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Die Lügen hinter dem Krieg des Westens gegen Libyen.

Posted by Maria Lourdes - 01/09/2011

Original: The lies behind the West’s war on Libya – Jean-Paul Pougala, Experte für Geostrategie aus Kamerun ist Professor an der Diplomatie-Universität in Genf. Erstveröffentlichung bei Weltkrieg.cc

Sind diejenigen, die die Demokratie exportieren wollen, selbst Demokraten?

Die Afrikaner sollten an die wirklichen Gründe denken, aus denen Länder des Westens Krieg gegen Libyen führen, schreibt Jean-Paul Pougala in einer Analyse, die die Rolle dieses Landes bei der Formung der Afrikanischen Union und der Entwicklung des Kontinents aufzeigt. 

Es war Gaddafis Libyen, das ganz Afrika seine erste Revolution in modernen Zeiten bescherte – die Vernetzung des gesamten Kontinents durch Telefon, Fernsehen, Rundfunk und verschiedene weitere technische Anwendungen wie etwa Telemedizin und Fernunterricht. Dank der WMAX-Plattform wurde über den ganzen Kontinent hinweg eine kostengünstige Verbindung möglich, die auch die ländlichen Gebiete einschloss.

Es begann 1992, als 45 afrikanische Länder RASCOM (Regional African Satellite Communication Organization – Organisation für die regionale afrikanische Satellitenkommunikation) gründeten, damit Afrika seinen eigenen Satelliten bekommen und die Kosten für die Kommunikation auf dem Kontinent gesenkt werden konnten. Das geschah in einer Zeit, in der Telefonate von und nach Afrika die teuersten der Welt waren aufgrund der jährlichen Kosten von US$ 500 Millionen, die Europa für die Benutzung seiner Satelliten wie z.B. Intelsat für Telefongspräche, einschließlich der Telefonate innerhalb des selben Landes, einsteckte.

Ein afrikanischer Satellit hätte eine einmalige Zahlung von US$ 400 Millionen erfordert, und dem Kontinent wären dadurch die US$ 500 Mietkosten pro Jahr erspart geblieben. Welcher Banker würde nicht ein derartiges Projekt finanzieren? Aber das Problem war weiterhin da – wie können Sklaven, die sich aus der Ausbeutung ihrer Herren befreien wollen, die Hilfe der Herren bei der Erreichung dieser Freiheit bekommen? Es überrascht nicht, dass die Weltbank, der Internationale Währungsfonds, die Vereinigten Staaten von Amerika und Europa 14 Jahre lang nur vage Versprechungen abgaben. Gaddafi bereitete diesen nutzlosen Bitten an die westlichen „Wohltäter“ mit ihren exorbitanten Zinssätzen ein Ende. Der libysche Lenker legte US$ 300 Millionen auf den Tisch, die Afrikanische Entwicklungsbank legte US$ 50 dazu und die Westafrikanische Entwicklungsbank weitere US$ 27 Millionen – und so bekam Afrika am 26. Dezember 2007 seinen ersten Kommunikationssatelliten.

China und Russland zogen nach, brachten ihre Technologie ein und halfen, Satelliten für Südafrika, Nigeria, Angola, Algerien zu starten, ein zweiter afrikanischer Satellit wurde im Juli 2010 ins All gebracht. Der erste zur Gänze eigenständig und auf afrikanischem Boden gebaute Satellit ist für 2020 vorgesehen. Dieser Satellit soll mit den besten der Welt konkurrieren können, aber zu einem Zehntel der Kosten – eine wirkliche Herausforderung.

So hat also eine symbolische Geste von nur US$ 300 Millionen das Leben eines ganzen Kontinentes geändert. Gaddafis Libyen kostete den Westen nicht nur die US$ 500 im Jahr, sondern Milliarden von Dollars an Schulden und Zinsen, die der ursprüngliche Kredit für die kommenden Jahre generiert hätte, mit exponentiellen Steigerungen, und dazu beigetragen hätte, das verborgene System zur Ausplünderung des Kontinentes aufrecht zu erhalten.

