Es gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, macht sie vor aller Augen lächerlich, und früher oder später wird die öffentliche Meinung sie hinwegfegen. Bekanntmachung allein genügt vielleicht nicht; aber es ist das einzige Mittel, ohne das alle anderen versagen.
Der kleine Nazareno
In Brasilien leben ungefähr 25.000 Kinder völlig verwahrlost auf der Straße. Jeden Tag kämpfen sie um ihr Überleben, und gegen die Realität: Hunger, Kälte, Prostitution und Drogen – dabei leben sie in ständiger Angst vor gewalttätigen Übergriffen von Banden und der Polizei. Maria Lourdes und Lupo Cattivo unterstützen den kleinen Nazareno mit einer Patenschaft!
Helfen Sie mit, sagt Maria Lourdes!
Dieser Blog kann kurzfristig zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen , bei regelmässiger Verabreichung sollte er jedoch nach aller Erfahrung die Laune und das Freiheitsgefühl erheblich verbessern !
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sämtliche lupo-cattivo-Informationen/Hintergründe/Artikel dürfen (unter Hinweis auf die Quelle) ohne Rückfrage weiterverbreitet werden, denn die Weiterverbreitung von Information ist derzeit das schärfste Schwert zur Verhinderung weiterer Pläne der Pathokratie.
Es geht nicht um: WER HAT'S ERFUNDEN ? das Rad, sondern dass es von möglichst vielen benutzt wird !
Europa steht vor dem Zusammenbruch. Die ersten Vorboten haben sich bereits gezeigt. Wer hätte vor einem Jahr an eine Enteignung von Sparguthaben auf Zypern geglaubt?
Griechenland und Irland am Rande des Staats-Bankrotts. Portugal, Italien, Spanien und sogar Großbritannien kurz davor und auch in Deutschland ist der Staatsbankrott bereits vorprogrammiert. Er ist nur noch eine Frage der Zeit.
Langsam haben es auch die größten medialen Realitätsverweigerer und politischen Schönredner begriffen:Nichts ist mehr sicher!
Der Euro ist eine tickende Zeitbombe und der Countdown läuft. Eine Währungsreform in naher Zukunft wird immer wahrscheinlicher. Verzweifelt versuchen Politiker mit gefälschten Arbeitslosenzahlen, geschönten Daten zur Konjunktur und dem Verschweigen der wahren Staatsverschuldung, die so hoch ist, dass man es sich kaum mehr vorstellen kann, das Volk zu belügen, zu betrügen und zu beruhigen.
Sie fürchten Ausschreitungen wie in Griechenland und Frankreich oder gar Revolutionen wie jene, die mit Tunesien erst Nordafrika und dann mit Ägypten weite Teile der arabischen Welt erschütterten. Interne Studien von Sicherheitsbehörden und Geheimdiensten warnen bereits vor bürgerkriegsähnlichen Zuständen in Deutschland.
Die Elite hat sich bereits auf die kommende Währungsreform vorbereitet. Den privaten Sparern und Anlegern aber wird vorgegaukelt, Regierungen und Notenbanken hätten die Krise im Griff. Vertrauen Sie nicht den Gesundbetern.Sie könnten ein böses Erwachen erleben und sich -schneller als Ihnen lieb ist- in einer Neuen Weltordnung befinden.
Wie die Funktionäre des Rates, der Kommission, des Parlaments und andere Organe der Pseudo-Demokratischen EUdSSR, ganz Europa verscherbeln. Den Rest des Beitrags lesen »
Nur scheint das kaum jemand zu erkennen und sich darauf vorzubereiten.
Gleichzeitig wird ein detaillierter Plan zum Aufbau einer Neuen Weltordnung und Weltregierung umgesetzt – entwickelt von einer gut organisierten und auf höchster Ebene vernetzten globalen Elite, die ich immer als “Inzucht-Dynastie” bezeichne.
Die Turbulenzen unserer Zeit gehören zur Endphase ihres Plans. Eine letzte, kurz bevorstehende globale »Superkrise« ist der endgültige Schachzug, um die alte, korrupte, kapitalistische Weltordnung zu stürzen und eine scheinbar gerechtere, sozialistische Weltregierung entstehen zu lassen…
…A New World Order
Die Welt wird spätestens seit dem letzten Jahrhundert in eine neu regierbare Form, in die NWO (New World Order) umgebaut. Keine Verschwörungstheorie, sondern Praxis.
George Bush sprach schon in den frühen 1990-er Jahren von der neuen Weltordnung und beim G20-Gipfel in London am 02.04.2009 bekräftigte auch der englische Premierminister Gordon Brown die Entstehung einer „neuen Weltordnung“.
Ebenso wird von anderen globalen Funktionären, bekannt als Rothschild-Finanz-Soldaten- und den Mainstream-Medien der Begriff der NWO seit der aktuellen weltweiten Finanzkrise häufiger gebraucht. Besonders Henry Kissinger verwies auf die neue Weltordnung die Obama umsetzen soll (Obama Will Create A New World Order). Unser Hosenanzug sprach auch schon über die neue Weltordnung, hier und hier zu hören. Somit dürfte klar sein und auch der letzte Zweifler überzeugt sein, eine neue Weltordnung ist in Planung, bzw. deren Umsetzung in vollem Gange.
Uns will man dabei glauben machen, die NWO sei eine feine Sache, weil ja die Weltbanker und andere globale Eliten nur unser aller Bestes im Sinne hätten.
Tatsächlich hat die NWO nichts mit der Rettung der Welt zu tun, sondern mit der Zentralisierung von Macht und Kontrolle durch Hochfinanz und Großindustrie, die ihre Dominanz über den Planeten auf Kosten der Bevölkerung ausbauen wollen. Den Rest des Beitrags lesen »
Rothschild ? Rothschild ? Manch einer hat den Namen sicher schon mal gehört.
Viele denken da an das vergangene Jahrhundert, an “verblichene” Dynastien wie Vanderbuilt, Astor, Carnegie und Rockefeller, ja Rockefeller, natürlich. Oder an einen Mäzen mit zahlreichen Stiftungen, einen wahren Philanthropen, der mit seinem Vermögen -völlig zurückgezogen- Gutes tut… Oder , ach ja, da gibt es doch diesen ausgezeichneten französischen Rotwein mit dem Namen Rothschild !
Bolivien: US-Maulwürfe in dünner Luft. Ein Artikel von hinter-der-fichte - Danke an Rüdiger für den Hinweis, sagt Maria Lourdes!
Evo passt den Amis nicht Der demokratisch gewählte Präsident Boliviens, der indigene Juan Evo Morales, passt den USA nicht in den Kram. Nicht nur, dass er ein enger Freund von Hugo Chavez ist – der Vorsitzende einer sozialistischen Partei, die den Namen auch verdient, bekämpft die Armut und die Einmischung des USA-Imperiums gleichermaßen. 2012 hat er die bolivianische Tochter des spanischen Energiekonzerns Red Eléctrica de España – enteignet.
Morales ist beim Volk sehr beliebt und wurde 2009 von fast zwei Dritteln der Bevölkerung zum Präsidenten gewählt. Im gleichen Jahr ernannte ihn die UN-Generalversammlung zum “World Hero of Mother Earth”. Washington stören aber auch seine Beziehungen zum Iran und zu China und dass er den USA im Drogenhandel im Wege steht. Vieles deutet nun daraufhin, dass die USA einen Putsch oder Überfall u. a. auf Bolivien vorbereiten.
Luftikusse mit Schlapphut Ihre Vorhut operiert bereits im Land. Verschiedene Quellen berichten, Ende 2012 kam eine Gruppe von 50 Personen in das hochgelegte Andenland, getarnt als Wissenschaftler. Sie meldeten sich und ihre „Forschungen“ nicht an, sondern reisten getrennt auf Touristenvisa ein. Den Rest des Beitrags lesen »
Sie sind praktisch, relativ einfach zu nutzen und sie helfen Millionen Menschen auf der ganzen Welt dabei, mit ihren Familien und Freunden zumindest digital in Kontakt zu bleiben. Aber soziale Medienportale wie Facebook und Twitter werden zunehmend als das wahrgenommen, was sie im Grunde eigentlich sind: Spionagenetzwerke, die von der CIA und anderen Regierungsinstitutionen finanziell unterstützt und möglicherweise sogar verdeckt gelenkt werden. Quelle: europnews.org
Und all dieser Aufwand wird betrieben, um in Echtzeit Daten über das Privatleben des Einzelnen zu sammeln, der willentlich und frank und frei derartige Informationen der ganzen Welt bereitstellt. Viele ernsthafte Investigativ-Journalisten und so genannte Skeptiker haben das schon seit langem befürchtet, vor allem aber, seitdem Seiten wie Facebook schrittweise und heimlich ihren Usern den Zugriff auf die Privatsphäre-einstellungen entzogen haben und die Standardeinstellung für die Sichtbarkeit der eigenen Informationen nicht mehr wie früher „eingeschränkt“ lautete.
Heutzutage ist Facebook buchstäblich ein offenes Buch, in dem Informationen über jedes Mitglied für nahezu jedes andere Mitglied problemlos abzurufen sind. Und natürlich auch zahlreichen Regierungsstellen zugänglich sind, die über viele Jahre hinweg Millionen an Dollar dafür ausgaben, aus sozialen Netzwerken wie Facebook das zu machen, was sie heute sind.
Im Wahlkampf zu den Parlamentswahlen im Kleinstaat Georgien an der Ostküste des schwarzen Meeres war eine Menge Pfeffer. Georgien hat eine geostrategische Bedeutung, die kaum übertrieben werden kann. Ein Machtwechsel in Georgien kann gravierende, weit über Georgien hinausgehende Auswirkungen haben.
Zunächst ein paar Worte dazu, was und wie in Georgien gewählt wurde.
Gewählt wurden am Montag die 150 Abgeordneten des georgischen Parlaments. Von den 150 Abgeordneten werden 77 Abgeordnete proportional zu den erhaltenen Stimmen der Parteien als Kandidaten von Parteilisten und 73 Abgeordnete mit der Mehrheit der Stimmen ihrer Wahlkreise gewählt. Um kleine Parteien vom Parlament fernzuhalten, gibt es in Georgien wie in Deutschland eine 5%-Hürde. Das heißt, nur Parteien die mindestens 5% der Parteienstimmen bekommen haben, werden bei der Verteilung der 77 Parteiensitze berücksichtigt. Anders als in Deutschand gibt es in Georgien jedoch keine Ausgleichs- oder Überhangmandate, um die Gesamtzusammensetzung des Parlaments den Proportionen der Parteienstimmen anzugleichen.
Die Parlamentsmehrheit ist dafür ausschlaggebend, wer Regierungschef werden kann. Für eine Mehrheit im Parlamants sind 76 der 150 Sitze notwendig. Derzeit ist Georgien zwar eine Präsidentialrepublik wie Frankreich und Russland, wo die Politik im Wesentlichen von den Präsidenten gemacht wird, und der Regierungschef nur wenig Kompetenzen innehat. Mit umfassenden Machtbefugnissen in Sachen Innen- und Außenpolitik ausgestatteter Präsident von Georgien bleibt auch nach dieser Parlamentswahl der US-Lakai Mikheil Saakashvili. Doch das wird sich nach der Präsidentschaftswahl im Oktober 2013 ändern.
Im Jahr 2010 wurden in Georgien umfangreiche Verfassungsänderungen beschlossen, die zahlreiche Kompetenzen des Präsidenten, etwa das Recht zur Bestimmung der Innen- und Außenpolitik Georgiens, auf den vom Parlament gewählten Regierungschef übertragen, und damit aus der georgischen Präsidialdemokratie im Effekt eine parlamentarische Demokratie wie Deutschland oder Italien machen. Diese Verfassungsänderungen treten mit der Vereidigung des im Oktober 2013 gewählten Präsidenten in Kraft. Damit wird ab Ende 2013 der vom Parlament gewählte Regierungschef über die Politik Georgiens bestimmen, und da die nächsten georgischen Parlamentswahlen erst für 2016 vorgesehen sind, wird es aller Voraussicht nach das am Montag gewählte Parlament sein, das den ersten tatsächlich mächtigen georgischen Regierungschef bestimmt. Bei den Parlamentswahlen am Montag wurde also darüber abgestimmt, wer ab Ende 2013 in Georgien die Macht haben und über die Innen- und Außenpolitik Georgiens bestimmen soll, und zwar unabhängig davon, wer im Oktober 2013 zum Präsidenten gewählt werden wird.
