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Mit ‘Verbrechen gegen die Menschlichkeit’ getaggte Artikel

Erdogan stellt Zionisten bloß

Geschrieben von Maria Lourdes - 02/03/2013

Die staatliche deutsche Märchenschau meldete am Freitag:

Erdogan hatte bei einer UN-Konferenz der “Allianz der Zivilisationen” zum Thema Islamfeindlichkeit gesagt: “So wie das für Zionismus, Antisemitismus und Faschismus gilt, ist es unerlässlich, Islamphobie als Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu betrachten.”

Zionisten und ihre Lakaien echauffieren sich. Von Benjamin Netanjahu über Ban Ki-moon und das US-Regime bis hin zu den üblichen Hetzern der zionistischen Massenmedien wird rundum Empörung geäußert.

TURKEY ERDOGANNatürlich gibt es an dem Satz von Erdogan einiges auszusetzen. Dass Zionismus, Antisemitismus, Faschismus und Islamphobie Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind, ist sicherlich übertrieben. Diese Ideologien sind menschenverachtend und Rassismus, sie können zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit führen und sie haben in der Vergangenheit dazu geführt, aber es ist doch nicht das Gleiche. Zurecht lässt sich außerdem kritisieren, dass der menschenverachtenden Ideologie des Faschismus per se nicht der gleiche Rassismus innewohnt wie den Ideologien Zionismus, Antisemitismus und Islamphobie.

Ein weiterer und gewichtigerer Kritikpunkt an den Äußerungen liegt in der Person Erdogan selbst. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Kindesmorde der Wall-Street-Regierung

Geschrieben von Maria Lourdes - 31/01/2013

Verbrechen gegen die Menschlichkeit: Die Kindesmorde der Wall-Street-Regierung. Ein Artikel von Mowitz

Die sogenannten deutschen (Ä)liten bemühen sich in Endlosschleifen den Beweis vor einem staunenden Publikum anzutreten, dass man aus den Verbrechen des deutschen Faschismus der 30er und 40er Jahre gelernt habe und sich heute nur noch für Frieden und Wohlstand einsetzen würde um mit heorischen, humanitären Kriegen gegen Terrorismus und für eine bessere Welt, zu Felde zu ziehen.

AngieDas bekam gestern auch, nach einer, mit gewohnter Betroffenheit inszenierten Gedenkstunde, der ägyptische Präsident und Muslimbruder Mohammed Mursi zu spüren. Merkel, die Gerechte unter den Gesalbten dieser Welt, ermahnte Mursi “Demokratie, Menschenrechte und Religionsfreiheit zu respektieren”.

Als leuchtendes Beispiel und was sie damit eigentlich meinte, vergaß Merkel die Gottesstaaten Saudi-Arabien und Israel zu erwähnen, die Vorbildcharakter für den deutschen Waffenexport haben und zusammen mit al Quaida, Deutschland und dem Rest der westlichen W(ä)rtegemeinschaft eng im gemeinsamen Krieg gegen Syrien und seiner legalen Regierung verbunden sind und an dessen Ende ein “Neuer Naher und Mittlerer Osten” unter der Oberhoheit des Wall-Street-Regimes entstehen soll.

Niemand von den betroffenen Staaten wurde je nach seiner Meinung befragt. So funktioniert Faschismus auch heute noch.

Obwohl, oder vielleicht auch gerade weil seiner jedesmal aufs Neue in Gedenkstunden gedacht wird und sich so bei einer unbedarften Nachfolgegeneration der Glaube zur Gewissheit verdichtet, heute seien wir auf der Seite der “Guten”Den Rest des Beitrags lesen »

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“Nie wieder!”? Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?

Geschrieben von Maria Lourdes - 29/10/2012

“Nur” Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord?

Quelle: Schattenblick -  Originalartikel bereits veröffentlicht am 21.4.2010. Über den Autor: Schattenblick ist ein Partner von Tlaxcala, dem internationalen Übersetzer-Netzwerk für sprachliche Vielfalt, dem Ellen Rohlfs gehört. Dieser Artikel kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl der Autor als auch die Quelle genannt werden.

“Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus” – hinter diesen Worten verbirgt sich der wenn auch eher inoffizielle, so doch in die Ausgestaltung der deutschen Verfassung eingeflossene Gründungsmythos der Bundesrepublik Deutschland, die sich als Nachfolgestaat des NS-Regimes gegenüber der eigenen Bevölkerung wie auch der übrigen Welt in die Pflicht genommen hatte, dafür Sorge zu tragen, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen oder dort eine Diktatur errichtet werden könne. Auf dieses “Nie wieder” nahm die 1927 in Tübingen geborene Ellen Rohlfs mit dem Titel ihres 2007 in erster und im Oktober 2009 in dritter und aktualisierter Auflage erschienenen Buches Bezug, indem sie diese beiden Worte, allerdings mit einem Fragezeichen versehen, in den Buchtitel aufnahm. Bewußt hat die Autorin auch mit der weiteren Titelsetzung – “Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina? ‘Nur’ Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord?” die Frageform gewählt, um das Interesse potentieller Leser und Leserinnen auf diese von ihr im Selbstverlag herausgegebene Dokumentation zu lenken.

