lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft

Nachrichten-Hintergründe-Informationen-Zusammenhänge, die man bei "WIKILEAKS" nicht findet…..

Mit ‘Berlin’ getaggte Beiträge

Wer hat Angst vor der zivilen Atomkraft von Iran?

Geschrieben von Maria Lourdes - 09/12/2013

Thierry Meyssan veröffentlicht Analysen über ausländische Politik in der arabischen, latein-amerikanischen und russischen Presse.

Für Thierry Meyssan ist die Debatte über die Existenz eines möglichen iranischen militärischen Kernprogramms nur eine Nebelwand. Die Großmächte haben ihren Technologietransfer sofort nach dem Sturz des Schahs eingestellt und die islamische Revolution hat das Prinzip der Atombombe verurteilt. Die so genannten westlichen Verdachtsmomente sind nur Kunstgriffe, um einen Staat zu isolieren, der die militärische und energetische Vorherrschaft der Atommächte und ihr Recht auf Veto im Sicherheitsrat infrage stellt. Das Original vom Juni 2010 wurde ohne Änderung übersetzt.

Wer hat Angst vor der zivilen Atomkraft von Iran? Ein Artikel von Thierry Meyssan, erschienen bei voltairenet.org.

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Vertrauliches Gespräch bei der Abstimmung über die Resolution 1929 (9. Juni 2010). Im Uhrzeigersinn: der Deutsche, Britische, Chinesische, Russische, Französische und die amerikanische Botschafter(in).© UN Photo/Evan Schneider

Das Weiße Haus veröffentlichte eine Pressemappe, um den Reporter zu erklären, was die Resolution der Sicherheitsrat-1929 bedeutet [1]. Der Inhalt dieses Dokuments – und die große Kommunikationskampagne, die sie unterstützte – wurde in gewohnter Weise von den westlichen Mainstream-Medien ohne jegliches kritische Denken übernommen.

Laut der westlichen Medien – d.h. dem Weißen Haus folgend, dessen Papagei sie für den Anlass wurden – wurde die Resolution von “einer sehr breiten Basis” angenommen und ist eine Antwort auf die ständige Weigerung des Iran, seinen internationalen Verpflichtungen hinsichtlich seines Atomprogramms nachzukommen. Mal sehen, worum es da geht.

Von den 15 Mitgliedern des Sicherheitsrates haben 12 für sie (einschließlich der 5 ständigen Mitglieder), 1 enthielt sich und 2 mit Nein gestimmt [2]. Diese “breite Basis” verbirgt in Wirklichkeit eine neue Spaltung: zum ersten Mal in der Geschichte des Rates hat sich ein Block von Schwellenländern (Brasilien,Türkei, unterstützt von allen blockfreien Ländern) gegen die ständigen Mitglieder (China, USA, FRA, GB, RU) und ihre Vasallen ausgedrückt. So drückt diese “Einstimmigkeit minus zwei Stimmen’ eigentlich eine Trennlinie aus, zwischen dem Vorstand der Großen Fünf und was man wieder als die dritte Welt bezeichnen muss, in Analogie mit dem Tiers état [Dritten Stand] [3]), d. h. denjenigen, deren Meinung nicht zählt.

Brasilien spielte eine zentrale Rolle in der Entwicklung des Vertrags von Tlatelolco, der aus Lateinamerika eine “kernfreie Zone“ gemacht hat. Die Türkei arbeitet aktiv daran, aus dem Nahen Osten eine “atomwaffenfreien Zone“ zu machen. Niemand bezweifelt, dass diese zwei Länder aufrichtig gegen die Verbreitung von Atomwaffen sind. Niemand bezweifelt auch, dass die Türkei, die eine Grenze mit dem Iran teilt, besonders wachsam ist, um Teheran daran zu verhindern, eine Atombombe zu erwerben.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Tanz auf der Nadelspitze

Geschrieben von Maria Lourdes - 20/11/2013

GoldIn exakt 6 Tagen ab heute, am 26. November, ist wieder einmal Verfallstag an der Comex. Dann sind 700 Tonnen Gold auszuliefern bei einem Bestand von nur 20 Tonnen!

Was werden sich die Finanzverantwortlichen einfallen lassen, um nicht von der Nadelspitze herunter zu fallen? Werden sie weiter jonglieren, gleich Akrobaten vom Chinesischen Staatszirkus? Oder werden sie abstürzen und die gesamte Finanzwelt mit sich reißen?

Die Verantwortlichen in Russland und China haben ganz offensichtlich den drohenden Kollaps erkannt und versuchen ihre Länder aus der Gefahrenzone zu bringen.

Ein Artikel von Heiner, erschienen bei saarbruecker-homepage - Mein Dank an Wolfgang, sagt Maria Lourdes!

Was unternehmen die Europäer – angesichts ihrer überproportional dollarhaltigen Devisenreserven?

Lassen wir die unfähigen Brüsseler Eliten mal außer Betracht. Weder der unermüdlich lächelnde José Manuel Barroso noch der unergründliche Herman Van Rompuy werden einen Rettungsring reichen, wenn der Euro-Kahn absäuft. Vermutlich werden sie den Ertrinkenden am Reling-Rand mit dem Ruder auf die Finger schlagen, und die Berliner Regierenden werden uns Schöpfkellen reichen, um den Ozean trocken zu legen.  Den Rest des Beitrags lesen »

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DEUTSCHES VOLK in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz und in aller Welt, WACHE ENDLICH AUF !”

Geschrieben von Maria Lourdes - 11/11/2013

Elstner ReinholdIn Wahrheit ist der Bürger bei den Wahlen nur Zuschauer einer gigantischen Inszenierung, die verschleiern soll, dass die politische Klasse statt des Gemeinwohls eigentlich das eigene Wohl verfolgt.

Die Parteien haben alle demokratischen Schlüsselentscheidungen an sich gerissen und das System von Grund auf verdorben.

Kein Wunder, dass das Volk sich veralbert fühlt und den Volksparteien nichts mehr zutraut, ihnen in Scharen davonläuft und selbst an der “D(E)ÄMOKRATIE” zu zweifeln beginnt. Die Wahlbeteiligungen belegen diese Aussage!

Diese Demokraten, die sich anmaßen, auf Länder wie China, Iran oder -jetzt verstärkt- auf Russland, mit dem Finger zu zeigen, wobei immer, drei Finger auf sie selbst zeigen, wollen mit allen Mitteln ihre Machtstellung behalten. Basierend auf den Erkenntnissen der Massenpsychologie werden die Menschen durch gezielte Propaganda und Intrigen, politisch verunsichert, wählen sozusagen demokratisch, das bessere Übel. In etwa vergleichbar, mit der Schürung von Angst vor zukünftigen Ereignissen und Katastrophen. Eine dieser Katastrophen ist für jeden demokratischen Politiker, ein Aufflammen des Nationalismus, gutes Beispiel zur Zeit Ungarn.

Dieses Netz aus Intrigen und Ängsten ist inzwischen so eng gesponnen, dass es nur wenige hinterfragen, geschweige denn durchschauen.

Menschen, die noch ein Gewissen haben und dieses “Spinnennetz” durchschauen, die Wahrheit anprangern, sei es in -Wort und Schrift- werden von unserem demokratischen System, dermaßen in die Mangel genommen, dass man zwangsläufig an die Hexenverfolgung im Mittelalter zurück-erinnert wird. Beispiel: Der 77-jährige Horst Mahler. Er verbüßt, in der JVA Brandenburg an der Havel, eine mehrjährige Haftstrafe wegen “angeblicher” Volksverhetzung. Ein Vorgehen der Behörden, im Zusammenspiel mit willfähriger Justiz, das an “stalinistische Schau-Prozesse” erinnert. Kinderschänder, Mörder, Vergewaltiger und Totschläger haben es da erheblich leichter! 

Freie Rede und Meinungsfreiheit wird dem Bürger suggeriert, eine freie Presse-Berichterstattung immer wieder, ins Hirn des Bürgers gehämmert und gleichzeitig von willfährigen “Politiker-Huren” vorgeGauckelt. Eine Frechheit, schlimmer wie ein Schlag ins Gesicht!

Die Realität sieht nämlich ganz anders aus und man kommt nicht umhin, dieses Vorgehen der Behörden, nicht nur bei Mahler, als “Brutal” zu bezeichnen. Beispiel: unliebsame, nicht politisch korrekte Lektüre, Bücher und Schriften, die die Wahrheit -besonders über die Zeit von 1933 -45 – beinhalten, werden heute noch, obwohl die Demokratie heuchlerisch, Bücherverbrennungen der Vergangenheit bis heute, in Endlosschleifen anprangert, verbrannt!

Den Spruch von H. Heine zur Bücherverbrennung, erspare ich dem Leser aber ein paar Beispiele sollten nicht schaden!  Den Rest des Beitrags lesen »

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Russland hat seine Rechte in der Arktis verteidigt

Geschrieben von Maria Lourdes - 03/11/2013

Beim Angriff auf die Bohrinsel „Priraslomnaja“ könnte es um die Konkurrenz seitens anderer Ölkonzerne gehen, die, genauso wir der russische Konzern Gazprom, die arktischen Lagerstätten beanspruchen. Ihnen geht es darum, Russland von dieser strategischen Region fernzuhalten. Hinter dem Vorfall in Kanada könnten ebenfalls gewisse Pläne großer Unternehmen stecken.

