lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft

Nachrichten-Hintergründe-Informationen-Zusammenhänge, die man bei "WIKILEAKS" nicht findet…..

Archive for Dezember 2011

Lupo Cattivo – Jahresrückblick 2011 – „Blut, Schweiß und Tränen“

Posted by Maria Lourdes - 30/12/2011

2011? Was für eine Achterbahnfahrt! Demokratie wurde mit Bomben geliefert, Karrieren endeten, Comebackpläne platzten, ein Grüner schrieb Geschichte und Polit-Piraten enterten das Parlament. Jetzt ist Zeit für ein Fazit und das beginnt bei Lupo Cattivo den wahrheitsliebenden Wolf. Er hat diese Welt am 3. Juli 2011 für immer verlassen. 

Lieber Lupo Du hast die wahrheitssuchenden Menschen zum Nachdenken gebracht,  hast sie mit Deinen äußerst gut recherchierten Berichten wachgerüttelt.
Du hast Deine Kommentatoren stets rücksichtsvoll behandelt und in Augenhöhe mit ihnen kommuniziert. Wir sagen danke lieber Wolf für Deine unermüdliche Arbeit. Du bleibst uns ewig in Erinnerung. Dort, wo Du jetzt bist, hast Du endlich Ruhe. Eine Ruhe vor all den weltlichen Treiben, fernab von Lieblosigkeit, Materialismus und Geldgier.
Sei froh, dass Du die kommende sehr schwere Zeit nicht miterleben musst. Die Früchte Deiner Aufklärungsarbeit werden  eingefahren, da kannst Du sicher sein. Deine Mühe, wie auch die Mühe aller anderen Wahrheitssuchenden wird nicht ohne Folgen bleiben…davon bin ich überzeugt.

Lieber Lupo Ich wünsche Dir eine schöne liebevolle Zeit im geistigen Reich…auf ewig, sagt Maria Lourdes danke. (Video hier)

Jahresrückblicke sind langweilig. Haben wir doch alles schon einmal gehört. Allerdings, das Jahr 2011 ist derart gespickt von Lügen und Falschmeldungen, dass es sich durchaus lohnt, sich diese noch einmal vor Augen zu führen. Und das tragischste an diesen immer offensichtlicher werdenden Manipulationen ist nicht, dass man uns für dumm verkaufen will, sondern, dass sich die überragende Mehrheit tatsächlich für dumm verkaufen lässt.

Von einer künstlich geschaffenen Schuldenkrise, über von außen her gesteuerte Volksaufstände bis zur völlig ungerechtfertigen Bombardierung Libyens – es war ein Jahr, das endlich wachrütteln sollte. Quelle: Konrad Hausner – theintelligence.de

Das wohl herausragendste Thema des Jahres war und ist die Schulden- bzw. Eurokrise. Die Staaten, die noch in der Lage sind, die Zinsen für ihre eigenen Staatsschulden aufzubringen, verschulden sich tiefer, um jenen Staaten zu helfen, denen das nicht mehr gelingt. Gleichzeitig wird das so bedeutende Rating, das von drei privaten Unternehmen erstellt wird, von denen niemand weiß, unter wessen Kontrolle sie stehen, immer öfter herabgestuft. Dies erhöht die Zinslast weiter – und so dreht sich die Spirale, aus der es kein Entrinnen geben kann. Denn, und darauf verweist keine der bekannten Zeitungen, alles Geld, das in Umlauf ist, entsteht als Kredit. Somit können Schulden gar nicht abbezahlt werden, weil es sonst kein Geld mehr gäbe. Und die Zinslast wird mitgeschleppt, die Jahr für Jahr dem Kreislauf immer mehr an Kaufkraft entzieht.

Und wohin fließen die vielen Milliarden? In sogenannte außerbilanzielle Zweckgesellschaften, die in Steuerparadiesen beheimatet sind und sich dadurch jeglicher Kontrolle entziehen. Hat Spiegel, Bild oder ARD jemals drauf verwiesen? Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in "D(E)ÄMOKRATIE, "Mysteriös", infokrieg, Krisen+Kriege, Lebensqualität, lupo Cattivo, lupoCattivoblog, Medien, Opposition, Repression, Rothschilds Finanz-Soldaten, Weltbild der Menschen, Weltherrschaft | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 42 Comments »

Erster Weltkrieg: 1914 feierten Feinde an der Westfront gemeinsam Weihnachten.

Posted by Maria Lourdes - 24/12/2011

Merry ChristmasMaria Lourdes wünscht allen Lesern des Lupo-Cattivo-Blog „Frohe Weihnachten“ – Auch an die Familie des verstorbenen Detlef Appel aka Lupo Cattivo, denkt Maria Lourdes und wünscht „Frohe Weihnachten“

Es folgt eine kleine Weihnachtsgeschichte der besonderen Art…

Erster Weltkrieg: 1914 feierten Feinde an der Westfront gemeinsam Weihnachten. Quelle:Weltkrieg.cc

Deutsche, Briten, Franzosen krochen aus ihren Schützengräben in Flandern, tranken Wein, spielten Fußball und ließen drei Tage lang den Krieg – Krieg sein.

Dezember 1914, im Westen nichts Neues: Die Truppen des Deutschen Reiches haben sich in Sichtweite ihrer Gegner – Engländer, Franzosen, Belgier – in Schützengräben, bekränzt von Stacheldrahtverhauen, tief in den Lehmboden eingebuddelt. Die anderen halten es ebenso. Die Frontlinie des Stellungskrieges reicht vom Ärmelkanal bis zur Schweizer Grenze.

Wie zwei blutrünstige Ungeheuer liegen sich die feindlichen Heere gegenüber. Oft nur hundert Meter voneinander entfernt. Doch in diesen Todesstreifen des Grauens geschieht Unglaubliches. Frieden bricht aus mitten im Krieg. Anfangs ist es nur einer, der „Stille Nacht, Heilige Nacht“ vor sich hin singt. Leise klingt die Weise von Christi Geburt, verloren schwebt sie in der toten Landschaft Flanderns. Diesseits des Feldes, hundert Meter von diesem unsichtbaren Chor entfernt, in den Stellungen der Briten, bleibt es ruhig. Die deutschen Soldaten aber sind in Stimmung, Lied um Lied ertönt ein ungewöhnliches Konzert aus Tausenden von Männerkehlen rechts und links, wie einer nach Hause schrieb, bis denen nach „Es ist ein Ros’ entsprungen . . . “ die Luft ausgeht. Als der letzte Ton verklungen ist, warten die Engländer drüben noch eine Minute, dann beginnen sie zu klatschen und zu rufen „Good, old Fritz“, und „Encore, encore“ und „More, more“. Zugabe, Zugabe.

Die derart hoch gelobten Fritzens antworten mit „Merry Christmas, Englishmen“ und „We not shoot, you not shoot“, und was sie da rufen, das meinen sie ernst. Sie stellen auf den Spitzen ihrer Brustwehren, die fast einen Meter über den Rand der Gräben ragen, Kerzen auf und zünden sie an. Bald flackern die, aufgereihten Perlen gleich, durch die Finsternis. Pappschilder werden hochgehalten, erst hüben dann drüben, „Merry Christmas“ oder „Frohe Weihnachten“. Durch Gräben und Bunker verbreitet sich die Nachricht vom Frieden in Flandern. Soldaten aller Nationen legen ihre Waffen nieder und feiern gemeinsam Weihnachten. In den Stacheldrähten und auf den Gräben stehen sogar Tannenbäume, beleuchtet von Kerzen. Die Feinde singen Weihnachtslieder, beschwören Christmas und Weihnachten und Noèl und die Verheißung Peace, Frieden und Paix.

Am nächsten Tag werden die Toten, die seit Wochen unbestattet im Niemandsland liegen, mit einem gemeinsamen Gebet zur ewigen Ruhe gebettet. Im Tauschhandel wechseln Tabak und Pfeifen, Plumpudding und Zigarren, Rum und Bierfässer, Schnaps und Wein die Fronten. Die Männer, die sich am Tag zuvor noch belauerten, zeigen sich die Fotos ihrer Familien, reden über ihre Sehnsucht, daß dieser verdammte Krieg enden möge. Es finden sogar Fußballspiele statt.

Ehre sei Gott in der Höhe, Friede den Menschen auf Erden, verheißt das Evangelium für diesen Tag. Aber in offenbar gewordener Abwesenheit eines Höheren auf Erden beschließen Deutsche und Briten spontan, Franzosen und Belgier zögernd, an Weihnachten, ohne auf Gottes Segen zu warten, nicht aufeinander zu schießen.Einen solchen Frieden von unten gab es noch nie in der Geschichte eines Krieges. Es hat niemals wieder einen gegeben. Der sächsische Offizier Georg Reim vertraute seinem Tagebuch an, alle Gedanken an Kampf, an Haß der Völker seien plötzlich vergessen gewesen. „Wir fühlten uns dabei glücklich wie die Kinder.“

Ein englischer Kanonier von den London Rifles empfindet zwar ähnlich, glaubt allerdings, die drüben seien verrückt geworden. Sogar Petroleumlampen statt Kerzen halten die Deutschen hoch, sich selbst beleuchtend, unter normalen Verhältnissen ein freiwilliger Abschied vom Leben. Eine Einladung für Scharfschützen. Ein Mann aus seiner Kompanie scheint ebenfalls verrückt zu sein. „One of the nuts belonging to the regiment got out of the trench and started to walk towards the German lines“ – dieser Irre, der einfach über die Brüstung klettert und Richtung deutscher Linien geht, trifft inmitten des Niemandslands auf einen Deutschen.

