lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft

Nachrichten-Hintergründe-Informationen-Zusammenhänge, die man bei "WIKILEAKS" nicht findet…..

Archive for Juni 2012

Gegen das einseitige Geschichtsbild von Gauck und die historische Wahrheit.

Posted by Maria Lourdes - 28/06/2012

Jeden ersten Dienstag im Monat treffen sich politisch Interessierte Bürger von Niederbayern in Dingolfing/Landau am “Runden Tisch”, um über aktuelle Themen zu diskutieren. Von Gesprächsrunde zu Gesprächsrunde können wir “neue Gesichter” begrüßen. Jeder, der teilnimmt, ist ein gleichberechtigter Diskussionspartner. Demokratie und Toleranz sind die Regeln unserer Gesprächskultur. Wir sind weder ein Verein noch gibt es bei uns Funktionspöstchen. Dennoch wollen wir uns über die Parteigrenzen hinweg politisch einmischen. Es gibt bei uns weder ein Eingrenzen noch ein Ausgrenzen. Es ist uns auch gleichgültig ob jemand Parteigänger ist oder nicht. Wir scheuen uns nicht, nonkonforme Themen aufzugreifen und auch hin und wieder etablierte “Großkopferte” zu ärgern. Quelle: runder-tisch

Den folgenden Artikel vom runden-tisch-niederbayern fand ich durch einen Hinweis von Reiner Dung bei eibicht.blog.

Heute schickte uns Herbert G. diesen Brief von Ulla Lang an den Bundespräsidenten Gauck, anläßlich seines Besuches in Tschechien, zu. Er wird von uns nicht kommentiert, dennoch als Bemerkung: “Respekt vor Frau Lang für ihren Mut”.

Aber Sie als Leser, urteilen selbst darüber… Den Rest des Beitrags lesen »

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Das Becken der Levante und Israel – eine neue geopolitische Situation?

Posted by Maria Lourdes - 25/06/2012

F. William Engdahl, (* 9. August 1944 in Minneapolis ) ist ein deutsch-amerikanischer Publizist, Wirtschaftsjournalist und Dozent. Engdahl ist Spezialist der energetischen und geopolitischen Fragen. F. William Engdahl gilt als ausgewiesener Kenner der geopolitischen Interessen der führenden Weltmächte im Allgemeinen und der amerikanischen Geopolitik im Besonderen.

Bekannt in Deutschland wurde F. William Engdahl mit seinem Buch: Mit der Ölwaffe zur Weltmacht, erschienen beim Kopp-Verlag. Er schreibt Artikel sowohl für den Kopp-Verlag als auch für voltairenet.org.

Den folgenden Artikel – Das Becken der Levante und Israel – eine neue geopolitische Situation? – verfasste Engdahl für Voltairenet.org den ich übernommen habe.

Die jüngste Entdeckung von großen Gas- und Ölvorkommen im östlichen Mittelmeer ändert radikal die geopolitische Gleichung der Region und sogar über sie hinaus. In der Tat ist dies die Gelegenheit für Israel, von Energie-Abhängigkeit zur Energie-Souveränität zu gelangen, während der Libanon mit Unterstützung von Washington einen Teil des Gases beansprucht, der sich in seinen Hoheitsgewässern befindet. William Engdahl untersucht die Auswirkungen dieser wichtigen Entwicklung, die einer der Hauptgründe für die Destabilisierung von Syrien durch den Katar und den Westen ist.

Der Betrieb von dem Tamar-Gasfeld hat begonnen. Es sollte Israel ab Ende 2012 beliefern.

Die jüngsten Entdeckungen von nicht einfach wichtigen, sondern riesigen Öl und Gas Lagerstätten, die in einem zuvor wenig erforschten Teil des Mittelmeers (zwischen Griechenland, der Türkei, Zypern, Israel, Syrien und dem Libanon) liegen, gestatten die Annahme, dass die Region ein “neuer Persischer Golf” werden könnte. Wie es beim “anderen” Persischen Golf der Fall war, könnte die Entdeckung dieser Kohlenwasserstoff-Reichtümer in der Tat gleichbedeutend mit einem schrecklichen geopolitischen Fluch für die Region werden.

Die historischen Konflikte im Nahen Osten könnten bald durch neue Kämpfe für den Zugang zu Öl und Gas Ressourcen des östlichen Mittelmeeres, der Levante und dem Ägäischen Becken verdrängt werden. Zunächst werden wir die Auswirkungen der Entdeckung einer riesigen offshore Gas und Öl Lagerstätte vor der Küste von Israel studieren. In einem zweiten Artikel werden wir die Auswirkungen der Entdeckung von Erdgas und Erdöl in der Ägäis zwischen Zypern, Syrien, Türkei, Griechenland und dem Libanon sehen.

