lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft

Nachrichten-Hintergründe-Informationen-Zusammenhänge, die man bei "WIKILEAKS" nicht findet…..

Das Weltbild der meisten Menschen Teil 9 “Experten” sind schuld, nie die Medien selber…

Posted by Maria Lourdes - 29/11/2011

Aktionäre können sich auf Rekorddividenden freuen - Wer Aktien eines großen deutschen Konzerns besitzt, kann sich in den meisten Fällen 2012 auf eine steigende Dividende freuen berichtet RP-Online. Die 30 Unternehmen im deutschen Aktienindex Dax werden einem Medienbericht zufolge im kommenden Frühjahr 1,1 Milliarden Euro mehr ausschütten als in diesem Jahr. 2013 werde es aber wieder deutlich weniger geben . Quelle: rp-online.de

Mit dem folgenden Artikel sollen keine konkreten Invesment-Empfehlungen abgegeben werden, -ich bin gegen jedes Investment in Drahtzieheraktien-, sondern aufgezeigt werden, wer am Elend dieser Welt profitiert.

Getreu dem Motto: “Die Gier ist ein Luder und der Neid der Bruder” erfahren Kapital-Anleger, wie Sie das Monopol von Macht und Medien zu Ihrem finanziellen Vorteil nutzen. Letztlich stützen sie mit ihrem Investment die “Verbrecherbande der City of London” das ist klar und wird in diesem Artikel aufgezeigt.

Ist die wirkliche Aufgabe der Medien einmal richtig verstanden -eben die Manipulation der Massen gemäß den Vorgaben der Drahtzieher bei gleichzeitigen Gewinnen durch Einnahmen aus Werbung und Unterhaltung- werden Sie kaum noch Gefahr laufen, die Massenmedien als “objektive” Informationsquelle miss zu verstehen.

Alles, was Sie von den Medien vorgesetzt bekommen -und scheint es noch so kritisch- nützt meiner Meinung nach letztendlich den Drahtziehern, eben weil die veröffentlichten Informationen vorab entsprechend selektiert, vorgegeben und verbreitet (“Schere im Kopf”) wurden.

Sie können dann konsequenterweise davon ausgehen, dass die Medien (also TV, Kino, Buchverlage, Experten, Zeitschriften, Wirtschaftspresse, Online-Portale etc.) erst dann bestimmte Kapitalanlagen (z.B. Aktien) empfehlen oder als das Non-Plus-Ultra anpreisen (Stichwort: New Economy), wenn die Drahtzieher bereits investiert haben, also die Aktien vorab zu preiswerten Kursen erworben haben. Aktien sind schließlich nur dann besonders preiswert, wenn sie unattraktiv wirken und niemand sie haben möchte.

Wenn Sie z.B. einen Gebrauchtwagen kaufen möchten, werden Sie ganz sicher nicht die Vorteile des Wagens gegenüber dem Verkäufer preisen, sondern versuchen, Mängel zu finden, den Wagen also schlecht machen, um den Preis noch ein wenig zu drücken. Im Aktienmarkt ist das nicht anders, es wird nur immer wieder gerne vergessen. Wer also groß in Aktien einsteigen will und die Möglichkeit hat, versucht diese so unattraktiv wie nur möglich zu machen, um den Kurs zu drücken oder unten zu halten, bis der Kauf abgeschlossen ist.

Wenn die Medien also Aktien als Investment empfehlen, können Sie sicher sein, dass die Drahtzieher bereits investiert haben und jetzt durch gezielte Massenmanipulation die Kurse in die Höhe treiben möchten, um dann teuer, d.h. mit großem Gewinn, zu verkaufen. “Beweise” dürfen natürlich nicht existieren, genauso wenig, wie Sie Beweise finden werden, dass die Medien die Massenvernichtungswaffenlüge der US-Regierung (Irak) bewusst und hörig, sensationslustig, kriegsgeil, hysterisch aufgebauscht, und so den Massen die angebliche Notwendigkeit eines “Präventivschlages” suggeriert haben.

Nachher sind immer nur ein oder zwei “Quellen” und “Experten” schuld, niemals aber die Medien selber… Die Medien empfehlen jetzt Aktien als tolles Investment. Plötzlich finden Sie Bücher, die sich mit Aktiengewinnen befassen, Experten, die zum Einsteigen raten, Wissenschaftler, die wissen, dass diesmal alles anders ist etc.

Alle wissen plötzlich, mit Aktien kann man nichts verkehrt machen. Aktiengewinne sind das Gesprächsthema in Kegelclubs. Wer etwas gegen Aktien sagt oder auf einen kommenden Crash hinweist, ist ein Pessimist oder hat sowieso keine Ahnung. Gab es während der Hysteriephase des “Neuen Marktes” auch nur ein Magazin, das ganz konsequent vor einer Überhitzung des Marktes und einem kommenden Kursverfall gewarnt hat (von Börsenbriefen, Insiderinformationen und einigen individuellen “Pessimisten” einmal abgesehen)?

Die Aktienkurse steigen folglich an. Aktien kommen in Mode. Jeder will Aktien. Die Aufwärtsbewegung hält zwei bis drei Jahre an. Jetzt ist wirklich jeder und selbst die letzten Zweifler überzeugt: Aktien sind das beste Investment… Jeder kann schnell reich werden… Diesmal ist alles anders… Die Drahtzieher verkaufen zu Höchstkursen, wenn plötzlich auch noch Hausfrauen ihr Haushaltsgeld in Aktien investieren wollen, also wirklich auch die letzten Dummen investiert haben. Da es kaum noch jemanden gibt, der noch investieren könnte (weil alle bereits investiert sind), können die Kurse nur fallen.

Wenn die Drahtzieher die Aktien zu Höchstkursen in den letzten Zügen der Hysteriephase (auch Milchmädchenhausse, heute besser Kegelclubhausse genannt) verkauft haben, können die Kurse wieder fallen. Der Auslöser kann, muss aber nicht immer, eine Entscheidung der Zentralbank sein (die auch von den Drahtzieher kontrolliert wird), z.B. eine unerwartet hohe Zinserhöhung. Ein paar medienpropagierte Börsenskandale reichen aber auch schon.

Die Drahtzieher setzen auf fallende Kurse, z.B. durch Leerverkäufe, (in verschiedenen Ländern der Eu jüngst verboten) im Terminhandel oder mit Hilfe von Optionen. Das Spiel beginnt von vorne, nur diesmal genau umgekehrt. Die Medien berichten jetzt von der kommenden Rezession, betrügerischen Praktiken in einigen Aktiengesellschaften, mageren Gewinnaussichten, den Manipulationen der Banken und Anlageberater etc… Die Kurse fallen bis auf einen Bruchteil der ursprünglichen Werte. Alle Späteinsteiger verlieren ca. 90% ihrer Investments.

Niemand will mehr in Aktien investieren. Alle wissen: Mit Aktien kannst Du nur verlieren. Wenn auch der letzte Anleger sein Geld wieder auf dem sicheren Sparbuch geparkt hat, kaufen die Drahtzieher preiswert die Aktien, die niemand mehr haben möchte, und das Spiel beginnt von vorne.

Ein toller Kreislauf, der sich alle Jahre wieder risikolos mit großem Gewinnpotential (vgl. 1981-1987 und 1994-2002) abwickeln lässt, solange die Masse dazu manipuliert werden kann, quasi auf Knopfdruck zu kaufen oder zu verkaufen. Das ist ein Kinderspiel, denn der Masse stehen nur die Medien (oder abhängige Berater) als Informationsquelle zur Verfügung.

Wer also die Medien kontrolliert, kontrolliert die Informationen, die der Masse zugänglich sind, so die Entscheidungen der Massen und letztendlich auch Marktbewegungen, die von der Masse verursacht werden. Wer aber die Marktbewegung (hoch oder runter) kontrolliert, kann nichts falsch machen und nur profitieren. Komischerweise kannte auch der angebliche Fälscher der “Protokolle der Weisen von Zion” diesen Kreislauf bereits und konnte ihn als wirksames Instrument empfehlen, um die dummen Massen immer wieder von ihren Ersparnissen zu trennen.

Das Gegenteil ist wahr Sie können dieses Monopol zu Ihrem Vorteil nutzen, wenn Sie grundsätzlich allen Informationen der Medien äußerst kritisch gegenüber stehen und sich am besten genau für das Gegenteil der allgemeinen Medientendenz entscheiden.

Wenn es unbedingt Aktien sein müssen, sollten Sie also nur in Aktien investieren, wenn die Medien andere Investments empfehlen und Aktien als zu “unsicher” unattraktiv machen wollen.

Wenn Sie gegen die Medien setzen, sitzen Sie quasi mit den Drahtziehern in einem Boot, die erst dann etwas von den Medien attraktiv machen lassen, wenn sie es teuer verkaufen möchten.

Beispiel: Gold wird von “allen” 2002 als unattraktiv betrachtet und soll als Anlage “endgültig ausgedient” haben. In einigen US-Zeitungen wird der Goldkurs nicht mehr bekannt gegeben. Der Normalbürger vergisst Gold als Anlage. Der Goldpreis notiert bei 260 USD/Unze. Die Bürokraten der Zentralbanken verkaufen Gold zu historischen Niedrigkursen (wahrscheinlich aus Unfähigkeit und ganz sicher nicht, damit sich die Drahtzieher preiswert eindecken konnten…).

Der Goldkurs stieg dann im Winter 2005 auf über 450 USD/Unze an, erreichte im Januar 2007 (Stand 05.01.2007) 601,60 USD/Unze und stieg auf das Fünf-Jahres-Hoch (Stand am 06.09.2011) von 1920,94 USD/Unze. Ich bin der Meinung wir werden im Jahr 2012 gegenüber 2002 also innnerhalb von 10 Jahren eine “Verzehn”- fachung des Goldpreises erleben und für die Unze 2600 Dollar bezahlen.

Faustregel: Solange Gold von den Medien weiterhin ignoriert wird, können Sie meiner Meinung nach weiterhin an schwachen Tagen investieren…Wenn Aktien von der Allgemeinheit genauso gemieden werden, wie in den Jahren 1995-2005 Gold, sollten Sie unbedingt einsteigen. Sie können langfristig nur gewinnen. Unkompliziert können Sie Ihren Einstieg in Aktien (oder anderen Investments) bestimmen, wenn Sie genau das Gegenteil der Masse unternehmen. Die Meinung der Masse ermitteln Sie, indem Sie beobachten, was die Medien anbieten, und einfacher, wenn Sie sich mit der Sorte Mensch unterhalten, die von Kleinbürgern gerne als “ganz ordentliche Leute” bezeichnet werden, also Beamte, Befehlsempfänger, Angestellte, Lehrer.

Wenn Sie sich Ihrer Anlageentscheidung nicht sicher sind, diskutieren Sie mit diesen Menschen Investments. Ist man von Aktien begeistert und seit Monaten investiert, wird es für Sie Zeit zu verkaufen (eine Aktienhysterie dauert in der Regel nur 2-3 Jahre, dann kommt es zum Crash).

Sind Aktien zu risikoreich, gefährlich, unsicher, nur was für Zocker etc., sollten Sie einsteigen. Wenn Sie Ihrer Bank mitteilen für “100.000 Euro Aktien kaufen zu wollen” und der Bankangestellte, der seit 20 Jahren in der gleichen Filiale der “Wertpapierberater” sein darf, Ihnen ein “Aktien? – Das würde ich im Moment nicht empfehlen… wie wäre es mit Rentenpapieren?” entgegnet, ist Ihre Kaufentscheidung bereits als richtig bestätigt (denn: würde sich der “Wertpapierberater” wirklich so gut auskennen, müsste er kein kleiner Angestellter bleiben, sondern hätte sich als freier Spekulant schon lange ein eigenes Vermögen verdient).

Langfristig können Sie so nur gewinnen. Wenn Ihnen weniger spektakuläre Erfolge reichen und Sie kein Problem damit haben, den Drahtziehern auch noch freiwillig Ihr Kapital zur Verfügung zu stellen (unfreiwillig auch als Steuerzahler und sowieso als Inhaber eines Bankkontos), steigen Sie in internationale Großunternehmen und Konzerne ein.

Es gibt keinen Riesen, der nicht irgendwie von den Drahtziehern kontrolliert wird. Manager, die “aus dem Rahmen fallen” werden entlassen, fallen -wenn nötig- “Terroranschlägen” zum Opfer (Deutsche Bank Chef Alfred Herrhausen, siehe Video unten).