Ein Artikel von Franz Krummbein, Erstveröffentlicht bei Berlin-Athen.eu

Die jahrhundertelange Geschichte der Arktis-Erschließung war von vielen spektakulären und zum Teil dramatischen Ereignissen gekennzeichnet.

Die Arktis-Karte ist eine Hymne an den menschlichen Geist: Sie hat Namen zahlreicher Forscher als geographische Bezeichnungen verewigt.

Die Russen trugen maßgeblich dazu bei, die Polargebiete detailliert zu erforschen und zugänglich zu machen.  Den Rest des Beitrags lesen »

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WELTWEITE DEMO GEGEN CHEMTRAILS & WETTEREXPERIMENTE

Geschrieben von Maria Lourdes - 23/08/2013

Chemtr-comSeit Jahren werden über einer Reihe von Ländern mysteriöse Kondensstreifen gesichtet, die in einem riesigen Gittermuster ausgelegt werden.

Sie lösen sich nicht nach Minuten auf was eigentlich der Fall sein müßte – sondern bleiben am Firmament regungslos hängen, um nach etwa 30 bis 60 Minuten eine zähe, wolkenartige Masse zu bilden.

Diese schwadenförmigen Nebel-Wolkenbänke bedecken schließlich den ganzen Himmel. Werden hier etwa giftige Chemikalien versprüht und hängt die dramatische Zunahme vieler Krankheiten, vor allem der Allergien, demzufolge mit diesem Phänomen zusammen?

Sind die Kondensstreifen Teil eines militärischen Waffensystems zur Wetterbeeinflussung oder dienen sie gar der radikalen Reduzierung der Weltbevölkerung? Ja, sagt eine Facebook-Gruppe, die zum “Global MARCH Against Chemtrails and Geoengeneering” weltweit aufruft.

25. 08. 2013 BERLINER MARSCH GEGEN CHEMTRAILS UND GEOENGINEERING 

WELTWEITE DEMO GEGEN CHEMTRAILS & WETTEREXPERIMENTE 

Unser Adler war den ganzen Tag bei der Demo live dabei, hier seine Videoberichte…

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Heß im Kontext – Der 7-Punkte-Friedensplan des Rudolf Heß, 10. Mai 1941

Geschrieben von Maria Lourdes - 13/08/2013

Hitler HeßAuch in Deutschland werden sich noch Leser daran erinnern, dass Rudolf Heß, der seinerzeitige Stellvertreter des Führers der NSDAP, im Mai 1941 einen abenteuerlichen Flug nach Schottland unternahm, daraufhin seitens der deutschen, wie auch der britischen Führung als geistig verwirrt bezeichnet wurde und nach dem großen Nürnberger Prozess bis an sein Lebensende im Spandauer Gefängnis inhaftiert war.

Er lebte dort jahrzehntelang als einziger Gefangener und starb in hohem Alter einen Tod, der unterschiedlich als Erhängen oder Strangulierung von eigener oder fremder Hand dargestellt worden ist.

Seinem Flug im Mai 1941 folgte sechs Wochen später der deutsche Angriff auf die Sowjetunion. Der Historiker Martin Allen stellt uns Heß als einen Menschen vor, der nicht nur intellektuell, sondern auch menschlich viele der leitenden Figuren im Dritten Reich überragte und einen mäßigenden Einfluss auf die Politik der NSDAP ausübte, sodass man sich fragt, warum gerade er für den Rest seines Lebens praktisch in Einzelhaft und incommunicado gehalten werden musste – im Gegensatz zu anderen, die in Berlin weitaus länger eine erheblich aktivere Rolle gespielt hatten, jedoch wesentlich milder bestraft wurden.

Martin Allen hat die Fetzen der Dokumente gesammelt, die übrig geblieben waren, nachdem die britische Regierung sofort nach Ende des Krieges alle erreichbaren Unterlagen, besonders in Deutschland, eingesammelt und unliebsame Zeugen neutralisiert hatte. Er zeigt auf, dass Heß keineswegs geistig gestört war, als er seinen Flug unternahm, sondern dass diese Aktion minutiös geplant und mit Hitler abgesprochen war.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Quo vadis EU?

Geschrieben von Maria Lourdes - 02/08/2013

Demokratie SäulenUnsere Freiheit verdampft. Ursachen sind ein Staat und ein Europa, die zu einer »fürsorglichen«Diktatur mutieren. Der Staat reguliert und kontrolliert immer mehr und überschwemmt die Bürger mit Gesetzen und Verordnungen. 

Das Ganze führt so weit, dass sich in der Gesellschaft ein repressionsfreier Diskurs nicht mehr führen lässt.

Es regiert die Political Correctness, und es wird mit harten Sanktionen belegt, wenn jemand von dem Grundrecht der Meinungsfreiheit Gebrauch macht und sagt, was er denkt. Auf der Strecke bleiben dadurch zwei Güter, für die zu kämpfen jeder Einsatz lohnt:

Freiheit und Wahrheit. Die Menschen haben genug von Parteien und Medien, die ihnen aufzwingen, wie zu denken und zu reden ist. Dr. Georg Chaziteodorou ist ein Mann, der sich entschieden gegen diese »fürsorgliche« Diktatur wehrt. 

Sein neuester Artikel trägt die Überschrift: Quo vadis EU? 

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Strafanzeige – Anregung der sofortigen Inhaftierung des Barrack Hussein Obama!

Geschrieben von Maria Lourdes - 18/06/2013

Wir alle sehen fast täglich die Strahlemann-Bilder von Obama in den Massenmedien. Eine verzückte und schnell wachsende Anhängerschaft schart sich um ihn. Vom »Messias-Faktor« und dem »schwarzen Kennedy« ist die Rede. Millionen von Menschen zieht er in seinen Bann.

US-Präsident Barack Obama kommt heute am Dienstag, den 18. Juni 2013, zu einem Arbeitsbesuch nach Berlin. Begleitet wird er dabei von seinen engsten Mitarbeitern sowie seiner Frau Michelle und vermutlich auch seinen beiden Töchtern Malia und Sasha.

Am Mittwoch, den 19. Juni, ist ein umfangreiches Programm geplant, die Abreise des US-Präsidenten wird voraussichtlich am Mittwochabend erfolgen. 

Strafanzeige, Strafantrag, Anregung der sofortigen Inhaftierung anlässlich des „Arbeitsbesuchs“ des Barrack H. Obama in Berlin.

Bis einem Arzt das Ausüben seines Berufes untersagt wird, muss viel passieren. Alkoholiker unter den Weißkitteln bekommen üblicherweise ebenso die Chance zur Bewährung wie Leute, die schwere Kunstfehler fabriziert haben.

Wilfried MeißnerBei Dipl.-Med. Wilfried Meißner, Facharzt für Anatomie, Psychiatrie und Psychotherapie, liegt der Fall anders. Weder sind dem Mediziner gravierende Behandlungsfehler unterlaufen, noch haben sich Patienten massiv beschwert. Was ihm vom Landesverwaltungsamt als zuständiger Behörde zur Last gelegt wird, ist salopp gesagt eine gewisse Realitätsferne, die sich gern mal in Massen-E-Mails äußert, die er als Vertreter des “Deutschen Instituts für Totalitarismusabwehr” versendet. 

Im Amtsdeutsch aus Weimar liest sich das dann so:

“Die Behörde selbst sieht sich angesichts der Auffälligkeiten im Verhalten des Antragstellers (Meißner, die Red.) und der damit nicht völlig fern liegenden Gefahr einer Falschbehandlung von Patienten durch den Antragsteller nicht in der Lage, die Angelegenheit ohne weitere fachkundige Abklärung auf sich beruhen zu lassen.” Quelle: saalfeld.otz.de

Auch mich erreichte heute eine E-Mail von Wilfried Meißner. Diese E-Mail möchte ich den verehrten Leser/Innen nicht vorenthalten.

Betr.: Strafanzeige, Strafantrag, Anregung der sofortigen Inhaftierung anlässlich des „Arbeitsbesuchs“ des Barrack H. Obama in Berlin. Den Rest des Beitrags lesen »

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Schäuble: Bevölkerung ist schuld an Stuttgart 21 und Berliner Flughafen

Geschrieben von Maria Lourdes - 23/05/2013

Schäuble TurbanWolfgang Schäuble macht die Bürger für die Milliarden-Desaster bei den diversen Großprojekten verantwortlich. 

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat in einem Interview mit dem Bayrischen Rundfunk erklärt, dass das Milliarden-Debakel beim Berliner Großflughafen keine Verschwendung von Steuergeldern sei. /Quelle DWN - gefunden bei Infokrieg.

