Punkt angelangt scheitert leider auch diese Autorin, verteilt sie die Komplizenschaft auf so unantastbare Begriffe wie Staaten / Medien, oder wenn konkret, dann indem sie deren Volkszertreter beim Namen, doch insgesamt beschränkt sie sich auf die Reiter und vergisst die zugehörigen Rösser: Die Masse(n). Deren Komplizenschaft bleibt wie fast in jeder Betrachtung mysteriös ausgeklammert. Ich kann’s mir denken, die Massen hatten wohl keine Wahl :-)

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

  7. Firestarter said

    Ein Gedicht:

    Die Einladung

    Es interessiert mich nicht, womit du deinen Lebensunterhalt verdienst.

    Ich will wissen, wonach du dich sehnst

    und ob du es wagst, davon zu träumen, das Sehnen deines Herzens zu erfüllen.

    Es interessiert mich nicht, wie alt du bist.

    Ich will wissen, ob du es riskieren willst, wie ein Verrückter nach Liebe zu

    suchen, nach deinen Träumen, nach dem Abenteuer, lebendig zu sein.

    Es interessiert mich nicht, welche Sterne deinen Mond kreuzen.

    Ich will wissen, ob du das Zentrum deines eigenen Kummers berührt hast,

    ob du geöffnet wurdest durch die Treuebrüche oder verwelkt und verschlossen

    aus Angst vor weiterem Schmerz.

    Ich will wissen, ob du in Schmerz sitzen kannst, deinem oder meinem, ohne dich

    zu bewegen, um ihn zu verbergen, zu schmälern oder zu fixieren.

    Ich will wissen, ob du in Freude sein kannst, deiner oder meiner;

    ob du ausgelassen tanzen und die Ekstase dich füllen lassen kannst bis zu

    deinen Finger- und Zehenspitzen, ohne dich in Vorsicht zurückzunehmen,

    realistisch zu sein oder die Schranken des Menschseins zu erinnern.

    Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die du erzählst, wahr ist.

    Ich will wissen, ob du einen anderen enttäuschen kannst,

    um dir selber treu zu bleiben,

    ob du die Anklage eines Treuebruchs aushalten kannst,

    ohne deine eigene Seele zu betrügen.

    Ich will wissen, ob du vertrauen und deshalb auch vertrauenswürdig sein kannst.

    Ich will wissen, ob du Schönheit sehen kannst,

    selbst wenn es nicht jeden Tag schön ist,

    und ob du die Quelle deines Lebens in Gottes Gegenwart finden kannst.

    Ich will wissen, ob du mit Versagen leben kannst, deinem oder meinem und

    immer noch am Ufer des Sees stehen

    und dem silbernen Vollmond zurufen kannst: „Ja!“

    Es interessiert mich nicht zu wissen, wo du lebst oder wie viel Geld du hast.

    Ich will wissen, ob du, matt und zerschlagen nach einer Nacht in Kummer und

    Verzweiflung, aufstehen kannst und tun, was für die Kinder nötig ist.

    Es interessiert mich nicht, wer du bist, wie du herkamst.

    Ich will wissen, ob du mit mir im Zentrum des Feuers stehen kannst

    ohne zurückzuschrecken.

    Es interessiert mich nicht, wo und was und mit wem du studiert hast.

    Ich will wissen, was dich von innen stützt, wenn alles andere wegfällt.

    Ich will wissen, ob du mit dir selber allein sein kannst und ob du wahrhaftig die

    Gesellschaft deiner leeren Augenblicke liebst.

    Quelle!

    http://www.oriahmountaindreamer.com/

    • hans-im-glueck said

      @ Firestarter:

      prima, ein sehr schönes Gedicht.
      (von Dir? manchmal etwas “frei” übersetzt – nichts für ungut)
      Und tolle Fotos auf der Website.
      Danke!

