lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft

Nachrichten-Hintergründe-Informationen-Zusammenhänge, die man bei "WIKILEAKS" nicht findet…..

Archive for September 2011

Das Weltbild der meisten Menschen Teil 3 unschuldiges Israel?

Posted by Maria Lourdes - 29/09/2011

Kein US-Politiker (ein BRD-GmbH-Politiker schon gar nicht) wird es wagen, sich gegen die Interessen von Israel zu stellen, weil er dann sofort die Unterstützung der Medien (CNN, New York Times, Washington Post, Reuters, AP, Hollywood etc.) verliert.

Und damit die Unterstützung der medienmanipulierten “gut informierten” Intellektuellen und der dummen Masse. Er gewinnt keine Wahl mehr oder wird direkt oder indirekt zum Rücktritt gezwungen. (Dank und Gruß an Rainer und Thomas für die Mitarbeit, sagt Maria Lourdes)

Indirekt ist das ganz einfach mit Hilfe eines Skandals (Clinton-Lewinsky / Fischer-Apo/Visa / Möllemann-Zentralrat der dt. Juden) möglich, der auf den ersten Blick in keiner Verbindung zur geäußerten Kritik bzw. geplanten Entscheidung stehen muss. Der Skandal wird dann entweder von den Medien zur Massenhysterie aufgebauscht – oder bei “Entschuldigung” und “Rückzug” von heute auf morgen fallengelassen. Ob der Skandal nun wirklich begründet ist, interessiert niemanden, weil diese Frage erst gar nicht gestellt und so weder von den sog. Intellektuellen noch von der Masse gedacht wird.

Unschuldiges Israel?

Israelische Sperranlagen: eine 759 km lange Absperrung zwischen dem israelischen Kernland und dem Westjordanland. Der Bau wurde 2003 begonnen und ist heute September 2011 kurz vor Vollendung. Die Sperranlage um den Gaza-Streifen ist 52 km lang und wurde 1994 entlang der Waffenstillstandslinie des israelischen Unabhängigkeitskrieges zwischen Gaza und Israel errichtet.

Wer hier nicht einen Verstoß gegen die Menschenrechte (vorallem in Gaza) Parallelen zum “Warschauer Ghetto” der Nazis erkennen kann, muss blind sein. Selbst viele Israelis vergleichen die israelische Besetzung des Gazastreifens und der West Bank sowie die Misshandlung der Palästinenser mit Nazimethoden (siehe “Wounds of Holocaust”, Ravi Nessman, AP 26.01.05).

Die damalige Marionette Bush spielte auf Zeit und wollte den “Zaun” zur Grenze im Westjordanland, dann auch mit Sharon bei seinem Besuch am 29.07.2003 diskutieren. In der dem Gespräch folgenden Pressekonferenz meinte Sharon:

“der Zaun sei für die Sicherheit Israels und dem Kampf gegen den Terror erforderlich und würde nicht abgerissen. Ein weiterer Ausbau der “Zäune” sei geplant. Basta! – Und was machte Bush, der angeblich mächtigste Politiker der Welt? – Er stand dumm lächelnd wie ein Schuljunge daneben.

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Das Weltbild der meisten Menschen Teil 2 – Historische Krisen, die Milliarden garantier(t)en

Posted by Maria Lourdes - 23/09/2011

Krisen wird es immer geben, weil diese den Drahtziehern unvorstellbare Profite sichern. Wer Profite und Kontrolle wünscht, muss daher nur eine Krise oder einen Krieg inszenieren, also Chaos schaffen, nur, um dann eine scheinbare Sicherheit und Ordnung (z.B. Frieden) in Aussicht stellen (ordo ab chao), auch, wenn das Chaos dazu erst provoziert werden musste oder nur ein Fake ist (“gefährliche Viren in fernen Ländern”). Diese Philosophie, dem Trickbuch der dunklen Machenschaften, “Il Principe/Der Fürst” von Nicolo Machiavelli, entnommen und für zartere Seelen von Georg Gottfried Wilhelm Friedrich Hegel nochmals akademisch als “These, Antithese = Synthese” aufpoliert, zeigt sich in fast jeder modernen Krise und lässt sich vereinfacht am Beispiel einer Ehescheidung erklären:

Beide Parteien, Mann und Frau, sind sich einig und wollen die Scheidung. Das nicht kleine Vermögen ist aufgeteilt. Es müssen lediglich noch ein paar Vereinbarungen gezeichnet werden und die Scheidung ist für 1-2.000 Euro (Anwalt und Gebühren) preiswert erledigt. Man kann als Freunde auseinander gehen.

Die Eheleute sind zufrieden, nicht aber deren Berater (kaum etwas verdient) (These). Sollte sich Anwalt A jetzt weitere Honorarforderungen sichern wollen, wird er ein angebliches Problem finden, das zunächst gelöst werden muss (Krise provozieren): “Mit Punkt 3 im Vertrag sollten Sie sich aber nicht zufrieden geben, meine Dame. Da ist doch sicher noch sehr viel mehr für Sie drin!” Also muss Anwalt B auf die neue Forderung hingewiesen werden. Dieser kann seinem Mandanten jetzt empfehlen, die Forderung “des lieben Friedens wegen” zu erfüllen (und so auf weitere Honorarforderungen zu verzichten) oder diese zurückzuweisen. In diesem Fall kommt es zu einem komplizierten Rechtsstreit, der langwidrig und teuer sein kann (Krieg, Antithese). Sind sich die Anwälte (unausgesprochen oder abgesprochen) einig, den Streit so lange wie möglich fortzusetzen, wird das Vermögen der Eheleute von den Anwaltsgebühren aufgefressen. Folge: Am Ende bleibt jeder Partei noch weniger als vor dem Streit, aber die Anwälte haben gut verdient (Synthese).