Ist jener Irre vielleicht der Schütze Turner? Er gehört zu den London Rifles. Er nimmt am ersten Weihnachtstag seine Pocket Camera mit ins Niemandsland und wird ein Foto machen, das auf einen Blick den wunderbaren Frieden sichtbar macht. Turner fotografiert zwei Deutsche und zwei seiner Kameraden. Die vier stehen zusammen und blicken auf ihn, auf Turner. Wer war Turner? Sein Äußeres beschreiben immerhin kann man, denn auf einem anderen Foto ist er selbst zu sehen.

Er steht zwischen zwei lachenden deutschen Offizieren, dem einen, Stabsarzt, platzt fast die Manteltasche von dem, was er gerade eingetauscht hat. Beide gehören zu einer sächsischen Einheit. Der eine zum 104., der andere zum 106. Infanterieregiment. Der Mann mit dem verlorenen Blick hinter runden Brillengläsern trägt eine weiche wollene Mütze, einen Mantel aus Ziegenfell, um den Hals hat er einen dicken Schal geschlungen, es scheint wirklich ziemlich kalt zu sein. Die Ärmel seines Pullovers hat er so weit heruntergezogen, daß sie die Knöchel seiner Hände berühren. Oder sind es Handschuhe, die abgeschnitten wurden? Die Finger jedenfalls sollen frei bleiben, die muß er bewegen können. Nicht wegen der Zigarette, die er in der rechten Hand hält. Er muß den Auslöser seiner Kamera bedienen.

Das Foto, das Turner an diesem ersten Weihnachtstag 1914 macht – schießt sollte in diesem Zusammenhang nicht genannt werden, was er tut – ist berühmt geworden. Es zeigt einige Soldaten im Niemandsland.

Deutsche und Briten am Vormittag des 25. Dezember 1914, also noch vor dem nachmittäglichen Fußballmatch. Turner fotografiert die Gruppe auf dem Acker, auf dem sich die Sachsen mit den Schützen von der London Rifles Brigade treffen. Einer ist Rifleman Edward Joseph Andrew von der London Rifle Brigade.

Der andere heißt J. Selby Grigg.J. Selby Grigg beschreibt in einem Brief an seine Eltern, wie es zu diesem Bild kam, zum Wunder der Verbrüderung im Niemandsland mitten im Krieg. In seinen Worten:„Nach Tagesanbruch am Christmas Day machten sich kleine Gruppen aus ihren Schützengräben auf, alle waren unbewaffnet, und wir hörten, wie ein deutscher Offizier versprach, sie würden nicht schießen, wenn wir es auch so hielten. Als Turner und ich uns aufmachten, fanden wir eine Menge von hundert Soldaten aus allen Nationen, die sich zwischen den Gräben versammelt hatten. Wir erfuhren, daß unsere Feinde Sachsen waren. Meist unter einundzwanzig und über fünfunddreißig. Ich kratzte mein rusty german zusammen und unterhielt mich mit einem. Keiner hatte eine persönliche Animosität gegen England, alle sagten, sie seien jolly, also glücklich, wenn der Krieg endlich vorbei sein würde. Turner took some snaps with his pocket camera, von denen ich hoffe, daß ihr sie eventually sehen werdet. Ich erhielt einen Uniformknopf, einige deutsche Munition und eine deutsche Feldpostkarte, auf die der Besitzer seinen Namen und seine Adresse geschrieben hatte. Ich schicke es hier mit. Bitte bewahre es sorgfältig für mich auf. Einer, der gut englisch sprach, erzählte, daß er Kellner im Savoy gewesen sei.“

Den Herren des Krieges auf beiden Seiten in den Generalstäben, weit ab von jedem Schuß, wird nach drei Tagen die weihnachtliche Ruhe unheimlich.
 Es droht daraus ein Frieden, beschlossen von unten gegen oben, zu wachsen. Das ist oben nicht erwünscht. Der Krieg dauerte noch viele Jahre und kostete rund neun Millionen Menschen das Leben. Das Wunder im Niemandsland blieb bis heute in allen Kriegen einmalig. 

Der Journalist und Abendblatt-Kolumnist Michael Jürgs hat diese Geschichte ausführlich in seinem Buch „Der kleine Frieden im großen Krieg“  veröffentlicht. Quelle:  abendblatt.de

Der Weihnachtsfriede – Video bei Weltkrieg.cc


Posted in lupo Cattivo, lupoCattivoblog | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , | 35 Comments »

Iran Krieg – Ein Krieg gegen Iran könnte den Untergang des zionistischen Israels bedeuten

Posted by Maria Lourdes - 23/12/2011

Norman Paech ist emeritierter Professor für Völkerrecht. Er war von 2005 bis 2009 Mitglied des ­Deutschen Bundestages und außenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke.

Immer neue Drohungen gegen Teheran: Ein Krieg gegen Iran könnte den Untergang des zionistischen Israels bedeuten. Von Norman Paech – german.irib.ir

Die CIA genießt nicht den Ruf einer seriösen Behörde. Man sollte ihr nicht zu viel Vertrauen schenken. Das schließt nicht aus, daß der US-Geheimdienst in dem einen oder anderen Fall durchaus zu richtigen Erkenntnissen gelangt. Dies könnte auf eine Studie zutreffen, die er am 12. Februar 2009 veröffentlichte und in der er »den Untergang des zionistischen Israels innerhalb von zwanzig Jahren« voraussagte, »wenn die allgemeinen Trends sich fortsetzen«.

Diese Trends sah die CIA nicht in den nuklearen Ambitionen Teherans. Nein, die Prognose basiert auf der Einschätzung, »daß es unwahrscheinlich ist, daß die israelische Führung auch nur zu minimalen Konzessionen bereit ist, um zu einer Verständigung mit ihren Nachbarn und deren zunehmend desillusionierten und rasch wachsenden, Würde und Gerechtigkeit verlangenden Bevölkerungen zu gelangen«. Die Studie verschwand sofort wieder, denn die Annahme war realistisch und die Voraussage ähnelte gefährlich der berüchtigten Prophezeiung des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad vom Untergang Israels. Damals war Leon Panetta Direktor der CIA und hatte die Studie offensichtlich abgesegnet. Als er nun im Oktober 2011 nach Israel aufbrach, war er Verteidigungsminister der USA – und er hatte die Studie in der Tasche. Die israelische Führung reagierte verärgert, nicht so sehr auf die Mahnung, daß die Zukunft nicht mit militärischen Mitteln zu sichern sei, sondern auf die Warnung, daß sich Israel nicht unbegrenzt auf die finanzielle Unterstützung der USA verlassen könne. Entweder mache es Frieden mit den Palästinensern, oder es werde untergehen.

Gescheiterter Staat –  Die USA stehen vor einem echten Dilemma. Einerseits wollen sie einen Staat retten und erhalten, der zunehmend die Symptome eines »Failing state«, eines »gescheiterten Staates« aufweist. Andererseits wollen sie einen Staat beseitigen, der sich trotz Sanktionen und Isolierung als immer dominanter im arabischen Umfeld erweist. Man sollte nicht vergessen, was Zbigniew Brzezinski, (Foto links) außenpolitischer Berater der US-Präsidenten von James Carter bis Barack Obama, Ende der 90er Jahre als geostrategisches Ziel Washingtons mit dem Begriff »Greater Middle East« verkündete: die Ausrichtung aller Länder von der Türkei bis Pakistan auf die Interessen der USA – mit allen notwendigen Mitteln. Das ist den Präsidenten bisher bei allen Staaten ohne Rücksicht auf Verluste gelungen, außer Iran. Aber die letzte »antiamerikanische« Bastion im Mittleren Osten, umgeben von US-Protektoraten und Vasallenregierungen, wird derzeit für den Umsturz vorbereitet. Im April 2011 bekannte der ehemalige Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) Mohamed ElBaradei in einem Interview, daß die Amerikaner und Europäer im Atomstreit nie an einem Kompromiß mit der Regierung in Teheran interessiert waren, »aber an Regimewechsel – durch jegliche notwendige Mittel«.

Sein Nachfolger, der Japaner Jukija Amano, hatte bereits zwei Monate nach seiner Wahl im Juni 2009 dem US-Botschafter Glyn Davies zugesagt, seine Aufgabe in Übereinstimmung mit den strategischen Schlüsselentscheidungen der USA in der Iran-Angelegenheit zu erfüllen. Sein Bericht vom November 2011 interpretierte zwar nur alte Erkenntnisse neu und sammelte weitere Anschuldigungen gegen Iran von ausländischen Geheimdiensten, scheute aber doch davor zurück, die iranische Führung zu bezichtigen, definitiv atomares Waffenmaterial zu produzieren. Es reichte wieder nur zur Verkündung weiterer Sanktionen – mit der Drohung, daß man sich alle notwendigen Mittel vorbehalte. Aus den Erfahrungen mit dem Nachbarland Irak weiß man, daß Sanktionen die Iraner nicht zum Verzicht auf ihr Atomprogramm zwingen werden.