Ein beliebtes Szenario -weil medial sehr gut aufbauschbar- Vergewaltigung.

Jüngste Beispiele:

Dominik Strauss Kahn und das Zimmermädchen oder

“Wetter-Chemtrail-Wendehals” Kachelmann sowie der

umTRIEBige Julian von Wikileaks der gerne penetriert!


Ein weiteres Kriterium ist die Präsenz in den Medien. Doch Vorsicht: Ein von den Medien hysterisch gelobtes “Musterunternehmen” soll oft nur zu Höchstkursen abgestoßen werden. Prüfen Sie, welche Firmen ständig hohe Subventionen erhalten oder Verluste grundsätzlich auf die Steuerzahler abwälzen können.

Sehr aussagekräftig ist auch, wie die sogenannten “Gutmenschen- Organisationen” wie Greenpeace und der World Wildlife Fund etc. auf die Firmen reagieren. Werden Firmen ständig von diesen -unterwanderten-Organisationen beschossen, werden diese noch nicht von den Drahtziehern kontrolliert. Es soll eine Krisenstimmung geschaffen werden, die die Kurse drückt und einen preiswerten Einstieg ermöglicht (siehe z.B. Edelmetallminen in Südafrika und Rassismusvorwurf).

Es gilt: Krankheit… Krise… und Krieg… = Kapitalgewinne

Wie bereits oben dargelegt: Ich möchte hier eigentlich keine konkreten Konzerne empfehlen, da ich gegen jedes Investment in Drahtzieheraktien bin, andererseits aber auch nicht verschweigen, wer am Elend dieser Welt profitiert. Wer aber wirklich möchte, kann mit Hilfe der obigen Kriterien schnell ermitteln, was den Drahtziehern gehört und einsteigen. Ein Geheimnis ist das auch nicht.

Zitat Artikel theinteligence.de -147 Unternehmen herschen über die Weltwirtschaft-

“Seit langem gehen Systemkritiker davon aus, dass die Fäden der Wirtschaft und des Bankenwesens irgendwo zusammenführen müssen. Doch internationale Verkettungen gestalten die Besitzverhältnisse multinationaler Unternehmen derart verwirrend, dass jeder Versuch dem Lösen eines -Gordischen Knotens- gleicht. Die Realität ist komplex. Wir müssen uns von allen Dogmen befreien, ungeachtet ob es sich um Verschwörungstheorien oder um die freien Märkte handelt. Unsere Analyse basiert auf Tatsachen“, gab Dr. James Glattfelder von der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich, in Zusammenhang mit der vorliegenden Studie, zu verstehen. Quelle:  Artikel theintelligence.de

 

Die Hierarchie der Verschwörer

Wenn Sie auf große Medienhäuser, zionistische Rothschild-Soldaten und Medienmacher (wie Bronfman, Redstone, Murdoch, Saban etc.), Rothschild-Banken, Rüstungskonzerne (wie Lockheed Martin, General Dynamics, Alliant, Boeing, Northrop Grumman, Raytheon etc.), Ölproduzenten und Minenaktien setzen, liegen Sie immer richtig. Die Liste im Artikel “147 Unternehmen herrschen über die Weltwirtschaft” ist dabei sehr hilfreich.

Nicht schlecht verdienen auch Pharmariesen, die sich aktiv mit Bevölkerungskontrolle beschäftigen und Chemo-/Aidstherapien (wie z.B. AZT etc.) und andere Gifte als Heilmittel anbieten, und den Steuerzahler zahlen lassen (Borroughs-Wellcome, Eli Lilly u.a.).

Doch Vorsicht! Die Pharmahersteller ändern oft schneller ihre Namen als ein Verbrecher seine Identität. Entweder werden sie im allgemeinen Monopolisierungstrend aufgekauft oder legen sich einen “natürlichen, chemiefreien” lebensfrohen, innovativen Namen zu (z.B. “Novartis”). Wenn Sie wissen möchten, welche Firma ein bestimmtes Medikament herstellt, fragen Sie Ihren Apotheker. Ihr Broker verrät Ihnen, zu welchem Konzern der Hersteller gehört.

Eigentlich ist die Auswahl einfach und traurig zugleich: Investieren Sie in Firmen, die bei Krankheit, Krisen und Krieg immer profitieren. Denn Krankheit*, Krisen und Krieg lassen sich immer schaffen… so ist der Profit langfristig immer garantiert.

*Siehe Vogelgrippe Herbst 2005 – Schweinegrippe 2009 – Wieder einmal gleichgeschaltete Panikmache der Medien nach der mit “Millionen von Toten” gerechnet werden müsse. Genau wie übrigens bei der Anthraxgefahr, irakischen Pockenviren und SARS ein paar Jahre vorher…, die – heute bereits vergessen – nur Angstmache waren. Obwohl keinerlei Beweise für eine Übertragung von Mensch zu Mensch vorliegen, werden – gut getimt zur Grippezeit – einigen Pharmariesen von den Regierungen der “zivilisierten Nationen” Milliarden zugeschoben (Marionette Bush gibt z.B. seinen Pharmafreunden sieben Milliarden USD, siehe Berlinkrise/JFK – oben). Wieder sollen weltweit Medikamente zur Vorbeugung gebunkert werden, die eigentlich wirkungslos sind. Wieder werden Massenimpfungen als Lösung suggeriert.

Niemand weiß genau, gegen welches Virus geimpft werden soll, da es die gefährlichen “mutierten Viren” noch nicht gibt und ein Serum zunächst auf diese abgestimmt, also erst entwickelt werden müsste. Prognose: Wenn die Pharmariesen und deren Hintermänner abkassiert haben, verschwindet die ….Vogel, (Esels, Hunde oder ..suchen Sie sich einen Namen aus)- Grippe genau so leise wie SARS und die Iraklüge. Bis zum nächsten Mal… oder als mögliche, dann allgemein als Tatsache akzeptierte “Erklärung” für ein Massensterben in den Entwicklungsländern (im Rahmen der Bevölkerungskontrolle?).

Das beste Investment wäre da natürlich die Carlyle Group (Rüstung, Pharma, Medien u.a.) vor dem 11. September 2001 gewesen, an der auch die Bush Familie und der Bin Laden Clan (seit September 2001 wahrscheinlich über Treuhänder) beteiligt sind.

Allerdings werden diese Anteile nicht öffentlich an den Börsen gehandelt, d.h. selbst wenn Sie jetzt noch möchten, lässt man Sie nicht ran an den Braten. Das Gleiche gilt für die Bechtel Corp., die seit Jahrzehnten in Milliardenhöhe profitiert, wenn “Washington” Aufträge zu vergeben hat. Riley Bechtel, der Enkel des Firmengründers Warren Bechtel, ist einer der reichsten Männer der Welt (3,2 Milliarden USD), aber der Allgemeinheit kaum bekannt

Schuldenerlass UNMÖGLICH: Josef Ackermann will nicht so enden wie Herrhausen

Jörg Haider Banken Mafia – Bank Mafia

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Dieses Buch befasst sich mit Dingen, die wir als selbstverständlich und wahr hinnehmen. Relativitätstheorie, Klimakatastrophe, Waldsterben, Saurer Regen, Ozon-Loch, AIDS, Krebs, Pharmaindustrie, Weltbanken et cetera.  Jürgenson ergänzt die üblichen Ansichten mit Zitaten von Pfofessoren, Ärzten, Forschern usw., führt Fakten an und belegt dieses mit sehr vielen Quellenangaben. Der Autor regt den geneigten Leser dazu an, nicht alles zu glauben, was ihm vordiktiert wird und zeigt Seiten der o.g. Themen auf, die, da sie auf Fakten beruhen, die konsequent von Quellenangaben untermauert werden, erstaunen, irritieren und erschrecken. – Die lukrativen Lügen der Wissenschaft

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65 Antworten to “Das Weltbild der meisten Menschen Teil 9 “Experten” sind schuld, nie die Medien selber…”

  1. Nonkonformer said

    Ich bin mit dem meisten Gedanken hier übereinstimmend, sie gehören weitverbreitet, denn die allermeisten Mitmenschen machen sich offenbar keine oder sehr wenig Gedanken über solche Hinter- bzw. Abgründe der “weltenlenkung”!
    Trotzdem möchte ich eine kleine kritik folgen lassen, und zwar an der Empfehlung des Appells von Stephane Hessel, ich
    spreche es deutsch aus, Schtefan Hessel, französisch wird es ja bekanntlich “Stefahn Essel” gesprochen.
    Der alte Herr Hessel spricht ja praktisch noch für die “Resistance”, den frz. Widerstand gegen die deutsche Besatzung während des Zweiten Weltkrieges, d.h. für den rein kommunistischen Widerstand der Franzosen. Es gab noch einen “nur”
    sozialistischen” bzw. auch noch einen “bürgerlichen Widerstand”, die zum Teil untereinander verfeindet bzw. sich zumindest
    nicht “grün” waren. Es ist, glaube ich wichtig, diese Unterscheidungen zu kennen, um nun das Folgende zu beurteilen.
    Der kommunistische Arm der Resistance war der am widerwärtigsten, weil am unmenschlichsten gegen deutsche Soldaten
    im besetzten Frankreich kämpfende Teil einer – ja, richtig – Partisanentruppe, die natürlich deutscherseits mit aller Härte be=
    kämpft wurde, nach dem Kriegsrecht der Haager Landkriegsordnung aber eine zweifelfrei genehmigte völkerrechtliche
    Maßnahme in einem besetzten Land, dessen Armee nach der Kapitulation zum größeren Teil in deutsche Gefangenschaft
    kam. Was nun die Attentate, Überfälle und Sprengstoffanschläge der Reistance auf Deutsche anbetrifft, so gehören dazu
    Massaker an der Normandiefront auf unbewachte, ungesicherte Verwundetentransporte zu den Hauptverbandsplätzen oder
    Überfälle auf kleine Garnisonen (Tulle) mit anschließender Ermordung der gefangengenommenen deutschen Soldaten oder
    das bekannteste Massaker von Oradour-sur-Glane, an dem auch Soldaten der Waffen-SS (Division “Das Reich”) tötend
    “teilgenommen” hatten. Allerdings hatten die SS-Soldaten “nur” die 180 Männer des Dorfes erschossen, weil in deren allen
    Häusern Gewehre und andere Waffen gefunden worden waren, nach dem Kriegsrecht waren diese Franzosen leider der
    Todesstrafe verfallen, da sie als Unterstützer oder Beteiligte der Partisanen erkannt waren. Die übrigen Einwohner des kleinen Dorfes wurden allerdings durch die von flüchtenden Partisanen in Brand gesetzte Kirche fast alle lebendig verbrannt, diesen Teil der Geschichte hat ein junger frz. Geschichtslehrer (Reyounard) vor ca. 15 Jahren in Buchform erzählt, wofür er existenzvernichtend und mit Gefängnisstrafe belegt wurde, aufgrund des immer noch unheilvollen Einflusses von Nachfahren dieser kommunistischen “Resistance”, die es heute noch gibt, etwa in Kreisen der komm. Gewerkschaft CGT. Herr Hessel ist wohl noch so ziemlich der einzige Überlebende, er könnte, wenn er wollte, sicher auch dazu aufrufen, den armen Reyounard zu rehabilitieren. Aber Empörung gegen diese heutige Unmenschlichkeit liegt ihm offenbar fremd. Man möge mir diesen “Vergangenheitsrückfall” verzeihen, aber mir kommen bei dem Stichwort “Resistance” eben meuchlings niedergemetztelte deutsche Soldaten, auch Schwerverwundete, in den Sinn. Wir hören ja und müssen noch oft genug von einer anderen Vergangenheit lesen, zum Beispiel im regionalen “Käseblatt” von der 1294. Einweihung einer Gedenkstätte für 34 ermordete oder ums Leben gekommene KZ-Häftlinge in …., da darf man doch auch der vielen ums Leben gekommenen deutschen Soldaten in Frankreich oder der 200 000 (!!) frz. Frauen gedenken, die mit deutschen Soldaten Kinder hatten und bei der Befreiung 1944/45 Entsetzliches erleiden mußten, von ihren “Bastarden”, also den kleinen, unschuldigen Kindern, mal ausnahmsweise abgesehen.

