lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft

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Posts Tagged ‘Geschichte der Bundesrepublik’

Feldpostbriefe aus Stalingrad Hörbuch

Posted by Maria Lourdes - 25/10/2014

Am 30. Januar 1943 hielt Göring im „Ehrensaal“ des Reichsluftfahrtministeriums an der Berliner Wilhelmstraße die Ansprache zum Jahrestag der Machtergreifung. Die Rede wurde im Rundfunk übertragen und war auch in Stalingrad zu hören.

Ein Offizier der eingeschlossenen 6. Armee nannte sie sarkastisch „unsere eigene Leichenrede“. Voller Pathos sagte Göring:

„Was dort unsere Grenadiere, Pioniere, Artilleristen, Flakartilleristen und wer sonst in dieser Stadt ist, vom General bis zum letzten Mann, leisten, ist einmalig. Mit ungebrochenem Mut, und doch zum Teil ermattet und erschöpft, kämpfen sie gegen eine gewaltige Übermacht um jeden Block, um jeden Stein, um jedes Loch, um jeden Graben. Wir kennen ein gewaltiges Heldenlied von einem Kampf ohnegleichen, es heißt ‚Der Kampf der Nibelungen’. Auch sie standen in einer Halle voll Feuer und Brand, löschten den Durst mit dem eigenen Blut, aber sie kämpften bis zum Letzten. Ein solcher Kampf tobt heute dort, und noch in tausend Jahren wird jeder Deutsche mit heiligem Schauer von diesem Kampf in Ehrfurcht sprechen und sich erinnern, dass dort trotz allem Deutschlands Sieg entschieden worden ist.“

Nur, der von Göring und Goebbels beschworene „Heldenkampf“ hatte nichts, aber auch überhaupt nichts mit der Wirklichkeit in Stalingrad gemein. Im Kessel an der Wolga litten die eingeschlossenen Soldaten an Hunger, an Krankheit und an Kälte, sie wurden von Läusen gequält und starben einen einsamen Tod. In ihren Briefen an die Eltern, die Ehefrau oder die Verlobte oder andere Verwandte beschrieben die Soldaten die ungeschminkte Wahrheit.

“Es ist wie ein Wunder, daß ich noch lebe ~ Feldpostbriefe aus Stalingrad 1942-43″ ist eine beeindruckende Zusammenstellung von Briefen, die zeigt, dass auch die Soldaten im Krieg sehr wohl immer mehr die bedrohliche Lage um sich herum wahrnahmen und das viele trotz der Propaganda in Verzweiflung über ihre Lage gerieten.

Ein Hörbuch für alle, die sich für die Soldaten des Russlandfeldzug interessieren.

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Die Wehrmacht – die beste Armee aller Zeiten!

Posted by Maria Lourdes - 24/01/2014

Zitat: “. . . Auch wenn die deutsche Armee am Ende unterlag, bleibt doch eines bestehen – die beste Armee aller Zeiten! Die tapfersten und diszipliniertesten Soldaten, brachte die deutsche Wehrmacht hervor.
Ihr Mut, ihre Einsatzbereitschaft und ihre Fähigkeit, einer Vielzahl von Gegnern solange und so wirkungsvoll, mit so begrenzten Mitteln, zu widerstehen, ist und bleibt wohl geschichtlich einmalig. . .”

Sehen Sie eine Dokumentation von “Deutscher Freigeist” die mit dem verbreiteten Bild aufräumt, es handelte sich bei der deutschen Wehrmacht um Verbrecher und Menschenschlächter.

Noch heute muss die deutsche Wehrmacht für etliche Klischees herhalten, wenn es darum geht dem Bösen eine Gestalt zu geben. In Filmen, Computer-Spielen oder anderen Medien. Auch auf das Deutschland zu jener Zeit wird ständig in verschiedensten Formen der Medien angespielt.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Snowden verdient eine weltweite Verehrung

Posted by Maria Lourdes - 10/11/2013

…weil er die Weltöffentlichkeit wiederbelebt hat, indem er das gemeinsame Gewissen der Welt aus ihrer Starre und Reglosigkeit erweckt und bewegt hat…

Ein Artikel von Hamid Beheschti (Foto links) bei tlaxcala – Hamid Beheschti, geb. 1946 in Teheran, MA von der FU-Berlin, schrieb sein Studienarbeit über die Parteilichkeit in der Berichterstattung des Krieges Iran/ Irak in deutschsprachigen Medien.

