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Mit ‘Erwin Huber’ getaggte Beiträge

Gustl Mollath: „Die ganze Welt setzt in unser Land Hoffnung!“

Geschrieben von Maria Lourdes - 01/10/2013

Gustl MollathGustl Mollath äußert sich auf der Fachtagung in Gießen zu der größten Grausamkeit unmenschlicher Auswüchse: „Es ist das Schlimmste, was man sich vorstellen kann, wenn eine Mutter von ihrem Kind getrennt wird!“

Mollath: „Die ganze Welt setzt in unser Land Hoffnung!“ Die Ehrfurcht und das Herz der Zuhörer an seinen Lippen hatte der erst kürzlich aus der Psychiatrie entlassene Gustl Mollath, als er von unsäglichem Leid, von Willkür, von Missbrauch und Gewaltanwendungen, die er in über sieben Jahren Haft in der Gefängnispsychiatrie (forensische Psychiatrie) erlitten und erlebt hatte.  Jetzt nach seiner hart erkämpften Entlassung forderte er Wahrheit und Transparenz für die forensische Psychiatrie, denn Mitgefangene würden missbraucht.

„Wir handeln uns psychische Bomben ein. Da kommen wir nicht mehr heraus.“ Was unfasslich klang, aber der angereisten Zuhörerschaft nicht unbekannt vorkam, waren Mollaths Worte: „Wenn Sie aufrecht bleiben, dann ist es für die (gemeint sind herzlose Menschen, die ihre Mitmenschen in die Psychiatrie bringen, und deren Helfershelfer) ja schon verrückt.“

GAG-Tagung: Die Richter und ihre Denker – Gustl Mollath

Quellen: Video F. Fischer

Fachtagung in Gießen mit Gustl Mollath

Linkverweise:

Die Affäre Mollath - Olaf Przybilla und Uwe Ritzer, Journalisten der “Süddeutschen Zeitung”, kannten lange Gerüchte über den Fall Mollath. Als sie bei ihren Recherchen auf ein internes Dokument der Hypovereinsbank stießen, begannen sie einen der größten Justiz-, Psychiatries-, Banken- und Politskandale der Bundesrepublik aufzudecken. hier weiter

Macht und Missbrauch, Schlötterer, Wilhelm - Franz Josef Strauß gilt als Ikone der CSU. Edmund Stoiber bezeichnete ihn als »größten Sohn« der Partei. Andere CSU-Spitzenpolitiker verlangen für Strauß gar einen Platz in der Ehren- und Ruhmeshalle Walhalla bei Regensburg. Mehr als 20 Jahre nach Strauß Tod wird so ein Mythos gehegt, der im krassen Gegensatz zur Realität steht. Seine Gier nach Macht und Geld ließ den einstigen CSU-Vorsitzenden und Ministerpräsidenten sich selbst zum Gesetz erheben: Er setzte ihm genehme Beamte in Schlüsselpositionen ein, begünstigte befreundete millionenschwere Unternehmer und griff in amtliche Entscheidungen ein. Wer sich ihm entgegenstellte, wurde ausgeschaltet. Dieser Regierungsstil, die Ausbeutung des Staates für Partei- und Privatinteressen, endete jedoch nicht mit der Ära Strauß, sondern reicht über Max Streibl und Edmund Stoiber bis hin zu Erwin Huber. hier weiter

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Gustl Mollath bei Beckmann – komplette Sendung in HD vom 15.8.13 von der ARD:

Geschrieben von Maria Lourdes - 16/08/2013

Die ersten Tage in Freiheit – Gustl Mollath ist zu Gast bei Beckmann.

Gustl Mollath ist frei. Nach sieben Jahren Zwangsunterbringung in der forensischen Psychiatrie verfügte das Nürnberger Oberlandesgericht vergangenen Dienstag seine Entlassung und die Wiederaufnahme des Verfahrens. Der umstrittene Fall ist für viele ein Justizskandal ohnegleichen: Zwar war Mollath 2006 vom Vorwurf freigesprochen worden, seine Ehefrau misshandelt und die Autoreifen von Widersachern zerstochen zu haben, doch wegen vermeintlicher Wahnvorstellungen und Gemeingefährlichkeit schickte das Gericht den heute 56-Jährigen in die Psychiatrie.

Er hatte seiner Frau und deren Arbeitgeberin, der Hypovereinsbank, wiederholt Schwarzgeldgeschäfte vorgeworfen — Anschuldigungen, die sich später im Kern als wahr erwiesen. Handelt es sich beim Fall Mollath “nur” um ein Versagen des Rechtsstaates? Oder kam er einflussreichen Menschen in die Quere und wurde weggesperrt? Und wie schnell landen Menschen zu Unrecht in der Psychiatrie?