    • Freiherr von Knicke said

      Das Tier im Menschen läßt sich allzuleicht entfesseln. Diejenigen die das provozieren sind meist die Guten. Und Gute bestraft man nicht. Wer führt die Kriege und wer gewinnt sie? Der Gute und der Richtige. Richtig.
      Diejenigen, die temporär in den Tierzustand versetzt werden, können zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie auf der falschen Seite stehen.
      Was hülfe? Nur ein ganz klein wenig – nie wieder Tierzustand – beim Einzelnen – oder? Erreichen wir das und wie – jemals?

    • dorfschreiber said

      Nonkonformer, danke für diesen Kommentar, der mir einmal mehr schmerzlich vor Augen führt, welch’ machtvolle Wirkung ein halbes Jahrhundert massivster Indoktrination auf mein Denken hatte.
      Bevor ich begann, nach “der Wahrheit zu suchen”, hatte ich keinerlei Empfinden für die ungezählten deutschen Opfer, kein Mitleid mit den vielen toten Zivilisten in den zerbombten deutschen Städten oder den Millionen Vertriebener; und obwohl ich einen Opa und einen Großonkel im Krieg verlor, fühlte ich nicht mal eine Spur von Trauer für die zahllosen gefallenen deutschen Soldaten – im Gegenteil, ich schämte mich für unsere schuldvolle Geschichte, ich schämte mich für das Deutsche Volk und sah mich lieber als “Erdenbürger” denn als Deutscher.
      Die Drahtzieher hatten ganze Arbeit geleistet, und gewiß nicht nur bei mir!
      Doch dank Weltnetz und Seiten wie dieser mit Kommentaren von Nonkonformer und vielen anderen beginnt sich mein Denken und mein Fühlen langsam aber stetig mehr und mehr zu befreien: Heute schmerzt mich das Leid der Deutschen – und dieses Gefühl der Traurigkeit erscheint mir wie eine Befreiung.

  2. sorry, vielleicht unter Niveau, aber es passt so gut….

    ————————————————————————————
    Höhere Finanzmathematik

    Wenn die Börsenkurse fallen,
    regt sich Kummer fast bei allen,
    aber manche blühen auf:
    Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

    Keck verhökern diese Knaben
    Dinge, die sie gar nicht haben,
    treten selbst den Absturz los,
    den sie brauchen – echt famos!

    Leichter noch bei solchen Taten
    tun sie sich mit Derivaten:
    Wenn Papier den Wert frisiert,
    wird die Wirkung potenziert.

    Wenn in Folge Banken krachen,
    haben Sparer nichts zu lachen,
    und die Hypothek aufs Haus
    heißt, Bewohner müssen raus.

    Trifft’s hingegen große Banken,
    kommt die ganze Welt ins Wanken –
    auch die Spekulantenbrut
    zittert jetzt um Hab und Gut!

    Soll man das System gefährden?
    Da muss eingeschritten werden:
    Der Gewinn, der bleibt privat,
    die Verluste kauft der Staat.

    Dazu braucht der Staat Kredite,
    und das bringt erneut Profite,
    hat man doch in jenem Land
    die Regierung in der Hand.

    Für die Zechen dieser Frechen
    hat der Kleine Mann zu blechen
    und – das ist das Feine ja –
    nicht nur in Amerika!

    Und wenn Kurse wieder steigen,
    fängt von vorne an der Reigen –
    ist halt Umverteilung pur,
    stets in eine Richtung nur.

    Aber sollten sich die Massen
    das mal nimmer bieten lassen,
    ist der Ausweg längst bedacht:
    Dann wird bisschen Krieg gemacht.

    ————————————————————————————
    Angeblich aber wohl doch nicht wirklich von Kurt Tucholsky

  3. kurspa said

    .

  4. vonAquin said

    Aktien??? Nee. Das ist im Krisenfall nur Papier. Gold und Silber kann man auch nicht essen? – Nö, natürlich nicht, aber sich u.U. etwas zum Essen dagegen eintauschen…

  5. Schnuppi said

    Das Problem bei Gold ist: Wer überprüft die Echtheit des Goldes? Denken die Leute, die Essen zum Verkaufen haben daran, dass man Gold auch fälschen kann oder trauen sich diese Leute dieses Gold auch wirklich anzunehmen? Wem sollen sie das Gold weiterverkaufen?

    Wenn Vorräte, dann lieber Dinge wie Seife, Rasierer, Klopapier, sonstige Hygieneartikel, Alkohol, Damenstrümpfe, Werkzeuge, Baumaterial, Ersatzteile etc.

    • hans-im-glueck said

      Hallo Schnuppi,
      Alkohol lässt sich auch “fälschen”, genau wie viele andere Waren, und die meisten verderben auch. Und so eine große Wohnung, daß man wirklich interessante Mengen an Baumaterial horten könnte, hat wohl kaum einer.
      Auch weiß niemand, wie sich die Lage im konkreten Wohnbezirk entwickeln wird – möglicherweise muß dieser Bereich aufgegeben werden – dann sind alle die “tollen Sachen” futsch.

      Vertrauen wir also in unsere Zukunft und unser Schicksal, daß wir dann zur “richtigen” Zeit am “richtigen” Ort sind, um zu überleben.
      Und sollte unser physischer Körper dahin gehen, haben wir den Trost, daß die nächste Inkarnation nicht weit ist…

      Also: bitte ohne Angst in die Zukunft schauen – es ist schon oft unerwartet besser gekommen als gedacht.
      Letztlich erschaffen wir unsere Zukunft selbst – mit den Gedanken, die uns in Resonanz bringen mit diesen oder jenen Geschehnissen, welche uns dann begegnen.
      Und da ist Angst wirklich ein schlechter Ratgeber.
      Mut, Mitgefühl, Freude, Humor, Zukunftsgewissheit, menschlich bleiben – das wird uns weiterhelfen.

      • Schnuppi said

        Am Montag Abend kam im ZDF der Film “Die Insel” (u.a. mit Ewan McGregor und Scarlett Johansson). Es geht um Menschen, die im Jahr 2019 in einem unterirdischen Atom-Bunker gefangen sind (ihnen wird eine heile Welt nach einer Verseuchung der Erde vorgegaukelt) und quasi gezüchtet, d.h. geklont werden, um reichen Leuten irgendwann als Organspender dienen zu können. Die beiden Hauptdarsteller entdecken die Lüge, können aus diesem Atom-Bunker fliehen und schaffen es später auch alle anderen Menschen aus dem Bunker zu befreien.

        Einen Tag später dachte ich plötzlich, weil ich mich auch für Stuttgart 21 interessiere, dass wir so eine Situation wie in diesem Film eigentlich jetzt schon haben. In der Volksabstimmung hat die Mehrheit der Wähler, die ihre Stimme abgegeben haben, für den Bau des Tiefbahnhofs gestimmt, obwohl dieser Bau praktisch nur Nachteile und Schaden für Stuttgart und die ganze Region bringen wird. Ein wichtiges Argument war, dass sich viele von diesem ständigen Kampf genervt waren und das Ganze hinter sich bringen wollen. Weil also Menschen genervt waren von den Leuten, die ihnen klarzumachen versuchten, dass dieser Tiefbahnhof einen großen Schaden für Stuttgart und seine Menschen darstellt, haben sie sich für den Schaden entschieden. Einen großen Anteil an dieser Entscheidung haben die Medien (SWR und Stuttgarter Zeitungen), die das Projekt vor allem früher ziemlich unterstützt haben. So dachte ich vor dem ersten Erkennen von Zensur in Deutschland auch, dass der neue Bahnhof was tolles sei.

        Man muss aber wissen, dass man mit dem Begriff Medien nicht alle Menschen, die dort arbeiten, über einen Kamm scheren kann. Es gibt auch innerhalb dieser Medien viele, die gegen Stuttgart 21 sind, aber sie dürfen das nicht öffentlich sagen. U.a. die Stuttgarter Zeitungen wie auch die Süddeutsche Zeitung gehören zu einer Unternehmensgruppe, die mit etwa 300 Mio. Euro bei der LBBW verschuldet ist, die wiederum beim Bau von Stuttgart 21 ein Wörtchen mitzureden hat. Auch die Behördenmitarbeiter in Stuttgart haben einen Maulkorb verpasst bekommen.

        Wir müssen also, wenn wir eine bessere Welt haben wollen, als erstes dieses Medienmacht brechen, um den Menschen beim Aufwachen zu helfen. Wir werden viel, viel perfekter als in “1984” dazu gebracht das Falsche zu tun (Irak, Afghanistan, Krebs, AIDS, Schweinegrippe, Terror, Klimawandel, etc.).

        Ich weiss was man mit Hilfe der Natur alles machen kann, aber auch die Natur kann nur begrenzt den Schaden ausgleichen, den wir Menschen anrichten.

        • Danke Schnuppi, sagt Maria Lourdes!

        • nemo vult said

          Ja, danke,

          “Wir werden viel, viel perfekter als in „1984″ dazu gebracht das Falsche zu tun.”

          Und dieses Buch trägt, denke ich, auch dazu bei das Falsche zu tun. Ich erinnere an das trostlose Ende.
          Es gibt andere Möglichkeiten.
          Jeder Einzelne/Jede Gruppe der/die versucht die Zukunft vollständig zu determinieren wird scheitern.

    • nemo vult said

      Statt Zigaretten usw. zu horten Zeitgutscheine, geschaffen aus qualitativer leistung, verwenden.

      http://www.minuto-zeitgutscheine.de

      Die können Zentralbankgeld nicht ersetzen, aber die Auswirkungen desselben unschädlicher machen.

  6. nemo vult said

    Das ist alles nicht neu.

    Kapitalismus ist eine Abscheulichkeit und Todesursache Nr.1. (Am Todestag Herrhausens, wie davor und danach, starben tausende Namenlose an Hunger und anderen Auswirkungen des Kapitalismus)

    Wieso spricht Ackermann im ZDF von Herrhausen?
    Wieso war es in Argentinien möglich einen Präzedenzfall zu schaffen?

    Weil es keine Lösung der Geldsystemkrise ist, sondern ein Reset.

  7. Ich kann’s nicht lassen, mich wieder mal selber zu zitieren

    http://www.geld-frisst-mensch.de/anatomy.php

    Es sind die Gewinne der Zukunft,
    die wir hier schon im Heute einsammeln.
    …..
    Es kommt nicht darauf an, was in Zukunft sein wird, sondern was wir schaffen anderen glaubhaft zu versprechen das es sein wird.

    Denn seid Euch gewiss:
    There is no free lunch.

    Trau keinem Geschäftsmann, der Dir etwas schenken will. Wenn zwei sich über den Wert einer Aktie einig sind, was sollen sie dann noch handeln? Keiner kann dabei gewinnen, keiner wird verlieren. Handel gelingt nur, wenn der Wert der Ware – hier unserer Aktie, für die beiden Parteien verschieden sind. Und das ist er nur, wenn sie beide von der Zukunft etwas anderes glauben.

    Wer in diesem Geschäft gewinnen will, muß mit seinem Wissen dem Glauben der Anderen immer eine Nasenlänger voraus sein.

    Ich bild’ mir ein, das Aktiengeschäft verstanden zu haben.
    Deswegen habe ich keine mehr.

    Die Bank gewinnt immer. Die Börse ist der Lottoersatz für die, die sich für’s Glücksspiel zu schlau halten.

    Soweit zur individuellen, egoistischen Sicht der “meine-Schäfchen-ins-trockene-Bringer”.
    Aus altruistischer, gesellschaftssystematischer Sicht (kategorischer Imperativ; “wo kämen wir hin wenn das alle täten”) wird es sogar noch schlimmer:

    Durch den Aktienmarkt entsteht die Möglichkeit der Arbitrage auf den Cash flow der Zukunft, der allerdings realiter erst noch zu erwirtschaften ist. Daraus entsteht eine Machtasymmetrie zwischen den Herren des imaginären (= monetären) und des realen (= produktiven) Kapitals, einschließlich des Humankapitals aka Arbeitskraft. Letztere tragen das Risiko, ersterer den Gewinn.

    Bindung, Verpflichtung, Investment (reales) wird bestraft. Das ist wie beim Pferderennen, wo einige während des Rennens, bis kurz vor dem Zieleinlauf, ihre Wetten noch umbuchen können. Derjenige, der zum Start gewettet hat, derjenige, dem das Pferd gehört, und natürlich das Pferd selber schauen mit dem berüchtigten Ofenrohr ins Gebirge.