Ein israelischer Leviathan

Was alles umwälzte, war die spektakuläre Entdeckung, in dem von Geologen benannten Levante-Becken. Im Oktober 2010 hat Israel ein gigantisches Offshore-Erdgaslager entdeckt, das sich, seiner Meinung nach, in seiner Ausschließlichen Wirtschafts-Zone (AWZ) befinde. Diese Entdeckung liegt etwa 135 km westlich vom Hafen Haifa und in 5 km Tiefe. Diese Erdgasansammlung wurde in Anlehnung an das biblische Seeungeheuer “Leviathan” genannt. Drei israelische Energieunternehmen in Zusammenarbeit mit der in Texas ansässigen Firma Noble Energy verkündeten ihre ersten Schätzungen auf 450 Milliarden Kubikmeter – was aus ihnen die wichtigste Gasentdeckung in Tiefwasser der letzten zehn Jahre macht -, und was die malthusische “Peak Oil Theorie” noch ein wenig mehr diskreditiert, die behauptet, dass die Welt vor einer enormen strukturellen Öl-, Gas und Kohle-Knappheit steht. Um eine Vorstellung zu bekommen, wäre das Leviathan Gasfeld ausreichend, Israel ein Jahrhundert mit Gas zu versorgen  [1].

Eine Energie-Selbstversorgung war für den Staat Israel seit seiner Gründung im Jahre 1948 unvorstellbar. Wichtige Öl- und Gasforschungsarbeiten wurden mehrfach durchgeführt, aber hatten keine Ergebnisse erzielt. Im Gegensatz zu seinen energiereichen arabischen Nachbarn entging diese Chance Israel. Aber im Jahr 2009 entdeckte Noble Energy, Israels Partner für Prospektion, im Becken der Levante die Lagerstätte von Tamar, etwa 80 km westlich vom Hafen Haifa, mit rund 238 Milliarden Kubikmeter Erdgas von höchster Qualität. Tamar war in 2009 die größte Entdeckung von Gas der Welt.

Damals wurden die israelischen Gasreserven insgesamt auf nur 45 Milliarden Kubikmeter geschätzt. Tel-Avivs Vorhersagen schätzten, dass die Ausbeutung von Yam Tethys, das etwa 70 % des Erdgasbedarfs des Landes sichert, innerhalb von drei Jahren erschöpft sein würde. Dank Tamar verbesserten sich die Aussichten weitgehend. Dann machte Noble Energy nur ein Jahr später, in dem gleichen geologischen Becken der Levante, seine wichtigste Entdeckung seit seiner Gründung vor Jahrzehnten mit Leviathan [2]. Was Gas betrifft, ist Israel innerhalb weniger Monate von Hungersnot zum Überfluss gekommen.

Mit den Entdeckungen von Tamar und dann von Leviathan begann Israel sich zu fragen, wie es eine führende Erdgas-Export Nation werden könnte und wie es auch Erdöl und Erdgas Steuer-Einnahmen sammeln könnte um einen Staatsfond zu schaffen, der in die nationale Wirtschaft langfristig investieren würde wie es China und viele arabische Länder der OPEC machen  [3].

«”Das Einzugsgebiet der Levante kommt den großen weltweiten Ausbeutungsbereichen gleich“, sagte ein Sprecher für das Programm von Energie-Ressourcen des geologischen Instituts der Vereinigten Staaten (US Geological Survey oder USGS), “seine Erdgasvorkommen sind wichtiger als alles, was wir in den Vereinigten Staaten gekannt haben” » [4].

Levante – rot hinterlegt -

In der Ahnung, dass diese wichtigen Entdeckungen von Kohlenwasserstoffen das geopolitische Gleichgewicht in der gesamten Region stören könnten, hat das USGSurvey eine erste Schätzung der Öl und Gas Reserven der Region des Östliches Mittelmeeres begonnen (einschließlich des Ägäischen Beckens durch die griechische, türkische und zyprische Küsten begrenzt, des Einzugsgebietes der Levante vor der Küste von Libanon, Israel und Syrien, und dem Nil-Becken vor der ägyptischen Küste). Dass seine Ergebnisse beeindruckend waren, wäre ein Understatement.

Unter Berufung auf die Bohrungs-Daten und geologischen Untersuchungen in der Region schloss das USGSurvey, dassdas Öl und Gas-Becken der Levante schätzungsweise 1,680 Milliarden Barrel Öl und 3 450 Milliarden Kubikmeter Gas beinhalte“. Darüber hinaus werden, Schätzungen zufolge, „die unentdeckten Öl- und Gas Ressourcen in der Provinz des Nil-Beckens (begrenzt durch den Kegel des Nils im Westen, durch Strabo, im Norden, durch die Pytheas- und Zypern Spalten im Osten und südlich des Levante-Beckens) auf etwa 1,760 Milliarden Barrel Öl und 6 850 Milliarden Kubikmeter Erdgas geschätzt” [5].

USGSurvey bewertet die Ressourcen insgesamt für das östliche Mittelmeer, als Ganzes, auf 3,40 Milliarden Barrel Öl und 9 Billionen Kubikmeter Gas. Plötzlich steht die Region allen neuen potenziellen Konflikten und geopolitischen Herausforderungen gegenüber. Um diese Zahlen in Perspektive zu setzen, schätzt die USGSurvey, dass das westliche sibirische Becken – die größte, bekannte Gas-Lagerstätte – 18 200 Milliarden Kubikmeter Gas enthält. Der Nahe Osten und Nordafrika haben außerdem mehrere erdgasreiche Gebiete, einschließlich des Beckens von Rub Al-Khali (1262 Milliarden Kubikmeter Gas) im südwestlichen Saudi-Arabien und Nord-Jemen; In der Umgebung von Ghawar (große Ghawar Spalte) im Osten von Saudi-Arabien (6427 Milliarden Kubikmeter) und in der gefalteten Kette des Zagros (6003 Milliarden Kubikmeter) entlang des Persischen Golfs im Irak und Iran  [6].