Deutlich: Es existiert ein Problem oder wird passend erfunden (These). Eine angebliche Lösung wird angeboten (Antithese). Ein bestimmtes Ziel wird erreicht (Synthese). Ein Krieg ist nichts Anderes als ein Scheidungsverfahren: Obwohl sich die Bevölkerungen aller Nationen grundsätzlich einig sind und keinen Krieg wollen, wird die Regierung ständig von Beratern auf eine mögliche Kriegsgefahr hingewiesen, die nur durch Aufrüstung neutralisiert werden kann. Das sichert gute Profite für Rüstungskonzerne und Banken, die Anteile an der Industrie halten, sowie für die Berater, die entweder direkt über Aktienoptionen am Gewinn der Rüstungsindustrie partizipieren (illegal) oder eine topbezahlte Position (und auch Buchverträge mit Millionengarantien) in Aussicht gestellt bekommen (legal). Auch müssen sich die Nationen verschulden, um die zusätzliche Staatsbelastung der Rüstung zu finanzieren, was Geldgebern hohe Zinsgewinne garantiert. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wie britisch-amerikanische Finanzeliten dem Dritten Reich den Weg bereiteten

Posted by Maria Lourdes - 20/09/2011

Guido Giacomo Preparata, ein in Boston geborener Italiener und in den USA, Frankreich und Italien aufgewachsen, war bis 2008 Assistenzprofessor für Volkswirtschaft an der Universität von Tacoma (Bundesstaat Washington) und hat im Jahr 2005 ein außerordentlich wichtiges Buch veröffentlicht.1

Quelle: weltkrieg.cc

Wer Hitler mächtig machte – Wie britisch-amerikanische Finanzeliten dem Dritten Reich den Weg bereiteten.

Er beleuchtet darin die Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus einem anderen als dem üblichen Blickwinkel und zeigt, wie die Politik Großbritanniens und der USA von Anfang an darauf ausgerichtet war, Deutschland als mögliches Hindernis gegenüber westlichen Herrschaftsbestrebungen auszuschalten. Mitteleuropa sollte keine unabhängige und eigenständige Rolle spielen dürfen, sondern dem Westen einverleibt werden. Unter allen Umständen wollten die westlichen Eliten verhindern, dass es zu einer Annäherung Deutschlands und Russlands käme, weil das ihren Zielen der Beherrschung des eurasischen Kontinents diametral entgegengesetzt gewesen wäre. Preparata greift auch die Forschungen Antony Suttons auf, dessen verdienstvolle Publikation “Wall Street und der Aufstieg Hitlers” Ende 2008 erstmals auf Deutsch erschienen ist, rund 33 Jahre nach der englischen Originalausgabe 1976. Während sich Sutton in seiner Untersuchung jedoch auf die Zeit ab etwa Mitte der Zwanziger Jahre beschränkt, setzt Preparata schon bei der Jahrhundertwende um 1900 ein.

Diese Rezension kann unmöglich der Fülle des von Preparata ausgebreiteten Materials gerecht werden. Es können nur beispielhaft einige wenige Themenkomplexe herausgegriffen werden. Fakt ist: Guido Giacomo Preparata war eine der Quellen, der sich – unser leider viel zu früh verstorbener Lupo Cattivo – gerne bediente. Die Artikel-Reihe “Der Schlüssel – Entschlüsselt” ist massgeblich mit Aussagen aus Preparata’s Buch: “Wer Hitler mächtig machte” entstanden.

In der Einleitung skizziert Preparata die Hauptthese seines Buches. Danach war das Aufkommen des Nazismus in Deutschland alles andere als ein Zufall. Mehr als 15 Jahre lang (1919–1933) haben sich seiner Ansicht nach die anglo-amerikanischen Eliten in die deutsche Politik eingemischt, um eine reaktionäre Bewegung zu schaffen, die als Schachfigur für ihre geopolitischen Intrigen benutzt werden konnte. Ohne diese (auch finanzielle) Unterstützung hätte es keinen Führer und keine Aufrüstung geben können. Als die treibende Kraft dabei identifiziert Preparata westliche Clubs, Eliten oder Bruderschaften, die ähnlich wie frühere Dynastien vor allem aus den Banken, dem diplomatischen Korps und der Vorstandsaristokratie von Großunternehmen gespeist würden. Diese agierten wie eine kompakte Oligarchie und kooptierten fallweise die Mittelklasse, die als Filter benutzt würde zwischen den Oligarchen und dem Kanonenfutter, dem gemeinen Volk. Die Demokratie sei dabei nur noch Deckmantel und Theater, das von den wahren Drahtziehern und Gestaltern ablenken soll. Die meisten Menschen hätten keine Vorstellung davon, wie Meinungen und demokratischer Konsens manipuliert und gemacht würden. (siehe hierzu: „Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien“ und  “Das Weltbild der meisten Menschen – Manipulationen und Falschinformationen”

Erster Weltkrieg und Friedensvertrag von Versailles.

