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Patrice Lumumba: Der lange Schatten seiner Ermordung

Posted by lupo cattivo - 01/02/2011

Quelle: TLAXCALA /Adam Hochschild übersetzt von S.Schuster/ / / READ ENGLISH VERSION

Vorbemerkung: Dieser Artikel gilt einem Politiker, der ein afrikanischer JFK hätte werden können und der mit der gleichen Skrupellosigkeit beseitigt wurde wie jeder Andere, der das System gefährdete.
Sämtliche afrikanischen Bodenschätze gehören nach der “Entkolonialisierung” den Rothschild-Verbrechern genauso wie ihnen vorher die Kolo
nien gehörten.

Heute begehen Millionen Menschen auf einem anderen Kontinent den 50. Jahrestag eines Ereignisses, an das sich nur wenige US-Amerikaner erinnern: die Ermordung von Patrice Lumumba. Der 35-jährige Lumumba, ein schlanker Mann mit Kinnbärtchen und einer schwarzen, halb randlosen Brille, war der erste demokratisch gewählte Führer des riesigen Landes, das fast so groß ist wie die USA östlich des Mississippi, heute bekannt als die Demokratische Republik Kongo.

Dieses an natürlichen Ressourcen unermesslich reiche Land war eine belgische Kolonie, aber Jahrzehnte vergingen, ohne dass Belgien Vorkehrungen für die Unabhängigkeit getroffen hatte. Doch nach Zusammenstößen mit kongolesischen Nationalisten bereiteten die Belgier 1960 eilig die ersten nationalen Wahlen vor, und im Juni jenes Jahres traf König Baudouin ein, um dem Gebiet formal die Freiheit zu geben.
(Anmerkung: über die “seltsame Rolle” der Rothschild-Geburt namens BELGIEN in der Weltgeschichte habe ich hier mehrfach geschrieben )
Meine Herren, es ist nun an Ihnen”, sagte er den kongolesischen Honoratioren auf hochmütige Weise, „zu beweisen, dass Sie unser Vertrauen verdient haben.“
Die belgischen Investoren, und ihre europäischen und amerikanischen Kollegen, gingen davon aus, dass sie die Profite aus den kongolesischen Fabriken, Plantagen und lukrativen Bergwerken, die Diamanten, Gold, Uran, Kupfer usw. produzierten, weiterhin einsacken konnten. Doch sie hatten nicht mit Lumumba gerechnet.
Eine dramatische, erzürnte Rede, die er als Reaktion auf Baudouin gab, ließ die kongolesischen Parlamentarier aus ihren Sitzen aufspringen und stürmischen Beifall spenden, verdüsterte das aufgeschreckte Gesicht des Königs und weckte das Interesse der Welt.
Lumumba sprach nachdrücklich von der Gewalt und der Erniedrigung des Kolonialismus, vom skrupellosen Diebstahl afrikanischen Bodens bis zu der Art und Weise, mit der Französisch sprechende Kolonialisten mit Afrikanern wie Eltern mit Kindern sprachen, mit dem vertrauten „tu“ statt mit dem förmlichen „vous“. Politische Unabhängigkeit sei nicht genug, sagte er.
Der große Reichtum in ihrem Boden müsste auch Afrikanern zugutekommen.
Ohne Regierungserfahrung und mit einer leeren öffentlichen Kasse fing es in dem riesigen Land bald zu gären an. Nachdem Lumumba daran gescheitert war, von den Vereinigten Staaten Unterstützung zu bekommen, verkündete er, dass er sich an die Sowjetunion wenden würde.
Tausende belgischer Beamte, die im Land geblieben waren, taten ihr Bestes, um die Dinge zu sabotieren:

ihr Losungswort für Lumumba bei Übertragungen des Militärradios war „Satan“. Kurz darauf, nachdem er sein Amt als Premierminister angetreten hatte, befahl der CIA seine Ermordung, mit der Zustimmung des Weißen Hauses, und sandte einen verdeckten Agenten mit Gift.
Die Agenten, die ihn vergiften wollten, schafften es nicht, nahe genug an Lumumba heranzukommen, um ihren Auftrag zu erledigen, daher ließen die Vereinigten Staaten und Belgien heimlich Geld und Hilfe an oppositionelle Politiker zukommen, diese ergriffen die Macht und nahmen den Premierminister fest.
Da die neuen kongolesischen Führer einen Aufstand von Lumumbas Unterstützern fürchteten, wenn er in ihren Händen starb, befahlen sie, dass er zur kupferreichen Region Katanga im Süden des Landes, deren Sezession von Belgien gerade orchestriert wurde, geflogen werde. Nachdem er geschlagen und gefoltert wurde, hat man ihn dort am 17. Januar 1961 erschossen.
Es war ein hässlicher Moment, der in vielen Ländern zu Straßendemonstrationen führte.
Als ich als College-Student während meiner Sommerferien Afrika bereiste, war ich sechs Monate nach Lumumbas Ermordung für einige Tage in Léopoldville (das heutige Kinshasa), die Hauptstadt des Kongo. In der Stadt hing eine gespannte Atmosphäre und gedrückte Stimmung, Jeeps voller Soldaten fuhren Patrouille und die Straßen leerten sich nachts schnell.

Ich erinnere mich vor allem an die triumphierende, machohafte Zufriedenheit, mit der zwei junge Beamte von der US-Botschaft – die lange Zeit danach als CIA-Agenten identifiziert wurden – mit mir in einer Bar über den Tod von jemandem sprachen, den sie nicht als gewählten Führer betrachteten, sondern als ein im Entstehen begriffener Feind der USA.

Einige Wochen vor seinem Tod entkam Lumumba für kurze Zeit seinem Hausarrest und versuchte, mit einer kleinen Gruppe von Unterstützern in den Osten des Kongo zu fliehen, dort hatten seine Sympathisanten eine Gegenregierung geformt. Die Reisenden mussten den Sankuru überqueren, danach waren sie auf sicherem Gebiet. Lumumba und mehrere seiner Gefährten überquerten den Fluss in einem Einbaum, um eine Fähre damit zu beauftragen, zurück zum anderen Ufer zu fahren, um den Rest der Gruppe mitzunehmen, einschließlich seiner Frau und seines Sohnes.
Doch als sie zum anderen Ufer zurückkehrten, waren dort inzwischen Regierungstruppen eingetroffen. Laut einem der Überlebenden wurden die Soldaten von Lumumbas berühmter Redekunst fast davon überzeugt, sie gehenzulassen.
Ereignisse wie dieses werden im Nachhinein oft besser dargestellt, aber wie auch immer das Zusammentreffen abgelaufen war, Lumumba schien sein Leben riskiert zu haben, um die anderen zu retten, und diese Episode hat ihren Weg in Filme und Romane gefunden.
Die Legende um ihn vertiefte sich noch mehr, denn es gibt schmerzhaftes Filmmaterial von alten Wochenschauen, die ihn bald nach diesem Moment in der Gefangenschaft zeigen: fest gefesselt mit einem Strick versucht er seine Würde zu bewahren, während er von seinen Bewachern zusammengeschlagen wird.
Patrice Lumumba übte sein Amt nur für einige wenige Monate aus und wir können nicht wissen, was geschehen wäre, wenn er gelebt hätte. Hätte er an seinen Idealen festgehalten oder, wie zu viele Führer der afrikanischen Unabhängigkeitsbewegungen, hätte er sich von Reichtum und Macht verführen lassen und sie aufgegeben?

In jedem Fall wäre die von ihm erträumte volle wirtschaftliche Autonomie, die er für seine Nation anstrebte, ein fast unerreichbares Ziel gewesen. Die westlichen Regierungen und Konzerne, die sich gegen ihn stellten, waren zu mächtig und die Ressourcen unter seiner Kontrolle waren zu schwach: zum Zeitpunkt der Unabhängigkeit hatte sein neues Land weniger als 30 Universitätsabsolventen von einer schwarzen Bevölkerung von mehr als 15 Millionen, und nur drei von rund 5.000 leitenden Posten im öffentlichen Dienst waren von Kongolesen besetzt.