AFRIKANISCHER WÄHRUNGSFONDS, AFRIKANISCHE ZENTRALBANK, AFRIKANISCHE INVESTMENTBANK

Die von Herrn Obama eingefrorenen US$ 30 Milliarden gehören der libyschen Zentralbank und waren vorgesehen als der libysche Beitrag zu drei Schlüsselprojekten, die die Bildung der afrikanischen Föderation vervollkommnen sollten – die Afrikanische Investmentbank in Syrte in Libyen, die Einrichtung des Afrikanischen Währungsfonds 2011 in Yaounde mit einem Kapital von US$ 42 Milliarden und der Afrikanischen Zentralbank in Abuja in Nigeria, die, wenn sie mit der Herausgabe von afrikanischem Geld beginnt, die Sterbeglocke für den CFA-Franc läuten wird, durch den Paris in der Lage war, seinen Zugriff auf einige afrikanische Länder in den letzten 50 Jahren zu behalten. Es ist leicht, die Wut Frankreichs gegen Gaddafi zu begreifen.

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Libyen und das Ende der westlichen Tricksereien

Posted by Maria Lourdes - 29/08/2011

Der investigative französische Journalist Thierry Meyssan klagt die USA und die NATO an, den Überfall auf Libyen mit Propagandalügen begründet zu haben, und fordert die Bestrafung der westlichen Journalisten, Politiker und Militärs, die für die Verbrechen gegen den Frieden, die Kriegsverbrechen und die Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich sind, die in diesem Krieg begangen wurden.

Libyen und das Ende der westlichen Tricksereien – geschrieben von Thierry Meyssan, Voltairenet, 16. August 2011.

Obwohl der Artikel vor dem Eindringen der Rebellen in die libysche Hauptstadt Tripolis verfasst wurde, bleiben die darin erhobenen Forderungen auch dann noch gültig, wenn es tatsächlich gelingen sollte, die bisherige Regierung Libyens zu stürzen. Original: Libya and the end of Western illusions

Auch fünf Monate nach Beginn der NATO-Bombardierung sind die Behauptungen über angebliche Massaker des Gaddafi-Regimes, die als offizielle Begründung für die Einmischung dienten, nicht mehr aufrecht zuhalten. Außerdem ist es jetzt notwendig, die juristischen und diplomatischen Bemühungen Libyens zu unterstützen, damit die von Fernsehanstalten mit ihrer Kriegspropaganda begangenen Verbrechen gegen den Frieden, die von den NATO-Militärs begangenen Kriegsverbrechen und die von den politischen Führern der Nordatlantischen Allianz begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verfolgt werden können.

Noch nicht einmal mehr die Hälfte der Europäer unterstützt den Krieg gegen Libyen, und das nur, weil sie sich immer noch durch gefälschte Informationen täuschen lassen. Sie glauben tatsächlich noch, das “Gaddafi-Regime” habe im Februar Proteste in Bengasi mit brutaler Gewalt niedergeschlagen und Wohngebiete in Tripolis bombardiert, weil der Oberst selbst verkündet hatte, es würden “Ströme von Blut” fließen, wenn seine Autorität in Frage gestellt werde. Nach zweimonatigen Nachforschungen vor Ort kann ich selbst bezeugen, dass diese Beschuldigungen erfundene Propagandalügen der NATO-Mächte waren, die von ihnen nahestehenden Fernsehsendern wie Al-Jazeera, CNN, BBC und France24 weltweit verbreitet wurden, um die Voraussetzungen für einen Krieg gegen Libyen zu schaffen.

Der Leser, der in diesem Streit noch nicht Partei ergriffen hat und trotz der Lügen über die Anschläge am 11. September 2001 und die angeblich im Besitz Saddam Husseins befindlichen Massenvernichtungswaffen immer noch nicht einsehen will, dass die USA, Frankreich, Großbritannien und Katar auch diesmal wieder gelogen haben, wird schon bald Position beziehen müssen. Der NATO, dem größten Militärbündnis der Geschichte, ist es auch nach fünfmonatigen Bombenangriffen noch nicht gelungen, denjenigen zu stürzen, den sie als “Tyrannen” bezeichnen. Jeden Freitag wird in einer anderen libyschen Stadt eine große Demonstration zur Unterstützung des Gaddafi-Regimes organisiert, und alle Experten stimmen darin überein, dass Oberst Gaddafi in der Hauptstadt Tripolis von 90 Prozent der Einwohner und im übrigen Land -einschließlich der “Rebellen-Gebiete”- von 70 Prozent der Bevölkerung unterstützt wird.

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