Auf die Frage des Interviewers Sigmund Gottlieb, ob es nicht schrecklich sei, was bei den diversen Groß-Projekten an Steuergeldern verschleudert werde, sagte Schäuble:

„Moderne Großprojekte sind sehr kompliziert. Sie funktionieren irgendwann auch. Dann ist es auch so: Die Bevölkerung verändert im Laufe eines langen Entscheidungsprozesses oft ihre Einstellung zu solchen Projekten…Der Lärmschutz ist in Brandenburg ständig, auch durch die Rechtsprechung, während der Planungszeit und während der Bauzeit von Berlin-Schönefeld dramatisch verschärft worden – erst jüngst wieder in einem neuen Urteil. Wir stellen auch höhere Ansprüche als Gesellschaft. Das kann man nicht als Verschwendung bezeichnen. Das ist falsch.“

Auf die Frage von Gottlieb, was es denn dann sei, sagte Schäuble: Den Rest des Beitrags lesen »

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Arbeitsagentur hat Arbeitslagerkonzept – Propagandamaschine der Bundesregierung läuft auf Hochtouren

Geschrieben von Maria Lourdes - 09/05/2013

Inge Hannemann (Bild) steht unter Beobachtung von Berlin. Sie stellt eine Gefahr für Ersteller von Leitlinien aus den Berliner Ministerien dar. Von der Leyen hat Inge Hannemann zur Chefsache erklärt.

Die ehemalige Angestellte der Arbeitsagentur Hamburg hat zwar die Lügen ihres einstigen Arbeitgebers furchtlos entlarvt, aber jetzt läuft sie Gefahr, in die Psychiatrie eingeliefert zu werden.

Die Propagandamaschine der Bundesregierung läuft auf Hochtouren. Die Zahl der Armen ist gefälscht. Quelle: german.ruvr.ru

Die Unterdrückung von Hartz-IV-Beziehern wie auch verschiedene Menschenrechtsverletzungen dürfen nicht in die breite Öffentlichkeit gelangen.

Wie in Zeiten der DDR oder des Zerfalls des Reiches versuchen die Machthaber in Berlin, der Bevölkerung mit Flugblättern (aus dem Internet) beizubringen, dass das deutsche Wirtschaftswunder immer noch weitergeht.

Heute sieht jeder Bürger im Land Armut bei Rentnern und Armut bei Kindern und weiss genau, dass der Armutsbericht gefälscht wurde. Das deutsche Volk als europäisches Volk kann sich nicht mehr zumuten, von der eigenen Regierung betrogen zu werden. Das Volk hat schon die Wiedervereinigung mitgetragen und sieht in diesem historischen Ereigniss keinen Erfolg.

Propagandamaschine wie in der DDR.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Wohlstandsland Bundesrepublik: Für eine Handvoll Euro – Tagelöhner in Deutschland

Geschrieben von Maria Lourdes - 18/04/2013

Spenden erwünschtEinfache Arbeiter finden immer seltener einen Job. Sie schlafen in Parks, Bahnhöfen oder im Auto – man nennt sie “Tagelöhner”. 

Viele Deutsche vermuten womöglich, dass die Daseinsform eines Tagelöhners im Wohlstandsland Bundesrepublik ausgestorben ist. Doch diese Art von Beschäftigung nimmt zu.

Seit 1990 haben Unternehmen in Deutschland 3,2 Millionen Jobs in der Industrie abgebaut.

Nokia in Bochum ist nur ein Beispiel, hier wurde trotz enormen Gewinnen die Produktion nach Rumänien verlegt, wo mittlerweile die komplette Fabrik an einen Kaffee-Automaten-Hersteller verkauft wurde. Von den ursprünglich 2300 Arbeitern von Nokia in Rumänien wurde nur ein geringer Anteil vom neuen Fabrik-Besitzer übernommen. Nokia entschied  nun, dass die günstigen Mobiltelefone in Asien hergestellt werden sollten – weil dort die Zulieferer und Abnehmer seien. Dass Nokia sich die Fabrik in Rumänien mit EU-Fördergeldern bezahlen ließ, sei nur am Rande erwähnt. Betrug? “Wo kein Kläger da kein Richter!” Diesen Praktiken muss ein Riegel vorgeschoben werden. Zurück zu den Tagelöhnern…

“Einfachere Arbeit wird mehr und mehr ins Ausland transferiert oder durch Maschinen ersetzt”, erklärt Markus Promberger vom Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg.

“Für Geringqualifizierte gibt es immer weniger voll sozialversicherte, feste Stellen – vor allem im industriellen Bereich.” Viele Menschen weichen auf Minijobs oder Zeitarbeit aus. Als letzter Ausweg bleibt, seine Arbeitskraft jeden Tag neu anzubieten – und zu hoffen, dass sich etwas findet. Inzwischen gibt es etwa eine Million Tagelöhner in Deutschland, schätzen die Nürnberger Forscher.

Der Kommentar-Schreiber auf Lupo-Cattivo-Blog, “Kuschi2000“, ist bei der Arbeitsagentur beschäftigt und hat mir folgenden Bericht zugesandt:  Den Rest des Beitrags lesen »

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Trilaterale-Kommission in Berlin – Welche Maßnahmen werden sie beschließen?

Geschrieben von Maria Lourdes - 15/03/2013

westliche_WertegemeinschaftDer Zionismus besteht aus einem unsichtbaren, aber großen und mächtigen Imperium von Finanz- und Industrieleuten, einem Imperium, das man auf keiner Weltkarte verzeichnet findet, das aber sehr wohl existiert und überall im kapitalistischen Lager operiert. 

Ein Baustein dieses mächtigen Imperiums ist die sogenannte Trilaterale Kommission, eine im Juli 1973 auf Betreiben von David Rockefeller bei einer Bilderberg-Konferenz gegründete private, politikberatende discussion group.

Die Trilaterale Kommission ist eine Gesellschaft mit ca. 400 höchst einflussreichen Mitgliedern aus den 3 („Tri“) großen internationalen Wirtschaftsblöcken Europa, Nordamerika und Japan sowie einigen ausgesuchten Vertretern außerhalb dieser Wirtschaftszonen.

Die Protagonisten dieser ehrenwerten Gesellschaft der Macht -eigentlich organisierte Verbrecher- geben sich die Ehre nach Berlin zu reisen.

Nicht etwa, aus irgendeiner Lust am Genuss oder der angeblich guten Berliner Luft wegen, nein, bei diesem Treffen wird Weltpolitik gestaltet, bzw. die langjährigen Pläne zur Umsetzung einer neuen Weltordnung besprochen und deren Fortschritt überprüft. 

Die Trilaterale Kommission ist nicht einfach ein Zentrum mit einem starken Einfluss, sie sind eine geheime Weltregierung. Bei ihren Treffen entscheiden sie unter strengster Geheimhaltung, welche ihrer Pläne wie umgesetzt und ausgeführt werden sollen. Auch die gleichgesinnten Parallelorganisationen Council on Foreign Relations und Bilderberger-Group arbeiten eng mit der Trilateralen Kommission zusammen.

Dazu passt dann auch der folgende Artikel… Den Rest des Beitrags lesen »

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Iran Konflikt – Iran Atomprogramm – Iran wird bedroht – Iran wird angegriffen!

Geschrieben von Maria Lourdes - 09/01/2012

Ein Chor von Kriegsdrohungen gegen den Iran, der derzeit aus Washington und von seinen Verbündeten erschallt. Nehmen Sie sich mal Zeit, -googlen- Sie die einzelnen Begriffe in der Überschrift und vergleichen Sie die aktuelle Situation, mit den damaligen Anschuldigungen bezüglich der Massenvernichtungswaffen im Irak 2003. Dank an Rüdiger für den Hinweis, sagt Maria Lourdes!

Obama sagte schon im August 2010, der Iran muss wissen, worauf er sich einlässt. Wenn Nationalstolz den Iran dazu treibe, Atomwaffen zu entwickeln, fuhr Obama fort, wird er die Folgen tragen müssen.

Obama weiter: Alle Optionen liegen auf dem Tisch, um einen Wettlauf um Atomwaffen in der Region und einen nuklear bewaffneten Iran zu verhindern.

US-Verteidigungsminister Leon Panetta sagte am gestrigen Sonntagabend entgegen den früheren Behauptungen anderer US-Politiker bezüglich des iranischen Atomprogramms, dass Iran noch keine Atomwaffen produziere. Er unterstrich in einem Interview mit dem Sender CBS, dass Iran derzeit noch keine Atombombe baue. Trotzdem wird die Kriegshetze weiter betrieben.

Deutsche Politikberater verlangen einen Schulterschluss des Westens zugunsten möglicher Militärschläge gegen Iran.

Der Versuch, im sogenannten Nuklearkonflikt mit Teheran “diplomatische Lösungen zu fördern”, gehe “schon lange an den Realitäten vorbei”, behauptet ein aktueller Beitrag in der Zeitschrift Internationale Politik, dem einflussreichsten Medium des außenpolitischen Establishments in der Bundesrepublik. Quelle: german-foreign-policy

Die “iranische Bedrohung” entziehe sich der Logik traditioneller Politik; sie ähnele “klassischen griechischen Tragödien”, die “in der Regel in einem Gemetzel” endeten. Berlin dürfe sich Militärschlägen nicht verweigern und müsse die Bevölkerung auf mögliche Folgen, etwa Attentate gegen Ziele in Europa oder höhere Benzinpreise, vorbereiten. Die Forderungen richten sich ausdrücklich gegen eine zweite Fraktion der Berliner Außenpolitik, die den deutschen Interessen mit kooperativen Einflussmitteln (“Wandel durch Annäherung”) besser zu dienen meint. Ihr sind expansionsinteressierte Wirtschaftskreise zuzurechnen, die auf Geschäfte mit Iran nicht verzichten wollen. Während die für Militärschläge offene Fraktion publizistisch in die Offensive geht, nehmen die Spannungen am Persischen Golf dramatisch zu.