Es bleibt also die Frage: Ist ein Krieg gegen Iran unausweichlich? Fast jede Woche hört man erneut entsprechende Drohungen aus Israel, ob von Politikern oder Militärs. Auch aus den USA kommen regelmäßig Meldungen über Kriegspläne gegen Iran. Der US-Ökonom Daniel Ellsberg, der in den 70er Jahren den Pentagon-Skandal aufdeckte, wußte schon 2006 von Angriffsplänen: »US-Präsident George W. Bush und Vizepräsident Richard Cheney hegen solche Gedanken seit mindestens 18 Monaten. Sie haben ihre Militärstäbe insgeheim angewiesen, mögliche Atomangriffe auf unterirdische Atomenergieanlagen im Iran zu planen, ebenso wie umfassende konventionelle Luftangriffe auf überirdische militärische Energieanlagen und Kommandoposten. Philip Giraldi, ein ehemaliger CIA-Mitarbeiter, hat vor einem Jahr im American Conservative berichtet, das Büro von Vizepräsident Cheney habe Kontingenzpläne für einen ›Luftangriff in großem Maßstab auf Iran sowohl mit konventionellen Waffen als auch mit taktischen Nuklearwaffen‹ in Auftrag gegeben. ›Mehrere hochrangige Offiziere der Air Force‹, die an der Planung beteiligt seien, seien ›erschüttert über die Implikationen ihrer Arbeit – daß nämlich ein nicht provozierter Angriff mit Atomwaffen auf den Iran in Planung ist –, doch niemand wolle durch Widerspruch seine Karriere gefährden‹.« (Frankfurter Rundschau, 13. Dezember 2006)

Härtere Sanktionen – Derartige Veröffentlichungen reißen seitdem nicht mehr ab. Wenn die nachfolgenden Administrationen bisher Vernunft bewiesen haben, mag das auch an ihrem Wissen liegen, daß ein militärischer Angriff auf die Atomanlagen das ganze Programm zwar verzögern, aber nicht beseitigen kann. Es bedeutet aber nicht, daß sie den gewaltsamen »Regime change« aufgegeben haben. Obama schrieb im vergangenen Jahr an die Regierungschefs von Brasilien und der Türkei einen Brief mit der Bitte, Iran davon zu überzeugen, 1200 Kilogramm angereicherten Urans in der Türkei zu lagern. Drei Wochen später hatten die beiden Regierungen eine entsprechende Einigung mit der Führung in Teheran erreicht. Doch die US-Regierung war nicht mehr interessiert und forderte härtere Sanktionen.

Selbst wenn Washington weiterhin zögert, seine Kriegspläne umzusetzen, die größte Gefahr kommt aus Jerusalem von dem gewalttätigen Regime Benjamin Netanjahu/Avigdor Lieberman.Schon einmal, im Juni 1981, haben israelische Kampfflugzeuge erfolgreich einen irakischen Atomreaktor bei Tuweitha kurz vor seiner Fertigstellung zerstört. Die Arbeiten an ihm standen unter der Kontrolle der IAEA, der die Israelis allerdings mißtrauten. Der UN-Sicherheitsrat reagierte sofort und verurteilte mit der Stimme der USA den »verfrühten Angriff« als »Gefahr für den internationalen Frieden und die Sicherheit« sowie als »eindeutige Verletzung der UN-Charta und der Gesetze internationalen Verhaltens«.

Er forderte Israel auf, »in Zukunft solche Angriffe und die Drohung mit ihnen zu unterlassen«. Sanktionen allerdings scheiterten am US-Veto. Es war abzusehen, daß eine folgenlose Rüge Israel nicht von einer Wiederholung abhalten würde. Und so bombardierte dessen Luftwaffe 2007 eine im Bau befindliche Nuklearanlage in Syrien. Diesmal reagierte weder der UN-Sicherheitsrat noch die Arabische Liga. Weit gefährlicher als das Abenteurertum dieses unverantwortlichen Duos Netanjahu/Lieberman ist der Schutz der USA, der nach jedem kriminellen Unternehmen jegliche Sanktion verhindert. Diese Politik erst öffnet das Terrain für Jerusalems Unberechenbarkeit.

Sie wird nicht im Weißen Haus oder im Pentagon gemacht, sondern im Kongreß, der Israels Regierungschef Netanjahu bei seinem letzten Besuch einen triumphalen Empfang bereitet hat. Wer sich auf einen solchen Verbündeten verlassen kann, wird nie Verantwortung zeigen, Interesse an echten Friedensverhandlungen haben, Kompromisse eingehen und sich an die UN-Charta gebunden fühlen. Ein Krieg mit Iran würde jedoch anders aussehen als der mit Gaza: Er könnte den Untergang des zionistischen Israels bedeuten, wie ihn Panetta voraussieht. Dann hätten die USA genau das Gegenteil erreicht, was sie für Israel wollen. Und es ist höchst zweifelhaft, ob sie in Teheran einen »iranischen Karsai« installieren können.(JW) 

Das wache Ohr Rothschilds beim „Geopolitical Chess Game“

Heartland-Theorie

Der britische Geograph Halford Mackinder publizierte 1904 in dem Buch „Democratic Ideals and Reality“ den Aufsatz „The geographical pivot of history“. In diesem Aufsatz formulierte er die sogenannte Heartland-Theorie als Warnung an seine Landsleute. Er setzte sich mit der Bedeutung von Geographie, Technik, Wirtschaft, Industrie sowie Rohstoff- und Bevölkerungsressourcen für eine vergleichende Bewertung von Landmacht und Seemacht auseinander. Nach dem 1. Weltkrieg hat er seine Theorie unter dem Eindruck des Krieges aktualisiert.

Das grosse Spiel

Als The Great Game oder Das Große Spiel  wird der historische Konflikt zwischen Großbritannien und Russland um die Vorherrschaft in Zentralasien bezeichnet.

Iran/USA – „Die verdeckten Operationen sind viel zahlreicher, als die Leute ahnen,“

Der Dritte Weltkrieg könnte mit einem atomaren Präemptivkrieg gegen den Iran beginnen.

Iran – Wahrheit oder Lüge? Aufklärung rund um die mediale Hetze gegen den Iran!

„Kriegshetze – Kriegstrommeln – Kriegsdrohungen“ – westliche Propaganda gegen Iran

„Kare Inglise“ – Die mörderisch „unsichtbare“ Hand des britischen Imperiums

Die Hierarchie der Verschwörer  Das Komitee der 300

»Im Laufe meiner Karriere hatte ich viele Gelegenheiten, auf streng geheime Dokumente zuzugreifen […] Was ich sah, erfüllte mich mit Wut und Verachtung […] Ich nahm mir vor aufzudecken, welche Macht die Regierungen Großbritanniens und der Vereinigten Staaten lenkt. Ich habe mich mit den bekannten Geheimgesellschaften wie dem Royal Institute for International Affairs (RIIA), dem Council on Foreign Relations (CFR), den Bilderbergern, den Trilateralen, den Zionisten und den Freimaurern und all den Ablegern dieser Geheimgesellschaften wohlvertraut gemacht […]«

Das amerikanische Jahrhundert

Die einzige Weltmacht – so lautet der Titel eines Buchs, das der ehemalige Sicherheitsberater Präsident Carters, Zbygniew Brzezinski, Ende 1997 schrieb. Er vergleicht darin die globale Vorherrschaft der Amerikaner mit den Weltreichen der Römer und des britischen Empire. Dabei bezieht er sich ausdrücklich auf Gedankengänge, die unter dem Begriff „Geopolitik“ in die Geschichte eingegangen sind. Harold Mackinder zu Beginn des Jahrhunderts und Albrecht Haushofer in den zwanziger Jahren entwickelten die Theorie, dass die Herrschaft über größere Gebiete immer mit der Macht über bestimmte „Kernländer“ zusammenhänge.

 

Posted in "D(E)ÄMOKRATIE, Geheime Dienste, Krisen+Kriege, lupo Cattivo, Medien, Weltherrschaft | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 13 Comments »

Ägypten: Junge Frauen, die von Soldaten angegriffen, geschlagen und nackt ausgezogen werden protestieren…

Posted by Maria Lourdes - 22/12/2011

10 000 ägyptische Frauen marschieren gegen die Gewalt und Herrschaft der Militärs.

Daran können sich Männer und Frauen hierzulande ein Beispiel nehmen, an dem Mut und der Entschlossenheit dieser Frauen, die unter Lebensgefahr der unglaublichen Brutalität von Armee und Polizei trotzen. Ändern wird dies freilich nichts, sagt Maria Lourdes, trotzdem meine absolute Hochachtung für solchen Mut!

Von Salma Shukrallah gefunden bei einarschlereth mit Videos.

Frauen organisieren eine massive Demonstration gegen die Armee-Brutalität nach einer Welle von gewalttätigen Akten gegen weibliche Demonstranten, was Millionen schockiert hat; die Demonstanten fordern ein Ende der Armee-Herrschaft. 

Nach dem Bild von drei Soldaten, die eine weibliche Demonstrantin nackt auszogen und misshandelten, marschierten tausende Frauen am Dienstag von Kairos Tahrirplatz zum nahe gelegenen Pressesyndikat und sangen „Ägyptische Frauen sind ein rote Linie“ und „Nieder mit der Militärherrschaft“.

Frauen jeden Alters und Herkunft strömten am dem Tahrirplatz zusammen nach Aufrufen über Facebook für einen Frauenprotestmarsch, um ihrem Abscheu  über die Bilder Ausdruck zu verleihen – die in Medien und Zeitungen zirkulieren – von jungen Frauen, die von Soldaten angegriffen, geschlagen und nackt ausgezogen werden.

Manche Frauen trugen Kopftücher, andere nicht; manche trugen Gesichtsschleier andere nicht. Manche koptische Frauen hatten Bilder von der koptischen Mina Danial dabei, die im Oktober erschlagen wurde. Andere führten ägyptische Fahnen mit sich.
Auch ältere Frauen waren dabei, die den langen Marsch vom Tahrirplatz zum Pressezentrum durchstanden trotz schlechter Gesundheit und offenbarer Trauer über die jüngsten Ereignisse. Viele Mütter waren zusammen mit ihren Töchtern da. „Ich kam, weil ich gegen die Gewalt gegen Frauen bin; weil ich gegen Gewalt gegen jeden Ägypter bin“, sagte Noha El-Khouly, die über den Marsch von ihrer Tochter erfuhr. „Frauen wurden angegriffen seit den Mohamed Mahmoud-Zusammenstößen im vergangenen Monat, als Männer in die Demos geschickt wurden, um systematisch weibliche Aktivisten zu misshandeln“, sagte Somaia Ahmed, ein 17-jähriges Mitglied der „Nein zu Militärprozessen“-Kampagne. „Im vergangenen Sit-in waren Frauen das bevorzugte Ziel. Diese Angriffe sind kein Zufall.“

Obwohl Ahmed glaubt, dass der Marsch am Dienstag eher humanitär als politisch ist – da die meisten Frauen einfach kamen, um ihren Abscheu vor der Gewalt zu bekunden – kann man doch auch Lieder hören, die ganz klar politische Töne anschlagen. Viele verurteilen die Militärherrschaft, während andere die schnelle Übergabe der Gewalt an die gewählte zivilen Behörden verlangen. „Habt keine Angst, sagt es laut, der Rat muss gehen“, singen sie und „Wir wollen einen zivilen Staat, nieder mit der Militärherrschaft“.