…Anlässlich des Treffens zwischen dem Bundestagsabgeordneten Hans-Christian Ströbele, und Edward Snowden in Moskau. Das Treffen kam am 1. November zustande, nachdem über Snowden bekannt geworden war, dass die NSA nicht nur die Kommunikation von Millionen Menschen weltweit ausgespäht hat, sondern auch das Handy von Kanzlerin Merkel und 30 weiteren Spitzenpolitikern.

Darüber Merkel: „Mir selber ist nichts bekannt, wo ich abgehört wurde.“

Wenn wir die Öffentlichkeit als unser gemeinsames Gewissen begreifen, ohne das wir bereit wâren, fast alles hinzunehmen, dann waren wir -die Weltöffentlichkeit- vor Snowden tatsächlich in einem betäubten Zustand. Denn wir haben weder gegen die verlogene Hysterie des Antiterrorkrieges reagiert, noch gegen den Bürgerkrieg in Syrien. Der Einsatz von Urangeschossen in Kosovo, Irak und Afghanistan haben wir fast nicht registriert.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Geschichte der Bundesrepublik ist noch nicht geschrieben

Posted by Maria Lourdes - 14/08/2013

wehret den AnfängenEin Staat, der sich eine Demokratie nennt, aber das demokratische Prinzip der Gewaltenteilung untergräbt, die Grundrechte aushebelt, in dem er seine Bürger heimlich bespitzelt und überwacht, und diesen dann auch noch die Möglichkeit nimmt, sich rechtlich dagegen zur Wehr zu setzen; ein Staat, dem die Staatsraison wichtiger als die postulierten Freiheitsrechte seiner Bürger ist – ein deutscher Staat, na klar, das war doch die DDR.

Nun ja, das stimmt nur halb, denn all dies trifft auch auf den Teil westlich der ehemaligen Mauer zu: die Bundesrepublik Deutschland.

Wer das für eine spinnerte Verschwörungstheorie hält, dem sei die Arbeit des Freiburger Historikers Josef Foschepoth empfohlen, der Einblick in jüngst deklassifizierte, ehemals geheime Dokumente aus den Archiven der Bonner Republik nehmen durfte.

Aufgrund einer Sondergenehmigung durch das Bundesministerium des Innern wurde, nach erfolgter Sicherheitsüberprüfung durch den Verfassungsschutz, tatsächlich möglich, was zunächst nicht möglich zu sein schien. Der Autor bekam weitgehend ungehinderten Zugang zu den VS-Akten der Bundesregierung, mit Ausnahme der Akten der Geheimdienste (Überwachtes Deutschland – Foschepoth Josef S. 13)

Foschepoth analysiert die Entwicklung der heimlichen Überwachung der westdeutschen Bürger von ihren Anfängen unter allliertem Besatzungsrecht, den offiziellen und inoffiziellen Verhandlungen mit den drei ehemaligen westlichen Besatzungsmächten über deren „Vorbehaltsrechte“ während der Adenauer-Ära, die Ablösung dieser Vorbehaltsrechte durch die legislative Überführung in deutsches Recht durch die „G10-Gesetze“.

Die folgende fast vollständige Übernahme des Bespitzelungsapparates durch die deutschen Geheimdienste (ausgerechnet während der „Mehr Demokratie wagen!“-Jahre unter Willy Brandt) bis hin zur Fortschreibung des Überwachungssystems im Rahmen der 2+4-Verhandlungen zur deutschen Wiedervereinigung 1989.