Mordanschläge, Seeblockade – Wie es in einem neuen Beitrag in der Fachzeitschrift Internationale Politik heißt, gehe “die Krise um das iranische Nuklearprogramm” gegenwärtig in eine “möglicherweise entscheidende Phase”.[1] Die “Erstürmung der britischen Botschaft” in Teheran sowie die “Meldungen über militärische Vorbereitungen der Israelis” deuteten erkennbar auf eine Eskalation hin. “Im Grunde genommen” habe der Übergang des Konfliktes in offene Gewalt bereits begonnen; der Autor ruft die “auffällig häufigen Explosionen in iranischen Militäranlagen” in den letzten Monaten sowie die “Anschläge gegen führende Vertreter des iranischen Nuklearwaffen- und Raketenprogramms” in Erinnerung. “Wer immer diese Anschläge geplant und ausgeführt hat – seien es Geheimdienste oder iranische Oppositionelle oder eine Koalition aus beiden -, geht davon aus, dass diese Programme durch den Einsatz von Gewalt unterbrochen, verlangsamt oder beendet werden können.” Für die Zukunft sei nicht auszuschließen, dass westliche Staaten zu “Formen des offiziellen Einsatzes militärischer Mittel” übergingen; am wahrscheinlichsten seien dabei “begrenzte Luftschläge” oder auch eine “Seeblockade”.

Schulterschluss – Mit Blick auf mögliche westliche Militäroperationen – nach Auffassung des Autors kann selbst ein atomarer Erstschlag Israels “nicht ausgeschlossen” werden - fordert der Beitrag den Schulterschluss zwischen den Mächten der westlichen Welt. Man müsse aufhören, den USA “zu unterstellen, diese würden einen gewaltsamen Regimewechsel in Teheran im Rahmen einer militärischen Intervention anstreben” – Washington plane “nur” Luftschläge, nicht jedoch eine Invasion. Auch müsse man mit “der unseligen Rhetorik” sofort Schluss machen, “wonach militärische Optionen grundsätzlich auszuschließen sind”. Die seiner Auffassung nach mangelnde Kriegsrhetorik der Bundesregierung kritisiert der Autor mit der Behauptung, eine “populär-pazifistische Argumentation” werde “auch vom deutschen Außenminister vertreten”. Dies müsse aufhören; die Bundeskanzlerin habe künftig unbedingt zu verhindern, “dass einzelne Regierungsmitglieder sich durch öffentlichkeitswirksame Opposition gegen Militärmaßnahmen der USA zu profilieren suchen”.[2] Vielmehr habe Berlin die Öffentlichkeit darauf einzustimmen, dass baldige “nachhaltige Sanktionen gegen den Iran teuer werden können”: Dies betreffe nicht nur die steigende Anschlagsgefahr in Europa, sondern darüber hinaus auch Verluste im Handel mit Iran und “erhöhte Benzinpreise”. Den Rest des Beitrags lesen »

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Lupo Cattivo – Jahresrückblick 2011 – „Blut, Schweiß und Tränen“

Geschrieben von Maria Lourdes - 30/12/2011

2011? Was für eine Achterbahnfahrt! Demokratie wurde mit Bomben geliefert, Karrieren endeten, Comebackpläne platzten, ein Grüner schrieb Geschichte und Polit-Piraten enterten das Parlament. Jetzt ist Zeit für ein Fazit und das beginnt bei Lupo Cattivo den wahrheitsliebenden Wolf. Er hat diese Welt am 3. Juli 2011 für immer verlassen. 

Lieber Lupo Du hast die wahrheitssuchenden Menschen zum Nachdenken gebracht,  hast sie mit Deinen äußerst gut recherchierten Berichten wachgerüttelt.
Du hast Deine Kommentatoren stets rücksichtsvoll behandelt und in Augenhöhe mit ihnen kommuniziert. Wir sagen danke lieber Wolf für Deine unermüdliche Arbeit. Du bleibst uns ewig in Erinnerung. Dort, wo Du jetzt bist, hast Du endlich Ruhe. Eine Ruhe vor all den weltlichen Treiben, fernab von Lieblosigkeit, Materialismus und Geldgier.
Sei froh, dass Du die kommende sehr schwere Zeit nicht miterleben musst. Die Früchte Deiner Aufklärungsarbeit werden  eingefahren, da kannst Du sicher sein. Deine Mühe, wie auch die Mühe aller anderen Wahrheitssuchenden wird nicht ohne Folgen bleiben…davon bin ich überzeugt.

Lieber Lupo Ich wünsche Dir eine schöne liebevolle Zeit im geistigen Reich…auf ewig, sagt Maria Lourdes danke. (Video hier)

Jahresrückblicke sind langweilig. Haben wir doch alles schon einmal gehört. Allerdings, das Jahr 2011 ist derart gespickt von Lügen und Falschmeldungen, dass es sich durchaus lohnt, sich diese noch einmal vor Augen zu führen. Und das tragischste an diesen immer offensichtlicher werdenden Manipulationen ist nicht, dass man uns für dumm verkaufen will, sondern, dass sich die überragende Mehrheit tatsächlich für dumm verkaufen lässt.

Von einer künstlich geschaffenen Schuldenkrise, über von außen her gesteuerte Volksaufstände bis zur völlig ungerechtfertigen Bombardierung Libyens – es war ein Jahr, das endlich wachrütteln sollte. Quelle: Konrad Hausner - theintelligence.de

Das wohl herausragendste Thema des Jahres war und ist die Schulden- bzw. Eurokrise. Die Staaten, die noch in der Lage sind, die Zinsen für ihre eigenen Staatsschulden aufzubringen, verschulden sich tiefer, um jenen Staaten zu helfen, denen das nicht mehr gelingt. Gleichzeitig wird das so bedeutende Rating, das von drei privaten Unternehmen erstellt wird, von denen niemand weiß, unter wessen Kontrolle sie stehen, immer öfter herabgestuft. Dies erhöht die Zinslast weiter – und so dreht sich die Spirale, aus der es kein Entrinnen geben kann. Denn, und darauf verweist keine der bekannten Zeitungen, alles Geld, das in Umlauf ist, entsteht als Kredit. Somit können Schulden gar nicht abbezahlt werden, weil es sonst kein Geld mehr gäbe. Und die Zinslast wird mitgeschleppt, die Jahr für Jahr dem Kreislauf immer mehr an Kaufkraft entzieht.

Und wohin fließen die vielen Milliarden? In sogenannte außerbilanzielle Zweckgesellschaften, die in Steuerparadiesen beheimatet sind und sich dadurch jeglicher Kontrolle entziehen. Hat Spiegel, Bild oder ARD jemals drauf verwiesen? Den Rest des Beitrags lesen »

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Iran/USA – “Die verdeckten Operationen sind viel zahlreicher, als die Leute ahnen,”

Geschrieben von Maria Lourdes - 15/12/2011

USA Iran

Der Verlust einer CIA-Spionagedrohne deutet auf einen verdeckten Konflikt zwischen den USA und dem Iran hin. Quelle – Original: FOX NEWS.com -  CIA spy plane loss exposes covert US-Iran conflict. 

Der Verlust einer mit modernster Überwachungstechnologie ausgestatteten Spionagedrohne der CIA über dem Iran ist mehr als ein Propaganda-Coup und Glückstreffer für die Teheraner Regierung. Der abgefangene Flugkörper hat einen der Schleier der Geheimhaltung gelüftet, unter denen die US-Operationen gegen das Militär und das Atomprogramm des Irans verborgen sind.

Wie der Abschuss des US-Spionageflugzeuges vom Typ U-2 durch die Sowjetunion während des Kalten Krieges hat die dem Iran in die Hände gefallene Drohne ein Schlaglicht auf einen Teil der Spionagetätigkeit der USA – diesmal gegen den Iran – geworfen. Der Iran hat die USA und ihre Verbündeten beschuldigt, ihn mit Cyberattacken und Sabotageakten zu bedrängen und bereits mehrere iranische Wissenschaftler ermordet zu haben. Die USA werfen der iranischen Regierung vor, am Töten von US-Soldaten in Afghanistan beteiligt zu sein und ein Attentat auf den saudischen Botschafter in Washington geplant zu haben.

“Es beginnt sich abzuzeichnen, dass bereits ein kaum verdeckter, immer gewaltsamer werdender, weltweit ausgetragener Mantel-und-Degen-Konflikt (zwischen den USA und dem Iran) im Gang ist,” sagte Thomas Donnelly, ein früherer Regierungsangestellter und Militärexperte des American Enterprise Institute, auf einer Konferenz in Washington.Die verdeckten Operationen sind viel zahlreicher, als die Leute ahnen,” erklärte Stephen Hadley, der ehemalige Nationale Sicherheitsberater des Präsidenten George W. Bush. “Die USA müssen alles versuchen, was möglich ist.” Hadley fügte hinzu, wenn der Iran sich auch weiterhin den Beschlüssen der Vereinten Nationen widersetze und seinen atomaren Ehrgeiz nicht zügele, werde der verdeckte Konflikt “nur noch bösartiger” werden.