British EmpireNach Preparata fürchtete das britische Empire um 1900 die aufsteigende Macht des jungen deutschen Reichs und schmiedete einen heimlichen Plan, um eine Allianz zwischen Deutschland und Russland zu verhindern, die eine Fortsetzung der britischen Vormacht hätte nachhaltig gefährden können. Der Erste Weltkrieg war der erste Akt, der den Eintritt der USA auf dem strategischen Schachbrett brachte. Schon im Frühjahr 1914 waren die Entente-Mächte bereit, um die Mittelmächte in einen Hinterhalt zu locken. Edward House, Chefberater Präsident Wilsons und Amerikas graue Eminenz bei den imperialen Zielen, berichtete am 29. Mai 1914 aus Europa: «Wann immer England zustimmt, werden Frankreich und Russland über Deutschland und Österreich herfallen.»2 Es bedurfte dann nur noch eines «nützlichen Idioten» oder Sündenbocks, um das explosive Gemisch zu entzünden. Ein solcher wurde in Gavrilo Princip auch gefunden, der das Attentat gegen den Thronfolger Erzherzog Franz-Ferdinand in Sarajevo am 28. Juni 1914 ausführte. In den folgenden diplomatischen Schachzügen erwiesen sich die Briten als Meister ihres Faches und schreckten auch vor Täuschungen und Lügen nicht zurück. Preparata weist darauf hin, dass Großbritannien immer sorgfältig darauf bedacht war, die Fäden so zu spinnen, dass der Gegner in die Position des Angreifers getrieben wurde und sich selbst die Rolle des friedliebenden Verteidigers vorzubehalten. Dieser psychologische Kniff war darauf angelegt, die Massen zu verführen, und die Deutschen hatten von solchen Tricks keine Ahnung und kein Verständnis dafür.3

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“Nein” zur Rettung der Banken mit Geld aus dem erweiterten Euro-Rettungsschirm!

Posted by Maria Lourdes - 19/09/2011

Quelle: Mike Whitney, INFORMATION CLEARING HOUSE.

Der Bundestag hat noch die Chance, Angela Merkels Plan zu stoppen; sie will in Schwierigkeiten geratene europäische Banken, die sich mit dem Ankauf problematischer Staatsanleihen verzockt haben, mit Hunderten von Milliarden Euros retten. Wenn es das deutsche Parlament Ende September versäumt, Frau Merkel daran zu hindern, dann werden – mit Hilfe des Machtzuwachses der European Financial Security Facility / EFSF (des erweitertenEuro-Rettungsschirms, s. dazu auch handelsblatt.com – zahlungsunfähige Banken auf Kosten der Steuerzahler der Euro-Zone saniert.

Trotz ihres populistischen Geschwafels ["Wir lassen uns von den Märkten nicht unter Druck setzen!"] ist Frau Merkel eine willfährige Europhile, die eine von Bankern und Aufkäufern von Staatsanleihen beherrschte Finanzunion anstrebt – eine “Banktatur”. Gegenwärtig versucht sie alles, um den Entscheidungsprozess zu beschleunigen, damit ihre Gegner, die eine ständig erweiterte Haftung (der Bundesrepublik) ablehnen, die Märkte nicht weiter verunsichern und dadurch das EU-Bankensystem zum Einsturz bringen können.

“Der Spiegel” sieht das so:

“Wenn der (Finanz-)Markt in Panik zu geraten droht, muss die EFSF schnell handeln,” sagte Holger Schmieding, der Chefökonom der Berenberg-Bank der Financial Times Deutschland. “Die Situation könnte sich über Nacht oder an einem Wochenende schnell zuspitzen.” Guntram Wolff von dem in Brüssel ansässigen Think-Tank Bruegel ist der gleichen Meinung. Die Zustimmung der Parlamentarier dürfe “nicht zu lange auf sich warten lassen”.

[Das eingerückte Zitat wurde entnommen aus dem Artikel "Parliamentary Influence over Euro Bailouts 'Naive' ” in der internationalen Online-Ausgabe des Magazins Der Spiegel.

Kommt Ihnen das nicht bekannt vor? Als 2008 das Bankhaus Lehman Brothers zusammenbrach, hat sich der US-Finanzminister Henry Paulson der gleichen Strategie bedient, um den Kongress zur Bewilligung von 800 Milliarden Dollar für das TARP-Rettungsprogramm zu erpressen.

Wieder wird die Angst vor einer Finanzkrise geschürt, um der arbeitenden Bevölkerung das Geld aus der Tasche zu ziehen. Es folgt ein weiteres Zitat aus einem anderen Spiegel-Artikel “The Euro Rescue Fund Needs More Powers“, “Die Banken sind tatsächlich in einer schlimmen Lage. Die meisten von ihnen haben noch viele spanische, italienische, portugiesische und irische Staatsanleihen in ihren Bilanzen, und es ist keineswegs klar, ob diese bei Fälligkeit vollständig zurückgezahlt werden. Das steigert das Misstrauen unter den Finanzinstituten, und viele haben schon aufgehört, einander Geld zu leihen. Sie haben nur überlebt, weil ihnen die Europäische Zentralbank / EZB Geld in unbegrenzten Mengen zur Verfügung stellt und zur Absicherung Wertpapiere akzeptiert, die viele Kapitalanleger nicht mehr für sicher halten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Das Weltbild der meisten Menschen – Manipulationen und Falschinformationen…

Posted by Maria Lourdes - 16/09/2011

Wer die Informationen kontrolliert, die die Meisten erhalten, bestimmt deren Weltbild und kann so deren Entscheidungen programmieren. Nicht die Entscheidungen von allen, sondern “nur” der Meisten, der breiten Masse, der Mehrheit der Menschen auf diesem Planeten. Unvorteilhafte (geschichtliche) Fakten werden ignoriert oder bei Bedarf auf Grund “neuester Erkenntnisse” passend umgeschrieben. Bezeichnungen werden geändert und schalten so jede Vergleichsmöglichkeit mit der Vergangenheit aus.

Aus einer militärischen “Invasion” und “Besetzung” wird eine “Friedensmission” und “Befreiung”, aus “Sozialismus” wird “Gerechtigkeit”, aus “Diktatur” die schöne “Freiheit”, aus staatlich verordneten Zwangsgeldern “Solidaritätsabgaben” etc. pp.