In einem von ihr selbst in Anlehnung an Erich Fried verfassten und ihrem Buch vorangestellten Gedicht “Nie wieder!” nimmt die Autorin, die am 13. September 1993 für ihr Friedensengagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden war, klar Stellung zu der Mitverantwortlichkeit deutscher Regierungen in Hinsicht auf den Völkermord an den Herero im heutigen Namibia im Jahre 1904 und dem des Osmanischen Reiches an den Armeniern 1915 sowie dem Genozid am jüdischen Volk durch die deutsche Nazi-Regierung und macht dann nicht halt vor den engen Beziehungen Deutschlands zu Israel. Die deutsche Regierung, so heißt es in Rohlfs’ Gedicht, kenne die “Ziele der rechtsextremen, rassistischen Regierung” (Israels), die da wären: Den Rest des Beitrags lesen »

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US-Senat billigt Konzentrationslager unter Führung des Militärs für amerikanische Staatsbürger

Geschrieben von Maria Lourdes - 06/12/2011

Der US-Senat stimmte am Donnerstagabend für einen Militärhaushalt, der für die kriminellen Praktiken, die unter Bush im Rahmen des „weltweiten Kriegs gegen den Terror“ eingeführt – und von Obama fortgesetzt– wurden, einen legalen Rahmen schafft. Quelle: Bill Van Auken wsws.org

Das Gesetz gibt dem Militär ausdrücklich die Befugnis, amerikanische Staatsbürger ohne Prozess in Militärgewahrsam zu nehmen. Es verfügt, dass alle Nicht-Staatsbürger, die als Terroristen inhaftiert werden – auch wenn sie auf amerikanischem Staatsgebiet verhaftet wurden – für unbegrenzte Zeit vom Militär festgehalten werden können, anstatt vor ein ziviles Gericht gestellt zu werden.

Der Entwurf war Teil des National Defense Authorization Act (etwa: Gesetz über die Befugnisse der Landesverteidigung), durch den der amerikanische Militärapparat und seine Kriege im Ausland mit 662 Milliarden Dollar finanziert werden. Er wurde vom Senat mit der überwältigenden Mehrheit von 93 zu sieben Stimmen angenommen, obwohl die Demokraten im Senat die Mehrheit haben. Damit zeigt sich wieder einmal, dass es in keinem Teil der herrschenden Elite Amerikas, und auch nicht in den beiden Wirtschaftsparteien ein ernsthaftes Interesse an der Verteidigung demokratischer Rechte gibt.

Dieses Gesetz verstößt gegen das Recht auf „einen schnellen und öffentlichen Prozess vor einem unparteiischen Geschworenengericht,“ das im sechsten Zusatzartikel zur amerikanischen Verfassung allen garantiert wird, die eines Verbrechens angeklagt werden. Es verstößt auch gegen den Kerninhalt des fünften Zusatzartikels, der verfügt, dass niemandem „ohne rechtmäßiges Verfahren“ die Freiheit entzogen werden darf. Es legalisiert die Aufhebung des grundlegenden Prinzips des Habeas Corpus, das seit einem Jahrzehnt gängige Praxis ist. Es besagt, dass der Staat einen Verhafteten vor ein unabhängiges Gericht stellen und gerechtfertigte Gründe für die Haft liefern muss.

Das Gesetz verhindert auch, dass mit dem Geld des Pentagons das berüchtigte Gefangenenlager Guantanamo Bay auf Kuba geschlossen werden kann und erschwert die Freilassung der derzeit dort Inhaftierten. Damit gibt es einer Einrichtung einen legalen Rahmen, die die Vereinigten Staaten zu einem Paria unter den Nationen der Welt gemacht hat.

Schließlich wird auch noch – mehr als zehn Jahre nach dem 11. September 2001 – die Authorization of the Use of Military Force (AUMF, Befugnis zur Anwendung militärischer Gewalt) verlängert. Diese war kurz nach den damaligen Terroranschlägen durch den Kongress gedrückt worden. In seiner jetzigen Form erteilt er der Exekutive allerdings noch weitreichendere Befugnisse als in ihrer ursprünglichen Form.

Genauer gesagt, gab die AUMF, die im September 2001 erlassen wurde, die Befugnis zur Anwendung von Gewalt gegen „Nationen, Organisationen oder Personen“, die nach Ansicht des US-Präsidenten an der „Planung, Autorisierung oder Unterstützung“ der Anschläge des 11. September beteiligt waren oder denjenigen Zuflucht gewährten, die dafür verantwortlich waren.