Einige Historiker und außenpolitische Experten haben den Verlust der Drohne mit dem Abschuss des U-2-Spionageflugzeugs und der Gefangennahme des Piloten Francis Gary Powers durch die Sowjetunion im Jahr 1960 verglichen.

 Während sich die USA und die Sowjetunion häufig vor den Augen der Weltöffentlichkeit stritten, wurde nur selten etwas über die Spionageaktionen beider Seiten bekannt.

“Als ich von dem Verlust der Drohne hörte, war mein erster Gedanke: Gott sei Dank saß da kein Pilot drin,” sagte Francis Gary Powers Jr., der Sohn des U-2 Piloten und Gründer des Cold War Museum  (Museums zum Kalten Krieg).

“Sie führten beide Spionageaufträge aus, und beide machten Fotos. Beide sollten im Auftrag der US-Regierung geheimdienstliche Erkenntnisse über unsere Gegner sammeln,” erklärte Powers. Im Unterschied zu damals seien aber keine Familienmitglieder zu verständigen gewesen und niemand sei in einem fremden Land in Gefangenschaft geraten. Der U-2-Abschuss hatte die US-Militärplaner schockiert; sie waren davon ausgegangen, dass die neu entwickelte, sehr hoch fliegende Maschine nicht von sowjetischen Raketen erreicht werden könnte. Jetzt hat der Iran behauptet, es sei ihm mit modernsten Mitteln der elektronischen Kriegsführung gelungen, die Drohne vom Typ RQ-170 Sentinel zu orten, unter Kontrolle und zum Landen zu bringen. Der Iran hat am Donnerstag Fernsehbilder eines Flugkörpers ausgestrahlt, bei dem es sich nach Aussage ehemaliger und aktiver US-Offizieller um die vermisste Sentinel-Drohne handelt. Der ferngesteuerte Flugkörper scheint nur wenig beschädigt zu sein.

Der Iran hat sich am Freitag bei den Vereinten Nationen über “provokative, verdeckte Operationen der USA” beschwert. Die Teheraner Regierung bezeichnete den Flug der Drohne als “eklatante und unprovozierte Verletzung des iranischen Luftraums”, die sie als “feindlichen Akt” betrachte. US-Offizielle teilten am Freitag mit, nach Erkenntnissen der US Geheimdienste habe der Iran nichts zum Verlust der Drohne beigetragen – weder durch Abschuss, noch durch elektronische Cyberattacken. Die Drohne sei durch eine Fehlfunktion verlorengegangen. Sie wollten sich nur anonym äußern, weil der Drohneneinsatz der Geheimhaltung unterliegt.

Einige US-Experten begegneten der Behauptung des Irans, durch einen Cyberangriff in den Besitz der Drohne gelangt zu sein, mit Skepsis. Andere halten es durchaus für möglich, dass der Iran durch die im Oktober von Russland angekündigte Lieferung von auf Lastwagen montierten Anlagen zur elektronischen Kriegsführung die Fähigkeit zu einem solchen Angriff erworben haben könnte. Die RQ-170 sei schwer zu orten, aber nicht unverwundbar, äußerte der Fernsteuerungsexperte Peter Singer von der Brookings Institution in Washington. Singer, der viel über Drohnen geschrieben hat, bestätigte, dass Russland eine geheim gehaltene Anzahl -von auf Lastwagen montierten- Systemen zur elektronischen Kriegsführung das Typs IL-222 Avtobaza an Teheran geliefert hat. Er sagte, dabei handle es sich um “eine wirklich gute elektronische Ausrüstung”; nach Berichten sollen dazu neben einem Radargerät, das Drohnen orten kann, auch andere Geräte gehören, mit denen sich die Datenkommunikation der Drohnen beeinflussen lässt.

Bisher habe aber noch kein Land demonstriert, dass es die Kontrolle über eine ferngesteuerte Spionagedrohne übernehmen könne, äußerte Theodore Karasik, ein Sicherheitsexperte des in Dubai angesiedelten Institute for Near East and Gulf Military Analysis (des Institutes für militärische Analysen über den Mittleren Osten und die Golfregion).

Kandidaten, die das vielleicht könnten, seien China und Russland, wobei Russland schon auf diesem Gebiet geforscht habe. Karasik meinte, einer der beiden Staaten könne dem Iran beim Einfangen der US-Drohne geholfen haben. Die Tarnkappen-Drohne leiste den USA gute Dienste, weil sie die “ständige Überwachung” der iranischen Atomanlagen ermögliche. Die USA und ihre Verbündeten vermuten, dass der Iran im Schutz seines zivilen Atomprogramms auch Atomwaffen entwickelt – eine Anschuldigung die Teheran hartnäckig zurückweist. John Pike von GlobalSecurity.org, ein Experte für Verteidigung und Geheimdienste, sagte, durch die dauernde Luftüberwachung von Atomanlagen durch Drohnen sei auch der Fahrzeugverkehr zwischen den Anlagen unter Kontrolle.

Aus (von Drohnen gelieferten Filmen und) Bildern könnten Militärplaner auch ersehen, wann die meisten Beschäftigten in einer Anlage arbeiten, was wichtig sei, falls der US-Präsident einen Militärschlag gegen das Atomprogramm des Irans befehle.

“Die Gebäude sollen sicher dann bombardiert werden, wenn sich die meisten Menschen darin aufhalten,” erklärte Pike, weil bei der Entwicklung von Atomwaffen die Techniker, Wissenschaftler und anderen Experten sehr viel wichtiger seien, als die bestehenden Anlagen. “Die Menschen könnten die Gebäude wieder aufbauen, die Gebäude können aber nicht die Menschen ersetzen,” meinte er.

Nach Meinung von Experten war die US-Drohne wahrscheinlich mit einem Hightech-Radarsystem und anderen Spezialsensoren, einschließlich solchen zur Überwachung von Atomanlagen, ausgestattet. Wenn der Iran diese sorgfältig analysiert, könnten sie ihm vielleicht Aufschluss darüber geben, wie er seine Atomanlagen besser vor der Kontrolle durch die USA schützen kann.

Auch Russland, China, Nordkorea und andere (Atomwaffen-)Staaten könnten sich für das Innenleben der Sentinel-Drohne interessieren. US-Drohnen haben zum Beispiel Triebwerke, die es ihnen erlauben, tagelang über einem Gebiet zu patrouillieren. Man nimmt an, dass China gerade versucht, diese Technologie zu meistern. Singer meinte, es sei für ein einzelnes Land schwierig, eine technologische Goldgrube wie die gestrandete Sentinel auszubeuten, gemeinsam mit anderen könne man es aber versuchen. “Es ist niemals leicht, so etwas wie ein Radarsystem zu rekonstruieren, aber wenn man über ein intaktes oder nur leicht beschädigtes Exemplar verfügt und es aus der Nähe studieren kann, ist es sehr viel einfacher,” erläuterte er. Francis Gary Powers Jr. betonte, “die Spionage-Technik entwickle sich sehr schnell weiter”.

Nach dem Abschuss der von seinem Vater geflogenen U-2 habe die CIA die Spionageflüge für mehrere Monate ausgesetzt; in dieser Zeit hätten die USA aber ihren ersten Spionagesatelliten gestartet, der sehr viel mehr Informationen sammeln konnte. Die AP-Reporter Lolita Baldor und Kimberly Dozier in Washington und Adam Schreck in Dubai trugen zu diesem Bericht bei. 

luftpost-kl.de hat die AP-Meldung komplett übersetzt und mit Ergänzungen und Links in Klammern und Hervorhebungen versehen. Sie wurde sogar von FOX NEWS, dem rechten US-TV-Sender, der dem Iran sicher gern angehängt hätte, zu lügen und zu tricksen, unverändert und unkommentiert veröffentlicht. Vor diesem Hintergrund erscheint die Ente, die DER SPIEGELverbreitet hat, als besonders dreister Irreführungsversuch. Am 09.12.11 war auf der Website des so genanten Nachrichtenmagazins tatsächlich zu sehen und zu lesen ” Biest von Kandahar unter Pappmache’ Verdacht”

Links zum Thema Iran


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Das Bündnis zwischen Berlin und den Diktaturen der arabischen Halbinsel – Zu Gast bei Freunden

Geschrieben von Maria Lourdes - 13/12/2011

Mit seiner zweiten Reise auf die Arabische Halbinsel binnen eines Jahres stärkt Bundespräsident Christian Wulff das Bündnis zwischen Berlin und den dortigen Diktaturen. Schwerpunkt der aktuellen Kooperation ist Qatar, das dem Westen in jüngster Zeit eine Reihe von militärischen Hilfsdiensten geleistet hat – insbesondere beim Umsturz in Libyen, zuletzt laut Berichten auch in Syrien.