Nun ein paar Worte zum Wahlergebnis
Am Montag deuteten alle Nachwahlbefragungen darauf hin, dass der “Georgische Traum” des als nicht Russland-unfreundlich geltenden Milliardärs Bidzina Ivanishvili am Montag die Mehrheit der Parteienstimmen gewonnen hat. Saakashvili und seine UNM posaunten unterdessen trotzdem noch in die Welt hinaus, dass sie die Wahl gewonnen hätten, weil sie eine klare Mehrheit bei den Direktsitzen bekommen hätten und dies die weniger erhaltenen Parteienstimmen mehr als ausgleichen würde. Doch im Laufe des Dienstages wurde klar, dass der Georgische Traum nicht nur die Mehheit der Parteienstimmen, sondern auch die Mehrheit der Parlamentssitze gewonnen hat, und Saakashvili musste die Niederlage einräumen.
Am späten Dienstag Abend veröffentlichte die georgische Wahlkommission ein vorläufiges Ergebnis zu den Parteienstimmen, das die Ergebnisse von 94% aller Wahlkreise beinhaltet. Der Georgische Traum hat diesem vorläufigen und noch leicht unvollständigen Ergebnis der Wahlkommission zufolge 55,08% und Saakashvilis UNM 40,14% der Parteienstimmen erhalten. Alle anderen Parteien haben nach dem polarisierenden Wahlkampf die 5%-Hürde klar verfehlt. In Sitzen ausgedrückt heißt dies, dass der georgische Traum voraussichtlich mit mindestens 44, vermutlich sogar 45 Parteiensitzen rechnen kann, während die UNM sich mit 28 oder 29 Parteiensitzen begnügen muss.
Bezüglich der Direktsitze meldete die georgische Webseite Civil.Ge am Dienstag Abend bei einem Auszählungsstand von 85% der Parteistimmen unter Berufung auf die Wahlkommission, es sehe nach “frühen Ergenissen” so aus, dass Kandidaten des georgischen Traums 35 der Direktsitze erringen würden, und Kandidaten der UNM 37 Direktsitze erlangt hätten, während zu einem Direktsitz noch keine Informationen vorliegen würden. Die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti meldete unterdesen in der Nacht zum Mittwoch bei einem Auszählungsstand von mehr als 97% der Parteienstimmen zu den Direktstimmen, vorläufigen Daten zufolge hätten Kandiaten des Georgischen Traums 38 Direktsitze erreicht und Saakashvili lediglich 35 Direktsitze.
Der Georgische Traum dürfte also nach Adam Riese, selbst wenn man die niedrigsten Ergebnisse nimmt, insgesamt mindestens 79 Parlamentssitze gewonnen haben, möglicherweise sogar 83. Wie dem auch sei, die Parlamentsmehrheit von 76 Sitzen hat der Georgische Traum damit jedenfalls klar erreicht. Der Georgische Traum wird damit den zukünftigen Regierungschef Georgiens bestimmen – und das wird natürlich Bidzina Ivanishvili sein. Und dazu hat der georgische Traum auch noch ein komfortables Polster von drei bis acht Sitzen erreicht, die über die Mehrheit hinausgehen. Das kann wichtig werden, falls es zukünftig mal nach hitzigen Auseinandersetzungen den einen oder anderen Abweichler geben sollte oder Abgeordnete durch Ungemach wie Tod oder Krankheit ausscheiden.
Der 16. Gipfel der blockfreien Staaten hat gerade in Teheran vom 26. bis zum 31. August stattgefunden. Die meisten westlichen Medien haben das Ereignis ignoriert.
In ihren Augen hat diese Bewegung keine Bedeutung.
120 Staaten haben jedoch daran teilgenommen, welche die Mehrheit der Weltbevölkerung und Weltwirtschaft bedeuten. Quelle: voltairenet.org
Sollte man wirklich glauben, dass alle diese Delegationen die Reise umsonst unternommen haben?
In der Vergangenheit strebte die von Nasser, Nehru, Tito und Sihanouk gegründete Bewegung der Blockfreien die Unabhängigkeit und die Souveränität der Nationen gegen die Logik der militärischen Bündnisse an. Während des Kalten Krieges waren die Mitglieder weder militärische Verbündete der Vereinigten Staaten noch der Sowjetunion. Da der sowjetische Imperialismus sich damit begnügte, eine Vormundschaft auf die durch die Rote Armee während des zweiten Weltkriegs befreiten Länder auszuüben, mussten die Blockfreien nur den US-Imperialismus und seine französischen und britischen imperialistischen Handlanger fürchten, nicht aber die Sowjetunion, deren politische Verbündete sie daher oft waren.
Die Blockfreien haben eine Bewegung, aber keine Organisation gebildet. Alle drei Jahre ist ihr Gipfel ein Forum das versucht, Konsens zu schaffen, aber nicht Entscheidungen zu treffen. In der Praxis haben die kleinen Staaten, die von den Großmächten gezwungen wurden gemäß ihren Wünschen in der Generalversammlung der Vereinten Nationen zu wählen, gelernt, kollektive Positionen einzunehmen. Sie konnten daher dem bilateralen Druck widerstehen. Jedoch wurden die Blockfreien nach dem Verschwinden der Sowjetunion in dem Souvenirladen abgestellt. Der kubanische Versuch sie in 2006 wiederzubeleben ist fehlgeschlagen. Er begegnete zwei Hindernissen: auf der einen Seite, dem Mangel an finanziellen Mitteln; auf der anderen Seite, der Unaufrichtigkeit mehrerer Mitgliedstaaten, die während der unipolaren Epoche oder sogar schon vorher auf die Vereinigten Staaten ausgerichtet waren oder sich mit ihnen verbündeten.
Die Schlusserklärung übernimmt die klassischen Themen der Souveränität, der Abrüstung und der Gleichheit unter Nationen (d.h. die Anfechtung des globalen Vorstands des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen und des zensuswahlrechten Betriebs der internationalen Finanzorganisationen). Allerdings erscheinen die neuen Elemente dieser Erklärung als eine beispiellose Unterstützung der islamischen Republik Iran. Sie übernehmen die für Teheran wichtigen Themen: der Zugang zu Energie für die wirtschaftliche Entwicklung und ins besonders das Recht auf zivile Kernenergie; die Verurteilung der unilateralen Sanktionen durch die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter Verletzung der Charta der Vereinten Nationen; die Verurteilung der gezielten, in großem Umfang von Tel Aviv und Washington ausgeübten Tötungen, um ihre Gegner auf der ganzen Welt zu beseitigen.
Der iranische Erfolg wird deutlicher, wenn man sich erinnert, dass das US-Außenministerium einen bilateralen Druck auf alle Teilnehmer ausgeübt hat, um sie aufzufordern, nicht mehr als einfach Botschafter nach Teheran zu senden. Trotz des von Washington seit der Flucht des Schah Reza verhängte Containment, haben 30 Staats- und Regierungschefs und mehr als 80 Außenminister die Reise gemacht.
Die bemerkenswerteste Anwesenheit war die von Mohammed Morsi, des neuen ägyptischen Präsidenten. Seine Vorgänger hatten wohl die Islamische Republik boykottiert, dennoch war es Morsi – Mitglied der Muslimbruderschaft – der den am Anfang der Khomeiny-Revolution unterbrochenen Kontakt wieder aufnahm. Ägypten konnte den vom Iran gestarteten Raub der Bewegung nicht gestatten. Es musste seinen Sitz und seinen historischen Ort als Gründungsmitglied behaupten. Der schiitische Iran betrachtete als seine Priorität, Kairo von Riyad abzukoppeln und war daher bereit, den Konflikt zwischen ihm und der Bruderschaft hinten anzustellen. Präsident Morsi hatte zwar eine offensive Rede gegen Syrien gehalten und verhindert, dass Syrien in der Abschlusserklärung erwähnt würde, aber die Spielregeln wurden geändert: das Containment des Iran ist zu Ende und von nun an ist ein Prozess der diplomatischen Marginalisierung von Saudi-Arabien im Gange.
Der Iran ruft sich als Schiedsrichter der Rivalität zwischen sunnitischen Staaten an. Qom (Stadt der schiitischen Theologen) preist die Universität Al-Azar in Kairo gegen die Saudi-TV-Prediger. Obwohl die muslimischen Brüder bisher weitgehend von den Angelsachsen und dem GCC gesteuert und finanziert wurden, versuchen sie Teheran näher zu kommen zu einem Zeitpunkt, wo ihr Zugang zur Macht in mehreren Ländern von Nordafrika ihnen wichtige Mittel und finanzielle Unabhängigkeit garantiert. Die hier geschaffene objektive Alliance ist naturwidrig, aber sie kommt der Bevölkerung zugute, weil sie die konfessionellen, durch die wahhabitischen Monarchien angetriebenen Spannungen reduziert.
Dieser diplomatische Umschlag verleiht den Blockfreien wirkliche Macht. Plötzlich wird die Umänderung der Bewegung in eine Organisation ein Gegenstand. Ohne darauf zu warten, dass diese Debatte eine Lösung findet, hat die Islamische Republik ein vorläufiges Sekretariat für die drei Jahre ihrer Präsidentschaft eingerichtet. Es wird von einer Troika, dem Iran, natürlich Ägypten und von Venezuela, das als wesentlicher internationaler Akteur auftritt, geführt. Diese drei Staaten repräsentieren drei Kontinente (Asien, Afrika, Amerika), aber auch drei Möglichkeiten der Gesellschaft (eine spirituelle Revolution, die Akzeptanz des liberalen Kapitalismus, und des Sozialismus des 21. Jahrhunderts).
Die Eröffnung des Gipfels war für Ajatollah Ali Khamenei die Gelegenheit, den Vereinigten Staaten öffentlich einen Rat zu erteilen: befreien sie sich von dem israelischen Einfluss und verteidigen sie ihre eigenen Interessen, beenden sie endlich sich durch die Unterstützung der israelischen Verbrechen zu diskreditieren. Wie ein Echo hallte die Antwort von General Martin Dempsey, Chef der US-Streitkräfte, ein paar Stunden später auf einer Pressekonferenz in London. Nach der Kritik der zwecklosen Absicht von Israel, iranische nukleare Standorte zu bombardieren, sagte er, dass wenn Tel Aviv doch die Absicht in die Tat umsetzte, er nicht wünschte, dass Washington Komplize in diesem Verbrechen werde. Zum ersten Mal seit der Suez-Expedition 1956 warnt ein oberster Beamte, dass die USA sich weigern werden, die nächsten Abenteuer des zionistischen Staates zu unterstützen.
Durch eine solche Bekanntgabe einer strategischen Änderung nimmt Washington die neue Situation zur Kenntnis und erkennt die Rückkehr vom Iran und von den Blockfreien auf die internationale Szene an.
Helga Zepp-LaRouche ist eine deutsche Journalistin und Politikerin. Zepp-LaRouche studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin und an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Zepp-LaRouche ist seit den 1970er Jahren politisch aktiv. Bald stieß sie zur LaRouche-Bewegung, deren Kopf Lyndon LaRouche sie am 29. Dezember 1977 in Wiesbaden heiratete. Quelle: wikipedia.org
Am 9. September 2012 verfasste Helga Zepp LaRouche den folgenden Artikel, dessen Kernaussagen -egal was man von Helga Zepp-LaRouche hält- absolut zutreffend sind!
Nein zu Atomkrieg und Hyperinflation! Sofortiger Austritt aus der Eurozone!