In seiner jetzigen Form geht sie allerdings noch viel weiter. Sie erlaubt die Anwendung von Gewalt und die verfassungswidrige Verhaftung eines jeden, der „Mitglied oder bedeutender Unterstützer von Al Qaida, den Taliban oder mit ihnen verbündeter Kräfte ist, die Kriegshandlungen gegen die Vereinigten Staaten oder ihre Koalitionspartner begehen.“

Hier geht es darum, das zu ermöglichen, was George W. Bush einmal „die Kriege des 21. Jahrhunderts“ genannt hat – d.h. endlose Aggressionen unter dem Deckmantel eines andauernden „Kriegs gegen den Terror“, in dem die ganze Welt – inklusive das amerikanische Staatsgebiet – als Schlachtfeld gilt.

Welche „verbündeten Kräfte“ sind hier gemeint, und wer sind die namenlosen „Koalitionspartner?“ Diese Begriffe werden nicht näher definiert und absichtlich vage gehalten, um als rechtliches Feigenblatt für Amerikas Kriege in Somalia, im Jemen und in anderen Staaten dienen zu können. Die Erfahrung zeigt, dass die Definition dessen, was mit Al Qaida und dem Terrorismus „verbündete“ Kräfte sind, von Amerikas geostrategischen Interessen abhängt. So werden ehemalige Al-Qaida-Mitglieder als „Freiheitskämpfer“ gefeiert und genutzt, um in Libyen einen Regimewechsel durchzuführen während anderswo Kräfte  -die keine nennenswerten Kontakte zu dem Terrornetzwerk haben- dämonisiert und bekämpft werden.

Und was ist mit „bedeutende Unterstützung“ für Al-Qaida oder die Taliban gemeint?

  • Artikel schreiben,

  • Stellungnahmen veröffentlichen oder

  • Demonstrationen organisieren, bei denen amerikanische Kriege kritisiert werden, die angeblich gegen diese Kräfte geführt werden?

Im Jahr 1918 wurde der Sozialistenführer Eugene V. Debs auf Grundlage des drakonischen Sedition Act („Aufwiegelungsgesetz“) ins Gefängnis gesteckt, weil er in einer Rede den Ersten Weltkrieg kritisiert und die Arbeiterklasse aufgefordert hatte, die Macht zu übernehmen und die sozialistische Umgestaltung der Gesellschaft anzugehen.

Allerdings musste die Regierung ihn damals noch vor Gericht stellen. Das Gesetz, das am Donnerstag verabschiedet wurde, macht solche demokratischen Spielereien überflüssig. Jetzt würde man für ein solches Vergehen in einem Konzentrationslager unter Führung des Militärs verschwinden.

Senator Lindsey Graham (Republikaner aus South Carolina), einer der eifrigsten Unterstützer des Gesetzes, ließ keine Zweifel an seiner Bedeutung. Er erklärte: „Wenn man als amerikanischer Staatsbürger sein Land verrät, wird man dafür in Militärgewahrsam genommen und muss darüber Frage und Antwort stehen, was man weiß. Man erhält keinen Anwalt, wenn unsere nationalen Sicherheitsinteressen das nicht zulassen.“

Die American Civil Liberties Union und verschiedene andere liberale Gruppen haben das Weiße Haus für die Drohung gelobt, sein Veto gegen das Gesetz einzulegen, und haben Obama zum Handeln aufgefordert. In Wirklichkeit jedoch ist der demokratische Präsident nicht gegen das Gesetz, weil er Probleme mit dessen undemokratischem Inhalt hat. Im Gegenteil, genau wie die Bush-Regierung hat Obamas Regierung die Befugnisse daraus bereits angewandt.

Sie ist noch deutlich weiter gegangen als ihre Vorgängerin. Sie beansprucht das Recht, US-Staatsbürger zu ermorden, wobei der Präsident ihre Ermordung befehlen kann, ohne auch nur den geringsten Beweis gegen sie erbringen zu müssen. Sie hat dieses Recht im diesem Jahr mit der Ermordung von Anwar al-Awlaki bereits wahrgenommen, einem muslimischen Geistlichen aus New Mexico, der von einer Rakete getötet wurde, die von einer Drohne abgefeuert wurde. Wenn das Weiße Haus bereit ist, amerikanische Staatsbürger ohne Anklage oder Prozess zu töten, hat es auch keine Bedenken gegen Militärgewahrsam und dauerhafte Inhaftierung.

Der Obama-Regierung geht es nicht um verfassungsmäßige Rechte, sondern um den Schutz ihrer verfassungswidrigen, halbdiktatorischen Vollmachten zum Führen von Kriegen und zur Unterdrückung ohne Einmischung der Legislative. Den Rest des Beitrags lesen »

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