Die Demonstranten zogen auch Parallellen zwischen Ägyptens herrschendem Militärrat und dem früheren Regime des gestürzten Präsidenten Hosni Mubarak. „Der Rat verwandelte die Armee in eine Polizei“, sangen sie.
2005 waren mehrere weibliche Demonstranten ebenfalls nackt ausgezogen und attackiert worden von Gangstern, die mit der Polizei verbunden waren, um Frauen zu terrorisieren und sie von politischer Betätigung abzuhalten.

Am Dienstag hatten manche Frauen Plakate, die ein Frauengesicht und den Arm eines Soldaten zeigten und den Text: „Deine Hand sollte abgeschlagen werden“. Auf ihrem Marsch klatschten viele von den Balkonen Beifall. Die Demonstranten forderten sie auf, ihr Haus zu verlassen und mitzukommen.  Viele Vorübergehende zeigten auch ihre Sympathie mit der Sache der Demonstranten. Ein Anzahl Männer bildeten Ketten am Rande als lebender Schild zum Schutz vor möglichen Angriffen.
Die Zahl der Demonstranten wuchs stetig auf dem Weg zum Pressesyndikat, bis sie auf über 10000 anwuchs. Am Ende marschierten sie zum Tahrirplatz zurück.

Die gekauften Revolutionen

 

Posted in "D(E)ÄMOKRATIE, "Mysteriös", Krisen+Kriege, lupo Cattivo, Medien, Repression, Weltherrschaft | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , , , , , , , , , , | 9 Comments »

Wem sind Nachrichten-Hasardeure eigentlich verpflichtet?

Posted by Maria Lourdes - 21/12/2011

European television icon.Nachdem seit etwa einem Jahr eine Verschwörungskampagne der westlichen Kriegstreiber, mit den Vereinigten Staaten und den Altkolonialstaaten Frankreich und Großbritannien an der Spitze, erst gegen Libyen, die mit einem blutigen Krieg der Nato gegen Libyen ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte und dann vermehrt auch gegen Syrien gefahren wurde und medial in Deutschland von den üblich Verdächtigen angeführt, und zurechtgebogen wurde, berichtete die Tagess(ch)au gestern morgen

„Seit Monaten ist über die Lage in Syrien nur zu erfahren, was per Internet oder Handy das Land verlässt: kaum überprüfbare Berichte von Augenzeugen. Jetzt durfte Korrespondent Jörg Armbruster in einer Art geführten Tagestour in dieRebellenhochburg Homs reisen. Demonstranten bekam er dort nicht zu sehen.“ Quelle: principiis-obsta.blogspot.com

Eine erstaunlich offene und für die öffentliche Staatspropaganda ungewöhnliche Abweichung von den monatelangen „Berichten“ aus Syrien, die dem geistig eingeschläferten Publikum dieses Qualitätsmediums einhämmerten, dass „freiheitsliebende“ Aufständische sich zu Zehntausenden in friedlichen Protesten gegen das diktatorische Assad-Regime wandten, um den Geruch von Freiheit schnuppern zu können, die dieser dann brutal niederschlagen ließ.

Das wusste die staatliche Tagessau aus ganz sicheren Quellen – nur zur Erinnerung: „Seit Monaten ist über die Lage in Syrien nur zu erfahren, was per Internet oder Handy das Land verlässt: kaum überprüfbare Berichte von Augenzeugen“ Wie, und jetzt hat Armbruster keinen Protestler zu Gesicht bekommen? Das ist die erste und bisher einzige Meldung aus Syrien die das deutsche Staatsfernsehen mit einem eigenen Mann, sitzend in einem Bus vor Ort produzierte und eventuell der Wahrheit entsprechen könnte. 

Frühere Berichte wurden demnach nicht einmal vor Ort konstruiert, sondern wie man nun zugab, aus nicht verifizierbaren „Quellen“ wie Internet und Handys die das Land verließen. So etwas wird exklusiv für die Tagessau im heimeligen Studio in Hamburg zusammengemauschelt. Präsentiert werden sie als wären es unabhängige Berichte einer über jeden Zweifel erhabenen Journalistengilde, die sich der Wahrheit, und nur ihr allein, verpflichtet fühlt; ihre Quellen kritisch überprüft bevor sie deren völlig ungeprüften Schauermärchen als Tatsachenberichte unters Volk streut. Nun, dieser anscheinend unbeabsichtigte Arbeitsunfall, zeigt die ganze Nacktheit und Leere der offiziellen Lügenkette von „Zivilisten schützen“. 

Dieses Eingeständnis, dass man eigentlich nichts weiß aber auf der anderen Seite in einem Märchen alles möglich ist, auch dass es so gewesen sein könnte, sollte bei denkfähigen Gebührenzahlern, einen Aufschrei der grenzenlosen Wut darüber auslösen, erkannt zu haben, die ganze Zeit nur auf und für neue Kriegsziele der herrschen Konzernklasse Israels, der USA und Europas eingestimmt zu werden. Anscheinend macht sich die ARD solche Sorgen nicht, hat man doch seinem Publikum mit allerlei Nonsenssendungen selbstständiges Denken bereits ausgetrieben, warum eine kritische Reaktion der ofensichtlich Verarschten nicht zu befürchten ist. Schon einige Stunden später wartete man mit der Übreschrift auf: Syrien erlaubt Beobachter – und lässt Soldaten töten“.

Deutsch: Sendestudio der ARD-TagesschauDie Tagesschau versucht sich mit dem dünnen Hinweis auf nicht näher benannte Quellen in Form von „nach Berichten von Menschenrechtlern“ den Eindruck zu erwecken, ihrer journalistischen Sorgfaltspflicht nachgekommen zu sein.

Es gibt aber auch noch unabhängige Berichte aus und über Syrien, einer wurde letzten Sommer namentlich  von Hashim Al-Malki sowie der Archeologin Prof. Eva Myrdal verfasst. „Syrien: Eine andere Wirklichkeit“ der hier aufgerufen werden kann. Sie berichteten, dass in dem Teil des Landes, durch den sie reisten, nicht eine einzige Demonstration zu sehen war; Straßensperren gab es an den Ein- und Ausfahrten von Damaskus, Palmyra und Deir ez-Zur und die waren wie hiesige Verkehrskontrollen. 


Nichts zu bemerken von einem „verschlossenen Land“ wie die schreibende Journalistenzunft uns glauben machen will. Zumindest nicht für Touristen geschlossen. Hat man ein Touristenvisum, zeigt seinen Pass bekommt man auch seinen Einreisestempel. Aber es ist ja so, dass westliche Konzern-Journaillen gar nicht die Wahrheit interessiert da ihre Auftraggeber schon vorher bestimmt haben was ihrer „Wahrheit“ dienlich ist und wie und worüber zu berichten ist.
Pläne für eine Umgestaltung des Nahen und Mittleren Ostens wurden bereits Jahre vor dem Ersten Weltkrieg geschmiedet und als Option nie aus den Augen verloren.

Die Aufstände und Proteste in der arabischen Welt stellen auch kein »arabisches Erwachen« dar; ein solcher Begriff setzte voraus, dass die Araber die ganze Zeit geschlafen hätten, während um sie herum Diktatur und Ungerechtigkeit herrschten. Im Gegensatz zu dieser landläufigen Auffassung kam es in der arabischen Welt, die zur umfassenderen turko-arabisch-iranischen Welt gehört, immer wieder zu Aufständen, die von den arabischen Diktatoren dann in Absprache mit und mit Unterstützung von Ländern wie den USA, Vereinigte Königreich und Frankreich niedergeschlagen wurden. Die Einmischung dieser Mächte trat immer als Gegengewicht zur Demokratie auf, und dies wird wohl auch so bleiben.

Die bewusste Täuschung und Irreführung der eigenen Bevölkerung, Demokratie zu schreien und Unterdrückung, Krieg und Ausbeutung anderer Völker zu meinen und auch durchzuführen, ist kein Kavaliersdelikt über das man lächelnd hinwegsieht. Es ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und gehört vor ein Internationales Strafgericht (ICC) wie das in Den Haag, nur unabhängiger muss es sein. Pressefreiheit beinhaltet nicht Lügenfreiheit.

Meinungsterror von Oliver Janich – Der bekannte Enthüllungsjournalist Oliver Janich (FOCUS MONEY) deckt in einem brisanten Gespräch mit Michael Vogt die geheimen Zirkel der Macht auf und zeigt ihre verdeckten Pläne für eine totalitäre Weltregierung.

