lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft

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Posts Tagged ‘Geschichte in Wissenschaft und Unterricht’

‚Als die Soldaten kamen‘ – Die verdrängten Verbrechen am Ende des Krieges.

Posted by Maria Lourdes - 20/04/2017

Die Soldaten, die am Ende des Zweiten Weltkriegs Deutschland von der, ach so schlimmen, nationalsozialistischen Herrschaft befreiten, brachten für viele Frauen neues Leid.

Zahllose Mädchen und Frauen (und auch etliche Männer) wurden Opfer sexueller Gewalt, überall im Land. Denn entgegen der weit verbreiteten Vorstellung wurden nicht nur „die Russen“ zu Tätern, sondern auch Amerikaner, Franzosen und Briten.

Auf Basis vieler neuer Quellen umreißt Miriam Gebhardt in ihrem Buch: Als die Soldaten kamen, erstmals historisch fundiert das Ausmaß der Gewalt bei Kriegsende und in der Besatzungszeit.

Ein US-Soldat flirtet mit einer deutschen Frau – Die berühmten ‚Frolleins‘

„Als die Soldaten kamen“

Eine Rezension von Einar Schlereth – Mein Dank, sagt Maria Lourdes!

…Vorweg muss ich sagen, dass ich die hervorragende schwedische Übersetzung ‚När soldaterna kom‘, die kürzlich erschienen ist, vor mir habe und aus ihr auch zitieren werde. Das kann natürlich etwas anders lauten und auch die Seitenzahl stimmt möglicherweise nicht. Ob das eine oder andere geändert oder ausgelassen wurde, kann ich natürlich auch nicht beurteilen.  Den Rest des Beitrags lesen »

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„Eine Versöhnung” unter dem Diktat des polnischen Chauvinismus

Posted by Maria Lourdes - 20/09/2016

Der polnische Primas Stefan Wyszynski predigte 1957:
„Wir sind zurückgekehrt auf unsere urpolnische Erde … Schaut nur! – Es bleibt keine Spur von ihnen (den Deutschen), und in die Erde unserer Urväter, die uns mit Gewalt entrissen wurde, hat Gott den goldenen Weizen eurer Herzen gesät! … Die Austreibung der Deutschen war Gottes Fügung.”

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„Der Zweite Weltkrieg war zwar der Anlaß, nicht aber die Ursache der Vertreibung, Der heute oft behauptete einfache kausale Nexus zwischen Krieg und Vertreibung überzeugt nicht und ist zudem wissenschaftlich unhaltbar. (…) Alle Vertreibungen sind völkerrechtswidrig, und sie waren es bereits in den Jahren 1944 bis 1948. Sie müssen unzweideutig verurteilt und in der Zukunft unmöglich gemacht werden“, schreibt Prof. Dr. Dr. Alfred Maurice de Zayas im Vorwort zu seinen „Thesen zur Vertreibung der Deutschen“. (Artikel hier)

Was schreiben die polnischen Geschichtsbücher darüber?
Diese Frage stellt Franz Krummbein im folgenden Artikel . . . Mein Dank an Emmanuel von Berlin-Athen.eu, sagt Maria Lourdes!

„Eine Versöhnung” unter dem Diktat des polnischen Chauvinismus

Die Gesamtzahl der geflohenen, evakuierten, vertriebenen und ausgesiedelten Deutschen aus der Region östlich von Oder und Neiße belief sich vermutlich auf etwa zehn, manche Historiker sprechen von 15 Millionen Menschen. Was schreiben darüber die polnischen Geschichtsbücher? Im Fall der Vertreibungen der Deutschen sind die Informationen nicht besonders umfangreich und werden auf einer halben bis zu einer Seite abgehandelt.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Eines der größten Tabus der deutschen Nachkriegsgeschichte – Massenfreitod von Demmin

Posted by Maria Lourdes - 01/03/2015

Mit der anhaltenden Greuelpropaganda, die auch noch vom sogenannten „deutschen” Fernsehen durch Aufkauf ehemaliger sowjetischer und amerikanischer Hetzfilme nach Hollywood-Art, unterstützt wird, soll der Eindruck erweckt werden, der deutsche Soldat sei sechs Jahre lang, wie eine Bestie mordend und plündernd, durch Europa gezogen.
(Bild links: Der amerikanische Senator Alben W. Barkley besichtigt das KZ Buchenwald, 24. April 1945)

