lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft

Nachrichten-Hintergründe-Informationen-Zusammenhänge, die man bei "WIKILEAKS" nicht findet…..

Alles aus Zucker -von Thilo Bode

Posted by lupo cattivo - 04/02/2011

Wie die Nahrungsmultis unsere Kinder mästen  von Thilo Bode /Quelle : blätter.de

Im Februar 2009 verbreitet die Nestlé Deutschland AG eine Pressemitteilung, die nicht nur deshalb bemerkenswert ist, weil darin ein „böser Zauberer“ und ein Kleinkrimineller vorkommen.
Die Pressemitteilung trägt die Überschrift „Räuber Hotzenplotz weckt Appetit auf Obst und Vollkorn“ und lautet folgendermaßen:

Zwischen neonfarbenen Mäppchen und Linealen leuchten Mandarinen und Bananen. Und durch das leise Klappern von Löffeln in Schüsseln dringt eine klare Stimme: ‚Der große und böse Zauberer Petrosilius Zwackelmann hockte verdrossen in der Küche seines Zauberschlosses und schälte Kartoffeln.’ Lehrerin Astrid Reubold liest ihrer Klasse 4 b aus Otfried Preußlers ‚Räuber Hotzenplotz’ vor, während die begeisterten Zuhörer gleichzeitig einer für eine Schulstunde ungewöhnlichen Beschäftigung nachgehen: Sie frühstücken. Für dieses besondere ‚Lesefrühstück’ haben die Kinder besonders viele gesunde und gleichzeitig schmackhafte Zutaten von zu Hause mitgebracht: Vollkornbrot, Obst, Milch und Saft. Die Frankfurter Kinder sind eine von rund 3000 Grundschulklassen, die sich derzeit am bislang größten Grundschulprojekt an der Schnittstelle von Leseförderung und Ernährungserziehung beteiligen: Gemeinsam mit der Nestlé Deutschland AG initiiert die Stiftung Lesen die Initiative ‚Frühstückszeit = Lesezeit’.”

In der Mitteilung darf dann der Nestlé-Pressesprecher sein „Erschrecken” darüber bekunden, dass „bis zu einem Viertel aller Kinder heute ohne Frühstück in den Unterricht kommen“ – „erschreckend“ deshalb, weil ein direkter Zusammenhang bestehe zwischen einem gesunden Frühstück und den Lernleistungen „unserer Kinder“.

Das Projekt sei der Beginn einer langfristigen und engen Projektpartnerschaft zwischen dem Fördermitglied Nestlé und der Stiftung Lesen, sagt der Pressemann und bläst dann die Backen für sein abschließendes staatspolitisches Statement auf: „Für uns als führenden Lebensmittelhersteller ist es ein zentrales Anliegen, in einem umfassenden Sinne Bildungs-Impulse zu setzen – dazu zählt die Verbindung von Leseförderung und Ernährungserziehung.

Was ist hier los?

Sind wir im falschen Film?

Was hat der Lebensmittelmulti in deutschen Klassenzimmern verloren?
Und was soll das Geschwafel eines Tütensuppen- und Brühwürfelunternehmens, „Bildungs-Impulse in einem umfassenden Sinne“ geben zu wollen?

Der größte Nahrungsmittelkonzern der Welt – Umsatz 2009: 108 Mrd. Schweizer Franken – (Anmerkung: selbstverständlich wie alle weiteren genannten ein Rothschild-Konzern) bastelt auf diesem Weg an seinem Image und versucht, sich mit Werten wie Bildung und Verantwortung in Verbindung zu bringen.
Aber Nestlé handelt so wie viele andere Produzenten – verantwortungslos. Denn auch Nestlé verdient Millionen Euro damit, Kindern und deren Eltern zum Beispiel Frühstücksflocken zu verkaufen, die mit einem Zuckeranteil von gut einem Drittel wahre Zuckerbomben sind.

Ob „Cini Minis“, „Chokella“, „Nesquik Knusperfrühstück“, „Trio“, „Cookie Crisp“ oder „Lion“ – das süße Zeug wird fast wortgleich beworben wie Obst und Vollkorn beim „Lesefrühstück“ mit Hotzenplotz: Die Zuckerflocken seien „wichtig für Wachstum und Entwicklung“. In seiner Werbung preist Nestlé den Geschmack beispielsweise seiner „Cini Minis“ (32,8 Gramm Zucker pro 100 Gramm) als „unwiderstehlich“ an und lobt am Inhalt seiner „Cookie Crisp“ die „31 Prozent wertvollen Vollkornweizen“ die „acht lebenswichtigen Vitamine“ sowie Eisen und Calcium, unterschlägt aber, dass von 100 Gramm „Cookie Crisp“ 35,8 Gramm Zucker sind.

Die „Ernährungserziehung“ an den Schulen à la Nestlé verliert jede Seriosität, wenn das Unternehmen gleichzeitig Kindern „unwiderstehliche“ Angebote macht.
Wer Kindern zum Frühstück Schokokekse in Flockenform empfiehlt, hat jeden Kredit verspielt, wenn es um den verantwortungsvollen Umgang mit Ernährung geht.

Nestlés Doppelstrategie

Nestlé fährt ganz einfach eine Doppelstrategie: Das „Lesefrühstück“ in der Schule mit Hotzenplotz, Gemüse und Vollkorn ist für die Sonntagsreden der Vorstände und für nette Artikel in den Lokalzeitungen, aber werktags geht es um Cash mit überzuckerten Nahrungsmitteln für Kinder wie „Cookie Crisp“ und „Cini Minis“.

Unstillbare Lust auf Eis wird durch einen spontanen Impuls geweckt“, verrät Nestlé auf seiner Website.
Und tatsächlich ist dem selbst ernannten Ernährungserzieher im harten Konkurrenzkampf jeder altbewährte Verkaufstrick und jeder neue, noch so dumme Werbespruch gerade recht, um in den Kindern die „unstillbare Lust“ nach Eis zu wecken: Nestlé-Eistüten liegen die „coole“ Disney-Figur Donald Duck („Diese Ente will jedes Kind“) oder „vier tolle Propellerspielzeuge!“ bei; und das Eis „Disney Princess“ lässt „MädchenPrinzessinnen-Träume wahr werden!“ Wahr wird hier mit Sicherheit allein Nestlés Traum von Umsatz und Profit.

Das sind zweifelsohne unlautere Werbemethoden – und nichts anderes.
Genau durch deren massiven Einsatz ist der Zucker- und Lebensmittelindustrie über die Jahrzehnte etwas Einmaliges gelungen, das man als „Kunststück“ bezeichnen würde, wenn es nicht so verheerende Folgen hätte:

  • Die Lobby hat aus einem Gewürz, das niemand zum Leben braucht, einen Stoff gemacht, der heute von den meisten als Grundnahrungsmittel angesehen wird wie Reis, Brot oder Fleisch. Auch wenn es die Zuckerlobbyisten predigen – der Körper braucht gar keinen Zucker. Hunderttausende von Jahren hat der Mensch fast nur von Eiweiß und Fett gelebt, weil er Kohlenhydrate vor der Erfindung des Ackerbaus nur selten in Gräsern, Wurzeln, Früchten oder im Honig wilder Bienen fand. Der menschliche Organismus produziert den Zucker, den der Körper benötigt, von selbst, ganz ohne die Hilfe von Nestlé & Co.

Doch die Marketingmaschine redet den Konsumenten systematisch ein, der Körper habe einen regelrechten Tagesbedarf an Zucker, sein Fehlen sei quasi ein Zeichen von Mangelernährung.

Mit reinem oder gar keinem Gewissen verkauft die Lebensmittelindustrie immer süßere Süßigkeiten oder versteckt den süchtig machenden süßen Stoff als Geschmacksverstärker in einer Riesenpalette von Nahrungsmitteln, in denen er nichts zu suchen hat oder wo ihn der normale Verbraucher nicht erwartet: Der Zucker steckt in Getränken, Fertigprodukten, Salatsaucen, Chips, Wurst, Müsli, Cornflakes, sogar in Kartoffelbrei und Fischfond. Selbst in Lebensmittel, die dem Verbraucher meistens als „gesund“, „leicht“ und „natürlich“ angepriesen werden, packen die Hersteller jede Menge Zucker.

So ist eingetreten, was eintreten musste: Innerhalb weniger Jahrzehnte ist der Zuckerkonsum vor allem in den westlichen Industrieländern geradezu explodiert. Jeder Deutsche verzehrt im Schnitt mehr als 40 Kilogramm Zucker pro Jahr, das sind rund 10 Kilogramm mehr als noch unsere Eltern und Großeltern verspeisten.

In den Vereinigten Staaten ist der Zuckerkonsum mit 62 Kilogramm pro Kopf und Jahr völlig außer Kontrolle geraten.
Die Zahlen sind schon in ihrer absoluten Höhe erschreckend. Viel alarmierender aber ist, dass die Unterschiede beim Pro-Kopf-Konsum zwischen Europäern und Nordamerikanern das noch nicht ausgeschöpfte Potential der Lebensmittelindustrie für Europa und Deutschland kennzeichnen. Mit anderen Worten: Die Hersteller werden nichts unversucht lassen, damit auch wir deutsche und europäische Verbraucher uns eines Tages so viel Zucker ins Essen mischen lassen wie die US-Amerikaner. Und irgendwann sogar noch mehr: Denn als Wachstumsfetischisten glauben die Herren und Damen in den Vorstandsetagen sicher auch an das grenzenlose Wachstum des Zuckerkonsums.

Dabei ist der persönliche und gesellschaftliche Schaden durch falsche Ernährung in Form von zu zuckerreichen und zu fetten Lebensmitteln immens. Tatsächlich künden die Zahlen von einer weltweiten Katastrophe, vor allem bei Kindern:

  • In den USA sind 68 Prozent der Erwachsenen und 32 Prozent der Kinder und Jugendlichen übergewichtig; adipös, also stark übergewichtig oder fettleibig, sind 34 Prozent der Erwachsenen und 17 Prozent der Kinder und Jugendlichen, und der Zuwachs bei der Zahl fettleibiger Kinder ist dreimal so stark wie bei den Erwachsenen.
  • In Großbritannien ist der Anteil übergewichtiger Kinder in den letzten zehn Jahren um 60 Prozent gestiegen, in China immerhin schon um 20 Prozent.
  • Von den 77 Millionen Kindern im Alter zwischen sieben und elf Jahren in der Europäischen Union gelten 14 Millionen bereits als übergewichtig, und jedes Jahr kommen rund 400 000 hinzu. Weitere drei Millionen Kinder fallen in die Kategorie der Adipösen, also der regelrecht Fettsüchtigen, die Zunahme in dieser Gruppe beträgt 85 000 pro Jahr.
  • Selbst in Schwellenländern wie Brasilien und in den ärmsten Ländern der Welt werden die Kinder immer dicker. Weltweit wiegen rund 1,6 Milliarden Menschen mehr als gesund ist, schätzt die Weltgesundheitsorganisation WHO, die Fettleibigkeit schon im Jahr 2004 als eine „globale Epidemie“ bezeichnete – damit hat Übergewicht den Hunger als der Zahl der Betroffenen nach größtes Ernährungsproblem abgelöst.

In Deutschland gelten nach Angaben der Bundesregierung 37 Millionen Erwachsene und zwei Millionen Kinder als zu dick oder fettleibig, also fast die Hälfte der Bevölkerung.

Nach der 2007 veröffentlichten bundesweiten KiGGS-Studie des Robert-Koch-Instituts ist Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 bis 17 Jahren seit den 90er Jahren um beängstigende 50 Prozent gestiegen; in keiner anderen Altersgruppe habe sich Übergewicht so stark ausgebreitet.
Bereits unter den Fünf- bis Sechsjährigen sind zehn bis 15 Prozent zu dick und vier bis sechs Prozent fettsüchtig. Und immer mehr Kinder bekommen den „Altersdiabetes“ Typ 2, für den Übergewicht als Hauptrisikofaktor gilt. Schätzungen gehen von etwa 5000 Kindern und Jugendlichen mit Typ-2-Diabetes aus, etwa 15 000 Kinder im Alter bis zu 14 Jahren haben Diabetes Typ 1.