Fünfzig Jahre später sollten wir auf Lumumbas Tod beschämt zurückblicken, denn wir halfen, die Männer, die ihn gestürzt und ermordet hatten, einzusetzen.
Stephen R. Weissman, ein ehemaliger Personaldirektor des Kongress-Unterkomitees für afrikanische Angelegenheiten, wies kürzlich darauf hin, dass Lumumbas gewaltsamer Tod die heutige US-Praxis der „außerordentlichen Überstellung“ (extraordinary rendition) vorausahnen ließ.
Die kongolesischen Politiker, die Lumumbas Mord planten, stimmten jeden ihrer Schritte mit ihren belgischen und amerikanischen Unterstützern ab, und der lokale CIA-Chef hatte keine Einwände, als sie ihm sagten, dass sie Lumumba an die abtrünnige Regierung in Katanga übergeben – im heutigen Sprachgebrauch: überstellen – würden, und jeder wusste, dass man sich darauf verlassen konnte, dass sie ihn ermorden würde.
Das Kommende war noch weitaus schicksalhafter. Vier Jahre später putschte sich ein Offizier namens Joseph Mobutu – abermals mit begeisterter US-Unterstützung – an die Macht und etablierte eine katastrophale 32-jährige Diktatur.

Genauso wie uns heute Geopolitik und der Hunger nach Öl zwielichtige Verbündete wie Saudi-Arabien gebracht haben, verhielt es sich damals mit dem kalten Krieg und einer ähnlichen Gier nach natürlichen Ressourcen. Mobutu wurde von den USA mit Hilfsgeldern in Höhe von 1 Mrd. US-Dollar überschüttet und von einer Reihe Präsidenten im Weißen Haus begeistert empfangen. George H. W. Bush nannte ihn „einen unserer wertesten Freunde“.

Dieser geschätzte Freund blutete sein Land aus, häufte ein auf vier Mrd. US-Dollar geschätztes Vermögen an, jettete um die Welt in einer gemieteten Concorde und kaufte sich eine Reihe herrschaftlicher Villen in Europa und verschiedene Paläste und eine Jacht zu Hause.
Er ließ öffentliche Dienstleistungen zum Nichts verkümmern und ließ zu, dass Straßen und Schienen vom Regenwald verschlungen wurden. Im Jahr 1997, als er gestürzt wurde und starb, befand sich sein Land in einem ruinösen Zustand, von dem es sich bis heute noch nicht erholt hat.
Seitdem wütet, bedingt durch die fatale Kombination von unermesslichen Bodenschätzen und der von Mobutu hinterlassenen dysfunktionalen Regierung, ein langer Krieg mit einer Vielzahl von Konfliktparteien, in dem eine ungeheure Zahl von Kongolesen getötet oder vertrieben worden ist.

Krieg hat viele Ursachen, vor allem natürlich ein Krieg, dessen Komplexität so verwirrend ist. Aber als ich vor einigen Monaten den Ostkongo besuchte, konnte ich mich nicht des Gedankens erwehren, dass zwischen dem menschlichen Leiden, das ich sah, und der Ermordung von Lumumba ein Zusammenhang besteht.

Wir werden nie genau wissen, wieviele Opfer dieser Konflikt gefordert hat, aber viele schätzen, dass es Millionen sind.

Etwas von diesem Blut klebt an unseren Händen. Wenn man die Ermordung von scheinbaren Feinden befiehlt und dann auch noch deren Feinde als „werte Freunde“ begeistert annimmt, dann muss man mit schwerwiegenden, langfristigen Folgen rechnen – eine Lehre, über die es sich an diesem Jahrestag nachzudenken lohnt.

Eine deutsche Übersetzung von Lumumbas Rede finden Sie hier.

16 Antworten to “Patrice Lumumba: Der lange Schatten seiner Ermordung”

  1. Patrice Lumumba: Der lange Schatten seiner Ermordung – bei lupo Cattivo

    http://lupocattivoblog.wordpress.com/2011/02/01/patrice-lumumba-der-lange-schatten-seiner-ermordung/

    Zum Thema “Kongo” gibts ein paar gute Videos:
    http://www.youtube.com/watch?v=RFpn14f6cJo – Die Sendung “Kulturzeit” über den Kongo
    http://www.youtube.com/watch?v=nfuNkYFlEFk – Mit offenen Karten – Kongo