    Aus dieser Asymmetrie entsteht die Attraktivität von Geldhortung (vgl. Gesell), die wiederum zu einem “natürlichen Zins” führt (vgl. Keynes). Und der Zins sprengt als Wachstumstreiber die Gesellschaft – vgl. Binswanger, zitiert und erläutert hier:

    http://www.geld-frisst-mensch.de/beweis.php

    Details werden aktuell auf allen Nachrichtenkanälen live übertragen.

    Meines Erachtens sollte der anonyme Besitz von Unternehmensanteilen und/oder der Besitz von Unternehmensanteilen, zu dem man keine weitere Beziehung hat (z. B. als Kunde, Lieferant, Mitarbeiter), also nur zu Renditezwecken, komplett verboten werden.

    • “Meines Erachtens sollte der anonyme Besitz von Unternehmensanteilen und/oder der Besitz von Unternehmensanteilen, zu dem man keine weitere Beziehung hat (z. B. als Kunde, Lieferant, Mitarbeiter), also nur zu Renditezwecken, komplett verboten werden.”
      Bravo – Chapeau – ich ziehe den Hut lieber Wolfgang!
      Vielen Dank sagt Maria Lourdes!

      • nemo vult said

        Die allgemeine Rechtfertigung für derartigen Besitz, bzw. die Spekulation an der Börse, ist es “Liquidität” bereitzustellen. Die Rendite ist der Preis dafür.

        Durch Geld mit Nutzungsgebühr würde es unnötig werden, da dann genug “Liquidität” vorhanden.

        Ich kann mir vorstellen bei einer Ächtung von Handelsformen noch weiter zu gehen. Geld ist Austauschmittel. Es ist allgemein nutzlos Geld gegen Geld oder geldähnliche Mittel einzutauschen, hier beginnt der Wucher. Geld sollte nur gegen materielle Werte getauscht werden können.(z.B. gegen (vinkulierte Namen)-Aktien ja, gegen Optionen nicht).

    • nemo vult said

      “Ich kann’s nicht lassen, mich wieder mal selber zu zitieren”

      Nur zu, da wollte ich in diesem Zusammenhang auch schon nochmal drauf verweisen, kann nicht weit genug verbreitet werden.

  8. aucheinmensch said

    Am besten Konserven einlagern. Stellen zwar nicht die optimalste Ernährungsgrundlage dar, aber es ging ja auch um den Fall der Fälle, und da sind sie dann nicht nur Gold wert, sondern noch viel mehr. Andere von Schnuppi genannte Dinge schaden natürlich auch nicht; auf jeden Fall reelle ((ver)brauchbare) Werte, was Gold nicht hat/ist.

    Zum Artikel: Nichts neues, aber wie so oft leider wahr. Allerdings sollte man selbst hier nicht auf der Verallgemeinerungsschiene fahren. Denn es gibt die wichtigen und die unwichtigen (niemandem einen Vorteil bringenden) Nachrichten. Unwichtig sind z.b. opferzahlen von Unfällen, Hungerkatastrophen (egtl. Dauerzustand, daher eine spezielle Berichterstattung nicht mal notwendig, eher noch suggerierend es wäre die Ausnahme) Wettervorhersage usw., die kann man zunächst mal getrost glauben, so wie auch einer solchen Meldung:

    http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=8945010/1r6roqm/index.html

    Wenn es nicht so pervers wäre, würde ich mich köstlich darüber amüsieren. Die Perversion wird im Artikel natürlich an keiner Stelle erwähnt (könnte ja zu genereller Ablehnung führen), ist ja alles legal und legitim. Die Kirche finanziert also die Versorgung Bedürftiger, indem sie Bedürftige schafft. Sonderlich überrascht hat es mich nicht, ich hätte ihnen jedoch deutlich mehr Anstand zugetraut. Ist sicher auch kein Einzelfall.
    In diesem Fall kann ich nur schadenfroh sagen, wärnse ma bei ihrer Kollekte geblieben.

    Wenn die Medien die Schuld den ‘Experten’ geben – wer auch immer dazu berufen wird – dann lügen sie nicht einmal (eine der berüchtigten Halbwahrheiten). Denn es sind immer diejenigen, die sich missbrauchen/kaufen lassen, um dies oder das zu sagen. Man sollte auch die nicht vergessen, die ohnehin derselben (passenden) Meinung sind. Besonders fällt auf, dass tatsächlich oft die gleichen Experten zu Rate gezogen werden. Zu jedem erdenklichen Thema, wahrscheinlich fest angestellt und jederzeit abrufbar.
    Wieviele Professoren/Doktoranden haben wir in Deutschland/weltweit, wie wenige kommen zu Wort…
    was für mich besonders unertäglich ist, wenn ich so etwas lesen muss:

    http://kopp-online.com/hintergruende/enthuellungen/udo-ulfkotte/tod-durch-alternative-energien-politiker-nehmen-erdbebenforscher-nicht-ernst.html

    Nun zu einem Punkt, der an Lächerlichkeit kaum zu überbieten ist, ja der ein absolutes Armutszeugnis und fast schon eine Anti-Empfehlung der eigenen Arbeit darstellt. Die Rede ist von Johannes Jürgensons Buch ‘Die lukrativen Lügen der Wissenschaft’. Ich habe das Buch nicht gelesen, kann mich also nur auf die von dir zitierte Rezension beziehen (und gehe davon aus, dass genannte Themen auch tatsächlich vorkommen). Ich muss es auch nicht gelesen haben, denn die Lächerlichkeit besteht bereits darin die Relativitätstheorie in einem Atemzug mit Klimakatastrophe, Waldsterben, Pharmaindustrie, Weltbanken zu nennen (zu saurem Regen und dem Ozon-Loch kann ich mangels Informationen keine Meinung bilden, die ich auch öffentlich kundtun würde, das gleiche im Prinzip bei AIDS und Krebs, wobei mindestens bei letzterem die Behandlungsmethoden mehr als fragwürdig sind).

    Die Relativitätstheorie ist – ganz im Gegensatz zu den anderen Punkten – kein Dogma, sondern (und die Endung ist keineswegs ein Alibi) eine Theorie. Sie bietet Erkärungsversuche und macht Berechnungen möglich. Sie ist allerdings unvollständig, kann nicht alles erklären (s. Grundkräfte der Physik) sodass noch eine weitere Theorie herangezogen wird, nämlich die Quantentheorie, die logischerweise ebefalls unvollständig ist, nur einen Teil erklären kann.
    Um es mit den Worten eines Wissenschaftlers zu sagen: ‘Diese Theorien, das Standardmodell der Quantentheorie und die allgemeine Relativitätstheorie, sind so allumfassend, dass man annimmt, kein physikalisches Phänomen liegt außerhalb ihres Geltungsbereichs. Wer hätte gedacht, dass so etwas einmal möglich sein würde. Diese Rückführung der physikalischen Welt auf einfachste Grundsätze gehört wohl zu einer der größten Errungenschaften menschlicher Kultur.’
    Man nimmt an… es sind 4 Grundkräfte bekannt (können auch mehr sein)… sie werden und wurden nie als Dogma postuliert. (Die) Teile, aus denen sich die Theorien zusammensetzen, sind Gesetzmäßigkeiten, deren Beweis sich beliebig oft nachprüfen lässt (z.B. Schwerkraft). Der wichtigste Punkt um zu zeigen, dass es keineswegs als letzte Wahrheit angesehen wird, ist doch die Tatsache, dass – mehr oder weniger – verzweifelt nach einer Lösung dieser 2-Theorien-Praxis gesucht wird, nämlich die Vereinheitlichung beider.

    Man hätte also auch den Satz des Pythagoras oder die binomischen Formeln mit in die Liste aufnehmen können.
    Was ein Schwachsinn mag mancher denken, genauso schwachsinnig ist es aber mit der Relativitätstheorie.
    Sie ist (mit besagter Quantentheorie) schlicht das beste, was uns zur Zeit zur Verfügung steht.

    Bin sehr gespannt auf eure Erklärungsversuche des Universums… (bitte nichts religiöses)

    • Die lukrativen Lügen der Wissenschaft
      Vor allem interessant: die Rezensionen von Leuten die das Buch schon gelesen haben!

      Gratis zum download hier

    • Johann said

      »… schlicht das beste, was uns zur Zeit zur Verfügung steht.« Das ist jetzt nicht Dein Ernst, oder?

      • aucheinmensch said

        Das beste ist immer weit gegriffen, das stimmt. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob ihr nicht an die Bibelfassung glaubt, dahingehend wäre es dann nämlich schon gar nicht mehr so weit vom Besten entfernt.

        Nochmal, falls es nicht so rüberkam – was anhand meiner Formulierung egtl. ausgeschlossen sein sollte – wie ich es meinte.
        Ich bin und werde nie ein felsenfester Anhänger oder Verfechter irgendeiner Ansicht, Meinung, Ideologie oder wie in diesem Fall sogar nur Theorie sein. Schlicht weil Wissen immer aktualierbar ist und auch aktualisiert wird, leider nicht bei allen. Vielleicht, wenn Zeit und Muße vorhanden sind, werde ich mir auch Jürgensons Meisterwerk zu Gemüte führen.
        Dass auch im wissenschaftlichen Bereich Dogmen vorhanden sind ist mir klar, aber wie ich schon sagte, kein einziger Wissenschaftler sieht die Relativitätstheorie als der Wahrheit letzter Schluß, allein schon WEIL noch eine andere Theorie gebraucht wird.
        Also selbst wenn sie nur so von Mängeln strotzen sollte (was ich grundsätzlich nie bestritten habe), dann passt es immer noch nicht, denn niemand bestreitet ihre Unvollkommenheit.
        Es kommt einem vor, als wüsste(s)t ihr (du) nicht, was die allgemeine Relativitätstheorie ist, geschweige denn überhaupt eine Theorie.
        Und wieso muss man sich egtl. ständig wiederholen? Ich gebe mir nun schon soviel Mühe, nur einmal etwas schreiben zu müssen ;)
        Hör mir gern all eure Vorschläge für die bessere Theorie an, bin wirklich gespannt (kein Sarkasmus), ein simples ‘Das ist jetzt nicht Dein ernst, oder?’ reicht mir allerdings nicht aus (pardon, ich meinte ‘Ernst’, der reicht mir aber auch nicht).
        Maria hatte immerhin nen Gratisdownload anzubieten (der mir durchaus nicht im Artikel entgangen ist).
        Mein lieber Johann, da gilt es nochmal deutlich an sich zu arbeiten.. oder sag bloß, du hast JJs Buch selbst noch nicht gelesen :O

        • Johann said

          Zweimal sogar, lieber Aucheinmensch, gibt’s hier auch ohne Anmeldung. Die als bestbewiesen hochgejubelte Relativitätstheorie von Albert Einstein ist seit über 100 Jahren weltweit stark umstritten.

          • ja, und Einsteins heftigster Kritiker denke ich war Einstein.

            Ähnlich lief das mit der Kopenhagener Interpretation der Quantenmechanik (Welle-Teilchen-Dualismus)

            Ich denke in den 1920ern lief eine heftige Diskussion über die Grundlagen unserer physikalischen Welt, die in den 1930ern kriegsbedingt “eingefroren” ist, bevor sie zu einem Abschluss kam. Nach 2. Welkrieg schlossen sich Paperclip, Manhattan Project, Area 51 etc nahtlos an.

            Die vorderste Front der Wissenschaften blieb großteils im militärisch-geheimen.
            Die “zweite Reihe” – Grundlagenausbildung, Schulbuch-Didaktik, Ingenieur-Physik etc hat sich auf das verfestigte Vorkriegsniveau festgebissen. Wer heute Relativitätstheorie oder Welle-Teilchen-Dualismus in Zweifel zieht, muß damit rechnen, als “Esoterischer Spinner” kaltgestellt zu werden. Es sei denn, er gehört zur wahren “Creme de la Creme” der Spitzenforschung, oder ist zumindest in der Lage, denen gedanklich zu folgen.

            Derzeit beiße ich mir die geistigen Zähne am Werk von Giuliano Preparata (v. a. QED Coherence in matter) aus. Der Mann hat nicht nur die Qantenchromodynamik mitbegründet (aktuelles Standardmodell von Quark und Co) sondern auch die theoretischen Grundlagen für kalte Fusion, “informiertes” Wasser, Bio-Photonik etc geschaffen.