Und das ist nur eine von vielen Gefahren, denen zu dicke Kinder – und natürlich auch Erwachsene – ausgesetzt sind.
Sie sind anfälliger für Infektionen, haben Skelettschäden, sie tragen ein erhöhtes Risiko für hohen Blutdruck, hohe Cholesterinwerte, koronare Herzerkrankungen und Gicht. Auch ist ihr Risiko höher, an Fettleber, Gallensteinen und Gelenkkrankheiten oder Brustkrebs zu leiden. Nicht zu reden von Karies, einer der häufigsten Krankheiten überhaupt, für deren Entstehung Zucker mitverantwortlich ist. (Anmerkung: Zucker schafft ein ideales Körperambiente für alle Arten von Krebszellen)

Schon heute verursachen die Folgen „ernährungsmitbedingter“ Krankheiten nach Schätzungen der Bundesregierung allein in Deutschland Kosten von 70 Mrd. Euro pro Jahr. Hinzu kommen immense volkswirtschaftliche Kosten durch mehr Krankheitstage und weniger Leistungsfähigkeit.

Die Zuckerwerbungsindustrie: Körperverletzung durch Irreführung

Es ist skandalös, wie die Lebensmittelindustrie angesichts solcher Zahlen weiterhin ungerührt mit aller Macht viel zu zuckerreiche Lebensmittel in den Markt drückt.
Etwa 2,8 Mrd. Euro geben Nahrungsmittelhersteller (1,8 Mrd. Euro) und Getränkeproduzenten (1 Mrd. Euro) in Deutschland pro Jahr für Werbung aus – das ist weit mehr als etwa die Automobilbranche mit 1,8 Mrd. Euro.

Verräterisch dabei: Bei der Werbung für Nahrungsmittel ist der größte Einzelposten mit gut 600 Mio. Euro der Bereich „Schokolade und Zuckerwaren“, für Eis-Werbung gibt die Branche zusätzlich jährlich gut 30 Mio. Euro aus. In diesen rund 630 Mio. Euro sind noch nicht einmal die Werbeausgaben für die Zuckerbomben anderer Produktgruppen enthalten wie Brotaufstriche, Joghurts, Softdrinks, Frühstücksflocken oder Babytees. Und dennoch sind diese 630 Mio. Euro Werbeausgaben allein für Schokolade, Zuckerwaren und Eis das Zehnfache dessen, was die Branche beispielsweise für Brot und Backwaren (66 Mio. Euro) ausgibt und mehr als das Sechsfache der Werbung für Tiefkühlkost (rund 90 Mio. Euro).

Und wie viel, lautet die Preisfrage, geben die Hersteller für die Werbung von Früchten und Gemüse aus?

Es sind, je nach Rechenweise, lächerliche 4,6 bis 6,5 Mio. Euro; das ist bestenfalls der hundertste Teil der Werbeausgaben für Schokolade, Zuckerwaren und Eis.
Diese Zahlen sprechen Bände. Besser lassen sich die wahren Interessen der Branche nicht auf den Punkt bringen: Obst und Gemüse sind ganz brauchbar für eine Märchenstunde mit Räuber Hotzenplotz. Im Hersteller-Alltag dagegen geht es um Marktanteile bei Schokoriegeln und Eistüten, um Gewinnmargen bei Schulvesper-Attrappen und Fruchtgummis. Hier spielt für die Konzerne die Musik, die so entlarvende Werbe-Melodien kreiert wie jene von Nestlé für seine Frühstücksflocken namens „Cookie Crisp“: „Wer isst nicht gerne leckere Schokokekse?“

Allein der Begriff „Werbeausgaben“ verdient, einmal genau studiert zu werden:
Nicht jeder weiß, dass die Lebensmittel- und Getränkeindustrie jene 2,8 Mrd. Euro, die sie jährlich aufwendet, um uns Verbraucher zu ködern, selbstverständlich von uns Verbrauchern bezahlen lässt. Werbung ist ein für die Branche unverzichtbarer Teil in der langen Kette von Herstellung, Verteilung und Vermarktung eines Produkts, in dessen Preis am Ende jede einzelne Ausgabe enthalten ist. Im Klartext: Der übergewichtige 12jährige, der in der Schule einen vermeintlich gesunden Pausensnack zu sich nimmt und kaum einen Nachmittag ohne Schokoriegel übersteht, finanziert den werblichen Unsinn auch noch selber, der ihn und seine Eltern immer wieder zu den Zuckerbomben treibt.

Vielleicht trinkt dieser dicke 12jährige, der im Schulsport wegen seiner Leibesfülle regelmäßig als Letzter in die Fußballmannschaft gewählt wird, in der Schulpause ein Fläschchen „Monte Drink“ von Zott. Denn ungeniert suggeriert die Großmolkerei aus dem bayerischen Mertingen, bei Monte handele es sich um ein gesundes und ausgewogenes Produkt und einen „idealen Begleiter für Schule und Freizeit“, der „wertvollen Traubenzucker“ enthalte. Ein guter Ersatz fürs Pausenbrot ist „Monte Drink“ aber keineswegs: In dem „Milchmischgetränk“ stecken 12,7 Prozent Zucker, pro Fläschchen sind das 25,4 Gramm oder etwa acht Stück Würfelzucker. Und das ist mehr als in der gleichen Menge Cola. Wertvoll oder gesund ist an dem Getränk weder der Traubenzucker noch die ganze aromatisierte Zucker-Milchcreme-Mischung. Zott jubelt dem dicken Jungen eine Zuckerbombe als gesunde Zwischenmahlzeit unter – dreister kann man Kinder nicht täuschen. Es grenzt an Körperverletzung durch Irreführung.

Zucker – ein leeres Lebensmittel oder: Die Monsterschnitte von Ferrero

Worum aber handelt es sich eigentlich bei dem angeblich so notwendigen Zucker? Zucker ist ein sogenanntes leeres Lebensmittel, das keinerlei Vitamine und Mineralien enthält. Und der Kraftschub, den Zucker entfaltet, ist bald vorbei, weil Zucker vom Körper besonders schnell abgebaut wird. So knurrt dem dicken 12jährigen wahrscheinlich schon in der 4. Stunde erneut der Magen, weshalb er jetzt vielleicht zum „Schüttelshake Joghurt Erdbeere“ von Bärenmarke greift. Auch in diesem Produkt mit seiner „einzigartigen Rezeptur“ versteckt sich ein riesiger Zuckerberg: Der Shake besteht zu 14 Prozent aus Zucker; in der 400-Milliliter-Packung stecken somit 56 Gramm oder umgerechnet 18,5 Stück Würfelzucker.

Denkbar auch, dass unser 12jähriger mittags von seiner Mutter für die erledigten Hausaufgaben gerne mit einer „Milch-Schnitte“ von Ferrero „belohnt“ wird, weil sie sich von der verharmlosenden Werbelyrik hat einfangen lassen: „Ob beim Sport, im Büro oder einfach mal zwischendurch – Milch-Schnitte ist eine beliebte Zwischenmahlzeit, die mit dem Besten aus Eiern, Butter sowie Weizen, Honig und viel frischer Vollmilch gemacht wird.“ Und weil die Schnitte angeblich „leicht schmeckt und nicht belastet“, empfiehlt Ferrero, „immer noch eine Schnitte in Reserve zu haben“, wofür es den „praktischen Multipack“ mit fünf Stück gibt und die 10er-Box zur Bevorratung im Kühlschrank. Tatsächlich bestraft die Mutter ihren Sohn eher mit der Schnitte, weil sie zu etwa 30 Prozent aus Zucker und 27 Prozent aus Fett besteht und deshalb ungefähr so „empfehlenswert“ ist wie eine Schoko-Sahnetorte.

Es geht aber noch schlimmer bei Ferrero:
Außen drollige Nashorn-Gesichter aus Schokolade, innen „locker aufgeschäumte Milchcreme aus frischer Vollmilch“, gehört „Kinder Choco Fresh“ mit etwa 40 Prozent Zucker und 40 Prozent Fett zu den größten Zucker- und Fettbomben für Kinder überhaupt. Und im „Kinder-Riegel“, der angeblich „das Beste aus der Milch” enthält, steckt auch nur Milchpulver, das der Schokolade einen gesunden Anstrich geben soll. Die geballte Gesundheitspower des Riegels besteht unter anderem aus Butterreinfett, Zucker, Emulgatoren und Aromen. Der Riegel bringt es auf mehr Fett und Kalorien als Vollmilchschokolade und würde ehrlicher beworben mit dem Slogan „Für die Extra-Portion Zucker und Fett“ als mit der „Extra-Portion Milch“.
Aber die „gesunde“ Milch soll Eltern offenbar den Eindruck vermitteln, sie könnten ihren Kleinen „Kinder-Riegel“ ohne schlechtes Gewissen auch in größeren Mengen zum Naschen geben. Weil ja, wie die Hersteller gerne begründen, in der Milch auch ganz viel wertvolles Calcium enthalten ist. Allerdings müsste ein Kind 13 Riegel essen, um seinen Tagesbedarf an Calcium zu decken. Und hätte damit dann auch 48 Stück Würfelzucker und ein halbes Paket Butter verspeist.

Eigentlich sollte sich Ferrero schämen. Doch Ferrero lässt sich auch noch feiern. Ende 2009 nahm der Marktführer bei Süßwaren (mehr als sechs Mrd. Euro Umsatz mit Marken wie „Nutella“, „Kinder-Überraschung“, „Hanuta“, „Duplo“, „Mon Chéri“) in Frankfurt am Main den „Goldenen Zuckerhut“ entgegen, das ist der „Oscar“ der Lebensmittelbranche.
Die Jury aus Handel, Industrie und der deutschen „Lebensmittel Zeitung“ lobte, das „System Ferrero“ sei „außerordentlich konsequent“ von der Produktentwicklung bis zur Markenführung „mit gewaltigen Werbeinvestitionen“. Zum „System Ferrero“ gehört auch, verharmlosende, irreführende, unehrliche Aussagen über Produkte zu treffen, die Kinder dick und krank machen können. Man wünschte sich, bei der Preisverleihung in Frankfurt wären überraschend 20 übergewichtige Kinder zur Übergabe des Goldenen Zuckerhuts auf die Bühne gestiegen, um von ihren Essgewohnheiten zu erzählen.

Wachstum auf Kosten der Kleinen

Wachstum auf Kosten der Kleinen – das ist die immanente Logik einer Branche, die sich unter Profitzwang begeben hat und meint, deshalb rücksichtslos handeln zu können. Dass die systematischen Täuschungen und Lügen gerade auf Kosten der Kinder gehen, ist massiv verbreitet und fällt angesichts der ungeheuren Fülle von Grenzüberschreitungen immer weniger auf.

Das als selbstloses Engagement inszenierte Auftreten in der Öffentlichkeit ist unter den Herstellern dick machender Lebensmittel für Kinder inzwischen weithin geübte Praxis. Besonders perfide wird es jedoch, wenn Hersteller wie Ferrero, die vom Verkauf von Zucker- und Fettbomben leben, sich als Sponsor von Kindersport präsentieren. So packte Ferrero lange Zeit „Just-Sports-Punkte“ zum Sammeln in seine zucker- und fettstrotzenden Produkte. Für die Punkte aus 30 „Nutella“-Gläsern in der 400-Gramm-Größe gab es einen Volleyball (60 Punkte); für ein lächerliches Handtuch (100 Punkte) hätte der Einsender 100 „Überraschungseier“ oder 500 „Milch-Schnitten“ essen müssen; die höchste Prämie, eine Allerwelts-Sporttasche (160 Punkte), gab es für Punkte aus 160 Tafeln „Kinder-Schokolade“ oder aus 40 „Nutella“-Gläsern der 750-Gramm-Version.

Danone, Hersteller der überzuckerten „Fruchtzwerge“-Joghurts, die mit dem Slogan „So wertvoll wie ein kleines Steak“ in die Werbegeschichte eingingen, sponserte einen „Kinderturn-Kongress“ mit Wissenschaftlern und stellte Material zur Ernährungsaufklärung und „Fruchtzwerge“ zur Verfügung. Außerdem ist das Unternehmen Mitglied bei der „Plattform Ernährung und Bewegung“ im „Kampf gegen Übergewicht und Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen“ und richtet den „Danone Nations Cup“ aus, angeblich das „größte internationale Fußballturnier für Kids zwischen zehn und zwölf Jahren“.