    Telema mpona congo (Lingala)
    Steh auf für den Kongo (Deutsch)
    Stand up for the Congo (English)
    Debout pour le Kongo (Francais)

    danke lupo,
    Gruss Maria Lourdes

    http://www.weltkrieg.cc

  2. CHIREN said

    Und wieder sehe ich eine Parallele zu John F. Kennedy. Militärische Stärke und Klugheit ist angesagt. Wie in einem anderen Kommentar schon gesagt, sind die anderen den anderen wenigstens um 100 Prozent überlegen.
    Wer sich wagen sollte, in den Ring zu steigen und die Ballettschuhe auszuziehen, der sollte wenigstens gute Arbeitsschuhe anziehen, robustes Rinderleder, weiche elastische Sohlen, die ihn gut beweglich machen. Und vor allem sollte er sein Übergewicht ablegen.
    Das Studium der Ponerologie, der Lehre des Bösen, ist dringend zu empfehlen.

  3. Gilgamesch said

    Zu Assange:
    Und hier noch was wichtiges:

    und ein “lustiges” Zitat:

    Wer möchte ein Abenteuer erleben?
    Hier ist die Anleitung dazu.
    T.S.

    Für Abenteurer – eine Sache der Einstellung ……
    Wenn Sie wirklich etwas erleben möchten, bereiten Sie sich doch mal auf ein Abenteuer vor, wie Sie es sich wohl niemals hätten vorstellen können:

    1. Gehen Sie illegal nach Pakistan, Afghanistan, Irak, Marokko oder in die Türkei.
    2. Sorgen Sie sich nicht um Visa, internationale Gesetze, Immigrationsregeln oder ähnliche, lächerliche Vorschriften.
    3. Wenn Sie dort angekommen sind, fordern Sie umgehend von der lokalenBehörde eine kostenlose medizinische Versorgung für sich und Ihre ganze Familie.
    4. Bestehen Sie darauf, dass alle Mitarbeiter bei der Krankenkasse deutsch sprechen und dass die Kliniken Ihr Essen nur so vorbereiten, wie Sie es in Deutschland gewohnt sind.
    5. Bestehen Sie darauf, dass alle Formulare, Anfragen, und Dokumente in Ihre Sprache übersetzt werden.
    6. Weisen Sie Kritik an Ihrem Verhalten empört zurück indem Sie ausdrücklich betonen: Das hat mit meiner Kultur und Religion zu tun; davon versteht Ihr nichts.
    7. Behalten Sie unbedingt Ihre ursprüngliche Identität. Hängen Sie eine Deutschlandfahne ans Fenster (am Auto geht es auch, vergessen Sie das nicht).
    8. Sprechen Sie sowohl zu Hause als auch anderswo nur deutsch und sorgen Sie dafür, dass auch Ihre Kinder sich ähnlich verhalten.
    9. Fordern Sie unbedingt, dass an Musikschulen deutsche Volksmusik und Fahnenschwingen unterrichtet wird.
    10. Verlangen Sie sofort und bedingungslos einen Führerschein, eine Aufenthaltsgenehmigung und was Ihnen sonst noch einfallen könnte.
    11. Betrachten Sie den Besitz dieser Dokumente als eine Rechtfertigung Ihrer illegalen Präsenz in Pakistan, Afghanistan oder Irak, usw.
    12. Lassen Sie sich nicht diskriminieren, bestehen sie auf Ihr gutes Recht, verlangen Sie Kindergeld.
    13. Fahren Sie ohne Autoversicherung. Die ist nur für die Einheimischen erforderlich.
    14. Bestehen Sie darauf, dass Beamte, Polizisten, Gerichte Sie höflich behandeln und respektieren und Ihnen Anwälte und Dolmetscher kostenlos zur Verfügung gestellt werden, sonst organisieren Sie Protestzüge gegen Ihr Gastland und dessen Einwohner. Unterstützen Sie ausnahmslos Gewalt gegen Nicht-Weiße, Nicht- Christen und gegen eine Regierung, die Sie ins Land gelassen hat.
    15. Verlangen Sie, dass Ihre Frau (auch wenn Sie sich inzwischen 4 davon angeschafft haben) sich nicht vermummen muss, keine Burka zu tragen hat.
    16. Bestehen Sie darauf, dass in der Nähe Ihres Wohnortes eine Kirche gebaut wird.