Vor ein paar Monaten war die Priorität für die nationale Sicherheit Israels, seine ausländischen Zulieferungen zu garantieren, wegen der alarmierenden Tatsache seiner nachlassenden inländischen Gas-Produktion. Diese Energiekrise wurde noch verschärft durch die Manifestationen der sogenannten “arabischen Frühlinge”, die Ägypten und Libyen Anfang 2011 erschüttert haben. Sie führten zum Sturz von Präsident Mubarak, dessen Regime rund 40 % des israelischen Erdgasbedarfes zur Verfügung stellte. Dazu kam die Aufhebung des Verbots für islamische Parteien in Ägypten, einschließlich der Muslimbruderschaft und der radikalen Salafi Al-Nour Partei, und die Tatsache, dass die Bereitstellung durch Pipeline an Israel von ägyptischem Gas wiederholt das Ziel von Sabotage und Störung wurde, – die jüngste fand im Februar dieses Jahres im Nord-Sinai statt – konnte Israel für seine zukünftige Energiesicherheit nur nervös machen [7].

Die libanesische Reaktion speist neue Spannungen

JPEG - 48.9 kBDie Entdeckung von Leviathan durch Israel vor seiner Küste löste sofort einen neuen geopolitischen Konflikt aus, als der Libanon argumentierte, dass ein Teil des Gasfeldes in den Territorialgewässern der eigenen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) liegt. Der Libanon schickte seinen Anspruch der UNO, mit Unterstützung von Karten, worauf der israelische Außenminister Lieberman antwortete: „Wir geben keinen Zoll nach“.

Was in der mediterranen Energielandschaft nicht funktioniert, ist die Tatsache, dass Israel, wie die Vereinigten Staaten, das Übereinkommen der Vereinten Nationen von 1982 über das Gesetz des Meeres, das globale Rechte für Unterwasser Ressourcen erteilt, nie ratifiziert hat. Die israelischen Gasbohrungen von Leviathan sind eindeutig auf israelischem Gebiet, was der Libanon auch nicht anficht, aber er meint, dass sich die Lagerstätte bis in seine eigenen Hoheitsgewässer ausdehne. Hisbollah sagt, dass das Tamar-Gasfeld, das Gas vor Ende des Jahres liefern sollte, dem Libanon gehöre.

Washington verlor keine Zeit, seine eigenen Karten der Energiepolitik in dem Streit über Erdgas zwischen dem Libanon und Israel auszuspielen. Als im Juli 2011 Israel sich vorbereitete, seinen eigenen Vorschlag bei den Vereinten Nationen für die Demarkationslinie auf dem Meer zwischen Libanon und Israel einzureichen, sagte Frederic Hof, der für Syrien und den Libanon verantwortliche US Diplomat, dass seine Regierung das libanesische Dokument unterstützen würde und trug damit zu den wachsenden Spannungen, die seit Beginn des “arabischen Frühlings” zwischen Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Präsident Obama bei  [8].

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Sheldon Adelson wurde von Benjamin Netanyahu beauftragt, die Republikaner zu finanzieren und eine zweite Amtszeit von Barack Obama zu verhindern.

Netanjahu hätte vor kurzem den acht-reichsten Mann der USA, seinen engen Freund und Milliardär der Kasinos von Las Vegas, Sheldon Adelson aufgefordert, Millionen Dollar direkt für Wahlkämpfe der Republikaner einzusetzen, einschließlich für Newt Gingrich und Mitt Romney. Dies bedeutet eine noch nie da gewesene israelische Intervention in die US-Präsidentschafts-Kampagne, allein um zu versuchen, eine zweite Amtszeit von Obama zu verhindern [9]. Die neuen Fragen im Zusammenhang mit der Kontrolle der enormen, vor der Küste von Israel und dem Libanon, sowie vor den zyprischen, griechischen und türkischen Ufern entdeckten Energiereserven, werden eine immer wichtigere Rolle in einer Region spielen, die bereits eine der kompliziertesten, der globalen politischen Welt ist.

Der nächste Artikel wird weiteren Komplikationen gewidmet, mit Bezug auf Öl und Gas Entdeckungen im Ägäischen Meer.

(Fortsetzung – Wachsende Spannungen für Energie in der Ägäis von F. William Engdahl)

[1] «Big Gas Find Sparks a Frenzy in Israel», par Charles Levinson et Guy Chazan, The Wall Street Journal, 30 décembre 2010.

[2] «Israël: Leviathan détient plus de gaz que précédemment estimé» Offshore Energy Today, 19 décembre 2011.

[3] «Israël a assez de gaz pour devenir exportateur», AFP, 29 décembre 2010.

[4] US Department of the Interior, «Assessment of Undiscovered Oil and Gas Resources of the Levant Basin Province, Eastern Mediterranean», US Department of the Interior, U.S. Geological Survey Fact Sheet 2010–3014, mars-avril 2010.