Die Existenz Deutschlands ist gegenwärtig durch zwei existentielle Gefahren bedroht. Falls es erstens im September/Oktober zu einem israelischen Militärschlag kommen sollte – eine akute Möglichkeit, über die vor und hinter den Kulissen eine erbitterte Schlacht geführt wird -, droht daraus der Dritte Weltkrieg mit dem Einsatz thermonuklearer Waffen zu werden, die die Auslöschung der menschlichen Gattung zur Folge hätte.
Zweitens bedeutet die Entscheidung der EZB unter der Führung des Goldman-Sachs-Bankers Draghi, „unbegrenzt“ Staatsanleihen zu kaufen, eine drohende Hyperinflation wie 1923, nur diesmal nicht in einem Land, sondern in der gesamten transatlantischen Region und den Absturz in das soziale Chaos. Für Deutschland wird es, ebenso wie für alle anderen Staaten, kein Entrinnen aus diesen existentiellen Bedrohungen geben, solange wir in der politischen Geometrie bleiben, die von der NATO, der EU sowie dem IWF bestimmt ist.
Die einzige Chance liegt in der Überwindung der systemischen globalen Finanzkrise und der Schaffung einer Weltfriedensordnung, die sich vom Krieg als Mittel der Konfliktlösung für immer verabschiedet, die auf die Entwicklung aller Nationen auf diesem Planeten gegründet und die der Verwirklichung der gemeinsamen Ziele der Menschheit verpflichtet ist. Den Rest des Beitrags lesen »
In den ersten beiden Jahrzehnten der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland war das Verhältnis von Politik und veröffentlichter Meinung zur deutschen Wehrmacht unproblematisch. Bundeskanzler Konrad Adenauer stellte sich konsequent vor die Waffenträger der deutschen Nation, wobei er die Waffen-SS ausdrücklich miteinbezog. Das vorherrschende Bild des deutschen Soldaten, das in den Kriegsfilmen der fünfziger Jahre und in den Illustrierten gezeichnet wurde, war das des Idealisten. Dies entsprach dem Selbstverständnis einer Gesellschaft, in der die überwältigende Zahl aller irgendwie bedeutenden Stellen in Wirtschaft, Verwaltung, Medien und Bundeswehr von ehemaligen Soldaten der Wehrmacht besetzt war.
Zwar war seit den Nürnberger Prozessen bekannt, daß einzelne Angehörige oder Einheiten der Wehrmacht an Kriegsverbrechen beteiligt waren, aber dies konnte das Gesamtbild einer guten und idealistischen Truppe, die für ein schlechtes Regime gekämpft hatte, nicht stören. In jenen Jahres des Kalten Krieges führten die Staaten des sozialistischen Lagers, allen voran die Sowjetunion, die CSSR, die Volksrepublik Polen und die DDR, einen ständigen Propagandafeldzug gegen die Bundesrepublik Deutschland, in dem die Nazi-Verbrechen eine große Rolle spielten. Die Bundesrepublik wurde als revanchistischer, militaristischer und faschistischer Staat hingestellt, um durch das Hervorrufen antideutscher Gefühlie in Westeuropa und in den USA das westliche Verteidigungsbündnis zu destabilisieren und die Sowjetunion als Schutzmacht aller osteuropäischen Völker erscheinen zu lassen.
Zu dieser Propagandaarbeit gehörte auch Desinformation mittels gefälschter Dokumente über Nazi-Verbrechen.[1] Die bundesdeutschen Behörden verhielten sich zunächst gegenüber dem aus dem Osten kommenden Dokumentenmaterial ablehnend, änderten aber im Zusammenhang mit der Verjährungsdebatte der sechziger Jahre ihre Haltung. Leider hat man es von amtlicher Seite versäumt, sämtliches aus dem sozialistischen Lager stammende Dokumentenmaterial systematisch und kritisch auf seine Echtheit zu untersuchen, was zur Folge hat, daß das Wissen über die Vorgange, die sich im Osten während des Zweiten Weltkrieges abgespielt haben, teilweise auf unsicherem Boden steht.
Vor dem Hintergrund der Entspannungspolitik und neomarxistischer geistiger Strömungen fand das von der Sowjetunion und ihren Satellitenstaaten propagierte Geschichtsbild zunehmend Anklang bei westlichen Intellektuellen. Diese Entwicklungen sollten sich langfristig auch auf das bis dahin ungetrübte Bild von der deutschen Wehrmacht auswirken.
In den siebziger Jahren bildete sich im Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MOFA) der Bundeswehr in Freiburg um Manfred Messerschmidt, Wilhelm Deist, Hans Erich Volkmann und Wolfram Wette eine Gruppe von linksgerichteten Historikern, die es als ihre Aufgabe ansahen, die Wehrmacht als verbrecherische Organisation zu entlarven.[2]
Mit ihren Auffassungen gerieten sie natürlich schnell in Konflikt mit konservativen Mitarbeitern des MGFA. Die Streitigkeiten gipfelten 1984 in einem Prozeß, den Wilhelm Deist gegen Joachim Hoffmann anstrengte. Deist war mit einem Beitrag Hoffmanns zu dem offiziösen Werk »Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg: Der Angriff auf die Sowjetunion« nicht einverstanden gewesen und hatte vor Erscheinen des Buches versucht, »im Einklang mit der Grundthese, die Sowjetunion sei ein friedlicher, kein aggressiver Staat gewesen, auf seine (Hoffmanns) Darstellung des sowjetischen Offensivaufmarsches Einfluß zu nehmen, und ihm nahegelegt, seine Ausführungen so zu verdrehen, daß der sowjetische Aufmarsch ab 1940 nur eine Reaktion auf einen angeblichen deutschen Aufmarsch gewesen sei«.
Weiter wurde Hoffmann angetragen, seine Darstellung der Komplizenschaft der Sowjetunion bei dem Angriff auf Polen und bei der Liquidierung dieses Staates zu streichen oder zu verschleiern. Ebenso sollte verschwiegen werden, daß Stalin in seiner Erklärung vom 29. November 1939 England und Frankreich offiziell als die Schuldigen an der Ausweitung und Fortdauer des Krieges bezeichnet hatte. «Weggelassen werden sollte »ein Zitat des sowjetischen Verteidigungsministers und Marschalls der Sowjetunion Gretschko …, daß allein die Fronttruppen, keinesfalls aber die Regierung und die höheren Führungsstellen der Armee von dem deutschen Angriff überrascht worden seien«.
Schließlich wurde von Hoffmann verlangt »ein Breittreten der Untaten auf deutscher Seite, restloses Verschweigen der Untaten auf sowjetischer Seite«. Deist hatte Hoffmann vor dem Landgericht Freiburg verklagt (die Zitate stammen aus dem Urteil), diese Behauptungen zu unterlassen, aber das Gericht hat die Klage kostenpflichtig abgewiesen.[3]
Derartige Feststellungen über die Methoden eines Historikers kommen normalerweise einer wissenschaftlichen Bankrotterklärung gleich, aber der Ruf Deists hat unter dieser Affäre nicht gelitten. Im Gegenteil, die sogenannte »Rote Zelle« um Deist, Messerschmidt, Volkmann und Wette konnte im MGFA ungestört weiterarbeiten und die Grundlagen jenes Bildes produzieren, das uns in der Ausstellung »Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht« entgegentrat.
Diese Ausstellung war eigentlich ein Unternehmen des Hamburger Instituts für Sozialforschung, das dem Hamburger Multimillionar Jan Philipp Reemtsma gehört, aber die Zusammenarbeit zwischen diesem Institut und Mitgliedern der sogenannten »Roten Zelle« des MGFA ist offenkundig. Die Ausstellung präsentiert in erster Linie Fotos, aber Fotos sind häufig ein fragwürdiges Beweismittel; man kann unter jedes Foto jede beliebige Unterschrift setzen. Außerdem hat ein Großteil der präsentierten Fotos keinerlei Herkunftsnachweis, so daß sie als Beweismittel wertlos sind. In diesem Zusammenhang erklärte der damalige Chef des MGFA, Kapitän zur See Werner Rahn, am 28. Juni 1996 in einem Vortrag:»Wenn in einer Ausstellung ein Viertel der Bilder, mit denen der verbrecherische Charakter der Wehrmacht bewiesen werden soll, aus einem stalinistischen Schauprozeß stammt, dann sollte der Zuschauer nachdenklich werden.«[4]
Damit ist der Minsker Prozeß angesprochen, der 1946 in der Sowjetunion gegen 18 angebliche deutsche Kriegsverbrecher abgehalten wurde. Insgesamt wurden zwischen Dezember 1943 und Dezember 1946 mindestens zehn derartige Prozesse in sowjetischen Städten durchgeführt. Messerschmidt bezeichnet in dem gleichnamigen Begleitband zu der Ausstellung »Vernichtungskrieg« diese Prozesse als prinzipiell rechtsstaatlich; aber die sowjetische Justiz der Stalin-Ära hat einen Ruf, der schlechter gar nicht vorstellbar ist. Die großen Moskauer Schauprozesse der dreißiger Jahre gegen führende Parteifunktionäre beruhten ebenso wie die Millionen von Schnellverfahren des NKWD gegen sogenannte »Volksfeinde« auf fiktiven Anklagen und erpreßten Geständnissen. Den Rest des Beitrags lesen »
Wir haben allen Grund, deshalb Informationen über die Verwicklungen der NATO-Geheimdienste ernst zu nehmen, anderseits aber auch mit Sorgfalt zu prüfen. Auf jeden Fall muss dies öffentlich geschehen.
Den folgenden Artikel hab ich beim Blog hinter-der-fichte entdeckt. Er zeigt die Perversität des Krieges und die heuchlerische Kriegsführung der Nato im Jugoslawien-Krieg.
Mladic-Prozess: Französischer Schlapphut mit Gewissensbissen?
Pünktlich zur Fortsetzung des Prozesses gegen Ratko Mladic in Den Haag taucht u. a. in Teheran plötzlich eine zugegebenermaßen interessante Geschichte über mögliche Hintergründe der Vorgänge in Srebrenica 1995 und die Rolle der NATO auf. Sie ist es wert beleuchtet zu werden. Unsere Einschätzungen finden Sie am Ende des Artikels. Wir bringen wesentliche Auszüge aus PressTV und einem zitierten Pravda-Artikel.
Die NATO steckt hinter den Tötungen von Muslimen in Srebrenica
Eines der grausamsten Ereignisse der jüngeren Geschichte ist das Massaker von Srebrenica von 1995, verübt von einer paramilitärischen Gruppe, bekannt als „Skorpione“. Jetzt gibt es einen Top-Zeugen und stapelweise offizielle Dokumente die ausdrücklich beweisen, dass es einen Befehl der NATO gab; nicht nur, dass die Holländer sich „zurückhielten“, was zu den Morden führte, sondern sie (die NATO) rekrutierte, bezahlte und kontrollierte die Skorpione auch.
Der Prozess gegen Ratko Mladic zeigte möglicherweise die Demontage des Internationalen Strafgerichtshofes (ICC) war oder sollte sie zumindest sein. Timothy Blanchford-Henchly führte in SerbiaSOS aus “Das Ratko Mladic-Verfahren vor dieser Farce von Internationalem Strafgerichtshof – dieser Travestie von Justiz und Beleidigung des internationalen Rechtes, das Menschen kidnappt, sie illegal inhaftiert und die Prinzipien des Rechtsstaates nicht anwendet – wurde auf unbestimmte Zeit unterbrochen, nachdem die Anklage „vergaß“ Tausenden Seiten von Beweisen an die Verteidigung zu übergeben.“ Den Rest des Beitrags lesen »
Ein Chor von Kriegsdrohungen gegen den Iran, der derzeit aus Washington und von seinen Verbündeten erschallt. Nehmen Sie sich mal Zeit, -googlen- Sie die einzelnen Begriffe in der Überschrift und vergleichen Sie die aktuelle Situation, mit den damaligen Anschuldigungen bezüglich der Massenvernichtungswaffen im Irak 2003. Dank an Rüdiger für den Hinweis, sagt Maria Lourdes!