Gustl Mollath erstes TV-Interview bei Beckmann im ARD-Talk – Beitrag auch bei MariaLourdesBlog

webmediacast

Die Affäre Mollath - Olaf Przybilla und Uwe Ritzer, Journalisten der “Süddeutschen Zeitung”, kannten lange Gerüchte über den Fall Mollath. Als sie bei ihren Recherchen auf ein internes Dokument der Hypovereinsbank stießen, begannen sie einen der größten Justiz-, Psychiatries-, Banken- und Politskandale der Bundesrepublik aufzudecken:§Gustl Mollath beschuldigt seine Frau und andere Banker, illegaler Geldgeschäfte. Niemand schenkt ihm Gehör. Stattdessen wird er in die Psychiatrie eingewiesen,wo er seit sieben Jahren sitzt. Mollath wird von Psychiatern weggesperrt, die ihn nie untersucht haben. hier weiter

Macht und Missbrauch, Schlötterer, Wilhelm - Franz Josef Strauß gilt als Ikone der CSU. Edmund Stoiber bezeichnete ihn als »größten Sohn« der Partei. Andere CSU-Spitzenpolitiker verlangen für Strauß gar einen Platz in der Ehren- und Ruhmeshalle Walhalla bei Regensburg. Mehr als 20 Jahre nach Strauß Tod wird so ein Mythos gehegt, der im krassen Gegensatz zur Realität steht. Seine Gier nach Macht und Geld ließ den einstigen CSU-Vorsitzenden und Ministerpräsidenten sich selbst zum Gesetz erheben: Er setzte ihm genehme Beamte in Schlüsselpositionen ein, begünstigte befreundete millionenschwere Unternehmer und griff in amtliche Entscheidungen ein. Wer sich ihm entgegenstellte, wurde ausgeschaltet. Dieser Regierungsstil, die Ausbeutung des Staates für Partei- und Privatinteressen, endete jedoch nicht mit der Ära Strauß, sondern reicht über Max Streibl und Edmund Stoiber bis hin zu Erwin Huber. hier weiter

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Macht und Missbrauch – Mutig, mutig Herr Schlötterer!

Geschrieben von Maria Lourdes - 14/12/2011

Wilhelm Schlötterer, pensionierter Ministerialbeamter, arbeitete fast 30 Jahre im bayerischen Finanzministerium und machte dabei Erfahrungen mit F.J. Strauß, Max Streibl, Edmund Stoiber, Erwin Huber und vielen anderen „Größen“ der bayerischen Politik.

Für  “Otto Normalverbraucher” oder den obrigkeitshörigen -arschkriechenden- Finanzbeamten sicherlich ein Hochgefühl diese “Größen” zu kennen. Der geneigte Leser des Lupo Cattivo-Blogs weiß natürlich schon lange… diese “Größen” sind oder waren korrupt – Stichwort “Amigo’s”- die korrupte CSU.

Schlötterer, pikanterweise selbst langjähriges Mitglied der CSU, war während dieser Zeit mit dubiosen Steuerfällen betraut, bei denen persönliche und private Interessen von bayerischen Spitzenpolitikern deren Behandlung wesentlich beeinflussten.

Der Autor berichtet ungeschminkt von Fällen politischer Beihilfe zur Steuerhinterziehung, Strafvereitelung im Amt und Rechtsbeugung zugunsten „prominenter Freunde“ von Politikern.

Die Autobiografie eines Finanzbeamten – kann man sich einen langweiligeren Plot vorstellen? Aber gut, dieses Buch gibt schon auf dem Umschlag das Versprechen, die heilige Kuh der CSU anzupinkeln, also kann man mit Unterhaltung in Form von Realsatire und der Bestätigung einiger Vorurteile rechnen, auch wenn der Autor kein bekannter Enthüllungsjournalist ist. In dieser Hinsicht werden die Erwartungen auch nicht enttäuscht, selten enthielt ein Buch eine solch umfassende Sammlung von Anmaßungen und Rechtsbeugungen unserer lieben Volksvertreter.

In diesem Buch beschreibt Wilhelm Schlötterer - 

Wie er als aufrechter und ehrlicher Steuerbeamter, der hinter Steuerhinterziehungen,  unterstützt durch die obersten Politiker, blickte und ab dem Moment, als er – noch ahnungslos, wer die Treiber im Hintergrund in dieser Sache waren – die Steuerfahndung losschickte, gemobbt wurde.

