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Archiv für 9. Januar 2012

Iran Konflikt – Iran Atomprogramm – Iran wird bedroht – Iran wird angegriffen!

Geschrieben von Maria Lourdes - 09/01/2012

Ein Chor von Kriegsdrohungen gegen den Iran, der derzeit aus Washington und von seinen Verbündeten erschallt. Nehmen Sie sich mal Zeit, -googlen- Sie die einzelnen Begriffe in der Überschrift und vergleichen Sie die aktuelle Situation, mit den damaligen Anschuldigungen bezüglich der Massenvernichtungswaffen im Irak 2003. Dank an Rüdiger für den Hinweis, sagt Maria Lourdes!

Obama sagte schon im August 2010, der Iran muss wissen, worauf er sich einlässt. Wenn Nationalstolz den Iran dazu treibe, Atomwaffen zu entwickeln, fuhr Obama fort, wird er die Folgen tragen müssen.

Obama weiter: Alle Optionen liegen auf dem Tisch, um einen Wettlauf um Atomwaffen in der Region und einen nuklear bewaffneten Iran zu verhindern.

US-Verteidigungsminister Leon Panetta sagte am gestrigen Sonntagabend entgegen den früheren Behauptungen anderer US-Politiker bezüglich des iranischen Atomprogramms, dass Iran noch keine Atomwaffen produziere. Er unterstrich in einem Interview mit dem Sender CBS, dass Iran derzeit noch keine Atombombe baue. Trotzdem wird die Kriegshetze weiter betrieben.

Deutsche Politikberater verlangen einen Schulterschluss des Westens zugunsten möglicher Militärschläge gegen Iran.

Der Versuch, im sogenannten Nuklearkonflikt mit Teheran “diplomatische Lösungen zu fördern”, gehe “schon lange an den Realitäten vorbei”, behauptet ein aktueller Beitrag in der Zeitschrift Internationale Politik, dem einflussreichsten Medium des außenpolitischen Establishments in der Bundesrepublik. Quelle: german-foreign-policy

Die “iranische Bedrohung” entziehe sich der Logik traditioneller Politik; sie ähnele “klassischen griechischen Tragödien”, die “in der Regel in einem Gemetzel” endeten. Berlin dürfe sich Militärschlägen nicht verweigern und müsse die Bevölkerung auf mögliche Folgen, etwa Attentate gegen Ziele in Europa oder höhere Benzinpreise, vorbereiten. Die Forderungen richten sich ausdrücklich gegen eine zweite Fraktion der Berliner Außenpolitik, die den deutschen Interessen mit kooperativen Einflussmitteln (“Wandel durch Annäherung”) besser zu dienen meint. Ihr sind expansionsinteressierte Wirtschaftskreise zuzurechnen, die auf Geschäfte mit Iran nicht verzichten wollen. Während die für Militärschläge offene Fraktion publizistisch in die Offensive geht, nehmen die Spannungen am Persischen Golf dramatisch zu.

Mordanschläge, Seeblockade – Wie es in einem neuen Beitrag in der Fachzeitschrift Internationale Politik heißt, gehe “die Krise um das iranische Nuklearprogramm” gegenwärtig in eine “möglicherweise entscheidende Phase”.[1] Die “Erstürmung der britischen Botschaft” in Teheran sowie die “Meldungen über militärische Vorbereitungen der Israelis” deuteten erkennbar auf eine Eskalation hin. “Im Grunde genommen” habe der Übergang des Konfliktes in offene Gewalt bereits begonnen; der Autor ruft die “auffällig häufigen Explosionen in iranischen Militäranlagen” in den letzten Monaten sowie die “Anschläge gegen führende Vertreter des iranischen Nuklearwaffen- und Raketenprogramms” in Erinnerung. “Wer immer diese Anschläge geplant und ausgeführt hat – seien es Geheimdienste oder iranische Oppositionelle oder eine Koalition aus beiden -, geht davon aus, dass diese Programme durch den Einsatz von Gewalt unterbrochen, verlangsamt oder beendet werden können.” Für die Zukunft sei nicht auszuschließen, dass westliche Staaten zu “Formen des offiziellen Einsatzes militärischer Mittel” übergingen; am wahrscheinlichsten seien dabei “begrenzte Luftschläge” oder auch eine “Seeblockade”.