Diese Lügen- und Verleumdungskampagne hat nicht nur den deutschen Namen im Ausland geschändet, sondern auch eine tiefe Kluft zwischen den Generationen unseres Volkes gezogen. Unsere Jugend hat ja keine Vorstellung davon, wie sehr sie in den letzten Jahrzehnten betrogen wurde. Sie weiß weder etwas von den Hintergründen des “zweiten dreißigjährigen Krieges”, noch kennt sie die Wahrheit über das Kriegsgeschehen selbst. (Anmerkung: Aufklärung dazu, liefern die Artikel  hierhier und hier).

Das Kriegsbild in jenen Jahren wurde von Anfang an entscheidend vom Verhalten des jeweiligen Gegners geprägt. Wenn der Kampf an der Ostfront ungleich härter war als im Westen, dann sei hier einmal an die entmenschte Soldateska in Polen und Rußland erinnert, an den Bromberger Blutsonntag ebenso, wie an die Greueltaten der Partisanen und Rotarmisten. Noch heute gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Versionen dieser Geschichte in Bromberg. In polnischen Schulbüchern steht, daß patriotische Bürger einen Aufstand von Naziagenten niedergekämpft hätten. Ehemalige deutsche Bromberger erzählen, dass polnische Kommandos unschuldige Deutsche aus ihren Wohnungen holten und bestialisch ermordeten.

Was viele nicht wissen: Monatelang brandete 1945 eine Selbstmordwelle durch Deutschland, die Tausende, Frauen, Männer und Kinder, in den Untergang riss. In welchen Abgrund hatten die Menschen geblickt, dass sie angesichts der „Befreiung vom Dritten Reich“ nur im Tod einen Ausweg sahen?  Den Rest des Beitrags lesen »

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9000 Tote Wilhelm Gustloff

Posted by Maria Lourdes - 18/07/2014

GustloffSie war das größte Kreuzfahrtschiff der Welt und ihr Untergang gilt als größte Katastrophe der Seefahrtsgeschichte. Dennoch blieb das Schicksal der “Wilhelm Gustloff” im Gegensatz zu dem der “Titanic” lange unbeachtet – weil die Opfer Deutsche waren.

Auf der Flucht vor der heranrückenden Roten Armee hatten Anfang 1945 rund 10 000 Menschen, hauptsächlich Frauen und Kinder, ihre Hoffnung auf den ehemaligen Feriendampfer der NS-Organisation “Kraft durch Freude” (KdF) gesetzt.
Das Schiff, 1937 vom Stapel gelaufen, trug den Namen des Schweizer NSDAP-Landesgruppenleiters. Der war im Februar 1936 von dem juedischen Studenten David Frankfurter in Davos ermordet worden. 

Die “Wilhelm Gustloff”, 25 000 Bruttoregistertonnen, fuhr zunächst Urlauber in den Atlantik, nach Norwegen und Schweden, in die Nord- und Ostsee.

Gustloff 2Gustloff 3Im KdF-Rahmen konnten sich erstmals auch deutsche Arbeiter und kleine Angestellte Kreuzfahrten und Fernreisen leisten.

Das wurde im In- und Ausland als eine der sozialpolitischen Großtaten des Dritten Reiches bewundert.

Der Zweite Weltkrieg beendete jäh den gerade in Schwung gekommenen Volkstourismus. Aus der prächtigen “Wilhelm Gustloff” wurde ein Lazarettschiff. 1945 lag es in Gotenhafen (polnisch heute “Gdynia”) an der Danziger Bucht. Es sollte nun auf Befehl von Großadmiral Karl Dönitz Flüchtlinge über die Ostsee nach Westen in Sicherheit bringen (“Operation Hannibal”).

Auch Retter beschossen  Den Rest des Beitrags lesen »

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Es tut weh, das zu lesen – Flüchtlingsschicksale in Dänemark

Posted by Maria Lourdes - 16/07/2014

In dänischen Lagern starben allein im Jahr 1945 mehr als 13000 deutsche Flüchtlinge. Auch Säuglinge als Feinde eingestuft!