Die Frühstücksflockenfirma Kellogg Company ruft – ähnlich der Aktion von Konkurrent Nestlé – seit 2008 den „Tag des Frühstücks“ an deutschen Schulen aus, „um möglichst viele Familien und Institutionen auf die Bedeutung des Frühstücks aufmerksam zu machen und darauf hinzuweisen, dass ein Start in den Tag ohne Frühstück insbesondere für Kinder keine Option ist“. Gemeinsam mit der Deutschen Schulsportstiftung leistet Kellogg eine Anschubfinanzierung für Schulen, die vor Schulbeginn oder in der großen Pause ein Frühstück anbieten wollen. Das Projekt trägt den Titel „Frühstücks-Clubs powered by KELLOGG“, und die Firma meint betonen zu müssen, dass die Schulen „beim Lebensmittelangebot freie Hand“ hätten. Wäre es anders, wäre es auch skandalös – und dennoch darf man an der „freien Hand“ der Schule zweifeln. Denn der direkt anschließende Satz auf der Website lautet: „Bedingung ist, dass es so ausgewogen wie möglich sein sollte“ – und garantiert hat Kellogg die Vorstellung, dass zu einem ausgewogenen Frühstück auch Frühstücksflocken von Kellogg gehören.
Seit 20 Jahren sponsert Kellogg schließlich auch den Bundeswettbewerb der Schulen „Jugend trainiert für Olympia“, an dem jährlich fast 900 000 Schüler an bundesweiten Wettkämpfen in 16 olympischen Sportarten teilnehmen.

Zweifelsfrei fällt all das unter die Überschrift „scheinheiliger Aktionismus“. Kellogg ist in diesem Punkt nicht anders als Nestlé und die anderen Unternehmen.
Weil auch Kellogg unter dem Namen „Smacks“ Frühstücksflocken verkauft, die zu 43 Prozent aus Zucker bestehen und auf die deshalb mit Fug und Recht zutrifft, was die Schweizer Zeitschrift „NZZ Folio” schrieb:

Anders als in der Produktbeschreibung angegeben, sind Smacks nicht ‚knusprig gerösteter Weizen, verfeinert mit leckerem Honig und natürlich mit vielen Vitaminen’, sondern Zucker, an dem Weizen kleben blieb – Smacks enthalten mehr Zucker als Weizen.

Dennoch ist sich auch der „Schulsport-Förderer“ Kellogg nicht zu schade, Fußballschuhe und Fußbälle auf Verpackungen zu drucken und als sportliche Version „Kellogg’s Kick“ zu verkaufen, obwohl diese Sorte mit 26 Gramm Zucker auf 100 Gramm Flocken mehr als das Dreifache an Zucker enthält wie die originalen Kellogg’s Cornflakes.

Der Bock als Gärtner

Kurzum: Die Böcke haben sich selbst zu Gärtnern gemacht. Das ist so offensichtlich wie simpel – Nestlé, Kellogg, Ferrero und wie die Zuckerbäcker und Fettbrater alle heißen, präsentieren sich mit Kindersport- und Frühstücks-Events als Teil der Lösung.
Dabei sind sie selbst ein Riesenproblem, weil sie mit unlauteren Methoden Kindern und deren Eltern zu zuckrige und zu fetthaltige Lebensmittel andienen.

Mit ihrer Sportförderung und Ernährungserziehung betreibt die Lebensmittelbranche ein klassisches Ablenkungsmanöver.
Sie lenkt ab von ihrer originären Verantwortung als Lebensmittelhersteller für das wachsende Übergewichtsproblem; stattdessen tut sie so, als sei Übergewicht allein die Folge individuellen Bewegungsmangels und schiebt die Schuld damit an die eigenen Kunden zurück. Sie lenkt ab von der schlichten Tatsache, dass zu viele Menschen zu viel vom Falschen essen. Dass sie zu viele Kalorien in sich hineinstopfen – viel zu viele, als dass man sie durch mehr Bewegung wieder verbrennen könnte.
Die Kalorienzufuhr zum Beispiel eines Schokoriegels mit Erdnüssen entspricht mit seinen 497 Kalorien dem Kaloriengehalt von dreieinhalb Bananen und macht in nur 60 Sekunden einen erheblichen Anteil des täglichen Energiebedarfs aus.
So viel kann sich kein Kind selbst beim schönsten Nestlé-Ferrero-Unilever-Cup wieder von den Hüften springen.

Für die sich epidemisch ausbreitende Fettleibigkeit in den USA sei fast ausschließlich erhöhte Kalorienzufuhr verantwortlich und eben nicht der Mangel an Bewegung, konstatierte eine Studie, die beim European Congress on Obesity im Mai 2009 in Amsterdam präsentiert wurde. Anhand aktueller Daten über das Bewegungsverhalten von 1399 Erwachsenen und 963 Kindern sowie anhand historischer Daten über das Körpergewicht von US-Amerikanern kamen die Forscher zu dem klaren Resultat, dass Kinder heute nicht weniger aktiv sind als in den 70er Jahren und dass allein die erhöhte Energieaufnahme verantwortlich für ihr heute höheres Körpergewicht sei. Bei den Erwachsenen stellten die Forscher fest, dass sich deren Pensum an sportlichen Aktivitäten während der vergangenen 30 Jahre sogar erhöht hat und ihr Körpergewicht seither dennoch um durchschnittlich 8,6 Kilogramm stieg. Würden sie so wenig Sport treiben wie früher, hätten sie im Schnitt sogar um 10,8 Kilogramm zugenommen. Um zum durchschnittlichen Körpergewicht während der 70er Jahre zurückkehren zu können, müssten Kinder täglich etwa 350 Kalorien weniger einnehmen, das entspricht etwa einer Dose Cola und einer kleinen Portion Pommes frites; Erwachsene müssten pro Tag rund 500 Kalorien weniger zu sich nehmen.

Die Bedeutung von Bewegung sei wichtig, man solle keineswegs darauf verzichten, schreiben die Forscher. Doch das Potential für Gewichtsabnahme durch mehr Bewegung dürfe nicht überschätzt werden: Wollte man ähnliche Gewichtsreduktionen erreichen wie durch eine geringere Kalorienaufnahme, müssten Kinder zusätzlich zu ihrem normalen Bewegungspensum täglich etwa 150 Minuten laufen, Erwachsene 110 Minuten.

Die Aussagen solcher Studien werden von den Kalorienverkäufern regelmäßig bestritten. Stattdessen bemühen sie das Argument, Übergewichtige müssten eben mehr Sport treiben. Lieber unterstützen sie deshalb Sportereignisse, bei denen sie ihr Image als Kinder-Kümmerer und sozial engagiertes Unternehmen polieren können.
Publicity gibt es bei solchen Veranstaltungen oft gratis dazu, und schließlich sind sie eine ideale Plattform, um die eigene Marke in die Köpfe von Kindern und Jugendlichen zu bringen. Man muss solche Sponsorenschaft als das ansehen, was sie ist: ein Instrument zur billigen Kundenwerbung und Kundenbindung.

Nepper, Schlepper, Kinderfänger

Soll die Automobilindustrie, um die Klimakatastrophe abzuwenden, keine 400-PS-V12-CO2-Schleudern mehr bauen oder die Wiederaufforstung der Regenwälder betreiben? Sollen Brauereien für maßvollen und verantwortlichen Bierkonsum werben oder Entziehungskliniken unterstützen?

Die Lebensmittelindustrie jedenfalls sollte sich nicht länger für Sport-Events und Frühstückstische in Schulen „engagieren“, sondern das tun, was sie viel besser könnte, wenn sie es denn nur wollte: gute, gesunde Nahrungsmittel herstellen und deren Inhaltsstoffe klar benennen, anstatt mit Wortklingelei zu beschönigen.
Gerade bei der Werbung für Kinder-Lebensmittel sollte sie sich so ethisch verhalten, wie das in vielen Unternehmensbroschüren über nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln gerne als längst realisierte Tatsache dargestellt wird. Wenn die Branche noch ernst genommen werden will, muss sie aufhören, süße Kalorienhammer als „gesunde“, „leichte“ und „kleine Mahlzeit für Zwischendurch“ anzupreisen und Kinder mit Sammelpunkten zu noch mehr Süßigkeitenkonsum anzufixen.

(Anmerkung: dies ist natürlich ein frommer Wunsch von Herrn Bode, denn tatsächlich ist es ja gerade der Auftrag dieser Konzerne, Menschen krank zu machen und so Abhängigkeiten von anderen , z.B. Pharma-, Fitness- usw Konzernen des Rothschild-Imperiums zu schaffen)

  • Schlimm genug, dass Kochen und Ernährungserziehung in Schulen praktisch keine Rolle spielen.
  • Ebenso schlimm, dass Schulsport in vielen Schulen zum Stiefkind degeneriert ist.
  • Katastrophal, dass ein Wettbewerb wie „Jugend trainiert für Olympia“ heute am Tropf seines Sponsors Kellogg hängt, über den der Finanzvorstand der Deutschen Schulsportstiftung öffentlich einräumen muss: „Die Unterstützung von Kellogg ist sehr wichtig für uns. Ohne diese Verbundenheit würde der Wettbewerb heute nicht mehr existieren.“

Das sind eklatante Versäumnisse der verantwortlichen Politiker.
Am schlimmsten aber wäre es, Sportförderung und Ernährungserziehung schleichend an private, interessengeleitete Weltkonzerne abzutreten.

Wie Politikversagen und Lobbyismus zum Schaden der Verbraucher zusammenwirken, zeigte sich im Mai 2009, als bekannt wurde, wie die Lebensmittelindustrie bei der Zusammenstellung neuer Qualitätsstandards für die Essen in Kindertagesstätten unrühmlich mitmischte.

In einem internen Rundschreiben, das an die Presse gelangte, berichtete der Spitzenverband der Lebensmittelwirtschaft (BLL), wie er im Gespräch mit Experten des Bundesverbraucherministeriums und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung „zahlreiche Inhalte richtigstellen beziehungsweise verbessern“ konnte.
Die Industrie-Lobbyisten hatten dafür gesorgt, dass Geschmacksverstärker, künstliche Aromen, Süßstoffe, Schmelzkäse und Mayonnaise weiter auf dem Speiseplan in Kitas stehen können; in Entwürfen waren die zunächst gestrichen worden.

Ganz konnte sich der Verband zum Glück nicht durchsetzen. So rückte die Deutsche Gesellschaft für Ernährung zu Recht nicht von der Aussage in den Kita-Leitlinien ab, dass „Kinderlebensmittel und Süßigkeiten nicht in die Brotdose gehören“. Klar, dass so ein Satz Nestlé, Kraft & Co. nicht ins Konzept passt, weshalb ihn der Verband als „ideologisch und erzieherisch“ kritisierte. In der Ernährungspsychologie, versuchte der BLL zu argumentieren, sei anerkannt, dass Verbote einzelner Produkte kontraproduktiv seien.
Welch scheinheilige Argumentation: Die Verbandsherren meinen also, dass ein Verbot von Süßigkeiten in Vesperdosen dessen Konsum nur noch anheizt. Wenn es tatsächlich so wäre, hätten sie ja eigentlich jubeln müssen.

Doch wenn es ums Geschäft geht, ist jedes noch so hergeholte Argument gerade recht. Und der Markt der Verpflegung von Kindern und Jugendlichen in Kindertagesstätten und Ganztagesschulen ist ein wachsender Markt, den die Lebensmittelindustrie nicht kampflos anderen überlassen will, die auch noch „ideologisch und erzieherisch“ veranlagt sind. Immerhin geht es um die Geschmacksprägung von Millionen von Menschen, die wenige Jahre später ihren Einkaufswagen ganz eigenständig füllen. Für die Lebensmittelindustrie ist es deshalb von eminenter Bedeutung, ob sich Kinder in Kindergärten und Schulen an frisch zubereitete, hochwertige Speisen gewöhnen, oder ob ihre jungen Geschmacksknospen auf jene Ernährung konditioniert werden, die den Produktportfolios der großen Anbieter entspricht. Also auf Lebensmittel mit „Industrie-Geschmack”, die auf frische, regional erzeugte (und eher teure) Rohstoffe weitgehend verzichten und dafür umso bedenkenloser künstliche Aromen und Geschmacksträger wie Salz und Zucker verwenden. Der Präsident des Verbands, der sich so vehement wie erfolgreich für den Verbleib der künstlichen Aromen und Geschmacksverstärker in den Kita-Essen einsetzte, hieß übrigens Theo Spettmann und war bis Mitte 2009 viele Jahre hauptberuflich Vorstandssprecher der Südzucker AG.