Schulterschluss – Mit Blick auf mögliche westliche Militäroperationen – nach Auffassung des Autors kann selbst ein atomarer Erstschlag Israels “nicht ausgeschlossen” werden - fordert der Beitrag den Schulterschluss zwischen den Mächten der westlichen Welt. Man müsse aufhören, den USA “zu unterstellen, diese würden einen gewaltsamen Regimewechsel in Teheran im Rahmen einer militärischen Intervention anstreben” – Washington plane “nur” Luftschläge, nicht jedoch eine Invasion. Auch müsse man mit “der unseligen Rhetorik” sofort Schluss machen, “wonach militärische Optionen grundsätzlich auszuschließen sind”. Die seiner Auffassung nach mangelnde Kriegsrhetorik der Bundesregierung kritisiert der Autor mit der Behauptung, eine “populär-pazifistische Argumentation” werde “auch vom deutschen Außenminister vertreten”. Dies müsse aufhören; die Bundeskanzlerin habe künftig unbedingt zu verhindern, “dass einzelne Regierungsmitglieder sich durch öffentlichkeitswirksame Opposition gegen Militärmaßnahmen der USA zu profilieren suchen”.[2] Vielmehr habe Berlin die Öffentlichkeit darauf einzustimmen, dass baldige “nachhaltige Sanktionen gegen den Iran teuer werden können”: Dies betreffe nicht nur die steigende Anschlagsgefahr in Europa, sondern darüber hinaus auch Verluste im Handel mit Iran und “erhöhte Benzinpreise”. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die größten, aber dennoch verkleinerbaren Übel der heutigen Weltgesellschaft – Teil 2

Geschrieben von Maria Lourdes - 09/01/2012

Die größten, aber dennoch verkleinerbaren Übel der heutigen Weltgesellschaft – Teil 2 - Einleitung von Teil 1 -

- Wer ist heutzutage nicht unzufrieden mit der Politik oder hat große Sorgen, was die Zukunft der Menschheit betrifft angesichts wachsender Katastrophenszenarien, zunehmend erbitterter Kämpfe um Märkte und Rohstoffe? Viele Dinge werden gerade wirklich bedrohlich schlimmer auf dieser Welt, andere Entwicklungen zeigen dagegen wieder neue Wege auf und die Hoffnung stirbt zuletzt, doch insgesamt kann man schon sagen, daß immer noch eher Geld die Welt regiert als Vernunft und Augenmaß und pfleglicher Umgang mit Mensch und Natur.

Warum ist das eigentlich so? Warum können wir nicht in einer Welt leben, die wenigstens ein bißchen harmonischer und gerechter und umweltschonender wäre? Wer sind die wirklichen und wahren „Übeltäter“, die für diesen Zustand verantwortlich sind?

Diese Übersicht über die größten Übel der Weltpolitik von Dipl.-Päd. Christoph Messner kann und will nicht komplett alle „eigentlichen Übeltäter“ dieser Welt dingfest machen und sie kann sich auch nicht gänzlich sicher sein, ob sie alle Übel auch wirklich an der Wurzel packt, zu verworren und komplex ist dafür die Welt und zu vielfältig die Möglichkeit aller Meinungen und Befürchtungen. Aber eine schonungslose Bestandsaufnahme und Besinnung darauf, was wirklich menschengemacht übel und daher vermeidbar sein könnte in dieser Welt, ist notwendig für jeden, der nicht nur naive Weltverbesserei betreiben oder nur vor dem Fernseher über „die Politiker“ schimpfen, sondern den Blick hinter die Kulissen und gleichzeitig tief in den eigenen Spiegel, nicht scheuen und also die eigentlichen Probleme wirklich angehen will. -

Theoretisch werden „Demokratie“ und „Autonomie“ hochgehalten, während praktisch in Politik, Militär, Wirtschaft, Finanzen, Justiz, Kirchen und oft auch im Privaten klammheimlich Diktatur, Hierarchie und Klüngel herrschen.

Wer weiß schon, daß sich die meisten Mächtigen dieser Welt, besonders im Vatikan, in der City of London, in Washington D.C., Moskau, Jerusalem, Hongkong und Tokio nicht zu Demokratie, zu gleichem Recht für alle, zu sozialer Gerechtigkeit, zur Balance des Friedens bekennen und auch nicht wirklich demokratisch gewählt wurden, sondern in exklusiven Zirkeln wie den Freimaurern, den Rittern von Malta und Columbus, der Grand Orient Loge, der jüdischen B’nai B’rith – Lobby, den Jesuiten, den Triaden, der Yakuza oder sonstigen Schattenregierungen, die sich zur Logik des Krieges und zur Auslese bekennen, unter Ableistung obskurer Eide und Schwüre in die entscheidenden Führungspositionen gehoben wurden, daß sie einer strengen Hierarchie mit absolutem Gehorsamszwang folgen und oft mit den Mitteln der verdeckten Kriegsführung arbeiten, daß sie das Recht beugen und jeden umbringen oder sonstwie aufsitzen lassen, der ihren Zielen im Weg steht, daß die Obersten in der Hierarchie ferner nahezu absolute Kontrolle über das Geld, über die Besitzverhältnisse im Volke und so über die Wirtschaftsbosse, die „Politiker“, die Medien, die Forschungslabors, die Rüstungs- und Informationstechnologie, die Rohstoff-, Öl- und Drogenkartelle sowie gegenseitig über sich selbst ausüben, um sich in dieser strengen Rang- und Hackordnung, in der die „Oberen“ den „Unteren“ diktieren, was sie zu tun und zu lassen haben, ganz dem Spiel der Profit-, Macht- und Lustmaximierung hingeben zu können?