Lesen Sie unbedingt nochmals George Orwells “1984″. Seine “Big Brother”- Welt ist allgemein als Metapher für technische Kontrollen von alltäglichen Handlungen und Aktivitäten durch Computer  und Überwachungssysteme, den Televisoren, bekannt und gefürchtet. Dabei wird – trotz detaillierter Analyse von Orwell – allgemein gerne vergessen, dass die Steuerung der Gedanken und Entscheidungen durch Manipulation jede politisch nicht korrekte, unerwünschte Handlung von vorneherein ausschließt, und so technische Kontrollen weitgehend überflüssig macht.

Wer nicht in der Lage ist, unkonventionell zu denken, handelt kaum unkonventionell. Es fehlt an Entscheidungsalternativen. Sehr viel genauer ins Ziel treffen dürfte daher in der heutigen Zeit der Klassiker “Brave New World” (Schöne neue Welt) von Aldous Huxley, der bereits 1932, also 16 Jahre vor Orwells Meisterwerk veröffentlicht wurde, und eine schöne neue Welt beschreibt, in der die Menschen glücklich (weil mit Hilfe von Gedankenkontrolle, Drogen und Gentechnik perfekt manipuliert) ihr Sklavendasein akzeptieren. Er schrieb im Vorwort zur englischen Ausgabe 1946: “Ein wirklich effizienter totalitärer Staat würde einer sein, in dem die allmächtige Exekutive aus politischen Bossen und ihrer Armee von Verwaltern eine Bevölkerung von Sklaven kontrolliert, die nicht gezwungen werden müssen, weil sie ihren Dienst lieben. (Die Sklaven) ihr Untertandasein lieben zu lehren, ist in den derzeitigen totalitären Staaten die Aufgabe der Propagandaministerien, der Zeitungsredakteure und der Schullehrer… Die größten Erfolge von Propaganda wurden erreicht, nicht indem zu etwas angestiftet wird, sondern indem eine Handlung verhindert wird.
“Großartig ist die Wahrheit, aber noch großartiger – von einem praktischen Gesichtspunkt – ist das Verschweigen der Wahrheit”. Heute sind alle Denkmöglichkeiten vorab von “Experten” (der Medien) bereits abgedeckt, egal, ob nun Geschichte, Philosophie, Psychologie sowie die anderen Wissenschaften und der Rest der Forschung. Jedermann stehen jederzeit “politisch erwünschte” Argumente zur Verfügung, auf deren Basis er sich ein scheinbar “unabhängiges” Urteil bilden kann. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Amerika” – das Wort war für Jahrhunderte Synonym für „Freiheit”

Posted by Maria Lourdes - 13/09/2011

Die ,Pax Americana’

Seit es die USA gibt, ging es darum, andere Staaten zu dominieren. Wir haben sie wirtschaftlich abhängig gemacht. Wir geben militärisch den Ton an. Und wir setzen dank CIA und FBI auf ihrem Gebiet unsere Politik durch. Gore Vidal, amerikanischer Schriftsteller
Unser Schlachtfeld ist die ganze Welt. George W. Bush
Seit ich die Amerikaner kenne, weiß ich, wie den Chinesen zu Mute ist, wenn sie einen Europäer sehen. Kurt Tucholsky

Amerika” – das Wort war für Jahrhunderte Synonym für „Freiheit”, die Verheißung für Arme und Unterdrückte, Land und gleiche Rechte für alle Bürger, „God’s own country”, das gelobte Land.

Dieser Mythos wird von keinem mehr gepflegt als von den Amerikanern selbst. Und dieses Selbstverständnis wird seit den Anfängen des Kinos von allen Medien der Welt immer wieder und wieder verkündet. Vor allem die Westdeutschen mußten lernen, in den „Amerikanern” ihre „Befreier” zu sehen, denen sie alles zu verdanken hätten, vom Wohlstand über die Demokratie bis zur Abwehr der kommunistischen Bedrohung. Wie schon vorher in den Köpfen der Amerikaner, hat Hollywood nun auch in Europa ganze Arbeit geleistet. Der Mythos „America, the land of the free” scheint trotz einiger „Fehltritte“ immer noch ungebrochen – zumindest offiziell.

Es gibt da aber noch die verborgene, die dunkle Seite der amerikanischen Politik, und die steht oft in krassem Widerspruch zu den schönen Träumen. Um Weltpolitik einigermaßen zu verstehen, ist es unumgänglich, sich mit dieser dunklen Seite auseinanderzusetzen, sonst erscheint das Weltgeschehen unlogisch und von Zufällen bestimmt. Wenn ich diese Dinge aufzeige, dann nicht, um Amerika oder die Amerikaner zu verteufeln. Es gibt dort wie überall auch viel Gutes und großartige Menschen, aber die Politik wird leider meist von Leuten anderen Kalibers gemacht. Es wäre fatal, dies zu ignorieren. Mir ist auch klar, daß andere Länder ebenfalls Unheil anrichten, das ist unbestritten. Allerdings leben wir in einer Zeit, in der die amerikanische Geheimpolitik den Schlüssel zum Weltgeschehen bildet. Und die kompetentesten Kritiker sind selbst Amerikaner, die das Spiel mehr oder weniger durchschauen und die zu Recht besorgt sind über den gefährlichen Weg, der ihnen von ihrer Regierung aufgezwungen wird. Aber urteilen Sie selbst.