Obama sagte schon im August 2010, der Iran muss wissen, worauf er sich einlässt. Wenn Nationalstolz den Iran dazu treibe, Atomwaffen zu entwickeln, fuhr Obama fort, wird er die Folgen tragen müssen.
Obama weiter: Alle Optionen liegen auf dem Tisch, um einen Wettlauf um Atomwaffen in der Region und einen nuklear bewaffneten Iran zu verhindern.
US-Verteidigungsminister Leon Panetta sagte am gestrigen Sonntagabend entgegen den früheren Behauptungen anderer US-Politiker bezüglich des iranischen Atomprogramms, dass Iran noch keine Atomwaffen produziere. Er unterstrich in einem Interview mit dem Sender CBS, dass Iran derzeit noch keine Atombombe baue. Trotzdem wird die Kriegshetze weiter betrieben.
Deutsche Politikberater verlangen einen Schulterschluss des Westens zugunsten möglicher Militärschläge gegen Iran.
Der Versuch, im sogenannten Nuklearkonflikt mit Teheran “diplomatische Lösungen zu fördern”, gehe “schon lange an den Realitäten vorbei”, behauptet ein aktueller Beitrag in der Zeitschrift Internationale Politik, dem einflussreichsten Medium des außenpolitischen Establishments in der Bundesrepublik. Quelle: german-foreign-policy
Die “iranische Bedrohung” entziehe sich der Logik traditioneller Politik; sie ähnele “klassischen griechischen Tragödien”, die “in der Regel in einem Gemetzel” endeten. Berlin dürfe sich Militärschlägen nicht verweigern und müsse die Bevölkerung auf mögliche Folgen, etwa Attentate gegen Ziele in Europa oder höhere Benzinpreise, vorbereiten. Die Forderungen richten sich ausdrücklich gegen eine zweite Fraktion der Berliner Außenpolitik, die den deutschen Interessen mit kooperativen Einflussmitteln (“Wandel durch Annäherung”) besser zu dienen meint. Ihr sind expansionsinteressierte Wirtschaftskreise zuzurechnen, die auf Geschäfte mit Iran nicht verzichten wollen. Während die für Militärschläge offene Fraktion publizistisch in die Offensive geht, nehmen die Spannungen am Persischen Golf dramatisch zu.
Mordanschläge, Seeblockade – Wie es in einem neuen Beitrag in der Fachzeitschrift Internationale Politik heißt, gehe “die Krise um das iranische Nuklearprogramm” gegenwärtig in eine “möglicherweise entscheidende Phase”.[1] Die “Erstürmung der britischen Botschaft” in Teheran sowie die “Meldungen über militärische Vorbereitungen der Israelis” deuteten erkennbar auf eine Eskalation hin. “Im Grunde genommen” habe der Übergang des Konfliktes in offene Gewalt bereits begonnen; der Autor ruft die “auffällig häufigen Explosionen in iranischen Militäranlagen” in den letzten Monaten sowie die “Anschläge gegen führende Vertreter des iranischen Nuklearwaffen- und Raketenprogramms” in Erinnerung. “Wer immer diese Anschläge geplant und ausgeführt hat – seien es Geheimdienste oder iranische Oppositionelle oder eine Koalition aus beiden -, geht davon aus, dass diese Programme durch den Einsatz von Gewalt unterbrochen, verlangsamt oder beendet werden können.” Für die Zukunft sei nicht auszuschließen, dass westliche Staaten zu “Formen des offiziellen Einsatzes militärischer Mittel” übergingen; am wahrscheinlichsten seien dabei “begrenzte Luftschläge” oder auch eine “Seeblockade”.
Schulterschluss – Mit Blick auf mögliche westliche Militäroperationen – nach Auffassung des Autors kann selbst ein atomarer Erstschlag Israels “nicht ausgeschlossen” werden - fordert der Beitrag den Schulterschluss zwischen den Mächten der westlichen Welt. Man müsse aufhören, den USA “zu unterstellen, diese würden einen gewaltsamen Regimewechsel in Teheran im Rahmen einer militärischen Intervention anstreben” – Washington plane “nur” Luftschläge, nicht jedoch eine Invasion. Auch müsse man mit “der unseligen Rhetorik” sofort Schluss machen, “wonach militärische Optionen grundsätzlich auszuschließen sind”. Die seiner Auffassung nach mangelnde Kriegsrhetorik der Bundesregierung kritisiert der Autor mit der Behauptung, eine “populär-pazifistische Argumentation” werde “auch vom deutschen Außenminister vertreten”. Dies müsse aufhören; die Bundeskanzlerin habe künftig unbedingt zu verhindern, “dass einzelne Regierungsmitglieder sich durch öffentlichkeitswirksame Opposition gegen Militärmaßnahmen der USA zu profilieren suchen”.[2] Vielmehr habe Berlin die Öffentlichkeit darauf einzustimmen, dass baldige “nachhaltige Sanktionen gegen den Iran teuer werden können”: Dies betreffe nicht nur die steigende Anschlagsgefahr in Europa, sondern darüber hinaus auch Verluste im Handel mit Iran und “erhöhte Benzinpreise”. Den Rest des Beitrags lesen »
2011? Was für eine Achterbahnfahrt! Demokratie wurde mit Bomben geliefert, Karrieren endeten, Comebackpläne platzten, ein Grüner schrieb Geschichte und Polit-Piraten enterten das Parlament. Jetzt ist Zeit für ein Fazit und das beginnt bei Lupo Cattivo den wahrheitsliebenden Wolf. Er hat diese Welt am 3. Juli 2011 für immer verlassen.
Lieber Lupo Du hast die wahrheitssuchenden Menschen zum Nachdenken gebracht, hast sie mit Deinen äußerst gut recherchierten Berichten wachgerüttelt. Du hast Deine Kommentatoren stets rücksichtsvoll behandelt und in Augenhöhe mit ihnen kommuniziert. Wir sagen danke lieber Wolf für Deine unermüdliche Arbeit. Du bleibst uns ewig in Erinnerung. Dort, wo Du jetzt bist, hast Du endlich Ruhe. Eine Ruhe vor all den weltlichen Treiben, fernab von Lieblosigkeit, Materialismus und Geldgier. Sei froh, dass Du die kommende sehr schwere Zeit nicht miterleben musst. Die Früchte Deiner Aufklärungsarbeit werden eingefahren, da kannst Du sicher sein. Deine Mühe, wie auch die Mühe aller anderen Wahrheitssuchenden wird nicht ohne Folgen bleiben…davon bin ich überzeugt. Lieber Lupo Ich wünsche Dir eine schöne liebevolle Zeit im geistigen Reich…auf ewig, sagt Maria Lourdes danke.(Video hier)
Jahresrückblicke sind langweilig. Haben wir doch alles schon einmal gehört. Allerdings, das Jahr 2011 ist derart gespickt von Lügen und Falschmeldungen, dass es sich durchaus lohnt, sich diese noch einmal vor Augen zu führen. Und das tragischste an diesen immer offensichtlicher werdenden Manipulationen ist nicht, dass man uns für dumm verkaufen will, sondern, dass sich die überragende Mehrheit tatsächlich für dumm verkaufen lässt.
Von einer künstlich geschaffenen Schuldenkrise, über von außen her gesteuerte Volksaufstände bis zur völlig ungerechtfertigen Bombardierung Libyens – es war ein Jahr, das endlich wachrütteln sollte. Quelle: Konrad Hausner - theintelligence.de
Das wohl herausragendste Thema des Jahres war und ist die Schulden- bzw. Eurokrise. Die Staaten, die noch in der Lage sind, die Zinsen für ihre eigenen Staatsschulden aufzubringen, verschulden sich tiefer, um jenen Staaten zu helfen, denen das nicht mehr gelingt. Gleichzeitig wird das so bedeutende Rating, das von drei privaten Unternehmen erstellt wird, von denen niemand weiß, unter wessen Kontrolle sie stehen, immer öfter herabgestuft. Dies erhöht die Zinslast weiter – und so dreht sich die Spirale, aus der es kein Entrinnen geben kann. Denn, und darauf verweist keine der bekannten Zeitungen, alles Geld, das in Umlauf ist, entsteht als Kredit.Somit können Schulden gar nicht abbezahlt werden, weil es sonst kein Geld mehr gäbe. Und die Zinslast wird mitgeschleppt, die Jahr für Jahr dem Kreislauf immer mehr an Kaufkraft entzieht.
Und wohin fließen die vielen Milliarden? In sogenannte außerbilanzielle Zweckgesellschaften, die in Steuerparadiesen beheimatet sind und sich dadurch jeglicher Kontrolle entziehen. Hat Spiegel, Bild oder ARD jemals drauf verwiesen? Den Rest des Beitrags lesen »
Das Weiße Haus nutzt den bevorstehenden Abzug nahezu aller US-Truppen aus dem Irak für die Wiederwahlkampagne von Barack Obama aus. Die Strategen des Präsidenten führen eine zynische Propagandaoperation durch, um ihn gleichzeitig mit dem Militär zu identifizieren und die Behauptung zu verbreiten, der Abzug sei die Erfüllung seines Wahlversprechens von 2008. Artikel von Bill van Auken
Anlässlich des Besuchs des irakischen Premierministers Nouri al-Maliki am Montag verkündete er:„Unser Krieg im Irak endet diesen Monat nach fast neun Jahren.“
Am 14. Dezember fliegt er mit seiner Frau Michelle nach Fort Bragg in North Carolina, um eine Rede vor einem zwangsverpflichteten Publikum aus amerikanischen Soldaten zu halten. Laut neuesten Umfragen sind drei von vier Amerikanern für den vollständigen Abzug aller amerikanischen Truppen aus dem Irak. Sie zeigen außerdem, dass zwei Drittel der Bevölkerung der Meinung sind, dass der Krieg nicht seine schrecklichen Kosten wert war.
In den fast neun Jahren, die der Krieg gedauert hat, wurden fast 4.500 amerikanische Soldaten und Marines getötet, zehntausende kamen schwer verwundet zurück und viele weitere erlitten psychologische und emotionale Traumata, mit denen sie den Rest ihres Lebens zu kämpfen haben werden.
Nach vorsichtigen Schätzungen belaufen sich die finanziellen Kosten für den Krieg auf 3,5 Billionen Dollar. Diese Riesensumme wird durch beispiellose Einsparungen bei den Arbeitsplätzen im öffentlichen Dienst und an Sozialprogrammen, auf die Millionen Menschen angewiesen sind, zurückgeholt werden.
Die irakische Bevölkerung zahlt einen noch viel höheren Preis: Etwa eine Million Menschen sind tot, viele weitere Millionen verwundet oder vertrieben und zu Flüchtlingen geworden. Der Krieg wird für sie immer mit schrecklichen Verbrechen wie der Bombardierung von Bagdad im Rahmen der „shock and awe“-Strategie, der Belagerung von Falludschah und der massenhaften Folterung von Häftlingen in Abu Ghraib verbunden sein. Diese Verbrechen haben auf der ganzen Welt für Schrecken und Abscheu gesorgt, auch in den USA selbst.
Wenn Obama den Truppenabzug aus dem Irak, der bis Ende des Monats abgeschlossen sein soll, als Erfüllung seiner Wahlversprechen verkauft, schürt er dieselben Illusionen wie im Jahr 2008.Damals versprach er, seine Regierung werde eindeutig mit den verbrecherischen Praktiken der Bush-Regierung brechen. Fast vier Jahre später ist das US-Militär mit mehr Ländern im Krieg als unter Bush, Guantanamo und seine Militärgerichte gehen genauso weiter wie die Folter, und die Polizeistaats-Maßnahmen, die nach dem 11. September ermöglicht wurden, wurden noch erweitert.
Der Grund für den Abzug aus dem Irak ist nicht, dass Obama diese Absicht gehabt hätte, sondern dass er nicht in der Lage war, mit der Regierung von Maliki ein Stationierungsabkommen zu schließen, durch das bis zu zwanzigtausend Soldaten im Land hätten bleiben können. Der Konfliktpunkt war Washingtons Forderung nach allgemeiner Immunität vom irakischen Recht für amerikanische Truppen. Nach all den Morden und der Brutalität der letzten neun Jahre war das irakische Volk vehement gegen eine solche Garantie.