Josef Foschepoth stieß auf mehrere Millionen Geheimdokumente zur Geschichte der Bundesrepublik, die noch nicht erforscht sind. Seine Entdeckung macht deutlich: Die Geschichte der Bundesrepublik ist noch nicht geschrieben.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Wehrmacht im zweiten Weltkrieg -Armee zwischen Regime und totalem Krieg-

Posted by Maria Lourdes - 18/08/2012

In den ersten beiden Jahrzehnten der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland war das Verhältnis von Politik und veröffentlichter Meinung zur deutschen Wehrmacht unproblematisch. Bundeskanzler Konrad Adenauer stellte sich konsequent vor die Waffenträger der deutschen Nation, wobei er die Waffen-SS ausdrücklich miteinbezog. Das vorherrschende Bild des deutschen Soldaten, das in den Kriegsfilmen der fünfziger Jahre und in den Illustrierten gezeichnet wurde, war das des Idealisten. Dies entsprach dem Selbstverständnis einer Gesellschaft, in der die überwältigende Zahl aller irgendwie bedeutenden Stellen in Wirtschaft, Verwaltung, Medien und Bundeswehr von ehemaligen Soldaten der Wehrmacht besetzt war.

Zwar war seit den Nürnberger Prozessen bekannt, daß einzelne Angehörige oder Einheiten der Wehrmacht an Kriegsverbrechen beteiligt waren, aber dies konnte das Gesamtbild einer guten und idealistischen Truppe, die für ein schlechtes Regime gekämpft hatte, nicht stören. In jenen Jahres des Kalten Krieges führten die Staaten des sozialistischen Lagers, allen voran die Sowjetunion, die CSSR, die Volksrepublik Polen und die DDR, einen ständigen Propagandafeldzug gegen die Bundesrepublik Deutschland, in dem die Nazi-Verbrechen eine große Rolle spielten. Die Bundesrepublik wurde als revanchistischer, militaristischer und faschistischer Staat hingestellt, um durch das Hervorrufen antideutscher Gefühlie in Westeuropa und in den USA das westliche Verteidigungsbündnis zu destabilisieren und die Sowjetunion als Schutzmacht aller osteuropäischen Völker erscheinen zu lassen.

Zu dieser Propagandaarbeit gehörte auch Desinformation mittels gefälschter Dokumente über Nazi-Verbrechen.[1] Die bundesdeutschen Behörden verhielten sich zunächst gegenüber dem aus dem Osten kommenden Dokumentenmaterial ablehnend, änderten aber im Zusammenhang mit der Verjährungsdebatte der sechziger Jahre ihre Haltung. Leider hat man es von amtlicher Seite versäumt, sämtliches aus dem sozialistischen Lager stammende Dokumentenmaterial systematisch und kritisch auf seine Echtheit zu untersuchen, was zur Folge hat, daß das Wissen über die Vorgange, die sich im Osten während des Zweiten Weltkrieges abgespielt haben, teilweise auf unsicherem Boden steht.

Vor dem Hintergrund der Entspannungspolitik und neomarxistischer geistiger Strömungen fand das von der Sowjetunion und ihren Satellitenstaaten propagierte Geschichtsbild zunehmend Anklang bei westlichen Intellektuellen. Diese Entwicklungen sollten sich langfristig auch auf das bis dahin ungetrübte Bild von der deutschen Wehrmacht auswirken.

In den siebziger Jahren bildete sich im Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MOFA) der Bundeswehr in Freiburg um Manfred Messerschmidt, Wilhelm Deist, Hans Erich Volkmann und Wolfram Wette eine Gruppe von linksgerichteten Historikern, die es als ihre Aufgabe ansahen, die Wehrmacht als verbrecherische Organisation zu entlarven.[2]

Mit ihren Auffassungen gerieten sie natürlich schnell in Konflikt mit konservativen Mitarbeitern des MGFA. Die Streitigkeiten gipfelten 1984 in einem Prozeß, den Wilhelm Deist gegen Joachim Hoffmann anstrengte. Deist war mit einem Beitrag Hoffmanns zu dem offiziösen Werk »Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg: Der Angriff auf die Sowjetunion« nicht einverstanden gewesen und hatte vor Erscheinen des Buches versucht, »im Einklang mit der Grundthese, die Sowjetunion sei ein friedlicher, kein aggressiver Staat gewesen, auf seine (Hoffmanns) Darstellung des sowjetischen Offensivaufmarsches Einfluß zu nehmen, und ihm nahegelegt, seine Ausführungen so zu verdrehen, daß der sowjetische Aufmarsch ab 1940 nur eine Reaktion auf einen angeblichen deutschen Aufmarsch gewesen sei«.

