lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft

Nachrichten-Hintergründe-Informationen-Zusammenhänge, die man bei "WIKILEAKS" nicht findet…..

Archive for September 2012

»Die Welt überschüttet mich mit Lügen –und verdammt noch mal, die meisten von ihnen sind wahr!« W. Churchill

Posted by Maria Lourdes - 30/09/2012

“Jeder Mensch, jeder Leser bevorzugt seine eigene Erklärung der Geschehnisse, aber er benötigt sehr verschiedenartige, mit Verantwortung geschriebene Werke, um seine Meinung zu bilden”. David Irving.

In einer Zeit, in der die Geschichtsschreibung gefährlich politisiert worden ist und die marxistisch-leninistische Sichtweise allmählich die traditionelleren Ansichten und Werte ablöst, ist jede andersartige Betrachtung der Ereignisse in Europa aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts zu begrüßen.

Nicht ein einzelnes Buch kann eine wirklichkeits-getreue Darstellung eines geschichtlichen Vorgangs bieten: man braucht zehn oder mehr Bücher, möglichst von sehr verschiedenen Standpunkten, so wie der Seemann weit auseinander-liegende Fixsterne und Planeten zum Navigieren benötigt. Zahlreiche Fixsterne liefert uns auch das Internet – gemeint sind hier Blogs und Archive. Und man braucht auch nicht mit allem übereinzustimmen, was ein Buch oder Blog aussagt. Nur selten ist ein Navigator wirklich gezwungen, nach einem Stern zu steuern, meist muss er alle wichtigen Sternachsen und Fixpunkte im Auge haben.

Ebenso ist es mit der Geschichte. Jeder Mensch, jeder Leser bevorzugt seine eigene Erklärung der Geschehnisse — aber er benötigt sehr verschiedenartige, mit Verantwortung geschriebene Werke, um seine Meinung zu bilden.

Der Verfasser des Buches: DIE JAHRHUNDERTPROVOKATION  – der verstorbene Paul Rassinier, ist ein solch weitleuchtender Stern (im Internet gratis als PDF).

Ein Pazifist, ein Sozialist, ein Angehöriger der Resistance gegen Hitler, ein früherer Insasse eines deutschen Konzentrationslagers.

Es gibt Geschichtsbücher von Menschen mit eben diesen bezeichnenden Eigenschaften — und dennoch Rassinier wagte, das Undenkbare zu denken. Der Zweite Weltkrieg begann auf eine schier unglaubliche Weise: er entstand im wesentlichen aus einer Reihe örtlicher Streitigkeiten, an denen keiner der späteren Gegner überhaupt ein Interesse hatte. Es gab seit 1933 einen Streit zwischen Nationalsozialisten und Juden sowohl innerhalb wie außerhalb Deutschlands. Jede der beiden Gruppen hatte scharfe Boykotts gegen die andere verhängt.

Dieser aufreizende, häßliche, unbedeutende Streit wurde seit Anfang 1939 durch den weit größeren Konflikt aufgesogen, der zwischen Deutschland und Polen entstand. Den Rest des Beitrags lesen »

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Syrien aktuell: Die Schlacht um Syrien – Video-Reportage von der Front

Posted by Maria Lourdes - 29/09/2012

Diese Videoreportage ist ungefähr eine Woche alt und ist der Bericht eines Filmteams vom russischen Staatsfernsehen, das 2 Monate in Syrien verbracht hat und dort unmittelbar an den “heißen Orten” gewesen ist. Es gibt darin eigentlich keine Sensationen, aber sehenswert ist sie auf jeden Fall. Wichtig anzumerken, dass es sich hierbei nicht um Amateurbilder oder das Werk von Enthusiasten handelt. Nicht einmal “nur” um Berichte eines abchasischen Nachrichtenteams. Quelle: Vesti.ru, Autor: Jewgenij Poddubnyj

Das Filmteam, welches diese Reportage erstellte, gehört zur russischen staatlichen Fernseh- und Radiogesellschaft (WGTRK), ausgestrahlt wurde der Beitrag auf Rossija und im Internet auf Vesti.ru publiziert. Das ist in etwa wie ARD und SPON. Man kann nur hoffen, dass wenigstens diese Reportage kraft ihrer Autorität und auch Professionalität ein wenig im deutschsprachigen Raum bekannt wird.

Schon seit anderthalb Jahren herrscht in Syrien Krieg. Eine endlose Folge von Sondereinsätzen, Siegen und Rückzügen, die Konfrontationen zwischen Regierungstruppen und bewaffneter Opposition – mit der Waffe in der Hand und im Äther der Fernsehkanäle weltweit. Kämpfe lokaler Bedeutung werden auch außerhalb der Landesgrenzen besprochen, denn der Ausgang dieses Krieges wird nicht nur für Syrien Folgen haben. Die Situation vor Ort spaltet die Welt. Der innere Konflikt hat zweifelsohne globale Folgen. Ein Filmteam des russischen Staatsfernsehens hat 2 Monate an vorderster Front mit den Soldaten der syrischen Armee und den Bewohnern der umkämpften Gebiete verbracht, um Antworten auf schwierige Fragen zu finden: gegen wen kämpft die syrische Armee? Wofür kämpft die bewaffnete Opposition? Und warum gibt es so viele Parteien, die an diesem Konflikt interessiert sind?

Dieser Film entstand nicht in einem Studio, sondern unter Feldbedingungen, um das, was hier vor sich geht, möglichst genau zu vermitteln. Der Kampf um Syrien – ein Bericht von vorderster Front.

Veröffentlicht am 24.09.2012 von 

UN-Sonderbeauftragter Brahimi spricht von 5000 Söldnern in Syrien – Rund 5000 ausländische Söldner kämpfen derzeit gegen die Regierungstruppen in Syrien.

Syrien aktuell: Massaker unter falscher Flagge. – Täglich erreichen uns Meldungen von Massakern aus syrischen Städten. Und täglich berichten die Medien davon, wie syrische Soldaten dafür verantwortlich sein sollen.

Syrien aktuell: Tagesschau setzt weiter auf Kriegspropaganda gegen Syrien und Zensur – Die gestrige Genfer Erklärung zu Syrien ist für zionistische Kriegsfanatiker schwer zu verdauen.

Syrien aktuell: KenFM in Gespräch mit Meral Al Mer – Ken Jebsen spricht mit der Reporterin Meral Al Mer. Sie befindet sich direkt an der türkisch-syrischen Grenze am Flüchtlingslager Rayhanly, das sich im Moment in der Auflösung befindet.

Berichterstattung über die Ereignisse in Syrien – „Al Jazeera“ entstellt Tatsachen – Der Fernsehkanal „Al Jazeera“, der der Regierung Katars gehört, entstellt bei der Berichterstattung über die Ereignisse in Syrien absichtlich die Tatsachen.

Situation in und um Syrien: Das Syrienproblem muss friedlich gelöst werden. – Das Syrienproblem muss friedlich gelöst werden – eine geopolitische Betrachtung der Situation in und um Syrien.

Und ihr denkt, es geht um einen Diktator – Die Reaktionen auf den Syrien-Konflikt offenbaren die geopolitische Ahnungslosigkeit mancher deutscher Kommentatoren: Zehn Minuten Nachhilfe aus gegebenem Anlass können nicht schaden.

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Wenn nicht die Schuppen von den Augen der Amerikaner fallen, sind die Amerikaner verloren.

Posted by Maria Lourdes - 28/09/2012

„Amerika – das ist die Entwicklung von der Barbarei zur Dekadenz ohne den Umweg über die Kultur.“ Georges Clemenceau in Versailles 1919.

Georges Clemenceau  war ein französischer Journalist, Politiker und Staatsmann. Während der Dritten Republik war er einer der führenden Vertreter des bürgerlich-liberalen Parti radical. Er trat als Fürsprecher einer Wiederaufnahme des Verfahrens gegen Alfred Dreyfus sowie als Befürworter einer harten Politik gegenüber Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg hervor. Seine Einschätzung über Amerika -gemeint waren hier die Vereinigten Staaten von Amerika (USA), ist wahrlich nicht von der Hand zu weisen!

Eine Kultur der Täuschung – Ein Artikel von Paul Craig Roberts, erschienen bei antikrieg.com

Den größten Verdruss bereiten dem Schreibenden Leser, die reflexartige Antworten von sich geben. Natürlich sind das nicht alle Leser. Einige Leser denken nach und geben Unterstützung. Andere bedanken sich, weil ihre Augen geöffnet worden sind. Die Mehrheit ist jedoch zufrieden, wenn ein Autor ihr sagt, was sie hören will, und ist unzufrieden, wenn er schreibt, was sie nicht hören will.

Für die Linke ist Ronald Reagan der große Buhmann. Die Linken verstehen die angebotsorientierte Wirtschaft nicht als makroökonomische Innovation, die die Stagflation bewältigte, indem sie die Auswirkungen der Steuerpolitik auf kumulierte Nachfrage nutzte. Stattdessen sehen sie „Tröpfelwirtschaft“ und Steuerkürzungen für die Reichen. Linke verstehen nicht, dass die Reagan-Administration in Grenada und Nicaragua intervenierte, um den Sowjets zu signalisieren, dass es keine sowjetische Expansion oder neue Klientenstaaten mehr geben würde und dass es Zeit sei, über das Ende des Kalten Krieges zu verhandeln. Stattdessen betrachten Linke Reagan als Verursacher der Herrschaft des einen Prozents und der Kriege der Neokonservativen um die Weltherrschaft der Vereinigten Staaten von Amerika.

1981 bedeutete Einschränkung der Inflation den Zusammenbruch des nominellen Bruttosozialprodukts und der Steuereinkommen. Das Ergebnis wären Budgetdefizite – ein Dorn im Auge von Republikanern – während der Zeit der Neukonsolidierung gewesen. Den Kalten Krieg zu beenden bedeutete den Militär/Sicherheitskomplex zu beschneiden und beschwor in konservativen Kreisen das Gespenst des „Antichrist“ Gorbatschow, der Reagan hinters Licht führte und die Weltherrschaft übernahm.

Bei der Verfolgung seiner beiden Hauptziele stand Reagan im Widerspruch zu seiner eigenen Wählerschaft und verließ sich auf Rhetorik, um seine Wählerschaft bei der Stange zu halten. Die Linke hörte die Rhetorik, verstand aber nicht, was in Wirklichkeit getan wurde. Wenn ich diese Fakten erläutere, die einfach und reichlich dokumentiert sind, senden einige links Eingestellte herablassende und beleidigende e-mails, in denen sie mir mitteilen, dass sie sich auf den Tag freuen, an dem ich aufhöre, bezüglich Reagans zu lügen und über Reagan die Wahrheit sage wie über alles andere.

„Reflexartig liberal“ ist ein Lieblingssager von Konservativen. Konservative können allerdings genau so reflexartig sein. Wenn ich mich gegen Washingtons Kriege, die Folterung von Gefangenen und die Aufhebung von Bürgerrechten äußere, sagen mir einige von den Rechten, dass ich, wenn ich Amerika so sehr hasse, nach Kuba gehen soll. Viele Republikaner können einfach nicht verstehen, dass wenn Bürgerrechte der willkürlichen Entscheidung der Regierung unterliegen, es keine bürgerlichen Freiheiten mehr gibt. Das fahnenschwenkende Element der Bevölkerung neigt dazu, Loyalität gegenüber dem Land mit Loyalität gegenüber der Regierung zu verwechseln, natürlich außer es sitzt ein Demokrat im Weißen Haus.

Rational macht es für Leser keinen Sinn zu glauben, dass ein Autor, der sie in einer Angelegenheit belügt, ihnen über eine andere die Wahrheit sagen wird. Aber so lange sie hören, was sie hören wollen, ist es die Wahrheit. Wenn sie es nicht hören wollen, ist es eine Lüge. Beide, Rechte wie Linke, verwechseln auch Erläuterungen mit Rechtfertigungen.

Wenn ein Autor über die Gefahren schreibt, denen wir als Gesellschaft ausgesetzt sind und deren Auswirkungen, dann ist es sehr entmutigend für den Autor, wenn er weiß, dass viele Leser nicht zuhören, außer wenn es das ist, was sie hören wollen. Diese Entmutigung ist genau das, was keinem, der die Wahrheit sagt, erspart bleibt, weshalb es auch nur so wenige gibt, die das tun.

Das ist ein Grund dafür, dass ich vor ein paar Jahren mit dem Schreiben aufhörte. Ich fand, dass solide Fakten und einwandfreie Analyse nicht in gehirngewaschene und geschlossene Ansichten eindringen konnten, die nach Rechtfertigung suchten, um das Weltbild fest verschlossen zu halten gegenüber beunruhigenden Wahrheiten. Amerikaner wollen lieber eine Rechtfertigung ihrer Glaubensvorstellungen als die Wahrheit. Der Erfolg von Zeitungs- und TV-Experten beruht auf der Verbindung mit einer prominenten Ansicht oder Interessengruppe, der man dient. Diejenigen, denen er dient, machen den Schreiber oder Redner erfolgreich. Ich habe nie viel von dieser Art von Erfolg gehalten.