[5] Ibid.

[6] Ibid.

[7] «Forecast Blackout Israel is about to run out of natural gas: Shortage expected to last at least until next year, when the Tamar gas field starts production», par Avi Bar-Eli et Itai Trilnick, Haaretz, 2 février 2012 . Voir aussiReuters, «Blast Hits Gas Pipeline Between Egypt, Jordan, Israel», 4 février 2012.

[8] «US Backs Lebanon on Maritime Border Dispute with Israel», par Barak Ravid, Haaretz, 10 juillet 2011.

[9] «Sheldon Adelson Probe: Donations From Casino Owner Could Embarrass Republican Candidates», Reuters, 8 février 2012. Pour plus d’informations sur les liens Adelson-Gingrich-Romney-Netanyahu voir «The Bibi Connection», par Max Blumenthal, Al-Akhbar.com, 12 janvier 2012.

Linkverweise:

Apokalypse jetzt: Washingtons geheime Geopolitik – F. William Engdahl beschreibt die Außenpolitik der USA gegenüber Israel anhand von Presse- und Insider-Notizen aus den vergangenen 50 Jahren.

Griechisches Gas – Hochverrat! - Artikel bei Lupo-Cattivo-Blog: Das norwegische Unternehmen TGF- MoR behauptet – jetzt kommt es ganz dick – das es allein in der Nähe Kretas 6 Milliarden Barrels sind. Mit anderen Worten drei mal mehr als in ganz Alaska und ungefähr die Hälfte von dem was in Sibirien ist.

Griechenland hat grosse Ölreserven in der Ägäis – Artikel von Freeman, ASR-Blog: Ein Thema welches die griechische Öffentlichkeit zurzeit beschäftigt, sind die grossen Ölvorkommen welche das Land haben soll. Es wird spekuliert, ob man damit die Finanzprobleme mit der Förderung dieses „Schatzes“ lösen kann.

Griechenland: Startschuss für Öl- und Gasförderung - Artikel bei simablog: Es liegen allerdings umfangreiche geologische Gutachten unter anderem der Universität Kreta vor, die belegen, dass es Öl und Gasvorkommen gibt und wo diese liegen. So erwartet das Ministerium, dass die Probebohrungsphase auch nur drei Monate dauern wird – dann werden die endgültigen Lizenzen vergeben.

Es geht um Öl – Video-Doku bei Weltkrieg.cc - Die Rivalität zwischen dem Amerikaner Rockefeller und den Brüdern Alfred und Ludvig Nobel prägte von Anfang an die Erdölindustrie. Der Erste Weltkrieg wurde hauptsächlich dank der Öltransporte von Rockefellers Standard Oil Company gewonnen. Als der amerikanische Magnat 1916 von der Unterzeichnung des geheimen Sykes-Picot-Abkommens und der britisch-französischen Aufteilung des Nahen Ostens erfuhr, dessen schwarzes Gold er ausbeuten wollte, setzte er die Lieferungen aus.

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Die Katastrophe der Vertreibung der Deutschen und ihre langfristigen Konsequenzen…

Posted by Maria Lourdes - 21/06/2012

“Es gibt keine humanen Zwangsumsiedlungen, dies ist ein Widerspruch in sich, denn der erzwungene Verlust der Heimat kann nie human sein.
Die Erörterung der Vertreibung hat eine eminente Bedeutung für die Gegenwart. Sie ist kein abgeschlossenes Kapitel der Geschichte, denn es ereignen sich heute noch weitere Vertreibungen in der Welt, die von der Völkergemeinschaft verurteilt werden müssen.
In der neuen Weltordnung, die nach dem Ende des Kalten Krieges im Entstehen ist, braucht man vor allem historische Aufrichtigkeit und Objektivität. Es ist zu hoffen, dass die neue Generation der Historiker aus Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakaei, Ungarns, Sloweniens, Kroatiens, Serbiens und der Russischen Föderation die Vertreibung der Deutschen in ihrer geschichtlichen Tragweite – und Tragik – und damit den eigenen Teil an Verantwortung erkennt und anerkennt. Gute Nachbarschaft verlangt gegenseitige Offenheit und die Bereitschaft, die eigenen Fehler zuzugeben. In der europäischen Union sollte dies selbstverständlich sein”. Quelle: Kommentar von Firestarter auf Lupo-Cattivo-Blog

Aus dem Innenministerium -damals noch unter Wolfgang Schäuble- kam am 19. März 2010 die Empfehlung an die Innenministerien der Länder, die Oder-Neiße -Linie (Karte links) rückwirkend zum 2. August 1945 anzuerkennen. Die ehemals deutschen Gebiete östlich dieser Grenze wären demnach bereits mit jenem Datum als „Ausland“ anzusehen.

Wer beispielsweise noch 1946 in Breslau geboren wurde, findet dann in seinen Papieren, er sei in „Polen“ zur Welt gekommen. Das Ganze habe jedoch lediglich verwaltungstechnische Bedeutung und keinerlei völkerrechtliche Relevanz.