Die Politik ist gefragt

(Anmerkung: Auch dies ein “frommer Wunsch von Herren Bode. Tatsächlich hat “die Politik” keine Macht, gegen den Welt-Tyrannen)

Heute ist die Zeit überreif für den umfassenden Schutz von Kindern vor irreführender und schädlicher Lebensmittelwerbung.
Die Ernährungswirtschaft muss gezwungen werden, ihre Produktaufmachungen und Produktinformationen so zu gestalten, dass Kinder und Jugendliche nicht zu falschen Kaufentscheidungen verführt werden.

Ein Blick in die Ladenregale lehrt jedoch das krasse Gegenteil: Hier werden die Kinder unter massivem Einsatz von Spiel- und Comicfiguren, von Gewinnspielen, Preisausschreiben, Fußball- und Fernsehstars zum Kauf von Lebensmitteln verleitet und so von deren teilweise erheblichem Zucker- und/oder Fettgehalt abgelenkt. Süßigkeiten mit sehr hoher Energiedichte werden als harmlose „Zwischenmahlzeiten“ positioniert. Milchmischgetränke, Softdrinks und Säfte werden als „Durstlöscher“ angepriesen, obwohl es außer Wasser keinen sinnvollen „Durstlöscher“ gibt: Milch ist ein flüssiges Lebensmittel, die zuckersüßen Softdrinks sind in der Regel aromatisiert und mit zahnschädigender Zitronensäure angereichert, und auch die Säfte enthalten Säuren und Fruchtzucker und sind deshalb nur stark verdünnt und in Maßen akzeptabel.

Es braucht heute viel mehr Verantwortung der Wirtschaft für Minderjährige. Verpackungen für Kinderlebensmittel sähen dann ganz anders aus. Sie appellierten nicht an den Sammel- und Spieltrieb der Kleinen, sie beuteten nicht deren Verehrung für Idole aus. Verantwortliche Werbung bestünde aus sachlicher Information vor allem über die enthaltenen Nährwerte. Verantwortliche Lebensmittelmanager, jedenfalls solche, denen die Übergewichtsproblematik der einzelnen Kinder und der Gesellschaft insgesamt ein Anliegen ist, würden sich überhaupt weitgehend heraushalten aus dem Geschäft mit Werbung für Kinderprodukte.
Sie würden einen weiten Bogen machen um Schulen und Sportveranstaltungen, um Kindergärten und Kindersendungen im Fernsehen. Dafür würden sie deren Eltern, die grundsätzlich mit Abstand die besseren Ernährungsberater sind, noch bessere, sachlichere Informationen über ausgewogene Ernährung anbieten. Doch leider tun das die Unternehmen meist nicht freiwillig. Und bloße Erklärungen zur Selbstregulierung setzen keine verlässlichen Mechanismen in Gang.

Die Lebensmittelwirtschaft hat hier kläglich versagt, und deshalb ist jetzt die Politik gefragt. Besonders für unsere Kinder müssen Schutzzonen geschaffen werden, werbe- und kommerzfreie Räume, in denen sich die Persönlichkeiten entfalten können. Vor allem für Kitas, Kindergärten und Schulen muss gelten: Hier hat die Lebensmittelindustrie nichts zu suchen.

Von all dieser Kritik, diesen Argumenten und Warnungen zeigen sich Lebensmittelkonzerne und Handelsriesen bisher unbeeindruckt.
Sie folgen blind einer brüchig gewordenen Wachstumsstrategie, die vorgaukelt, durch immer neue Kreationen und scheinbare Innovationen zugunsten der Verbraucher langfristig Rendite zu erzielen. Doch die Anzeichen mehren sich, dass dieses Geschäftsmodell zum Scheitern verurteilt ist. Es dient nur scheinbar den Interessen der Verbraucher. In Wirklichkeit haben sich die Konzerne weit davon entfernt, die Menschen mit gutem, ehrlichem und gesundem Essen zu versorgen. (Anmerkung: Rothschilds Konzerne hat NIEMALS ein derartiges Interesse)
Entscheidend wird sein, wie stark sich die Erkenntnis durchsetzt, dass wir Verbraucher nicht mit ehrlichen Lebensmitteln versorgt, sondern getäuscht werden.

Immerhin macht sich erster Unmut breit; Massenmedien wie der „Spiegel“ oder die „Bild-Zeitung“ berichten immer öfter über „Mogelprodukte“.
Auch die Rechtsprechung nimmt den Geist des Widerstandes auf und entscheidet in jüngster Zeit zunehmend zugunsten von Verbraucherrechten und gegen die einseitigen Gewinninteressen der Lebensmittelwirtschaft. Letztlich wird sich die Lebensmittelindustrie von ihrem blinden Wachstumsmodell, das vielfach auf Betrug und Täuschung aufgebaut ist, verabschieden müssen. Sie muss sich wie die Finanzwirtschaft und die Banken wieder auf ihren eigentlichen Daseinszweck besinnen: die ehrliche Versorgung mit gesunden Nahrungsmitteln. Dies wird ein Abschied von starkem Wachstum und hohen Renditen sein. Aber ein großer Gewinn für uns alle.

Nachweise

3sat, Die Zuckerfalle, 15.9.2005.

Quarks & Co., Dicke Kinder überall, 9.9.2008, www.wdr.de.

Bahnsen, Ulrich, Wir brauchen eine Zuckersteuer, „Zeit Online“, 24.5.2009.

Berres, Irene, Süße Bomben, in: „Zeit Online“, 4.9.2009.

Brownell, Kelly und Kenneth Warner, The Milbank Quarterly, 2009,www.yaleruddcenter.org.

Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde, Pressemitteilung, www.bll.de.

Bundesministerium für Gesundheit, Pressemitteilung Gesunde Ernährung und Bewegung, 9.5.2007.

DiabetesDE, Diabetes in Zahlen, www.diabetesde.org.

IKB Deutsche Industriebank AG, IKB Information vom Juni 2009, www.ikb.de.

Lebensmittel-Lobby half bei Kita-Standards nach, in: „Spiegel Online“, 29.5.2009.

Schneider, Reto U., Cornflakes, der Streit um den Zucker, in: „NZZ Folio“, 12/2009.

Danone, Fruchtzwerge, Für Eltern, www.fruchtzwerge.de.

Ferrero, Milch-Schnitte; Pressemitteilung vom 10.11.2009, www.ferrero.de; Printanzeige „Just Sports“.

Kellogg’s, Tag des Frühstücks; Pressemitteilung vom 26. 8. 2009, www.kelloggs.de.

Nestlé, Markenprodukte, Cerealien für Kinder; Press Release vom 19.2.2010, www.nestle.de.

Nestlé Deutschland AG, Presseinfo vom Februar 2009, http://presse.nestle.de; Marken und Produkte, www.nestle.de; Ernährungsstudio, http://ernaehrungsstudio.nestle.de.

Nestlé Schöller GmbH, Bunte Eisknaller, www.schoeller.de.

Südzucker AG, Zahlen zum Zucker, Deutschland, 2007/2008; Pressemitteilungen, www.suedzucker.de.

www.abgespeist.de; www.foodnavigator-usa.com; www.foodwatch.de; www.supermarktcheck.de.

50 Antworten to “Alles aus Zucker -von Thilo Bode”

  1. Firestarter said

    Wie bekommt man elegant den Fuss in die Türe? Nestle machts vor! Wenn erst einmal das Vertrauen gewonnen ist, dann haben es die Kritiker schwer.

  2. UDMH+rrSs said

    Hinterhältige Strategie! Nestle frisst Kreide und streut sich Mehl auf die Pfoten, wie die Geschichte ausgeht, ist ja bekannt…

  3. uwe said

    Es hat auch ein starkes Suchtpotential und macht Menschen damit abhängig. (Krank ist ein erwünschter Nebeneffekt.)

    Danke für die gute Zusammenstellung. Ich werde meine letze Nascherei hin und wieder (Pocket-Coffee) auch absetzen und einen großen Umweg um Ferrero machen. Hin- und wieder mal Bienenhonig. Ich presse wieder morgens frische Gemüsesäfte in der Zentrifuge. Sehr lecker und man ißt erfrischt und stark.

    • ordrana said

      gute alternative sind auch ungeschwefelte biologisch angebaute trockenfrüchte, nüsse und co.

      wir sind schon vor ner weile umgestiegen, schokolade hats hier maximal einmal im monat 1 oder 2 tafeln, mehr nicht.

      das alt bewährte studentenfutter fand sogar bei männe reißenden absatz. ^^

      nun sitzt er abends vor der glotze und zieht sich ne tüte rosinen, pflaumen, feigen,….. rein. ^^

  4. Salem said

    Hallo Leute.

    In diesem Zusammenhang sei auch auf die Aktion “abgespeist” von foodwatch hingewiesen. Die Website läuft schon länger und verteilt Preise wie den “Goldenen Windbeutel” für das windigste und verlogenste Angebot. Gewinner 2010, welch Zufall, der von Lupo erwähnte “Zott Monte Drink”.

    http://www.abgespeist.de/der_goldene_windbeutel_2010/

    Aber auch die anderen “Kandidaten” sind nette Beispiele für reine Kundenverarsche.
    Es gibt auch Reaktionen von Konzernen auf Beschwerden zu lesen, die selbstredend furchtbar interessant sind. So interessant etwa wie die BILD-Zeitung *gähn*. Trotzdem lesenswert ;)

    In diesem Sinne und “Für eine Extra-Portion Ausreden”,

    Grüße, Salem

  5. Firestarter said

    Die okkulte Wirkung von Zucker
    Zuckergenuß steigert das Ich-Gefühl des Menschen, fördert aber dadurch auch den Egoismus:

    http://www.natural-politics.com/anthroposophie/rudolf-steiner/272-die-okkulte-wirkung-von-zucker-.html

    • Toni said

      link funktioniert nicht .. würde mich nämlich schon sehr int. warum man uns immer mit soviel zucker zubombt. gib dem affen zucker.. aber wieso?

    • Freiherr von Knicke said

      Das Ich-“Gefühl” schon. Nur nicht das “Ich” als solches. Mit den Gefühlen arbeiten alle, vor allem aber konditoniert man damit. Als gutes Beispiel dienen da die Deutschen. Spreche ich da z.B. die Ursachen des WK2 an, bekommen die allermeisten aversive Gefühle (das Thema, das wissen sie, ist nicht gut) und aversive Gefühle gilt es zu vermeiden – das typische Vermeideverhalten.
      Also – Gespräch unmöglich. Die aversiven Gefühle werden mit Strafen, real und fiktiv (als geschwungener Knüppel, geschwungen von Medien und edlen Politikhominiden) konditioniert. Statt nassen Lefzen (Pawlovs Hund) krigt Homo manipulo Schweißausbrüche, Unwohlsein, Harndrang, Mastdarmkonvulsionen oder Neurastenien. Wer das Buch “Churchills Friedensfalle” ins Deutsche übersetzt, und das dann erscheint, ist seinen Job los – ganz real, man könnte sagen: ein “operanter Konditionierungsvorgang”. Im Gegensatz zu Ratten, die in Versuchen konditioniert werden, ist der Mensch, je nach Ichkonstitution, noch schneller konditioniert oder aber, wenn er ein ausgeprägtes Ich besitzt und das dann noch mit Moral gepaart ist, nur schwer oder gar nicht. Das Ich-Gefühl hilft hier gar nicht weiter. Im Gegenteil! Bei nicht wenigen Anthros ist das Konditionierte von schönen leichten Schleiern, aber leider in mehreren Lagen, verhüllt. Ich grüble, ob das vom übermäßigen Gebrauch echten Rohrzuckers kommt oder von der jeweiligen Zweigleitung, die der Entwicklung der Bewußtseinsseele (Steiner) planmäßig im Wege steht. Auf okkultem Wege wird in Fülle versucht, nicht nur mit Zucker, der so angenehm schmeckt – und überhaupt alles was angenehm ist und leicht erhältlich – über Gefühle zu manipulieren. Die “höherstehenden” kann man auch über den Verstand manipulieren (bei Jesuiten die Sucht am Intellekt – wie mir jemand sagte, der mit Jesuiten zu tun hat: “da kämpft jeder darum klüger zu sein als der Andere”) , bei der Masse ist’s über Gefühle einfacher und effektiver.
      Von daher ist Nestle (über Jahrzehnte schon eine Gaunerfirma, mit hochkriminellen Absichten, man denke an die Babynahrungsgeschichte, bei Babys kann mann juristisch nicht von Völkermord sprechen, unsere Rechtssetzer in Brüssel sollten einen entsprechenden Tatbestand schaffen und mit Strafe bewehren nicht unter z.B. 11 (eine der Rachezahlen) Jahren.