Rund 70% aller Westpreußen flohen nach polnischen Schätzungen vor der anrückenden Roten Armee, als die Kämpfe im Januar 1945 auf westpreußischen Boden übergriffen und bis zum Fall von Danzig im März 1945 auf beiden Seiten außerordentlich hart und verlustreich geführt wurden. Nicht selten wurden westpreußische Trecks noch in Pommern von der vorwärtsstürmenden Roten Armee eingeholt und mussten notgedrungen umkehren, während vielen anderen Flüchtlingen die Flucht, vorrangig nach Mecklenburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen, oder auch per Schiff nach Dänemark gelang. (Quelle: Jürgen W. Schmidt – Als die Heimat zur Fremde wurde …)

Befreiung Flucht VertreibungKopenhagen. Eine Studie aus dem Jahr 1999, über das Sterben von mehr als zehntausend deutschen Flüchtlingen in Dänemark kurz vor und nach Kriegsende hat die Öffentlichkeit des skandinavischen Landes aufgeschreckt.

Daß unter den Flüchtlingstoten zwischen 1945 und 1949 mehr als 7000 Kleinkinder waren, denen neben ausreichender Verpflegung vor allem jede medizinische Hilfe verweigert wurde, nannte die Kopenhagener Zeitung „Politiken“ „erschreckend und inhuman“.

Als genauso schlimm stufte das Blatt die „massive Verdrängung“ der Flüchtlingsschicksale im eigenen Land ein, denn bis dahin galt im dänischen Alltag als Allgemeingut, daß man seinerzeit die insgesamt 200000 bis 250000 Flüchtlinge aus dem deutschen Osten hochanständig behandelt hat.

Diesem Mythos auf den Grund gegangen ist die nebenbei Geschichte studierende Oberärztin Kirsten Lylloff. Sie wunderte sich über die hohe Zahl von deutschen Säuglings- und Kindergräbern auf einem Friedhof ihres früheren Wohnortes Aalborg. Als sie ein halbes Jahr lang Material sammelte, wurden ihr bereitwillig alle Archive geöffnet.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Wieder einmal, wird mit zweierlei Maß gemessen!

Posted by Maria Lourdes - 17/03/2014

stopp-300Geschenke – Ein Kommentar von Herbert Jeschioro, Breslau – Mein Dank sagt Maria Lourdes!

1954 schenkte Chruschtschow die Halbinsel Krim der damals zur UdSSR gehörenden Ukraine. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR wurde diese Schenkung mit verschiedenen Verträgen und besonders mit Blick auf die Sicherheit Russlands, abgesichert. Besonders die auf der Krim, schon immer liegende russische „Schwarzmeer-Flotte“, galt es vertraglich zu schützen.

Das hatte zur Folge, daß zu allen Zeiten die Bevölkerung auch die Anwesenheit von russischem Militär auf der Krim als selbstverständlich betrachtet hat.

Geschenke haben aber den Nachteil, daß deren Rückgabe gefordert werden kann, wenn sich der Beschenkte in den Augen des Gebers als unwürdig erweist. Die gegenwärtigen Ereignisse in der Ukraine haben das Sicherheitsbedürfnis Russlands fundamental gestört und Reaktionen hervorgerufen, die in der sogenannten westlichen Welt seit Jahrhunderte an der Tagesordnung sind. Allein das Aufzählen von Militärstützpunkt-Aktionen der USA in fremden Ländern, wäre ein zeitraubendes Unterfangen.

Russland hat sich nun erlaubt ebenfalls Fakten zu schaffen, die seiner Sicherheitslage und seinen Bürgern auf der Krim gerecht werden. Deshalb ist die Empörung in der EU und in der NATO unverständlich, weil wieder einmal mit zweierlei Maß gemessen wird. Unerheblich war für die EU der völkerrechtswidrige NATO-Angriffskrieg gegen Ex-Jugoslawien, dem Tausende unschuldige Zivilisten zum Opfer fielen.  Den Rest des Beitrags lesen »

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„Wer noch Jungfrau, wird zum Weibe – und die Weiber – Leichen bald.“

Posted by Maria Lourdes - 05/09/2012

Schon vernebelt, Augen blutig, bittet: 

»Töte mich, Soldat!« 

Nach einer Erzählung von Alexander Solschenizyn, „Ostpreußische Nächte“.

Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa.

“Die Erörterung der Vertreibung hat eine eminente Bedeutung für die Gegenwart. Sie ist kein abgeschlossenes Kapitel der Geschichte, denn es ereignen sich heute noch weitere Vertreibungen in der Welt, die von der Völkergemeinschaft verurteilt werden müssen.”

Der ungarische Halbjude Sandor Kovacs, der das KZ der Nazis überlebte und bei seinem Heimmarsch nach Budapest durch Prag kam, gab zu Protokoll:

»Im hitlerischen KZ sah ich Sachen, die ich nicht für möglich gehalten hätte, dass sie von Menschen anderen Menschen angetan würden. Als ich im Mai 1945 auf dem Rückmarsch in meine Heimat in Prag vom Ausbruch des tschechischen Wahnsinns überrascht wurde, erlebte ich ein Inferno menschlicher Armseligkeit und moralischer Tiefe, gegen das meine KZ-Zeit fast eine Erholung gewesen war. Frauen und Kinder wurden bei lebendigem Leib mit Petroleum übergossen und angezündet, Männer unter unvorstellbaren Qualen ermordet. Dabei musste ich ausdrücklich feststellen, dass sich die gesamte Bevölkerung an diesem Verbrechen beteiligte, nicht nur der übliche Mob. Ich sah hochelegante junge Tschechinnen, die vielleicht noch vor kurzem mit den deutschen Offizieren geflirtet hatten, und die nun mit Revolver und Hundspeitschen durch die Straßen liefen und Menschen quälten und mordeten, ich sah offensichtlich höhere tschechische Beamte gemeinsam mit tschechischem Straßenmob johlend Frauen vergewaltigen und qualvollst umbringen. Ich fürchtete mich vor einem deutschen Wiedererwachen. Denn was den Deutschen geschah, ist unbeschreiblich!«

Die „Großen Drei“: (von links nach rechts) der britische Premierminister Clement Attlee, der US-Präsident Harry S. Truman, der sowjetische Generalissimus Josef Stalin; stehend dahinter: der US-Admiral William Daniel Leahy, der britische Außenminister Ernest Bevin, der US-Außenminister James F. Byrnes und der sowjetische Außenminister Wjatscheslaw Michailowitsch Molotow

Das Schicksal Nachkriegsdeutschlands wurde größtenteils während der Potsdamer Konferenz vom Juli/August 1945 festgelegt, und zwar von den drei Hauptalliierten – der Sowjetunion, den Vereinigten Staaten und Großbritannien. Über die Aufteilung in Zonen, die Entwaffnung, die Reparationen und so weiter – über alles wurde hier förmlich entschieden.

Und der Schrei nach Rache erhielt in Potsdam seine grausige Kodifizierung: Was die Deutschen betraf – und die Deutschen bildeten 1945  die Hauptsorge der Alliierten -, so war Potsdam nur ein Wort, das die brutale Vertreibung von rund 16 Millionen Menschen aus den Ost-gebieten bedeutete, die dann, von der deutschen Bevölkerung gereinigt, von Polen und Russen übernommen werden sollten.

Diese Vertreibungen sollten, mit den beschwichtigenden Worten der Sieger, in »humaner und ordentlicher Weise durchgeführt werden«.

Die verheerenden Auswirkungen des Potsdamer Abkommens lassen sich an den Worten eines Priesters aus der Pfarrei Klosterbrück in Schlesien ablesen, der über den Sommer 1945 berichtete:

»In Schlesien haben die Polen überall Plakate angebracht: ›Wie die Saat, so die Ernte !‹ Ich weiß nicht, was damit gemeint ist.«

In einem Dorf im Sudetenland wurden alle deutschen Frauen zusammengetrieben und ihre Achillessehnen durchschnitten. Während sie schreiend am Boden lagen, wurde ihnen von tschechischen Männern Gewalt angetan. Viele Frauen wurden mehrmals am Tag vergewaltigt, und das Tag für Tag. Der 18jährigen Tochter von Frau X geschah dies wochenlang jeden Tag etwa fünfzehn mal.

So trieben es Tschechen, Polen und Russen im Jahr 1945.