Dieser Auffassung widerspricht der US-amerikanische Historiker und Völkerrechtler Alfred M. de Zayas ganz entschieden:

„Natürlich hat es völkerrechtliche Relevanz und auch Konsequenzen. (…) Leider hat das deutsche Innenministerium damit auch dem Völkerrecht einen Bärendienst erwiesen, weil durch Vertreibung geschaffene Fakten international gar nicht anerkannt werden dürfen.“

de Zayas ist Autor des Büchleins „50 Thesen zur Vertreibung“ und kennt sich mit dieser Materie aus wie kaum ein  anderer.

„Der Zweite Weltkrieg war zwar der Anlaß, nicht aber die Ursache der Vertreibung, Der heute oft behauptete einfache kausale Nexus zwischen Krieg und Vertreibung überzeugt nicht und ist zudem wissenschaftlich unhaltbar. (…) Alle Vertreibungen sind völkerrechtswidrig, und sie waren es bereits in den Jahren 1944 bis 1948. Sie müssen unzweideutig verurteilt und in der Zukunft unmöglich gemacht werden“, schreibt de Zayas im Vorwort. Quelle hierzu: paukenschlag-blog.org

Thesen zur Vertreibung der Deutschen.

Quelle: Prof. Dr. Dr. Alfred Maurice de Zayas: Thesen zur Vertreibung der Deutschen. 

Thesen zur Vertreibung

Historische Thesen

Völkerrechtliche Thesen

Schlussfolgerungen

Quellen Den Rest des Beitrags lesen »

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Wo befindet sich der Sarkophag Alexander des Grossen?

Posted by Maria Lourdes - 16/06/2012

Ein Gastartikel von Panagiotis Trajanou – Schöpfer der Theorie des Wassermanns – Quelle und Übersetzung ins Deutsche von eamb-ydrohoos.blogspot.de – mit der Bitte an alle Blogbetreiber diesen Artikel weiterzuverbreiten. Vielen Dank sagt Maria Lourdes!

WO BEFINDET SICH DER SARKOPHAG ALEXANDER DES GROSSEN?

Um ihn zu finden, muss man den eigenen Verstand einsetzenund keine Schaufeln.

Die weltweit größten Geheimnisse bleiben für jedermann dadurch auf die beste Weise versteckt, indem sie offensichtlich sind. Um genau zu verstehen was mit dem Grab von ALEXANDER passiert ist, müssen wir exakt mit der entgegengesetzten Art und Weise denken, als mit derjenigen, die sich das MACHT-SYSTEM wünscht… Also entgegengesetzt von der “vorgeschriebenen” Art und Weise, die es uns nicht erlaubt, das zu “sehen”, was sich ―offensichtlicherweise― permanent vor unseren Augen befindet. Wenn wir unsere Augen schließen würden, könnten wir dieses Grab buchstäblich “sehen”.

Außerdem ist es bekannt, dass wir mit dem Geist viel besser “sehen” können als mit den Augen. Die besten Augen können durch eine Luftspiegelung getäuscht werden …ein guter Geist jedoch nicht. Die besten Augen sehen einen Zauberkünstler, der einen Mann tatsächlich in drei Stücke schneidet, während der Geist einen Trick “sieht”. Die besten Augen können in der Wüste die ganze Zeit Palmen und Oasen sehen, doch ein guter Verstand “sieht” sie nur dort wo sie auch vorkommen.

Was bedeutet dies in unserem Fall? Dass das Grab von ALEXANDER in der Tat nicht einmal versteckt ist. Nicht nur dass es nicht verschollen ist, sondern wir Alle haben es schon gesehen, ohne zu verstehen, was wir sehen. “Zauberkünstler” des MACHT-SYSTEMS haben uns davon überzeugt, dass es verschollen ist, weil wir auf diesem Grab kein “Schild” vorfinden, während dieses sich vor uns befindet, vorausgesetzt wir benutzen unseren Verstand, um es “abzutasten”. Aus diesem Grund sprechen wir über Geist und Verstand und nicht über Augen. Wir sprechen über Nachdenken und nicht über eine Investigation. Nur zu leicht werden wir dieses Grab “sehen” und erkennen können, wenn wir überlegen, dass Alexander eine viel “frischere” und demnach eine “lebendige” Beziehung zur MACHT-EXEKUTIVE hat, als wir es uns vorstellen können.

Also dürfen wir nicht wie Archäologen denken und handeln, welche ein “verlorenes” Symbol einer vergangenen Macht suchen. Im Fall von ALEXANDER existiert kein “verlorenes” Symbol, weil es keine verlorene MACHT-EXEKUTIVE gibt. Es gibt das Jahrhunderte anwährende Symbol der über Jahrhunderte andauernden Macht ―und somit auch der heutigen― und deswegen müssen wir uns als Bürger darüber Gedanken machen und diejenigen Machtinteressen herausfinden, die mit so einer  Symbolik in Verbindung stehen. Die Bedeutung dessen wovon wir sprechen ist riesig und im Verlauf dieses Textes wird der Leser verstehen, was genau wir damit meinen.