            (btw: nach dem Lebenslauf von Guido Giacomo Preparata in der Einleitung zu “wer Hitler mächtig machte” könnte das der Sohn von Giuliano Preparata sein, aber ich finde nirgends eine Bestätigung dafür)

            In “Introduction to A Realistic Quantum Physics” stellt er das Kopenhagener Teilchenbild fundamental in Frage und postuliert eine Wellenzentrierte Weltsicht – und trifft damit recht nahe auf moderne Interpretationen altindischer Weisheiten. Würde mich nicht wundern, wenn demnächst Durchbrüche in der Erforschung von Bewußtsein (auch metaphysisch) auf dieser Linie erfolgen würden.

            Überhaupt scheint mir in vielen Gebieten der Grundlagenforschung nach dem ersten Welkrieg nicht mehr viel passiert zu sein. Kein Wunder, wenn ein Prof ein Basisbudget von einer halben Sekretärin + einem halben Assi hat und alles andere über “Drittmittel” einwerben muß. Da wundert es wenig, wenn man nur an Lösungen forscht, die man in Tüten füllen und mit einem Preisschild versehen kann, in der Hoffnung, daß jemand ein Problem dazu (er)findet.

            Aufgegangen ist mir das bei einer Gentechnik-Diskussion, als Prof Weiger vom BUND (ohne daß ich deren Weltbild jetzt komplett teilen würde) offenbarte daß wir für 95 der Mikroorganismen im Boden (und damit der Basisprozesse unseres physichen Überlebens) nicht einmal einen Namen haben.

            Für Pharma trifft das sowieso zu – jeder biochemische Artikel im “Spektrum der Wissenschaft” (Scientific American) endet mit “… Chance für die Entwicklung neuer Medikamente”. Was man sucht, das findet man. Vor ein paar Monaten gab es einen Artikel zur Vermutung, daß elektromagnetische Kräfte eine Rolle bei der Organisation von Zellstrukturen bilden können (vgl. Sheldrake / Popp / Preparata etc). Das wird nun vom Mainstream erforscht – mit einer Mehtode namens “High Chem” …. selten so tiefgründig geschmunzelt ….

            Und da war da noch die Wirtschafts”wissenschaft”. Nun ja. In Anführungszeichen eben.

            Übrigens: Jorgensen fand ich ganz nett – die Frage ist halt, wo jemand gerade im persönlichen Erkenntnisprozess steht. Wenn das zufällig passt, mag man den wirklich toll finden. Aber man sollte das nicht zu dogmatisch sehen.

          • Firestarter said

            FRAU EINSTEINS FEHLER IN DER RELATIVITÄTSTHEORIE?
            Petra Schulz
            [Originaltext aus: Mensch und Technik naturgemäß, Heft
            2/1987, S. 67, Layout und Inhalt geringfügig geändert,
            Ergänzung im Jahre 2003 hinzugefügt]
            Einsteins Relativitätstheorie ist falsch, denn sie widerspricht der menschlichen Logik,
            außerdem stecken in der mathematischen Herleitung grobe Rechenfehler. Davon waren schon
            Zeitgenossen Einsteins überzeugt, wie das Buch „Hundert Autoren gegen Einstein“ beweist,
            das die Verfasser H. Israel, E. Ruckhaber und R. Weinmann 1931 herausgegeben haben /1/.
            Heute stößt sich eine immer größer werdende Schar von Physikern und anderen
            Intellektuellen an den Unzulänglichkeiten der Relativitätstheorie /2/ bis /5/.
            Der Physiker Eckehard Friebe vom Deutschen Patentamt in München (mittlerweile – 2003 –
            längst im Ruhestand) ist beim Studium einschlägiger Literatur auf einige Gründe gestoßen,
            weshalb „Albert Einstein ein Opfer der Wissenschaftler seiner Zeit“ wurde /5/. Danach
            könnten die Fehler in der Relativitätstheorie von Einsteins damaliger Ehefrau Mileva Marić
            stammen, die im Gegensatz zu ihrem Mann die Mathematik viel besser als er beherrschte. Die
            so zurechtgezimmerte Darstellung der Relativitätstheorie wurde von Einsteins berühmten
            Kollegen Hermann Minkowski, Max Laue, Max Planck und Arnold Sommerfeld aufgegriffen
            und weiterentwickelt, ohne dabei über die mathematischen Fehler zu stolpern. Da Albert
            Einstein auf die rechnerischen Fähigkeiten dieser Forscher baute, glaubte er sich in seiner
            Theorie bestätigt und verlieh ihr den philosophischen Tiefgang.
            Heute haben sich die meisten Physiker an die merkwürdigen Ideen und die falschen Ableitungen
            gewöhnt, daß sie diese nicht mehr missen möchten, Wer möchte schon an dem Idol
            Einstein wissenschaftliche Schwächen entdecken? Und überdies: Falsches immer wieder auf
            die gleiche Weise falsch gemacht, führt zu nachvollziehbaren Ergebnissen und zu den
            vermeintlichen experimentellen Bestätigungen der Relativitätstheorie.
            Ergänzung 2003
            Der Krimi um die Relativitätstheorie ist noch nicht beendet. Peter Rösch ist noch einem völlig
            anderen Haupttäter auf der Spur. Wir werden uns bis maximal 2005 gedulden müssen, bis
            Rösch sein spannendes Buch fertig gestellt hat.
            /1/ H. Israel, E. Ruckhaber, R. Weinmann: Hundert Autoren gegen Einstein.
            R. Voigtländers Verlag, Leipzig 1931
            /2/ B. J. Gut: Immanent-logische Kritik der Relativitätsthorie.
            Verlag Rolf Kugler, CH-6317 Oberwil bei Zug 1981
            /3/ G. Todoroff: M. u. T. 1986/1, S. 33-34; 1986/2; S. 97-101
            /4/ E. Kammerer: M. u. T. 1986/1, S. 35-40
            /5/ E. Friebe: Erfahrungswissenschaftliche Blätter 1985/2, S. 1-4

          • aucheinmensch said

            Ihr habt vollkommen Recht, wenn ihr die Relativitätstheorie (u.a.) kritisch unter die Lupe nehmt, tu ich auch und hat wie richtig gesagt AE ja sogar selbst getan, weil er das in ihr gesehn hat, was es ist, nämlich eine (vorläufige) Theorie.
            Wenn sie heute als falsch erachtet wird, will ich mich dem auch gar nicht widersetzen (falls es so schien), im Gegenteil. Ich freu mich immer über bewiesenes Unrecht (sogar mein eigenes^^), das macht schließlich menschlichen Fortschritt aus.
            Mir ging es nicht darum, irgendein Weltbild zu untersützen, sondern eher die Leistung von etwas (damals) völlig neuem hervorzuheben, was sich meines Erachtens eben gerade im mathematischen Bereich äußert (was sich natürlich auch als unvollkommen/falsch herausstellen kann).
            Nur gibt es denn heute bessere Berechnungsmethoden? Das meinte ich. Mir ist von niemandem etwas bekannt. Also ich würde es begrüßen, wenn ihr derartiges Material als Link oder Buchempfehlung zur Verfügung stellen könntet oder auch nur einen Hinweis auf eine Person, die dahingehend Ergebnisse vorzuweisen hat.

            Denn eines können wir unseren Forschern – mögen sie auch noch so sehr (evtl. fälschlicherweise) an etwas festhalten – nicht verwehren, nämlich zu forschen. Und wenn nun mal nur veraltete Methoden zur Verfügung stehen, dann ist halt das so. Schecht ist natürlich, wenn neue/bessere manipuliert/verhindert/totgeschwiegen werden.

            Um nun endlich an einem Bsp. festzumachen, worauf ich hinaus will:
            Bereits vor weit über 2000 Jahren haben findige Menschen den Erdumfang und sogar die Planetenbahnen bestimmt.
            Natürlich nicht exakt, was man als falsch bezeichnen könnte. Ich bevorzuge allerdings ‘besser als gar nichts’.
            In 2000 Jahren werden die Menschen genauso über uns denken wie wir über jene damals.

            Wenn man kritisiert, dass von Seiten der Wissenschaft Ergebnisse als unumstößlich angepriesen werden, kann ich das nur unterstreichen. Sie müssen aber mit irgendwas rechnen und nicht jeder ist ein Einstein und wie die schlauen Köpfe alle hießen. Unpräzise Ergebnisse sind mir jedenfalls doch lieber als gar keine.

        • Freiherr von Knicke said

          Ich finde die Bibelfassung eigentlich ganz gut. Bei schlichter Betrachtung ist sie klar und endgültig, wird erst erkannt, daß das ein Faß ohne Boden ist, bekommt man auch immer neue Wissensstände. Diese sind aber nicht so fixiert auf die Materie wie AEes Theorie. Von daher hat eben Feyerabend recht, beides sind Lebensformen mit ähnlich hohen Wahrheitsgehalten. Nicht mehr und nicht weniger. Ein Runterlad wäre zB Steiner: Das Christentum als mystische Tatsache – isn Taschenbuch, darum nicht gratis.C’est la view.

      • Freiherr von Knicke said

        Nun ja , jeder braucht und hat seinen Gott – direkt damit zusammenhängend ist das Weltbild dessen. P. Feyerabend “Wissenschaft ist nur eine Lebensform unter vielen…. aber sie ist laut, teuer und fällt auf………………..! von daher kann sie schon das Beste sein. Laut, teuer, fällt auf – da gibts noch mehr………………………..
        Lichtenberg meinte: Das was jeder für ausgemacht hält, verdient am meisten hinterfragt zu werden. Jeder Querdenker hat mehr zu bieten als der Hammel in der Herde.

        • aucheinmensch said

          Ich brauche und habe keinen Gott. Ist das so schwer vorstellbar, dass es Menschen gibt die nicht glauben, dass da jemand ist, der alles sieht und hört?^^
          Die weder einen/welche brauchen um sich besser zu fühlen, noch um sich anderen Menschen gegenüber anständig zu verhalten. Die keine Gebote/Verbote/Gesetze brauchen. Wieviele es in der jeweiligen Religion auch immer sind, wovon die meisten ohnehin sinnlos oder zumindest vollkommen überholt sind. Beschneidgung ist nur ein Beispiel von unzähligen. Besonders im jüdischen Glauben.. was da nicht alles verboten ist.. Hilfe.
          Kann gerne jeder glauben, was er will und nach noch so fragwürdigen Verhaltens- oder Essensregeln leben.
          Wie wir alle schon oft festgestellt haben, macht die Anzahl derer die (an) etwas glauben, eine/die Sache nicht vernünftiger oder gar nachvollziehbarer.

          Du kannst die Bibelfassung auch gut finden, sag ich überhaupt nichts gegen. Klar und endgültig ist sie, das stimmt.
          Genau das ist der Knackpunkt. Sie ist mit dem Mensch-en/-sein überhaupt nicht vereinbar. Mehr wissen zu wollen, Fragen zu stellen, sich weiter zu entwickeln. Das beste Beispiel habe ich bereits im Kommentar zuvor genannt. Da war schon vor TAUSENDEN Jahren bekannt, dass die Erde rund ist, ja sogar wie groß (damals noch viel unvorstellbarer), das Sonnensystem (wenn auch hier noch mit der Erde als Mittelpunkt). Dann kommt da eine selbsternannte Religion daher (eher was zusammengeschustertes das allenfalls als hervorragendes Herrschaftsinstrument zu bezeichnen ist) und katapultiert die (von ihr unterjochten) Menschen wieder zurück in die Steinzeit (andere Glabensrichtungen – auch der Islam in seiner Frühphase – waren da deutlich aufgeschlossener). Besonders schlimm war nicht so sehr das mit der Steinzeit, sondern dass man eben verhindert hat, neues Wissen zu erwerben. Letztlich hat sich das ‘Wissen’ dann ‘Gott’ sei Dank dann doch bzw. wurde durchgesetzt. Ich behaupte mal, dass wir schon längst mit Raumschiffchen durch die Gegend düsen würden, Kurzurlaub aufm Mond, wenn es das Christentum nicht gegeben hätte (möglicherweise wäre es aber eh nur durch eine andere ersetzt worden).
          Vor diesem Hintergrund kann ich die Bibel(fassung) nicht ernst nehmen (was nicht heißt, dass dort nicht im zwischenmenschlichen Bereich erleuchtende Dinge drin stehn) und es ist mir auch ein Rätsel wie es heutzutage möglich ist, dass es nach wie vor Menschen gibt, die daran glauben, mag man auch noch so sehr an bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen zweifeln.