Weiter wurde Hoffmann angetragen, seine Darstellung der Komplizenschaft der Sowjetunion bei dem Angriff auf Polen und bei der Liquidierung dieses Staates zu streichen oder zu verschleiern. Ebenso sollte verschwiegen werden, daß Stalin in seiner Erklärung vom 29. November 1939 England und Frankreich offiziell als die Schuldigen an der Ausweitung und Fortdauer des Krieges bezeichnet hatte. «Weggelassen werden sollte »ein Zitat des sowjetischen Verteidigungsministers und Marschalls der Sowjetunion Gretschko …, daß allein die Fronttruppen, keinesfalls aber die Regierung und die höheren Führungsstellen der Armee von dem deutschen Angriff überrascht worden seien«.

Schließlich wurde von Hoffmann verlangt »ein Breittreten der Untaten auf deutscher Seite, restloses Verschweigen der Untaten auf sowjetischer Seite«. Deist hatte Hoffmann vor dem Landgericht Freiburg verklagt (die Zitate stammen aus dem Urteil), diese Behauptungen zu unterlassen, aber das Gericht hat die Klage kostenpflichtig abgewiesen.[3]

Derartige Feststellungen über die Methoden eines Historikers kommen normalerweise einer wissenschaftlichen Bankrotterklärung gleich, aber der Ruf Deists hat unter dieser Affäre nicht gelitten. Im Gegenteil, die sogenannte »Rote Zelle« um Deist, Messerschmidt, Volkmann und Wette konnte im MGFA ungestört weiterarbeiten und die Grundlagen jenes Bildes produzieren, das uns in der Ausstellung »Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht« entgegentrat.

Diese Ausstellung war eigentlich ein Unternehmen des Hamburger Instituts für Sozialforschung, das dem Hamburger Multimillionar Jan Philipp Reemtsma gehört, aber die Zusammenarbeit zwischen diesem Institut und Mitgliedern der sogenannten »Roten Zelle« des MGFA ist offenkundig. Die Ausstellung präsentiert in erster Linie Fotos, aber Fotos sind häufig ein fragwürdiges Beweismittel; man kann unter jedes Foto jede beliebige Unterschrift setzen. Außerdem hat ein Großteil der präsentierten Fotos keinerlei Herkunftsnachweis, so daß sie als Beweismittel wertlos sind. In diesem Zusammenhang erklärte der damalige Chef des MGFA, Kapitän zur See Werner Rahn, am 28. Juni 1996 in einem Vortrag: »Wenn in einer Ausstellung ein Viertel der Bilder, mit denen der verbrecherische Charakter der Wehrmacht bewiesen werden soll, aus einem stalinistischen Schauprozeß stammt, dann sollte der Zuschauer nachdenklich werden.«[4]

Damit ist der Minsker Prozeß angesprochen, der 1946 in der Sowjetunion gegen 18 angebliche deutsche Kriegsverbrecher abgehalten wurde. Insgesamt wurden zwischen Dezember 1943 und Dezember 1946 mindestens zehn derartige Prozesse in sowjetischen Städten durchgeführt. Messerschmidt bezeichnet in dem gleichnamigen Begleitband zu der Ausstellung »Vernichtungskrieg« diese Prozesse als prinzipiell rechtsstaatlich; aber die sowjetische Justiz der Stalin-Ära hat einen Ruf, der schlechter gar nicht vorstellbar ist. Die großen Moskauer Schauprozesse der dreißiger Jahre gegen führende Parteifunktionäre beruhten ebenso wie die Millionen von Schnellverfahren des NKWD gegen sogenannte »Volksfeinde« auf fiktiven Anklagen und erpreßten Geständnissen. Den Rest des Beitrags lesen »

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