In einer Abwandlung von Goethes Wort könnte man die amerikanische Politik ironisch charakterisieren als „verdammt zu einer Macht, die stets das Gute will und stets das Böse schafft.” Die Schizophrenie einer christlichen oder auch demokratischen Politik liegt ja im Zwang der Rechtfertigung ihrer Handlungen als „friedensstiftend” oder „helfend”. Ein Angriff darf nie als das bezeichnet werden, was er ist, das verbietet das moralische Selbstverständnis, er muß immer zur Verteidigung umgedeutet werden. Da man sich in Amerika mehr als anderswo auf die Moral beruft, ist auch die Diskrepanz zwischen schönem Schein und realer Machtpolitik noch eklatanter als anderswo. Den Rest des Beitrags lesen »

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“Blitzmädchen” Frauen und ihre Kriegsgeschichte als Wehrmachtshelferin

Posted by Maria Lourdes - 12/09/2011

Geschichte, zumal die der Kriege, wird meist als Geschichte der Männer erzählt. Die Helden sind Soldaten und Generäle, Väter und Brüder, Widerstandskämpfer und Politiker. Wer aber fragt Frauen nach ihrer Kriegsgeschichte? Wehrmachthelferin oder „Wehrmachtshelferin“ war die Bezeichnung für Mädchen und junge Frauen, die während des Zweiten Weltkrieges Dienst bei der deutschen Wehrmacht taten. Soldaten nannten diese Frauen auch “Blitzmädchen”. Erstveröffentlichung bei Weltkrieg.cc

Über sechzig Jahre herrschte sowohl bei den Überlebenden als auch in der Forschung Schweigen über den Einsatz von einer halben Million Frauen, die im Gefolge der Wehrmacht in den Zweiten Weltkrieg zogen. Rosemarie Killius hat auf diesen bisher vernachlässigten Aspekt der Militärgeschichte aufmerksam gemacht: Der Historikerin gelingt es, die Frauen zum Sprechen zu bringen, bewegende Schicksale, aber auch bisher verdrängte Erinnerungen werden sichtbar. Die unterschiedlichen Schilderungen verraten viel über den Alltag an der Front, den Befindlichkeiten in einer männlich dominierten Umgebung. Die Mehrzahl der Frauen erlitt den Krieg nicht passiv, sondern fühlte sich für ihr Tun auch ganz bewusst verantwortlich.

Schau mal, da sind die Mädchen in Uniform, das sieht doch schick aus, da hast Du Gelegenheit, ins Ausland zu kommen… Eine Freundin hat mich darauf aufmerksam gemacht und mir Bilder aus einer Illustrierten gezeigt. Ja, die Uniform bei der Wehrmacht sah gut aus und erst mit dem Schiffchen! Und mit dem Blitz, das gefiel mir besonders. Das waren ja die Blitzmädchen. Und es gelang mir, mich dienstverpflichten zu lassen. Ich hatte die Möglichkeit, Funkerin, Telefonistin oder Fernschreiberin bei der Wehrmacht zu werden. So meldete ich mich als Fernschreiberin, weil mir das am interessantesten erschien. Ja, richtig, es war Krieg, aber der stand ganz im Hintergrund.

Da war mehr dieses Abenteuer, das mich lockte. Gerda R. sitzt mir in ihrem hellen Wohnzimmer gegenüber. Sie ist weißhaarig und 85. Wenn von »damals« die Rede ist, spricht sie sehr bestimmt und selbstbewusst – damals, das heißt im Zweiten Weltkrieg. Der Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion lief auf vollen Touren. Frankreich war besetzt und die sechste Armee auf dem Weg nach Stalingrad. Gerda R. war 22 Jahre jung und arbeitete bei der Sparkasse ihres Heimatorts in Ostpreußen. Dort war nichts los, nur Eintönigkeit tagein, tagaus. Die junge Frau aber hatte Fernweh, wollte die Welt sehen, etwas erleben – mitten im Krieg. Waren das die Motive jener halben Million junger deutscher Frauen, auf den verschiedensten Kriegsschauplätzen Europas, sogar in Frontnähe, als Nichtkombattantinnen Dienst zu tun? Oder handelte es sich hier um fanatische Parteigenossinnen? Den Rest des Beitrags lesen »

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Wie die Al-Qaida Leute in Libyen zur Macht kamen

Posted by Maria Lourdes - 10/09/2011

von Thierry Meyssan Voltaire.net Übersetzung von Horst Fröhlich. Mein Dank an Rüdiger für den Hinweis, sagt Maria Lourdes!

Das Voltaire Netzwerk bekam zahlreiche Leserbriefe, die Fragen zur Al-Qaida Gegenwart in Libyen stellten. Um ihnen zu antworten, sammelte Thierry Meyssan die wesentlichen bekannten Elemente dieser Akte. Diese Tatsachen erhärten seine seit dem 11. September begonnene Analyse, nach der Al-Qaida eine Söldner Umwelt ist, die von den USA benützt wird, um in Afghanistan, in Bosnien-Herzegowina, in Tschetschenien, im Kosovo, in Irak, und jetzt in Libyen, in Syrien und im Jemen zu kämpfen. In den 80er Jahren regte die CIA Awatha al-Zuwawi an, ein Büro in Libyen zu eröffnen, um Söldner anzuheuern und sie zum Dschihad in Afghanistan gegen die Sowjets zu schicken.

Ab 1986 wurden die libyschen Rekruten unter der Leitung des anti-kommunistischen Milliardärs Osama Ben Laden im Salman al-Farisi (Pakistan) Camp ausgebildet.

Als Ben Laden nach Sudan ging, folgten ihm die libyschen Dschihadisten dorthin. Sie vereinigten sich in ihrem eigenen Verband. Von 1994 an sandte Osama Ben Laden die libyschen Dschihadisten in ihr eigenes Land um Muamar Gaddafi zu töten und die populäre und sozialistische Jamahiriya zu stürzen.