Hermine Mückusch, Hausfrau und Großmutter aus Jägerndorf im Sudetenland, sah solche Szenen im Juni/Juli 1945 fast täglich, während sie, mit ein paar Habseligkeiten beladen, zu Fuß gen Westen getrieben wurde. Ein ganzes Leben, ihren gesamten Besitz, ihre Freunde und Verwandten – alles mußte sie zurücklassen. Sie, ihre Tochter und zwei Enkelkinder durften fast nichts mitnehmen. Ihr Ehemann und ihr Sohn waren bereits am 14. Mai verhaftet und von den Russen nach Ratibor verschleppt worden. Die Frauen und Kinder wurden zunächst in ein Sammellager gebracht, in dem chaotische Zustände herrschten. Die ersten fünf Tage gab es nichts zu essen.

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Die Katastrophe der Vertreibung der Deutschen und ihre langfristigen Konsequenzen…

Posted by Maria Lourdes - 21/06/2012

„Es gibt keine humanen Zwangsumsiedlungen, dies ist ein Widerspruch in sich, denn der erzwungene Verlust der Heimat kann nie human sein.
Die Erörterung der Vertreibung hat eine eminente Bedeutung für die Gegenwart. Sie ist kein abgeschlossenes Kapitel der Geschichte, denn es ereignen sich heute noch weitere Vertreibungen in der Welt, die von der Völkergemeinschaft verurteilt werden müssen.
In der neuen Weltordnung, die nach dem Ende des Kalten Krieges im Entstehen ist, braucht man vor allem historische Aufrichtigkeit und Objektivität. Es ist zu hoffen, dass die neue Generation der Historiker aus Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakaei, Ungarns, Sloweniens, Kroatiens, Serbiens und der Russischen Föderation die Vertreibung der Deutschen in ihrer geschichtlichen Tragweite – und Tragik – und damit den eigenen Teil an Verantwortung erkennt und anerkennt. Gute Nachbarschaft verlangt gegenseitige Offenheit und die Bereitschaft, die eigenen Fehler zuzugeben. In der europäischen Union sollte dies selbstverständlich sein“. Quelle: Kommentar von Firestarter auf Lupo-Cattivo-Blog

Aus dem Innenministerium -damals noch unter Wolfgang Schäuble- kam am 19. März 2010 die Empfehlung an die Innenministerien der Länder, die Oder-Neiße -Linie (Karte links) rückwirkend zum 2. August 1945 anzuerkennen. Die ehemals deutschen Gebiete östlich dieser Grenze wären demnach bereits mit jenem Datum als „Ausland“ anzusehen.

Wer beispielsweise noch 1946 in Breslau geboren wurde, findet dann in seinen Papieren, er sei in „Polen“ zur Welt gekommen. Das Ganze habe jedoch lediglich verwaltungstechnische Bedeutung und keinerlei völkerrechtliche Relevanz.

Dieser Auffassung widerspricht der US-amerikanische Historiker und Völkerrechtler Alfred M. de Zayas ganz entschieden:

„Natürlich hat es völkerrechtliche Relevanz und auch Konsequenzen. (…) Leider hat das deutsche Innenministerium damit auch dem Völkerrecht einen Bärendienst erwiesen, weil durch Vertreibung geschaffene Fakten international gar nicht anerkannt werden dürfen.“

de Zayas ist Autor des Büchleins „50 Thesen zur Vertreibung“ und kennt sich mit dieser Materie aus wie kaum ein  anderer.

„Der Zweite Weltkrieg war zwar der Anlaß, nicht aber die Ursache der Vertreibung, Der heute oft behauptete einfache kausale Nexus zwischen Krieg und Vertreibung überzeugt nicht und ist zudem wissenschaftlich unhaltbar. (…) Alle Vertreibungen sind völkerrechtswidrig, und sie waren es bereits in den Jahren 1944 bis 1948. Sie müssen unzweideutig verurteilt und in der Zukunft unmöglich gemacht werden“, schreibt de Zayas im Vorwort. Quelle hierzu: paukenschlag-blog.org

Thesen zur Vertreibung der Deutschen.

Quelle: Prof. Dr. Dr. Alfred Maurice de Zayas: Thesen zur Vertreibung der Deutschen. 

Thesen zur Vertreibung

Historische Thesen

Völkerrechtliche Thesen

Schlussfolgerungen

Quellen Den Rest des Beitrags lesen »

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