Basierend auf den Erkenntnissen der Massenpsychologie werden die Menschen durch gezielte Propaganda verunsichert, die Angst vor zukünftigen Ereignissen und Katastrophen wird bewusst geschürt. Dieses Netz aus Intrigen und Ängsten ist inzwischen so eng gesponnen, dass es nur wenige hinterfragen, geschweige denn durchschauen. Mit Logik und analytischem Verstand entlarvt Oliver Janich unzählige Lügen, die unseren Alltag bestimmen. Und natürlich verfolgt er die Spur bis zu ihrem Ursprung zurück und identifiziert diejenigen, die von den Lügen profitieren: Eine Gruppe Superreicher ist es, die mit unseren Sorgen spielt, um ihre eigenen Interessen systematisch voranzutreiben. Als investigativer Journalist hat Oliver Janich am eigenen Leib erfahren, wie das Publizieren politisch unkorrekter Fakten durchaus auch unbequeme Folgen für einen Journalisten haben kann. Meinungsterror

Posted in "D(E)ÄMOKRATIE, Krisen+Kriege, Lebensqualität, lupo Cattivo, Medien, Weltherrschaft | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 17 Comments »

Affäre Wulff – Enthüllungen – Wahrheit oder Lüge?

Posted by Maria Lourdes - 20/12/2011

Maria Lourdes empfiehlt jeden Leser des Lupo-Cattivo-Blogs mal bei Maria Lourdes-Blog vorbeizuschauen. Enthüllungen über die Frau des Bundespräsidenten. Sogar der Bundespräsident persönlich hat sich in die Diskussion eingemischt! Das müssen Sie lesen und weiterverfolgen… hier die links:

Direkt zum Kommentar von Christian Wulff: http://marialourdesblog.wordpress.com/2011/12/20/affare-wulff-war-victoria-der-kunstlername-von-bettina-korner-heute-wulff/#comment-781

Posted in "D(E)ÄMOKRATIE | 21 Comments »

Das Weltbild der meisten Menschen Teil 10 – Was können wir dagegen tun?

Posted by Maria Lourdes - 16/12/2011

Was können wir dagegen tun?

Eine kleine „Elite“ versklavt die Mehrheit der Menschheit mit Hilfe der Medien (und Technik), ohne dass es der Masse bewusst wird. Der Rest wird über Kontrollgesetze kalt gestellt, inhaftiert bzw. „therapiert“. Was können wir dagegen unternehmen?

Müssen wir überhaupt etwas tun? Spielen wir einmal die Optionen durch:

(1.) Revolution: Wir schließen uns zusammen und geben den Drahtziehern eins auf die Mütze. Konsequenz: Die Macht der Dunkelmächte festigt sich, da jede Gewaltmaßnahme (Terror) den Drahtziehern Sympathien der großen Masse sichert und den Bedarf von stärkerer Kontrolle „beweist“. Außerdem ist jeder Drahtzieher sofort ersetzbar. Selbst wenn eine Revolution langfristig trotzdem erfolgreich ist, ersetzt sie historisch bewiesen doch nur ein Kontrollsystem durch ein anderes. Die neuen Machthaber (die Helden der Revolution) werden mittelfristig die alten Machtinstrumente nutzen (Kontrolle, Steuern, Propaganda, Angst), jetzt mit dem Argument, die alten Drahtzieher besiegen und deren Wiederaufstieg verhindern zu müssen. Es wird also nichts wirklich erreicht. Alles bleibt beim Alten (nur unter neuem Namen). Gewalt ist daher niemals eine Lösung, sondern endet langfristig immer als Eigentor!

(2.) Anpassung: Wir unterstützen die Drahtzieher nach vollen Kräften und machen genau, was diese wollen. Das mag eine Zeitlang funktionieren. Wir sichern uns so Karriere, Status, Wohlstand und Ansehen. Aber sind wir auch wirklich glücklich? Wissen wir nicht tief in uns, dass wir uns verraten und nur als Sklaven funktionieren? Zerreißt es uns nicht? Wer es nicht merkt, den rettet diese Ignoranz vor Depressionen. Der große Rest wird krank, lässt sich folgsam behandeln und wird so betäubt und entsorgt. Auch keine Lösung!

(3.) Wir machen einfach ganz diskret nicht mehr mit: Wir ignorieren die – größtenteils von den Medien und manipulierter Ausbildung vorgegebenen – „gesellschaftlichen Werte“ (und „Krisen“), und fragen uns, was wirklich wichtig ist. Oft als „Midlife Crisis“ lächerlich gemacht, stellt sich diese Frage feinfühligen Menschen sowieso von alleine und ist eine gute Chance, das Leben grundlegend zu ändern. Wir können jederzeit unseren Job kündigen oder uns aus gesundheitlichen Gründen kündigen lassen, wenn uns dieser sinnlos erscheint und belastet. Geschäfte, die keinen Spaß mehr machen und nur Stress und Sorgen sichern, können wir auslaufen lassen. Das sichert uns die Freiheit, in aller Ruhe nachzudenken, unsere Fehler und Schwächen zu erkennen und aufzuarbeiten, also an uns selber zu arbeiten und uns so zu entwickeln. Diese Entwicklung führt automatisch zu der Erkenntnis (viele wissen es bereits), dass wirkliches Glück nicht in materiellen Werten zu finden ist (also nicht gekauft werden kann), da mehr niemals genug ist, sondern nur in uns selber entdeckt werden kann. Alles andere ist Illusion.

Diese Einsicht und so erreichbare Zufriedenheit und Sicherheit ist kostenlos. Wir müssen uns nicht mehr durch Gegenstände, Status und Karriere beweisen, „wer“ zu sein. Wir brauchen nicht mehr „viel Geld“, da wir nur noch das Nötigste ausgeben, ohne uns „arm“ zu fühlen. Das wenige Geld für die Lebenshaltungskosten erhalten wir durch Tätigkeiten, die uns tief befriedigen, also uns nicht als Arbeit erscheinen*. Notfalls zahlt der Staat, wenn wir vermögenslos sind, und das gar nicht so schlecht. Wir haben keine Angst mehr, da es nichts zu fürchten gibt. *Wie es konkret in der Praxis funktioniert, steht im Buch DIE ASKET-STRATEGIE – hier gratis zum lesen

Da wir nicht mehr arbeiten oder investieren, also keine großen Einkommen erzielen, zahlen wir auch legal keine Steuern mehr. Dem Staat fehlen diese Einnahmen. Wir nehmen dem Staat weitere finanzielle Mittel, indem wir ihn – soweit legal möglich – für unsere Lebenshaltungskosten zahlen lassen (Subventionen, Sozialhilfe, Wohngeld, Kleidergeld, Krankenversicherung, Darlehen etc.). Da wir nichts Überflüssiges mehr konsumieren, nehmen wir keine Kredite auf, zahlen also keine hohen Kreditzinsen. Wer nur wenig oder kein Geld hat/verdient (Pfändungsfreigrenze), muss auch seine Schulden nicht mehr zahlen – mit oder ohne Eidesstattlicher Versicherung (Offenbarungseid).

Diese Entscheidung kann jeder für sich persönlich treffen, legal realisieren und sich so Freiheit sichern. Die Erfahrung, das eigene Leben selbstverantwortlich ändern zu können, steigert das Selbstwertgefühl. Sie können wieder stolz auf sich sein. Ob die große Masse zu diesem Schritt bereit ist, lässt sich nicht prognostizieren. Zumindest Sie persönlich haben sich aber bereits ein großes Stück Freiheit in dieser unfreien Welt gesichert, weil Sie sich nicht länger als Steuer- bzw. Konsumsklave ausnehmen lassen. Je mehr Menschen obige Erkenntnis erfahren und jetzt freiwillig auf Karriere und Konsum verzichten, desto schneller geht es: Konsumverzicht von überflüssigen Dingen führt zum mittelfristigen Zusammenbruch der Konsumindustrie, eben, weil sie größtenteils nur Überflüssiges produziert (was brauchen Sie davon wirklich?). Wirtschaft und Banken stecken in der Krise. Die Arbeitslosigkeit steigt (Statisiken lügen). Da die meisten Angestellten und Arbeiter als angepasste Sklaven nicht auf ihren Lohn (plus Sozialklimbim) verzichten möchten, werden sie entlassen, können also auch nicht mehr wie bisher konsumieren und ihre Kredite tilgen (selbst wenn sie wollten). Wir befinden uns in einem Teufelskreis: Ohne Arbeit kein Einkommen und keine Steuern. Ohne Einkommen kein Konsum. Ohne Konsum keine Konsumindustrie und Kreditwirtschaft. Ohne Wirtschaft keine Steuern und keine Arbeitsplätze. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Weltbild der Menschen | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 127 Comments »

TATARATAAAAAAAAAAAAAAA !!!!! Nun sind es 3 Millionen beim Lupo Cattivo-Blog…

Posted by Maria Lourdes - 16/12/2011

Am 15. November 2010 verzeichnete -der leider viel zu früh verstorbene- Lupo Cattivo, die erste Million an Seitenaufrufen auf seinem Blog.

Am 11. Mai dieses Jahres konnte uns Lupo noch freudig die Nachricht überbringen: „heute sind es zwei Millionen“!

Maria Lourdes hat nun die „ehrenvolle Aufgabe“ Ihnen  -mit  etwas Stolz- mitzuteilen: „heute sind es drei Millionen“!

Will heißen: ich habe es geschafft die Besucherzahl von Lupo Cattivo zu halten, auch wenn dies manchmal schwierig war. Gleichzeitig steigt das Gefühl der Trauer in mir hoch. Bei der Recherche und Durchsicht der Statistik musste ich feststellen: die meisten Besucher hatte der Lupo-Cattivo-Blog am 3. Juli 2011 -mit fast 16 000 Besuchern. Es war dies der Tag nach Lupo’s Tod.

Dennoch es wird weitergehen -wie ich es Lupo versprochen habe-, dass dabei auch Fehler passieren, liegt auf der Hand. Dafür möchte ich mich bei jedem Einzelnen der Betroffenen, in aller Form entschuldigen.