Es wäre treffender formuliert, wenn man den derzeitigen Abzug als Stellungswechsel der US-Truppen bezeichnen würde, dessen Ziel die Fortsetzung und Erweiterung der Kriege in der Region ist.
Im Irak selbst werden Truppen in Uniform durch eine neue Armee in Zivilkleidung ersetzt. In Bagdad wurde auf einer eingemauerten Anlage von 400.000 Quadratmetern eine riesige, festungsartige amerikanische Botschaft errichtet; zwei ähnliche Anlagen wurden in der südlichen Erdölregion Basra und in der kurdischen Hauptstadt Arbil im Norden eröffnet.
In diesen amerikanischen Festungen werden sich bis zu 17.000 Mann Personal aufhalten, darunter auch 5.500 bewaffnete Söldner. Die CIA wird dort ihren weltweit größten Stützpunkt haben und Berichten zufolge werden Kommandos des Joint Special Operations Command weiterhin ohne Uniform dort sein. Diese Pläne gaben dem Vorsitzenden des außenpolitischen Ausschusses des Senats, John Kerry (Demokrat, für Massachusetts), einem engen Verbündeten Obamas, Anlass zur Frage, ob die USA „ihre Militärpräsenz durch eine Präsenz bewaffneter Söldner ersetzen.“
Während Truppen aus dem Irak abgezogen werden, werden Truppenkontingente in der umliegenden Region verstärkt, vor allem im Nachbarland Kuwait, wo derzeit etwa 25.000 Truppen stationiert sind und darüber verhandelt wird, diese Zahl zu erhöhen.
Zehntausende zusätzliche Soldaten, Marinepersonal und Marines werden im Persischen Golf und den Golf-Monarchien Bahrain, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Oman und Saudi-Arabien – die zusammen die Bastion der Reaktion im Nahen Osten namens Golf-Kooperationsrat bilden (GCC) – stationiert. Washington versucht, den GCC zu einer Erweiterung der Nato umzubauen, während die USA und ihre westlichen Verbündeten immer stärkere Drohungen gegen den Iran ausstoßen.
Der Oberbefehlshaber des Central Command Lt. General Robert Caslen wurde am Montag auf NBC News gefragt, ob das US-Militär darauf vorbereitet sei, im Iran zu intervenieren, wenn amerikanische Interessen gefährdet wären. Er antwortete:„Ich bin sicher, wir werden vorbereitet sein.“
Die weltweite Ausdehnung des amerikanischen Militarismus äußerte sich in einer Reise von US-Verteidigungsminister Leon Panetta, der fast jeden Tag neue unangekündigte Zwischenstopps einlegt.
Am Dienstag war Panetta in der afghanischen Hauptstadt Kabul, wo das US-Militär eine weitere Ausweitung der Gewalt vorbereitet und Verhandlungen über den Aufbau dauerhafter amerikanischer Militärbasen sowie die zeitlich unbegrenzte Stationierung von zehntausenden amerikanischen Soldaten auch nach Ablauf der Frist von 2014 geführt werden, die Obama als Schlusspunkt für den amerikanischen Abzug gesetzt hat.
Vor seiner Ankunft in Kabul besuchte Panetta noch Dschibuti. In dem winzigen Land am Horn von Afrika sind 3.500 Mann US-Militärpersonal stationiert, von hier aus werden Drohnenangriffe und Operationen der Spezialkräfte in Somalia, im Jemen und in anderen Ländern geplant und ausgeführt. Hier deutete Panetta an, dass sich der Fokus des „weltweiten Kriegs gegen den Terror“ auf den afrikanischen Kontinent verlagert habe.
Während der Reise kündigte Panetta außerdem an, Libyen besuchen zu wollen, wo die USA und die Nato einen sechsmonatigen Krieg geführt hatten, um die Regierung von Muammar Gaddafi durch eine fügsamere Marionettenregierung zu ersetzen und die Kontrolle über die größten Ölreserven auf dem afrikanischen Kontinent zu erlangen.
Die neue Konzentration auf Afrika hat auch etwas mit den Versuchen des US-Imperialismus zu tun, den Einfluss Chinas einzudämmen. Dies drückt sich am klarsten in der „Rückkehr“ der USA nach Asien aus. Durch militärische Macht soll verhindert werden, dass China den amerikanischen Kapitalismus als führende Wirtschaftsmacht und Handelspartner der Region ersetzt.
Der Abzug aus dem Irak ist keine Abkehr vom Militarismus. Er ist stattdessen Teil der taktischen Vorbereitungen für weitaus verheerendere Kriege. Die explosive Entwicklung des US-Militarismus, die zu den Kriegen im Irak und in Afghanistan geführt hat, wird angetrieben vom Niedergang des amerikanischen Kapitalismus und der Krise des kapitalistischen Weltsystems, die sich in den vergangenen zehn Jahren stark verschärft hat.
Zum dritten Mal innerhalb von hundert Jahren scheint sich die Gefahr eines Weltkriegs aufgrund der tiefsten Wirtschaftskrise seit den 1930er Jahren immer deutlicher abzuzeichnen.Der Kampf gegen diese Gefahr erfordert zwingend die unabhängige politische Mobilisierung gegen das kapitalistische Profitsystem, das die Ursache von Militarismus und Krieg ist.
Experten rieten Generationen von Müttern, ihre Kinder schreien zu lassen, bis diese heiser und verzweifelt aufgeben. Experten sagten, New Orleans sei vor Hurrikans sicher. Experten stellten »zweifelsfrei« fest, dass Saddam Hussein über Massenvernichtungswaffen verfüge und leiteten so den Irakkrieg ein.
»Irren ist menschlich«, werden manche beschwichtigend einwenden. Es sind aber gerade die Fachleute aller Couleur, die überproportional häufig Irrtümer verbreiten, versehen mit dem Attribut »wissenschaftlich«. Die Selbstüberschätzung der Kompetenzträger sowie die Käuflichkeit und Manipulierbarkeit von »Wahrheit« sind Systemfehler.
Die Autoritätshörigkeit der Beratenen macht das Verwirrspiel perfekt. Freedman deckt das unsichtbare Netz der Expertenlobby auf, in dem wir uns verfangen haben. Seine lebendig erzählten Geschichten unfassbarer Irrtümer und gezielter Manipulation sind erschreckend … dabei aber ungewöhnlich unterhaltsam. Und sie führen unweigerlich dazu, dass wir künftig mehr unserem gesunden Menschenverstand vertrauen als dem Rat der sogenannten Experten. hier weiter
Der Verlust einer CIA-Spionagedrohne deutet auf einen verdeckten Konflikt zwischen den USA und dem Iran hin. Quelle – Original: FOX NEWS.com - CIA spy plane loss exposes covert US-Iran conflict.
Der Verlust einer mit modernster Überwachungstechnologie ausgestatteten Spionagedrohne der CIA über dem Iran ist mehr als ein Propaganda-Coup und Glückstreffer für die Teheraner Regierung. Der abgefangene Flugkörper hat einen der Schleier der Geheimhaltung gelüftet, unter denen die US-Operationen gegen das Militär und das Atomprogramm des Irans verborgen sind.
Wie der Abschuss des US-Spionageflugzeuges vom Typ U-2 durch die Sowjetunion während des Kalten Krieges hat die dem Iran in die Hände gefallene Drohne ein Schlaglicht auf einen Teil der Spionagetätigkeit der USA – diesmal gegen den Iran – geworfen. Der Iran hat die USA und ihre Verbündeten beschuldigt, ihn mit Cyberattacken und Sabotageakten zu bedrängen und bereits mehrere iranische Wissenschaftler ermordet zu haben. Die USA werfen der iranischen Regierung vor, am Töten von US-Soldaten in Afghanistan beteiligt zu sein und ein Attentat auf den saudischen Botschafter in Washington geplant zu haben.
“Es beginnt sich abzuzeichnen, dass bereits ein kaum verdeckter, immer gewaltsamer werdender, weltweit ausgetragener Mantel-und-Degen-Konflikt (zwischen den USA und dem Iran) im Gang ist,” sagte Thomas Donnelly, ein früherer Regierungsangestellter und Militärexperte des American Enterprise Institute, auf einer Konferenz in Washington.“Die verdeckten Operationen sind viel zahlreicher, als die Leute ahnen,” erklärte Stephen Hadley, der ehemalige Nationale Sicherheitsberater des Präsidenten George W. Bush. “Die USA müssen alles versuchen, was möglich ist.”Hadley fügte hinzu,wenn der Iran sich auch weiterhin den Beschlüssen der Vereinten Nationen widersetze und seinen atomaren Ehrgeiz nicht zügele, werde der verdeckte Konflikt “nur noch bösartiger” werden.
Einige Historiker und außenpolitische Experten haben den Verlust der Drohne mit dem Abschuss des U-2-Spionageflugzeugs und der Gefangennahme des Piloten Francis Gary Powers durch die Sowjetunion im Jahr 1960 verglichen.
Während sich die USA und die Sowjetunion häufig vor den Augen der Weltöffentlichkeit stritten, wurde nur selten etwas über die Spionageaktionen beider Seiten bekannt.
“Als ich von dem Verlust der Drohne hörte, war mein erster Gedanke: Gott sei Dank saß da kein Pilot drin,” sagte Francis Gary Powers Jr., der Sohn des U-2 Piloten und Gründer des Cold War Museum (Museums zum Kalten Krieg).
“Sie führten beide Spionageaufträge aus, und beide machten Fotos. Beide sollten im Auftrag der US-Regierung geheimdienstliche Erkenntnisse über unsere Gegner sammeln,” erklärte Powers. Im Unterschied zu damals seien aber keine Familienmitglieder zu verständigen gewesen und niemand sei in einem fremden Land in Gefangenschaft geraten. Der U-2-Abschuss hatte die US-Militärplaner schockiert; sie waren davon ausgegangen, dass die neu entwickelte, sehr hoch fliegende Maschine nicht von sowjetischen Raketen erreicht werden könnte. Jetzt hat der Iran behauptet, es sei ihm mit modernsten Mitteln der elektronischen Kriegsführung gelungen, die Drohne vom Typ RQ-170 Sentinel zu orten, unter Kontrolle und zum Landen zu bringen. Der Iran hat am Donnerstag Fernsehbilder eines Flugkörpers ausgestrahlt, bei dem es sich nach Aussage ehemaliger und aktiver US-Offizieller um die vermisste Sentinel-Drohne handelt. Der ferngesteuerte Flugkörper scheint nur wenig beschädigt zu sein.
Der Iran hat sich am Freitag bei den Vereinten Nationen über “provokative, verdeckte Operationen der USA” beschwert. Die Teheraner Regierung bezeichnete den Flug der Drohne als “eklatante und unprovozierte Verletzung des iranischen Luftraums”, die sie als “feindlichen Akt” betrachte. US-Offizielle teilten am Freitag mit, nach Erkenntnissen der US Geheimdienste habe der Iran nichts zum Verlust der Drohne beigetragen – weder durch Abschuss, noch durch elektronische Cyberattacken. Die Drohne sei durch eine Fehlfunktion verlorengegangen. Sie wollten sich nur anonym äußern, weil der Drohneneinsatz der Geheimhaltung unterliegt.
Einige US-Experten begegneten der Behauptung des Irans, durch einen Cyberangriff in den Besitz der Drohne gelangt zu sein, mit Skepsis. Andere halten es durchaus für möglich, dass der Iran durch die im Oktober von Russland angekündigte Lieferung von auf Lastwagen montierten Anlagen zur elektronischen Kriegsführung die Fähigkeit zu einem solchen Angriff erworben haben könnte. Die RQ-170 sei schwer zu orten, aber nicht unverwundbar, äußerte der Fernsteuerungsexperte Peter Singer von der Brookings Institution in Washington. Singer, der viel über Drohnen geschrieben hat, bestätigte, dass Russland eine geheim gehaltene Anzahl -von auf Lastwagen montierten- Systemen zur elektronischen Kriegsführung das Typs IL-222 Avtobaza an Teheran geliefert hat. Er sagte, dabei handle es sich um“eine wirklich gute elektronische Ausrüstung”; nach Berichten sollen dazu neben einem Radargerät, das Drohnen orten kann, auch andere Geräte gehören, mit denen sich die Datenkommunikation der Drohnen beeinflussen lässt.