  6. Irma (la douce) said

    herzlichen dank fuer den “tollen” bericht. ein freund von mir hat einen ausspruch: wenn 2 sich gut verstehen haben sie immer arbeit ! was heisst das uebersetzt ? = es sind die 2 grossen N aus der CH.
    N…lé vergiftet die menschen, damit N…rtis seine produkte absetzen kann. so einfach ist das !
    liebe gruesse an euch alle. Irma

  7. Firestarter said

    Zucker – geliebt und gehasst, getarnt und ersetzt:

    http://www.optipage.de/zucker.html

  8. Freidenker2100 said

    Sehr guter Artikel – sehr guter und erst kuerzlich von mir entdeckter Blog.

    Wir ernaehren unser noch nicht einmal ganz einjaehriges Baby nur mit selbstgemachten Obst- und Gemuesebreis. Meist roh und nur selten gekocht. Die kommerzielle Babynahrung verweigern wir ganz: Fast alle haben Zucker, Suessstoffe… Hier in Portugal (wo wir die Haelfte Zeit leben) gibt es da gar keine Ausnahme. Alle Kinderprodukte haben Zucker.

    Unsere Kleine erfreut sich bester Gesundheit (trotz dass sie keine Impfung erhalten hat und die Aerzte auf eine andere Ernaehrung draengen…).

    • ordrana said

      ich rate hier auch zum altbewährten kindergriesbrei. ;) in kombi mit obst oder auch gemüse, macht das pappensatt.

      meine großeltern haben damals, als sie kleinwaren wohl auch nicht wirklich etwas anderes gegessen. ;)

      laßt euch nur nicht berirren und macht wieter so, euer kind wird es euch mit gesundheit danken.

  9. Schnuppi said

    Die Marke Buitoni (Nudeln) gehört auch zum Nestlé-Konzern:

    Buitoni – Unsere Marken – Produkte für die Küche — Pasta, Nudeln …
    nestle.de/Home/MarkenProdukte/UnsereProdukte/KuecheFertiggerichte/Buitoni/

  10. hans-im-glueck said

    Was mich ein wenig wundert: bei dieser relativ klaren rechtlichen Sachlage (Körperverletzung durch Irreführung, mit unlauteren Methoden, Schutz von Kindern vor irreführender und schädlicher Lebensmittelwerbung etc.) sollte es doch möglich sein, juristisch gegen diese Dinge vorzugehen.

    Hat mal jemand den Versuch gemacht, zum Beispiel eine Verbraucherschutz-Organisation?
    Jemand der aus öffentlichen Mitteln bezahlt wird?
    Natürlich kann sich ein Einzelner ein solches Vorgehen gegen die mächtigen Rechtsabteilungen der Konzerne nicht leisten, da ist unsere Justiz auch zu (geld-)hörig (nicht so in den USA).

    Wie wäre es mit einer Sammelklage, Herr Bode? Ich bin dabei.

  11. Senta said

    Wieder ein sehr ützlicher und informativer Artikel, vielen Dank.

    Meine Frage bleibt jedoch:

    Ist der Rohrohrzucker genauso schädlich wie der weisse industriezucker? Den haben wir seit Jahren verbannt, aber in den Espresso geben wir Zucker und backen auch Kuchen – mit Dinkelmehl und Rohrohrzucker, da wir nicht ganz auf die Freuden verzichten möchten, aber die Schäden abmildern.

    Ein kleiner Tip:
    Wir bringen uns aus Süditalien immer Rosinen vom Bauern mit und getrocknete Feigen, wenn man backt kann man statt Zucker die mit in die Küchenmaschine geben und süßen ohne Zucker.

    Irgendwie ist es frustrierend, man entkommt Giften nicht mehr.

    Ein OT, möchte es aber erzählen – gestern an der Käsetheke bei Kaufland:

    “Ich hätte gern einen Schnittkäse ohne Konservierungsstoffe und ohne Farbstoffe, davon bitee 400 Gramm.”

    Sehr verstörte Verkäuferin holt von hinten eine eingeschweißte Liste von ca. 10 Seiten und fängt an zu suchen.

    Resultat:

    Es gab nur Pramiggiano und einen Harzer Roller ohne Farbe und Konservierungsstoffe.
    Sie schaute selber sehr irritiert ob dieses Ergebnisses.

    Fazit: Nicht mal die Verkäufer interessieren sich dafür was sie verkaufen und essen, erschreckend.
    Die Schlange hinter mir war zuerst stinkig weil es dauerte, dann aber sehr interessiert und einige auch entsetzt.

    Merci Lupo für Deine unermüdliche Aufklärung, diesen Zuckerartikel schicke ich erstmal herum.

    LG Senta

    • ordrana said

      *g na, dieses experiment sollten wir doch gleich mal alle beim nächsten einkauf starten.

      wird schon arg schwer, wenn man sich an die fleischtheke stellt und nach alternativen zu schweinefleisch und wurst fragt. die auswahl wird verschwindend gering, es sei denn, man ist dazu bereit auf gutwürg umzusteigen.*schüttel

      ich werde den käseversuch beim nächsten einkauf auch mal starten und mal schauen, was bei rum kommt. ^^

  12. Ju said

    Nestle produziert auch eine Babynahrung mit dem Namen “Nestargel”. Nestargel besteht unter anderem aus Johannisbrotkernmehl (E 410)und Calciumlactat (E327)

    Auf 100g Nestargel gibt es 160 mg Phenylalanin.

    Für die Babynahrung wird Nestargel zwar nur mit 1 Gramm Pulver zubereitet, doch es sind ja auch kleine Körperchen. Vom Verbraucherschutz heißt es: Für Kinder nicht zu empfehlen: Verdickungs- und Feuchthaltemittel
    Propylenglykolalginat E 405, Carrageen E 407, Johannisbrotkernmehl E 410, Guarkernmehl E 412, Traganth E 413, Gummi Arabicum E 414, Karayagummi E 417, Konjak E 425, Phosphat E 442, E 450 – 452, Sorbitanmonostearat E 491

    Leider gibt es inzwischen auch in fast allen Fertigprodukten wie Marmeladen, Soßen, Wurst, Fischprodukten einschließlich Teigwaren wie Brot usw. Johannisbrotkernmehl bzw. Guarkernmehl.

    Mein Körper reagiert (zu meinem Glück)darauf mit starker Allergie

    Zitat
    “Der Aminosäure L-Phenylalanin werden zahlreiche Wirkungen nachgesagt. So wurden im Falklandkrieg die Bomberpiloten nicht wie im 2. Weltkrieg mit Amphetaminen, sondern mit Phenylalanin im Grammbereich ausgestattet. Denn diese Aminosäure zerfällt im Körper zu Dopamin, dann zu Adrenalin und Noradrenalin, was genau wie Amphetamine aufputscht und den Stress in den Lüften besser verkraften liess. Interessanterweise lässt sich so auch Rauchen erklären, denn Nikotin und Kokain wirken auf dem gleichen Wege, nämlich über Dopamin und Noradrenalin. Dass die Wirkungen von Nikotin und Kokain auch auf natürlichem Weg auch mit einer Aminosäure funktionieren kann, ist weithin unbekannt.

    Phenylalanin ist auch in Aspartam. Es gehört zu den drei Grundsubstanzen.

  13. Dirk said

    Anbei suche ich ja immer noch nach Artikeln über Glucose-Fructose Zucker/Sirup und deren negativen Auswirkungen.

    Hab mal diesen Bericht gefunden.(der Rest dieser Internetplattform interessiert mich wahrlich nicht)

    http://www.team-andro.com/krieg-der-fructose.html

    Da nun der Glucose-Fructose Zucker seit fast 10 Jahren den Einzug in fast allen Lebensmitteln (sogar in der(Wasser)Wurst) hielt, ist es für mich viel einfacher aus dem “Wenigen” was noch da ist, was zu finden.

    Das macht das Leben gesünder und viel ruhiger.

    Ich mach nun schon seit fast 21 Jahren einen großen Bogen um die hier benannten Firmen, dass war wohl das erste was ich neben den E-Nummern, nach dem Mauerfall gelernt habe.
    Naja, kam ja noch viel dazu, aber das sind andere Geschichten…die irgendwann erzählt werden.

  14. […] http://lupocattivoblog.wordpress.com/2011/02/04/alles-aus-zucker-von-thilo-bode/ […]

  15. nemo vult said

    “Immerhin macht sich erster Unmut breit; Massenmedien wie der „Spiegel“ oder die „Bild-Zeitung“ berichten immer öfter über „Mogelprodukte“…. Geist des Widerstandes” – Oh,Je.

    Ächtet Sie Alle, sofort und beharrlich! – Die Hersteller, die Vermarkter, die Händler, die Vertreter(Politiker), die Nutzniesser(MSM, Pharma-, Fitness- usw.)

    “…wird sich die Lebensmittelindustrie von ihrem blinden Wachstumsmodell, das vielfach auf Betrug und Täuschung aufgebaut ist, verabschieden müssen…” ? – Nein, nur durch konsequenten Boykott!

    “Sie muss sich wie die Finanzwirtschaft und die Banken wieder auf ihren eigentlichen Daseinszweck besinnen: die ehrliche Versorgung mit gesunden Nahrungsmitteln.” – Die ehrliche Versorgung ist weder Daseinszweck der Banken, noch der Nahrungsmittelkonzerne (beide Begriffe selbst sind schon irreführend: Banken bunkern nicht, sondern verleihen den selben Euro mehrfach, ein Lebensmittel dient der Erhaltung nicht der Vernichtung.),noch der Pharmaindustrie, noch der Ölindustrie, noch der Chemieindustrie, noch der Sportindustrie, noch der Autoindustrie, noch der Elektronikindustrie – hab ich alle Profiteure von un-ehrlicher Versorgung? Die Liste ehrlicher Versorgung ist kurz (früher stand auf der Liste die Familie, die Gemeinde) – Nein, die Beschäftigeten in diesen Industrien profitieren nicht, sie arbeiten, wie die werbungfinanzierenden Käufer, an ihrer eigenen Vernichtung.

    Ächtung jetzt! – “…Dies wird” kein “Abschied von starkem Wachstum und hohen Renditen sein…” – Qualitatswachstum in einem Bereich, der unabhängigen und (natur)richtigen Nahrungsmittelversorgung (etc.), den ich umsatzanteilig bei unter 3% vermute, kann im Gegenteil enorm sein. Ein lebenswertes Leben ist die höchste Rendite.”…ein großer Gewinn für uns alle.”

    – hatte “so´n Hals” nach Hr. Bodes Zucker-Bomber-Artikel

    zum Begriff Kalorie:
    Wie bekannt ist kcal eine Einheit der Wärmemenge(T von 1kg Wasser um 1K erhöhen), d.h. ein Energiebetrag, eine Rechengrösse.

    Nährwert verhält sich zu Kalorie wie Wetter zu Klima.

    Wie wird der Kaloriengehalt von Nahrung gemessen? – durch Verbrennung und Erwärmung von Wasser. Hat jemand schonmal Zucker verbrannt und die Temperatur gemessen? Werden Nahrungsmittel im Körper verbrannt?
    (rein rechnerisch, klar: 2100kcal/tägl. bei 70kg Körpergewicht ergibt Temperaturerhöhung von 30K/kg – 2100kcal/tägl. bei 30-40kg Körpergewicht ergibt lebensbedrohlichen Temperaturanstieg, wenn es kein Fett gäbe)
    Ist kcal eine sinnvolle Einheit für Nährwert? (m.E.: Wert=Qualität; Konzerne: Wert=Quantität)

    • uwe said

      So lernen wir allmählich. “kcal” funktionieren wenn wir auf einen Ergotrainer gesetzt werden und losstrampeln, wenn dann Pedalkraft, Atmenvolumen und CO2 und O2-Anteile präzise gemessen wird, scheint der Körper wie eine Verbrennungskraftmaschine auf dem Prüfstand, exakt unter Kontrolle.
      Das sagt aber überhaupt nichts über den Wert der Nahrung aus, nur über die Verbrennungsleistung des Körpers. So werden wir an der Nase herumgeführt. (Es wird eben nicht die Gesundheit gemessen.) Nur ein paar Hochleistungssportlern hilft es eine 1/10 Sekunde schneller zu sein im Hamsterrad. Trotzdem sterben Sportler manchmal plötzlich den Herztod. Davor schützt es nicht. Und Colesterin ist noch so ein Märchen….