Erfolg als Hure ist jedoch die einzige Art von Erfolg, die heutzutage in Washington oder in den Medien vorkommen kann. Diejenigen, die sich weigern sich zu prostituieren, erregen Bedauern und Anprangerung, nicht Bewunderung. Vor ein paar Jahren rief mich ein Bekannter aus der Studienzeit an einer Universität im Nordosten an, um mir zu sagen, dass er vor kurzem mit einigen meiner ehemaligen Kollegen in Washington beim Lunch war. Als er sich nach mir erkundigte, bekam er die Antwort: „der arme Craig, wäre er nicht zum Kritiker geworden, wäre er zig Millionen Dollars wert wie wir.“

Ich antwortete, dass meine ehemaligen Kollegen zwifellos recht hatten. Mein Bekannter sagte, er habe nicht mitbekommen, dass er mit einem Haufen von Prostituierten beim Lunch gesessen sei. Der Anreiz dafür, die Wahrheit zu sagen und die Belohnung dafür, dass man das macht, sind sehr dürftig. Und das nicht nur für Autoren, sondern auch für Wissenschaftler und Experten, die viel mehr Geld verdienen können, wenn sie lügen, als wenn sie die Wahrheit sagen. Wie sonst hätten wir es zu genmanipulierten Organismen gebracht, zur Auslagerung von Arbeitsplätzen, zur „unitären Exekutive“ und zu einem deregulierten Finanzsystem? Eine sehr lukrative Karriere lässt sich machen, wenn man als Experte bei zivilen Gerichtsverfahren aussagt. Es ist Teil der amerikanischen Romanze mit der Lüge, dass Experten, die von den Kontrahenten in einem Zivilverfahren gekauft werden, wie die Gladiatoren kämpfen, die auf das „Daumen nach oben“ von der Jury aus sind.

Oder nehmen wir den Kongress. Die zwei Abgeordneten, die für die Verfassung und Wahrheit in der Regierung aufgestanden sind, werden bald gegangen sein. Ron Paul tritt zurück, und Dennis Kucinich wurde abgewählt. Was den Senat betrifft, so stimmten diese umsichtigen Persönlichkeiten mit 90:1 dafür, dem Iran den Krieg zu erklären, wie der einzige Abweichler, Rand Paul, ausführte. Der Senat ist sich sehr wohl bewusst, obwohl nur wenige das öffentlich zugeben werden, dass die Vereinigten Staaten von Amerika völlig frustriert und in ein Patt, wenn nicht in eine Niederlage in Afghanistan geraten und nicht imstande sind, die Taliban zu unterwerfen. Ungeachtet dessen will der Senat einen Krieg gegen den Iran, einen Krieg, welcher leicht noch viel weniger erfolgreich verlaufen könnte. Offensichtlich belügt der Senat nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch sich selbst.

Letzte Woche ließ der Chef des Pentagons Panetta China wissen, dass die neuen Marine-, Luftwaffen und Heeresstützpunkte rund um China nicht gegen China gerichtet sind. Was sonst könnte der Zweck der neuen Stützpunkte sein? Washington ist so ans Lügen gewöhnt und dass ihm geglaubt wird, dass Panetta in der Tat glaubt, dass China seine völlig durchsichtige Lüge glauben wird. Panetta hat China mit den Amerikanern verwechselt: Sag ihnen, was sie hören wollen, und sie werden es glauben.

Amerikaner leben in einer Matrix von Lügen. Sie haben es selten mit einer wahrheitsgemäßen Aussage zu tun. Es gibt keinen Beweis, dass die Amerikaner noch den Unterschied zwischen der Wahrheit und einer Lüge erkennen können. Die Amerikaner gingen diesen und noch mehr Lügen auf den Leim: Saddam Hussein hat Massenvernichtungswaffen und Beziehungen zu al Qaeda. Saddam Husseins Soldaten nahmen in Kuwait Babies aus Incubatoren und warfen sie auf den Boden. Gaddafi gab seinen Soldaten Viagra, damit sie besser libysche Frauen vergewaltigen konnten. Iran betreibt ein Atomwaffenprogramm. Change – yes we can!

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind „das unentbehrliche Land.“ Amerika ist pleite aufgrund von Lebensmittelmarken und Sozialhilfe, nicht aufgrund von Kriegen, Bankster-Freikäufen und einer versagenden Wirtschaft. Russland ist Amerikas Feind Nummer eins. China ist Amerikas Feind Nummer eins. Iran ist ein terroristischer Staat. Auslagerung von Arbeitsplätzen ist freier Markt und gut für die Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika. Israel ist Amerikas loyalster Verbündeter. Die Raketenstellungen der Vereinigten Staaten, die Russland umgeben, sind nicht gegen Russland gerichtet. Das Südchinesische Meer ist für die Vereinigten Staaten von Amerika ein Gebiet von nationalem Interesse. Finanzmärkte regulieren sich selbst.

Die Liste hat kein Ende. Lügen dominieren jede politische Diskussion, jede politische Entscheidung. Die erfolgreichsten Menschen in Amerika sind Lügner.

Die endlosen Lügen haben zu einer Kultur der Täuschung geführt. Und das ist es, warum Amerika verloren ist. Die Überzeugungen vieler Amerikaner, vielleicht einer Mehrheit, bestehen aus Lügen. Diese Überzeugungen sind zu emotionalen Krücken geworden, und die Amerikaner werden kämpfen, um die Lügen zu verteidigen, die sie glauben. Die Unfähigkeit der Amerikaner, Fakten zu akzeptieren, die ihren Überzeugungen widersprechen, ist der Grund dafür, dass das Land führungslos ist und bleiben wird. Wenn nicht die Schuppen von den Augen der Amerikaner fallen, sind die Amerikaner verloren.


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Blogger werden zunehmend geblockt – EU will Internet nach chinesischem Vorbild

Posted by Maria Lourdes - 26/09/2012

Zensur, Netzausfall, Verhaftungen und Mord – auch 2012 ist die Vorstellung vom freien Internet in vielen Ländern eine Utopie. Das zeigt der “Freedom of the Net”-Bericht. Quelle: medien-luegen

Uneingeschränkter Zugang zu Informationen, freie Rede und ein ungehemmter Meinungsaustausch mit anderen Usern im Internet – das ist auch im Jahr 2012 in weiten Teilen der Welt nur ein Ideal. Die US-Nichtregierungsorganisation Freedom House kommt in ihrem Bericht Freedom of the Net 2012 zu dem Schluss, dass Regulierung und Zensur im Internet zunimmt und dass das Vorgehen von Regierungen gegen Blogger, Journalisten und Aktivisten immer brutaler wird.
Sowohl die Zahl technischer als auch die physischer Attacken gegen Onlinejournalisten, Blogger und andere Internetnutzer ist gestiegen. Vor allem Onlinejournalisten sind demnach stärker in den Fokus der Regimes gerückt. Gleichzeitig werden die physischen Angriffe brutaler.

Um freie Rede und Online-Aktivismus im Keim zu ersticken, werden kritische Inhalte von Regierungen häufig gefiltert und blockiert. Vermehrt ließen sie auch das gesamte Netz oder bestimmte Telefonnetze sperren. Etwa wenn Massenproteste stattfanden oder sich ankündigten sowie in Zeiten bestimmter politischer Ereignisse.
Die Kontrollmethoden von Regierungen werden dabei immer effektiver. In fast einem Viertel der untersuchten Länder engagierten die Regimes im großen Stil Blogger, die in ihrem Sinne Inhalte verbreiteten, Meinung machten und nationale sowie internationale Seiten auf regierungskritische Inhalte scannten und gegebenenfalls kommentierten.

Clean IT : Die EU-Kommission will das Internet überwachen und filtern, ganz ohne Gesetze

Europäische Internet-Anbieter sollen alle Internet-Verbindungen überwachen und bestimmte Inhalte herausfiltern. Das schlägt das Clean IT Projekt in einem internen Entwurf vor. Im Kampf gegen den Terrorismus sollen Firmen freiwillig ihre Geschäftsbedingungen verschärfen, am Gesetzgeber vorbei.

 

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Anti-Islamfilm: Aufstände und Medienlügen verschleiern Völkermord an Muslimen

Posted by Maria Lourdes - 25/09/2012

Ein Artikel von Gideon Polya (Foto links)  – Original: Anti-Islam Movie: Riots & media lying obscure Muslim Holocaust – Übersetzt von  Ellen Rohlfs – erschienen bei tlaxcala-int.org. 

Der Anti-Islam-Film hat die muslimische Welt schwer beleidigt, was zu gewalttätigen Aufständen rund um den Globus geführt hat. Gewalt ist falsch, kontraproduktiv und dient nur den Interessen des fürchterlich gewalttätigen und tödlichen US-Staatsterrorismus, dem britischen Staatsterrorismus, dem französischen Staatsterrorismus und dem israelischen Apartheid-Staatsterrorismus.

Muslime müssen die Welt entschlossen über den Muslim Holocaust von über 12 Millionen Muslimen informieren: durch Gewalt ( 3,6 Mill.), durch kriegsbedingte Entbehrung( 8,9 Mill.). wurden in dem nach 1990 zionistisch unterstützten US-Krieg gegen Muslime getötet. Man kann mit Berechtigung annehmen, dass der muslimische Zorn gegen die USA und den Westen , der jetzt hoch kocht und zu gewalttätigen Aufständen führt, nicht nur mit dem äußerst widerlichen und beleidigenden amerikanisch anti-muslimischen Film zusammenhängt, sondern auch mit den von Zionisten unterstützten US-Krieg gegen Muslime, der seit 1990 (bis jetzt) über 12 Millionen Muslime durch Gewalt oder kriegsbedingte Entbehrung getötet hat.

Diese Brutalität stellt einen muslimischen Holocaust dar (Ein Holocaust: der Tod einer großen Anzahl von Menschen) und tatsächlich ein muslimischer Holocaust, der zweimal größer ist, als der jüdische Holocaust während des 2. Weltkrieges oder der „vergessene“ bengalische Holocaust ( 6-7 Mill. Inder, die Hälfte von ihnen Muslime, die die Briten unter Churchill aus strategischen Gründen verhungern ließen – mit Hilfe der Australier, die die Lebensmittel aus großen Getreidelagern zurückhielten) (s. auch mein Buch „Leichen zählen. Globale vermeidbare Sterblichkeit seit 1950“ und Jane Austen und „Das schwarze Loch der britischen Geschichte“ – jetzt frei erhältlich im Internet)

Dieser anhaltende muslimische Holocaust stellt einen muslimischen Völkermord dar, ein Völkermord, der nach §2 der UN-Genozid-Konvention als „ begangener Akt, der im Ganzen oder in Teilen eine nationale, ethnische, rassistische oder religiöse Gruppe absichtlich zu zerstören vorhat;

a) töten von Mitgliedern der Gruppe;

b) schweres körperliches oder psychisches Leid den Mitgliedern einer Gruppe zufügen;

c) absichtlich einer Gruppe Lebensbedingungen auferlegen, die berechnend über sie oder einen Teil von ihr physische Zerstörung bringt;

d) Maßnahmen auferlegen, die dahin zielen, Geburten zu verhindern;

e) die Kinder der einen Gruppe zwangsweise in eine andere bringen.

Srebrenica, Bosnien, 2007: Beerdigung einiger der Opfer des Massakers vom Juli 1995

Muslime sind tausend Jahre lang die Opfer von vom Westen initiierten Massenmordvorfällen geworden: z.B. der Massenmord der Menschen in Jerusalem durch die Kreuzfahrer am 15. Juli 1099 – mehr als 70 000 tote muslimische Kinder und Frauen wurden allein in der Omarmoschee in Jerusalem gefunden. 1492 wurden Millionen Muslime (und Juden) getötet oder aus Spanien vertrieben und machte so einer blühenden Kultur des maurisch-jüdischen Spanien ein Ende. Millionen Muslimen wurden in den folgenden Jahrhunderten auf Grund der Ausdehnung des russischen Empire in Asien, des britischen, französischen, spanischen und portugiesischen Empire in Afrika und Asien und durch das holländische Empire in Südostasien getötet ( was heute vor allem Indonesien ist). ( und die Deutschen mit dem Genozid an den Hereros, 1904?)

Doch alle Muslime haben seit 1945 mit dem entsetzlichen Neokolonialismus des Westens, und der US-Hegemonie zu tun, so auch mit dem Genozid in großem und blutigem Ausmaß. Nach UN-Statistiken ( seit 1950) gab es durch auferlegte Entbehrung vermeidbare Todesfälle im Ganzen 1,3 Milliarden in der Welt, 1,2 Milliarden für die nicht-europäische Welt und 0.6 Milliarden für die muslimische Welt, ein muslimischer Holocaust 100 mal schlimmer, als der jüdische Holocaust während des 2. Weltkriegs ( 6 Mill.) oder den „vergessenen bengalischen Völkermord während es 2. Weltkriegs (6-7 Millionen Inder, die Hälfte von ihnen Muslime, die die Briten absichtlich Hungers sterben ließen.)