Bisher habe aber noch kein Land demonstriert, dass es die Kontrolle über eine ferngesteuerte Spionagedrohne übernehmen könne, äußerte Theodore Karasik, ein Sicherheitsexperte des in Dubai angesiedelten Institute for Near East and Gulf Military Analysis (des Institutes für militärische Analysen über den Mittleren Osten und die Golfregion).
Kandidaten, die das vielleicht könnten, seien China und Russland, wobei Russland schon auf diesem Gebiet geforscht habe. Karasik meinte, einer der beiden Staaten könne dem Iran beim Einfangen der US-Drohne geholfen haben. Die Tarnkappen-Drohne leiste den USA gute Dienste, weil sie die “ständige Überwachung” der iranischen Atomanlagen ermögliche. Die USA und ihre Verbündeten vermuten, dass der Iran im Schutz seines zivilen Atomprogramms auch Atomwaffen entwickelt – eine Anschuldigung die Teheran hartnäckig zurückweist. John Pike von GlobalSecurity.org, ein Experte für Verteidigung und Geheimdienste, sagte, durch die dauernde Luftüberwachung von Atomanlagen durch Drohnen sei auch der Fahrzeugverkehr zwischen den Anlagen unter Kontrolle.
Aus (von Drohnen gelieferten Filmen und) Bildern könnten Militärplaner auch ersehen, wann die meisten Beschäftigten in einer Anlage arbeiten, was wichtig sei, falls der US-Präsident einen Militärschlag gegen das Atomprogramm des Irans befehle.
“Die Gebäude sollen sicher dann bombardiert werden, wenn sich die meisten Menschen darin aufhalten,” erklärte Pike, weil bei der Entwicklung von Atomwaffen die Techniker, Wissenschaftler und anderen Experten sehr viel wichtiger seien, als die bestehenden Anlagen. “Die Menschen könnten die Gebäude wieder aufbauen, die Gebäude können aber nicht die Menschen ersetzen,” meinte er.
Nach Meinung von Experten war die US-Drohne wahrscheinlich mit einem Hightech-Radarsystem und anderen Spezialsensoren, einschließlich solchen zur Überwachung von Atomanlagen, ausgestattet. Wenn der Iran diese sorgfältig analysiert, könnten sie ihm vielleicht Aufschluss darüber geben, wie er seine Atomanlagen besser vor der Kontrolle durch die USA schützen kann.
Auch Russland, China, Nordkorea und andere (Atomwaffen-)Staaten könnten sich für das Innenleben der Sentinel-Drohne interessieren. US-Drohnen haben zum Beispiel Triebwerke, die es ihnen erlauben, tagelang über einem Gebiet zu patrouillieren. Man nimmt an, dass China gerade versucht, diese Technologie zu meistern. Singer meinte, es sei für ein einzelnes Land schwierig, eine technologische Goldgrube wie die gestrandete Sentinel auszubeuten, gemeinsam mit anderen könne man es aber versuchen. “Es ist niemals leicht, so etwas wie ein Radarsystem zu rekonstruieren, aber wenn man über ein intaktes oder nur leicht beschädigtes Exemplar verfügt und es aus der Nähe studieren kann, ist es sehr viel einfacher,” erläuterte er. Francis Gary Powers Jr. betonte, “die Spionage-Technik entwickle sich sehr schnell weiter”.
Nach dem Abschuss der von seinem Vater geflogenen U-2 habe die CIA die Spionageflüge für mehrere Monate ausgesetzt; in dieser Zeit hätten die USA aber ihren ersten Spionagesatelliten gestartet, der sehr viel mehr Informationen sammeln konnte. Die AP-Reporter Lolita Baldor und Kimberly Dozier in Washington und Adam Schreck in Dubai trugen zu diesem Bericht bei.
luftpost-kl.de hat die AP-Meldung komplett übersetzt und mit Ergänzungen und Links in Klammern und Hervorhebungen versehen. Sie wurde sogar von FOX NEWS, dem rechten US-TV-Sender, der dem Iran sicher gern angehängt hätte, zu lügen und zu tricksen, unverändert und unkommentiert veröffentlicht. Vor diesem Hintergrund erscheint die Ente, die DER SPIEGELverbreitet hat, als besonders dreister Irreführungsversuch. Am 09.12.11 war auf der Website des so genanten Nachrichtenmagazins tatsächlich zu sehen und zu lesen ” Biest von Kandahar unter Pappmache’ Verdacht”
Mit seiner zweiten Reise auf die Arabische Halbinsel binnen eines Jahres stärkt Bundespräsident Christian Wulff das Bündnis zwischen Berlin und den dortigen Diktaturen. Schwerpunkt der aktuellen Kooperation ist Qatar, das dem Westen in jüngster Zeit eine Reihe von militärischen Hilfsdiensten geleistet hat – insbesondere beim Umsturz in Libyen, zuletzt laut Berichten auch in Syrien.
Qatar will zudem die deutsche Industrie mit Milliardeninvestitionen unterstützen; auch werde es in den nächsten Jahren Aufträge im Volumen von 190 Milliarden Euro vergeben, heißt es in deutschen Konzernkreisen, die sich hohe Profite erhoffen. Ein Artikel von German-foreign-policy – Mein Dank an Rüdiger für den Hinweis, sagt Maria Lourdes!
Als höchst lukrativ gelten Bauvorhaben für die Fußball-WM im Jahr 2022. Kritiker warnen, Bauarbeiter lebten in dem Emirat faktisch in “moderner Sklaverei”. Qatar nutzt seine boomende Kooperation mit dem Westen zur Stärkung seiner Verbündeten in der arabischen Welt – besonders islamistischer Organisationen wie der Muslimbruderschaft in Ägypten, der Ennahda-Partei in Tunesien und islamistischer Kräfte in Libyen. Das Vorgehen erinnert an die Kooperation des Westens mit Saudi-Arabien in den 1980er Jahren in Afghanistan – im gemeinsamen Kampf gegen die Sowjetunion sowie gegen sozialistische Fraktionen in Kabul.
Höflichkeitsbesuche – Die aktuelle Reise des Bundespräsidenten auf die Arabische Halbinsel geht am heutigen Dienstag nach Aufenthalten in Oman, Qatar und den Vereinigten Arabischen Emiraten mit einem Besuch in Kuwait zu Ende. Christian Wulff hatte Qatar bereits zu Jahresbeginn besucht; sein damaliger Plan, nach Bahrain weiterzufliegen, war wegen der blutigen Niederschlagung dortiger Massenproteste nicht realisiert worden.[1] Auch bei der aktuellen Golfreise sparte Bundespräsident Wulff Bahrain aus, um Imageschäden zu vermeiden. In Qatar hat sich erst in der vergangenen Woche der Berliner Wirtschaftsminister Philipp Rösler aufgehalten. Die Golfdiktatur intensiviert ihre Zusammenarbeit mit Deutschland seit geraumer Zeit in raschem Tempo. Aus deutscher Sicht geht es dabei nicht nur um ökonomischen Profit, sondern auch um außenpolitische Gefolgschaftsdienste in der arabischen Welt – militärische Komponenten inklusive.[2] Für den Ausbau der Kooperation seien regelmäßige Höflichkeitsbesuche notwendig, erläutern deutsche Medien: “In der arabischen Kultur reagieren Scheichs empfindlich, wenn sie sich nicht angemessen behandelt fühlen.”[3]
Nur Männer – Qatar eignet sich für die Kooperation nicht nur wegen seiner immensen Reichtümer, sondern auch, weil es sich im Westen mit geschickter PR als angeblich vergleichsweise “liberaler” Staat und damit als akzeptabler Bündnispartner vermarkten kann. Verglichen wird es regelmäßig mit Saudi-Arabien, dessen Staatsreligion – der wahhabitische Islam – Frauen nicht nur jede politische Aktivität, sondern sogar das Autofahren verbietet und auch sonst für äußerste Rigidität sowie exzessive Körperstrafen berüchtigt ist. Auch in Qatar dominiert der Wahhabismus. Dabei sei zur Zeit – nach ersten Ansätzen einer Liberalisierung Ende der 1990er Jahre – eine härtere Kontrolle der Einhaltung wahhabitischer Regeln zu spüren, heißt es in Wirtschaftskreisen; so seien zum Beispiel Paare aus Ägypten und dem Libanon, die unverheiratet zusammengelebt hatten, einige Jahre lang inhaftiert worden.[4] Die stark islamistische Prägung des Landes wird nach außen vor allem dadurch verdeckt, dass eine der Ehefrauen des diktatorisch herrschenden Emirs, Scheicha Mouzah bint Nasser al Missned, politisch tätig ist und in der Öffentlichkeit stets prominent dargestellt wird. Zuletzt nahm sie in der deutschen Bildberichterstattung über Wulffs Golfreise eine herausgehobene Stellung ein. Auf ihr Betreiben ist 1997 – deutsche Medien heben dies zur Legitimierung der Kooperation mit Qatar gerne hervor – das aktive und passive Frauenwahlrecht eingeführt worden. Allerdings ist ein auf Landesebene tätiges Parlament in Qatar nicht existent, sondern nur ein vom Emir eingesetztes Beratungsgremium. Ihm gehören laut Angaben der Interparlamentarischen Union ausschließlich Männer an.
Milliardensummen – Die immensen Gewinne, die Qatar mit der Ausfuhr vor allem von Erdgas erzielt – es verfügt über die drittgrößten Erdgasreserven weltweit -, bewirken einen seit Jahren ungebrochen fortdauernden Wirtschaftsboom. Das Land erhält mit den Gasgeschäften großen Reichtum, den es unter anderem in Infrastrukturprojekte investiert. So sollen im Rahmen einer “Qatar Vision 2030″ in den nächsten Jahren 190 Milliarden US-Dollar investiert werden, etwa in Bildungseinrichtungen, um das für den Aufbau von Hochtechnologie jenseits von Erdöl und Erdgas notwendige Fachpersonal auszubilden, aber auch in Verkehrsinfrastruktur. Die Deutsche Bahn hat bereits den Zuschlag für ein Projekt im Umfang von 17 Milliarden Euro erhalten.[5] Umgekehrt investiert Qatar über seinen Staatsfonds in deutsche Konzerne – mit Milliardenbeträgen, seit die Qatar Investment Authority (QIA) 2009 mit 5 Milliarden Euro bei VW eingestiegen ist. Laut aktuellen Berichten soll die QIA, die mittlerweile unter anderem auch Hochtief-Anteile gekauft hat, in den nächsten Jahren 25 Milliarden Euro in der Bundesrepublik investieren. Um die Bedingungen für die boomenden Geschäfte zu verbessern, hat der Bundeswirtschaftsminister vergangene Woche in Doha eine “Wirtschaftspartnerschaft” (“Qatar-Germany-Partnership”) in die Wege geleitet. Sie begünstigt auch umfangreiche Bauaufträge, die im Rahmen der Vorbereitung auf die Fußball-WM 2022 in Qatar anstehen. Deutsche Firmen wollen auch davon profitieren.