  16. Ella said

    Ich war viele,viele Jahre Kindergaertnerin und meine dass jeder der mit Kindern arbeitet eine persoenliche Verantwortung hat den Kindern zumindest als positves Beispiel,gesunde Ernaehrung nahe zu bringen.

    Wir haben den Kids weder, Fruchtzwerge, Milchschnitten, Zuckerjoghurts oder auch die uebersuessen Gebaeckstuecke vom Baecker gegenueber und der gleichen erlaubt in unseren ( staedt. Kiga, sogenannter Sozialer Brennpunkt in Grosstadt – also kein “elitaerer Kinderladen ) mitzu bringen.

    Die Elter mussten unterschreiben, wenn sie einen Kindergartenplatz wollten, sich nach diesen Richtlinien zu halten. Wir haben damit argumentiert, dass wir einfach den Kids andere Moeglichkeiten aufzeigen moechten, als sie eventuell zu Hause haetten.

    Gleichzeitig bereiteten wir mit den Kids das Fruehstueck zu , dass “nur” aus Obst,entsprechend der Jahreszeit, Gemuesetips , oder Vollkornbrot, mit , Schmand oder selbstzubereiteten Quarkaufstrich oder auch ausselbstbereiteten Pfannkuchen ec. bestand.
    Die Zutaten wurden am Bauernmarkt mit den Kids gemeinsam eingekauft, ausserdem pflanzten wir Tomaten, Salat, Gurken ec. an.
    Als Getraenk gab es “nur” Wasser, frische Fruechtetees und manchmal gemischt mit Apfelsaft.

    Die Eltern waren oft sehr sekptisch, ob ihre Kids dass annehmen wuerden, waren dann aber sehr angetan davon. Oft habe ich erlebt, dass ein Elternteil fragte wie wir dass nur machen wuerden, dass ihr Kind z.B. Tee gerne trinkt und liess sich zeigen welchen Tee wir kauften und wo.

    Mittagessen gab es von einem Nachbargriechen, mit dem wir den monatl. Essensplan absprachen um allen Kids ( an die 12 Nationen u. alle moegl. Religionen im Durchschnitt)soweit wie moeglich gerecht zu werden, jedoch ihnen eine gesunde Alternative zu bieten. Auch fuer die Eltern hatten wir Infosabende zur gesunden Ernaehrung und eine Kochklasse fuer Eltern und Kinder.
    Die Eltern die sich nicht daran beteiligen wollten, konnten ihrem Kind eine Brotzeit mitgeben.
    Wichtig war auch den Kindern eine gemuetliche und schoene Atmmosphaere mit z.b, jahreszeitl. Deko, Kerzen, klassischer Musik und schoenem geschirr, Glass ec. zu bieten.
    Gerade heute essen ja die meisten Kinder schnell was im Auto oder vor dem Fernseher.

    Der Zahnarzt der jaehrlich unsere Kids anschaute war von den Zaehnen unserer Kids sehr angetan, denn sie hatten im Durschnitt eine niedrigere Kariesrate als Kids von Nachbarkindergaerten.

    Es gibt ja gute Alternativen zu Zucker wie Stevia ( der sehr gut bei mir im Garten waechst) Agave sirup oder auch reiner Maple sirup.

    Die Zuckersucht ist besonders gefaehrlich im fruehen Kindesalter wenn sich z.B. die zweiten Zaehne entwickeln und die Knochen verfestigen.
    Auch koennen viele Kinder wegen diesem obengenannten weichen Zeugs nicht mehr oder wollen nicht kauen z.B. Die Rinde vom Brot, da sie oft bis zu drei Jahren noch Flaschen ( 0ft Fruchtsaefte ) erhalten.
    Diese” Kaufaulheit” hat auch Einfluss auf die Artikulation/Formen von Buchstaben und daraus erfolgende Sprachstoerungen.

    In USA gab es uebrigens bis vor kurzem noch ueberall Soda automaten in Schulen.Die gibt es uebrigens ueberall, habe ich auch schon vor den Kuhstaellen von Factory farmen gesehen, doch dass nur nebenbei.

    Die Schulen erhielten dafuer extra Zuwendungen und die Sodafirmen waren Sponsoren der betreffenden Schulen. Ganz davon abgesehen ist das Schulessen absolut grausam und lieblos in irgendwelchen Plastik/Styrophor containern angeboten( Unmengen von Muell )null Essensatmosphaere oder Essensmanieren ( oft werden einfach Baenke zur Lunchzeit in den Sportsaal gestellt)
    Das Essen dass ich sah bei einigen Besuchen moechte ich nicht mal meinem Hund geben.
    Das Pseudoobst (gewachst und gezappt) ist auch nicht besser. Ich hatte mal so einen Apfel drei Monate lang herumliegen und er war immer noch wunderschoen,glaenzend, man konnte jedoch mit dem Finger Dellen in die Schale pokken. Als ich den Apfel anschnitt war er unter der Schale total Match.

    Erst seit kurzem daemmert den Amis dass sie ihren Kids mit den Fastfood Schulessen und Sodas ( und den billigem Gen Cornsyrup darin )in Schulen nichts gutes tun, da ja inzwischen schon Kids auf Statins und Highblood pressure Medication gesetzt werden.

    Na ja die sind wie immer ca. 20 Jahre hinterher.

    Dieses Rezept kLingt fast zu einfach und schoen um wahr zu sein, doch schaden kann es auch nicht.

    • Ella said

      Noch ein Nachtrag:
      Zu Geburtstagen, gab es Obstkuchen oder Quarkschnitten oder Joghurttorte.
      Auch konnten die Kids Schokolade mitbringen und austeilen,
      Jedoch nie Suessigkeiten als Belohnung.

      Wichtig ist Ausgewogenheit, denn was besonders verboten oder herausgestellt wird ist besonders interessant und erstrebenswert.

      Ich war schon zufrieden wenn ich den Kids als Beispiel gezeigt habe, dass es auch andere Moeglichkeiten gibt und wenn ich die Zuckersucht etwas eindaemmen konnte.

      Uebrigens soll ja z.B. Amino acid glutomid gegen Zuckersucht helfen?

      • Venceremos said

        Hallo liebe Ella!
        Mir ist dein Umgang mit den Indianern und ihrer Kultur sehr sympathisch!
        Hast du den interessanten Artikel über Kindergarten- Erziehung auf HARTGELD geschrieben? Fand ich eindrucksvoll!
        Liebe Grüße
        Brigitte

        • Ella said

          Hallo liebe Brigitte.

          Danke fuer Dein Kompliment.
          Indianergeschichte, Kultur, Weissagungen haben mich schon immer interessiert. Und nun habe ich die Moeglichkeit bei Powwows dabei zu sein, mit ihren Vertretern zu reden usw. und interessiere mich vor allem fuer die Iroqouis und ihre alte Kultur, aber auch ihre Geschichte in den Unabhaengigkeitskriegen, dazu ist ja auch Steubens Geschichte interessant. Die US Verfassung soll ja in Teilen nach der Iroquis verfassung gestaltet sein.

          Du warst ja offensichtlich auch bei den Lakota, nur zu einem anderen Zeitpunkt als ich. Hast Du laengere Zeit in US gelebt?

          Nun zu Deiner Frage. Ich habe mich wohl verraten, doch ich bin nicht aus D. gefluechtet, ja vor dem Bedingungen und Hirnrissigkeiten meiner Vorgesetzten, die ich mit meinem paedagogischen Gewissen nicht verantworten konnte, in meinem Beruf, jedoch nicht vor dem Land.

          Ich bin hier weil mein Mann krank( Gulfwarillness) und US Amerikaner ist.

          Danke dass Du den Artikel beeindruckend fandest.

          Ich habe nur geschrieben was ich so erlebt habe bezuegl. der “geschenkten Lehrer”
          .
          Es war mir immer ein Anliegen in meinem Beruf, dass die Kinder integriert wurden, im Sinne von Chancen und Zukunft haben in D. und dazu gehoert auch zum Beginn des ersten Schuljahres fliessend Deutsch zu sprechen.
          Deshalb war es wichtig, dass sie alle Deutsch sprechen mussten und die Mehrheit der Kids in der Gruppe deutsch war, sonst waere dass ja keine Integration, moegl gewesen. Deshalb habe ich auch bis zu 12/13 versch. Nationalitaeten aufgenommen.

          Meine Erfahrung war, dass hoechstens zwei drei Kids einer Nationalitaet in der Gruppe war die Kids Deutsch sprachen und keine Grueppchenbildung entstand. Auch die deutschen Kids wurden von mir aufgefordert die auslaend. Kids daran zu erinnerin Deutsch zu sprechen.

          Die auslaend. Eltern wussten diese Einstellung zu schaetzen, ich hatte lang Wartelisten z.B. auf ca. 15 offene Plaetze bis zu 150 auf der Warteliste. Gerade auslaend/ tuerk. Eltern die auf die Bildung und Zukunft ihrer Kids in D. wert legten wollten ihre Kinder nicht in einen Kiga bringen in dem nur noch auslaend. oder tuerk. Kinder waren.
          Den Eltern und Kindern erklaerte ich dass sie zu Hause ihre Muttersprache sprechen koennten im Kiga jedoch Deutsch.
          Mir war es auch wichtig, dass die Kids ihre Muttersprache richtig sprachen und nicht gebrochenes Deutsch ihrer Eltern uebernahmen. Denn wenn die Muttersprache richtig gelernt wird, ist es auch einfacher eine Zweitsprache zu lernen.
          Was anders war es natuerlich wenn auslaend. Eltern in D. geboren waren, fliessend Deutsch sprachen und ihrem Kind kein Wort Deutsch lernten und dann bei der Anmeldung bevorzugt werden wollten mit dem Argument” Ihr Kind muesse ja Deutsch lernen”, Dann gab’s von mir ein Ohr voll.
          Und wie ich geschrieben habe, auf den Vorwurf des Rassismus oder Auslaenderfeindlich konnte ich nur lachen,, mein Mann ist Auslaender und farbig.
          Ich habe ehemalige z.B. tuerk. Kids viele Jahre spaeter wieder zufaellig getroffen und die waren nun auf der UNI, Fachoberschule, Handwerker ec. und die Eltern haben sich bei mir bedankt.
          Das war alles was ich erreichen wollte und die Grundlagen werden im Kiga gelegt ohne gutes Deutsch keine Integration, keine Zukunft, keine gute Schulbildung.

          Doch diese Art von Erziehung war meinen Vorgesetzten wohl zu Strict und altmodisch weil nicht PC, den ich wurde massiv angegriffen , obwohl ich den Rueckhalt “meiner” Eltern hatte.
          Um mich fertigzumachen( zu moppem ) wurde a;s “Aufhaenger ” eine tuerk. Mutter benutzt, die sich beschwert hatte, dass ich ihren Sohn einen Besen und Schaufel in die Hand gab und ihn haette zwingen wollen, aufzukehern. . Was eine der taegl. Taetigkeiten der Kinder war, da jeder abwechselnde Aufgaben in der Gruppe hatte..

          Auch hatte ich ja nichts am Hut mit Genderstreaming und sogenannter “offene Erziehung”. Dies grenzte fuer mich an Vernachlaessigung bis Verwahrlosung der Kinder. Nur noch Selbstwert war wichtig, aber kein Bildung oder Sozialkomptenz,Vorbereitung fuer die Schule, Charakterbildung ec. Fuer mich war das mit meinem Erzieherauftrag /Kindergartenauftrag nicht vereinbar ,dies war Ende der 90ziger Jahre und heute sehen wir ja das Ergebnis, in allen Bereichen.
          Und was noch Schlimmer ist die Kinder werden nun massiv verschult (Dank Pisa) der Auftrag des Kigs’s Lernen durch Spielen, musische, kreative Erziehung geraet in den HIntergrund.
          Es wird noch schlimmer werden wenn es nur noch Kita’s gibt ( Froebel wuerde sich im Grabe umdrehn) und die Kinder schon von Kleinkind an unter Staatsaufsicht und rigrose Lehrplaene siehe Genderstreaming gelangen.
          Vor kurzem habe ich gelesen, das ca. 50% aller Kinder bis ca. 4 Jahre in die Familie oder zu einer Tagesmutter,falls die Mutter berufstaetig ist und nicht in eine staatl. Massen einrichtung. 2Jahre Kiga sind im allgemeinen genug.