    VIEL GLÜCK WÜNSCHEN WIR IHNEN DABEI!

    IN DEUTSCHLAND IST DAS ALLES MÖGLICH!
    Wenn Sie mit dem Text einverstanden sind, leiten Sie ihn weiter!
    Wenn nicht, packen Sie Ihre Koffer, verlassen Sie Deutschland und finden Sie mal heraus, ob Sie zu den oben genannten Bedingungen in Pakistan, Afghanistan oder Irak, Marokko & Türkei willkommen sind.
    Und hier noch was wichtiges: http://www.youtube.com/watch?v=NWl9JKu2QhA&feature=player_embedded

    Mit freundlichen Grüßen
    Frank Hesse

    Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen,
    daß das was wir Wirklichkeit getauft haben, eine
    noch größere ILLUSION ist als die Welt des Traumes.
    (Salvador Dali)

    • uwe said

      Salvador Dali wußte vermutlich Bescheid. (wenigstens etwas.)

    • Schnuppi said

      Früher nannte man Widerstandskämpfer mal Partisanen oder in neuerer Zeit Mudschaheddin.

      Kann man in Deutschland irgendwo beantragen von ausländischen Streitkräften zerbombt zu werden, z.B. bei Familienfeiern?

      Bei Hart aber fair kommentierte gestern ein Deutscher aus dem Publikum , der in Ägypten seit acht Jahren mit seiner ägyptischen Frau lebt, dass dort die Gastfreundschaft sehr groß sei und auch Ausländer immer sehr willkommen sind.

      Vielleicht können wir von anderen Ländern doch noch was lernen. Die schlesischen und ostpreussischen Flüchtlinge können von der “Gastfreundschaft” in Deutschland gegen Ende und nach dem Krieg ein paar nette Liedchen singen.

      • hans-im-glueck said

        Schnuppi,

        Widerstandskämpfer müssen immer vom CIA finanziert und ausgebildet werden, damit sie sich Partisanen oder Freiheitskämpfer nennen dürfen.

        In D sind weder Gast noch Freundschaft geachtet – seit knapp Hundert Jahren – reine Erziehungssache.

        Aber nicht doch:

        Na, wenigstens etwas…

      • kosh said

        In Ergänzung zu @Hans

        Falls die CIA-Bedingung nicht erfüllt ist, heissen sie Terroristen, weil Mudschahidin von der Masse eine minimale Allgemeinbildung abverlangen würde, die in Gesellschaft der Stupid White Men nicht sein kann, weil sie nicht sein darf. Abgesehen davon erleichtert die Kategorie Terror das militärisch-industriell-multimediale Schwarz-Weiss-Denken ungemein: Wer nicht für uns ist, der ist gegen uns und folglich Terrorist. Jegliche weitere Differenzierung ist unserer PRopaganda-Hoheit abträglich.

        Die Amis auf Kurs
        Grüsse
        kosh

        PS: Obwohl ich dem Text gewisse Pointen nicht absprechen will, bin ich mit ihm insofern nicht einverstanden, als ich den Eindruck nicht los werde, dass er weniger auf die Masse Deutschen abzielt, die ihr Schicksal selber in der Hand hätte, so sie denn wirklich – praktisch – de facto – aktiv – daran interessiert wäre.

  4. werner said

    Belgien,dieser Nichtstaat,indem die Elite schlimmer ist als man sich vorstellen kann.
    Siehe den Fall Dutroux……….und den Holocoust im Kongo.Das schlimme ist….reist man durch Belgien
    macht es einen kleinburgerlichen Eindruck……..wer wurde dort solche Zustande vermuten?

    • hans-im-glueck said

      Lieber Werner,
      wer im Glashaus sitzt, sollte sich gut überlegen, wie gross die Steine sein dürfen, welche er zur Hand nehmen will…

      BRD – ein Nicht-Staat. Mit einer Elite, wie man sie sich dümmer kaum vorstellen kann, siehe Hartz-Gesetze, Helmut Kohn, Wolfgang Clement, Sigmar Gabriel … und den Holocoust in Europa.
      Das Schlimme ist – man reist durch Deutschland und es macht einen sehr klein- und kaum noch bürgerlichen Eindruck (ausser in Hoyerswaerda, Berlin-Marzahn und an einigen anderen Stellen, da ist es weder-noch).
      Wer würde hier welche Zustände vermuten?