Mein besonderer Dank gilt den Kommentar-schreibern und den vielen Mit- und Zuarbeitern, die mich bei der Weiterführung dieses Blogs unterstützt haben. Eine tiefe Verneigung mache ich hier vor dem Honigmann.

Vielen Dank für dir Treue in den vergangenen Monaten, sagt Maria Lourdes!

Posted in "Mysteriös", infokrieg | Verschlagwortet mit: , , | 41 Comments »

Der Rückzug aus dem Irak und das Fortbestehen des US-Militarismus

Posted by Maria Lourdes - 15/12/2011

Das Weiße Haus nutzt den bevorstehenden Abzug nahezu aller US-Truppen aus dem Irak für die Wiederwahlkampagne von Barack Obama aus. Die Strategen des Präsidenten führen eine zynische Propagandaoperation durch, um ihn gleichzeitig mit dem Militär zu identifizieren und die Behauptung zu verbreiten, der Abzug sei die Erfüllung seines Wahlversprechens von 2008. Artikel von Bill van Auken

Anlässlich des Besuchs des irakischen Premierministers Nouri al-Maliki am Montag verkündete er: „Unser Krieg im Irak endet diesen Monat nach fast neun Jahren.“

Am 14. Dezember fliegt er mit seiner Frau Michelle nach Fort Bragg in North Carolina, um eine Rede vor einem zwangsverpflichteten Publikum aus amerikanischen Soldaten zu halten. Laut neuesten Umfragen sind drei von vier Amerikanern für den vollständigen Abzug aller amerikanischen Truppen aus dem Irak. Sie zeigen außerdem, dass zwei Drittel der Bevölkerung der Meinung sind, dass der Krieg nicht seine schrecklichen Kosten wert war.

In den fast neun Jahren, die der Krieg gedauert hat, wurden fast 4.500 amerikanische Soldaten und Marines getötet, zehntausende kamen schwer verwundet zurück und viele weitere erlitten psychologische und emotionale Traumata, mit denen sie den Rest ihres Lebens zu kämpfen haben werden.

Nach vorsichtigen Schätzungen belaufen sich die finanziellen Kosten für den Krieg auf 3,5 Billionen Dollar. Diese Riesensumme wird durch beispiellose Einsparungen bei den Arbeitsplätzen im öffentlichen Dienst und an Sozialprogrammen, auf die Millionen Menschen angewiesen sind, zurückgeholt werden.

Die irakische Bevölkerung zahlt einen noch viel höheren Preis: Etwa eine Million Menschen sind tot, viele weitere Millionen verwundet oder vertrieben und zu Flüchtlingen geworden. Der Krieg wird für sie immer mit schrecklichen Verbrechen wie der Bombardierung von Bagdad im Rahmen der „shock and awe“-Strategie, der Belagerung von Falludschah und der massenhaften Folterung von Häftlingen in Abu Ghraib verbunden sein. Diese Verbrechen haben auf der ganzen Welt für Schrecken und Abscheu gesorgt, auch in den USA selbst.

Wenn Obama den Truppenabzug aus dem Irak, der bis Ende des Monats abgeschlossen sein soll, als Erfüllung seiner Wahlversprechen verkauft, schürt er dieselben Illusionen wie im Jahr 2008. Damals versprach er, seine Regierung werde eindeutig mit den verbrecherischen Praktiken der Bush-Regierung brechen. Fast vier Jahre später ist das US-Militär mit mehr Ländern im Krieg als unter Bush, Guantanamo und seine Militärgerichte gehen genauso weiter wie die Folter, und die Polizeistaats-Maßnahmen, die nach dem 11. September ermöglicht wurden, wurden noch erweitert.

Der Grund für den Abzug aus dem Irak ist nicht, dass Obama diese Absicht gehabt hätte, sondern dass er nicht in der Lage war, mit der Regierung von Maliki ein Stationierungsabkommen zu schließen, durch das bis zu zwanzigtausend Soldaten im Land hätten bleiben können. Der Konfliktpunkt war Washingtons Forderung nach allgemeiner Immunität vom irakischen Recht für amerikanische Truppen. Nach all den Morden und der Brutalität der letzten neun Jahre war das irakische Volk vehement gegen eine solche Garantie.

Es wäre treffender formuliert, wenn man den derzeitigen Abzug als Stellungswechsel der US-Truppen bezeichnen würde, dessen Ziel die Fortsetzung und Erweiterung der Kriege in der Region ist.

Im Irak selbst werden Truppen in Uniform durch eine neue Armee in Zivilkleidung ersetzt. In Bagdad wurde auf einer eingemauerten Anlage von 400.000 Quadratmetern eine riesige, festungsartige amerikanische Botschaft errichtet; zwei ähnliche Anlagen wurden in der südlichen Erdölregion Basra und in der kurdischen Hauptstadt Arbil im Norden eröffnet.

In diesen amerikanischen Festungen werden sich bis zu 17.000 Mann Personal aufhalten, darunter auch 5.500 bewaffnete Söldner. Die CIA wird dort ihren weltweit größten Stützpunkt haben und Berichten zufolge werden Kommandos des Joint Special Operations Command weiterhin ohne Uniform dort sein. Diese Pläne gaben dem Vorsitzenden des außenpolitischen Ausschusses des Senats, John Kerry (Demokrat, für Massachusetts), einem engen Verbündeten Obamas, Anlass zur Frage, ob die USA „ihre Militärpräsenz durch eine Präsenz bewaffneter Söldner ersetzen.“

Während Truppen aus dem Irak abgezogen werden, werden Truppenkontingente in der umliegenden Region verstärkt, vor allem im Nachbarland Kuwait, wo derzeit etwa 25.000 Truppen stationiert sind und darüber verhandelt wird, diese Zahl zu erhöhen.

Zehntausende zusätzliche Soldaten, Marinepersonal und Marines werden im Persischen Golf und den Golf-Monarchien Bahrain, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Oman und Saudi-Arabien – die zusammen die Bastion der Reaktion im Nahen Osten namens Golf-Kooperationsrat bilden (GCC) – stationiert. Washington versucht, den GCC zu einer Erweiterung der Nato umzubauen, während die USA und ihre westlichen Verbündeten immer stärkere Drohungen gegen den Iran ausstoßen.

Der Oberbefehlshaber des Central Command Lt. General Robert Caslen wurde am Montag auf NBC News gefragt, ob das US-Militär darauf vorbereitet sei, im Iran zu intervenieren, wenn amerikanische Interessen gefährdet wären. Er antwortete: „Ich bin sicher, wir werden vorbereitet sein.“

Die weltweite Ausdehnung des amerikanischen Militarismus äußerte sich in einer Reise von US-Verteidigungsminister Leon Panetta, der fast jeden Tag neue unangekündigte Zwischenstopps einlegt.

Am Dienstag war Panetta in der afghanischen Hauptstadt Kabul, wo das US-Militär eine weitere Ausweitung der Gewalt vorbereitet und Verhandlungen über den Aufbau dauerhafter amerikanischer Militärbasen sowie die zeitlich unbegrenzte Stationierung von zehntausenden amerikanischen Soldaten auch nach Ablauf der Frist von 2014 geführt werden, die Obama als Schlusspunkt für den amerikanischen Abzug gesetzt hat.

Vor seiner Ankunft in Kabul besuchte Panetta noch Dschibuti. In dem winzigen Land am Horn von Afrika sind 3.500 Mann US-Militärpersonal stationiert, von hier aus werden Drohnenangriffe und Operationen der Spezialkräfte in Somalia, im Jemen und in anderen Ländern geplant und ausgeführt. Hier deutete Panetta an, dass sich der Fokus des „weltweiten Kriegs gegen den Terror“ auf den afrikanischen Kontinent verlagert habe.

Während der Reise kündigte Panetta außerdem an, Libyen besuchen zu wollen, wo die USA und die Nato einen sechsmonatigen Krieg geführt hatten, um die Regierung von Muammar Gaddafi durch eine fügsamere Marionettenregierung zu ersetzen und die Kontrolle über die größten Ölreserven auf dem afrikanischen Kontinent zu erlangen.

Die neue Konzentration auf Afrika hat auch etwas mit den Versuchen des US-Imperialismus zu tun, den Einfluss Chinas einzudämmen. Dies drückt sich am klarsten in der „Rückkehr“ der USA nach Asien aus. Durch militärische Macht soll verhindert werden, dass China den amerikanischen Kapitalismus als führende Wirtschaftsmacht und Handelspartner der Region ersetzt.

Der Abzug aus dem Irak ist keine Abkehr vom Militarismus. Er ist stattdessen Teil der taktischen Vorbereitungen für weitaus verheerendere Kriege. Die explosive Entwicklung des US-Militarismus, die zu den Kriegen im Irak und in Afghanistan geführt hat, wird angetrieben vom Niedergang des amerikanischen Kapitalismus und der Krise des kapitalistischen Weltsystems, die sich in den vergangenen zehn Jahren stark verschärft hat.

Zum dritten Mal innerhalb von hundert Jahren scheint sich die Gefahr eines Weltkriegs aufgrund der tiefsten Wirtschaftskrise seit den 1930er Jahren immer deutlicher abzuzeichnen. Der Kampf gegen diese Gefahr erfordert zwingend die unabhängige politische Mobilisierung gegen das kapitalistische Profitsystem, das die Ursache von Militarismus und Krieg ist.