Im Prinzip ist es praktisch unmöglich, dass solch ein Grab vom Antlitz dieser Erde einfach so “verschwindet”. ALEXANDER wurde über Jahrhunderte hinweg von der gesamten damaligen Zivilisation als Gott-Mensch verehrt. Er war kein trivialer Mensch, so dass sein Grab einfach so vom “Staub” der Zeit verschüttet werden kann. Das Grab dieses Gott-Menschen, welches von Imperatoren aufgesucht wurde, um sich davor zu verneigen, konnte unmöglich vom Sand oder der Erde verdeckt werden …oder in Vergessenheit geraten. Bei einem Grab, welches der wichtigsten historischen Persönlichkeit einer existierenden und dokumentierten Epoche der menschlichen Geschichte gehörte, kann eine Theorie einer natürlichen “Verschüttung” unmöglich aufrecht erhalten werden. So wie es nicht möglich ist, dass bis zu unseren Zeiten das Grab von Napoleon verschwunden ist, so ist es ebenfalls unmöglich, dass das Grab von ALEXANDER zur damaligen Zeit verschwindet. Schon zu diesen Zeiten war die Wissenschaft der Geschichte gegründet worden und es gibt Fakten, welche uns die Ereignisse dieser Epoche beschreiben …so wie sie sich abgespielt haben.

Darüber hinaus ist es auch ein Wirtschaftsthema. In dieser Periode in der der Leichnam des ALEXANDER „verloren“ ging, “blühten” der Aberglaube und damit auch die Prävention. “Blühen” ―in diesem bestimmten Fall― bedeutete vor allen Dingen “Geld” …Es bedeutete Gold. Wenn irgendwelche “Händler” des Glaubens mit Reliquien von jedem daher gelaufenen und unbekannten “Heiligen” ein Vermögen machten, dann kann man verstehen und davon ausgehen, dass selbst ein “Finger” von ALEXANDER genügt hätte, einen solchen “Händler” zum “Millionär” zu machen.

Wenn man das Grab des ALEXANDER seinem Schicksal überlassen hätte, dann wären gewiss einige sehr reich geworden, die zu diesen Zeiten den Inhalt des Grabs in mehrere Stücke geteilt hätten. Man hätte niemals zugelassen, dass solch ein Grab dem Raub und dem Verfall überlassen wird …dass Erde und Steine es zerdrücken. Warum? Weil bloß die Zeit dazu nicht ausreichend war. Warum? Weil ein solches Grab ―für ein paar mehr― außer einem Grab, auch die Gelegenheit ihres Lebens war, REICH zu werden. Ganze Legionen von Soldaten haben dieses Grab wahrscheinlich in den kritischen Zeiten beschützt um ambitionierte und frevelhafte Grabräuber daran zu hindern, vermögend zu werden. Wer weiß wie viele Hände von gierigen Frevlern täglich, rundherum um dieses “goldene” Grab, abgehackt wurden.

In einer Epoche nun, in der “wundersame” Finger, Nieren und Lungen von Heiligen und hauptsächlich Lügen und monströse Geschehnisse kursierten, hätte es keiner gewagt zu behaupten, dass er einen Teil der Reliquie von Alexander besitzt oder ausstellt …Der berühmtesten, schönsten, beliebtesten und demnach der wohl profitabelsten Reliquie des gesamten Planeten …Der am besten erhaltenen, wenn man dabei bedenkt, dass der Leichnam von ALEXANDER von Anfang an von den kompetentesten Experten dieser Zeit mumifiziert worden war. Von was, wenn nicht von einer zumindest beeindruckenden Ansicht, können wir hier sprechen. Wir sprechen hier nicht von einem Haufen Knochen, welche aus dem Schlamm ausgegraben wurden. Ist es überhaupt möglich, dass solch ein “Schatz” verloren ging?

Das aber, unter anderem, deutet auf einen simplen Vorgang hin. Derjenige, der diese Reliquie an sich nahm, nahm sie im Ganzen und gleichzeitig besaß er die ökonomische Stärke diese nicht öffentlich ausstellen zu müssen, um sie gewinnbringend zu vermarkten. Darüber hinaus ―von der Entwicklung dieser Thematik― wird uns klar, dass derjenige auch die Macht hatte jeden zu bedrohen, der es gewagt hätte mit ALEXANDER eine ergiebige “Erinnerungs-Fabrik” zu gründen …jeden frevelhaften Gauner, der es gewagt hätte, sich mit “Ware” von ALEXANDER zu zeigen. Der einzige der die Bedingungen ―die wir beschreiben― erfüllt, ist die MACHT-EXEKUTIVE selbst. Du konntest zwar hunderte Finger von einem bestimmten Heiligen besitzen, aber du konntest nicht mal ein Stück vom Fingernagel ALEXANDERS besitzen. Du konntest ohne Gefahr den naiven Gläubigern einen “Tausendfüssler-Heiligen” zum Anbeten vorsetzen, aber du wurdest mit dem Tode bedroht, wenn du auch nur ansatzweise die “Nägel” von ALEXANDER abgeschnitten hättest.