  8. ginsterburg said

    @ firestarter

    danke für das gedicht :) gefällt mir sehr !!!

    gruß stefan

  9. nemo vult said

    Indianische Gedanken

    © Oriah Mountain Dreamer

    © Mountaindreaming, from the book The Invitation published by HarperSanFrancisco, 1999 All rights reserved

  10. Der Waldfreund said

    Zum Thema habe ich eigentlich nur wenig zu sagen. Meine Urgroßmutter musste in Berlin als Hausmädchen für diese Leute arbeiten. Aus den Überlieferungen durch Ihre Tochter, meiner Großmutter erhielt ich einen Einblick über eben diese Leute. Mehr will ich dazu nicht sagen. Außer das meine Trauer für andere abgeschlachtete Volksgruppen wesentlich intensiver ist.

    Aber etwas schönes zum Wochenende. Durch Davos herrscht hier kaum Flugverkehr und was soll ich euch sagen, der Himmel ist ist BLAU! Grüße an Alle!

  11. Frank H. said

    Israel wird mit dem Blutgeld der Rothschilds am Leben gehalten! Ohne ihre Bankentyrannei gäbe es Israel nicht. Und sie werden alles tun um ihr Kind weiter zu ernähren, auf unser aller Kosten. Sie glauben an keinen Gott, nur an ein Stück Klopapier namens GeldSCHEIN.

  12. O.Netzband said

    In Ägypten is Revolution gegen Mubarak.

    http://english.aljazeera.net/watch_now/

    livestream Video oder Nachrichten Artikel
    Hilary Clinton, Joe Biden, Washington wirkt verwirrt und täusct vor für Demokratie und “Freiheit” zu sein,.. genau wie Sarkozy und der Business-Gipfel in Genf.

  13. Gerald said

    Noch ein Gedanke zum Thema Israel – Palästinenser:
    Israel wird langfristig zu einem arabischen Land werden, da die Geburtenrate der arabischen muslimischen Bevölkerung die der jüdischen Bevölkerung übersteigt. Mal sehen, was das für eine Auswirkung hat.

    Gerald

  14. LadyM said

    http://www.youtube.com/user/allmightyism#p/u/4/JVKTxaEUAZk

    ~ LadyM

  15. 69 said

    Als Schweizer würde es mich sehr stutzig machen, wenn ich anstelle unserer Identitätskarte (ID) lediglich einen sog. Personalausweis hätte; nach meinem Verständnis und meinen Erfahrungen führen Unternehmungen Personalausweise. Als Schweizer Bürger würde ich dies als entwürdigend empfinden, und ich nehme mal an, die allermeisten Eidgenossen würden dasselbe denken. Wir würden das nicht akzeptieren (können).
    Als Schweizer würde es mich sehr stutzig machen, wenn auf der Rückseite unserer ID oder in unserem Reisepass unschwer die Abbildung eines Baphomets zu erkennen wäre.
    Als Schweizer würde es mich sehr stutzig machen, wenn bei ‘Nationalität’ (für uns gleich bedeutend mit Staatsangehörigkeit) schweizerisch anstelle von ‘Schweiz’ /’Suisse’/’Svizzera’/Svizra’/’Switzerland’ stünde.
    Als Schweizer würde es mich sehr stutzig machen, wenn wir plötzlich unsere Währung aufgeben müsste zugunsten des Euro, der dann alles verteuern würde.
    Auch in unserem Land ist längst nicht alles in Ordnung, gerade im Finanzbereich, aber auch in der Politik. Nur geschieht alles viel weniger offensichtlich, der Ton ist generell moderater. Auch bei uns versucht man, die Staatssouveränität abzubauen und umzuhebeln zugunsten der EU. Auch versucht man bei uns, Abstimmungsresultate vom Volk, also vom eigentlichen Souverän, zu „korrigieren”, umzuformulieren bishin, sie als ungültig zu erklären, weil sie im Widerspruch zum Völkerrecht stehen sollen.
    Auch in unserem Väterchen Land ist einiges faul, liegen faule Eier herum. Doch bei unserem lieben Nachbarland ‘Deutschland’ sind die Dimensionen grösser und viel offensichtlicher. Doch wehe, wenn es jemand in Deutschland wagt, die Dinge öffentlich beim Namen zu nennen: Entweder wird zurückbuchstabiert, oder man ist seinen Job und vor allem seinen Ruf los. Als ‘Verschwörungstheoretiker’ etikettiert ist man der Lächerlichkeit preisgegeben. Ein so einfaches, meist hochwirksames und perfides Mittel, um Querdenker aus dem Verkehr zu ziehen.
    Gruss aus dem Land der Eidgenossen, ihr lieben Nachbarn. …

