Südamerika mit den traditionell deutschfreundlichen Staaten Argentinien, Chile, Paraguay und Uruguay war bevorzugter Anlaufpunkt der Absetzbewegung.
Mehrere Hinweise auf die Absetzung per U-Boot kommen aus Südamerika.
In einem Brief vom Sommer 1988 schreibt ein Auslandsdeutscher: „Einer der Offiziere, der mit den Booten davonfuhr, war aus seiner Heimatstadt Halle. Er bat den Hauptmann, seiner Mutter auszurichten, dass er vermisst sei, aber wahrscheinlich noch leben würde. Auf keinen Fall dürfte er der Mutter oder irgend jemand von dem Geschehen sagen.
„Glaube mir, es wird alles gut,” soll er zum Abschied gemeint haben. Die Mutter erhielt zwei Jahre danach aus Chile, Argentinien und Kolumbien Post.“ Quelle: O. Bergmann: „Deutsche Flugscheiben und U-Boote überwachen die Weltmeere”.
Die verschwundenen U-Boote - Für alle Historiker, die nach Details in der Militärgeschichte suchen, gibt es in Deutschland eine erste Adresse:
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das Bundesarchiv in Koblenz mit etwa 76 laufenden Kilometern an Akten und Büchern! Darunter die gesammelten Akten der Deutschen Wehrmacht. Entgegen verbreiteter Auffassung hat diese nämlich ihre Akten beim Näherrücken der Alliierten nicht vernichtet. Warum auch? Die Wehrmacht war überzeugt, einen fairen Kampf nach den Regeln des Völkerrechts geführt zu haben, und nach den vorliegenden Berichten hat sie das in der Regel auch, wenngleich es Autoren gibt, die der Wehrmacht systematische Ausschreitungen unterstellen, wie etwa die sehr zweifelhafte Wanderausstellung „Verbrechen der Deutschen Wehrmacht”, welcher inzwischen schon zahlreiche Fälschungen nachgewiesen wurden.
Doch zurück zum Bundesarchiv. Mehrere Hundert laufende Meter Akten betreffen die Deutsche Marine bis 1945, weit über 100 m davon über die UBoote des Ersten Weltkrieges. Aber die wesentlich größere U-Bootflotte des Zweiten Weltkrieges? Fehlanzeige. Außer mageren 2 m ist alles verschwunden, und zwar unter Verschluss bei der britischen Admiralität, bis heute.
Warum diese unübliche Geheimniskrämerei? Und warum nur die U-Boote von 1939-45? Die Antwort findet sich dank privater Recherchen: 1968 erschien in einem seriösen Militärbuchverlag eine 31-seitige Liste aller bis 1945 gebauten U-Boote und ihrem Verbleib. Es lässt sich ablesen, wann welches U-Boot gebaut und in Dienst gestellt wurde, unter wessen Befehl, ob, wo und wann es versenkt oder selbst versenkt wurde oder ob es als Beutegut später woanders Dienst tun musste. Es gibt auch die Kategorie „Verbleib zurzeit noch nicht geklärt”, und diese betrifft nicht, wie man meinen sollte, ein paar wenige U Boote, sondern Hunderte! Quelle: Das Gegenteil ist wahr Band II
Auch hier gilt: es mögen wohl einige gesunken sein ohne ein SOS funken zu können und ohne dass feindliche Schiffe etwas davon merkten (die sich ja jede Versenkung zur Ehre anrechnen), jedoch Hunderte? Das ist nicht glaubhaft, und doch sind sie einfach so verschwunden. Den Rest des Beitrags lesen »