          • Freiherr von Knicke said

            Juten Abend,
            ich bitte um sorgfäligeres Lesen meines Ergusses. Der Satz, daß die Bibel klar und endgültig sei, geht noch ein wenig weiter und dieses Weitere ist für mich das Wesentliche. Nämlich, wird erst erkannt, daß (sie) ein Faß ohne Boden ist ……..

            Weiter meine ich mit Gott nicht nur “den Gott”, der in allen Religionen der Boss ist, sondern auch nicht so leicht erkennbare Götter. Das wären z.B. Geld, Wissenschaft, Gurus, angebetete Vorbilder/Idole, Fetische, Götzen und alles was dem Einzelnen Lebenshalt schlechthin sein kann.

            Essensregeln, Rosenkränze, Kippas, Burkas, Koscheres, Rohkost, da geb ich Dir recht, mögen dem Einzelnen helfen im Leben Halt zu haben, sind aber mächtige Instrumente zur Konditionierung und Mittel den Menschen unfrei zu halten.

            Ich gebe nur zu bedenken, daß mit direktkausalem Denken, welches (natur)wissenschaftlich geprägt ist, der größere Teil der Realität nur schlecht wahrgeommen werden könnte. Mit diesem Denken hat man beim Verständnis der Bibel etwa den Stand der Zeugen Jehovas oder der NAK, z.B..
            Darum mein Tip zum Herunterladen – etwas schwerere Kost – geb ich zu.

          • Freiherr von Knicke said

            Zur Vertiefung. Eine jesuitische “Wahrheit”: Je intensiver man an etwas glaubt, desto wahrer wird es. Darum – werden wir Kinder im Geiste – wenn’s den überhaupt (über Haupt) gibt. Was moanst?

          • nemo vult said

            Der Unterschied zwischen Glauben und Wissen ist vielleicht so:

            Wissen: ist durch das Licht des Verstandes beleuchtete und gemeinschaftlich falsifizierte Wahrheit.

            Glauben: ist Anerkenntnis und Befolgen ewiger Gesetze, ohne die Möglichkeit der Widerlegung, von Gesetzen die weder gebeugt noch umgangen werden können.

    • nemo vult said

      Möglicherweise verhält es sich mit der allg. Relativitätstheorie z.B. wie mit der Epizyklentheorie; Ermöglicht Vorhersagen aber ist nur ein Modell.

      Die genauen Bewegungsdaten von geostationären Satelliten sind ein Indiz.

      http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/s/d/12.02.2009-16.05/b/die-kleine-anfrage-benoetigen-geostationaere-satelliten-kurskorrekturen.html?tx_rlmpflashdetection_pi1%5Bhtml%5D=1&cHash=33fded6de1

      http://www.evert.de/ap0817.htm

      “Leider steht wieder einmal die Praxis völlig konträr zur bekannten und klaren Theorie: ohne steuernde Eingriffe ´tanzt´ der Satellit täglich auf einer 8-förmigen Bahn oder ´schlingert´ einmal von Nord nach Süd und zurück nach Nord (siehe Bildmitte). Dieses ständige Abweichen von der vorgegebenen Position über dem Äquator (blaue Linie) beträgt ´nur wenige hundert Kilometer´ oder maximal ´nur zehn Grad´. Schlimmer noch ist, dass nur in vier Positionen über dem Äquator geostationäre (oder wenigstens geosynchrone) Satelliten einigermaßen stabile Positionen halten.

      Dieser eklatante Verstoß gegen strikte ´Gesetze der Mechanik´ wird weg-diskutiert mit diversen Störfaktoren – die nicht zutreffen können: der zusätzliche Einfluss von Anziehungskräften der Sonne oder des Mondes müssten jahreszeitliche oder monatliche Abweichungen ergeben (die nicht vorhanden sind). Unregelmäßige Verteilung von Masse in der Erdkruste und damit unterschiedliche Erd-Gravitation kann keine Rolle spielen, weil die Satelliten prinzipiell über dem gleichen Ort stehen. Natürlich sind die Satelliten der Strahlung und dem Partikelstrom der Sonne ausgeliefert, aber auch damit lassen sich die täglich und regelmäßig auftretenden Abweichungen nicht erklären. Das Verhalten geostationärer Satelliten widerlegt schlicht und einfach die geltenden Theorien der Himmelsmechanik.”

      • aucheinmensch said

        Vielen Dank für den 2. Link vor allem, genauso mag ich das!

        Hab nur mal eben die Einleitung überflogen. Ob ich mich mit seinem Ergebnis am Ende anfreunden kann weiß ich nicht, seine Aussagen, die Vernunft gerade in der Wissenschaft nicht außen vor zu lassen, haben mich zumindest von seiner Grundhaltung her bereits überzeugt.
        ‘Sobald das Ergebnis von Überlegungen nicht mehr durch direkten realen Nachweis bestätigt wird, dürfen wir nicht weiter extrapolieren. Mathematik kann sehr hilfreich sein, aber es muss das Ergebnis jeden Rechenschritts noch immer vollkommen durch reale Erfahrung abgedeckt sein, sonst darf man nicht weiter rechnen.’
        Hierzu muss ich mich noch einmal wiederholen. Man sollte bestrebt sein, immer präziser zu werden. Grundsätzlich den Wissenschaftlern das Recht abzusprechen, auch mit ungenauen Methoden zu rechnen und daraus resultierend zu ungenauen Ergebnissen zu kommen halte ich für verkehrt. In der Antike (und noch lange Zeit danach) konnte man Pi nur sehr ungenau bestimmen mit bekannten Auswirkungen. Dennoch hat man munter drauf los gerechnet, teilweise sogar das ganze Leben der näheren Bestimmung von Pi gewidmet.
        Wenn es also heute bedeutet, dass die Entfernung/Position von Sternen bestimmt wird, selbst wenn die Angaben relativ unpräzise bleiben, dann ist das doch phantastisch, dass sie es tun.
        Das zu unterlassen wäre – mit Verlaub – idiotisch und absolut fatal. Fataler als alle falschen Ergebnisse zusammen.

    • -Tokio- said

      “Bin sehr gespannt auf eure Erklärungsversuche des Universums… (bitte nichts religiöses”

      die gängige Theorie besagt ja, daß es vor dem “Urknall” eine enorm komprimierte Materie gab, wo quasi alles an Materie, das das Weltall heute ausmacht, enthalten war, und zwar in enorm komprimierter Form. Frage: Was war dann “außenherum”? ein “NICHTS”? Wenn ja, dann müßte diese geballte Materiekugel ja ins Bodenlose gefallen sein. Durch was wurde sie gehalten? Durch NICHT-Materie? Und woher kam diese Ur-Materie-Kugel? “Von nix kommt nix”, sagt schon ein altes Sprichwort….

      • Nick Mott said

        Also…ich bin hier nur der Reitlehrer und habe die Welt durch Pferdeaugen und -verstand sehen gelernt, sonst nix.
        Ich habe weder das mathematische Vermögen noch die physikalisch notwendigen Kenntnisse um das eine oder das andere zu favorisieren oder zu widerlegen…aber ich behaupte, da bin ich gar nicht mal so weit entfernt von denjenigen, die solche Theorien aufbringen (also den Wissenschaftlern).

        Begründung:
        Mathematik ist nichts anderes, als die vermittels Zahlen dargestellte Proportionalisierung des durch Menschen Erfahrbaren.
        D.h.: Der Mensch ist sich selbst Maß aller Dinge, indem er die ihm zur Verfügung stehenden Mittel und Methoden zur Anschauung des ihm Erfahrbaren benutzt (in diesem Punkt haben wir den Status des geozentrischen/anthropomorphischen Weltbildes leider nicht verlassen).

        Da der Mensch in extrem vielerlei Hinsicht nachweislich bestürzend begrenzt ist, sind es seine Mittel und Methoden auch, denn diese können nie mehr sein als ihr Begründer/Verwender (siehe auch Paradoxon des IQ-tests oder Programmieren von künstlicher Intelligenz).

        Kurz: ich sage, niemand wird von uns wirklich verstehen oder gar beweisen können, wie es wirklich um die Wirklichkeit bestellt ist, da der Fisch im Meer als Produkt desselben auch nicht seine Genese überschreiten kann und deswegen zwar Experte im Fisch-Sein ist, aber niemals das Meer erklären kann, schon allein, weil er gar nicht lang genug lebt, um dessen Grenzen ,Tiefen und die “Welt dahinter” auszuloten, zu vermessen und sich mit seinem Fischbewusstsein ein über den Kosmos hinausreichendes Verstehen aneignen kann, denn das könnte nicht mal ein Gott, zumindest solange er Bestandteil dieses Universums ist, da nichts mehr Informationen enthalten kann, als Informationsträger im Universum enthalten sind.

        Wenn es stimmt, dass wir derzeit denken, dass es 10hoch75 Teilchen im Universum gibt, dann könnte selbst ein Gott, der diese 10hoch75 verkörpert nicht mehr wissen, als diese 10hoch75 Teilchen Informationen darstellen, denn um 10hoch75+1 Informationen auch nur repräsentieren, geschweige relational verarbeiten zu können, müsste er sich sozusagen außerhalb seiner bewegen können, was nun wirklich, vorsichtig gesagt, eine extrem kühne Annahme wäre, die auch nie durch uns auch nur ansatzweise belegbar ist, da wir dazu, also um eine gesicherte Erkenntnis zu erwerben, mindestens ein 10hoch75 (oder was auch immer^^) Teilchen-Bewusstsein haben müssten, was mit den 1.5kg-Gehirnmasse schlechterdings unmöglich ist.

        Damit hätte sich m.E. auch jeder Versuch der Erklärung des Kosmos als Ganzen als absurd heraus gestellt.^^

  9. Schnuppi said

    Das Buch “Vom Urknall zum Durchknall” von Alexander Unzicker ist ein gutes Buch, um mehr und vor allem einigermaßen verständliche Aussagen zur Struktur des Universums zu bekommen und vor allem eine, meiner Meinung nach, objektive Beurteilung des heutigen Wissens über das Universum:

    Vom Urknall zum Durchknall
    Die absurde Jagd nach der Weltformel

    http://www.buecher.de/shop/astrophysik/vom-urknall-zum-durchknall/unzicker-alexander/products_products/detail/prod_id/27947099/

    In dem Buch werden zwei Beispiele für die Unzulänglichkeit unserer heutigen physikalischen Theorien gegeben:

    1. Die Pioneer-Sonden verzeichnen eine sehr kleine Verzögerung, die von der Sonne auszugehen scheint, die so nicht voraus berechnet wurde (trotz einberechneter relativistischer Effekte, Auswirkungen von Staub im Sonnensystem, Gravitationseinflüsse von Asteroiden und anderem).

    2. Bei Flyby-Manövern, auch Swingby-Manöver genannt, von Raumsonden beim (notwendigen) Vorbeiflug an Planeten stellt man ebenfalls eine unerwartete Geschwindigkeitsveränderung fest.

    Herr Unzicker kritisiert u.a. dass heutzutage viel zu wenige (physikalische) Theorien experimentell überprüft werden.

    • aucheinmensch said

      Gut gemeint Schnuppi, aber lass ma^^

      Der Preis des Buchs ist nur ein guter Grund es nicht zu kaufen.
      Wer dennoch geneigt ist es sich zu kaufen, möge erst diese Rezension lesen:

      http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/09/durchgefallen-vom-urknall-zum-durchknall.php

      Zum letzten Satz: Das ist ja gerade das Gewaltige (und Interessante) der Wissenschaft (seit Anbeginn) und die gewaltige Herausforderung. Vieles lässt sich eben nur indirekt nachweisen, besser gesagt aufzeigen.
      Klar ist nur, dass es immer möglicher wird, über Dinge etwas auszusagen, über die man zuvor nur grübeln konnte.
      So sehe ich das auch mit den vielen modernen (String-)Theorien. Das ‘Unmögliche’ ist gerade gut genug. Vielleicht (ganz sicher?) ist alles noch viel unmöglicher, als wir es uns heute vorstellen.
      Je mehr Wissen es gibt, umso mehr Fragen tauchen auf – umso mehr seltsam anmutende Theorien eben auch.
      Sich daran zu stören ist meines Erachtens eher ein Zeichen von Dummheit, mindestens aber von Verblendung.

      Wie der Freiherr schon so schön zitiert hat: Das was jeder für ausgemacht hält, verdient am meisten hinterfragt zu werden. Jeder Querdenker hat mehr zu bieten als der Hammel in der Herde.