Literatur:

Adamek, Sascha/ Otto, Kim: Der gekaufte Staat – Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben –  Arnim, Hans Herbert von: Das Europa-Komplott: Wie EU-Funktionäre unsere Demokratie verscherbeln - Heges, Chris: American Fascists. The Christian Rights and War on America – Hoppe, Hans-Hermann: Demokratie. Der Gott, der keiner ist - Manhattan, Avro: Der Vatikan und das XX. Jahrhundert - Mommsen, Margareta: Das System Putin: Gelenkte Demokratie und politische Justiz in Rußland - Ring-Eifel, Ludwig: Weltmacht Vatikan. Päpste machen Politik - Röhl, Imke: Das Primat der Mittelmäßigkeit - Politische Korruption in Deutschland - Roth, Jürgen: Der Deutschland-Clan - Rüggeberg, Dieter: Geheimpolitik, 2 Bände - Suter, Martin: Business Class. Neue Geschichten aus der Welt des Manegements - 

Politiker, die dem Volk die Wahrheit sagen und die vorherrschende Korruption bekämpfen wollen, werden von den Geheimdiensten der heimlichen Machtelite ermordet oder auf’s Abstellgleis geschoben; die Mächtigsten reden viel vom Menschenrecht, handeln aber nach einem primitiven Begriff von Naturrecht (=Recht des Stärkeren): es herrscht Doppelmoral.

Wer weiß hierzulande schon, daß der Mord an John F. Kennedy, der sich nicht an die Spielregeln der noch viel mächtigeren Finanzelite halten und deren Lügensystem aufdecken wollte, viel weiter aufgeklärt ist, als es die offiziellen Erklärungsmuster verlauten lassen?

Daß es z.B. mehrere Video-Geständnisse von einem CIA-bezahlten Auftrags-Killer namens James Files gibt, der behauptet, nicht der CIA-Agent Lee Harvey Oswald, sondern mehrere andere CIA-gesponsorte Killer hätten damals in Dallas auf dem Dealey Plaza Kennedy ins Kreuzfeuer genommen?

Wer weiß, daß der Grad an Aufklärung ebenso für die Fälle von JFK Junior, Robert Kennedy, Martin Luther King, Malcolm X, Uwe Barschel, Jörg Heider, Jürgen Möllemann viel höher ist als gemeinhin angenommen? Bei Kennedy z.B. gab es eine breite Front a) von Mafiabossen, die Kennedy haßten, weil sie ihn an die Macht gebracht hatten und er ihnen nun mit seinem Bruder als Justizminister in den Rücken fiel, b) von CIA-Spitzenleuten, die Kennedy haßten, weil er ihnen einen Strich durch die geplanten Anschläge auf Cuba und Vietnam machte und die CIA zerschlagen wollte, darunter auch CIA-Mann George H. W. Bush, c) von dem Mann, der am meisten profitierte, weil er anschließend Präsident wurde, Lyndon B. Johnson, der Kennedy haßte, weil dieser ihn ausbooten, seine kriminellen Geschäfte auffliegen lassen und seine Vietnam-Kriegspolitik beenden wollte, und schließlich d) von einer ganzen Reihe rechtsgerichteter Ölbarone und Währungshüter, deren Gewinne auf Kosten des Volkes er schmälern und sie wieder dem Volke zurückführen wollte.

Dies und die vielen Lügen der Warren Untersuchungskommission, die alles auf einen Alleintäter abstellte und die an die 50 Zeugen, die etwas Gegenteiliges behaupteten, einfach ignorierte, sind inzwischen von weiteren offiziellen und inoffiziellen Untersuchungen offen gelegt worden. Einer der großen Lügner aus der Warren Untersuchungskommission war z.B. Gerald Ford, der spätere Präsident, der mal eben für eine Nachuntersuchung das hintere Einschußloch auf Kennedy willkürlich 13 cm nach oben rückte und so auch noch zum Präsident werden konnte, so daß verhindert wurde, daß die mindestens 40 weiteren Morde, die an potentiellen Zeugen in diesem Mordfall verübt wurden, weil sie der offiziellen Theorie gefährlich werden konnten, darunter auch weitere Mitglieder der Kennedy-Familie, ordentlich aufgeklärt wurden. All diese Wahrheiten aber werden von den „offiziellen“ Medien bis heute geflissentlich totgeschwiegen! Den Rest des Beitrags lesen »

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