          Sorry wenn ich jetzt sehr langwierig geschrieben habe, doch wass dass gehoert alles mit dazu.

          Ich nehme an Du bist/warst auch in einem Sozialberuf taetig, wie ich? damm weisst Du ja wie es inzwischen zu geht. Ich bin inzwischen nciht mehr persoenlich betroffen, da ich seit ca. 10 Jahren nicht mehr in D. lebe, doch habe ich noch Freundinnen in D. in diesem Beruf.

          Sorry, der Kommentar wurde jetzt sehr lang, doch dieses Thema Kindergartenbildung ec , ist eines meiner Lieblingsthemen.

          Liebe Gruesse
          Ella

        • uwe said

          @Ella
          Ein schönes Statement. Hier noch etwas “stuff” zum Thema Bedeutung von “Sprache”:

        • uwe said

          Hallo Ella,
          der Inhalt ist klasse!! Bin beim Tippen leider auch nicht besser.

          Es hat mir tiefere Erkenntnis gebracht. Danke!! Meine Tante war auch begeistere “Fröbel” Schülerin und hatte einen eigenen Kindergarten, bis man es ihr dort unmöglich machte so zu arbeiten und sie auswanderte.

          Bevor wir als Erwachsene “Verbildet” werden.
          Hier noch etwas “naives??”:

      • Ella said

        Hi Uwe

        Danke.

        Gefaellt mir was Du eingestellt hast, hier wird die Bedeutung der Sprache richtig gut erklaert.

        Muss mich wieder mal fuer meine vielen Tippfehler entschuldigen, dass kommt davon wenn man um die Haeuser zieht und dann spaet nachts noch schreibt.
        Ja und manchmal kommt mir noch mein Dialekt in die Quere, siehe mobben, was ich moppem geschrieben habe.

        Ich wollte auch schreiben, dass zur Zeit ca. 50% aller Kleinkinder vor allem im Osten in Kitas gebracht werden und es meiner Ansicht nach besser ist, wenn sie bis 4 Jahre in der Familie bleiben und dann ca. 2 Jahre in den Kindergarten gehn.

        Doch dann ist mir leider beim umformulieren der Rest des Satzes verlorengegangen.

        LG
        Ella

  17. Frank H. said

    Spitzen Artikel und sauber kommentiert an den richtigen Stellen. Das schlimme ist ja, du stehst jeden Tag unter Stress, hast Frust und Ärger mit Chef und Kollegen und Schokolade setzt diese Glückshormone im Körper frei. Schokolade und Zucker ist also ist eine Droge. Auch in Bier und Wein ist Malzzucker bzw. Fruchtzucker. In Joghurts ist der Zuckergehalt enorm gewachsen. kann man sich denn überhaupt noch normal ernähren? Nein, nur wenige schaffen das noch. Kochen ist out und wer kocht läuft dennoch in die Fertigfutterfallen. Wie man gewinnbringend den Planeten leerfegt? Mit Zucker.

  18. Ju said

    Hallo Lupo, noch einmal meinen riesengroßen Dank für diese Themen. Wir sind inzwischen aufgeschlossener und vor allem auch sensibler geworden. Ich, als ewige Kaffeetrinkerin, habe bis vor wenigen Monaten noch Kondensmilch in meinen Kaffee gegossen. Benutze aber, dank “Aufklärung” inzwischen keine Kondensmilch mehr sondern 30 %ige Flüssigsahne. Ich dachte, das hier weniger Zusatzstoffe sind!

    Mein dauerndes starkes Sodbrennen seit einiger Zeit hat mich nun dazu veranlasst, mir dieses Päckchen mit Flüssigsahne genauer anzuschauen und sehe darauf den Vermerk eingeschlossen in einen Text in russicher (?) Sprache E 407 Carragen!

    Ich habe mir E 407 im Netz rausgesucht und bin zu folgendem Text gestossen:
    407 | Carrageen

    Die Risiken: Besonders riskanter Stoff, wird in großen Mengen eingesetzt!

    Carrageen steht nach Ansicht einiger Wissenschaftler in Verdacht, die Ausbreitung von Geschwüren im Magen-Darm-Trakt und sogar Brustkrebs zu fördern. Andere Forscher sehen das Risiko eher als gering an. Die besagten Krebsarten entstehen zwar, so weit herrscht Einigkeit, nur bei bestimmten Carrageen-Sorten (mit kleinerem Molekulargewicht), für Lebensmittel zugelassen sind ganz andere Sorten (mit größerem Molekulargewicht). Jedoch, so die Carrageen-Kritiker, können die krebsverdächtigen Sorten auch im handelsüblichen Lebensmittel-Zusatz E407 enthalten sein (als Verunreinigung sind bis zu 5 Prozent zugelassen). Zudem könnten die unschädlichen Varianten bei der Verdauung in die gefährlicheren Carrageen-Arten umgewandelt werden. Diese wiederum lösten in Studien mit Ratten und anderen Nagetieren Darmkrebs aus, schädigten die Darmschleimhaut und verursachten Darmgeschwüre;jedenfalls wenn sie in größeren Mengen gefüttert wurden. Reagenzglasversuche legten überdies den Verdacht nahe, dass dieses Carrageen an der Entstehung von Brustkrebs beteiligt sein könnte. Das eigentlich unverdauliche Carrageen wird bei einem niedrigen Molekulargewicht von Zellen der Darmwand aufgenommen und dort nicht weiter abgebaut. Die Folge könnte möglicherweise der Zelltod, daraus resultierend eine Zerstörung der Darmwand und die Entstehung von Krebszellen sein. Die US-Forscherin Joanne Tobacman bringt daher steigende Raten von Brustkrebs und auch Geschwüre im Verdauungstrakt mit dem zunehmenden Verzehr des Verdickungsmittels in Zusammenhang. Sie regt an, die weit verbreitete Verwendung des Zusatzstoffes in der üblichen westlichen Kost zu überdenken.

    Zur Vorratsspeicherung hatte ich gleich einen ganzen Karton von diesem “Müll” gekauft und Zornig, wie ich im Augenblick bin, würde ich am liebsten den ganzen Kram dem Supermarkt vor die Türe gießen, aber das gilt dann wohl als Umweltverseuchung!

    • ordrana said

      warum nimmst du nicht stink normale kuhmilch? bei laktoseintoleranz gehts auch mit ziegenmilch.

  19. hans-im-glueck said

    Ein sehr guter Beitrag über ein immernoch stark unterschätztes Nahrungsgift.

    Abhilfe beginnt beim Durchlesen des (absichtlich sehr) Kleingedruckten auf den Verpackungen (auch wenn alles unter 1% nicht aufgedruckt werden muss) – denn was man/frau kauft, das wird in aller Regel auch verzehrt.
    Also, mit Hirn einkaufen; konsequent Chemie meiden, Zucker und NaCl-Salz ebenfalls; Süssgetränke, Zigaretten, Kaffe, schwarzen Tee sowieso, und alle “Nur-Dick-Macher” (Chips, Gebäck etc.).
    Selber backen, dann wissen wir, was drin ist.

    Sodann: Einkaufszettel machen! Nur das kaufen, was auf dem Zettel steht (so umgehen wir die in Augenhöhe, im Grosscontainer und in Kassennähe “strategisch plazierten” Waren und damit eine weitere Manipulationsmöglichkeit).

    Wie kommt man auf gesunde Lebensmittel? Entsprechende Vorträge von Prof. Walter Veith bei youtube ansehen und dabei Notizen machen; er scheint mir relativ logisch, vernünftig und ausgewogen in seinen Aussagen.

  20. Schnuppi said

    Letztes oder vorletztes Jahr gab es einen Versuch bundesweit an Schulen kostenloses Obst zu verteilen. Ein paar Schulen machen das jetzt, aber die Länder haben jeweils gesagt, dass sie kein Geld hätten. Auch die Krankenkassen haben natürlich für gesundes Essen, das helfen würden den Umsatz der Pharmamafia zu schmälern kein Geld übrig.

    Beim Bäcker gibt es keine normalen runden Streuselkuchen oder (Zimt)Schnecken mehr, die haben jetzt jeweils eine ca. 1cm dicke Zuckerkruste drauf oder auch dick Puderzucker – schon seit Jahren. Seitdem habe ich diese Teilchen nicht mehr gekauft.

    In Süßigkeiten aus dem Laden ist inzwischen in vielen Packungen, vor allem da wo der Inhalt flüssig, cremig oder feucht sein soll Sorbit drin (“ab 10% Anteil => abführend). Oft ist auch Invertzucker (Kunsthonig) mit drin, weil der nicht so schnell kristallisiert wie normaler Zucker (Saccharose).
    Ich kaufe auch inzwischen lieber beim Bäcker süße Sachen als Süßigkeiten aus dem Supermarkt.

    Wenn ich mir Kakao mache oder Haferflocken mit Milch, dann mit echtem Kakao und dann eben je nachdem ein bischen Zucker.

    Zum Artikel oben würde ich noch sagen, dass der Mensch sicher auch gerne Beeren gesammelt hat, die es auch jede Menge gab (zumindestens je nach Jahreszeit wie z.B. Brombeeren, Heidelbeeren, Himbeeren oder Walderdbeeren), oder Äpfel und Birnen. Aber auch Honig war eine gern gesehene Leckerei.
    Im Winter war es ohne Konservierungsmethoden dagegen Essig mit Süßem.

  21. Toni said

    Es gibt eine sehr gut recherchierte Datenbank zu Zusatzstoffen in der Nahrung:

    http://www.food-detektiv.de/

    Hab mit dem Herrn Dr. Grimm selbst schon gesprochen, er und sein Team haben weltweite Studien zu den E-Nummern und anderen Stoffen ausgewertet und die Ergebnisse kurz und leicht verständlich in dieses Online-Lexikon gestellt. Das ganze gibt es auch schon in gedruckter Form: “Die Ernährungsfalle”.

  22. J.D. said

    Moinsen.

    Wie Ella schon sagte, Ausgewogenheit ist wichtig.

    Und es spricht meiner Meinung nach nichts gegen Zucker. Wie es auch so schön heißt, in Maßen, nicht in Massen.

    Ich persönlich brauche Zucker für meinen Kaffee, ansonsten mal ein Joghurt und auch ab und an mal Schokolade (Zartbitter).

    Fruchtzucker ist sowieso in Obst enthalten (aber darum gings ja auch nicht).

    Ansonsten die großen Lügner vermeiden. Ich esse schon seit Jahren kaum noch was von Ne…, Dan…, Unil…, Kraft, … Großteils nur Produkte aus dem Osten.

    Aber teilweise ist das Thema aber auch halbgares Hippie-Gelaber.

    Denn nicht nur Zucker allein ist schuld daran, dass Kinder und Erwachsene immer dicker werden. Schuld sind vor allem jegliche Formen von Geschmacksverstärkern, Stabilisatoren, die bösen E´s (ein sehr großer Teil davon) … UND mangelnde Bewegung.

    Fettleibigkeit, mit allen einhergehenden Folgeerkrankungen in dem Ausmass ist einfach eine sich krass ausbreitende Zivilisationskrankheit.

    Deswegen finde ich das gut, dass sich die Unternehmen, die die Menschen die Fertigprodukte und Zuckerbomben verkaufen, bemühen etwas für die gesunde Ernährung und Fitness zu tun. Auch wenn es großteils nur aus Imagegründen passiert.

    Doch manch einer kann durch solche Aktionen selbst körperlich aktiv werden, ohne noch weiter durch diese Aktionen angeleitet zu werden.

    Es liegt bei einem selbst, ob man sich zu den “Sklaven” der Ne…, Kraft …, Ferr…, etc. machen lässt. Oder eben nicht.