Moderne Sklaven – Die Vergabe der Fußball-WM 2022 an Qatar, von der sich deutsche Firmen Gewinne erhoffen, hat erst kürzlich heftige Proteste hervorgerufen. Ursache ist die Lage der Arbeitsmigranten in dem Land, die gut 87 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen und beinahe alle Arbeiter stellen. Sie genießen keinerlei zureichenden rechtlichen Schutz; dies führt dazu, dass internationale Verbände von Gewerkschaften regelmäßig gegen die Verhältnisse in Qatar protestieren. So heißt es etwa bei der International Trade Union Confederation, ausländische Arbeitskräfte dürften sich nicht einmal in der einzig zugelassenen Einheitsgewerkschaft organisieren. Sie würden “häufig ausgebeutet, da die Arbeitsverträge ihren Arbeitgebern” – darunter auch den deutschen – “umfassende Befugnisse einräumen”.[6] Zuletzt wurden 90 Nepalesen abgeschoben, weil sie gegen die Weigerung ihrer Firmenleitung gestreikt hatten, eine zuvor vereinbarte Lohnerhöhung auszuzahlen. “Ausländische Arbeitsmigranten wurden ausgebeutet und misshandelt”, heißt es summarisch im Jahresbericht bei Amnesty International.[7] Ein internationales Gewerkschaftsbündnis verlangt mittlerweile, Qatar die Ausrichtung der Fußball-WM 2022 zu entziehen, sollte das Land nicht umgehend ausländische Arbeiter angemessen behandeln, die ja auch die Fußballstadien für die WM errichten müssten. Es handele sich bei der Lage der Arbeiter faktisch um “moderne Sklaverei”, wird das Gewerkschaftsbündnis zitiert.[8]
Außenpolitische Hilfsdienste – Ernsthafte Kritik aus dem Westen ist unwahrscheinlich. Dagegen sprechen nicht nur die Umsätze in Milliardenhöhe, die in Qatar locken, sondern auch die rasch wachsende außenpolitische Bedeutung des Landes für Interventionen des Westens in der arabischen Welt. Bekannt geworden ist Qatar vor allem mit der Beteiligung an den NATO-Operationen in Libyen, für die es nicht nur Kampfflieger, sondern auch Bodentruppen zur Verfügung stellte [9]). Die Regierung in Doha hat sich zudem an die Spitze der Kräfte gestellt, die in der Arabischen Liga den Sturz des syrischen Regimes fordern – unter dem Schlagwort “Demokratisierung”, was Beobachter angesichts der Verhältnisse in Qatar hinter vorgehaltener Hand mit Hohn und Spott quittieren. Für den Sturz von Muammar al Gaddafi in Libyen war der in Qatar beheimatete Sender Al Jazeera von ebenso hoher Bedeutung wie bei der aktuellen Agitation gegen den syrischen Präsidenten Bashar al Assad. Kenner der Arabischen Halbinsel stellen dabei fest, dass Al Jazeera über Massenproteste im Rahmen des “Arabischen Frühlings” “umso weniger” berichtete, “je näher das [betroffene] Land an Qatar lag”. Im Fall der schweren Unruhen in Bahrain wurde das Meldungsaufkommen gar “auf ein Minimum” reduziert.[10]
Bündnispartner – Im Windschatten seiner außenpolitischen Zuarbeit für den Westen treibt Qatar in der arabischen Welt zudem den Export seiner Staatsreligion, des wahhabitischen Islamismus, voran. Kritiker sind überzeugt, dass sowohl die tunesische Ennahda-Partei als auch die ägyptische Muslimbruderschaft ihre aktuelle Stärke nicht ohne finanzielle Hilfen hätten erreichen können. Dabei habe besonders das wohlhabende Qatar sich mit massiver Unterstützung hervorgetan. Außerdem beherbergt Qatar mit dem Muslimbruder Yusuf al Qaradawi einen der einflussreichsten islamistischen Prediger, der unter anderem mit Hilfe von Al Jazeera großen Einfluss in der arabischen Welt erlangt hat.
Auch in Libyen hat Doha offenbar ganz gezielt islamistische Milizen aufgebaut. Ob dasselbe sich jetzt in Syrien wiederholt, ist zur Zeit nicht mit Gewissheit zu klären. Das Vorgehen erinnert jedenfalls an die Kooperation des Westens mit Saudi-Arabien in den 1980er Jahren in Afghanistan. Damals war Riad maßgeblich an den Hilfsleistungen für die afghanischen Mujahedin beteiligt, die im Bündnis mit dem Westen die sowjetischen Truppen am Hindukusch sowie sozialistische Kräfte in Kabul bekämpften. Saudische Aktivisten wie Usama bin Ladin nutzten damals den gemeinsamen Kampf, um mit freundlicher Unterstützung aus Europa und aus den USA ihre islamistischen Netzwerke zu stärken. Das Ergebnis ist bekannt.
Um Bundespräsident Christian Wulff gibt es Wirbel wegen eines Berichts der “Bild”-Zeitung über einen Privatkredit in seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident. Wie die Zeitung berichtet, soll er 2010 im Landtag auf die Frage nach einer Geschäftsbeziehung zu einem Unternehmer nicht angegeben haben, dass er und seine Frau Bettina von der Unternehmergattin ein Darlehen über eine halbe Million Euro erhalten hatten. infokrieginfo.blogspot.
Der Zweck der Rüstungsexporte – Der soeben publizierte Rüstungsexportbericht der Bundesregierung bestätigt zentrale Stoßrichtungen der Berliner Außenpolitik.Weiterhin enthüllt der Rüstungsexportbericht, dass Berlin noch vergangenes Jahr den Staaten der Arabischen Halbinsel die Lieferung von Schusswaffen genehmigt hat – Ausrüstung, wie sie dieses Jahr gegen Demonstranten eingesetzt wurde.hier weiter
CDU und FDP haben eingeräumt, in den vergangenen Jahren Parteispenden des Rüstungskonzerns Heckler & Koch in fünfstelliger Höhe erhalten zu haben. Das berichtet das ARD-Politikmagazin „Report Mainz. Die Firma soll Parteispenden gezielt platziert haben, um eine Genehmigung für einen Waffenexport nach Mexiko zu erhalten. hier weiter
Vertreten Politiker den Willen des Volkes? Oder arbeiten sie auf eigene Rechnung? Mathew D. Rose enthüllt: Politik funktioniert nach den Gesetzen des Big Business. Geld und Macht bestimmen immer öfter die politischen Entscheidungen. Die Demokratie droht auf der Strecke zu bleiben.
»Wo andere Journalisten aufgeben, recherchiert Rose weiter. Er ist ein Überzeugungstäter, ein starrsinniger Moralist, von dem der bekannteste Presseanwalt Berlins sagt: >Den möchte man nicht auf den Hacken haben. SPIEGEL – Korrupt
Die Führung eines totalen Krieges gegen den Iran, in dem auch Atomsprengköpfe zum Einsatz kommen sollen, wird seit 2005 auf den Reißbrettern des Pentagons geplant. Wenn es zu diesem Krieg käme, ginge der ganze Mittlere Osten bis nach Zentralasien in Flammen auf, und die Menschheit würde in den Dritten Weltkrieg gestürzt. Von Michel Chossudovsky - Global Research, übersetzt: Luftpost-kl.de
Der Dritte Weltkrieg ist kein Thema auf den Titelseiten der Zeitungen. Die Mainstream-Medienhaben eine gründliche Analyse der Implikationen dieser Kriegspläne und eine Diskussion darüber ganz ausgeklammert.
Die Anzettelung des Dritten Weltkrieges – wenn es denn dazu kommt – könnte relativ unauffällig mit der Errichtung einer „Flugverbotszone“ – einer Operation mit geringen „Kollateralschäden“ – beginnen, die von der NATO mit ihrer „Responsibility to Protect / R2P“ (ihrer Verpflichtung zum Schützen) begründet und zunächst in eine „eingeschränkte“ Strafaktion – die Bombardierung bestimmter militärischer Ziele – münden würde; als Vorwände würden die „globale Sicherheit“ und der Schutz der „Demokratie“ und der „Menschenrechte“ in dem angegriffenen Land (Iran) dienen.
Die Öffentlichkeit weiß kaum etwas über die schwerwiegenden Auswirkungen dieser Kriegspläne, die ironischerweise den Einsatz von Atomwaffen zur Zerstörung des überhaupt nicht existierendem iranischen Atomwaffenprogramms vorsehen. Außerdem verfügt die Militärtechnologie des 21. Jahrhunderts über eine ganze Reihe (sonstiger) hoch entwickelter Waffensysteme.
Wir steuern auf die größte Krise der Weltgeschichte zu. Die Zukunft der Menschheit steht auf dem Spiel. Die gegenwärtige Situation ist gekennzeichnet durch eine weit fortgeschrittene Kriegsplanung, in der eine furchterregende Militärmacht auch den Einsatz von Atomsprengköpfen vorgesehen hat.
Das Pentagon will die ganze Welt militärisch unterwerfen. Der militärische Aufmarsch der Streitkräfte der USA und der NATO findet in mehrerer Regionen der Welt gleichzeitig statt.
Die Militarisierung auf globalem Niveau wird durch eine einheitliche Kommandostruktur der US-Streitkräfte ermöglicht: Unser ganzer Planet ist aufgeteilt in regionale Kampfkommandos, die unter dem Befehl des Pentagons stehen. Nach Aussage des ehemaligen Generals und NATO-Oberbefehlshabers Wesley Clark sieht der militärische Fahrplan des Pentagons eine ganze Reihe von Kriegen vor: „[Die] auf fünf Jahre angelegte Kampagne [schließt] … insgesamt sieben Staaten [ein]: erst den Irak, dann Syrien, den Libanon, Libyen, den Iran, Somalia und den Sudan.“
Die Militärtaktion wird im Namen des „Globalen Krieges gegen den Terrorismus“ und der globalen Sicherheit geführt werden, und man wird den Anspruch erheben, „humanitäre“ und „pro-demokratische Absichten“ zu verfolgen. Man wird behaupten, nach Aussage wissenschaftlicher Experten, die im Dienste des Pentagons stehen, sei das Arsenal der taktischen Atomwaffen des Westens [im Gegensatz zu den nicht existierenden der Islamischen Republik Iran] „völlig unschädlich für die Zivilbevölkerung, weil die Explosionen unterirdisch erfolgen“.
Verantwortungslose Politiker unterschätzen die Implikationen ihrer Handlungen. Sie glauben ihrer eigenen Kriegspropaganda, die Atomwaffen als Instrumente zur Sicherung des Friedens und der Demokratie verkauft.
Der Krieg wird zur friedenserhaltenden Maßnahme erklärt, die (angeblich) von der „internationalen Gemeinschaft“ unterstützt wird. Die Opfer des Krieges werden als (potenzielle) Täter verunglimpft. Weil der Iran und Syrien (angeblich) die globale Sicherheit bedrohen, sei eine präemptive Militäraktion zu rechtfertigen. (Eine präemptive Maßnahme richtet sich gegen eine Gefahr, die einmal drohen könnte, während eine präventive Maßnahme eine bereits drohende Gefahr abwenden soll.)
Globaler Krieg - Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bestimmt das Konzept des „Long War“ (des langen Krieges) die Militärdoktrin der USA. Das große Ziel, das (US-) Imperium durch globale militärische Überlegenheit zu sichern, wurde erstmals Ende der 1940er Jahre zu Beginn des Kalten Krieges unter der Truman-Regierung formuliert. Wir befassen uns mit einer den ganzen Globus umspannenden militärischen Planung für einen „Globalen Krieg“. In dem „Project for the New American Century / PNAC“ (dem Projekt für das neue amerikanische Jahrhundert) aus dem Jahr 2000, das als Planungsgrundlage der Neokonservativen gilt, wird die „Führung eines Krieges ohne Grenzen“ vorhergesagt. (hier )
Zu den offen erklärten Zielen des PNAC gehört das Erreichen der Fähigkeit, „gleichzeitig auf unterschiedlichen Kriegsschauplätzen in verschiedenen Regionen der Welt kämpfen und entscheidend siegen zu können“, und außerdem stark genug zu werden, um als militärische “Weltpolizei“ in allen wichtigen Weltregionen für Sicherheit sorgen zu können. Zu den Aufgaben der Weltpolizeitruppe sollten zusätzlich die militärische Überwachung und (falls erforderlich) Interventionen gehören, die auch verdeckt erfolgen und auf einen „Regimewechsel“ abzielen können. Den Rest des Beitrags lesen »
Vor 70 Jahren – Der Angriff der Japaner auf die in Pearl Harbor/Hawaii vor Anker liegende Flotte der USA gilt als Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg: Die USA erklärten daraufhin Japan den Krieg, Hitler und Mussolini erklärten Amerika den Krieg – der Zweite Weltkrieg weitete sich zum globalen Flächenbrand aus.