Warum er nicht befördert wurde und ihm selbst eine Petitionen nicht half, da die CSU im Untersuchungsausschuß alles nachweislich vertuschte, obwohl der oberste Rechnungshof die korrekte Handlung von Schlötterer bestätigte. Schlötterer beschreibt tatsächlich – die nach unserer gesetzlichen, verfassungsmäßigen Sachlage – kriminellen Handlungen von Strauß, Max Streibl, Stoiber, Huber & Co.

Wie er durch sein tapferes Verhalten, die Amigo-Affäre lostrat und Ministerpräsident Max Streibl seinen Hut nehmen mußte. 

Wie Mitarbeiter – Minister (Justizminister Alfred Sauter per Handy) ohne Grund ihres Amtes enthoben wurden, wenn sie unbequem wurden. Er zeigt den Filz auf, die bedingungslose Unterwürfigkeit der Landtagsabgeordneten und Ministerialbeamten, die Angst, die diese zu unterwürfigen Subjekten werden läßt, die anschließend jegliche Rechtsstaatlichkeit mit Füßen treten und den „ehrlichen in den eigenen Reihen der CSU“ oder einen, der in die Mißgunst der obersten Parteiobrigkeit gefallen ist, verachten und meiden.

Er beschreibt, wie die Bayerische oberste Staatsregierung unter Stoiber verhinderte, dass gegen Erich Riedl das Ermittlungsverfahren drei Jahre lang eingestellt wurde und der Schutz der Immunität aufgehoben wurde und… dass dies gemacht wurde, um Max Strauß zu schützen und um vom Verfahren gegen selbigen abzulenken. Schlötterer schreibt, dass der Bundestag Erich Riedls Immunität – einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik – wieder herstellte, da der Bundestagspräsident und alle beteiligten Bundestagsabgeordneten erkannten, dass Erich Riedl von den bayerischen Justizbeamten völlig unschuldig verfolgt wurde.

Dieses Buch zeigt auf, dass die „schweigsamen Unterstützer in den Ministerien“ zur Belohnung für ihr Schweigen in die obersten Etagen der Banken und Institutionen bei hervorragenden Gehältern gehieft wurden: Rudolf Hanisch wurde Vorstand bei der BayernLB und erhielt 2007 1.04 Mio € und 230.000 € Bonus. Ja – 2009 mußte er gehen – und Stoiber organisierte den Deal mit der Hypo Alpe Adria…..beides kostete den Steuerzahler Milliarden!

Auch sonstige wirtschaftliche Entscheidungen wurden von dieser Clique getroffen, nicht zum Wohl des Staates, sondern um dieses Land zu plündern und zu allererst zur Versorgung des eigenen Geldbeutels. Strauß hatte am Ende seiner Amtszeit 450 Mio DM auf 6 verschiedenen schweizer Konten.

Schlötterer legt – aufgrund der erdrückenden – tatsächlich existierenden Beweise – offen – von welchen unterdurchschnittlichen Politikern wir seit Alfons Goppel in Bayern regiert werden.  Schlötterer beweist, dass wir uns in keiner Rechtsstaatlichkeit mehr befinden!

Der „Schlötterer“ sollte Pflichtlektüre für den Sozialkundeunterricht werden. Denn hier wird offensichtlich, wie korrupt und charakterlos diese CSU-Partei -genau wie jede andere Partei- ist, auf die Justiz Einfluß nimmt und sich an kein Gesetz und Recht hält. 

Ich weiß nicht, ob er es beabsichtigt hat, aber es entsteht eine faszinierende Einführung in eine Welt, die dem normalen Bürger völlig verschlossen ist. In den zutiefst menschlichen Vorgängen in den Ministerien, in der heimlichen Ermutigung der einen, in der obrigkeitshörigen Feindschaft der anderen und im pragmatischen Wegsehen der meisten Kollegen zeichnet sich ein erschreckendes Bild von fehlender Zivilcourage. Fernab von aller journalistischen Moralrhetorik leidet man mit Herrn Schlötterer, fragt sich immer wieder, warum er sich das angetan hat und bekommt so Gelegenheit, die Ernsthaftigkeit der eigenen Zivilcourage zu prüfen. Danke Herr Schlötterer! Ich habe viel über die politischen Prozesse in Bayern (und bestimmt nicht nur hier), ihre Akteure und über Zivilcourage gelernt.

Macht und Missbrauch “Der Schlötterer

SCHLÖTTERER, FRANZ BECKENBAUER UND 5 BAYERISCHE FINANZMINISTER -

EINE LÄNGERE CHRONOLOGIE

 Rudolf Hanisch wurde Vorstand bei der BayernLB

Hier sehen Sie ein Video mit einer Lesung und Interview mit Wilhelm Schlötterer

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