“Es gibt keine humanen Zwangsumsiedlungen, dies ist ein Widerspruch in sich, denn der erzwungene Verlust der Heimat kann nie human sein.
Die Erörterung der Vertreibung hat eine eminente Bedeutung für die Gegenwart. Sie ist kein abgeschlossenes Kapitel der Geschichte, denn es ereignen sich heute noch weitere Vertreibungen in der Welt, die von der Völkergemeinschaft verurteilt werden müssen.
In der neuen Weltordnung, die nach dem Ende des Kalten Krieges im Entstehen ist, braucht man vor allem historische Aufrichtigkeit und Objektivität. Es ist zu hoffen, dass die neue Generation der Historiker aus Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakaei, Ungarns, Sloweniens, Kroatiens, Serbiens und der Russischen Föderation die Vertreibung der Deutschen in ihrer geschichtlichen Tragweite – und Tragik – und damit den eigenen Teil an Verantwortung erkennt und anerkennt. Gute Nachbarschaft verlangt gegenseitige Offenheit und die Bereitschaft, die eigenen Fehler zuzugeben. In der europäischen Union sollte dies selbstverständlich sein”. Quelle: Kommentar von Firestarter auf Lupo-Cattivo-Blog
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Aus dem Innenministerium -damals noch unter Wolfgang Schäuble- kam am 19. März 2010 die Empfehlung an die Innenministerien der Länder, die Oder-Neiße -Linie (Karte links) rückwirkend zum 2. August 1945 anzuerkennen. Die ehemals deutschen Gebiete östlich dieser Grenze wären demnach bereits mit jenem Datum als „Ausland“ anzusehen.
Wer beispielsweise noch 1946 in Breslau geboren wurde, findet dann in seinen Papieren, er sei in „Polen“ zur Welt gekommen. Das Ganze habe jedoch lediglich verwaltungstechnische Bedeutung und keinerlei völkerrechtliche Relevanz.
Dieser Auffassung widerspricht der US-amerikanische Historiker und Völkerrechtler Alfred M. de Zayas ganz entschieden:
„Natürlich hat es völkerrechtliche Relevanz und auch Konsequenzen. (…) Leider hat das deutsche Innenministerium damit auch dem Völkerrecht einen Bärendienst erwiesen, weil durch Vertreibung geschaffene Fakten international gar nicht anerkannt werden dürfen.“
de Zayas ist Autor des Büchleins „50 Thesen zur Vertreibung“ und kennt sich mit dieser Materie aus wie kaum ein anderer.
„Der Zweite Weltkrieg war zwar der Anlaß, nicht aber die Ursache der Vertreibung, Der heute oft behauptete einfache kausale Nexus zwischen Krieg und Vertreibung überzeugt nicht und ist zudem wissenschaftlich unhaltbar. (…) Alle Vertreibungen sind völkerrechtswidrig, und sie waren es bereits in den Jahren 1944 bis 1948. Sie müssen unzweideutig verurteilt und in der Zukunft unmöglich gemacht werden“, schreibt de Zayas im Vorwort. Quelle hierzu: paukenschlag-blog.org
Thesen zur Vertreibung der Deutschen.
Quelle: Prof. Dr. Dr. Alfred Maurice de Zayas: Thesen zur Vertreibung der Deutschen.
Thesen zur Vertreibung
Historische Thesen
Völkerrechtliche Thesen
Schlussfolgerungen
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