      • Firestarter said

        Leider dient heute so vieles der Informationen die an uns heran geführt werden nur unser Verwirrung. Suchen wir Alles im Aussen und vergessen dabei unser Innen worin alles geschrieben steht.

        “… dem gebe ich einen neuen Stein, dessen Namen nur er kennt.”

        Unser Denken wurde dahingehend verändert, dass wir alles in Schubladen packen. Alles wird unterteilt, verglichen und bewertet. Wir erkennen nicht an sondern lehnen ab. Unsere Wissenschaft verrennt sich in Nischen und hat ihre gemeinsame Basis, den Blick aufs Ganze längst verloren. Daher kommen wir nicht weiter, da die ALL-gemein-heit in Nischen und Sparten aufgespalten ist.

      • Schnuppi said

        @Aucheinmensch

        Den Preis von 25 Euro finde ich okay für dieses Buch, in dem man vieles erfahren kann – es ist ja immerhin ein wissenschaftliches Buch und kein Roman von Dan Brown ;-) . Ich habe zwar schon wesentlich dickere Bücher für das gleiche Geld gekauft (z.B. Data Becker Bücher zum Thema Windows), aber da stand dann auch nicht so viel hilfreiches drin. Und zudem kann man das, was in den Computer-Büchern steht, auch im Internet leicht finden.

        Man sollte ja immer mindestens zwei Meinungen zu einem Thema gehört haben, am Besten Pro und Contra, bevor man sich eine Meinung dazu bildet.

        Deswegen habe ich hier noch eine ausführliche positive Rezension, die genau das beschreibt, was ich auch gesagt hätte – es sind die wichtigsten Kritikpunkte von Unzicker herausgezogen worden:

        Alexander Unzicker: Vom Urknall zum Durchknall
        http://kwakuananse.twoday.net/stories/8460968/

        Noch besser wäre natürlich das Buch selber zu lesen, um sich wirklich ein Bild machen zu können.
        Hier gibt es zwei Kapitel (Nummer eins und Nummer elf) komplett:

        http://www.vom-urknall-zum-durchknall.de/lesen.html

        Und hier kann man sogar noch mehr Auszugsseiten lesen:

        http://books.google.de/books?id=JeSH0ZBpPVMC&printsec=frontcover&dq=unzicker+durchknall&hl=de

        Dass es Wissenschaftler gibt, die an den Erkenntnissen von Kollegen zweifeln, selbst wenn sie aus dem gleichen Fachbereich stammen, ist ja nichts Neues. Vor Unzickers Buch wusste ich nicht, dass es sehr viele freie Parameter gibt, die in der Physik benutzt werden, um die ganzen Modelle zu erklären. Das ist praktisch so wie bestimmte Faktoren, die z.B. in technischen Formeln benutzt werden, weil sich damit eine einfache Formel schreiben lässt. Wie diese Faktoren entstanden sind ode woraus sie abgeleitet werden, interessiert aber niemanden.

        In einem Kommentar ganz am Anfang der Blog-Rezension setzt jemand den Springer-Verlag mit der Blöd-Zeitung gleich. Ich vermute mal, dass derjenige wahrscheinlich noch nie eine Uni-Bibliothek von innen gesehen hat. Wenn man sich nämlich mit Naturwissenschaften beschäftigt, dann kommt man am Springer-Verlag überhaupt nicht vorbei. Man kann fast schon von einer Art Wissenschafts-Monopol reden. Das merkt man auch, wenn man sich online über Artikel aus wissenschaftlichen Zeitschriften informieren will. Da heisst es nämlich meistens erst mal was in Richtung Springer-Verlag spenden. So kann man die Verbreitung von Wissen auch behindern.

        Der promovierte Astronom Florian Freistetter zitiert in einem anderen Blogeintrag aus einem Buch des Physikers Lee Smolin genau eines dieser Probleme, das auch Alexander Unzicker in seinem Buch schreibt:

        Smolin stellt ausdrücklich klar, dass er dieses Buch nicht geschrieben hat, um die Stringtheorie anzugreifen:

        “I can only insist that I am writing this book not to attack string theory…”

        Aber er kritisiert die Art und Weise, wie theoretische Physik betrieben wird. Wer kein Stringtheoretiker ist, hat Schwierigkeiten, überhaupt irgendwo eine Anstellung zu bekommen; bis auf wenige Ausnahmen werden alle entsprechenden Arbeitsgruppen von Stringtheoretikern geleitet. Trotz der gravierenden Probleme, die mit der Stringtheorie existieren, beschäftigt sich die Community mit unverminderter Intensität und Enthusiamus mit den Strings und alternative Theorien und Ansätze bleiben auf der Strecke.

        Im Grunde kann man das mit der Klimawandel-durch-CO2-Theorie und mit deren wissenschaftlicher Bedeutung vergleichen. Wer diese Theorie nicht unterstützt, wird in der Klimatologie und anderen Wissenschaften, die sich mit dieser Theorie beschäftigen, auf keinen grünen Zweig kommen, d.h. kein Geld oder nicht einmal einen Job.

        • aucheinmensch said

          Deine Empfehlung hatte ich bereits als eine der beiden Meinungen gewertet und meine dann als Gegenpol hinzugefügt.
          War/bin mir durchaus der Tatsache bewusst, dass es bei einigen auch auf Zustimmung gestoßen ist.
          Deren Repräsentant warst ja dann wohl du ;)

  10. Buntspecht aus dem Spessart said

    Wenn Späteinsteiger ca. 90% ihrer Investments verlieren, ist es für die Betroffenen kein Grund zur Freude, wenn es aus einem Kapitalstock finanziert wurde.
    Wenn es als bescheidene Altersversorgung gedacht war, ist es schlimmer.
    Wenn aber durch gewissenlose Gewinnsucht unzähligen Menschen die lebensnotwendige, tägliche Reisration genommen wird, ist es nicht mehr Betrug oder Diebstahl, sondern Massenmord.

    Der Tsunami der Globalisierung überrollt alle Lebensbereiche.
    „Es gibt keinen Riesen, der nicht irgendwie von den Drahtziehern kontrolliert wird.“ schreibt Maria.

    Und wenn die Finanzmafia selbst von einen Oberdrahtzieher meisterhaft manipuliert wird?

    Wäre das nicht eine geniale Taktik, größenwahnsinnigen NWO-Psychopathen in Sicherheit zu wiegen, sie seien die Strippenzieher und nicht die Marionetten?

    Und wenn es diesem Oberstrippenzieher gelungen ist, auch uns aufgeklärte Menschen glauben zu machen, es gäbe ihn gar nicht, er sei lediglich eine Witzfigur, die im Karneval oder in den Medien herumgeistert?

    Und wenn der Oberpsychopath, ein Meister der Täuschung und Lüge, nun doch existiert, den Menschen weit überlegen, der mit raffinierter Strategie seine Ziele verfolgt, wie ihn Al Pacino in dem Film „Im Auftrag des Teufels“ eindrucksvoll verkörpert hat?

    Ja, dann werden auch wir und nicht nur die hochmütige (We do God’s own work) Elite der todbringenden Eine-Welt-Organisation eines Tages ganz schön dumm aus der Wäsche gucken.

    Möge die besinnliche Vorweihnachtszeit uns zu weiteren Einsichten verhelfen, damit wir nicht in Hoffnungslosigkeit und Hass versinken.

    Denn:
    Die Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte und das Amen des Universums. (Novalis)

    • Freiherr von Knicke said

      Wie erreichen wir das, was Novalis sagt? Durch Rohkostessen, cleveres Spekulieren, intensives Arbeiten am Arbeitsplatz?
      Oder kommts durch Kasteien, Beten, Fressen Saufen, Fernsehen, seckend Laif, Parteimitgliedschaft mit und ohne Treten nach unten, oder regelmäßigen Besuch von Gottesdiensten oder Bundesligaspielen.
      Wem hängen wir an und durch wen/was lassen wir uns leiten.
      Das Bequeme/Fun solls schon sein.
      Kosten darfs auch nix. Schon gar keine Mühe.
      Trail und error – das ist die Devise des geistig Trägen – s’werd scho wern.
      Nur wann?
      Es lebe der Kaiser (er als Bunzpräsident, der Wulf ein Wurm dagegen, echt, ein Spulwurm, lebt im Darm; das sympathische an Spulwürmern ist ja – manchmal, du scheißt sie aus) – schaun mer mal.

    • nemo vult said

      Amen.
      thetruthisfromgod
      Koran Sure 112, 113, 114.

    • Firestarter said

      Der Mensch reift im Leid. Man sagt unser Werden habe sieben Stufen bis zur Vollendung. Doch ist die vollendung die schwerste Prüfung! Gandhi oder Jesus haben die Prüfung bestanden da sie ihren Mördern vergeben haben. Bedingunslose Liebe und Glaube an das Eine.

      • Freiherr von Knicke said

        War es Jesus, Christus oder Jesus Christus? Das ist, glaube ich, nicht das selbe. Glaubte er das was er tat oder wußte er was er tat? Er lebte ja für eine “Idee”.
        Der Mensch hat die Chance im Leid zu reifen, er kann aber auch beginnen tödlich zu hassen. Die Idee nach der er lebt spielt eine Rolle – wenn er überhaupt eine Idee hat – welche und wer gab sie ihm!?

        • Firestarter said

          Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott? Zum Christus wird man wenn man die Prüfung/Vollendung erreicht hat. Jesus-Maria(Jesum) Christus. Ich kann an das Eine glauben und ihm Vertrauen mich von seinem Wort/meinen Gedanken und Ideen leiten lassen oder die ganze Welt dafür verantwortlich machen, dass mein Leben sinnlos und grau ist?

          • Freiherr von Knicke said

            siehe unter 11

          • Firestarter said

            Der eine hat nur Pech im Leben, ein anderer hat ein Schicksal!
            Ich kann mein Schicksal ablehnen, es verneinen oder ich kann es annehmen als Aufgabe(n) die mir helfen zu erkennen, zu reifen und zu wachsen.

          • Firestarter said

            So steht eben jeder auf seiner Entwicklungsstufe und bei seiner Wahrheit! Gott schauen nur wenige also muss ich glauben und vertrauen, beweise habe auch ich nicht, nur ein Gewissen, eine innere Stimme.
            Daher können wir es nun dabei belassen, denn wir werden auf keinen gemeinsamen Nenner kommen können, da jeder eine andere Wahrheit kennt, die sich im offenbart, Schritt für Schritt, Stufe um Stufe.

          • Firestarter said

            Die Grundlage aller Lebenserscheinungen ist ein Gegensatz; wäre dieser ein Widerspruch, so wäre das Leben selbst in sich ein Widerspruch. Der schöpferische Gegensatz erscheint im Gebiet von Raum und Zeit als ein Widerspruch(Leben und Tod); im Ewigen finden in Gott alle Gegensätze ihre Begründung und Lösung. Das seelische Erleben steht auf einer anderen Ebene als das wissenschaftliche Denken, und das Licht kann sehr wohl auf eine höheren Ebene als die Einheit aller Weltbildenden Energien erlebt werden und zugleich in seiner Zerstückelung auf einer tieferenen Ebene als eine Vielheit sich erweisen. Auch die Frage, ob das seelische Erleben oder das wissenschaftliche Denken die Wahrheit erkenne, ist dahin zu beantworten, dass bis zuletzt beide miteinander und nebeneinander bestehen müssen, als Polarität. Sind doch auch Subjekt und Objekt nur gemeinsam denkbar. Die Zweiheit Seele und Verstand, die so oft als Widerspruch empfunden wird, soll keine unauflösbare Dissonanz sein, sondern der Lebensbedingende Gegensatz. Das reine Subjekt ist das ICH, das Bewusste, es entspricht dem Licht(als Einheit), und das Objektive ist das durch die Zeugungskraft des Lichtes dem Dunkel abgewonnene Äußere, das Unbewusste, der das Licht umfangende Umfang.
            Wenn wir das Wesen des Lichtes mit einem Wort bezeichnen wollen, das nach beiden Seiten gerecht ist, so müssen wir sagen: Das Licht ist eine Ganzheit. Wir können die Richtigkeit dieses Satzes im Vergleich mit der Tonlehre erkennen. Der Zeugerton wird auch als eine Einheit erlebt und doch entpuppt er sich in seinen Obertönen als ein vielfach Zusammengesetztes. Das Licht ist der sichtbare Ausdruck der Ganzheit der Lebensenergien und die Farben sind die einzelnen Kräfte, welche Zustände, Eigenschaften und Lebensformen bilden.