Also? Nun Versteht der Leser warum er nicht die Denkweise eines Archäologen haben muss, weil eben nichts verschüttet wurde, was einer Ausgrabung bedürfen würde. Das Grab existiert, gewisse Leute kennen es und sicher warten sie nicht darauf, dass die Archäologen es entdecken. Von jetzt an und darüber hinaus entzieht sich diese Angelegenheit der Logik der Archäologen und führt dorthin, wo sie auch hingehört …zur Logik der Politik. Dieses Grab ist wohl nie von Erde und Steinen verschüttet worden, doch, da es nicht sichtbar ist, ist es mit Sicherheit von INTERESSEN “VERSCHÜTTET” worden. Hier genau befindet sich der springende Punkt. Wenn jemand dies nachvollziehen kann, dann wird er von allein begreifen, wo sich das Grab befindet. In Wirklichkeit ist das Grab des ALEXANDERS das sichtbarste “geheime” Grab der Welt. Tatsächlich befindet es sich im “Zentrum” unserer Welt ― so wie wir sie heute kennen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Lehrmeister Europas in allen Geldgeschäften – Die Inzucht-Dynastie der Medici.

Posted by Maria Lourdes - 12/06/2012

In den Schulbüchern im ehemaligen Westdeutschland wurde gelehrt: „die Kaufleute aus Oberitalien waren die Lehrmeister Europas in allen Geldgeschäften.” In einem Schulbuch mit dem Titel:Unser Weg durch die Geschichte aus dem Jahr 1973 kann man eine Menge von den bösen Taten der Fugger lesen (Bild links Jakob Fugger) und von deren Versuchen auf die Politik Einfluß zu nehmen und wie sie mit Wucherzinsen reich geworden seien: „Das Vermögen Fuggers war am Ende gar nicht mehr zu überblicken. Er war fast ebenso mächtig wie der Kaiser.”

Nachdem dann eineinhalb Seiten lang über die bösen Taten der Fugger hergezogen wird, steht als letzter Satz: „Zu den reichsten Kaufmannsgeschlechtern in Europa gehörten auch die Medici in Florenz, sowie einige Familien in Flandern.” Quelle: Die andere Welt – Dr. Höfelbernd

Dieses Schulbuch ist eine Fundgrube, für denjenigen, der nach Beweisen für das Wirken der Inzucht-Dynastie in unserer Zeit sucht und gleichzeitig ein Lehrbuch in Propaganda. Je ‘moderner’ diese Schulbücher sind, um so abenteuerlicher werden die wichtigen Ereignisse der Geschichte darin dargestellt. Hier ist nicht der Raum, um die unendliche Zahl der Lügen und Falschdarstellungen in diesen Schulbüchern richtig zu stellen. Dieses eine Schulbuch soll hier beispielhaft für eine Unzahl ähnlicher stehen, die eine ganz bestimmte Form der Manipulation enthalten.

In Deutschland arbeiten die Gefühlstechniker gerne mit Schuldgefühlen und sie nutzen gerne das – für sie selbst dumpfe – Wir-Gefühl. Außerdem folgen sie einem Schema, welches alles Deutsche herabsetzt und als minderwertig hinzustellen versucht. So wird in dem Titel des Schulbuches das Wir-Gefühl geweckt und dann werden die Fugger, als die deutschen Bösewichter und die ‘Kaufleute aus Oberitalien’ werden als die wohlmeinenden ‘Lehrmeister’ dargestellt.

Wenn die Fugger die Bösewichter gewesen sein sollen, wieso sind dann alle Fachwörter aus der Finanzwelt italienischen Ursprungs? Sie sind deshalb italienischen Ursprungs, weil die ‘Lehrmeister’ in allen Geldangelegenheiten in Italien lebten.

Eine Vielzahl moderner Bankbegriffe stammt aus dem Italienischen: nicht nur Bank, auch Bankrott, Konto, Bilanz von Bilancia, der Waage, Kontokorrent, Skonto, Diskont, Giro u. a. Und obwohl viele der Bankzentren Oberitaliens (z. B. Venedig, Florenz) gar nicht in der Lombardei liegen, bürgert sich in Europa bald die Bezeichnung Lombarden für die italienischen Bankiers ein. Bis in die aktuelle Bezeichnung Lombardsatz lebt diese historische Wurzel fort.

Sie sind deshalb italienischen Ursprungs, weil sie in Italien erdacht worden sind und sie wurden erdacht, als neue Instrumente der Machtausübung – als gut getarnte Waffen.

Es war damals die Zeit, in der es gewissen Kreisen gelang, das Verbot des Geldverleihs gegen Zinsen langsam aufzuweichen. Der Wechsel sollte beliebtestes Zahlungmittel werden. Das Indossament (von ital. dosso, „auf dem Rücken“) ein schriftlicher Übertragungsvermerk ist ebenfalls heute noch sehr gebräuchlich. Seit dieser Zeit hat sich der Schwerpunkt der Machtausübung mehr und mehr weg von der Religion, hin zur Finanzwirtschaft verlagert. Bis heute tauchen auf diesem Schlachtfeld immer neue Waffen auf. Von >Optionsscheinen< über >Hedgefonds< bis zu den sogenannten >Futures< und sonstigen Finanzderivaten.

Wörter wie: ‘private equity funds’, ‘collateralized debt Obligation’ oder ‘capital structure arbitrage’ bezeichnen die neuesten Hütchen-Spieler-Tricks der Börsianer. Auch diese Wörter geben Aufschluß über ihren sprachlichen Ursprung. Das diese Finanztricks von englisch sprechenden Menschen erfunden wurden wird wohl niemand bezweifeln.