Am 18. Oktober 1995 bildet sich die Gruppe unter der Benennung Islamitische Kämpfergruppe von Libyen, (Libyan Islamic Fighting Group LIFG). Während der drei folgenden Jahren versuchte die LIFG viermal, Muamar Gaddafi zu töten und einen Guerillakrieg in den südlichen Bergen zu entwickeln. Als Folge dieser Operationen führt die libysche Armee – unter dem Kommando von General Abdel Fattah Younes – eine Ausrottungskampagne der Guerilla aus und die libysche Justiz erlegt einen Haftbefehl gegen Osama Ben Laden, der ab 1998 von Interpol übernommen wird.

Nach Aussagen des britischen Gegenspionage Agenten David Shayler sind der Aufbau der LIFG und der erste Versuch durch Al-Qaida, Muamar Gaddafi zu töten, mit 100 000 Pfund Sterling durch den britischen MI6 finanziert [1]. Den Rest des Beitrags lesen »

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Sami El-Haj – Ich habe mehr als 200 Verhöre unter Folter erleiden müssen.

Posted by Maria Lourdes - 08/09/2011

Sami El-Haj, sudanesischer Journalist bei  Al-Jazeera, ist nach sechseinhalb Jahren  Haft in Guantánamo Bay freigelassen worden. Silvia Cattori unabhängige Journalistin aus der Schweiz, hat ihn  in Genf getroffen, wo er sich aufhielt um vor die Menschenrechtsorgane der UNO zu gehen.  Sie hat sich nicht  damit begnügt seine Worte zu übertragen, da dieses Interview  sie zutiefst bestürzt hat. Sie hat ihre  Kommentare beigefügt. Das Interview wurde bereits 2008 geführt, ist aber anlässlich des 10 Jahrestages der “Anschläge auf das World Trade Center” aktueller denn je, sagt Maria Lourdes und will mit dem Bericht jedem klarmachen: “Der Krieg gegen den Terror ist ein Fake!”

Niemand kann, im Übrigen, gleichgültig bleiben, denn  es ist nicht nur ein persönlicher Fall, sondern  ein Zeugnis über das System von Terror der USA.

Er hat gewaltig gelitten und der 438 Tage andauernde Hungerstreik hat ihn geschwächt. Er wurde am 1. Mai 2008 entlassen. Er empfängt uns mit Milde, mit Aufmerksamkeit. Er spricht zu uns, ohne aufdringlich zu sein, von einer Welt, deren Gräuel wir nicht erfassen können, der uns lähmt und uns zu ersticken droht. Er ist der erste Überlebende dieser von der Bush-Administration auf dem Marinemilitärstützpunkt Guantánamo Bay erbauten Lagern, der die Erlaubnis hat, zu reisen.

Ich bin nach Genf, der Stadt der UNO und der Freiheit gekommen [1] um zu fordern, dass die Rechte respektieren werden, dass das Lager in Guantánamo und die Geheimgefängnisse geschlossen werden, damit diese illegale Situation beendet wird“. Das Wort wurde ausgesprochen. Alles in diesem Krieg, der sich hauptsächlich gegen Muslime richtet, ist „illegal“; alles ist gefälscht, absurd, kafkaesk.

Heute verstehen wir vieles. Besonders aber, dass eine Anzahl der Attentate, die man seit 1996 Muslimen zuschreibt, von Geheimagenten der MI 6, der CIA, des Mossad finanziert und manipuliert wurden. Mutige Zeugen, wie der ehemalige deutsche Minister Andreas von Bülow [2], haben vor allem diese Art krimineller Aktivitäten, die von Grossmächten verübt werden, enthüllt und angezeigt. Wann hat uns ein Journalist über diese Enthüllungen von Andreas von Bülow berichtet? Nur in den „Neuen Medien“ konnte man diese Information lesen.

Sami al-Haj hat in Guantánamo, gestützt durch seine Gerechtigkeitsliebe, durch seine Überzeugung, dass es die Mission jedes Journalisten ist, über das, was er sieht, zu berichten, die übermenschliche Kraft gehabt durchzuhalten, dem Missbrauch zu widerstehen, sein eigenes Leid beiseite zu schieben. Er hat schwere Schmerzen erlitten, doch in den schlimmsten Momenten konnte er sich die Hoffnung bewahren, dass er von dort entkommen würde. Sich zu sagen, dass man alles beobachten sollte, um als zukünftiger Zeuge zu dienen, hat ihm geholfen, das Unaussprechbare zu ertragen. Sami al-Haj konnte, im Übrigen, dank seiner journalistischen distanzierten Sichtweise, diese von Herr Bush geschaffene schreckliche Welt, die sein Grab hätte sein können, überleben und nicht dem Wahnsinn verfallen. Andere hatten weniger Glück und sind gestorben oder wurden in den Wahnsinn getrieben und können so kein Zeugnis ablegen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Zehn Jahre nach 9/11: Haben wir etwas daraus gelernt?

Posted by Maria Lourdes - 06/09/2011

Original: 9/11 After A Decade: Have We Learned Anything? by Paul Craig Roberts

In wenigen Tagen wird sich der 11. September 2011 zum zehnten Mal jähren. Wie gut hat sich die offizielle Darstellung dieses Ereignisses durch die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika über diesen Zeitraum hinweg gehalten?