    http://jwnews.cwsurf.de/cwjos/index.php?option=com_content&view=article&id=5:joomla-lizenzrichtlinien&catid=1:aktuelle-nachrichten

    • Freiherr von Knicke said

      Gut so!
      Ich habe Schweizern, wenn ich mit ihnen zu tun hatte immer gesagt: paßt auf eure Volksdemokratie auf, die steht ganz oben auf der Liste.
      Zu besserem Verständnis meiner Landsleute, ein Sowjetdissident bemerkte einmal “….wie erschraken wir aber, als wir in den Westen kamen und merkten, daß die Leute von sich aus nicht dachten was sie nicht denken sollte”, der Umerziehungsdruck lastet nun seit Jahrzehnten auf uns, auch und gerade von unseren Medien. Die alliierten Sonderrechte bestehen bereichsweise noch….
      darum auch und gerade von den Medien (man denke an die Schweizer- Chefredaktorenkonferenz) – so ähnlich. Aber alle deutschen Politiker spielen dieses Spiel mit – mit dem Eid, den sie so gerne schwören. Allerdings denken zu viele noch nicht mal um die erste Ecke. So ist der Deutsche eben, auch, er hat eine politisch korrekte Gesinnung. JWvG sagte schon vor 200 Jahren: Der Deutsche hat Freiheit der Gesinnung, darum merkt er nicht wenn es ihm an Geschmacks- und Geistesfreiheit fehlt. Vieleicht merken meine Landsleute, daß es schon sehr spät ist – und ohne Wecker wachen sie schlecht auf.

    • uwe said

      Wunderschön gesagt:

      Zitat:
      Zu besserem Verständnis meiner Landsleute, ein Sowjetdissident bemerkte einmal „….wie erschraken wir aber, als wir in den Westen kamen und merkten, daß die Leute von sich aus nicht dachten was sie nicht denken sollte“, der Umerziehungsdruck lastet nun seit Jahrzehnten auf uns, auch und gerade von unseren Medien.

      Um-er-ZIEH-ungs-DRUCK = Diese Wortumgetüm ist ein Widerspruch in sich. ZUG und DRUCK gleichzeitig. Mit diesem logisch unauflöslichen Knoten mit Gehirn fest verankert wird geherrscht. Werden auch hohe Politkader zu Idioten gemacht.

      Verrückt.

  16. Gilgamesch said

    Die Leute mit den besonderen Genen und Ihre Bangster machen weiter.
    Es wird taktiert aber die Richtung bleibt, über alle Leichenberge.

    Goldman verdreifacht Managergehälter

    http://www.orf.at/stories/2039176/2039173/

    Zusatzgeschenk für Goldman-Manager

    http://www.orf.at/stories/2039176/2037238/

  17. LadyM said

    @lupo: Das hab ich heute entdeckt, Echtheit kann ich natürlich nicht garantieren.

  18. idda said

    Ja, Gaza macht einen extrem wütend. Einfach menschenverachtend, was da abläuft.
    Ob das alle Muslime interessiert ist fraglich. Für viele gehts doch immer noch um Ali oder Abu Bakr.
    Kein Grund auch unpassende Vergleiche anzustellen.
    ‘Natürlich wurden im Warschauer Ghetto 1943 58000 Juden ermordet’
    Was mag wohl mit dem Rest geschehen sein?

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