Während der letzten zwei Jahrzehnte fand ein entsetzlicher neocon-amerikanisch und zionistisch imperialistisch muslimischer Holocaust in Afghanistan und im Irak statt, in dem Großbritannien, die Nato, die Apartheid Israel und Australien auf verschiedene Weise teilgenommen haben und der seit 1990 12 Millionen Muslimen durch Gewalt oder kriegsbedingte Entbehrung das Leben gekostet hat. ….
(…)

Der verstorbene jüdisch-britische Nobelpreisträger Harold Pinter vertritt den Standpunkt, dass es gerecht sei, gegen Bush und Blair vor dem Internationalen Gerichtshof Klage zu erheben (Übrigens auch Erzbischof Tutu) : „Die Invasion des Irak war die Tat eines Banditen, ein Akt von offensichtlichem Staatsterrorismus, der absolute Verachtung für das Konzept des Internationalen Rechtes demonstrierte. Der Überfall war eine willkürliche militärische Aktion, die von einer Reihe von Lügen und unglaublicher Manipulation der Medien und so auch der Öffentlichkeit gedeckt war; es war ein Akt, der die amerikanische militärische und wirtschaftliche Kontrolle des Nahen Ostens zu konsolidieren beabsichtigte. Eine schreckliche Beteuerung der militärischen Kräfte, die für den Tod und die Verstümmelung von Tausenden und Abertausenden unschuldiger Menschen verantwortlich sind. Wir brachten Folter, Streubomben, Depleted Uranium, unzählbare Akte von wahllosem Mord, Elend, Degradierung und Tod zum irakischen Volk und nannten dies „Freiheit und Demokratie in den Nahen Osten bringen“.

Wie viele Menschen muss man getötet haben, um als Massenmörder oder Kriegsverbrecher bezeichnet zu werden? 
Einhunderttausend? Das sind mehr als genug, würde ich denken. ….

Wer darüber schweigt, tötet mit – Schweigen ist Mittäterschaft . Drum bitte ich jeden, darüber zu reden. Der muslimische Völkermord wird nicht aufhören, bis den Menschen die schrecklichen Dimensionen dieser anhaltenden Brutalitäten bewusst ist ….

Danke Tlaxcala – Quelle: mwcnews.net – Artikel in Tlaxcala veröffentlicht: tlaxcala-int.org

Linkverweis:

Aufruf von Obama: Werbespot wendet sich an das pakistanische Volk! Artikel bei Maria Lourdes.

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Der größte wissenschaftliche Betrug des 20. Jahrhunderts – Einstein, der Blender.

Posted by Maria Lourdes - 23/09/2012

Von C. Galicia. Das spanische Original EL MAYOR FRAUDE CIENTÍFICO DEL SIGLO XX – EINSTEIN, EL BRIBÓN wurde am 12.09.2009 auf Crux et Gladius publiziert. Übersetzung durch Ruy Díaz. Gefunden bei verbotenesarchiv – Da teilweise zunächst vom Deutschen ins Spanische übersetzte Zitate hier rückübersetzt wurden, entsprechen sie möglicherweise nicht dem dt. Originalwortlaut.

Der größte wissenschaftliche Betrug des 20. Jahrhunderts – Einstein, der Blender.

Mythen können einen wahren Kern haben, aber genauso gut können sie aus Lügen errichtet sein. Letzteres ist bei Albert Einstein der Fall.

Auch wenn die herrschende Meinung ihn heutzutage als Vorkämpfer für den Frieden und Muster menschlicher Güte darstellt und ihm der Ruf anhaftet, das größte Genie der Weltgeschichte gewesen zu sein, ist sein Heiligenschein nur aufgesetzt.

Dieses Kind ist zurückgeblieben

Das Urteil des Arztes lastete wie ein Stein auf Pauline, der Mutter des kleinen Albert, der als Vierjähriger kaum mehr als einige vereinzelte Worte stammeln konnte. Jahre später wurde seine Schwester Maya geboren, die bedeutend aufgeweckter und intelligenter war, was mit zu Alberts komplexbeladenem, gehemmtem und nachtragendem Charakter beitrug, ihn aber auch, Jung und Adlers Gesetz der Kompensation entsprechend, ein tief verwurzeltes Geltungsbedürfnis entwickeln ließ, das ihn sein Leben lang begleiten sollte und welches er stets durch einen unschuldig-harmlosen Habitus zu vertuschen versuchte. Jeder Misserfolg steigerte seine Selbstgerechtigkeit und seine Aufmüpfigkeit.

Noch vor der Pubertät beschuldigte er das deutsche Erziehungssystem, ihn mit falschen religiösen Lehren betrogen zu haben (wobei anzumerken ist, dass er auch kein rechtgläubiger Jude war). Mit fünfzehn Jahren fälschte er ein ärztliches Gutachten, um nicht am Unterricht teilnehmen zu müssen, und mit siebzehn gab er die deutsche Staatsangehörigkeit auf, um sich dem Militärdienst zu entziehen. Später bekannte er selbst „niemals meinem Heimatland (Deutschland) noch meinem Elternhaus oder meinen Freunden angehört zu haben, sondern nur dem „Stamm“ (dem Zionismus)“.

Vielleicht ist dies der Grund dafür, dass er seine älteste Tochter Lieserl zur Adoption freigab, ohne sich den Rest seines Lebens um sie zu kümmern, und dass er seinen geistig behinderten Sohn Eduard in eine psychiatrische Anstalt in der Schweiz abschob, ohne sich weiter für seine Gesundheit und sein Schicksal zu interessieren. In dieses Bild passt auch die entwürdigende Behandlung seiner weiteren Kinder, wie von diesen bezeugt, und seiner beiden Ehefrauen, deren erste er nach einer langen Reihe an Demütigungen und Affären mit anderen Frauen verließ, um dann die zweite auf die gleiche Weise zu beglücken.

Wer mehr über das erbauliche Privatleben dieses „Genies“ erfahren möchte, wird mit Gewinn Roger Highfields und Paul Carters Buch The privates lifes of Albert Einstein lesen. Derselbe Mann, der viermal die Staatsangehörigkeit gewechselt hatte (deutsch, schweizerisch, wieder deutsch, englisch und US-amerikanisch) beklagte sich folgendermaßen:

„Vielleicht ist es mein Schicksal, dass ich überall als ein böses Tier erscheine: Für die Deutschen bin ich ein Jude und für die Engländer ein deutscher Wissenschaftler.“

Am traurigsten ist jedoch, dass der arme Albert Einstein sich mit siebzehn Jahren allein und zurückgesetzt fühlen musste, weil ihm sein sehnlichster Wunsch verwehrt blieb: ein Geigenvirtuose zu sein. Obwohl seine reiche, jüdische Familie ihm die besten Musikschulen in München, Mailand und Aarau bezahlte […] musste er sich zu diesem Zeitpunkt eingestehen, dass er niemals mehr als ein mittelmäßiger Geiger sein würde. Es war unvermeidlich. sich nach etwas anderem umzusehen. Sein Ziel war es, um jeden Preis Erfolg im Leben zu haben. Er beschloss, ein hochgelehrter Mathematiker zu werden. Trotz der äußerst bescheidenen Leistungen, die er am Gymnasium erbracht hatte, gelang es ihm im darauffolgenden Jahr, am prestigereichen Polytechnikum in Zürich zugelassen zu werden.

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Der Diktator, über den Sie nichts wussten.

Posted by Maria Lourdes - 22/09/2012

Original: The dictator you didn’t know about – Der Diktator, über den Sie nichts wussten – 

Ein Artikel von Stephen Gowans (Ein Blogger aus Kanada, spezialisiert auf US-Außenpolitik – seinen Blog finden sie hier) - Übersetzung von Susanne Schuster, erschienen u.a. bei einarschlereth.blogspot.se

Er ist ein virtueller Diktator, der einen von seiner eigenen ethnischen Gruppe kontrollierten virtuellen Ein-Parteien-Staat regiert. Es stimmt zwar, dass er mehrmals gewählt worden ist, doch er verlässt sich auf Gewalt und Einschüchterung, um „unglaublich einseitige Wahlen“ zu gewinnen. (1) In der letzten Wahl gewann seine Partei alle bis auf zwei von 546 Sitzen im Parlament. (2)
Als Anhänger der Opposition gegen einen seiner unglaubwürdigen Wahlsiege protestierten, befahl er Regierungstruppen, das Feuer zu eröffnen: „Sie töteten 193 Menschen und verletzten Hunderte. Tausende Oppositionsführer und –anhänger wurden zusammengetrieben und inhaftiert.“ (3) Oppositionellen, die nicht eingesperrt wurden, hat man den Zugang zu Nahrungsmittelhilfe, Arbeitsstellen und anderen sozialen Vorteilen verweigert. (4)

Ein Aufstand gegen sein Regime wurde mit „brutalen Kampagnen“ einschließlich Vergewaltigung und der Tötung von Angehörigen seiner eigenen Volksgruppe niedergeschlagen. (5) Im vergangenen Jahr wurde zwei westliche Journalisten zu einer 11-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt wegen ihrer Berichterstattung über Rebellengruppen, die für den Sturz seines tyrannischen Regimes kämpften. (6) Im Jahr 2006 schickte er dann seine Streitkräfte in ein Nachbarland, um es militärisch zu besetzen, denn es war schwach und unfähig, sich selbst zu verteidigen.

Baschar al-Assad von Syrien?

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Islamfeindlicher Anzeiger in der New- Yorker U-Bahn

Posted by Maria Lourdes - 22/09/2012

Eine Plakat-Kampagne beginnt am Montag, 24. September 2012 in der New Yorker U-Bahn. Man kann auf den Plakaten lesen:

«In jedem Krieg zwischen zivilisierten Menschen und den Wilden, unterstützen Sie die zivilisierten Menschen. Unterstützen Sie Israel. Besiegen Sie den Dschihad. »

Diese Kampagne wird von der American Freedom Defense Initiative (AFDI), einem pro-Israel-Verein gefördert, die durch verschiedene Mittel versucht, die Abscheu des Islam zu fördern.

Quelle: voltairenet.org Übersetzung Horst Fröhlich – auch veröffentlicht bei marialourdesblog

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China-USA: Der programmierte Krieg – Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann es zu einer direkten Konfrontation der beiden Supermächte kommen wird.

Posted by Maria Lourdes - 20/09/2012

Was den Gegner dazu bewegt sich zu nähern, ist die Aussicht auf Vorteil. Was den Gegner vom Kommen abhält ist die Aussicht auf Schaden – Sunzi, (um 500 v. Chr.) chinesischer General und Militärstratege, »Die Kunst des Krieges«

Der amerikanisch-chinesische Wirtschaftskrieg ist längst im Gange. Auch politisch und militärisch rüsten beide Seiten zum großen Showdown. Während Washington das Reich der Mitte durch einen Ring von Militärbasen in Schach zu halten sucht, geht Peking strategische Allianzen ein, etwa in der Shanghai Cooperation Organization, zu der auch Russland zählt. Politisch unterstützen die USA Chinas asiatische Rivalen Japan und Indien, während die Chinesen wichtige Stellungen in Afrika und Lateinamerika erobern. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann es zu einer direkten Konfrontation der beiden Supermächte kommen wird. 

Pleitestaat USA macht Druck auf China – doch China widersetzt sich. Quelle: nocheinparteibuch

Nachdem die Philippinen vor ein paar Monaten wegen ein paar strittiger aus dem südchinesischen Meer ragender Felsbrocken plötzlich die Streitaxt gegen China ausgepackt haben, macht Japan nun überraschend das gleiche wegen ein paar strittiger Felsbrocken im ostchinesischen Meer. Wer sich nur von Propaganda-Outfits aus dem Bereich der G7-Staaten und ihrer Vasallen informieren lässt, kann nicht verstehen, was da passiert. Von wütenden Protesten über geschlossene Firmen, Drohungen mit Handelssanktionen, die Entsendung von Kriegsschiffen bis hin zur Möglichkeit eines umfassenden Krieges zwischen der zweit- und der drittgrößten Wirtschaftsmacht der Erde reichen die Schlagzeilen zu dem, was an Verwerfungen wegen eines Streites um ein paar Felsbrocken bereits geschehen ist und noch anstehen könnte.

Auch die Tatsache, dass in den Wirtschaftszonen um die Felsbrocken tief unter dem Meeresboden Vorräte an Öl und Gas liegen, reicht als rationale Erklärung für das Riskieren von Krieg zwischen einigen der größten Handels- und Militärmächten der Erde nicht aus. Bereits eine vergleichsweise leichte Beschädigung der Geschäftsbeziehungen mit China würde alle ökonomischen Vorteile, die sich die Philippinen und Japan durch eine unilaterale wirtschaftliche Ausbeutung der Umgebung der Inseln erhoffen könnten, in wirtschaftliche Nachteile umwandeln, von den wirtschaftlichen Kosten eines Krieges ganz zu schweigen. Die chinesisch-japanischen Wirtschaftsbeziehungen sind Hunderte von Milliarden Dollar jährlich schwer, und der jährlich um mehrere Hundert Milliarden Dollar wachende chinesische Binnenmarkt ist für zahlreiche japanische Unternehmen die einzige vielversprechende Wachstumsperspektive. Sollte dieser Markt durch anti-japanische Abneigungen in China ernsthaft gestört werden, würde Japan nach jahrzehntelanger Stagnation und Tsunami-Schäden voraussichtlich erneut in eine nachhaltige Rezession sinken, aufgrund der hohen Staatsverschuldung eine heftige Geldentwertung erleben und bliebe aufgrund von Euro- und Dollarkrise auch ohne alternative kurzfristige Perspektive für eine Erholung. China hingegen würde aufgrund seines gigantischen Wachstums, selbst wenn die Beziehungen mit Japan komplett zusammenbrechen würden, nur ein vorübergehend etwas verlangsamtes Wachstum spüren.