    Und abschließend. Ohne Zucker könnt ihr auch nicht. Gebt es zu, ansonsten wärt ihr nichts weiter als Heuchler, die das Fähnchen nach dem jeweiligen Artikel von LC drehen.

    • uwe said

      Ehrlich Farbe zu bekennen und selbstverantwortlich zu experimentieren bringt einen sicher weiter, als nur nachplappern. Da muss ich Dir auf jeden Fall Recht geben.

    • ordrana said

      natürlich brauche ich zucker. ^^ wie sonst bekomme ich meine gelees und marmeladen jedes jahr haltbar? ^^

      es ging doch auch gar nicht darum zucker komplett zu verteufeln oder hab ich da den artikel nun falsch verstanden?

      es ging doch viel eher um die masse die verzehrt wird.

      was glaubst du, was ich mir anhören durfte, als ich aufhörte herkömmliche süßigkeiten einzukaufen.
      meine fresse was für eine debatte, mittlerweile scheints kaum noch aufzufallen, wenn überhaupt nix mehr an naschzeugs zu hause ist.

      ich bin schon vor geraumer zeit dazu übergegangen lieber ungeschafeltes trockenobst als ersatz anzubieten.

      sollte ich, warum auch immer, doch nicht durch die schokoladenreihen schaffen ohne etwas einzupacken, dann wird es zwar auch gegessen, aber kommt dann mal wochenlang nix, wirds auch nicht vermißt.

      was mir aufgefallen ist, gerade am anfang der recht radikalen essensumstellung, ging mir männe nur noch auf den zünder, nacshzeug hier, naschzeug da, essen in sich reingestopft ohne ende, ….

      seid ich darauf achte, was ich kaufe, bzw. wie es hergestellt wird, anderes salz verwende und mehr kräuter ins essen ahue, seid sozusagen die nährstoffe in den verzehrten dingen weitaus höher sind, als vor der umstellung hat die “sucht” nach zucker immer drastischer nachgelassen. ähnlich verhält es sich übrigens auch im bezug auf salziges.

  23. Paracel said

    Welch ein Hohn, wenn ein Konzern der tausende von Tonnen rafinierten Zucker den Kindern mit viel Werbung andreht, sich als LEhrmeister in Ernährungsfragen aufspielt.
    Sich aber nur darüber ärgern nutzt nichts, es braucht wirkliche Alternativen zum heutigen Zuckerkonsum. Wer glaubt, dass alleine das Wissen und Bewusstsein über die schädigenden Wirkungen von Zucker und gezuckerten Produkten irgend etwas ändert, der hat aus der Geschichte ncihts gelernt.
    Also, wo sind die Alternativen?

    Es gibt eine Alternative, welche jedoch nicht bekannt ist. Es ist die Holzsüsse, oder auch Birkenzucker genannt. Dieses kristalline zuckerartige Produkt kene ich seit rund 6 Monaten und es hat bewundernswerte Eigenschaften. Viele kennen es unter dem Begriff Xilit, wobei sich jedoch viele bloss einen künstlichen Ersatzstoff für Zucker vorstellen, was viel zu oberflächlich ist.
    Die Eigenschaften von Birkenzucker sind am einfachsten als “umgekehrt zu Zucker” zu beschreiben:
    Birkenzucker ist basisch, Birkenzucker ist kariesreduzierend (remineralisierend), Birkenzucker kann von Diabetikern problemlos konsumiert werden.
    Und anders als zum Beispiel bei Stevia, hat Birkenzucker keinen Beigeschmack, man kann es von Industriezucker vom Geschmack her wirklich nicht unterscheiden.
    Aus meiner Sicht ist dies die Alternative, welche bei genügender Bekanntheit, das “Zuckerproblem” der Welt schnell aus dem Weg räumt.

  24. uwe said

    Die Pilze (besonders die pathogenen) in unserem Körper sind auf Zucker (Weiss/Braun) angewiesen. Sonst müssten die aussterben. Wer will schon seinen “Candida” loswerden. Ob das bei Krebs auch stimmt, weiss ich nicht sicher.

    Diese kleinen Pilze wollen einfach überleben. Wenn jetzt auf den Zuckermangel auch noch Knoblauch trifft, das müssen die Ratten das (in ihren Augen) sinkende Schiff verlassen.

    Andererseits kann sich der Mensch dann erst richtig wohlfühlen.

    Solange der Mensch seinen Geist nicht gerne einsetzt, haben die Mikroben ein wirksames Druckmittel gegen den trägen Geist. Sie entziehen ihm einfach Blutzucker und das Hirn kann kaum noch arbeiten. Jetzt wird der Zuckerjunkie gezungen was “süßes” zu nehmen oder total müde und schlapp. Das wird erst genau umgekehrt, wenn wir wieder die Oberhand bekommen und die Sucht überwinden. Das Leben ist dann viel schöner. Die Gedanken klarer.

    • ordrana said

      hm, ich meine mich in bezug auf krebs zu entsinnen, daß lupo diesbezüglich etwas in seinem pankreasbericht geschrieben hatte, vieleicht magst du selbst nochmal nachlesen.

      in bezug auf hunde (“tolerante” carnivoren)kann ich zumindest berichten, daß sich jegliche kohlenhydrate negativ auf das tumorwachstum auswirken. bei gelenksproblemen und tumoren wird hier generell zu getreidefreier kohlenhydratarmer fütterung geraten.
      leider ist diese erkenntnis noch nicht bis in die tierarztpraxen vorgedrungen und dort wird immer noch ein spezialfutter nach dem anderen verhöckert, dabei gäbe es viele probleme nicht, wenn artgerecht gefüttert werden würde.

  25. Dirk said

    Mal zur Ergänzung, gerade gefunden und hier bei Lupo bestens aufgehoben.

    http://www.zentrum-der-gesundheit.de/krebs-zucker-ia.html

  26. Jörg Schüttauf said

    He Dirk, Uwe, Toni, Schnuppi, Ella und die anderen Diskutanten. Ein gesunder und guter Tag beginnt morgens nicht nur beim Müsli ohne Zuckerzusatz, sondern beginnt mit der Luft, die ich einatme. Und die ist vergiftet. Schaut mal über den Rand eures Müslitellers und nehmt die Plattform ins Visier, auf der ihr die Gesundheitstipps austauscht. Die wird nämlich von einem Irren gestaltet. Ich zitiere:
    “Es gibt kein „Deutschland“ , denn dieses wurde 1945 mit dem „Holocaust-Trick“ von den Rothschild-Zionisten vollständig übernommen, nachdem es in den 30 Jahren davor in die gewünschte Position – auf die Schlachtbank- geführt worden war.” Echt durchgeknallt.
    Guten Appetit. K…z.

  27. Jörg Schüttauf said

    Kollege, das Buch von Thilo Bode habe ich verschlungen und teile seine Meinung vollkommen. Aber ich möchte nicht auf diesem Krigsschiff darüber reden. Der Kurs ist Zerstörung, mit oder ohne Zucker im Bauch. Und das ist mein letzter Satz auf diesem Geisterschiff.

  28. Pappnase said

    Hallo Lupo & all,
    Ich bin neu hier, finde diesen Blog ausgesprochen informativ, insbesondere diesen Beitrag welcher das Thema Industriezucker intensivst beleuchtet.
    Die krankmachende Wirkung speziell des “toten” raffinierten Industriezuckers habe ich selbst schon aus eigener Erfahrung in Form einer Candidia zu spüren bekommen.
    Wer schon einmal von dieser tückischen Erkrankung befallen war, kann sicherlich ein Lied der Verzweiflung singen, welch vielfältige Krankheitsbilder diese durch hohen Zuckerkonsum, daraus geschwächtem Immunsystem hervorbringen kann.
    Den Werdegang möchte ich in diesen Kommentar nicht weiter ausführlich schildern.
    Schulmedizin? Antibiotika etc. Natürlich wirkungslos. Bis ich mich intensiv mit alternativen Formen zur Behebung der Krankeit, wenn man sie als solche bezeichnen kann, eher als Folgeerscheinung falscher Ernährung, insbesondere des oben erwähnten Industriezuckers, zuwandte.
    Ein Buch dessen Titel ich hier erwähnen möchte, hat mir dabei die wesentlichste Hilfe zur Genesung gegeben:

    http://www.uni-protokolle.de/buecher/isbn/3426761785/

    Christine Heideklang, Pilzerkrankungen ganzheitlich heilen.
    Die Autorin setzt sich in diesem Buch sehr konkret mit der übermäßigen zuckerhaltigen Ernährung auseinander, zeigt aber auch viele andere schädigende Quellen auf, die insbesondere diese Krankheitserscheinung begünstigen, die natürlich von der Schulmedizin größtenteils verschwiegen werden.
    Auszüge: Gesundheitsstörungen – Elektrosmog
    Amalgam (Schwermetalle)
    Wasser als Informationslieferant u. v. a. mehr.
    Wer das Buch kennt, wird es sicherlich bestätigen.
    Auch wenn mein nick Pappnase ist, soll es kein Scherz sein.
    Viele Grüße

  29. Jürgen said

    Klasse Blog – Klasse Artikel! Ich beschäftige mich ebenfalls mit dem Thema “Gesunde Ernährung”, weil ich langsam diese “Werbelügen” nicht mehr sehen geschweige hören kann. Manchmal frage ich mich wirklich, warum sich so viele Menschen für dumm verkaufen lassen. Dagegen will ich nun auf meinem Blog einen kleinen Beitrag leisten, um die Menschen wach zu rütteln, welche sich wach rütteln lassen.

    Diese Machenschaften werden leider immer weiter gehen, weil sich die Menschen nie geschlossen dagegen wehren bzw. es werden dann Situationen geschaffen, welche Angst auslösen, damit dann der große Teil der Menschheit seine Füsse still hält.

    Es ist schon schlimm genug, das gesunde Lebens- und Nahrungsmittel aus der Natur (Stevia usw.) so in den Dreck gezogen werden, damit die Zuckerindustrie weiterhin ihren Profit einstecken kann.

    Aber eines weiss ich sicher: Auch wenn der oder diese Menschen denken, sie wären GOTT höchstpersönlich, es wird eines Tages alles wieder zurück kommen, denn WAS MAN SÄHT, DAS ERNTET MAN!

    Ich wünsche Dir weiterhin viele Besucher auf Deinem Blog und viele neue Artikel.

    Herzliche Grüße
    Jürgen Hartmann

    PS: Passt zu diesem Thema – http://www.xn--gesunde-ernhrungstipps-b5b.com/gesundheit/zuckerersatz-stevia.html

    • Hallo Jürgen, kannst ruhig Deinen Blog hier vorstellen/verlinken. Wir sitzen doch alle im gleichen Boot und da ist Aufklärung absolut wichtig.
      Gruss Maria Lourdes

  30. derzeit noch unbekannt said

    da kommen wir leider zu dem Fakt des “deutschen Michels” der alles glaubt was ihm durch unsere nicht legitimen Besatzer aufgetischt und beworben wird.

    Leider ist dann das Kind, welches eigentlich noch die Chance hätte sich der allgegenwärtigen Knechtschaft zu befreien, auf dessen Eltern angewiesen ,wovon die meisten über Jahrzehnte bereits hoffnungslos manipuliert und desorientiert wurden und somit auch das Kind es schwer haben wird sich gegen ein Leben in Kenchtschaft zu erwehren, da über jahre hinweg erfolgreich ausgeführte Konditionierungen nur schwer zu ändern sind.

    Leider werden solche Blogs wie diese von den wenigsten Eltern gelesen und somit eine Besserung auch nur bedingt möglich oder wird gar nicht in Kraft treten..

    In dem Buch von Naomi Klein “No Logo” wird dieses Phänomen der Konzerne in Schulen bereits erwähnt, dort bezieht es sich jedoch auf die amerikanischen Schulen, man kann sich entsprechend ausmalen was dort als gesund “deklariert” und dementsprechend angeboten wird

    btw durch andersartige Recherche heute auf diesen/euren Blog lupocattivoblog gestossen und bin bis jetzt sehr begeistert insbesonderes was die ausführliche Rechercherarbeit über Rothschilds und CO angeht, werde ich viel zu lesen haben die kommenden Tage.

    Danke euch dafür und macht weiter so !

    Grüße aus dem Fremdbesetztem Deutschland

  31. Michaela said

    schöner Artikel. Konnte einiges für mich rausziehen, das ich noch nicht wusste.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s