Nicht besonders gut. Der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der führende Rechtsberater der 9/11-Kommission haben Bücher herausgebracht, in denen sie sich teilweise vom Bericht der Kommission distanzierten. Sie sagten, dass die Bush-Administration ihnen Hindernisse in den Weg gelegt hat, dass ihnen Informationen vorenthalten wurden, dass Präsident Bush zur Aussage nur bereit war in Begleitung von Vizepräsident Cheney, jedoch keiner von ihnen unter Eid, dass Funktionäre des Pentagons und der Luftfahrtbehörde die Kommision belogen haben und dass die Kommision überlegte, ob sie nicht die Falschaussage einer Untersuchung über Behinderung der Rechtssprechung zuführen sollte.

In ihrem Buch schrieben der Vorsitzende und sein Stellvertreter, Thomas Kean und Lee Hamilton, die 9/11-Kommission sei „eingerichtet worden, um zu scheitern.“ Rechtsberater John Farmer, Jr., schrieb, dass die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika „entschieden hat, nicht die Wahrheit zu sagen über das, was geschehen ist,“ und dass die Tonbandaufzeichnungen von NORAD (North American Aerospace Defend Command = nordamerikanisches Luftraumverteidigungs-Kommando) „eine völlig andere Geschichte wiedergeben von dem, was uns und der Öffentlichkeit mitgeteilt worden ist.“ Kean sagte: „Bis zum heutigen Tag wissen wir nicht, warum NORAD uns mitgeteilt hat, was sie uns mitgeteilt haben, es war nur so weit entfernt von der Wahrheit.“

Die meisten Fragen der Familien des 9/11 wurden nicht beantwortet. Wichtige Zeugen wurden nicht einberufen. Die Kommision bekam nur Dinge zu hören, die die Version der Regierung unterstützten. Die Kommission war eine kontrollierte politische Operation, nicht eine Untersuchung von Ereignissen und Beweisen. Ihre Mitglieder setzten sich zusammen aus ehemaligen Politikern. Keine sachkundigen Experten wurden in die Kommission berufen.

Ein Mitglied der 9/11-Kommission, der ehemalige Senator Max Cleland, meinte zu den Einschränkungen, die der Kommission durch das Weiße Haus auferlegt worden waren: „Wenn es dabei bleibt, kann ich als Mitglied der Kommission keinem Amerikaner mehr in die Augen schauen, besonders nicht den Familienmitgliedern der Opfer, und sagen, dass die Kommission vollen Zugang hatte. Diese Untersuchung ist jetzt kompromittiert.“ Cleland legte lieber sein Amt zurück, als seine Integrität beschmutzen zu lassen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ein “humanitärer Krieg” gegen Syrien und die Welt steht vor dem nuklearen Holocaust!

Posted by Maria Lourdes - 03/09/2011

Michel Chossudovsky befürchtet, das sich eine „humanitäre Intervention“ der USA und der NATO in Syrien zu einem großen Krieg im Mittleren Osten und in Zentralasien ausweiten und den Dritten Weltkrieg auslösen könnte. Nato Angriff auf Syrien, dessen militärische Antwort und die „Samson-Option“ Israels, lösen den nuklearen Holocaust aus. 

Original: A „Humanitarian War“ on Syria? Von Michel Chossudovsky am 19.08. 2011 für GLOBAL RESEARCH.

Führt die militärische Eskalation zu einem großen Krieg im Mittleren Osten und in Zentralasien? 

Als ich im November 2001 wieder einmal im Pentagon war, hatte einer der höheren Stabsoffiziere Zeit für ein Gespräch. Er erzählte, dass es bald zum Krieg gegen den Irak kommen werde, es sei aber noch mehr geplant. Der Irak-Krieg werde nur Teil einer fünfjährigen Kampagne gegen insgesamt sieben Länder sein; mit dem Irak werde begonnen, dann sollten Syrien, der Libanon, Libyen, der Iran, Somalia und der Sudan folgen.“ General Wesley Clark

Auf den Reißbrettern des Pentagons wird seit Mitte der 1990er Jahre ein größerer Krieg im Mittleren Osten und in Zentralasien vorbereitet.

Als Teil dieses breiter angelegten Kriegsszenarios plant das NATO-Bündnis unter Führung der USA eine Militäraktion gegen Syrien – möglichst mit UN-Mandat und als „humanitäre Intervention“ getarnt.

Die Eskalation ist ein integraler Bestandteil der militärischen Planung. Die Destabilisierung souveräner Staaten durch einen „Regimewechsel“ wurde von Anfang an in die Planung mit einbezogen. Es gibt einen militärischen Fahrplan, der eine ganze Reihe von NATO Kriegen unter Führung der USA vorsieht. Die Vorbereitungen für einen Überfall auf Syrien und den Iran haben seit mehreren Jahren „einen fortgeschrittenen Zustand der Bereitschaft“ erreicht. Im Syria Accountability and Lebanese Sovereignty Restoration Act of 2003 (in der Resolution des US-Repräsentantenhauses zur Verantwortung Syriens für die Wiederherstellung der Souveränität des Libanons aus dem Jahr 2003, wird Syrien als „Schurkenstaat“ angeprangert, der den Terrorismus unterstütze.

Das Pentagon betrachtet einen Krieg gegen Syrien als Vorspiel zu einem größeren. Präsident George W. Bush hat in seinen Memoiren zugegeben, dass er das Pentagon „beauftragt hatte, einen Angriff auf die Atomanlagen des Irans zu planen und einen verdeckten Angriff auf Syrien“ in Erwägung gezogen hat. [George Bush enthüllt in seinen Memoiren, dass er Angriffe auf den Iran und auf Syrien erwogen hat, The Guardian,8. November 2010,]

Diese Militärinterventionen zielen eigentlich auf die strategischen Ölreserven und den Bau von Pipelines und werden von den anglo-amerikanischen Ölgiganten unterstützt. Die Bombenangriffe auf den Libanon im Juli 2006 waren Teil eines sorgfältig ausgearbeiteten „militärischen Fahrplans“. Die Militärplaner der USA und Israels hatten vorgehabt, den „Juli-Krieg“ auch auf Syrien auszuweiten. Diese Absicht musste aber wegen der Niederlage der israelischen Bodentruppen gegen die Hisbollah aufgegeben werden.
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Die Lügen hinter dem Krieg des Westens gegen Libyen.

Posted by Maria Lourdes - 01/09/2011

Original: The lies behind the West’s war on Libya – Jean-Paul Pougala, Experte für Geostrategie aus Kamerun ist Professor an der Diplomatie-Universität in Genf. Erstveröffentlichung bei Weltkrieg.cc

Sind diejenigen, die die Demokratie exportieren wollen, selbst Demokraten?

Die Afrikaner sollten an die wirklichen Gründe denken, aus denen Länder des Westens Krieg gegen Libyen führen, schreibt Jean-Paul Pougala in einer Analyse, die die Rolle dieses Landes bei der Formung der Afrikanischen Union und der Entwicklung des Kontinents aufzeigt. 

Es war Gaddafis Libyen, das ganz Afrika seine erste Revolution in modernen Zeiten bescherte – die Vernetzung des gesamten Kontinents durch Telefon, Fernsehen, Rundfunk und verschiedene weitere technische Anwendungen wie etwa Telemedizin und Fernunterricht. Dank der WMAX-Plattform wurde über den ganzen Kontinent hinweg eine kostengünstige Verbindung möglich, die auch die ländlichen Gebiete einschloss.

Es begann 1992, als 45 afrikanische Länder RASCOM (Regional African Satellite Communication Organization – Organisation für die regionale afrikanische Satellitenkommunikation) gründeten, damit Afrika seinen eigenen Satelliten bekommen und die Kosten für die Kommunikation auf dem Kontinent gesenkt werden konnten. Das geschah in einer Zeit, in der Telefonate von und nach Afrika die teuersten der Welt waren aufgrund der jährlichen Kosten von US$ 500 Millionen, die Europa für die Benutzung seiner Satelliten wie z.B. Intelsat für Telefongspräche, einschließlich der Telefonate innerhalb des selben Landes, einsteckte.

Ein afrikanischer Satellit hätte eine einmalige Zahlung von US$ 400 Millionen erfordert, und dem Kontinent wären dadurch die US$ 500 Mietkosten pro Jahr erspart geblieben. Welcher Banker würde nicht ein derartiges Projekt finanzieren? Aber das Problem war weiterhin da – wie können Sklaven, die sich aus der Ausbeutung ihrer Herren befreien wollen, die Hilfe der Herren bei der Erreichung dieser Freiheit bekommen? Es überrascht nicht, dass die Weltbank, der Internationale Währungsfonds, die Vereinigten Staaten von Amerika und Europa 14 Jahre lang nur vage Versprechungen abgaben. Gaddafi bereitete diesen nutzlosen Bitten an die westlichen „Wohltäter“ mit ihren exorbitanten Zinssätzen ein Ende. Der libysche Lenker legte US$ 300 Millionen auf den Tisch, die Afrikanische Entwicklungsbank legte US$ 50 dazu und die Westafrikanische Entwicklungsbank weitere US$ 27 Millionen – und so bekam Afrika am 26. Dezember 2007 seinen ersten Kommunikationssatelliten.

China und Russland zogen nach, brachten ihre Technologie ein und halfen, Satelliten für Südafrika, Nigeria, Angola, Algerien zu starten, ein zweiter afrikanischer Satellit wurde im Juli 2010 ins All gebracht. Der erste zur Gänze eigenständig und auf afrikanischem Boden gebaute Satellit ist für 2020 vorgesehen. Dieser Satellit soll mit den besten der Welt konkurrieren können, aber zu einem Zehntel der Kosten – eine wirkliche Herausforderung.

So hat also eine symbolische Geste von nur US$ 300 Millionen das Leben eines ganzen Kontinentes geändert. Gaddafis Libyen kostete den Westen nicht nur die US$ 500 im Jahr, sondern Milliarden von Dollars an Schulden und Zinsen, die der ursprüngliche Kredit für die kommenden Jahre generiert hätte, mit exponentiellen Steigerungen, und dazu beigetragen hätte, das verborgene System zur Ausplünderung des Kontinentes aufrecht zu erhalten.

AFRIKANISCHER WÄHRUNGSFONDS, AFRIKANISCHE ZENTRALBANK, AFRIKANISCHE INVESTMENTBANK

Die von Herrn Obama eingefrorenen US$ 30 Milliarden gehören der libyschen Zentralbank und waren vorgesehen als der libysche Beitrag zu drei Schlüsselprojekten, die die Bildung der afrikanischen Föderation vervollkommnen sollten – die Afrikanische Investmentbank in Syrte in Libyen, die Einrichtung des Afrikanischen Währungsfonds 2011 in Yaounde mit einem Kapital von US$ 42 Milliarden und der Afrikanischen Zentralbank in Abuja in Nigeria, die, wenn sie mit der Herausgabe von afrikanischem Geld beginnt, die Sterbeglocke für den CFA-Franc läuten wird, durch den Paris in der Lage war, seinen Zugriff auf einige afrikanische Länder in den letzten 50 Jahren zu behalten. Es ist leicht, die Wut Frankreichs gegen Gaddafi zu begreifen.

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Posted in "D(E)ÄMOKRATIE, Krisen+Kriege, Weltherrschaft | Getaggt mit: , , , , , , | 34 Comments »

 
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