Das bedeutet: Derjenige, der sich in betrügerischer Absicht bestimmte Finanzkonstruktionen ausdenkt, wird in dem Schulbuch als wohlmeinender Lehrmeister hingestellt und derjenige, der die Herausforderung annimmt und erfolgreich mit den Mitteln arbeitet, welche die Lehrmeister erdacht haben ist ein Bösewicht. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in "D(E)ÄMOKRATIE, "Mysteriös", Geheime Dienste, infokrieg, Krisen+Kriege, Lebensqualität, lupo Cattivo, lupoCattivoblog, Medien, Repression, Rothschilds Finanz-Soldaten, Weltherrschaft | Getaggt mit: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 106 Comments »

“Ich habe so oft die Hand geboten, es war umsonst! Sie wollten diesen Kampf sie sollen ihn jetzt haben!”

Posted by Maria Lourdes - 05/06/2012

Deutsche Friedensbemühungen nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges? Das klingt zunächst befremdlich. Das paßt nicht in das uns vermittelte Bild von den Plänen der NS-Machthaber. Wir hören seit 1945 permanent, daß Hitler den Krieg gegen den Osten als Kampf um Lebensraum bereits 1923 in seinem Buch „Mein Kampf“ propagiert habe.

Wir hören nie, daß er Mitte der dreißiger Jahre, auf so manches Zitat daraus angesprochen, gestöhnt hat: „Hätte ich damals gewußt, daß ich einmal Reichskanzler werden würde, ich hätte das Buch niemals veröffentlicht.”

Wir hören immer, daß er den Angriff auf Polen unter Inkaufnahme der britischen und französischen Kriegserklärung vom Zaun brach und dann mit einer Kette von Überfällen und Kriegserklärungen die Weltherrschaft erringen wollte, deren unverständliche Höhepunkte der Angriff auf die UdSSR am 22. Juni 1941 und die Kriegserklärung an die Adresse der Vereinigten Staaten vom 11. Dezember 1941 waren.

Eine Frage muß sich hier allerdings aufdrängen: Wie verblendet muß der bis dahin zwar konfliktbereite, aber doch höchst rational vorgehende und über seine militärischen Möglichkeiten sehr genau unterrichtete Hitler gewesen sein, daß er die beiden ressourcenstärksten, aber bis dahin nicht am Konflikt beteiligten, dafür ganze Kontinente umfassenden Großmächte Rußland und Amerika angriff?

Und das, obwohl er 1940 in Europa zwar 7 Staaten, darunter die stärkste Kontinentalmacht Frankreich, besiegt hatte, das seit Jahrhunderten aber am hartnäckigsten jeder europäischen Hegemonialmacht im Wege stehende England in keiner Weise einem Waffenstillstand oder gar einem Frieden nahegebracht hatte.

Der Laie glaubt, daß im Kriege permanent geschossen wird, daß nach dessen Ausbruch die diplomatischen Beziehungen eingestellt werden, bis auf dem Schlachtfeld die Entscheidung gefallen ist. Das wußte aber Clausewitz (Foto links) bereits aus eigener Erfahrung besser.

Er definierte nicht nur den „Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen, nämlich gewaltsamen Mitteln”, er wies auch in seinem Werk Vom Kriege mit Nachdruck darauf hin, daß die kriegführenden Parteien mit dem Mittel der Diplomatie nicht nur das neutrale Ausland zu beeinflussen versuchen, sondern auch immer wieder die Gelegenheit ergreifen, mit dem Kriegsgegner in Kontakt zu treten. In Wirklichkeit werden also die diplomatischen Bemühungen hinter den Kulissen, wenn auch auf verschlungeneren Kanälen und Pfaden, zumeist unter Einbeziehung neutraler Mächte und Schauplätze, verstärkt.

Dokumente, die unser Wissen über die wahren Sachverhalte hinter den Vordergründigkeiten der Kriegshandlungen und der späteren Geschichtsschreibung erweitern – und korrigieren – können, liegen allesamt in den Archiven der ehemaligen Kriegsgegner. Die deutschen Dokumente wurden in weiten Teilen erbeutet, von den Siegermächten in vielen Fällen gesäubert und in Auswahl mit unzweideutiger Tendenz in großen Akteneditionen der Mit- und Nachwelt zur Verfügung gestellt. So ist es fast symptomatisch, daß die das Dritte Reich betreffenden „Serien C und D” der „Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945″ von britischen und amerikanischen Historikern, vom Gegner also, ab 1957 herausgegeben wurden. Was eine Quellenedition an Auswahl und vor allem an Auslassungen aufweisen kann, weiß jeder, der einmal eine solche Edition mit den Originalquellen vergleichen konnte. Und selbst da gab es noch Veröffentlichungen, von denen sich die Siegermächte distanzierten, gegen die sie in den späten fünfziger Jahren diplomatischen Protest einlegten, zum Beispiel, als in Deutschland aufgefundene Akten nachwiesen, daß der Herzog von Windsor, der vormalige König Edward VIII., mit Hitler 1940 Friedensverhandlungen führte.

Mein Thema lautet: die deutschen Friedensbemühungen 1939 bis 1941, nicht etwa 1939 -1945, und das hat einen guten Grund. Den Rest des Beitrags lesen »

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