Patrick J. Buchanan ist ein US-amerikanischer Politiker, Journalist und TV-Kommentator. Bekannt wurde er in Deutschland mit seinem Buch: “Churchill, Hitler und der unnötige Krieg. Wie Großbritannien sein Empire und der Westen die Welt verspielte”.
Hat Franklin D. Roosevelt Pearl Harbor provoziert?
Am 8. Dezember 1941 bestieg F. D. Roosevelt die Rednertribüne vor einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses und bat um die Kriegserklärung gegen Japan. Ein Tag zuvor hatte ein japanischer Flutzeugträger einen heimlichen Angriff geführt, der die US-Kriegsflotte in Pearl Harbor vernichtete. Der republikanische ex-Präsident Herbert Hoover sagte: „Wir haben nur eins zu tun, und das ist, die Japaner zu besiegen.“ Aber an Freunde schickte „der Boss“ eine andere Botschaft: „Du und ich wissen, dass dies ständige Stochern im Klapperschlangennest dazu führte, dass unser Land gebissen wurde.“
Heute, 70 Jahre nach Pearl Harbor, ist eine geheime, bemerkenswerte Geschichte von 1943 – 1963 ans Licht gekommen. Es ist Hoovers Erklärung dessen, was vor, während und nach dem Weltkrieg passierte, was sich als Totenglocke für den Westen erweisen könnte.
„Freedom Betrayed: Herbert Hoover’s History of the Second World War and It’s Aftermath“ (Betrogene Freiheit: Herbert Hoovers Geschichte des 2. Weltkrieges und die Folgen“), von dem Historiker George Nash herausgegeben, ist eine ätzende Verurteilung von FDR und den Männern um ihn und der Politiker, die ungeheuer viel logen über ihren Wunsch, die USA aus dem Krieg herauszuhalten, während sie bewusst einen Schritt nach dem anderen unternahmen, um uns in den Krieg zu führen.
Doch das Buch ist keine Polemik. Die 50 Seiten über das Vorspiel zum Krieg im Pazifik benutzt Memoiren und Dokumente von allen Seiten, um Hoovers Anklage zu beweisen. Und die beste Methode, um die Kraft dieses Buches zu zeigen, ist die von Hoover gewählte Mehtode – chronologisch, sehr sorgfältig, Woche um Woche. Man bedenke Japans Situation im Sommer 1941. Es steckte im Morast eines vierjährigen Krieges in China, den es weder gewinnen noch beenden konnte, es war in französisch Indochina eingefallen, und es stand am Rande der Verzweiflung.
In der Regierung gab es eine mächtige Fraktion unter Führung von Premierminister Prinz Fumimaro Konoye, die verzweifelt versuchte, nicht in den Krieg mit den USA zu geraten. Das „pro-angelsächsische Lager“ umfasste auch die Kriegsflotte, deren Offiziere an der Seite der US- und der Königlichen Britischen Kriegsflotte im 1. Weltkrieg gekämpft hatten, während die Kriegs-Partei ihr Zentrum in der Armee hatte mit dem General Hideki Tojo und den Außenminister Yosuke Matsuoka, ein erbitterter Antiamerikaner.
Am 18. Juli 1941 feuerte Konoye Matsuoka und ersetzte ihn mit dem „pro-angelsächsischen“ Admiral Teijiro Toyoda. Die US-Antwort: Am 25. Juli wurden alle japanischen Guthaben in den USA eingefroren, alle Ex- und Importe wurden eingestellt und die Japaner wurden vom Erdöl abgeschnitten, von dem die Nation und das Imperium abhängig war.
Verblüfft verfolgte Konoye trotzdem seine Friedenspolitik weiter, indem er die geheime Unterstützung der Kriegsmarine und der Armee dafür gewann, FDR auf der US-Seite des Pazifiks zu treffen, um die US-Forderungen zu hören und zu beantworten.
Der US-Botschafter Joseph Grew bat Washington inständig, Konoyes Angebot nicht zu ignorieren, und dass der Prinz ihn überzeugt hätte, dass ein Einverständnis erreicht werden könnte über einen japanischen Rückzug aus Indochina und Süd- und Zentralchina, und Tokyo nur einen Puffer in Nordchina behalten wollte. Am 28. August überreichte Japans Botschafter in Washington Roosevelt einen persönlichen Brief von Konoye, der ihn dringend bat, ihn zu treffen.
Tokyo bat uns, Konoyes Angebot geheim zu halten, da eine Veröffentlichung des Angebots des japanischen Premiers, den Pazifik zu Gesprächen zu überqueren, um mit einem US-Präsident zu reden, seine Regierung gefährden könnte. Den Rest des Beitrags lesen »
Der Zweck der Rüstungsexporte – Der soeben publizierte Rüstungsexportbericht der Bundesregierung bestätigt zentrale Stoßrichtungen der Berliner Außenpolitik.
Demnach setzt Berlin die Aufrüstung der Diktaturen auf der Arabischen Halbinsel fort – und stützt damit die gegen Iran gerichteten Maßnahmen des Westens. Zudem liefern deutsche Rüstungskonzerne Kriegsgerät an mehrere Staaten im unmittelbaren Umfeld der Volksrepublik China; dies entspricht den Bemühungen des Westens, den Einfluss Beijings zurückzudrängen oder doch wenigstens einzudämmen. Quelle: german-foreign-policy.
Weiterhin enthüllt der Rüstungsexportbericht, dass Berlin noch vergangenes Jahr den Staaten der Arabischen Halbinsel die Lieferung von Schusswaffen genehmigt hat – Ausrüstung, wie sie dieses Jahr gegen Demonstranten eingesetzt wurde. Zu den Abnehmern teurer Rüstungsgüter gehörten zuletzt vor allem verschuldete Staaten der südlichen Eurozone, etwa Portugal und Griechenland, denen Berlin noch 2010 – die Krise hatte sie längst erfasst – Rüstungslieferungen in dreistelliger Millionenhöhe anbot und genehmigte. Deutschland ist mittlerweile der drittgrößte Rüstungsexporteur der Welt.
Tendenz: steigend – Der am Mittwoch veröffentlichte Rüstungsexportbericht der Bundesregierung für das Jahr 2010 lässt zunächst den langfristigen Anstieg der deutschen Rüstungsexporte deutlich erkennen. So stieg der Jahreswert der ins Ausland verkauften Kriegswaffen erstmals auf über zwei Milliarden Euro an (2,12 Milliarden Euro). Ende der 1990er Jahre hatte er noch, mit Ausnahmen, um den Wert von 0,7 Milliarden Euro geschwankt. Der Wert der genehmigungspflichtigen Rüstungsexporte insgesamt – diese umfassen sämtliche Rüstungsprodukte, nicht nur diejenigen, die in der “Kriegswaffenliste” ausdrücklich genannt werden – nahm ebenfalls stark zu. Bewegten sich die Genehmigungen für Rüstungsausfuhren, die Ende der 1990er Jahre erteilt wurden, noch zwischen zwei und drei Milliarden Euro jährlich, pendeln sie inzwischen um fünf Milliarden Euro. 2010 lagen sie bei rund 4,75 Milliarden Euro. Laut Angaben des Stockholmer SIPRI-Instituts ist die Bundesrepublik schon seit geraumer Zeit – mit einem Weltmarktanteil von elf Prozent – der drittgrößte Rüstungsexporteur weltweit, nach den USA (30 Prozent) und Russland (23 Prozent), aber noch vor Frankreich (sieben Prozent) und Großbritannien (vier Prozent). Tendenz: steigend.[1]
Ausgeplündert – Wie die Bundesregierung hervorhebt, führt Deutschland den Großteil seiner Rüstungsprodukte nach wie vor in NATO-Staaten aus. Tatsächlich kauften im vergangenen Jahr vor allem die verschuldeten Länder der südlichen Eurozone deutsches Kriegsgerät. So sorgten U-Boot-Lieferungen dafür, dass Griechenland 403 Millionen Euro an deutsche Konzerne zahlen musste, Portugal gar 812 Millionen. Auch Spanien musste trotz drastischer Kürzungen im sozialen Bereich mehr als 76 Millionen Euro für Kriegsgerät zahlen. Zwar reichen die Bestellungen etwa der U-Boote Jahre zurück – sie wurden noch von der rot-grünen Bundesregierung genehmigt. Doch hat Berlin noch im Jahr 2010, obwohl die Krise die südlichen Eurostaaten bereits erschütterte, erneut umfangreiche Ausfuhren genehmigt.
So hat Portugal, während es inzwischen harte Sparmaßnahmen eingeleitet hat, Rüstungsprodukte im Wert von wieder über 811 Millionen Euro bestellt, Spanien will Kriegsgerät für 84 Millionen Euro kaufen, Italien wird fast 184 Millionen Euro für letztes Jahr genehmigte Aufträge bezahlen müssen, Griechenland beinahe 36 Millionen Euro. Neben der Ausplünderung der südlichen Eurostaaten durch deutsche Rüstungskonzerne bleibt festzuhalten, dass auch die US-Kriegsmaschinerie mit Ausfuhren aus Deutschland unterstützt wird. Allein 2010 genehmigte die Bundesregierung Rüstungsexporte im Wert von mehr als 600 Millionen Euro in die Vereinigten Staaten.
Maschinenpistolen und Munition – Darüber hinaus bestätigt sich, dass die Diktaturen der Arabischen Halbinsel, die im Lauf des Jahres mehrfach Massenproteste niederschlugen – insbesondere Bahrain mit Hilfe von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, aber auch Saudi-Arabien selbst -, erhebliche Mengen an sogenannten Kleinwaffen aus deutscher Produktion zur Verfügung hatten. Ihre Arsenale waren bereits zuvor gut mit deutschen Schusswaffen bestückt (german-foreign-policy.com berichtete [2]). Im Jahr 2010 genehmigte die Bundesregierung die Ausfuhr weiterer Maschinenpistolen, Gewehre und der zur Instandhaltung benötigten Ersatzteile. Lieferungen gingen an Bahrain (unter anderem 50 Maschinenpistolen), Katar (103 Maschinenpistolen plus Ersatzteile), Kuwait (unter anderem 80 Maschinenpistolen), Oman (15 Maschinenpistolen), die Vereinigten Arabischen Emirate (etwa 625 Gewehre) und Saudi-Arabien (mehr als 3.000 Gewehre plus weiteres Gerät). Munitionslieferungen kamen hinzu. Genehmigt wurde zudem der Export von Maschinenpistolen sowie Ersatzteilen nach Thailand, das bereits im Jahr 2010 Massenproteste mit Gewalt niederschlug.[3]
Erreichten die Ausfuhrgenehmigungen bereits 2009 Rekordhöhen [4]), haben sie sich dieses Jahr auf hohem Niveau stabilisiert. Dies betrifft weniger Bahrain (16,5 Millionen Euro), Katar (vier Millionen Euro), Kuwait (20 Millionen) und Oman (20 Millionen) als vielmehr Saudi-Arabien (152,5 Millionen Euro, Rang zehn auf der Empfängerliste deutschen Militärgeräts insgesamt) und die Vereinigten Arabischen Emirate (262,5 Millionen Euro, Rang fünf). Saudi-Arabien wird etwa ein Luftaufklärungssystem aus Deutschland importieren, die Emirate ein Gefechtsübungszentrum.
Noch nicht enthalten ist die geplante Lieferung von Kampfpanzern des Modells Leopard 2A7+ an Saudi-Arabien, die im Sommer Schlagzeilen machte und sich laut aktuellen Meldungen auf mehr als die ursprünglich geplanten 200 Stück belaufen wird.[5] Den Rest des Beitrags lesen »