Bei den Philippinen ist es noch drastischer. Sollten die Beziehungen der Philippinen zu China vollständig zusammenbrechen, würden die ohnehin armen Philippinen in ihrer Entwicklung weit zurückgeworfen. China ist für die Philippinen nicht nur der wichtigste Exportmarkt, sondern auch finanzkräftiger Investor und wichtiger Devisenbringer durch Touristen und durch Unterstützungen für die Familie in der philippinischen Heimat von im, aus philippinischer Sicht gesehen, wohlhabenden China tätige philippinische Arbeitsmigranten. Die Philippinen könnten diesen Verlust an Devisen auch bei der optimitistischen Sichtweise, dass China seine Gebietsansprüche nicht militärisch verteidigen wird, nicht annähernd durch potenzielle Einnahmen aus Ölförderungslizenzen im Gebiet der strittigen Inseln ausgleichen. Auf China hingegen würde sich ein Zusammenbruch der philippinisch-chinesischen Beziehungen praktisch überhaupt nicht auswirken.

Die Philippinen und Japan handeln mit ihrem unilateralen Vorgehen bezüglich der Aneignung der strittigen Inseln also ganz offensichtlich gegen ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen. Dabei war zuvor bereits durchaus die Einsicht da, dass eine multilateral einvernehmliche Nutzung der strittigen Inseln und ihrer Umgebung der richtige Weg ist, um den Streit zu einem positiven Ausgang zu führen und aus dem Reichtum gemeinsamen Vorteil zu ziehen. Die Philippinen beispielsweise hatten – kaum zehn Jahren ist es her – ach langen Verhandlungen gemeinsam mit China und anderen beteiligten Staaten eine Erklärung unterschrieben, in der sie sich zu multilateral abgestimmten Vorgehen bezüglich der strittigen Inseln bekannten.

Die westliche Propaganda unterschlägt systematisch den Hintergrund dessen, weswegen die Philippinen und Japan ganz plötzlich über diese Felsbrocken in Streit mit China geraten sind. Exemplarisch ist dafür die staatliche deutsche Märchenschau, deren anti-chinesische Korrespondentin Ruth Kirchner vom ARD-Hörfunkstudio Peking mit der Überschrift “ Pekings Patrouillenboote erreichen Japans Gewässer” – wobei mit Japans Gewäser die umstrittenen Gewässer um die umstrittenen Inseln gemeint sind – und der Behauptung, im Kern gehe es um Rohstoffe, den Konsumenten der Propaganda einzutrichtern versucht, dass die umstrittenen Inseln Japan gehören und irrational wütende Chinesen auf Rohstoffraub aus sind. Konsumenten solcher Propaganda werden gezielt irregeführt und im Dunkeln gelassen. Wie ein kürzlich in der chinesischen Global Times erschienener Artikel zeigt, versteht China hingegen genau, was da bei den umstrittenen Inseln passiert, nämlich dass die Philippinen und Japan die Konflikte um die Felsbrocken nicht aus eigenem Antrieb hochkochen, sondern diese Konflikte Instrumente sind, die die USA aus dem Hut gezaubert haben, um China unter Druck zu setzen.

Der eigentliche Hintergrund des Konfliktes besteht darin, dass China die USA, wenn nichts außergewöhnliches passiert, schon in weniger als zehn Jahren als größte Wirtschaftsmacht der Erde ablösen werden. Die USA versuchen diese Entwicklung aufzuhalten, in dem sie weltweit wirtschaftliche und militärische Konflikte schüren, in die mit China befreundete Staaten und China selbst verwickelt werden sollen, wodurch China geschwächt werden soll und die USA dadurch trotz ihrer katastrophalen wirtschaftlichen Lage noch eine Weile stärkste Macht der Welt bleiben können.

So wurde im letzten Jahr von einer US-geführten Allianz zunächst Libyen zerstört, gleichzeitig Syrien mit einem Terror- und Propagandakrieg angegriffen, Vietnam und die Philippinen dazu gebracht, im südchinesischen Meer die Konfrontation mit China zu suchen und einen Richtungswechsel nach Asien verkündet. In diesem Jahr führen die USA und ihre Vasallen ihren Proxy-Krieg gegen Syrien fort, haben die USA Soldaten in ihren China gegenüberliegenden Vasallenstaat Australien verlegt, haben die USA und ihre Vasallen den Energie- und Finanzsektor des Iran mit weltweiten Sanktionen, die auf eine Sanktionsdrohung gegen China zielen, belegt, haben die USA reichlich Strafzölle gegen chinesische Produkte wie Solarpanelen verhängt und China mit Verfahren vor der WTO überschüttet, und nun hat die US-Kolonie Japan unter anderem durch provozierende “Eigentumsübertragungen” Auseinandersetzungen um die strittigen Inseln im ostchinesischen Meer hochgekocht.

China hat diese Absicht nach der Zerstörung Libyens jedoch erkannt und widersetzt sich dem Druck. Da es den USA nicht um einzelne Sachverhalte oder ideologisch motivierte Punkte geht, sondern die USA ganz offensichtlich aus stretegischen geopolitischen Gründen Konflikt mit China suchen, gibt es für China nur die Möglichkeit, sich entweder den USA in allen Belangen zu unterwerfen und seine Unabhängigkeit und wirtschaftliche Entwicklung in Richtung führender Nation der Welt aufzugeben, oder sich dem Druck der USA zu widersetzen. Und wenn der Entschluss zum Widerstand gegen einen Gegner, der weltweit nach Anlässen zu Konflikten sucht, gefallen ist, dann macht es Sinn, nicht “um des lieben Friedens willen” nachzugeben, sondern sich auf der ganze Linie zu widersetzen und das entschlossen. Gegen einen Gegner, der entschlossen ist, Konflikte zu suchen, hilft die Strategie der Konfliktvermeidung durch nachgeben nicht. Der Gegner wird beliebige Anlässe für Konflikte finden, und jedes Nachgeben wird die Entscheidung zum Widerstand nur noch schwieiger machen.

Genau dieses entschlossene Widersetzen war zunächst im südchinesischen Meer mit der Errichtung der Stadt Sansha im westchinesischen Meer und ist gerade im ostchinesischen Meer mit der Entsendung von Patrouillenbooten zu den Diaoyu/Senkaku-Inseln zu beobachten. Die chinesische Botschaft dabei ist klar: China möchte Kooperation statt Konflikt, wird aber nicht vor Drohungen mit Konflikten nicht in die Knie gehen, auch wenn diese Drohungen von der Supermacht USA ausgehen.

Für Syrien und Iran sind das sehr gute Nachrichten. Entgegen der feuchten Träume der Aggressoren aus den USA, Israel und Saudi Arabien ist es nicht abzusehen, dass China einknicken und Syrien oder den Iran verraten wird. China ist weder bereit, auf sein Wachstum zu verzichten, noch sich den USA zu unterwerfen. Wirtschaftlich ist China inzwischen stark genug, den Druck der USA abzufangen und ihn so umzulenken, dass er sich gegen die Aggrssoren richtet. Und China ist entschlossen: wenn die USA und die sie beherrschenden Zionisten sich nur mit einem Weltkrieg als stärkste Macht der Welt verabschieden wollen, werden sie ihn bekommen.


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Tatort Kinderheim: Ein Untersuchungsbericht – Folter, Vergewaltigung und Missbrauch statt liebevoller Erziehung

Posted by Maria Lourdes - 19/09/2012

Sachbuchautor Hans Weiss liefert einen erschütternden Befund über 135 Kinder- und Jugendheimen und kritisiert auch prominente Mediziner. Bei einigen Heimen habe es sich um regelrechte „Kindergulags“ gehandelt.

Hans Weiss, Studium der Psychologie und Medizinsoziologie in Innsbruck, Wien, Cambridge und London. Seit 1980 freier Journalist und Buchautor in Wien, vor allem bekannt für seine Wallraffiaden sowie Bestseller wie Bittere Pillen, Kursbuch Gesundheit, Schwarzbuch Markenfirmen – Die Machenschaften der Weltkonzerne, Korrupte Medizin, Schwarzbuch Landwirtschaft und gemeinsam mit Ingeborg Lackinger, Schönheit. Die Versprechen der Beauty-Industrie.

Es ist ein „großflächiges Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ – so beschreibt Hans Weiss das, was sich bis weit ins letzte Drittel des 20. Jahrhunderts hinein in Österreichs Kinder- und Jugendheimen ereignet hat. Er berichtet von gefängnisartiger Organisation, Folter, Vergewaltigungen, Prostitution oder medizinischen Versuchen. Quelle: diepresse.com

Der Sachbuchautor, der sich mit Titeln wie „Bittere Pillen“, „Schwarzbuch Markenfirmen“ oder „Schönheit. Die Versprechen der Beauty-Industrie“ einen Namen gemacht hat, hat für sein neues Buch die Vorgänge in 135 Heimen und Internaten – 80 weltliche und 55 geistliche – untersucht. Mit 45 früheren Heimkindern hat Weiss selbst gesprochen, auch bereits erschienene Berichte fließen in sein Buch ein.

Kinder als „Versuchsmaterial“

Bei einigen Heimen habe es sich um regelrechte „Kindergulags“ gehandelt. Mehr als 100.000 Kinder, so Weiss, seien in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in österreichische Heime und Erziehungsanstalten „gesperrt“ worden, viele von ihnen mussten psychische, körperliche oder sexuelle Misshandlung, Demütigung, Folter ertragen. Oder organisierte Vergewaltigungen durch Bundesheeroffiziere oder eigens erdachte Foltermethoden wie „Beinahe-Ertränken“. Frauen, so Weiss, seien ebenso grausam gewesen wie männliche Erzieher.

Dieser Befund ist erschreckend, weitgehend aber bekannt. Neu an Weiss’ Bericht ist, dass er mit bekannten Medizinern hart ins Gericht geht. Er spricht von einer „Wiener Schule der medizinischen Grausamkeit“. Weiss attestiert: „Was tausenden Kindern unter dem Deckmantel ärztlicher Hilfeleistung angetan wurde, war die diskrete Fortsetzung der NS-Psychiatrie“. Statt von Kindern sei von „Versuchsmaterial“ oder „Versuchsgut“ die Rede gewesen.

Weiss schreibt etwa über Berichte, die Psychiaterin Maria Nowak-Vogl selbst habe Kinder körperlich misshandelt, Versuche mit Röntgenstrahlen durchgeführt oder Kindern wegen vorgeblichen Onanierens das Hormon Epiphysan gespritzt. Bettnässende Kinder sollen mit Elektroschocks „behandelt“ worden sein. Auch der prominente Kinderarzt Andreas Rett soll an Kindern zwischen zwei und neun Jahren Hormon- oder Medikamentenversuche (etwa mit Contergan) durchgeführt haben.

Weiss kritisiert auch Erwin Ringel als Verfechter der Elektroschock- und Insulin-Behandlung. Auch wirft er Ringel vor, als beratender Psychiater der Erziehungsanstalt der Justiz für weibliche Jugendliche in Wiener Neudorf, geführt von den Schwestern „zum Guten Hirten“, weggeschaut zu haben. Während Mädchen in verließartigen Räumen eingesperrt worden seien, habe Ringel „liebevolle Schwestern“ gelobt. „Wer Berichte ehemaliger Zöglinge über den Alltag liest, muss zum Schluss kommen, dass Professor Ringel offenbar mit geschlossenen Augen durch die Anstalt tappte“, so Weiss. Der verstorbene Psychiater gilt als Pionier der Suizidprävention und der Einführung der medizinischen Psychologie in Wien.

Tatort Kinderheim: Ein Untersuchungsbericht – Folter, Vergewaltigung und Missbrauch statt liebevoller Erziehung - schockierende Vorfälle in Kinderheimen und Internaten aus der jüngeren Vergangenheit dringen langsam an die Öffentlichkeit.

Jährlich wachsen in Österreich rund 11.000 Kinder in Pflegefamilien, Wohngemeinschaften, Heimen und Kinderdörfern auf. Bis Mitte der 1980er Jahre waren viele Heime wie Gefängnisse organisiert, in denen Kinder geschlagen und gefoltert wurden.

Wer sich wehrte, kam in die Kinderpsychiatrie. Hans Weiss, bekannt für seine sorgfältigen Recherchen, hat konkrete Berichte und Fälle zusammengetragen und eine aufrüttelnde Reportage über ein großflächiges Verbrechen gegen die Menschlichkeit geschrieben.

Tatort Kinderheim: Ein Untersuchungsbericht

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Kinder missbrauchen ist ein fester Bestandteil der israelischen Ideologie, sagt der Menschenrechtsverteidiger Rifat Odeh Kassis

Posted by Maria Lourdes - 19/09/2012

Die systematische Entrechtung der Palästinenser durch Israel in nahezu allen Lebensbereichen ist seit vielen Jahrzehnten das Kernproblem in der Palästina­frage. Hochexplosiv wird dieses Thema im Zusammenhang mit Missbrauch und Gewalt gegen palästinensische Kinder, sagt Maria Lourdes!

Rifat Kassis (RK) ist der Direktor von ‘Defence for Children International-Palestine Section’ (DCI) 2010 interviewte ich (Adri Nieuwhof, Foto li.) Rifat Kassis über die Arbeit seiner Organisation und die spezielle Situation der palästinensischen Kinder, die unter Besatzung aufwachsen.

Ich interviewte ihn diese Woche noch mal über die Bekenntnisse israelischer Soldaten über die Misshandlung  wie dies in einer neuen Broschüre der israelischen Organisation ehemaliger Soldaten Breaking the Silence (Das Schweigen brechen) steht. Die beunruhigenden Verletzungen der Kinderrechte durch die Soldaten fanden zwischen 2005 und 2011 statt.

Adri Nieuwhof – AN: Haben Sie den Bericht von Breaking the Silence (BtS) gelesen, also die Zeugnisse über die Misshandlung von palästinensischen Kindern durch israelische Soldaten? Was war Ihr erster Eindruck, als sie ihn lasen?

Rifat Kassis – RK (Foto re.) Als eine Organisation, die vor Ort arbeitet und als einer, der israelische Verletzungen der palästinensischen Kinderrechte beobachtet und dokumentiert, waren die Enthüllungen des Berichtes von Breaking the Silence nichts Neues.

Aber mein erster Eindruck war – da ich während meiner Arbeit mit DCI-Palestine oft darüber nachdenke – dass diese Praktiken nicht nur die palästinensischen Kinder betreffen.

Vielmehr wirken sie sich nicht nur auf die israelischen Soldaten selbst aus, sondern auch auf die israelische Gesellschaft im Ganzen; am Ende des Tages kehren diese Soldaten nach Hause zurück und befassen sich mit ihren eigenen Kindern oder Kleinkindern als veränderte Männer und Frauen.

Sie werden unweigerlich von ihrer Rolle in der Besatzung beeinflusst und sie mögen die Folgen auf ganz verschiedene Weisen an den Tag legen: sie werden z.B. mit ihren Kindern gewalttätiger umgehen oder verhalten sich auf unterschiedliche und gegensätzliche Art und Weise, das sich auf ihr gesamtes psychologisches Wohlbefinden auswirkt.

Stimmen die von Breaking the Silence beschriebenen Praktiken überein mit den Daten und Beobachtungen von DCI-Palestine?

Ja. Bei DCI-Palestine dokumentieren und berichten wir gewöhnlich die Berichte der Kinder selbst, als Augenzeugen oder Opfer. Die Zeugenaussagen von BtS bestätigen die Geschichten, die die Kinder uns erzählen.

Fast alle Kinder informieren DCI, dass die israelischen Soldaten sie zu erschrecken und einzuschüchtern versuchen, um sie daran zu hindern, dass sie an irgendeiner Aktion gegen Israel teilnehmen oder schüchtern sie während der Haft oder auf dem Transport ein, um sie für das Verhörstadium vorzubereiten.

Andere informierten uns, dass Soldaten sie aus Langeweile mit Füßen getreten oder anders misshandelt haben, weil sie „etwas Spaß haben“ wollten. Ich denke auch an den Bericht eines jungen Kerls: beim Transport in ein Militärlager wurde dieser Junge von den Soldaten, die ihn empfingen mit dem Kopf gestoßen und mit Fäusten geschlagen, dann gefesselt, die Augen verbunden und in den Hof gestellt, wo andere Soldaten kamen, um ihn zu stoßen und anzuspucken. Er wurde auch während seines Verhörs mit einem Gewehr eingeschüchtert. „Können wir ihn erschießen?“ fragte ein Soldat einen anderen. „Ja, erschieße ihn“, erwiderte der andere. „Er ist ein Tier.“ „Tu es nicht!“ sagte ein dritter, „wir werden ihn in Ofer (einem Militärgefängnis) hinrichten.“ Nach unserer Dokumentation sind fast alle von der israelischen Armee verhafteten Kinder mindesten einer Form von Misshandlung ausgesetzt worden.

Außerdem dokumentierten DCI-Palestine und andere Organisationen zwischen 2004 und 2011 die Fälle von 17 palästinensischen Kindern, die als menschliche Schutzschilde für das israelische Militär missbraucht worden sind.

Für mich vervollständigt der Bericht von BtS die Berichte, die wir durchführen, indem er die Geschichten der Täter hinzufügt, die wir gewöhnlich nicht erhalten. Diese Berichte schenken den Narrationen der Opfer noch mehr Glaubwürdigkeit.

Der Bericht gründet sich auf die Zeugenaussagen von 30 Soldaten. Wie schätzen Sie die Information ein, die sie geben? Denken Sie, die Praxis ist allgemein?

Ich denke, diese Praktiken sind nicht nur willkürliche Handlungen von einigen wenigen Soldaten, die sich nicht an die Regeln halten. Sie sind ein fester Bestandteil der Ideologie des Staates und der israelischen Armee. Dieses Argument wird von der Tatsache unterstützt, dass die israelischen Behörden selten mit rechtlichen Untersuchungen diesen Behauptungen nachgehen. Und wenn Fälle ans Licht kommen, reagiert der Staat milde bis ausweichend, ja, nachlässig.

Zum Beispiel: als zwei israelische Soldaten überführt wurden, einen Neunjährigen während der Offensive auf den Gazastreifen als menschliches Schutzschild zu missbrauchen – sie zwangen ihn mit gezogener Waffe nach Sprengkörpern zu suchen – hat das israelische Militär sie nur degradiert und suspendierte sie drei Monate für „unpassendes Verhalten“. Der Missbrauch palästinensischer Kinder ist nicht nur üblich, sondern wird systematisch ausgeführt und institutionell geschützt. Sie geschehen auf keinen Fall beiläufig.

Wie schätzen Sie die Auswirkung des Missbrauches von Kindern auf ihre Familien? Was sehen Sie bei Ihrer täglichen Beschäftigung, die Rechte der Kinder zu schützen?

Die Auswirkungen des Missbrauches von Kindern variieren von Kind zu Kind und hängen auch vom Alter des Kindes ab, was ihm tatsächlich geschah und von der Hilfe, die es von der Familie bekommt. Allgemein gesagt: fast alle Kinder, die diese Art von Trauma durchmachen, sind tief betroffen.

In derselben Weise sind auch die Familien betroffen. Die Abwesenheit des Kindes, das ständige Darandenken, dass es im Gefängnis sitzt und dort Misshandlungen unterworfen ist, belastet die Familien sehr, und es ist für sie schwer, damit fertig zu werden .

Um diese belastenden Probleme zusammenzufassen, will ich eine Mutter von drei Kindern zitieren, die früher oder jetzt in Haft waren bzw. sind – und die in einem Bericht von Save the Children Sweden und CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen) zitiert wurde: „Es ist wie eine Seuche; sie kommen und nehmen unsere Kinder weg, um sie psychisch zu brechen. Und das wirkt sich auf die ganze Gesellschaft, ein ganzes Volk aus – ich denke, keiner von uns, dem die Kinder weggenommen werden, erholt sich von dem Trauma“.

Gibt es etwas, das Sie den Soldaten, die Zeugnis ablegten, sagen wollen?

Es ist sehr wichtig, über diese Misshandlungspraktiken zu reden und die Wahrheit über die Besatzung aufzudecken. Was natürlich noch wichtiger ist, ist dass die Soldaten als erstes damit aufhören, Kinder zu misshandeln.

Diese Information zu bekommen, ist für das Wohlbefinden der Soldaten selbst sehr wichtig, einschließlich derer, die Zeugen von zerstörerischen Praktiken sind und nicht in der Lage sind, diesem Tun ein Ende zu setzen. Diese Berichte könnten ein sehr bedeutender Teil unserer zukünftigen „Wahrheit- und Versöhnungs“-Ära sein, wo die Täter solche Information als ersten Schritt zur Wiederherstellung und Rehabilitation auf dem langen Weg zur Gerechtigkeit enthüllen.

Die israelische Gesellschaft und die internationale Gemeinschaft sollten sich bewusst sein, was die israelischen Soldaten in den besetzten Gebieten tun und wie die Besatzung das palästinensische Leben zerstört – aber es ist auch wichtig, sich daran zu erinnern, wie Uri Avnery einmal sagte, wie dies die Israelis selbst korrumpiert. Wenn es um eine Besatzung geht, kommt keiner unverletzt davon.

Was muss getan werden, um die Misshandlungen zu beenden?

Es müsste Verantwortlichkeit geben. Die internationale Gemeinschaft muss dahin wirken, dass Israels Straflosigkeit aufhört. Israel muss seine Verpflichtungen gegenüber dem Völkerrecht wahrnehmen. Beide Seiten – die Opfer und Täter müssen über diese Misshandlungen sprechen und sie öffentlich machen – sodass die Öffentlichkeit sich dann wirklich und wirksam engagieren kann und Israel unter Druck setzt, dass es sich an das Völkerrecht hält.

BDS (Boykott, Deinvestition und Sanktionen)-Aktionen gehören zu den direktesten und bedeutendsten Maßnahmen, die die internationale Gemeinschaft übernehmen kann, um diese unterdrückerischen Praktiken zu stoppen und einen gerechten Frieden in unsere Region zu bringen.

Quelle: principiis-obsta – Danke Tlaxcala
Quelle: electronicintifada.netdefender –  Erscheinungsdatum des Originalartikels: 07/09/12 Artikel bei tlaxcala-int.org

Linkverweise:

Alte Fotos entlarven alte Lügen – Palästina war “schon” ein Garten bevor das “auserwählte Volk” dort eintraf . Es war schwierig, dort überhaupt unkultiviertes Land zu finden. Die Palästinenser hatten ihre internationalen Märkte bereits aufgebaut, die dann von den Israelis 1948 mit der Nationalisierung übernommen wurden.

K4-Projekt – Von Lügen, Leichen und Lunten (Doku) – …Zugleich wird aber von den selben Massenmedien verschwiegen, daß gerade Israel das Wettrüsten in der Region begonnen hat und über mehr als 200 Kernwaffen verfügt, deren Ziele auch in Europa liegen.

Zionistischer Rassismus am Beispiel Günter Grass – Was gesagt werden muss! KenFM über: Zionistischer Rassismus


»Das elfte Gebot: Israel darf alles«

Die systematische Entrechtung der Palästinenser durch Israel in nahezu allen Lebensbereichen ist seit vielen Jahrzehnten das Kernproblem in der Palästina­frage.

Bis heute bildet Israels völkerrechtswidrige Besatzungspolitik im Westjordanland und im Gazastreifen das Haupthindernis auf dem Weg zu einer Friedenslösung. Berechtigte Kritik an dieser Politik Israels ist auch im deutschen Sprachraum oft noch ein Tabuthema, das immer häufiger als antisemitisch diffamiert wird. Mit Entschiedenheit tritt Evelyn Hecht-Galinski, die Tochter des langjährigen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski, dieser Instrumentalisierung des Antisemitismus als politischer ­Waffe entgegen; sie macht deutlich, dass gerade der Holocaust lehrt, historische Verantwortung zu übernehmen und gegen jedes Unrecht die Stimme zu erheben. Ebenso nachdrücklich kritisiert sie die deutsche Nahostpolitik und Medienberichterstattung als zu proisraelisch und einseitig und beschreibt ihre Auseinandersetzungen mit der jüdisch-israelischen Lobby – vor allem dem Zentralrat der Juden in Deutschland. Evelyn Hecht-Galinski zeigt sich als unbequeme Querdenkerin. Ihr sehr persönliches Bekenntnis ist mutig und aufrüttelnd. Das Buch leistet einen wichtigen Beitrag zu einem tieferen Verständnis des israelisch-palästinensischen Konflikts sowie seiner Auseinandersetzung in Deutschland und anderswo.

»Das elfte Gebot: Israel darf alles«

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Athens Reparationsforderungen: “Freunde zahlen ihre Schulden”

Posted by Maria Lourdes - 17/09/2012

Hagen Fleischer (Jg. 1944) lebt seit 1977 in Griechenland und war an der Universität Athen als Professor für Neuere Geschichte tätig, seit 2011 ist er emeritiert. Der gebürtige Wiener, mit griechischer und deutscher Staatsbürgerschaft, war unter anderem als beratender Experte und Vertreter Griechenlands Mitglied der Internationalen Historikerkommission zur Waldheim-Affäre in den 1980er Jahren.

Warum die Forderungen an Deutschland berechtigt sind, Griechenland bisher aber am Türsteher scheiterte, erklärt Historiker Hagen Fleischer in einem Interview beim österreichischen Standard.

Griechenland spart eifrig, Deutschland klopft dem Land dabei gerne einmal auf die Finger (siehe Foto li.), auf beiden Seiten wird mit deftigen Sprüchen nicht gespart. Da kommen in Griechenland nicht nur Erinnerungen an die deutsche Besatzung während des Zweiten Weltkrieges hoch, auch Reparationsforderungen an Deutschland werden wieder gestellt. Für Hagen Fleischer – wenn auch zu einem ungünstigen Zeitpunkt – eine berechtigte Forderung. Im Gespräch mit derStandard.at erklärt der Athener Historiker, wie die Griechen in der Vergangenheit mit ihren Reparationsforderungen schon am Türsteher scheiterten, warum sie dennoch auf Wiedergutmachung verzichten, die “deutschen Freunde” aber ihre Schulden begleichen sollten.

derStandard.at: Seit einigen Tagen prüft Athen offiziell Reparationsforderungen aus dem Zweiten Weltkrieg an Deutschland. Wie berechtigt sind diese Forderungen?

Hagen Fleischer: Im Prinzip sind sie absolut berechtigt. Griechenland war unter den durch Nazi-Deutschland besetzten nicht-slawischen Territorien – nach Polen, Jugoslawien und der Sowjetunion – das Land, das bei weitem die höchsten Blutopfer und materiellen Verluste verzeichnete. Das ist in Deutschland und Österreich kaum bekannt.

derStandard.at: Können Sie das genauer ausführen?

Fleischer: Abgesehen von den 60.000 ermordeten griechischen Juden, wurden zehntausende Griechen liquidiert; mindestens 100.000 verhungerten. Nach dem deutschen Abzug litt jeder dritte Grieche an epidemischen Infektionskrankheiten. Viele waren obdachlos, da etwa 100.000 Wohnungen oder Häuser total zerstört wurden. Die gesamte Wirtschaft und Infrastruktur des Landes wurde durch die Okkupation zerstört, so etwa die “kriegswichtigen” Bergwerke im Raubbau ausgebeutet. Griechenland hat sich nie ganz davon erholt. 1945 bezifferte die griechische Seite den Schaden auf über zehn Milliarden Vorkriegsdollar. Hiervon erhielt Griechenland an Reparationen einen Gegenwert von etwa 25 Millionen Dollar, zumeist über Demontage von Industrieanlagen (in Deutschland abgebaute Industrieanlagen als Wiedergutmachung wurden nach Griechenland geliefert, Anm.), etc. Infolge des Kalten Krieges wurde die Reparationsfrage auf Druck der USA praktisch abgewürgt, um Westdeutschland als Brückenkopf gegen Osten aufzubauen. Man könnte sagen, Griechenland hat in der Reparationsfrage den größten Nachholbedarf.

derStandard.at: Die Reparationsforderungen sind also kein neues Thema?

Fleischer: Der Zeitpunkt ist extrem ungünstig, denn in Deutschland heißt es: Jetzt ist das Land pleite, jetzt erinnern sie sich plötzlich daran. Das stimmt so aber nicht. Die Reparationsfrage wurde über Jahrzehnte hinweg immer wieder von griechischer Seite vorgebracht, trotz offizieller Blockierung des Themas. Vor der deutschen Einigung 1990 hieß es, Gesamtdeutschland hat den Zweiten Weltkrieg geführt, das halbe Deutschland kann nicht für alle Kriegsschäden aufkommen. Nach 1990 hieß es dann: Jetzt ist so viel Zeit vergangen, jetzt hat sich die Sache von selbst erledigt.

derStandard.at: Sie sprechen vom Londoner Schuldenabkommen von 1953, …

Fleischer: Ja. Ich habe monatelang die relevanten Akten durchgearbeitet, die US-amerikanischen, die britischen, die deutschen und französischen. Da merkt man deutlich, wie die Amerikaner und die westdeutsche Seite gemeinsam nach einer Formel suchen, um die Auslandsschulden Deutschlands auf die Vor- und die Nachkriegsschulden zu begrenzen. In beiden Fällen profitieren die Amerikaner am meisten davon, in geringerem Ausmaß Großbritannien und – sogar die Schweiz.

derStandard.at: Das Schuldenabkommen vertagte die Kriegsentschädigungen auf unbestimmte Zeit.

Fleischer: Die genannten 25 Millionen Dollar wurden nicht von den Deutschen gezahlt, sondern von der Alliierten Reparationsagentur. Von 1945-49 gab es keinen deutschen Staat. In den frühen 1960er Jahren zahlte dann die BRD allen betroffenen Staaten individuelle “Wiedergutmachung” für Opfer nationalsozialistischer Verfolgung aus Gründen der Religion, Rasse und Weltanschauung. In Griechenland waren das 115 Millionen D-Mark, in erster Linie für die Juden, aber auch für Zehntausende andere Opfer. Doch wurde klargestellt, dass damit nicht sonstige Ansprüche abgegolten werden. Das Schuldenabkommen von 1953 verwies aber implizit auf die deutsche Wiedervereinigung und ein Friedensabkommen, als Zeitpunkt für Reparationsforderungen.

derStandard.at: Wie viel wäre demnach also noch offen?

Fleischer: Die Summen, die in Griechenland genannt werden, sind riesig. Ich beteilige mich nicht an diesem Spiel. Aber Sie können von den geforderten Milliardenbeträgen die bezahlten 25 Millionen Dollar sowie 115 Millionen D-Mark abziehen.

derStandard.at: Da bleibt noch einiges übrig.

Fleischer: Ich halte es für utopisch, dass sich die deutsche Seite auf Reparationszahlungen für Griechenland einlässt, das wäre ein Präzedenzfall für andere Staaten. Griechenland sollte daher offiziell auf Reparationen von Staat zu Staat für die Kriegsverluste verzichten und sich auf den sogenannten Besatzungskredit (ein Zwangsdarlehen der Griechischen Staatsbank an das NS-Deutschland, Anm.) beschränken. Dieser wurde seinerzeit von den Nazi-Behörden, sogar von Hitler persönlich, schon als Kredit anerkannt, der zurückbezahlt werden sollte, wenn auch ohne Zinsen. Der Kredit beinhaltet zum Beispiel Ausgaben des griechischen Staates für Rommels Kriegsführung: Verpflegung und anderes wurde über Griechenland nach Nordafrika geliefert. Das Interessante ist, NS-Deutschland hat erste Teilbeträge zurückbezahlt, und die “Restschuld” auf einen Betrag von 476 Millionen Reichsmark berechnet, wörtlich: “Schulden des Reiches gegenüber Griechenland”. Das wären mit heutiger Kaufkraft um die sechs, sieben Milliarden Euro, ohne Zinsen. Mit Verzinsung eine astronomische Summe. Die BRD argumentiert gerne, Reparationen zahlen nur die Verlierer eines Krieges, jetzt sind wir Partner, Freunde. Aber Schulden bezahlen auch Freunde.

derStandard.at: Gab es solche Zwangsdarlehen noch anderswo?

Fleischer: Nein. Das wäre ja auch der Vorteil für Deutschland, damit würde kein Präzedenzfall geschaffen. Dieser Kredit ist einmalig, den gab es nur in Griechenland.

derStandard.at: In der Krise kochen Ressentiments und Emotionen hoch. Vor allem über die Medien richten die Deutschen den Griechen aus, sie seien korrupt und faul. Die Griechen kontern, Deutschland spiele wieder Besatzer, sogar vom “Vierten Reich” war die Rede. Bedarf es da nicht einer Abrüstung der Worte?

Fleischer: Die Medien beider Seiten haben eine ganz große Verantwortung. Auf das Titelblatt des Focus zum Beispiel (eine Aphrodite-Statue mit Stinkefinger, Titel “Betrüger in der Euro-Familie”, Anm.) folgten sofort griechische Retourkutschen. Schlagzeilen wurden ausgesucht, wie “Arbeit macht frei” oder Ähnliches, die eindeutig an Auschwitz und den Holocaust erinnern sollen. Wenn die Bild-Zeitung höhnt: “Ihr Pleite-Griechen, verkauft doch endlich eure Inseln”, erinnert man sich in Griechenland daran, dass das Ober-Kommando der Nazi-Marine etwa Kreta als permanente Basis wollte. Dementsprechend findet man die Stereotype von den griechischen Faulenzern, Nichtsnutzen, Tagedieben und Betrügern bereits in den Befehlen jenes deutschen Generals, der 1943 das Massaker in Kalavryta, das größte im besetzten Griechenland, anordnete – an dem mehrheitlich Österreicher beteiligt waren. Wenn die Griechen auf solche Parallelen verweisen, zetert man in Deutschland: „”Das ist ja alles obsolet. Wir sind doch Partner.” Aber solche Erinnerungen kommen wieder an die Oberfläche. Vor allem wenn man das gleiche Vokabular hört.

derStandard.at: Das spielt dann dem linken und rechten Rand der politischen Sphäre in die Hände. Auch in Fragen der Reparationsforderungen.

Fleischer: Leider sind diese Ränder sehr groß und wachsen weiter, auf Kosten der Mitte. Infolgedessen geht die Koalitionsregierung auf solche Forderungen ein, weil sie populär sind. Dann fallen Slogans wie “Nicht wir schulden, man schuldet uns” und man verweist auf den Nazi-Terror. In deutschen Akten aus den 1950er Jahren liest man, ein Hauptziel der eigenen Griechenlandpolitik sei die “Liquidierung der Kriegsvergangenheit”. Man hat also bewusst versucht, unbequeme Altlasten totzuschweigen. Doch wie liquidiert man die Vergangenheit? Man hat den Griechen auch gesagt: Vergesst eure Wiedergutmachungs-Forderungen, ihr wollt doch in die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft.

derStandard.at: Reparationsforderungen seitens Griechenlands werden jetzt ja nicht zum ersten Mal an Deutschland gestellt.

Fleischer: Wie gesagt, permanent in den ersten Nachkriegsjahren. Nach der Deblockierung des Londoner Schuldenabkommens infolge der Vereinigung der beiden deutschen Staaten, offiziell erstmals wieder 1995: Dem Auswärtigen Amt – damals noch in Bonn – sollte eine Verbalnote überreicht werden, die wurde aber schon vom Türsteher abgewiesen.

derStandard.at: Meinen Sie das wörtlich oder im übertragenen Sinn?

Fleischer: Wörtlich.

derStandard.at: Die kamen gar nicht rein?

Fleischer: Nein. Die Bundesregierung erklärte, das Thema sei “durch Zeitablauf erledigt”. Gleiches galt auch für ca. 65.000 private Klagen von Besatzungsgeschädigten. “Schlecht begründet und rüde im Ton” wurden griechische Forderungen von der Bundesregierung abgewiesen, hieß es damals in der Süddeutschen Zeitung. Und zwar von allen Bundesregierungen: Kohl, Schröder, Merkel. Von griechischen Amtsträgern habe ich gehört, ihre Ausführungen bezüglich der griechischen Ansprüche seien “gegen eine Betonmauer” gestoßen. Auch das Thema des Besatzungsdarlehens.

derStandard.at: Was erwarten Sie sich von der Kommission, die nun die Forderungen aus dem Zweiten Weltkrieg in Griechenland prüft?

Fleischer: Das ist viel Lärm um nichts. Die angeblich neu aufgetauchten Akten habe ich schon vor zehn Jahren ausgegraben und in einem publizierten Forschungsprojekt ausgewertet. Regierung und Opposition sind nicht up to date. Die Kommission wurde gebildet, um dem Druck von links und rechts zu begegnen, als Indiz “nationaler Gesinnung” der Regierung, der von der Opposition Servilität gegenüber Berlin vorgeworfen wird. Doch die Aktion ist sinnlos, wenn die deutsche Seite nicht reagiert. Und das tut sie nicht. Es gab schon früher solche Experten-Kommissionen, selbst da reagierte Deutschland nicht, obwohl Griechenland damals noch als gleichwertiger Partner galt. Und jetzt ist es natürlich noch schwieriger.

derStandard.at: Sind die Reparationsforderungen eine Ablenkung der Wut der Griechen auf einen Feind von außen?

Fleischer: Mit dieser Sicht macht man es sich zu einfach. Alle griechischen Regierungen seit 1990 haben öffentlich erklärt, man verzichte nicht auf die Ansprüche, man werde sie zu einem günstigen Zeitpunkt vorbringen. Dieser günstige Zeitpunkt kam nur nie. Und jetzt ist natürlich der ungünstigste Zeitpunkt, diesen historisch und moralisch fundierten Anspruch anzumelden. (Daniela Rom, derStandard.at, 17.9.2012)

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Bewegung der Blockfreien – Washington nimmt die Rückkehr der Blockfreien zur Kenntnis

Posted by Maria Lourdes - 17/09/2012

Der 16. Gipfel der blockfreien Staaten hat gerade in Teheran vom 26. bis zum 31. August stattgefunden. Die meisten westlichen Medien haben das Ereignis ignoriert.

In ihren Augen hat diese Bewegung keine Bedeutung.

120 Staaten haben jedoch daran teilgenommen, welche die Mehrheit der Weltbevölkerung und Weltwirtschaft bedeuten. Quelle: voltairenet.org

Sollte man wirklich glauben, dass alle diese Delegationen die Reise umsonst unternommen haben?

In der Vergangenheit strebte die von Nasser, Nehru, Tito und Sihanouk gegründete Bewegung der Blockfreien die Unabhängigkeit und die Souveränität der Nationen gegen die Logik der militärischen Bündnisse an. Während des Kalten Krieges waren die Mitglieder weder militärische Verbündete der Vereinigten Staaten noch der Sowjetunion. Da der sowjetische Imperialismus sich damit begnügte, eine Vormundschaft auf die durch die Rote Armee während des zweiten Weltkriegs befreiten Länder auszuüben, mussten die Blockfreien nur den US-Imperialismus und seine französischen und britischen imperialistischen Handlanger fürchten, nicht aber die Sowjetunion, deren politische Verbündete sie daher oft waren.

Die Blockfreien haben eine Bewegung, aber keine Organisation gebildet. Alle drei Jahre ist ihr Gipfel ein Forum das versucht, Konsens zu schaffen, aber nicht Entscheidungen zu treffen. In der Praxis haben die kleinen Staaten, die von den Großmächten gezwungen wurden gemäß ihren Wünschen in der Generalversammlung der Vereinten Nationen zu wählen, gelernt, kollektive Positionen einzunehmen. Sie konnten daher dem bilateralen Druck widerstehen. Jedoch wurden die Blockfreien nach dem Verschwinden der Sowjetunion in dem Souvenirladen abgestellt. Der kubanische Versuch sie in 2006 wiederzubeleben ist fehlgeschlagen. Er begegnete zwei Hindernissen: auf der einen Seite, dem Mangel an finanziellen Mitteln; auf der anderen Seite, der Unaufrichtigkeit mehrerer Mitgliedstaaten, die während der unipolaren Epoche oder sogar schon vorher auf die Vereinigten Staaten ausgerichtet waren oder sich mit ihnen verbündeten.

Die Schlusserklärung übernimmt die klassischen Themen der Souveränität, der Abrüstung und der Gleichheit unter Nationen (d.h. die Anfechtung des globalen Vorstands des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen und des zensuswahlrechten Betriebs der internationalen Finanzorganisationen). Allerdings erscheinen die neuen Elemente dieser Erklärung als eine beispiellose Unterstützung der islamischen Republik Iran. Sie übernehmen die für Teheran wichtigen Themen: der Zugang zu Energie für die wirtschaftliche Entwicklung und ins besonders das Recht auf zivile Kernenergie; die Verurteilung der unilateralen Sanktionen durch die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter Verletzung der Charta der Vereinten Nationen; die Verurteilung der gezielten, in großem Umfang von Tel Aviv und Washington ausgeübten Tötungen, um ihre Gegner auf der ganzen Welt zu beseitigen.

Der iranische Erfolg wird deutlicher, wenn man sich erinnert, dass das US-Außenministerium einen bilateralen Druck auf alle Teilnehmer ausgeübt hat, um sie aufzufordern, nicht mehr als einfach Botschafter nach Teheran zu senden. Trotz des von Washington seit der Flucht des Schah Reza verhängte Containment, haben 30 Staats- und Regierungschefs und mehr als 80 Außenminister die Reise gemacht.

Die bemerkenswerteste Anwesenheit war die von Mohammed Morsi, des neuen ägyptischen Präsidenten. Seine Vorgänger hatten wohl die Islamische Republik boykottiert, dennoch war es Morsi – Mitglied der Muslimbruderschaft – der den am Anfang der Khomeiny-Revolution unterbrochenen Kontakt wieder aufnahm. Ägypten konnte den vom Iran gestarteten Raub der Bewegung nicht gestatten. Es musste seinen Sitz und seinen historischen Ort als Gründungsmitglied behaupten. Der schiitische Iran betrachtete als seine Priorität, Kairo von Riyad abzukoppeln und war daher bereit, den Konflikt zwischen ihm und der Bruderschaft hinten anzustellen. Präsident Morsi hatte zwar eine offensive Rede gegen Syrien gehalten und verhindert, dass Syrien in der Abschlusserklärung erwähnt würde, aber die Spielregeln wurden geändert: das Containment des Iran ist zu Ende und von nun an ist ein Prozess der diplomatischen Marginalisierung von Saudi-Arabien im Gange.

Der Iran ruft sich als Schiedsrichter der Rivalität zwischen sunnitischen Staaten an. Qom (Stadt der schiitischen Theologen) preist die Universität Al-Azar in Kairo gegen die Saudi-TV-Prediger. Obwohl die muslimischen Brüder bisher weitgehend von den Angelsachsen und dem GCC gesteuert und finanziert wurden, versuchen sie Teheran näher zu kommen zu einem Zeitpunkt, wo ihr Zugang zur Macht in mehreren Ländern von Nordafrika ihnen wichtige Mittel und finanzielle Unabhängigkeit garantiert. Die hier geschaffene objektive Alliance ist naturwidrig, aber sie kommt der Bevölkerung zugute, weil sie die konfessionellen, durch die wahhabitischen Monarchien angetriebenen Spannungen reduziert.

Dieser diplomatische Umschlag verleiht den Blockfreien wirkliche Macht. Plötzlich wird die Umänderung der Bewegung in eine Organisation ein Gegenstand. Ohne darauf zu warten, dass diese Debatte eine Lösung findet, hat die Islamische Republik ein vorläufiges Sekretariat für die drei Jahre ihrer Präsidentschaft eingerichtet. Es wird von einer Troika, dem Iran, natürlich Ägypten und von Venezuela, das als wesentlicher internationaler Akteur auftritt, geführt. Diese drei Staaten repräsentieren drei Kontinente (Asien, Afrika, Amerika), aber auch drei Möglichkeiten der Gesellschaft (eine spirituelle Revolution, die Akzeptanz des liberalen Kapitalismus, und des Sozialismus des 21. Jahrhunderts).

Die Eröffnung des Gipfels war für Ajatollah Ali Khamenei die Gelegenheit, den Vereinigten Staaten öffentlich einen Rat zu erteilen: befreien sie sich von dem israelischen Einfluss und verteidigen sie ihre eigenen Interessen, beenden sie endlich sich durch die Unterstützung der israelischen Verbrechen zu diskreditieren. Wie ein Echo hallte die Antwort von General Martin Dempsey, Chef der US-Streitkräfte, ein paar Stunden später auf einer Pressekonferenz in London. Nach der Kritik der zwecklosen Absicht von Israel, iranische nukleare Standorte zu bombardieren, sagte er, dass wenn Tel Aviv doch die Absicht in die Tat umsetzte, er nicht wünschte, dass Washington Komplize in diesem Verbrechen werde. Zum ersten Mal seit der Suez-Expedition 1956 warnt ein oberster Beamte, dass die USA sich weigern werden, die nächsten Abenteuer des zionistischen Staates zu unterstützen.

Durch eine solche Bekanntgabe einer strategischen Änderung nimmt Washington die neue Situation zur Kenntnis und erkennt die Rückkehr vom Iran und von den Blockfreien auf die internationale Szene an.


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Kinderchen, hört doch mal zu, Opa spricht!

Posted by Maria Lourdes - 14/09/2012

Kommentar von Walter Linker bei Lupo Cattivo-Blog:

“Der Großvater meines Großvater war der Freiherr Emil von Lyncker und im Jahre 1912 Regierungspräsident von Gumbinnen in Ostpreußen. Obwohl er an Napoleon so viel Lebensmittel liefern mußte, daß Ostpreusen in Hungersnot geriet, hat er im November 1812 den geschlagenen und zurückflutenden Franzosen ein Lazarett eingerichtet, nach dem Gebot Jesu: Liebet eure Feinde. Es grüßt euch Walter, der der Ur-Ur-Ur-Enkel des Freihern Emil von Lyncker. In Kneschkes Adels-Lexikon nachzuschlagen.

Vor 67 Jahren began ich meine Reise durch den GULag, in zwölf Lager, lange genug, die besten Jahre meiner Jugend. Damals fragte ich, wie wird das enden? Und weil ich mit der Bibel groß geworden bin, fragte ich, angesichts der Schrecken um mich herum — jeden Tag haben wir aus dem ersten Lager täglich etwa 50 Kameraden aufgelesen und hinterm Lagerzaun verscharrt, ich Frage, Lieber Gott, bist DU wirklich DA? Hast DU dazu nichts zu sagen? Doch Gott schwieg.

Im Januar 1946 wurde das Lager aufgelöst, es hieß: domoy — nach Hause. Ich wurde plötzlich krank und konnte nicht gehen. Ich konnte also nicht “nach Hause”. Im Jahre 1975 war ich im alten Vaterland, in Leipzig, da erinnerte ich mich an meinen Freund der in Laussen bei Leipzig wohnte, Herbert Zimmerling. Ich fragte ihn, wann kamst Du nach Hause? Vor Weihnachten 1952, also nach sieben Jahren. Ich war schon nach 9 Monaten zu Hause bei meinen Eltern im Kreise Sensburg in Ostpreußen, das jetzt polnisch besetzt war. Das Lager hatte rund 1000 Mann, ich frage meinen Freund, wie viele von euch kamen nach Hause? Etwa 80 Mann, sagte er. 80 von 1000.

Da erst, zu dieser Stunde, habe ich den 91sten Psalm verstanden, und begriffen, daß ein Gott existiert, der sich um jeden kümmert, der sich an IHN wendet. Lesen SIE bitte selbst den 91sten Psalm, wenn sie keine Bibel haben, schreiben sie an mich, ich schicke ihnen den Psalm und meine Biographie umsonst, plus nach und nach sieben Bücher zu unserem Zeit-geschehen. Auch zur “Euro-Krise”. Titel der Bücher: ALARM- Endzeit. Sie erfahren dann auch, auf welche Ziele die nuklearen Raketen der 5 israelischen U-Boote gerichtet sind. Sie werden dann beten lernen.”

Nun hat mir Herr Walter Linker seine Biographie per E-Mail zugeschickt, wofür ich mich herzlich bei Ihm bedanke. Ein langer Text ich weiß, trotzdem sollten Sie sich die Zeit nehmen und die Biographie von Walter Linker lesen. Glauben Sie mir, es lohnt sich! 

Gruß Maria Lourdes!

Der Herr ist mein Hirte 

Von Einem  

den der „Hirte“ gerettet hat. 

Gerettet aus dem Inferno der Vorhölle

Quelle: Walter Linker Biographie – World-Peace – Kontakt Adresse: worldpeace@esc.net.au

Ein Wort zuvor

Liebe Leserin, lieber Leser

Dieser kurze Aufsatz soll eine Würdigung der Hilfe des allmächtigen Gottes sein, die ich, der Autor, selbst erlebt habe. Ich bin mir bewußt, daß diese wenigen Worte unzureichend sind als Danksagung, dafür, daß ER – der allmächtige Gott – mich in so vielen lebensgefährlichen Situati­onen vor dem sicheren Tod bewahrt und anschließend, uns als Familie, noch so über-reichlich gesegnet hat.

Die Hilfe Gottes, sein dauerndes Eingreifen und steuern meines Leb­enswegs zu verschweigen, daß wäre ein Verrat an Gott und auch ein Verrat an allen Menschen, zumal ich jetzt, rückblickend, seine Hilfe auf Schritt und Tritt sehen kann.

Gottes Hilfe zu verschweigen wäre insofern ein Verrat, weil der Aus­gang jeder, der unten aufgezeichneten Lebenserfahrung, ein zweifelsfrei­er Beweis für die Existenz eines allwissenden Gottes ist. Jeder normale Mensch, wenn er das liest, muß das zugeben. Nur nihilistische Ignoran­ten und böswillige Sophisten werden versuchen diese Gottes-Beweise mit einem inhaltslosen Wortschwall –– das ist, mit viel nichtssagendem blah, blah –– von wenn-und-aber-Kommentaren, zu widerlegen.

Wenn man die biblische Lebensspanne, 70 bis 80 Jahre, schon lange überschritten hat, dann ist es höchste Zeit, das Erlebte für die Nachwelt zu sichern und abwägende Rückschau zu halten. Und ganz besonders dann, wenn die Lebenserfahrungen so außergewöhnlich, so einmalig und unglaublich waren, daß es scheint, das sind keine Tatsachen, keine Be­richte aus dem Leben, sondern eine fromme Dichtung. Und doch, auch wenn es noch so unglaublich scheint und der skeptische Leser fragt, wie war das möglich; denn der Ausgang jeden Erlebnisses widerspricht aller Logik. Das aber heißt, Gottes „Logik“ ist scheinbar eine andere. Denn ich habe es selbst erlebt und überlebt, wenn ich in gefährlichen Situa­tionen und der Todesgefahren ausgesetzt war, daß überleben nur möglich war durch das Eingreifen einer höheren geistigen Macht, einer Macht, die wir allgemein den allmächtigen und allwissenden Gott nennen.

Nicht zuletzt gebietet mir Ehrlichkeit, Fairneß und Objektivität, daß ich meine außergewöhnlichen Erlebnisse bekannt mache; zumal der poli­tische Horizont sich wieder so verfinstert hat, daß überleben vom Ein­greifen des allmächtigen Gottes abhängen wird. Daß also, wer leben und überleben will sich zuvor in Gottes Obhut begeben muß.

Glaubst DU an Wunder – an Wunder Gottes?    Den Rest des Beitrags lesen »

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Aus der US-Propaganda-Abteilung: CNN berichtet von einem Friedensangebot von Al Kaida.

Posted by Maria Lourdes - 12/09/2012

Mohammed al-Zawahiri bietet den USA im Namen von Al-Kaida einen Friedensvertrag an. Der Bruder des legendären Führers der nicht weniger legendären „Al-Kaida“, Mohammed al-Zawahiri, hat den Vereinigten Staaten von Amerika im Namen der islamistischen Organisation einen Friedensvertrag angeboten.

Quelle:  apxwn  – Bericht CNN: “Exclusive: Al Qaeda leader’s brother offers peace plan” 

Bei CNN wird der sechsseitige Vorschlag al-Zawahiris als eine Anzahl von Verpflichtungen beschrieben, die von den beiden Parteien auf sich genommen werden sollen. Deren Kern lautet: ihr lasst unsere Jungs aus eurer Gefangenschaft frei, mischt euch nicht in die Angelegenheiten islamischer Staaten ein, und wir unterlassen Angriffe auf euch und eure Interessen und schützen gar noch eure legitimen Interessen bei uns.

Zuerst einmal ist natürlich das Datum der Nachricht bemerkenswert: das kommt wie eine Meldung über die Planübererfüllung oder den Bau eines neuen Traktorenwerks zum Republikgeburtstag. Ganz Amerika beweinte gestern die Opfer von 9/11, und schwupp! – kommt an diesem -im Kalender rot markierten Tag- die Nachricht mit dem Vorschlag al-Zawahiris.

Da braucht Obama eigentlich bloß noch den Sieg im „Krieg gegen den Terror“ zu verkünden. Das passt so blendend, dass es fast schon kitschig ist. Besonders auch, wenn man bedenkt, dass Obama immer mal von den Republikanern ans Bein gepinkelt bekommt, weil er deren Meinung nach eine so überaus friedfertige Außenpolitik verfolge. Und dann war da ja noch der US-Soldat, der so vollkommen taktlos von den unbequemen Details der Operation in Abbotabad plauderte… alles das kann man nun bequem vergessen lassen.

Nun gut, was die Enthüllungen über den Einsatz gegen bin Laden in Abbotabad angeht, so waren sie irgendwie nicht wirklich sensationell, denn alles, was daran nicht zur offiziellen Version passte, ist einzig der Fakt, dass Osama bin Laden nicht in einem Feuergefecht starb, sondern schon am 16. Dezember 2001 starb. Quelle hierzu ASR

Noch einen solchen feierlichen Bericht zum Jubiläum lieferten die ‘Kollektive der Werktätigen’ bereits gestern den Genossinnen und Genossen im ZK: im Jemen wurde eine weitere Führungspersönlichkeit der „Al-Kaida“, Abu Jahja al-Libi, liquidiert. Das ist der, den man vorher schon um die vier Mal liquidiert hatte, der aber immer im jeweils notwendigen Moment wieder auferstanden ist.

Alles in allem bekommt man doch durch die Nachricht vom Al-Kaida-Vertragsangebot ein seltsames Gefühl. Die Al-Kaida ist ein Mythos und Simulacrum, das von den USA selbst geschaffen wurde. Al-Kaidas Haupteigenschaft ist es, dass sie überall und gleichzeitig nirgends ist. Auch wenn jeder Nieser und jedes in der Hosentasche aufgeklappte Taschenmesser dieser legendären Struktur zur Last gelegt wird, wird sie dadurch nicht materiell oder wirklich. Hier gilt das alte Prinzip, dass es der Glaube ist, welcher eine Gewissheit über unsichtbare Sachverhalte darstellt.

Dabei gehen die Zeiten des „Kampfes gegen den Terror“ langsam, aber sicher vorbei – der Westen braucht ein echtes, stoffliches Feindbild, statt des überall und nirgends steckenden gespenstischen Terroristen. Einen neuen Feind mit Bindung an ein Territorium, eigenen Armeen, nationalen Besonderheiten, mit einer dämonisierten Ideologie und einer fremden Kultur. Es ist kaum machbar, die westliche Gesellschaft gegen „den Terrorismus“ zu mobilisieren, so dass die Unzufriedenheit oder der Zorn der Bevölkerung zu gegenwärtigen Krisenzeiten entsprechend kanalisiert würde. Dazu muss das Feindbild viel realer und bedrohlicher sein. Man kann vermuten, dass die Barbareien, welche nach den im „Arabischen Frühling“ gestürzten Regierungen an deren Stelle treten, auf längere Sicht genau diesen Feind stellen werden. Aber das ist bestenfalls düstere Zukunftsmusik.

Unter den gegebenen Umständen jedenfalls nimmt sich der Vorschlag von al-Zawahiri aus wie eine Erscheinung des Thor vor den Germanen: ihr pinkelt nicht mehr an meine Statuen, und ich schicke euch keine Blitze mehr auf eure Schädel. Alright, brothers?

Links:

Die Vereinigten Staaten von Amerika und ihr Waffenkamerad Al Qaeda

Die Erde ist eine Scheibe und die USA ist von Al-Qaida bedroht!

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Nein zu Atomkrieg und Hyperinflation! Sofortiger Austritt aus der Eurozone!

Posted by Maria Lourdes - 12/09/2012

Helga Zepp-LaRouche  ist eine deutsche Journalistin und Politikerin. Zepp-LaRouche studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin und an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Zepp-LaRouche ist seit den 1970er Jahren politisch aktiv. Bald stieß sie zur LaRouche-Bewegung, deren Kopf Lyndon LaRouche sie am 29. Dezember 1977 in Wiesbaden heiratete. Quelle: wikipedia.org

Am 9. September 2012 verfasste Helga Zepp LaRouche den folgenden Artikel, dessen Kernaussagen -egal was man von Helga Zepp-LaRouche hält- absolut zutreffend sind! 

Nein zu Atomkrieg und Hyperinflation! Sofortiger Austritt aus der Eurozone! 

Die Existenz Deutschlands ist gegenwärtig durch zwei existentielle Gefahren bedroht. Falls es erstens im September/Oktober zu einem israelischen Militärschlag kommen sollte – eine akute Möglichkeit, über die vor und hinter den Kulissen eine erbitterte Schlacht geführt wird -, droht daraus der Dritte Weltkrieg mit dem Einsatz thermonuklearer Waffen zu werden, die die Auslöschung der menschlichen Gattung zur Folge hätte.

Zweitens bedeutet die Entscheidung der EZB unter der Führung des Goldman-Sachs-Bankers Draghi, „unbegrenzt“ Staatsanleihen zu kaufen, eine drohende Hyperinflation wie 1923, nur diesmal nicht in einem Land, sondern in der gesamten transatlantischen Region und den Absturz in das soziale Chaos. Für Deutschland wird es, ebenso wie für alle anderen Staaten, kein Entrinnen aus diesen existentiellen Bedrohungen geben, solange wir in der politischen Geometrie bleiben, die von der NATO, der EU sowie dem IWF bestimmt ist.

Die einzige Chance liegt in der Überwindung der systemischen globalen Finanzkrise und der Schaffung einer Weltfriedensordnung, die sich vom Krieg als Mittel der Konfliktlösung für immer verabschiedet, die auf die Entwicklung aller Nationen auf diesem Planeten gegründet und die der Verwirklichung der gemeinsamen Ziele der Menschheit verpflichtet ist.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Lebensgefahr für viele deutsche Auslandsrentner – Geplanter Massenmord durch die Kabale?

Posted by Maria Lourdes - 11/09/2012

Von Ulrich Kirk: Die Verbreitung dieses Artikels im Internet ist vom Autor ausdrücklich erwünscht! Der Inhalt darf nicht verändert werden. 

Ziel der Kabale ist schon lange, dass Deutsche Volk auszurotten. Dazu wurden 2 Weltkriege inszeniert und die Installation einer Firma als angebliche Deutsche Regierung durchgesetzt. Die Masse des Deutschen Volkes ist ahnungslos, was im Lande vor sich geht. Die Medien sind in der Hand der Kabale und berichten natürlich nicht über die Versuche der BRD GmbH, Deutsche zu ermorden. Was damit begann Harz IV-Empfängern, eindeutig auch gegen geltendes Recht, soweit man davon in Deutschland überhaupt sprechen kann, jegliche Unterstützung zu verweigern. (Wake News Radio/TV berichtete: vugwakenews.wordpress.com)

Inzwischen gibt es einige Fälle von Harz IV-Empfängern, die in ihren Wohnungen verhungerten, ermordet durch ein kriminelles Regime, welches jetzt den Massenmord an deutschen Rentnern im Ausland anstrebt. Dazu möchte ich zunächst den Hintergrund erklären und dann am Beispiel meiner Familie erklären, was gerade passiert.

Ca. 1,6 Millionen deutsche Rentner leben im Ausland. Der größte Teil von ihnen bezieht eine deutsche Altersrente und bleibt, soweit nicht in Doppelbesteuerungsabkommen mit den jeweiligen Ländern anders geregelt, in Deutschland steuerpflichtig. Bis zum Jahr 2004 wurden in Deutschland die Rentenbeiträge besteuert. Durch die Einführung des Alterseinkünftegesetzes am 1. Januar 2005 wurden viele Rentner steuerpflichtig, vielfach ohne davon zu wissen. Der Staat kassiert also doppelt ab – zuerst bei den Beiträgen und jetzt auch noch bei der Rente!

Die Einkommenshöhe, ab der Steuern zu zahlen sind, hängt vom Jahr des Renteneintritts ab. Bei Rentnern, die 2005 oder früher in den Ruhestand gingen, sind 50 Prozent der Einkünfte steuerpflichtig. Mit jedem Jahr erhöht sich dieser Satz um zwei Prozent, ab 2020 um einen Prozent. Betroffen sind jedoch bei in Deutschland oder innerhalb der EU lebenden Rentnern nur jene mit relativ hohen Einkünften, da auch für Rentner der Steuerfreibetrag von 8004 € gilt. Bei einer Besteuerung von 50 Prozent kann die Rente also doppelt so hoch liegen, ohne dass eine Steuerpflicht entsteht.

Aber es kommt noch besser: Das Finanzamt addiert sogar noch einen Altersentlastungsbetrag, berücksichtigt die Werbungskostenpauschale, die Sonderausgabenpauschale und Vorsorgeaufwendungen, wie Beiträge für Kranken und Pflegeversicherung. Daraus ergibt sich, dass aktuell erst ab ca. 1600 € Monatsrente für Alleinstehende eine Steuerpflicht entsteht. Mit diesem Wissen im Hinterkopf denken viele Rentner, die sich entschlossen haben im Ausland zu leben, aus welchem Grund auch immer, nicht daran ihre Steuererklärung beim dafür zuständigem Finanzamt für Auslandsrentner, dem Finanzamt Neubrandenburg (RIA) einzureichen.

Viele dieser Rentner haben sich zu solch einem Schritt entschlossen, weil sie nur sehr kleine Renten erhalten, oft weit unter 1000 €, mit denen sich bis vor einigen Jahren in vielen Ländern noch wie ein Fürst leben ließ. Doch die Kabale, die im Hintergrund die Fäden zieht, sorgt nun plötzlich dafür, dass viele deutsche Auslandsrentner um ihr Leben fürchten müssen.

Es ergeben sich skandalöse Zustände, die ich anhand meines eigenen Schicksals als Rentner auf den Philippinen schildern möchte:
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40 Jahre lang wurde diese Rede vom Mainstream totgeschwiegen – John F. Kennedy – 1961

Posted by Maria Lourdes - 10/09/2012

Jetzt, da sie sich nicht mehr verheimlichen läßt, sind Desinfo-Agenten zur Stelle und bemühen sich um “Schadensbegrenzung”, indem sie versuchen, diese Rede in Zusammenhang mit dem “Kalten Krieg” zu bringen. Die USA hatten damals gerade die McCarthy-Ära mit einem antikommunistischen Hexenwahn wie im Mittelalter überwunden, und da soll Kennedy mit seiner Rede vor der “Roten Gefahr” gewarnt haben, um die antikommunistische Hexenjagd erneut anzufachen? Absurd! orwell-staat.de

Die Rede von Kennedy fand unmittelbar nach seiner Amtseinführung am 20. Januar 1961 und der Invasion in der Schweinebucht vom 17. April 1961 statt, eine Geheimoperation der CIA um Castro zu stürzen. Der Militärische-Industrielle-Komplex plante weitere Geheimoperationen, wie die Operation Northwood, in dem ein ferngesteuertes Flugzeug über Kuba gesprengt und man die Tat den Kubanern in die Schuhe schieben wollte, um das Land angreifen zu können. Kennedy lehnte diesen Plan aber ab. franchiseeverybody.blogspot.de

Danke an Kopfschuss 911

JFK und RFK: über die Gründe ihrer Ermordung und die Sündenböcke, die keine Ahnung davon hatten. Artikel von Lupo Cattivo

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