Linkempfehlungen

Irak – US Soldaten vergewaltigen 14 jaehriges Mädchen Video

Irak – Kriegsverbrechen-US Abscheulichkeiten und Grausamkeiten. Video

Lupo Cattivo – 

US-Policestate: US Regierung implementiert drakonisches Kriegsrecht – Ron Paul Interview

George W. Bush – Waterboarding? Verdammt, ja! Bush gab persönlich die Befehle dazu

Warum uns Experten täuschen und wie wir erkennen,wann wir ihnen nicht trauen sollten

Experten rieten Generationen von Müttern, ihre Kinder schreien zu lassen, bis diese heiser und verzweifelt aufgeben. Experten sagten, New Orleans sei vor Hurrikans sicher. Experten stellten »zweifelsfrei« fest, dass Saddam Hussein über Massenvernichtungswaffen verfüge und leiteten so den Irakkrieg ein.
»Irren ist menschlich«, werden manche beschwichtigend einwenden. Es sind aber gerade die Fachleute aller Couleur, die überproportional häufig Irrtümer verbreiten, versehen mit dem Attribut »wissenschaftlich«. Die Selbstüberschätzung der Kompetenzträger sowie die Käuflichkeit und Manipulierbarkeit von »Wahrheit« sind Systemfehler.
Die Autoritätshörigkeit der Beratenen macht das Verwirrspiel perfekt. Freedman deckt das unsichtbare Netz der Expertenlobby auf, in dem wir uns verfangen haben. Seine lebendig erzählten Geschichten unfassbarer Irrtümer und gezielter Manipulation sind erschreckend … dabei aber ungewöhnlich unterhaltsam. Und sie führen unweigerlich dazu, dass wir künftig mehr unserem gesunden Menschenverstand vertrauen als dem Rat der sogenannten Experten. hier weiter

Posted in "D(E)ÄMOKRATIE, "Mysteriös", Geheime Dienste, Krisen+Kriege, Lebensqualität, lupo Cattivo, Repression, Rothschilds Finanz-Soldaten, Weltherrschaft | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 9 Comments »

Iran/USA – „Die verdeckten Operationen sind viel zahlreicher, als die Leute ahnen,“

Posted by Maria Lourdes - 15/12/2011

USA Iran

Der Verlust einer CIA-Spionagedrohne deutet auf einen verdeckten Konflikt zwischen den USA und dem Iran hin. Quelle – Original: FOX NEWS.com –  CIA spy plane loss exposes covert US-Iran conflict. 

Der Verlust einer mit modernster Überwachungstechnologie ausgestatteten Spionagedrohne der CIA über dem Iran ist mehr als ein Propaganda-Coup und Glückstreffer für die Teheraner Regierung. Der abgefangene Flugkörper hat einen der Schleier der Geheimhaltung gelüftet, unter denen die US-Operationen gegen das Militär und das Atomprogramm des Irans verborgen sind.

Wie der Abschuss des US-Spionageflugzeuges vom Typ U-2 durch die Sowjetunion während des Kalten Krieges hat die dem Iran in die Hände gefallene Drohne ein Schlaglicht auf einen Teil der Spionagetätigkeit der USA – diesmal gegen den Iran – geworfen. Der Iran hat die USA und ihre Verbündeten beschuldigt, ihn mit Cyberattacken und Sabotageakten zu bedrängen und bereits mehrere iranische Wissenschaftler ermordet zu haben. Die USA werfen der iranischen Regierung vor, am Töten von US-Soldaten in Afghanistan beteiligt zu sein und ein Attentat auf den saudischen Botschafter in Washington geplant zu haben.

„Es beginnt sich abzuzeichnen, dass bereits ein kaum verdeckter, immer gewaltsamer werdender, weltweit ausgetragener Mantel-und-Degen-Konflikt (zwischen den USA und dem Iran) im Gang ist,“ sagte Thomas Donnelly, ein früherer Regierungsangestellter und Militärexperte des American Enterprise Institute, auf einer Konferenz in Washington.Die verdeckten Operationen sind viel zahlreicher, als die Leute ahnen,“ erklärte Stephen Hadley, der ehemalige Nationale Sicherheitsberater des Präsidenten George W. Bush. „Die USA müssen alles versuchen, was möglich ist.“ Hadley fügte hinzu, wenn der Iran sich auch weiterhin den Beschlüssen der Vereinten Nationen widersetze und seinen atomaren Ehrgeiz nicht zügele, werde der verdeckte Konflikt „nur noch bösartiger“ werden.

Einige Historiker und außenpolitische Experten haben den Verlust der Drohne mit dem Abschuss des U-2-Spionageflugzeugs und der Gefangennahme des Piloten Francis Gary Powers durch die Sowjetunion im Jahr 1960 verglichen.

 Während sich die USA und die Sowjetunion häufig vor den Augen der Weltöffentlichkeit stritten, wurde nur selten etwas über die Spionageaktionen beider Seiten bekannt.

„Als ich von dem Verlust der Drohne hörte, war mein erster Gedanke: Gott sei Dank saß da kein Pilot drin,“ sagte Francis Gary Powers Jr., der Sohn des U-2 Piloten und Gründer des Cold War Museum  (Museums zum Kalten Krieg).

„Sie führten beide Spionageaufträge aus, und beide machten Fotos. Beide sollten im Auftrag der US-Regierung geheimdienstliche Erkenntnisse über unsere Gegner sammeln,“ erklärte Powers. Im Unterschied zu damals seien aber keine Familienmitglieder zu verständigen gewesen und niemand sei in einem fremden Land in Gefangenschaft geraten. Der U-2-Abschuss hatte die US-Militärplaner schockiert; sie waren davon ausgegangen, dass die neu entwickelte, sehr hoch fliegende Maschine nicht von sowjetischen Raketen erreicht werden könnte. Jetzt hat der Iran behauptet, es sei ihm mit modernsten Mitteln der elektronischen Kriegsführung gelungen, die Drohne vom Typ RQ-170 Sentinel zu orten, unter Kontrolle und zum Landen zu bringen. Der Iran hat am Donnerstag Fernsehbilder eines Flugkörpers ausgestrahlt, bei dem es sich nach Aussage ehemaliger und aktiver US-Offizieller um die vermisste Sentinel-Drohne handelt. Der ferngesteuerte Flugkörper scheint nur wenig beschädigt zu sein.

Der Iran hat sich am Freitag bei den Vereinten Nationen über „provokative, verdeckte Operationen der USA“ beschwert. Die Teheraner Regierung bezeichnete den Flug der Drohne als „eklatante und unprovozierte Verletzung des iranischen Luftraums“, die sie als „feindlichen Akt“ betrachte. US-Offizielle teilten am Freitag mit, nach Erkenntnissen der US Geheimdienste habe der Iran nichts zum Verlust der Drohne beigetragen – weder durch Abschuss, noch durch elektronische Cyberattacken. Die Drohne sei durch eine Fehlfunktion verlorengegangen. Sie wollten sich nur anonym äußern, weil der Drohneneinsatz der Geheimhaltung unterliegt.

Einige US-Experten begegneten der Behauptung des Irans, durch einen Cyberangriff in den Besitz der Drohne gelangt zu sein, mit Skepsis. Andere halten es durchaus für möglich, dass der Iran durch die im Oktober von Russland angekündigte Lieferung von auf Lastwagen montierten Anlagen zur elektronischen Kriegsführung die Fähigkeit zu einem solchen Angriff erworben haben könnte. Die RQ-170 sei schwer zu orten, aber nicht unverwundbar, äußerte der Fernsteuerungsexperte Peter Singer von der Brookings Institution in Washington. Singer, der viel über Drohnen geschrieben hat, bestätigte, dass Russland eine geheim gehaltene Anzahl -von auf Lastwagen montierten- Systemen zur elektronischen Kriegsführung das Typs IL-222 Avtobaza an Teheran geliefert hat. Er sagte, dabei handle es sich um „eine wirklich gute elektronische Ausrüstung“; nach Berichten sollen dazu neben einem Radargerät, das Drohnen orten kann, auch andere Geräte gehören, mit denen sich die Datenkommunikation der Drohnen beeinflussen lässt.

Bisher habe aber noch kein Land demonstriert, dass es die Kontrolle über eine ferngesteuerte Spionagedrohne übernehmen könne, äußerte Theodore Karasik, ein Sicherheitsexperte des in Dubai angesiedelten Institute for Near East and Gulf Military Analysis (des Institutes für militärische Analysen über den Mittleren Osten und die Golfregion).

Kandidaten, die das vielleicht könnten, seien China und Russland, wobei Russland schon auf diesem Gebiet geforscht habe. Karasik meinte, einer der beiden Staaten könne dem Iran beim Einfangen der US-Drohne geholfen haben. Die Tarnkappen-Drohne leiste den USA gute Dienste, weil sie die „ständige Überwachung“ der iranischen Atomanlagen ermögliche. Die USA und ihre Verbündeten vermuten, dass der Iran im Schutz seines zivilen Atomprogramms auch Atomwaffen entwickelt – eine Anschuldigung die Teheran hartnäckig zurückweist. John Pike von GlobalSecurity.org, ein Experte für Verteidigung und Geheimdienste, sagte, durch die dauernde Luftüberwachung von Atomanlagen durch Drohnen sei auch der Fahrzeugverkehr zwischen den Anlagen unter Kontrolle.

Aus (von Drohnen gelieferten Filmen und) Bildern könnten Militärplaner auch ersehen, wann die meisten Beschäftigten in einer Anlage arbeiten, was wichtig sei, falls der US-Präsident einen Militärschlag gegen das Atomprogramm des Irans befehle.

„Die Gebäude sollen sicher dann bombardiert werden, wenn sich die meisten Menschen darin aufhalten,“ erklärte Pike, weil bei der Entwicklung von Atomwaffen die Techniker, Wissenschaftler und anderen Experten sehr viel wichtiger seien, als die bestehenden Anlagen. „Die Menschen könnten die Gebäude wieder aufbauen, die Gebäude können aber nicht die Menschen ersetzen,“ meinte er.