  11. Freiherr von Knicke said

    Ich denke, daß MAN nicht zum Christus wird, auch in der Vollendung nicht. Die Wesenheit Christus’ war ein Elohim – so viele Elohims gibt es nicht. Unseren göttlichen Kern können wir entwickeln. Wenn wir den nicht hätten – bräuchten wir denn dann das ganze Gewese bzgl. Religion, Gott, Engel usw. Dereinst werden Böcke und Schafe getrennt – direkt beeinflußt vom INDIVIDUELL entwickelten göttlichen Kern. Der göttl. Kern, der entwickelt oder nicht entwickelt ist, ist unsere und die individuelle Chance. Darum ist der Kampf um diesen Kern letztlich das Thema schlechthin. Manipulation, Konditionierung, Verdummung, Abhängigkeit usw. das sind die echten Fragen um die es geht. Da sind sich Kirchen, Verbände, Rothsch….. und deren Ideengeber die Gegner des Menschen, der versucht frei zu werden. Nicht die Welt ist dafür verantwortlich, daß mein Leben sinnlos und grau ist. Die Frage ist, nehme ich, als Individuum, den Kampf für MICH (m ICH, der göttliche Kern – in Novalis o.g. Sinne) auf.

    • -Tokio- said

      du triffst die Wahrheit schon verdammt genau, v.Knicke. Super, was du herausgearbeitet hast. Ich stimme dir fast ausnahmslos zu. Den Kern können wir jedoch nur entwickeln, wenn ER ihn in uns vorher “gezeugt” hat. Gemeint ist die “geistliche Zeugung” (von oben),nicht ganz richtig mit (geistlicher) “Wiedergeburt” übersetzt (hat nichts mit Hinduismus zu tun). “Damit sich niemand rühme”

    • aucheinmensch said

      Diskussionen mit und um Jesus/Chritus lassen mir zu häufig die (höchstwahrscheinliche) Möglichkeit unbeachtet, dass es sich schlicht nur um eine Geschichte handelt oder nur um eine Abwandlung damals bereits bekannter Erzählungen – die vielleicht einen wahren Kern hatten. Wir wissen es nicht, können wie gehabt nur glauben oder eben nicht.

      Kann dir hier auch nur zustimmen. Ich würde allerdings in diesem Zusammenhang nicht von Kampf sprechen. ‘Erleuchtung’ ist etwas, dass man nicht durch kämpfen erreicht. Es ist ein Prozess, an dem man mitwirken kann. In dem man sozusagen die Oberhand hat, immer die Enscheidungsgewalt wie man sich verhält, sogar wie man denkt. Es ist vor allem ein Weg, den man nur allein (in seinem eigenen Kopf) gehen kann.
      Das finde ich auch das besondere an dieser (ich nenne es) Geschichte, nämlich sich nicht einmal durch die unmittelbare Bedrohung des eigenen Lebens dazu hinreißen zu lassen anderen Menschen zu schaden, zu töten, was ja mit seiner Anhängerschaft durchaus gegeben war/wäre. Das kann man natürlich als Schwäche auslegen oder aber man sieht gerade darin die Stärke, dem – natürlichen – Drang sich zu wehren zu widerstehen. Das verstehe ich zumindest unter der ultimativen Liebe zu den/dem Menschen (in letzter Konsequenz), wie sie die Bibel lehrt/zu lehren versucht. Dass sich die Kirche(n) ihrem eigenen Fundament dermaßen zuwider verhalten haben ist ja hinreichend bekannt, will ich nicht weiter drauf eingehen. Nur in dem Zusammenhang etwas, dass mich nach wie vor ganz vortrefflich amüsiert (die Zahlen variieren bei ähnlichen Statistiken):

      http://dwindlinginunbelief.blogspot.com/2006/08/who-has-killed-more-satan-or-god.html

      Ich muss gestehen, dich erst in Firestarters ‘Ecke’ (nicht böse gemeint) gesteckt zu haben, da ging bei mir der Religionsfilter zu früh an. Habe deinen Erguß nun sorgfältigst seziert.
      Apropos Ecke. Unser ‘Schubladendenken’ (das Gehirn denkt nicht in Schubladen, nimmt aber sehr wohl Wertungen vor) kommt nicht von ungefähr. Es ist vielmehr eine logische Entwicklung die der Mensch dahingehend genossen hat. Denn jeder ist verschieden, wir sind wenn überhaupt ‘materiell’ alle gleich und selbst das ist nicht einmal gegeben (Nuancen, die sich genetisch zeigen, ganz offensichtlich beim Aussehen). Wir sind uns ähnlich.
      Also gleiche Rechte für alle ja, aber den Vatikan doch bitte in Rom lassen. Man ist vor etwas gleich – z.B. Gott oder nem schnöden Menschengericht.
      Wir sind nicht gleich und werden es nie sein, was doch bitte auch so bleiben möge. Eine Schublade für alle? Nein danke (man kann es allerdings auch übertreiben, dem pflichte ich bei).
      Zu behaupten wir seien alle gleich ist absolut schädlich, spielt den ‘Strippenziehern’ in die Hände, macht es leichter uns gleich-schalten zu können, was sie auch massiv (zu) tun (versuchen).

      • Freiherr von Knicke said

        Von Kampf sprechen…..
        Unternehme ein paar mal den Versuch etwas in Dich aufzunehmen. Je unangenehmer das ist, was Du siehst, erlebst, desto mehr in Richtung Kampf geht es, zumindest für mich, – nämlich dieses in sich aufzunehmen – sozusagen auszukosten auf die Wirkungen hin, die sich im Auskosten in Deinem seelischen Erleben einstellen. Sozusagen ein meditatives Erleben und dann dieses Erleben in Deinen inneren ethischen, moralischen Kontext stellen und Empfinden wie es Dir geht. Und dann entstehen Fragen an Dich, durch Dich. Es gibt ja auch die Übung, die geht in diese Richtung, Deinem Gegenüber, wenn dieser mitmacht, z.B. 10 Minuten ununterbrochen in die Augen zu schauen.
        Soweit zum “Kampf”.
        Ich weiß, daß dieser Begriff inflationär gebraucht wird. Kampf GEGEN jeden Scheiß/Schwachsinn………,
        aber hier ist es ein Kampf FÜR mich.

        • aucheinmensch said

          Man kann zwar für etwas/jemanden kämpfen, aber dann kämpft man eben trotzdem gegen irgendetwas/jemanden. Kampf ist immer gegen. Ich versteh schon was du meinst, stimmt auch. Ich meinte lediglich, dass nicht unbedingt dieses zwangsläufig aus dem Kampf resultierende ‘gegen’ vorhanden sein muss.
          Der wesentliche Aspekt, den du angesprochen hast, ist ja die Selbstbeherrschung (die wiederum der Willenskraft entspringt), die einen bedeutenden Teil des Kämpfens ausmacht. Aber eben nicht alles.
          Ein hartes Schicksal – von sich selbst oder einer nahestehenden Person – zu akzeptieren, sei es auch noch so hart (gewesen, anfänglich kämpft man wohl immer gegen an) wär so ein Beispiel.
          Den inneren Schweinehund muss man natürlich zeitlebens bekämpfen, ein garstiges Biest.

      • Firestarter said

        In der Religions-ecke ist mir zu eng!
        Steht doch im Evangelium, dass auch wir solche Zeichen und Wunder vollbringen können wie Jesus, somit zeugt es vom Werden, auch unserem. Man soll weder am Buchstaben kleben noch an Wörtern hängen, gar an Religion/Kirche und ihren Verdrehungen.

        • Firestarter said

          Das ist Religion und ihr Grössenwahn!
          http://de.wikipedia.org/wiki/Sagrada_Fam%C3%ADlia

        • aucheinmensch said

          Wie jetz Größenwahn.. das ist das einzige, was ich als Relikte der Religion(en) zu akzeptieren bereit bin.
          Diese grandiosen Bauwerke (die Sagrada Família übrigens auch ganz wunderbar, danke für den Link, kannt ich noch nicht), allen voran Kirchen, deren spirituelle Wirkungskraft (Ausstrahlung scheint mir zu lasch an dieser Stelle) unübertroffen ist, die können und sollten bis in alle Ewigkeiten gehegt und gepflegt werden.
          Das ist Mensch in Architektur, einfach klasse.
          Mit Größenwahn hat das denkbar wenig zu tun, diese christliche Selbsterniedrigung hab ich nie nachvollziehen können.
          Im übrigen regt sich komischerweise nie jemand über Wolkenkratzer auf, noch nie gehört.
          Dafür hört man es umso mehr in Bezug auf ein nur allzu bekanntes Thema. Die Große Halle wäre wahrlich das Meisterwerk der Ingenieurskunst gewesen, das so schnell auch nicht in den Schatten gestellt worden wäre (oder wer weiß, vlt. Ansporn für etwas noch gewaltigeres) aber sie hätte ja in Deutschland gestanden, das geht nun wirklich nicht.

  12. Schnuppi said

    Bei den Parkschützern ( http://www.parkschuetzer.de/statements ) des Stuttgarter Stadtparks habe ich gerade den Hinweis auf eine tolle Seite entdeckt:

    http://www.schmittmann-coaching.de/15.html

    Das sind Texte, die beschreiben wie Konzerne und Medien zusammen arbeiten, um ein schlechtes Produkt zu einem Guten zu machen und es möglichst oft zu verkaufen.

    z.B.: “2. Konzerne und ihre lebensfeindlichen Strategien: Die DB bei S 21 ”

    Erwähnt wird darin allerdings nicht die Verflechtung von Konzerne und Medien über das Anzeigengeschäft.

    • Schnuppi said

      Aus dieser Seite (“Texte und Aufsätze u.a. rund um S 21″) ein Auszug:

      Wie zu Kaiserzeiten
      Es ist heute noch wie zu Kaiser- und Königszeiten: Die demonstrierenden Bürger (heute zwar verfassungsmäßig legitimiert) auf der Straße werden von den regierenden Volksvertretern nur als Störenfriede, als Menschen zweiter Klasse behandelt: Ihnen muss man eigentlich nicht zuhören, man lässt sie draußen stehen und stattdessen sorgt man nur dafür, dass die folgsamen und braven Bevölkerungsgruppen, die sich mit der Obrigkeit identifizieren) gegen diese Störenfriede aufgebracht werden, nach dem Motto: ‚Ohne sie wäre ja alles so schön gemütlich mit uns’. Dieses Aufhetzen regimetreuer Bevölkerungsgruppen auf demonstrierende Kritiker funktioniert zur Zeit auch in den arabischen Ländern sehr gut. Es wurde auch bei der Volksabstimmung wieder zum Funktionieren gebracht und getestet. Das Ergebnis: Es funktioniert noch wie zu Kaiserzeiten: Mit Hilfe der obrigkeitshörigen Medien schafft man es, die regimetreuen Bürger gegen die kritischen Bürger auszuspielen. Dann muss man die dreckige Arbeit nicht selber machen.

  13. […] Das Weltbild der meisten Menschen: “Experten” sind schuld, nie die Medien selber… Ist die wirkliche Aufgabe der Medien einmal richtig verstanden -eben die Manipulation der Massen gemäß den Vorgaben der Drahtzieher bei gleichzeitigen Gewinnen durch Einnahmen aus Werbung und Unterhaltung- werden Sie kaum noch Gefahr laufen, die Massenmedien als “objektive” Informationsquelle miss zu verstehen. Alles, was Sie von den Medien vorgesetzt bekommen -und scheint es noch so kritisch- nützt meiner Meinung nach letztendlich den Drahtziehern, eben weil die veröffentlichten Informationen vorab entsprechend selektiert, vorgegeben und verbreitet (“Schere im Kopf”) wurden. hier weiter […]

  14. […] Das Weltbild der meisten Menschen Teil 9 “Experten” sind schuld, nie die Medien selber… Aktionäre können sich auf Rekorddividenden freuen – Wer Aktien eines großen deutschen Konzerns besitzt, kann sich in den meisten Fällen 2012 auf eine steigende Dividende freuen berichtet RP-Online. Die 30 Unternehmen im deutschen Aktienindex Dax werden einem Medienbericht zufolge im kommenden Frühjahr 1,1 Milliarden Euro mehr ausschütten als in diesem Jahr. hier weiter […]

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