Qatar will zudem die deutsche Industrie mit Milliardeninvestitionen unterstützen; auch werde es in den nächsten Jahren Aufträge im Volumen von 190 Milliarden Euro vergeben, heißt es in deutschen Konzernkreisen, die sich hohe Profite erhoffen. Ein Artikel von German-foreign-policy – Mein Dank an Rüdiger für den Hinweis, sagt Maria Lourdes!

Als höchst lukrativ gelten Bauvorhaben für die Fußball-WM im Jahr 2022. Kritiker warnen, Bauarbeiter lebten in dem Emirat faktisch in “moderner Sklaverei”. Qatar nutzt seine boomende Kooperation mit dem Westen zur Stärkung seiner Verbündeten in der arabischen Welt – besonders islamistischer Organisationen wie der Muslimbruderschaft in Ägypten, der Ennahda-Partei in Tunesien und islamistischer Kräfte in Libyen. Das Vorgehen erinnert an die Kooperation des Westens mit Saudi-Arabien in den 1980er Jahren in Afghanistan – im gemeinsamen Kampf gegen die Sowjetunion sowie gegen sozialistische Fraktionen in Kabul.

Höflichkeitsbesuche – Die aktuelle Reise des Bundespräsidenten auf die Arabische Halbinsel geht am heutigen Dienstag nach Aufenthalten in Oman, Qatar und den Vereinigten Arabischen Emiraten mit einem Besuch in Kuwait zu Ende. Christian Wulff hatte Qatar bereits zu Jahresbeginn besucht; sein damaliger Plan, nach Bahrain weiterzufliegen, war wegen der blutigen Niederschlagung dortiger Massenproteste nicht realisiert worden.[1] Auch bei der aktuellen Golfreise sparte Bundespräsident Wulff Bahrain aus, um Imageschäden zu vermeiden. In Qatar hat sich erst in der vergangenen Woche der Berliner Wirtschaftsminister Philipp Rösler aufgehalten. Die Golfdiktatur intensiviert ihre Zusammenarbeit mit Deutschland seit geraumer Zeit in raschem Tempo. Aus deutscher Sicht geht es dabei nicht nur um ökonomischen Profit, sondern auch um außenpolitische Gefolgschaftsdienste in der arabischen Welt – militärische Komponenten inklusive.[2] Für den Ausbau der Kooperation seien regelmäßige Höflichkeitsbesuche notwendig, erläutern deutsche Medien: “In der arabischen Kultur reagieren Scheichs empfindlich, wenn sie sich nicht angemessen behandelt fühlen.”[3]

Nur Männer – Qatar eignet sich für die Kooperation nicht nur wegen seiner immensen Reichtümer, sondern auch, weil es sich im Westen mit geschickter PR als angeblich vergleichsweise “liberaler” Staat und damit als akzeptabler Bündnispartner vermarkten kann. Verglichen wird es regelmäßig mit Saudi-Arabien, dessen Staatsreligion – der wahhabitische Islam – Frauen nicht nur jede politische Aktivität, sondern sogar das Autofahren verbietet und auch sonst für äußerste Rigidität sowie exzessive Körperstrafen berüchtigt ist. Auch in Qatar dominiert der Wahhabismus. Dabei sei zur Zeit – nach ersten Ansätzen einer Liberalisierung Ende der 1990er Jahre – eine härtere Kontrolle der Einhaltung wahhabitischer Regeln zu spüren, heißt es in Wirtschaftskreisen; so seien zum Beispiel Paare aus Ägypten und dem Libanon, die unverheiratet zusammengelebt hatten, einige Jahre lang inhaftiert worden.[4] Die stark islamistische Prägung des Landes wird nach außen vor allem dadurch verdeckt, dass eine der Ehefrauen des diktatorisch herrschenden Emirs, Scheicha Mouzah bint Nasser al Missned, politisch tätig ist und in der Öffentlichkeit stets prominent dargestellt wird. Zuletzt nahm sie in der deutschen Bildberichterstattung über Wulffs Golfreise eine herausgehobene Stellung ein. Auf ihr Betreiben ist 1997 – deutsche Medien heben dies zur Legitimierung der Kooperation mit Qatar gerne hervor – das aktive und passive Frauenwahlrecht eingeführt worden. Allerdings ist ein auf Landesebene tätiges Parlament in Qatar nicht existent, sondern nur ein vom Emir eingesetztes Beratungsgremium. Ihm gehören laut Angaben der Interparlamentarischen Union ausschließlich Männer an.

Milliardensummen – Die immensen Gewinne, die Qatar mit der Ausfuhr vor allem von Erdgas erzielt – es verfügt über die drittgrößten Erdgasreserven weltweit -, bewirken einen seit Jahren ungebrochen fortdauernden Wirtschaftsboom. Das Land erhält mit den Gasgeschäften großen Reichtum, den es unter anderem in Infrastrukturprojekte investiert. So sollen im Rahmen einer “Qatar Vision 2030″ in den nächsten Jahren 190 Milliarden US-Dollar investiert werden, etwa in Bildungseinrichtungen, um das für den Aufbau von Hochtechnologie jenseits von Erdöl und Erdgas notwendige Fachpersonal auszubilden, aber auch in Verkehrsinfrastruktur. Die Deutsche Bahn hat bereits den Zuschlag für ein Projekt im Umfang von 17 Milliarden Euro erhalten.[5] Umgekehrt investiert Qatar über seinen Staatsfonds in deutsche Konzerne – mit Milliardenbeträgen, seit die Qatar Investment Authority (QIA) 2009 mit 5 Milliarden Euro bei VW eingestiegen ist. Laut aktuellen Berichten soll die QIA, die mittlerweile unter anderem auch Hochtief-Anteile gekauft hat, in den nächsten Jahren 25 Milliarden Euro in der Bundesrepublik investieren. Um die Bedingungen für die boomenden Geschäfte zu verbessern, hat der Bundeswirtschaftsminister vergangene Woche in Doha eine “Wirtschaftspartnerschaft” (“Qatar-Germany-Partnership”) in die Wege geleitet. Sie begünstigt auch umfangreiche Bauaufträge, die im Rahmen der Vorbereitung auf die Fußball-WM 2022 in Qatar anstehen. Deutsche Firmen wollen auch davon profitieren.

Moderne Sklaven – Die Vergabe der Fußball-WM 2022 an Qatar, von der sich deutsche Firmen Gewinne erhoffen, hat erst kürzlich heftige Proteste hervorgerufen. Ursache ist die Lage der Arbeitsmigranten in dem Land, die gut 87 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen und beinahe alle Arbeiter stellen. Sie genießen keinerlei zureichenden rechtlichen Schutz; dies führt dazu, dass internationale Verbände von Gewerkschaften regelmäßig gegen die Verhältnisse in Qatar protestieren. So heißt es etwa bei der International Trade Union Confederation, ausländische Arbeitskräfte dürften sich nicht einmal in der einzig zugelassenen Einheitsgewerkschaft organisieren. Sie würden “häufig ausgebeutet, da die Arbeitsverträge ihren Arbeitgebern” – darunter auch den deutschen – “umfassende Befugnisse einräumen”.[6] Zuletzt wurden 90 Nepalesen abgeschoben, weil sie gegen die Weigerung ihrer Firmenleitung gestreikt hatten, eine zuvor vereinbarte Lohnerhöhung auszuzahlen. “Ausländische Arbeitsmigranten wurden ausgebeutet und misshandelt”, heißt es summarisch im Jahresbericht bei Amnesty International.[7] Ein internationales Gewerkschaftsbündnis verlangt mittlerweile, Qatar die Ausrichtung der Fußball-WM 2022 zu entziehen, sollte das Land nicht umgehend ausländische Arbeiter angemessen behandeln, die ja auch die Fußballstadien für die WM errichten müssten. Es handele sich bei der Lage der Arbeiter faktisch um “moderne Sklaverei”, wird das Gewerkschaftsbündnis zitiert.[8]

Außenpolitische Hilfsdienste – Ernsthafte Kritik aus dem Westen ist unwahrscheinlich. Dagegen sprechen nicht nur die Umsätze in Milliardenhöhe, die in Qatar locken, sondern auch die rasch wachsende außenpolitische Bedeutung des Landes für Interventionen des Westens in der arabischen Welt. Bekannt geworden ist Qatar vor allem mit der Beteiligung an den NATO-Operationen in Libyen, für die es nicht nur Kampfflieger, sondern auch Bodentruppen zur Verfügung stellte [9]). Die Regierung in Doha hat sich zudem an die Spitze der Kräfte gestellt, die in der Arabischen Liga den Sturz des syrischen Regimes fordern – unter dem Schlagwort “Demokratisierung”, was Beobachter angesichts der Verhältnisse in Qatar hinter vorgehaltener Hand mit Hohn und Spott quittieren. Für den Sturz von Muammar al Gaddafi in Libyen war der in Qatar beheimatete Sender Al Jazeera von ebenso hoher Bedeutung wie bei der aktuellen Agitation gegen den syrischen Präsidenten Bashar al Assad. Kenner der Arabischen Halbinsel stellen dabei fest, dass Al Jazeera über Massenproteste im Rahmen des “Arabischen Frühlings” “umso weniger” berichtete, “je näher das [betroffene] Land an Qatar lag”. Im Fall der schweren Unruhen in Bahrain wurde das Meldungsaufkommen gar “auf ein Minimum” reduziert.[10]

Bündnispartner – Im Windschatten seiner außenpolitischen Zuarbeit für den Westen treibt Qatar in der arabischen Welt zudem den Export seiner Staatsreligion, des wahhabitischen Islamismus, voran. Kritiker sind überzeugt, dass sowohl die tunesische Ennahda-Partei als auch die ägyptische Muslimbruderschaft ihre aktuelle Stärke nicht ohne finanzielle Hilfen hätten erreichen können. Dabei habe besonders das wohlhabende Qatar sich mit massiver Unterstützung hervorgetan. Außerdem beherbergt Qatar mit dem Muslimbruder Yusuf al Qaradawi einen der einflussreichsten islamistischen Prediger, der unter anderem mit Hilfe von Al Jazeera großen Einfluss in der arabischen Welt erlangt hat.

Auch in Libyen hat Doha offenbar ganz gezielt islamistische Milizen aufgebaut. Ob dasselbe sich jetzt in Syrien wiederholt, ist zur Zeit nicht mit Gewissheit zu klären. Das Vorgehen erinnert jedenfalls an die Kooperation des Westens mit Saudi-Arabien in den 1980er Jahren in Afghanistan. Damals war Riad maßgeblich an den Hilfsleistungen für die afghanischen Mujahedin beteiligt, die im Bündnis mit dem Westen die sowjetischen Truppen am Hindukusch sowie sozialistische Kräfte in Kabul bekämpften. Saudische Aktivisten wie Usama bin Ladin nutzten damals den gemeinsamen Kampf, um mit freundlicher Unterstützung aus Europa und aus den USA ihre islamistischen Netzwerke zu stärken. Das Ergebnis ist bekannt.

[1] s. dazu Kampf der Titanen
[2] s. dazu Kriegsdrohungen gegen Iran (II)
[3] Rösler im Wundevrland; http://www.spiegel.de 08.12.2011
[4] Michael Backfisch: Die Scheich-AG. Wie unsere Unternehmen vom Wirtschaftswunder am Golf profitieren, Frankfurt/New York 2011. S. auch unsere Rezension
[5] s. dazu Die Qatar-Bahn
[6] Katar 2011; http://www.survey.ituc-csi.org
[7] Katar; http://www.amnesty.de
[8] WM 2022: Gewerkschaften befürchten “Sklaverei”; http://www.zeit.de 17.11.2011
[9] s. dazu Kriegsdrohungen gegen Iran (II)
[10] Rainer Hermann: Die Golfstaaten. Wohin geht das neue Arabien? München 2011

Links zum Thema

Um Bundespräsident Christian Wulff gibt es Wirbel wegen eines Berichts der “Bild”-Zeitung über einen Privatkredit in seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident. Wie die Zeitung berichtet, soll er 2010 im Landtag auf die Frage nach einer Geschäftsbeziehung zu einem Unternehmer nicht angegeben haben, dass er und seine Frau Bettina von der Unternehmergattin ein Darlehen über eine halbe Million Euro erhalten hatten. infokrieginfo.blogspot.

Berlin setzt die Aufrüstung der Diktaturen auf der Arabischen Halbinsel fort – und stützt damit die gegen Iran gerichteten Maßnahmen des Westens

Der Zweck der Rüstungsexporte – Der soeben publizierte Rüstungsexportbericht der Bundesregierung bestätigt zentrale Stoßrichtungen der Berliner Außenpolitik. Weiterhin enthüllt der Rüstungsexportbericht, dass Berlin noch vergangenes Jahr den Staaten der Arabischen Halbinsel die Lieferung von Schusswaffen genehmigt hat – Ausrüstung, wie sie dieses Jahr gegen Demonstranten eingesetzt wurde.  hier weiter

CDU und FDP bestätigen Spenden von Heckler & Koch

CDU und FDP haben eingeräumt, in den vergangenen Jahren Parteispenden des Rüstungskonzerns Heckler & Koch in fünfstelliger Höhe erhalten zu haben. Das berichtet das ARD-Politikmagazin „Report Mainz. Die Firma soll Parteispenden gezielt platziert haben, um eine Genehmigung für einen Waffenexport nach Mexiko zu erhalten. hier weiter

Buchempfehlung: Korrupt: Im Namen des Profits

Vertreten Politiker den Willen des Volkes? Oder arbeiten sie auf eigene Rechnung? Mathew D. Rose enthüllt: Politik funktioniert nach den Gesetzen des Big Business. Geld und Macht bestimmen immer öfter die politischen Entscheidungen. Die Demokratie droht auf der Strecke zu bleiben.

»Wo andere Journalisten aufgeben, recherchiert Rose weiter. Er ist ein Überzeugungstäter, ein starrsinniger Moralist, von dem der bekannteste Presseanwalt Berlins sagt: >Den möchte man nicht auf den Hacken haben. SPIEGEL – Korrupt

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Der Dritte Weltkrieg könnte mit einem atomaren Präemptivkrieg gegen den Iran beginnen.

Geschrieben von Maria Lourdes - 12/12/2011

Die Führung eines totalen Krieges gegen den Iran, in dem auch Atomsprengköpfe zum Einsatz kommen sollen, wird seit 2005 auf den Reißbrettern des Pentagons geplant. Wenn es zu diesem Krieg käme, ginge der ganze Mittlere Osten bis nach Zentralasien in Flammen auf, und die Menschheit würde in den Dritten Weltkrieg gestürzt. Von Michel Chossudovsky - Global Research, übersetzt: Luftpost-kl.de

Der Dritte Weltkrieg ist kein Thema auf den Titelseiten der Zeitungen. Die Mainstream-Medienhaben eine gründliche Analyse der Implikationen dieser Kriegspläne und eine Diskussion darüber ganz ausgeklammert.

Die Anzettelung des Dritten Weltkrieges – wenn es denn dazu kommt – könnte relativ unauffällig mit der Errichtung einer „Flugverbotszone“ – einer Operation mit geringen „Kollateralschäden“ – beginnen, die von der NATO mit ihrer „Responsibility to Protect / R2P“ (ihrer Verpflichtung zum Schützen) begründet und zunächst in eine „eingeschränkte“ Strafaktion – die Bombardierung bestimmter militärischer Ziele – münden würde; als Vorwände würden die „globale Sicherheit“ und der Schutz der „Demokratie“ und der „Menschenrechte“ in dem angegriffenen Land (Iran) dienen.

Die Öffentlichkeit weiß kaum etwas über die schwerwiegenden Auswirkungen dieser Kriegspläne, die ironischerweise den Einsatz von Atomwaffen zur Zerstörung des überhaupt nicht existierendem iranischen Atomwaffenprogramms vorsehen. Außerdem verfügt die Militärtechnologie des 21. Jahrhunderts über eine ganze Reihe (sonstiger) hoch entwickelter Waffensysteme.

Wir steuern auf die größte Krise der Weltgeschichte zu. Die Zukunft der Menschheit steht auf dem Spiel. Die gegenwärtige Situation ist gekennzeichnet durch eine weit fortgeschrittene Kriegsplanung, in der eine furchterregende Militärmacht auch den Einsatz von Atomsprengköpfen vorgesehen hat.

Das Pentagon will die ganze Welt militärisch unterwerfen. Der militärische Aufmarsch der Streitkräfte der USA und der NATO findet in mehrerer Regionen der Welt gleichzeitig statt.

Die Militarisierung auf globalem Niveau wird durch eine einheitliche Kommandostruktur der US-Streitkräfte ermöglicht: Unser ganzer Planet ist aufgeteilt in regionale Kampfkommandos, die unter dem Befehl des Pentagons stehen. Nach Aussage des ehemaligen Generals und NATO-Oberbefehlshabers Wesley Clark sieht der militärische Fahrplan des Pentagons eine ganze Reihe von Kriegen vor: „[Die] auf fünf Jahre angelegte Kampagne [schließt] … insgesamt sieben Staaten [ein]: erst den Irak, dann Syrien, den Libanon, Libyen, den Iran, Somalia und den Sudan.“ 

Die Militärtaktion wird im Namen des „Globalen Krieges gegen den Terrorismus“ und der globalen Sicherheit geführt werden, und man wird den Anspruch erheben, „humanitäre“ und „pro-demokratische Absichten“ zu verfolgen. Man wird behaupten, nach Aussage wissenschaftlicher Experten, die im Dienste des Pentagons stehen, sei das Arsenal der taktischen Atomwaffen des Westens [im Gegensatz zu den nicht existierenden der Islamischen Republik Iran] „völlig unschädlich für die Zivilbevölkerung, weil die Explosionen unterirdisch erfolgen“.

Verantwortungslose Politiker unterschätzen die Implikationen ihrer Handlungen. Sie glauben ihrer eigenen Kriegspropaganda, die Atomwaffen als Instrumente zur Sicherung des Friedens und der Demokratie verkauft.

Der Krieg wird zur friedenserhaltenden Maßnahme erklärt, die (angeblich) von der „internationalen Gemeinschaft“ unterstützt wird. Die Opfer des Krieges werden als (potenzielle) Täter verunglimpft. Weil der Iran und Syrien (angeblich) die globale Sicherheit bedrohen, sei eine präemptive Militäraktion zu rechtfertigen. (Eine präemptive Maßnahme richtet sich gegen eine Gefahr, die einmal drohen könnte, während eine präventive Maßnahme eine bereits drohende Gefahr abwenden soll.)

Globaler Krieg - Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bestimmt das Konzept des „Long War“ (des langen Krieges) die Militärdoktrin der USA. Das große Ziel, das (US-) Imperium durch globale militärische Überlegenheit zu sichern, wurde erstmals Ende der 1940er Jahre zu Beginn des Kalten Krieges unter der Truman-Regierung formuliert. Wir befassen uns mit einer den ganzen Globus umspannenden militärischen Planung für einen „Globalen Krieg“. In dem „Project for the New American Century / PNAC“ (dem Projekt für das neue amerikanische Jahrhundert) aus dem Jahr 2000, das als Planungsgrundlage der Neokonservativen gilt, wird die „Führung eines Krieges ohne Grenzen“ vorhergesagt. (hier )

Zu den offen erklärten Zielen des PNAC gehört das Erreichen der Fähigkeit, „gleichzeitig auf unterschiedlichen Kriegsschauplätzen in verschiedenen Regionen der Welt kämpfen und entscheidend siegen zu können“, und außerdem stark genug zu werden, um als militärische “Weltpolizei“ in allen wichtigen Weltregionen für Sicherheit sorgen zu können. Zu den Aufgaben der Weltpolizeitruppe sollten zusätzlich die militärische Überwachung und (falls erforderlich) Interventionen gehören, die auch verdeckt erfolgen und auf einen „Regimewechsel“ abzielen können.   Den Rest des Beitrags lesen »

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Berlin setzt die Aufrüstung der Diktaturen auf der Arabischen Halbinsel fort – und stützt damit die gegen Iran gerichteten Maßnahmen des Westens

Geschrieben von Maria Lourdes - 09/12/2011

Der Zweck der Rüstungsexporte – Der soeben publizierte Rüstungsexportbericht der Bundesregierung bestätigt zentrale Stoßrichtungen der Berliner Außenpolitik.

Demnach setzt Berlin die Aufrüstung der Diktaturen auf der Arabischen Halbinsel fort – und stützt damit die gegen Iran gerichteten Maßnahmen des Westens. Zudem liefern deutsche Rüstungskonzerne Kriegsgerät an mehrere Staaten im unmittelbaren Umfeld der Volksrepublik China; dies entspricht den Bemühungen des Westens, den Einfluss Beijings zurückzudrängen oder doch wenigstens einzudämmen. Quelle: german-foreign-policy.

Weiterhin enthüllt der Rüstungsexportbericht, dass Berlin noch vergangenes Jahr den Staaten der Arabischen Halbinsel die Lieferung von Schusswaffen genehmigt hat – Ausrüstung, wie sie dieses Jahr gegen Demonstranten eingesetzt wurde. Zu den Abnehmern teurer Rüstungsgüter gehörten zuletzt vor allem verschuldete Staaten der südlichen Eurozone, etwa Portugal und Griechenland, denen Berlin noch 2010 – die Krise hatte sie längst erfasst – Rüstungslieferungen in dreistelliger Millionenhöhe anbot und genehmigte. Deutschland ist mittlerweile der drittgrößte Rüstungsexporteur der Welt.

Tendenz: steigend – Der am Mittwoch veröffentlichte Rüstungsexportbericht der Bundesregierung für das Jahr 2010 lässt zunächst den langfristigen Anstieg der deutschen Rüstungsexporte deutlich erkennen. So stieg der Jahreswert der ins Ausland verkauften Kriegswaffen erstmals auf über zwei Milliarden Euro an (2,12 Milliarden Euro). Ende der 1990er Jahre hatte er noch, mit Ausnahmen, um den Wert von 0,7 Milliarden Euro geschwankt. Der Wert der genehmigungspflichtigen Rüstungsexporte insgesamt – diese umfassen sämtliche Rüstungsprodukte, nicht nur diejenigen, die in der “Kriegswaffenliste” ausdrücklich genannt werden – nahm ebenfalls stark zu. Bewegten sich die Genehmigungen für Rüstungsausfuhren, die Ende der 1990er Jahre erteilt wurden, noch zwischen zwei und drei Milliarden Euro jährlich, pendeln sie inzwischen um fünf Milliarden Euro. 2010 lagen sie bei rund 4,75 Milliarden Euro. Laut Angaben des Stockholmer SIPRI-Instituts ist die Bundesrepublik schon seit geraumer Zeit – mit einem Weltmarktanteil von elf Prozent – der drittgrößte Rüstungsexporteur weltweit, nach den USA (30 Prozent) und Russland (23 Prozent), aber noch vor Frankreich (sieben Prozent) und Großbritannien (vier Prozent). Tendenz: steigend.[1]

Ausgeplündert – Wie die Bundesregierung hervorhebt, führt Deutschland den Großteil seiner Rüstungsprodukte nach wie vor in NATO-Staaten aus. Tatsächlich kauften im vergangenen Jahr vor allem die verschuldeten Länder der südlichen Eurozone deutsches Kriegsgerät. So sorgten U-Boot-Lieferungen dafür, dass Griechenland 403 Millionen Euro an deutsche Konzerne zahlen musste, Portugal gar 812 Millionen. Auch Spanien musste trotz drastischer Kürzungen im sozialen Bereich mehr als 76 Millionen Euro für Kriegsgerät zahlen. Zwar reichen die Bestellungen etwa der U-Boote Jahre zurück – sie wurden noch von der rot-grünen Bundesregierung genehmigt. Doch hat Berlin noch im Jahr 2010, obwohl die Krise die südlichen Eurostaaten bereits erschütterte, erneut umfangreiche Ausfuhren genehmigt.

So hat Portugal, während es inzwischen harte Sparmaßnahmen eingeleitet hat, Rüstungsprodukte im Wert von wieder über 811 Millionen Euro bestellt, Spanien will Kriegsgerät für 84 Millionen Euro kaufen, Italien wird fast 184 Millionen Euro für letztes Jahr genehmigte Aufträge bezahlen müssen, Griechenland beinahe 36 Millionen Euro. Neben der Ausplünderung der südlichen Eurostaaten durch deutsche Rüstungskonzerne bleibt festzuhalten, dass auch die US-Kriegsmaschinerie mit Ausfuhren aus Deutschland unterstützt wird. Allein 2010 genehmigte die Bundesregierung Rüstungsexporte im Wert von mehr als 600 Millionen Euro in die Vereinigten Staaten.

Maschinenpistolen und Munition – Darüber hinaus bestätigt sich, dass die Diktaturen der Arabischen Halbinsel, die im Lauf des Jahres mehrfach Massenproteste niederschlugen – insbesondere Bahrain mit Hilfe von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, aber auch Saudi-Arabien selbst -, erhebliche Mengen an sogenannten Kleinwaffen aus deutscher Produktion zur Verfügung hatten. Ihre Arsenale waren bereits zuvor gut mit deutschen Schusswaffen bestückt (german-foreign-policy.com berichtete [2]). Im Jahr 2010 genehmigte die Bundesregierung die Ausfuhr weiterer Maschinenpistolen, Gewehre und der zur Instandhaltung benötigten Ersatzteile. Lieferungen gingen an Bahrain (unter anderem 50 Maschinenpistolen), Katar (103 Maschinenpistolen plus Ersatzteile), Kuwait (unter anderem 80 Maschinenpistolen), Oman (15 Maschinenpistolen), die Vereinigten Arabischen Emirate (etwa 625 Gewehre) und Saudi-Arabien (mehr als 3.000 Gewehre plus weiteres Gerät). Munitionslieferungen kamen hinzu. Genehmigt wurde zudem der Export von Maschinenpistolen sowie Ersatzteilen nach Thailand, das bereits im Jahr 2010 Massenproteste mit Gewalt niederschlug.[3]

Erreichten die Ausfuhrgenehmigungen bereits 2009 Rekordhöhen [4]), haben sie sich dieses Jahr auf hohem Niveau stabilisiert. Dies betrifft weniger Bahrain (16,5 Millionen Euro), Katar (vier Millionen Euro), Kuwait (20 Millionen) und Oman (20 Millionen) als vielmehr Saudi-Arabien (152,5 Millionen Euro, Rang zehn auf der Empfängerliste deutschen Militärgeräts insgesamt) und die Vereinigten Arabischen Emirate (262,5 Millionen Euro, Rang fünf). Saudi-Arabien wird etwa ein Luftaufklärungssystem aus Deutschland importieren, die Emirate ein Gefechtsübungszentrum.

Noch nicht enthalten ist die geplante Lieferung von Kampfpanzern des Modells Leopard 2A7+ an Saudi-Arabien, die im Sommer Schlagzeilen machte und sich laut aktuellen Meldungen auf mehr als die ursprünglich geplanten 200 Stück belaufen wird.[5] Den Rest des Beitrags lesen »

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