  5. Ella said

    Auf “der freitag de. ” ist heute ein Artikel ueber den Kongo” das Herz der Finsternis” zu lesen,der mich sehr beruehrt hat. Auch die links der Kommentatoren sind interessant.
    Sehr traurig und sehr beeindruckend.

    Es geht im Artikel, um die Massenvergewaltigungen, die ja auch Kriegsfuerhung, ist zwar vor allen Dingen Frauen und Kinder, aber auch Maenner betreffen.
    70% der weltweiten Vergewaltigungen sollen in im Congo stattfinden.

    Seit der Machtuebernahme Mobutus (Zaire ) sollen ca. 6 Millonen Congolesen umgekommen sein.
    Wo bleiben die Museen, die Schuldzuweisungen, die Wiedergutmachungsgelder fuer diesen Genozid, den globalen Unternehmen (Handys) die diesen Krieg am Laufen halten zu verantworten haben.
    Sogenannte Christen und Moslems begehen unvorstellbare Grausamkeiten und ehemalige Hutu Milizen mischen mit. So um die 10.000 Menschen sollen monatlich diesem Krieg zum Opfer fallen.

    Koenig Leopold II, auch der Schlaechter genannt soll ja waehren seiner Amtszeit, fuer den Tod von so um die 20 Millonen Congolesen verantwortlich sein, wenn ich mich recht erinnere.
    Was fuer ein trauriges Schicksal und Geschichte dieses land hat.

    Ja wie waere es wohl weiter gegangen wenn der JfK des Kongos am Leben geblieben waere?
    was sein Charisma betrifft erinnert er mich auch an Malcolm X.

  6. [...] Patrice Lumumba: Der lange Schatten seiner Ermordung [...]

  7. [...] Lumumba sprach nachdrücklich von der Gewalt und der Erniedrigung des Kolonialismus, vom skrupellosen Diebstahl afrikanischen Bodens bis zu der Art und Weise, mit der Französisch sprechende Kolonialisten mit Afrikanern wie Eltern mit Kindern sprachen, mit dem vertrauten „tu“ statt mit dem förmlichen „vous“. Politische Unabhängigkeit sei nicht genug, sagte er.  Der große Reichtum in ihrem Boden müsste auch Afrikanern zugutekommen. http://lupocattivoblog.com/2011/02/01/patrice-lumumba-der-lange-schatten-seiner-ermordung/ [...]

  8. Bobbelix60 said

    Hier was aktuelles zum Fall Patrice Lumumba:

    http://orf.at/stories/2156216/2156170/

  9. […] Patrice Lumumba: Der lange Schatten seiner Ermordung – Heute begehen Millionen Menschen auf einem anderen Kontinent den 50. Jahrestag eines Ereignisses, an das sich nur wenige US-Amerikaner erinnern: die Ermordung von Patrice Lumumba. Der 35-jährige Lumumba, ein schlanker Mann mit Kinnbärtchen und einer schwarzen, halb randlosen Brille, war der erste demokratisch gewählte Führer des riesigen Landes, das fast so groß ist wie die USA östlich des Mississippi, heute bekannt als die Demokratische Republik Kongo. hier weiter […]

  10. […] Patrice Lumumba: Der lange Schatten seiner Ermordung – die Ermordung von Patrice Lumumba. Der 35-jährige Lumumba, ein schlanker Mann mit Kinnbärtchen und einer schwarzen, halb randlosen Brille, war der erste demokratisch gewählte Führer des riesigen Landes, das fast so groß ist wie die USA östlich des Mississippi, heute bekannt als die Demokratische Republik Kongo. hier weiter […]

  11. […] Patrice Lumumba: Der lange Schatten seiner Ermordung – Dieser Artikel gilt einem Politiker, der ein afrikanischer JFK hätte werden können und der mit der gleichen Skrupellosigkeit beseitigt wurde wie jeder Andere, der das System gefährdete. Sämtliche afrikanischen Bodenschätze gehören nach der “Entkolonialisierung” den Rothschild-Verbrechern genauso wie ihnen vorher die Kolonien gehörten. hier weiter […]

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