Nach Meinung von Experten war die US-Drohne wahrscheinlich mit einem Hightech-Radarsystem und anderen Spezialsensoren, einschließlich solchen zur Überwachung von Atomanlagen, ausgestattet. Wenn der Iran diese sorgfältig analysiert, könnten sie ihm vielleicht Aufschluss darüber geben, wie er seine Atomanlagen besser vor der Kontrolle durch die USA schützen kann.

Auch Russland, China, Nordkorea und andere (Atomwaffen-)Staaten könnten sich für das Innenleben der Sentinel-Drohne interessieren. US-Drohnen haben zum Beispiel Triebwerke, die es ihnen erlauben, tagelang über einem Gebiet zu patrouillieren. Man nimmt an, dass China gerade versucht, diese Technologie zu meistern. Singer meinte, es sei für ein einzelnes Land schwierig, eine technologische Goldgrube wie die gestrandete Sentinel auszubeuten, gemeinsam mit anderen könne man es aber versuchen. „Es ist niemals leicht, so etwas wie ein Radarsystem zu rekonstruieren, aber wenn man über ein intaktes oder nur leicht beschädigtes Exemplar verfügt und es aus der Nähe studieren kann, ist es sehr viel einfacher,“ erläuterte er. Francis Gary Powers Jr. betonte, „die Spionage-Technik entwickle sich sehr schnell weiter“.

Nach dem Abschuss der von seinem Vater geflogenen U-2 habe die CIA die Spionageflüge für mehrere Monate ausgesetzt; in dieser Zeit hätten die USA aber ihren ersten Spionagesatelliten gestartet, der sehr viel mehr Informationen sammeln konnte. Die AP-Reporter Lolita Baldor und Kimberly Dozier in Washington und Adam Schreck in Dubai trugen zu diesem Bericht bei. 

luftpost-kl.de hat die AP-Meldung komplett übersetzt und mit Ergänzungen und Links in Klammern und Hervorhebungen versehen. Sie wurde sogar von FOX NEWS, dem rechten US-TV-Sender, der dem Iran sicher gern angehängt hätte, zu lügen und zu tricksen, unverändert und unkommentiert veröffentlicht. Vor diesem Hintergrund erscheint die Ente, die DER SPIEGELverbreitet hat, als besonders dreister Irreführungsversuch. Am 09.12.11 war auf der Website des so genanten Nachrichtenmagazins tatsächlich zu sehen und zu lesen “ Biest von Kandahar unter Pappmache‘ Verdacht“

Links zum Thema Iran


Posted in "D(E)ÄMOKRATIE, "Mysteriös", infokrieg, Krisen+Kriege, Lebensqualität, lupo Cattivo, Medien, Repression, Rothschilds Finanz-Soldaten, Weltherrschaft | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 8 Comments »

Macht und Missbrauch – Mutig, mutig Herr Schlötterer!

Posted by Maria Lourdes - 14/12/2011

Wilhelm Schlötterer, pensionierter Ministerialbeamter, arbeitete fast 30 Jahre im bayerischen Finanzministerium und machte dabei Erfahrungen mit F.J. Strauß, Max Streibl, Edmund Stoiber, Erwin Huber und vielen anderen „Größen“ der bayerischen Politik.

Für  „Otto Normalverbraucher“ oder den obrigkeitshörigen -arschkriechenden- Finanzbeamten sicherlich ein Hochgefühl diese „Größen“ zu kennen. Der geneigte Leser des Lupo Cattivo-Blogs weiß natürlich schon lange… diese „Größen“ sind oder waren korrupt – Stichwort „Amigo’s“- die korrupte CSU.

Schlötterer, pikanterweise selbst langjähriges Mitglied der CSU, war während dieser Zeit mit dubiosen Steuerfällen betraut, bei denen persönliche und private Interessen von bayerischen Spitzenpolitikern deren Behandlung wesentlich beeinflussten.

Der Autor berichtet ungeschminkt von Fällen politischer Beihilfe zur Steuerhinterziehung, Strafvereitelung im Amt und Rechtsbeugung zugunsten „prominenter Freunde“ von Politikern.

Die Autobiografie eines Finanzbeamten – kann man sich einen langweiligeren Plot vorstellen? Aber gut, dieses Buch gibt schon auf dem Umschlag das Versprechen, die heilige Kuh der CSU anzupinkeln, also kann man mit Unterhaltung in Form von Realsatire und der Bestätigung einiger Vorurteile rechnen, auch wenn der Autor kein bekannter Enthüllungsjournalist ist. In dieser Hinsicht werden die Erwartungen auch nicht enttäuscht, selten enthielt ein Buch eine solch umfassende Sammlung von Anmaßungen und Rechtsbeugungen unserer lieben Volksvertreter.

In diesem Buch beschreibt Wilhelm Schlötterer – 

Wie er als aufrechter und ehrlicher Steuerbeamter, der hinter Steuerhinterziehungen,  unterstützt durch die obersten Politiker, blickte und ab dem Moment, als er – noch ahnungslos, wer die Treiber im Hintergrund in dieser Sache waren – die Steuerfahndung losschickte, gemobbt wurde.

Warum er nicht befördert wurde und ihm selbst eine Petitionen nicht half, da die CSU im Untersuchungsausschuß alles nachweislich vertuschte, obwohl der oberste Rechnungshof die korrekte Handlung von Schlötterer bestätigte. Schlötterer beschreibt tatsächlich – die nach unserer gesetzlichen, verfassungsmäßigen Sachlage – kriminellen Handlungen von Strauß, Max Streibl, Stoiber, Huber & Co.

Wie er durch sein tapferes Verhalten, die Amigo-Affäre lostrat und Ministerpräsident Max Streibl seinen Hut nehmen mußte. 

Wie Mitarbeiter – Minister (Justizminister Alfred Sauter per Handy) ohne Grund ihres Amtes enthoben wurden, wenn sie unbequem wurden. Er zeigt den Filz auf, die bedingungslose Unterwürfigkeit der Landtagsabgeordneten und Ministerialbeamten, die Angst, die diese zu unterwürfigen Subjekten werden läßt, die anschließend jegliche Rechtsstaatlichkeit mit Füßen treten und den „ehrlichen in den eigenen Reihen der CSU“ oder einen, der in die Mißgunst der obersten Parteiobrigkeit gefallen ist, verachten und meiden.

Er beschreibt, wie die Bayerische oberste Staatsregierung unter Stoiber verhinderte, dass gegen Erich Riedl das Ermittlungsverfahren drei Jahre lang eingestellt wurde und der Schutz der Immunität aufgehoben wurde und… dass dies gemacht wurde, um Max Strauß zu schützen und um vom Verfahren gegen selbigen abzulenken. Schlötterer schreibt, dass der Bundestag Erich Riedls Immunität – einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik – wieder herstellte, da der Bundestagspräsident und alle beteiligten Bundestagsabgeordneten erkannten, dass Erich Riedl von den bayerischen Justizbeamten völlig unschuldig verfolgt wurde.

Dieses Buch zeigt auf, dass die „schweigsamen Unterstützer in den Ministerien“ zur Belohnung für ihr Schweigen in die obersten Etagen der Banken und Institutionen bei hervorragenden Gehältern gehieft wurden: Rudolf Hanisch wurde Vorstand bei der BayernLB und erhielt 2007 1.04 Mio € und 230.000 € Bonus. Ja – 2009 mußte er gehen – und Stoiber organisierte den Deal mit der Hypo Alpe Adria…..beides kostete den Steuerzahler Milliarden!

Auch sonstige wirtschaftliche Entscheidungen wurden von dieser Clique getroffen, nicht zum Wohl des Staates, sondern um dieses Land zu plündern und zu allererst zur Versorgung des eigenen Geldbeutels. Strauß hatte am Ende seiner Amtszeit 450 Mio DM auf 6 verschiedenen schweizer Konten.

Schlötterer legt – aufgrund der erdrückenden – tatsächlich existierenden Beweise – offen – von welchen unterdurchschnittlichen Politikern wir seit Alfons Goppel in Bayern regiert werden.  Schlötterer beweist, dass wir uns in keiner Rechtsstaatlichkeit mehr befinden!

Der „Schlötterer“ sollte Pflichtlektüre für den Sozialkundeunterricht werden. Denn hier wird offensichtlich, wie korrupt und charakterlos diese CSU-Partei -genau wie jede andere Partei- ist, auf die Justiz Einfluß nimmt und sich an kein Gesetz und Recht hält. 

Ich weiß nicht, ob er es beabsichtigt hat, aber es entsteht eine faszinierende Einführung in eine Welt, die dem normalen Bürger völlig verschlossen ist. In den zutiefst menschlichen Vorgängen in den Ministerien, in der heimlichen Ermutigung der einen, in der obrigkeitshörigen Feindschaft der anderen und im pragmatischen Wegsehen der meisten Kollegen zeichnet sich ein erschreckendes Bild von fehlender Zivilcourage. Fernab von aller journalistischen Moralrhetorik leidet man mit Herrn Schlötterer, fragt sich immer wieder, warum er sich das angetan hat und bekommt so Gelegenheit, die Ernsthaftigkeit der eigenen Zivilcourage zu prüfen. Danke Herr Schlötterer! Ich habe viel über die politischen Prozesse in Bayern (und bestimmt nicht nur hier), ihre Akteure und über Zivilcourage gelernt.

Macht und Missbrauch „Der Schlötterer

SCHLÖTTERER, FRANZ BECKENBAUER UND 5 BAYERISCHE FINANZMINISTER –

EINE LÄNGERE CHRONOLOGIE

 Rudolf Hanisch wurde Vorstand bei der BayernLB

Hier sehen Sie ein Video mit einer Lesung und Interview mit Wilhelm Schlötterer

Posted in "D(E)ÄMOKRATIE, "Mysteriös", lupo Cattivo, Medien | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 9 Comments »

 
%d Bloggern gefällt das: