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Alzheimer aus der Tüte – Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt

Posted by lupo cattivo - 14/04/2010

Ein Interview mit dem Ernährungsexperten Hans-Ulrich Grimm. Von Andrea Oellerich, Wolfratshausen./Quelle

Morgens ein Brot mit Margarine und Diät-Marmelade,mittags die 5-Minuten-Terrine und abends Pfanni-Kartoffelpüreemit Knorr-Jägerschnitzel. Zwar weiß man,dass dieser Ernährungsplan nicht gerade vor Vitaminen strotzt, doch kaum jemand ahnt, wie viele schädliche Stoffe er sich damit möglicherweise einverleibt. Hans-Ulrich Grimm erklärt in diesem Interview, wie man mit jedem Bissen Fertignahrung sein Risiko erhöht, an Alzheimer, Parkinson oder Multipler Sklerose zu erkranken.

raum&zeit: Kann man sich dumm essen?

  • Hans-Ulrich Grimm: Man kann Nahrungsmittel essen, die dazu führen, dass die Hirnfunktion leidet. Insofern kann man sich schon dumm essen.

r&z: Und wie macht man das?

  • H.-U. G: Indem man Produkte im Übermaß zu sich nimmt, die dem Gehirn schaden, beispielsweise manche Nahrungszusätze wie Glutamat. Oder indem man Sachen verzehrt, denen Inhaltsstoffe fehlen, die das Gehirn braucht. Dazu gehören beispielsweise bestimmte feine Fette, die bewirken, dass die Gedanken sozusagen besser flutschen. Manche Wissenschaftler meinen, dass sich die Evolution des Gehirns umzukehren droht, weil die Menschen Nahrung essen, die qualitativ den Anforderungen des Gehirns nicht genügt.

r&z: Welche Faktoren der Ernährung spielen eine Rolle für das Gehirn?

  • H.-U. G: Die Zutaten. Zum einen können Zusatzstoffe auf das Gehirn wirken. Dazu gehört zum Beispiel Glutamat. Generell gelten die Zusatzstoffe als unbedenklich – wenn man nicht zu viel davon isst. Der Hirnforscher Prof. Konrad Beyreuther sagt, dass Glutamat ein Nervenzellgift ist, das bei Alzheimer, Parkinson und Multipler Sklerose eine unheilvolle Rolle spielen kann.
    Aber auch viele Farbstoffe können dem Gehirn schaden und zu Hyperaktivität führen. Es gibt Hinweise und Studien dazu. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht sogar die Ernährung als Risikofaktor für die zunehmende Aggressivität und Kriminalität unter Kindern und Jugendlichen an. Einen wichtigen Faktor stellt auch die Zitronensäure dar. Sie ist ein Naturstoff, aber auch in zahlreichen Lebensmitteln und Süßigkeiten enthalten, von Rama über Fanta bis zu Haribo-Gummibärchen, und kann die Aufnahme von Aluminium im Gehirn fördern und damit das Alzheimer-Risiko erhöhen.
    Der Süßstoff Aspartam wirkt auf ähnliche Weise. Auch Zucker kann ein bedenklicher Zusatzstoff sein. Wenn Sie Zucker im Übermaß essen, leidet die Hirnfunktion. Wenn Sie zu wenig davon essen, natürlich auch. Wenn Sie gar nichts essen, ist es auch nicht gut für das Gehirn. In einer Schulklasse in Essen wurde ein Frühstücks-Projekt eingeführt, weil die Kinder bis dahin immer in die Schule gekommen sind, ohne etwas gegessen zu haben. Die Schüler haben dann so vor sich hin gedöst, bis die Lehrer irgendwann anfingen, Nahrungsmittel zu lagern, damit sie den Kindern etwas zu essen geben konnten. Auch New Yorker Schulbehörden haben festgestellt, dass ein verbesserter Speiseplan mit weniger Zusatzstoffen, zugesetzten Aromastoffen und Zucker zu einer deutlich besseren Leistung der Schüler führt.

r&z: Der Ernährungsexperte Udo Pollmer hat in einem Interview im Spiegel behauptet, dass es egal ist, ob man Butterbrot isst oder Pommes.

  • H.-U. G: Ich finde es ganz witzig, dass bei unseren Wissenschaftlern derzeit eine Tendenz herrscht, zu verkünden:
    „Das Essen spielt überhaupt keine Rolle, selbst beim Übergewichtigen nicht.“
    Es gibt eine Studie von Prof. Manfred James Müller aus Kiel, die unter anderem von der Danone-Stiftung mitfinanziert wurde. Dieser Prof. Müller propagiert, dass das Essen beim Übergewicht nicht die tragende Rolle spiele, sondern es auf die Bewegung ankäme.
    Interessanterweise: Bei der Tiermast, bei der es darum geht, dass man möglichst schnell bei Schweinen das Mastgewicht erreicht, sagen die Experten nicht, die Schweine sollten mehr fernsehen, sondern sie sagen, die Schweine sollten mehr aromatisiertes Futter essen. Deswegen vertrete ich die These, dass diese Geschmacksverfälschungen mit Aroma und die Geschmacksverstärker zum Übergewicht führen und weniger das Fernsehen. Aber diesen Aspekt hat dieser Prof. Müller gar nicht untersucht, sagte er mir. Viele Wissenschaftler sagen ja auch, dass in Amerika deshalb so viele Menschen übergewichtig sind, weil ihre Wachstumssteuerung angeregt wird. So würden sie quasi in die Breite weiterwachsen und teilweise seltsame Körperformate ausbilden. Auf diese Idee kamen Wissenschaftler, weil die Mäuse, die sie mit Glutamat gefüttert haben, groteske Formen angenommen hatten und übergewichtig waren. Sie stellten daraufhin die These auf, dass dieser Stoff unmittelbar im Gehirn die Wachstumssteuerung beeinflusst. Ein Indiz dafür ist der Umstand, dass die Amerikaner auch durch Diäten nicht mehr dünner werden. Wenn man eine Diät macht, wird man am Fuß ja auch nicht kürzer, weil der einfach so gewachsen ist.

Kein ausreichender Schutz des Gehirns

r&z: In Ihrem Buch „Die Ernährungslüge“ schreiben Sie, dass Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson dadurch entstehen können, dass Schwermetalle in das Gehirn gelangen. Man nimmt diese Schwermetalle durch den Mund auf. Also kommen sie erst einmal in den Magen und zum Darm. Wie gelangen sie dann ins Gehirn?

  • H.-U. G: Sie gelangen in das Blut und werden so zum Gehirn transportiert. Das Gehirn schützt sich vor Schadstoffen durch die so genannte Bluthirnschranke. Es gibt aber verschiedene Möglichkeiten, wie die Bluthirnschranke durchbrochen werden kann. Beispielsweise können bestimmte Stoffe, die auch im Körper vorkommen, wie zum Beispiel Glutamat und Zitronensäure, diesen Schutzmechanismus durchdringen. Diese nehmen dann gewissermaßen irgendeinen Schadstoff wie Aluminium huckepack und transportieren ihn ins Gehirn – wie ein Trojanisches Pferd, sagte mir der Alzheimer-Spezialist Prof. Beyreuther. Und weil der Körper den Ankömmling quasi für normale Zitronensäure hält, wird das Aluminium mit in das Gehirn transportiert, kommt aber nicht mehr raus. Außerdem ist die Bluthirnschranke nicht immer gleich dicht. Bei Kindern ist sie noch durchlässig. Auch bei Krankheiten, gerade bei Alzheimer, ist sie durchlässig. Sie verändert sich sogar im Tagesverlauf. Es gibt also viele Gelegenheiten, die Bluthirnschranke zu durchdringen.

r&z: Es gibt auch Studien, die belegen, dass die Bluthirnschranke durch Mobilfunk-Strahlen geöffnet wird.

  • H.-U. G: Ich habe darüber gelesen, aber mich nicht näher damit beschäftigt.

Anmerkung: hiermit qualifiziert sich Herr Grimm als tatsächlicher Experte und als glaubhaft. Er gibt zu, zu einem Thema nicht genug zu wissen um darüber Auskunft zu geben, anstatt einfach drauflos zu “labern” .

r&z: Hat die moderne Landwirtschaft Auswirkungen auf den Gehalt der Nahrungsmittel?

  • H.-U. G: Ja. Billig und in Massen verfügbar, das ist die Maxime der industriellen Lebensmittelproduktion. Die Inhaltsstoffe der Nahrungsmittel, ihr innerer Wert, spielen heute keine tragende Rolle mehr. Die industrielle Nahrungsproduktion hat den Lebensmitteln viele Nährstoffe ausgetrieben, die lebenswichtig für das Gehirn sind, darunter Eisen, Zink und bestimmte Fette. Stattdessen hat sie Chemikalien eingebaut, die dem Gehirn schaden. Darunter leiden die Gehirne und die Denkfähigkeit.

r&z: Inwiefern sind Pestizide und Agrargifte für Krankheiten verantwortlich?

  • H.-U. G: Es gibt Beispiele von Kindern in Südamerika, die bei Plantagen lebten, auf denen massenhaft Pestizide eingesetzt wurden. Bei einer Untersuchung wurden zwei genetisch ähnliche Indianergruppen verglichen. Die einen fernab von diesen landwirtschaftlichen Gebieten und die anderen mittendrin. Dabei wurde festgestellt, dass die Gehirnfunktion und das Lernvermögen der Kinder, die in der Agrarzone lebten, erheblich schlechter waren als bei den anderen Indianern. Hier kann man nicht sagen, dass das an den Genen liegt oder angeborene Blödheit ist. Der Unterschied war offenkundig auf diese Agrargifte zurückzuführen.

r&z: Kann man über die Ernährung auch den Charakter eines Menschen oder seine Persönlichkeit beeinflussen?

  • H.-U. G: Es sieht so aus. Neuerdings zeigen die Erkenntnisse der Hirnforscher, dass die persönlichkeitsbestimmenden Eigenschaften auch sehr viel mit Chemie zu tun haben. Und auch mit dem, was die Menschen jeden Tag zu sich nehmen. Wenn sich immer mehr chemische Bestandteile in der alltäglichen Kost befinden, kann das auch dazu führen, dass die Körperchemie irgendwann verrückt spielt. Dann kann es zu Ängsten, Depressionen, aggressivem Verhalten oder gar zu Autismus kommen.
    Bei Alzheimer-Patienten und Parkinson-Kranken findet man so genannte Plaques und Neurofibrillen im geschädigten Gehirn. Prof. Konrad Beyreuther warnt vor dem Geschmacksverstärker Glutamat: „Glutamat ist Nervergift.“ Es gibt Untersuchungen, die belegen, dass sich die Hyperaktivität durch Ernährungsumstellung erheblich bessern kann.

r&z: Spielt auch bei hyperaktiven Kindern die Ernährung eine Rolle?

  • H.-U. G: Ich würde sagen, in vielen Fällen ganz sicher. Es gibt Untersuchungen, die belegen, dass sich die Hyperaktivität durch Ernährungsumstellung erheblich bessern kann. Ich war in der Schweiz bei einer jungen Mutter mit drei Söhnen, von denen einer hyperaktiv war. Ich habe ihm überhaupt nichts angemerkt. Sie hat ihn dadurch kuriert, dass sie nach Rezepten und Vorgaben vom „Arbeitskreis Verhalten und Ernährung“ in Zürich (www.aev-schweiz.ch) die Ernährung umgestellt hat: nur noch Bionudeln und keine E-Stoff-haltigen Lebensmittel mehr. Bereits nach wenigen Wochen hat sich eine Besserung bemerkbar gemacht. Es gibt Studien zur Ernährungsumstellung von Prof. Joseph Egger, die spektakuläre Erfolge bei hyperaktiven und bei migränekranken Kindern belegen. Schon nach einer Woche merkt man da einen Unterschied. Nach drei Wochen war das Problem bei den meisten weg.

r&z: Warum sind besonders Kinder so stark von Hyperaktivität betroffen?

  • H.-U. G: Bei Kindern sind die Mengen der Zusatzstoffe pro Körpergewicht höher, weil Kinder weniger wiegen. Zum Zeitpunkt der Zulassung vieler Farbstoffe ging man von dem Tagesverzehr von 25 Milligramm aus. Ich habe aufgrund der Zahlen der EU-Kommissionsuntersuchung von vor zwei Jahren ausgerechnet, dass der Verzehr pro Kind bei 560 Milligramm pro Tag liegt! Erheblich mehr also. Wenn ich Smarties esse, nehme ich im Vergleich mit einem Kind relativ wenig Farbstoffe pro Kilo Körpergewicht auf. Außerdem essen die Kinder auch viel mehr farbstoffhaltiges Zeug als ich zum Beispiel. … Wobei ich genaugenommen eigentlich nie Smarties esse.

r&z: Hat irgendeine Kommission oder Regierungsstelle auf Ihre Berechnungen reagiert?

  • H.-U. G: Ja, ja. Ich habe im „Stern“ über die EU-Studie geschrieben, und hinterher hat sich Frau Künast sehr alarmiert gezeigt. Mit dem Ministerium hatte ich schon länger Kontakt, aber die Zuständigen haben immer behauptet, dass sie nicht sagen können, was die Menschen essen. Sie winden sich raus: „Ich weiß ja nicht, was Nestlé reintut.“
    Mein Eindruck war: „Sie wollen es ja auch gar nicht wissen.“ Die Studie der EU war zum ersten Mal eine Untersuchung, die auch erhoben hat, wie viele Zusatzstoffe die Erwachsenen und Kinder verzehren, die viel Industrienahrung essen. Ein Zusatz der Industrienahrung sind beispielsweise auch Sulfite, die im Darm gefährliche Bakterien wachsen lassen, die den Darm durchlöchern. Diese Sulfite sind beispielsweise auch im Pfanni-Püree enthalten. Laut der Studie essen Kinder bis zum 12-fachen dessen, was nach den so genannten ADI-Werten (acceptable daily intake) akzeptabel ist. Das sind schon alarmierende Zahlen, fand auch Frau Künast.

r&z: Und konkret passiert ist seither …

  • H.-U. G: Ich habe jetzt nicht mehr nachgefragt. Man müsste gigantische Projekte in Auftrag geben. Es gab verschiedene Überlegungen: Man könnte ja ganz einfach Nestlé fragen, wie viele Sulfite sie im Jahr verbrauchen. Der umständlichere Weg ist, dass man im Supermarkt erhebt, wie viele 5-Minuten-Terrinen die Leute essen und wie viele Zusatzstoffe sie damit durchschnittlich aufnehmen. Um das berechnen zu können, bräuchte man natürlich die genauen Inhaltsangaben. Die Konzerne geben diese jedoch nur sehr ungern preis, weil sie damit ein Betriebsgeheimnis verraten würden. Eine Auskunftspflicht gibt es bisher nicht und auch keine Handhabe für die Behörden, von den Firmen zu erfahren, wie viel sie insgesamt von ihren Produkten verkaufen.

r&z: Die Hersteller sind nicht verpflichtet, zu sagen, wie viel sie verkaufen und was in ihren Produkten enthalten ist?

  • H.-U. G.: Nein. Es gibt allerdings Marktforschungsinstitute, die verkaufen Markterhebungen. Man kann also relativ detailliert in Erfahrung bringen, wie viel Pizza oder wie viele Fruchtzwerge die Deutschen essen. Diese Daten könnte natürlich auch die Regierung kaufen. Oder man könnte ganz einfach ein Gesetz erlassen –, dafür ist eigentlich eine Regierung da – dass die Hersteller melden müssen, wie viel Zusatzstoffe sie brauchen.

r&z: Das wäre am einfachsten.

  • H.-U. G: Bisher hat man immer gesagt: „Die Zusätze sind völlig unbedenklich. Die Leute essen ja dermaßen wenig davon.“ Das Wissen über das, was die Leute so essen, war auf dem Stand von, sagen wir einmal, 1957. In den Verzehrsberichten, die es bisher gab, standen immer: Kartoffeln, Mehl, Eier, Fleisch. Aber nirgends stand die 5-Minuten-Terrine, Knorr-Champignon-Creme-Suppe und Ähnliches. Es ist einfach nicht erhoben worden, was die Leute in Wirklichkeit essen.

r&z: Bei Arzneimitteln muss der Hersteller Studienanalysen vorzeigen, die die Unbedenklichkeit belegen. Warum braucht man bei Zusatzstoffen keine Genehmigung?

  • H.-U. G: Die müssen schon zugelassen werden. Nur: Man hat sie vor Jahren zugelassen. Bei manchen werden auch regelmäßig wieder neue Daten erhoben. Aber was man bisher versäumt hat, war, die Bewertung auf der Basis der Verzehrsgewohnheiten neu zu erfassen. Die Zitronensäure beispielsweise macht grässliche Zahnschäden.
    In den Genehmigungspapieren der zuständigen UNO Kommission aus dem Jahr 1971 steht‚ sie könne zu Zahnschäden führen. Man hat sie aber trotzdem genehmigt, und mittlerweile trinken die Kinder dermaßen viel Fanta und Eistee und dergleichen, dass es zum Massenphänomen geworden ist.
    Jetzt klagen die Zahnkliniken darüber, dass die Kinder alle so abradierte Zähne hätten. Das hat man also damals schon erkannt, aber man hat gedacht, „na ja, das bisschen, was man an Zitronensäure zu sich nimmt.“
    Auch die Auswirkungen von Glutamat wurden bisher weit unterschätzt. Selbst heute noch gilt Glutamat als unbedenklich und ist offiziell als Lebensmittelzusatz zugelassen. Doch bei der Zulassung war die Giftigkeit fürs Gehirn nicht bekannt. Und die Verzehrmengen haben sich auch hier seit der Zulassung vervielfacht. Mittlerweile ist Glutamat der wichtigste Zusatz der industriellen Nahrungsmittelproduktion. Der weltweite Absatz lag 2003 bei 1,5 Millionen Tonnen mit wachsender Tendenz. Glutamat ist vermutlich der Zusatzstoff, der die weitreichendsten Auswirkungen auf das Leben der Menschen, ihr Gehirnund ihre Körperform hat. Und so läuft es bei vielen anderen Zusatzstoffen auch. Man hat sie einfach irgendwann zugelassen. Es gibt ja nicht jedes Jahr ein 5-Minuten-Terrinen-Monitoring, wo man sagt:
    „Jetzt sind wir jenseits der Grenze, die uns noch gut tut, und jetzt gibt es einen 5-Minuten-Terrinen-Stopp.“

r&z: Na ja, aber man könnte ja diese Studien im Zehn- oder Zwanzig-Jahres-Rhythmus durchführen und entsprechende Grenzwerte einführen.

  • H.-U. G: Ja, mein Eindruck war immer nur, dass es niemanden interessiert. Ich war einmal bei der Bundesforschungsanstalt für Ernährung in Karlsruhe, bei einem Kongress zum Thema gesunde Ernährung. Das Programm enthielt ein Beiblatt zum geselligen Abend, und darauf waren die Firmen aufgelistet, die das Ganze gesponsert haben: Bahlsen, Coca-Cola, Deutsches Tiefkühlinstitut, Frosta, Hoffmann La Roche, Kraft, Jacobs Suchard, Langnese, Iglo, Monsanto, Dr. Oetker und etliche mehr. Da herrscht also eine ziemlich enge Nähe zwischen denen, die sagen müssten: „Eigentlich würden wir gerne einmal wissen, wie viel Sie da so reinkippen“, und denen, die es gar nicht verraten wollen. Ich verfolge das inzwischen schon ziemlich lange und sehe, dass da eitle Eintracht herrscht.

Codex-Alimentarius – Die „Welt-Lebensmittelregierung“

r&z: Das klingt nach Parallelen zur Chemie-Lobby, die kürzlich ein EU-Gesetz bis zur Unkenntlichkeit aufgeweicht hat.

  • H.-U. G: Das ist beim Ernährungswesen natürlich genauso. In Rom gibt es die Lebensmittelorganisationen Codex-Alimentarius, ich sage immer die „Welt-Lebensmittelregierung“. Auf diesen Konferenzen können Sie an der Teilnehmerliste sehen, wer vertreten ist: Coca-Cola, die Zuckerlobby, Novartis, Nestlé …, also praktisch alle, die dort wirtschaftliche Interessen haben. Abstimmen dürfen zwar nur die Länder, aber ihren Sachverstand einbringen dürfen auch die Interessensvertreter der Industrie.

r&z: Das heißt, dieser Codex-Alimentarius bestimmt, was weltweit verzehrt werden darf.

  • H.-U. G: Genau. Und wenn wir beispielsweise finden, Coca-Cola ist ungesund, und wenn der Bundestag mit 100 Prozent beschließt, dass er Coca-Cola ungesund findet, dann kommt das vor eine Schiedsgericht-Kommission der Welthandelsorganisation. Dann bezieht man sich auf die Erkenntnisse Codex-Alimentarius. In diesem Fall würde Amerika sagen: Der Codex-Alimentarius findet Coca-Cola nicht ungesund. Wer also Gesundheitsschäden reklamiert, bei denen die anderen auf den Codex-Alimentarius verweisen können, kommt damit nicht durch.

r&z: Selbst wenn man eigene Studien vorweisen kann, die belegen, dass etwas gesundheitsschädlich ist?

  • H.-U. G: Sogar dann. Amtlich gilt das, was der Codex-Alimentarius sagt.

r&z: Kann man davon ausgehen, dass die Zusatzstoffe, die zugelassen sind, unbedenklich sind?

  • H.-U. G: Nein, das stellte ein Gericht kürzlich in einem Prozess fest, bei dem es um den Süßstoff-Aspartam ging. Im Fernsehen hatte ein Toxikologe von der Uni Kiel dargelegt, dass Aspartam einen Beitrag zum Krebsgeschehen leistet. Nach einer halben Stunde bekam er einen Anruf von einem Süßstoff-Aspartam-Vertreter, der ihm einen Prozess ankündigte. Zum Prozess kam es dann auch, und hier betonte der Süßstoff-Hersteller, dass Aspartam auch in einigen anderen Ländern zugelassen und deswegen unbedenklich sei. Daraufhin stellte der Richter klar, dass, selbst wenn die deutschen Behörden ein Produkt zugelassen haben, dies nicht bedeutet, dass dieses automatisch unbedenklich wäre. Zum anderen könnten Behörden auch irren, wie man im Falle BSE gesehen hätte.

r&z: Also soll man darauf achten, dass keine Zusatzstoffe, Aromen, Natriumglutamat und E-Stoffe auf den Verpackungen stehen. Wie sieht es mit Hefeextrakt aus?

  • H.-U. G: Ich habe gelesen, dass Glutamat auch dann vorhanden sein kann, wenn beispielsweise Inhaltsstoffe wie Hefeextrakt angegeben sind. Ich habe bei Rapunzel nachgefragt, wie viel Glutamat in ihrer „Klaren Suppe“ enthalten ist. Sie sagten, es wäre natürliches Glutamat, also ein natürlicher Bestandteil von Hefeextrakt. Es hätte aber den gleichen Effekt auf empfindliche Menschen, die das „China-Restaurant-Syndrom“ kriegen, wie das zugesetzte Glutamat. Und es schmeckt einfach ekelhaft, finden Sie nicht?

r&z: Klar. Heißt das, dass bei jedem Hefeextrakt Glutamat enthalten ist?

  • H.-U. G: Der amerikanischen Glutamat-Literatur zufolge enthält Hefeextrakt immer Glutamat.

r&z: Worauf sollte man bei der Ernährung achten, wenn man sich gesund ernähren will?

  • H.-U. G: Dass es gut schmeckt. Und dass man aber nicht mit irgendwelchen Geschmacksverfälschertricks an der Nase herumgeführt wird. Ich sage immer: „Wenn Aroma draufsteht, ist irgendetwas faul.“ Dadurch wird der Geschmackssinn in die Irre geführt. Das geschieht auch durch Geschmacksverstärker und Natriumglutamat. Und dann kann man natürlich nicht mehr sagen:„Gut ist, was schmeckt.“ Das ist quasi Täuschung. Aber wenn man seinen Geschmackssinn kultiviert und versucht, immer das Bestmögliche zu essen, dann ist es auch gesund. Ich habe in meinem letzten Buch am Schluss die Gourmet-Diät ins Leben gerufen. Wenn man die klassischen hausfraulichen oder Hochküchen-Techniken verwendet, mit langen Garzeiten und selbst gekochten Fonds, dann entstehen so auch hirnwichtige Inhaltsstoffe in der richtigen Dosis, die auch natürliche Geschmacksverstärker enthalten. Mit den traditionellen Künsten der Hausfrauen oder Hochküchen kann man sich also klug und glücklich essen.

Dr. Hans-Ulrich Grimm lebt in Stuttgart und ist Journalist und Autor. Der ehemalige Spiegel-Redakteur hat jahrelang Recherchen in der schönen neuen Welt der industriell erzeugten Nahrungsmittel betrieben.

Kleines Lexikon

Aspartam

Der Süßstoff Aspartam begünstigt nach Ansicht einiger Wissenschaftler die Entstehung von Hirntumoren, und das in Aspartam enthalt ene Aspartat (Asparaginsäure) schädigt möglicherweise als Exzitotoxin (Erregungsgift) die Nervenzellen des Gehirns. Wie Glutamat spielt Aspartat eine wichtige Rolle als Neurotransmitter im Gehirn, der normalerweise vom körpereigenen Stoffwechsel bereitgestellt wird. Verschiedene Tierversuche belegen, dass hohe Dosen Aspartat, die in Form von Aspartam über die Nahrung aufgenommen werden, als Exzitotoxin die Nervenzellen des Gehirns schädigen können und alzheimer-ähnliche Symptome hervorrufen. Andere Studien stellen einen direkten Zusammenhang zwischen dem steigenden Aspartamkonsum und einer gestiegenen Rate von Hirntumoren her. Dokumentiert sind auch zahlreiche Fälle, in denen hoher Aspartamkonsum zu ähnlichen Symptomen wie beim „China-Restaurant-Syndrom“ führte, das durch den Geschmacksverstärker Glutamat verursacht wird. Vielzählige andere Studien stellen solche aspartam-kritischen Ergebnisse jedoch in Frage, und auch die Zulassungsbehörden ließen sich bislang nicht von einem möglichen Gefährdungspotenzial überzeugen. Daher ist Aspartam nach wie vor als Zusatzstoff in Nahrungsmitteln zugelassen. Wer trotzdem auf Aspartam verzichten möchte, sollte es einfach meiden. Zahlreiche „Diät“ und „Light“-Getränke, zuckerfreie Süßwaren, Desserts, Kaugummis und Diätlebensmittel enthalten Aspartam. Hinter Etikettbeschriftungen wie „Nutra-Sweet“, „Canderel“ oder „Senecta“ verbirgt sich Aspartam. Außerdem müssen Nahrungsmittel, die Aspartam enthalten, auf dem Etikett einen Hinweis darauf vorweisen, dass Phenylalanin enthalten ist. Die Aminosäure Phenylalanin ist neben der Asparaginsäure der zweite Bestandteil des Aspartams und stellt für an der seltenen Phenylketonurie Erkrankte eine ernsthafte Gefahr dar. Vor Allem in der Schwangerschaft könnte Aspartam riskant sein, weil sich im Hirn des Fötus das Phenylalanin anreichert, was zu irreparablen Hirnschäden und Entwicklungsstörungen führen kann.

Glutamat, MSG

Der Geschmacksverstärker Glutamat steht neben dem Süßstoff Aspartam in dem Verdacht, in großen Mengen neurotoxisch zu wirken. Das in den Nervenzellen selbst gebildete Glutamat ist ein wichtiger Neurotransmitter, der eine exzitatorische, also erregende Wirkung auf die Reizweiterleitung im Nervensystem ausübt.Übersteigt die Glutamatkonzentration im Gehirn den normalen Wert, kann es die Nervenzellen irreparabel schädigen und wirkt als Exitotoxin (Erregungsgift). Das über die Nahrung aufgenommene Glutamat erhöht die Glutamatkonzentration im Blutplasma, es kann jedoch nach der vorherrschenden Lehrmeinung die Bluthirnschranke nicht passieren, was eine exzitotoxische Wirkung des Nahrungsglutamats eigentlich ausschließt. Die Bluthirnschranke ist jedoch nicht immer gleich stark, auch sind manche Hirnregionen gar nicht von ihr geschützt. Seitdem in den sechziger Jahren mit dem „China-Restaurant-Syndrom“ (in der asiatischen Küche wird Glutamat häufig eingesetzt) erstmals Zweifel an der Unbedenklichkeit des Geschmacksverstärkers dokumentiert wurden, beweisen zahlreiche Studien die neurotoxische Wirkung auch des über die Nahrung aufgenommenen Glutamats. Ebenso viele Studien bewiesen jedoch genau das Gegenteil. Bei Labortieren verursachten große Glutamatmengen schwere Hirnschäden. Bei Studien mit Menschen wurden hingegen keine toxischen Schäden beobachtet. Die Symptome des „China-Restaurant-Syndroms“(Hitzewallungen, Übelkeit und Kopfschmerzen) wurden danach als seltene Überempfindlichkeitsreaktion gewertet, und die Verwendung des Geschmacksverstärkers wird weiterhin als unbedenklich angesehen. Trotzdem zweifeln zahlreiche Wissenschaftler in neueren Studien die generelle Unüberwindbarkeit der Bluthirnschranke für Exzitotoxine wie Glutamat an und werden nicht müde, vor den Folgen des Geschmacksverstärkers zu warnen. Wer vorsichtshalber, seinem Hirn zuliebe, auf den zweifelhaften Geschmack verzichten möchte, sollte generell industriell hergestellte Instant- und Fertiggerichte, gewürzte Snacks und Speisewürze meiden. Auf den Lebensmitteletiketten wird Glutamat folgendermaßen bezeichnet: zum Beispiel als Monosodiumglutamat (MSG), Hefeextrakt oder als Glutaminsäure, Natriumglutamat, Kaliumglutamat, Kalziumglutamat, Magnesiumglutamat (E 620–65).

Sulfite

Sulfite (E 220–228) sind Schwefelverbindungen, die als Konservierungsstoffe zahlreichen Nahrungsmitteln zugesetzt werden. Derart konservierte Produkte können das so genannte Sulfit-Asthma auslösen und im Extremfall sogar zum Tode führen. Wein, getrocknete Früchte, Kartoffelpüree aus der Tüte und andere geschwefelte Nahrungsmittel führen dabei zu mitunter lebensbedrohlicher Atemnot. In Europa sind Sulfite als Zusatzstoff für 61 Lebensmittelproduktgruppen zugelassen. Bei sulfitreicher Ernährung wird der Wert für die akzeptable tägliche Höchstdosis (ADIWert), vor allem von Kindern, bei weitem überschritten. Das kann auch im Darm verheerende Folgen haben. Bei Patienten, die an entzündlichen Darmerkrankungen leiden, werden große Mengen so genannter Desulfovibrio- Bakterien gefunden. Diese Bakterien ernähren sich von Schwefel und sind so aggressiv, dass sie bei Ölbohranlagen den Stahl zerfressen. Im menschlichen Darm vermehren sie sich bei einem Überangebot an Schwefelverbindungen und durchlöchern sozusagen die Darmwand, machen sie durchlässig für Schadstoffe und beeinträchtigen die Funktion des Darmhirns. Für Forscher, wie den Briten John Cummings, sind diese ,,auch mit den Sulfiten aus Nahrungsmittelzusatzstoffen herangezüchteten aggressiven Mikroben möglicherweise der Hauptgrund für zahlreiche Darmerkrankungen“.

Zitronensäure

Die natürlicherweise in Zitrusfrüchten vorkommende Zitronensäure ist als künstlich produzierter Konservierungsstoff in zahreichen industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln erhalten. Die als unbedenklich angesehene tägliche Aufnahme von Zitronensäure wird, abhängig vom Ernährungsverhalten, manchmal deutlich überschritten. Zitronensäure fördert die Aufnahme von Metallen wie Aluminium und Blei und spielt eine Rolle beim Transport der Metalle über die Bluthirnschranke. Einige Demenzerkrankungen werden mit der Anreicherung dieser Metalle im Gehirn in Verbindung gebracht. Hohe Zitronensäureaufnahmen könnten möglicherweise diesen Prozess fördern und einen Risikofaktor für Demenzerkrankungen darstellen.

Dr. Hans-Ulrich Grimm

Die Ernährungslüge – Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt. Schon eine einzige Mahlzeit kann die Hirntätigkeit beeinflussen. Die industrielle Nahrungsmittelproduktion hat den Lebensmitteln viele Nährstoffe entzogen, die lebenswichtig für die grauen Zellen sind. Stattdessen werden Chemikalien eingebaut, die dem Gehirn schaden. Hirnerkrankungen wie Parkinson und Alzheimer werden mit der Qualität unserer Ernährung in Verbindung gebracht. Auch Kinder sind betroffen. Viele Kinder wollen und können nicht lernen, sind unaufmerksam oder hyperaktiv – häufig ausgelöst durch Chemikalien im Essen. hier weiter

Die Heilwirkung der Zitrone – Arzneien aus der Natur sind oft köstlich verpackt, die Zitrone ist das beste Beispiel. Sie bietet uns eine reiche Palette lebenswichtiger Inhaltsstoffe: Rezepte und zahlreiche Hintergrundinformationen. Tipps zu Herkunft, Einsatz und Aufbewahrung der gelben Superfrucht. Informationen über die gesundheitsfördernden Wirkstoffe. Für Menschen, die gesund sein und bleiben wollen. hier weiter

Fit & Schön mit der Kraft der Zitrone – Die leuchtend gelbe Frucht wirkt durch ihren hohen Vitamin C- Gehalt vor allem als Muntermacher für das Immunsystem. Sie wird bei vielen Beschwerden eingesetzt, jedoch auch zur Schöheitspflege und zur Zubereitung von lecker-gesunden Speisen und Getränken. Ein umfassender Ratgeber über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Zitrusfrucht. hier weiter

Die vitaminreichste Pflanze der Erde - Haben Sie schon einmal etwas vom Moringa-oleifera-Baum gehört? Nein? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen, denn diese Wunderpflanze könnte nicht nur im Fall einer Krise Ihr bester Freund werden. hier weiter

Die Rothschilds – Unglaublich, aber wahr: Es gibt eine unsichtbare Macht auf diesem Planeten, die seit mehr als zwei Jahrhunderten völlig unbehelligt am Rad der Geschichte dreht. Die Familie Rothschild kontrolliert aus dem Hintergrund die Knotenpunkte zwischen Politik, Wirtschaft und Hochfinanz. Lange konnten sie sich in behaglicher Sicherheit wiegen, denn die Geheimhaltung stand seit jeher im Mittelpunkt ihrer Strategie. Doch nun fliegt ihr Schwindel auf, die Mauer des Schweigens beginnt zu bröckeln, immer mehr Menschen wachen auf und erkennen die wahren Drahtzieher hinter den Kulissen des Weltgeschehens! hier weiter

Langzeitlebensmittel zur Krisenvorsorge – Was essen Sie, wenn die Geschäfte geschlossen oder leer sind? Im Krisenfall werden die Supermärkte binnen weniger Stunden leer sein. Ein Lebensmitteldiscounter schlägt sein Sortiment in der Regel alle zwei Tage komplett um. Das Bundesamt für Zivilschutz empfiehlt seit vielen Jahren, dass jeder Haushalt über einen Vorrat von mindestens zwei Wochen verfügen sollte. Dabei geht die Behörde nur von lokalen Ereignissen wie einer Überschwemmung oder einem Lawinenabgang aus. Wir stehen aber vor weitaus größeren Gefahren durch die weltweite Finanzkrise. hier weiter

Die Goji-Beere (»Glückliche Beere«) – In der hochgelegenen und sonnenreichen chinesischen Provinz Ningxia wachsen diese Goji-Beeren wild unter natürlichen Bedingungen. Dieser 100 Prozent reine Direktsaft in Bio-Qualität (!) wird aus sonnengereiften Goji-Beeren gepresst und kann unverdünnt getrunken oder mit anderen Säften gemischt werden. hier weiter

66 Antworten to “Alzheimer aus der Tüte – Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt”

  1. saxo said

    Ich kann Herrn Grimm nur zustimmen. Vor kurzem habe ich mal bei einem Produzenten von Erfischungsgetränken angefragt, warum sie immer noch Aspartam bei ihren Light-Getränken einsetzen, wo doch die Schädlichkeit des Stoffes bekannt ist. Die lakonische Antwort lautete, daß ja der Gehalt im Getränk so gering ist, daß davon keine Gefahren ausgehen könnten. wenn ich mir dann allerdings beispielsweise Konserven mit Bratheringsfilets anschaue und selbst dort als Inhaltsstoff Aspartam finde… Oder die tollen “Light”-Kaugummis von Wrigley und und und…
    Wer will denn dann noch wissen, wieviel von diesem Dreck er täglich zu sich nimmt?
    Ähnlich verhält es sich mit Fluor, Jod etc. Und selbst, wenn unter den Inhaltsstoffen z.B. Jod gar nicht aufgeführt ist: Das Futter fast aller Tiere, deren Fleisch wir essen, wird mit Jod versetzt…
    Also: Immer schön auf die Inhaltsstoffe achten und die relevanten Hersteller schön mit Protest-Mails versorgen.

  2. Dirk said

    Gibt es eigentlich schon Ansichten/Forschungen von Wissenschaftlern bezüglich des Glucose/Fructose Zucker/Sirup?
    Ich sträube mich schon lange, Produkte zu kaufen wo diese als Inhaltsstoff deklariert werden.
    Wenn ich heute noch ein Kühlschrank hätte (den habe ich schon seit 10 Jahren nicht mehr, dafür wurde ich damals belächelt),ich wüßte garnicht, mit was ich diesen füllen sollte.
    Mit Käse?-der nach nichts schmeckt.
    Mit Wurst?die besser schmecken soll weil Vanillezucker in ihr ist.
    Mit Joghurt?-den Zuckerbomben?.
    Dann lieber täglich was mit Liebe bruzeln, mal ne Dauerwurst kaufen, den guten Käse im Weinkontor kaufen.
    Mit meiner Süßen selber was Süßes backen.
    Naja man muß nicht zum Vogel oder Nagetier werden, um gesund zu essen.

    • Thomas Lüdtke said

      Lieber Dirk,

      das hätte ich nie geglaubt, das jemand seinen Kühlschrank abschafft…das finde ich

      genial !!

      Kannst Du mehr darüber berichten, wie es dazu kam, was Du jetzt so ißt und wie Du z.B.die Butter aufbewahrst..

      LG Thomas

    • Dirk said

      Lieber Thomas,

      nun ich bin damals vor 10 Jahren den sinnlosen Dingen der Welt nachgelaufen, konnte garnicht schneller gehen. Kaufen, kaufen und nochmals kaufen.
      Mein Leben bestand nur noch aus arbeiten, fernsehn und schlafen gehen.
      Mein größtes Erlebnis war der Wochenendeinkauf, immer schön das Körbchen füllen, da durfte auch die ein oder andere Flasche Wein nicht fehlen, nur so konnte ich das Wochenende besoffen mit”Freunden” ertragen.
      Irgendwann hatte ich meinen Mentor, der auch die Vaterrolle für mich übernommen hatte getroffen,tja und da habe ich die schönsten und schmerzhaftesten Wahrheiten gehört.
      Und so bin ich in die Stadt gezogen, in der ich schon Jahre vorher wohnte,Freundin dort gelassen, mir ne schöne Wohnung gesucht und gefunden.
      Und bei den ersten Einkäufen mußte ich feststellen, dass zuviel auf dem Band lag, also weg damit.
      Nun muß ich sagen das ich in meiner Wohnung ein Speißekammer habe, die immer kühl ist.
      Meine Nachbarin, die jetzt 91 Jahre alt ist, riet mir diese auch wie ein Kühlschrank zu benutzen, macht Sie ja selber auch.

      So, bin ja fast täglich auf Nahrungssuche(frisches Obst und Gemüse),esse jahreszeitlich angepasst, so ne Mischung südländisch/indisch und was die Hausfrau noch wußte.
      Im Winter werde ich zum Nordfranzosen und im Frühjahr bis Herbst zum Südfranzosen, auf Butter folgt das Öl.
      Gemüsecurrys und verschiedenste veg. Nudelgerichte mache ich mir,im Winter mal einen geräucherten Fisch, frischen Fisch,naja eben vedisch,will es damit aber nicht übertreiben, kein Bock später mit der Trommel am Strand zu stehen.
      Mache mir mein Butterschmalz selber, Butter klären.
      Getreideprodukte, also Reis, Linsen, Graupen und Nudeln auf Vorrat.
      Selbst eingekochtes,Marmelade und Kompott.Konserven wie Tomaten (Pelati)usw..
      Selber das Schmalz machen, und früh am Morgen habe ich immer ein Stück selbstbebackenen Kuchen oder Keks parat.
      Das einzige Problem ist wohl die Milch,ich spreche hier von richtiger Milch, kein weißes Wasser, die wird halt im Sommer schnell sauer.
      Und die Flasche Sekt für meine Freundin kühle ich bei meiner Nachbarin, dafür gehe ich für Sie einkaufen und besorge Wege für Sie, so als Working Class Hero, naja fast.

      LG Dirk

      • Andreas said

        Willkommen zurück im Mittelalter. Wer das Geld und die Zeit für sowas hat soll das gerne machen. Das vieles heute falsch läuft in der Nahrungsmittelbranche und dessen vorgeschalteter Erzeugerindustrie das bestreite ich gar nicht aber das finde ich dann doch zu extrem.

        • Chris said

          Dirks Kühlschranklosigkeit ist aus durchschnittlichem Standpunkt bestimmt als “extrem” zu werten – in Wahrheit ist es nur eine logisch nachvollziehbare Antwort auf die noch viel extremere Maschinerie, die uns ernähren will.
          Gemäß dem Kategorischen Imperativ: Dirk, du bist mein Held!

          • Michael H said

            Hallo!

            Meine Freundin und ich haben im letzten Jahr angefangen unser Konsumverhalten vollständig zu ändern. Als erstes hatten wir den Tiefkühlschrank abgeschafft. Die Reaktion von Freunden und Familie war verhalten. Die meisten konnten das nicht nachvollziehen. Wir erklärten das dann meist mit den Energiekosten, das reichte den meisten und in der Regel kamen auch keine weiteren Rückfragen nach evtl. weiteren Beweggründen.

            Als zweites versuchen wir seitdem Dinge die wir früher kaufen mussten jetzt alternativ ran zu schaffen. Da wir auf dem Land leben und viele Bekannte haben, die eine kleine Selbstständigkeit etc betreiben ist das noch recht einfach. Für einen Sack Kartoffeln oder einen neuen Monitor, helfen wir aus oder tauschen. Das funktioniert erstaunlich gut.

            Was wir so nicht bekommen und neu kaufen müssten finden wir vielleicht auf dem Sperrmüll, Flohmarkt oder (ebay) Kleinanzeigen.

            Generell behandeln wir alles umsichtig. Viele Dinge halten länger wenn man nur ein bisschen pflegt und auf ein paar Kleinigkeiten Acht gibt. ( Mein Handy ist jetzt knapp 10 Jahre alt und unser T3 knackt in Kürze die 270.000er Marke. )

            Als drittes ist aktuell eine “solidarische Landwirtschaft” (Raum Osnabrück/Lingen) geplant. ( Einen Bauern und ein großes Stück Land haben wir bereits! Im Januar/Feb soll es losgehen! ) Wir versprechen uns: Lebensmittel, Freizeitbeschäftigung ;-) und viele interessante Menschen.. & Tauschpartner ;-)

            Allgemein: Unsere Müll konnten wir auf ein Minimum reduzieren. Statt früher 2-3 gelbe Säcke im Monat, füllen wir aktuell noch einen halben! Zur braunen Tonne, haben wir einen Kompost (Bokashi) angelegt. Der liefert Dünger für unsere zahlreichen Zimmerpflanzen.

            Mit dem fallenden Konsum haben wir unsere Finanzen besser im Griff. Auch wenn alles teurer wird, werden wir in Zukunft versuchen, mit 2 Halbtagsjobs über die Runden zu kommen. D.h. jeder von uns geht halbtags arbeiten. Ergo haben wir mehr Zeit für uns und unsere Belange.

            Ganz wichtig: All das funktioniert ohne Stress und macht sehr viel Spaß. Wir schränken uns nicht ein und lassen es uns im Prinzip sehr gut gehen!

            lg
            Michael

  3. tino said

    danke für den artikel. ist mir alles nicht neu was dort beschrieben steht, ich versuche auch solche stoffe von mir fernzuhalten. aber es wirft jedesmal wenn ich das lese einige fragen auf.

    warum werden solche teilweise gefährlichen zusatzstoffe verwendet?

    – sind es besonders billige stoffe und daher so interessant diese beizumengen um geschmack zu erhalten?
    – oder wird das alles mit absicht gemacht um menschen bewußt zu schaden?

    ist es denn nicht möglich konzerne wegen der schädlichkeit zu verklagen?

    gruß

    • Warum werden solche Stoffe verwendet

      Weil wir in einem pervertierten System leben – ganz einfach.
      Das Schlechte wird propagiert, das Gute verdammt – es ist durchgängig.
      Deshalb muss man sich zu jeder “Message” des Systems das Gegenteil, das wirklich Richtige selbst suchen.
      Klagen ? wenn auch das Rechtssystem pervers ist ?

    • Chris said

      “oder wird das alles mit absicht gemacht um menschen bewußt zu schaden?”

      …schon komisch, was Novartis auf einer Lebensmittelkonferenz sucht, oder…?

  4. Thomas Lüdtke said

    Lieber Lupo,

    ich lese schon seit 2 Jahren alternativ..Deine Seiten haben jedoch alles bisherige übertroffen…wie auch immer..
    Du scheinst (bist) Zugang zu Daten und Infos zu haben, wie selten jemand…

    Kannst Du bitte mal einen Artikel über die Erkenntnisse von L.Ron Hubbard und die jetzige Scientology-Kirche bringen??

    Ich habe “Dianetik” gelesen und bin ab und zu mal auf einem Kurs…studier halt, ich möchte wissen, wie die geistige Welt aussieht, weil man uns seit Rothschild ja auf das Materielle beschränkt…

    Ich bin gespannt auf diesen Artikel…wenn man bedenkt, daß Scientology zu den arg bekämften und verunglimpften “Wissensvermittler” gehort(ganz klar, die Lehre von Hubbard öffnet ja den Menschen die Augen und mit solchen können Rothschild und Co nichts anfangen….was will man Menschen Angst machen, die keine mehr haben? )

    Gruß Thomas

    • Lieber Thomas,
      erst mal habe ich noch monatelang über meine eigenen Erkenntnisse zu schreiben und ich kann mich nicht um alles kümmern.
      ich hoffe, dass Leser in meinem Blog auch ihre Angst ablegen, wenn man sich auch fürchten muss vor den Psychopathen, die unsere Welt beherrschen.

      Inwieweit sich da mals was aus einem andferen Zusammenhang heraus ergibt, wird man sehen, im Moment sind die nicht auf meinem Radar.

  5. muklas said

    Die hier angesprochene Problematik ist gesamtgesellschaftlich nationenweit übergreifend sprich:
    je kapitalistischer durchgestylt, globalisiert und den Produktionsbedingungen unterworfen desto
    mehr künstlicher Fraß.
    Das geht los mit den Ländern der dritten Welt, denen man zuungunsten der eigenen (meist Subsistenz) Landwirtschaft die Böden entzieht und dort große Farmen in weißer Hand einrichtet.
    So wird aus einem Reisüberschußland wie Ceylon ein Importland für Reis namens Sri Lanka.
    Die Ernährung ändert sich dort zwangsläufig. Und Monsanto und Konsorten kommen ins Spiel.
    Das geht weiter hier. Bis ca die 70er Jahre kochten die Frauen noch zuhause und kauften
    normale Lebensmittel (sie waren halt -spöttisch gesagt: nicht emanzipiert) bzw als Gering-
    verdiener noch nicht eingesetzt. Ende der 60er kommt der erste Gesellschaftspakt: das normale
    Salz aus dem Bergwerk,gereinigt,aber mit allen Komponenten der Natur, wird ersetzt durch das
    heutige Natriumchlorid. Der Rest wird wegen der Kunststoffproduktion wegraffiniert. 98 % dieses
    Drecks gehen in die Industrie, 2 % ins Fressen. Später kommt Jod und seit einiger Zeit Fluor hinzu. Das haut.
    Nun gehen die Frauen auch in die Produktion. Die Zeit für Kochen, Waschen, Bügeln wird weniger.
    Die heiße Tasse und der ganze Dreck entsteht. Alles muß schnell gehen UND darf nur wenig kosten.
    Beweis: die Lohnforderungen der DGB-Gewerkschaften spiegeln seit Jahrzehnten letzen Endes den
    Preis von 100 gr Schweineschnitzel wider. Auch so eine gesellschaftliche Orientierung. Ich war
    mal dabei.
    Dann beginnt man langsam aber sicher die Bruttolohnsumme der BRD (mittlerweile absolut unverholen) einzufrieren bzw zu senken. Die Leute werden mobiler, ziehen aufs Land. Es ist
    immer weniger Geld im Volk, dazu kommt, daß man den Konsum bei hochwertigen Verbrauchsgütern anheizt und deren Lebensdauer verkürzt. (Die Junowaschmaschine meiner Eltern hielt 25!Jahre; das ist dann
    kein Geschäft. Heute sind wesentliche Verschleißteile aus Plastik. Öko wird noch dazu erfunden.Das verteuert das Leben über den Grünen Punkt usw.

    Da bleibt beim Normalo nicht viel Geld fürs Fressen. Er stürzt sich auf den Dreck, den es gibt.
    Für Betuchtere gibt es Bio, inzwischen Bio für Arme nach EG-Ökoverordnung (ein bißchen Dreck darf sein bzw “ein Guter hälts aus und…) und Bio für Bessere. Schmeckt auch besser (meistens),
    kostet aber auch mehr. Und wenn du beim ALDI für 99 cent 2 Bio bzw 5 Normalsemmeln kriegst, dann
    ist die Sache klar.
    Der Dreck fördert mittlerweile die Pharmaindustrie, die Leute werden kränker. Stellt Euch vor,
    die Leute werden gesünder, (diese Arbeitnehmer halten ja saudummerweise meistens die Arbeits-
    bedingungen aus), dann sind die schönen Arbeitsplätze bei Pharma und der Reibach in Gefahr.
    Übrigens, wenn ich einkaufe und die Beschreibungen lese, dann lege ich von 10 Artikeln 10 wieder
    zurück und lebe trotz knappem Geld von echtem Bio, so weit es geht. Manchmal überkommt es mich
    aber schon und dann kauf ich irgendso etwas. Ich freß mich voll (Geschmacksverstärker) und mein
    Magen rebelliert so nach zwei Stunden. Na ja.
    Es ist voll zutreffend, daß die Herzinfarkte (Salz!), Depressionen, (Jod, Flur, Cholesterinhemmerusw,Alzheimer und Parkinson, ADS, Krebs parallel laufend zu dem verstärkten Einsatz in allen
    hochzivilisierten Nationen zunehmen, noch dazu gefördert von Geburt an durch mittlerweile 6-fach Impfung ins Blut(3. Schranke der menschlichen Abwehr) sowie weitere diverse Standard-
    impfungen. Und jetzt kommt -in den USA schon seit mehr als 10 Jahren- Genfood dazu, das der
    Körper nicht kennt (in der Altssteinzeit und früher gab es den Dreck noch nicht), eine passende
    Krankheit gibt es wahrscheinlich auch schon dazu: Morgellonsche Krankheit.
    Den ganzen Zinnober kann man aber nur WIRKLICH ändern, wenn man das System ändert – und das
    geht nur über Gewalt. Aber dazu ist das Bewußtsein der Menschen nicht reif. Und deshalb, das
    liegt in der kapitalistischen Produktionsweise, sind die uns IMMER einen Schritt voraus; Beispiel 1: eine gute neue Stilrichtung in der Musik wird sehr schnell von der Industrie vereinnahmt; Beispiel 2: ein Lohntarifvertrag gilt eine bestimmte Zeit = jetz fast immer schon
    24 Monate. Da dürfen Arbeiter nichts verändern, ABER der Arbeitgeber darf Alles verändern in dieser Zeit.
    Bis dahin bleibt also nur Bewußtseinsarbeit und das Prinzip Hoffnung, daß man gesund überlebt.

    • Artikel zum Thema Salz in Vorbereitung !
      Nein Bio ist nicht teuer, wenn man berücksichtigt, dass man ansonsten die Differenz in Lebensjahren bzw. eingeschränkter Lebensfähigkeit bezahlt.

      Alles , was irgendwo aus “grossen” Quellen (Konzernen etc.) stammt (und das ist heute leider das allermeiste, weil viele gute ehemalige Familienbetriebe
      von solchen übernommen wurden) sollte man meiden.

    • Dirkk said

      Da bin ich ja froh das ich Northern Soul Musik höre und Muklas,
      sehr guter Kommentar.

  6. Tony Ledo said

    ” 2003 hatte der “Süddeutschen Zeitung” zufolge die Internationale Krebsforschungsagentur IARC die Beweiskraft der These (Gemüse und Obst schützen vor Krebs. T.L.) als “begrenzt” bezeichnet. Der “World Cancer Research Fund” habe außerdem 2007 das Obst-und-Gemüse-Essen als nicht mehr überzeugenden Schutz klassifiziert.

    Mit den jüngsten Erkenntnissen der “Mount Sinai School of Medicine” kommt jetzt ein weiterer Mosaik-Stein dazu: Der Verzehr von Früchten ist offensichtlich kein umfassender Schutz gegen Krebserkrankungen.”

    aus: http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/ernaehrung/10194454-Obst-und-Gemuese-Kein-Schutz-vor-Krebs.html

    – Sehr vertrauenserweckende Institute, die uns da eines Besseren belehren. Warum nicht lässlich sein? Warum nicht öfters zu McDoof & Co.?

    Merkwürdig nur, dass Darmkrebs in Mittelmeerländern, wo noch viel mit frischem Gemüse und Kräutern gekocht wird, lange nicht so oft vorkommt, wie im dekadententeren Norden?

    Hier http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/40745/Obst_und_Gemuese_schuetzen_kaum_vor_Krebs.htm wird der unnötige Schwachsinn besonders wissenschaftlich aufbereitet präsentiert- mit dem Effekt, dass man bei genauem Durchlesen hinterher auch nicht viel mehr weiss als vorher…. Ich frage mich, was soll der Schxxss?

  7. mxcxpx said

    mein Vorschlag: eine Liste/Tabelle erstellen mit all den bösen Stoffen.

    damit beim Kauf besser drauf geachtet werden kann.

    • payoli said

      In Anbetracht dieser wohl Mega- Liste, ist es wohl besser Du merkst Dir die paar Sachen die Dir gut tun: Obst, Gemüse, Salat, Greens, Nüsse und Samen. Alles frisch natürlich! ;-)
      Die Rezepte auf:
      paradise your life !

    • Elke said

      … oder einfach auf den Körper hören!
      Bis vor drei Jahren quälte ich mich mit Kopfschmerzen, Trägheit, Fettleibigkeit und Hautausschlag sowie Depressionen usw. herum. Aus Frust habe ich irgendwann 2-3 Tage gefastet und danach nur das gegessen, was ich im eigenen Garten bzw. im nächsten Wald oder auf der Wiese geerntet habe. Hunger verspürte ich in dieser Zeit nicht. Innerhalb von 8 Wochen verlor ich 40 kg ohne Probleme. dannach wieder “normal” gegessen aber mit dem Vorsatz: nichts zu verzehren von dem, was andere schon in den Händen hatten, bzw. bearbeit wurde. Ich reagiere auch heute noch auf Brot oder Bionudeln oder ähnliche Produkte mit Kohlenhydraten. Verzichte vollkommen auf Wurst und Schweinefleisch, dafür esse ich viel Quark mit 5-6 Eßlöffel Leinöl pro Tag. Mir geht es prächtig. Heute bin ich dankbar, dass mein Körper auf diesen Chemiemüll mit Allergien reagiert hat.

  8. payoli said

    Freche Frage eines Paradies- Köstlers:
    Ist das nicht natürliche Auslese?
    Wer diesen unmöglichen Müll der Nahrungsmittelindustrie futtert hat doch ohnehin schon einen an der Waffel … ;-)

    paradise your life !

  9. AMUNO said

    Ehrm, also wenn ich das sehe, was hier verteufelt wird. bzw. mit purem Populismus praktiziert wird, dann sollte ich vielleicht in Zukunft doch wieder zur Bildzeitung greifen…

    Einziger sinnvoller Satz: “alles in normalen Mengen genossen…” Und schon bleibt nichts, aber gar nichts mehr übrig vom reißerischen Artikel…

    Gruß

    AMUNO

  10. alexk said

    Danke Lupo für den Artikel , und ich nörgel noch vor ein Paar Tagen über das Thema Gesundheit :-)

    Grosses Lob mach weiter so ,

  11. […] Alzheimer aus der Tüte – Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt « lupo cattivo…. […]

  12. Earthling said

    Sehr guter Artikel, den ich ausdrucken und im Bioladen liegen lassen werde.
    Denn die Bioläden sind momentan die “Goldschürfer” im Einzelhandel und gehen über alle Leichen.
    Ich musste Diskussionen führen weil ich fragte warum denn E130, E330 und E350 im Bioladen zu finden sind.
    Als biologische Chemie wurde mir dieser Dreck angeboten.

    Allnatura wird jetzt von einem EX- Nestle-Chef geführt und das merkt man sofort.
    Das Ökotestsiegel bekommen z.B. nur Verpackungen/Produkte die in Plastik verpackt sind,
    Gemüse wird ausnahmslos in Plastiktüten abgepackt, usw.
    Das diese Plastiktüten/Verpackungen mit einem Fungizid ausgesprüht werden, das interessiert auch dem Bioladen-Kunden nicht mehr so besonders, Hauptsache ein Ökosiegel ist dran.
    Das Nachfüllen von Spülmittel haben fast alle Bioläden aus “Kostengründen” aufgegeben.
    Geld ist dem verlogenen Bioladenbesitzer dann doch wichtiger als die Natur.

    Food-Coops haben die Drecksäcke von Bioladenbesitzern fast komplett unterdrückt, so das man auf diese “Bio”-Läden auch schon wieder angewiesen ist. Und so setzt sich der Codex-Alimentarius auch sehr schnell in der heilen Welt der Bio- und Ökoszene unbemerkt durch, denn Geld macht blind.
    Und da die Ökos so lange ohne Geld gedarbt haben setzten sich die Blindfische noch zusätzlich eine Sonnenbrille auf ;)
    Solche Artikel bringen trotzdem einen regen Zulauf in die Bioläden, gut so, aber hoffentlich fragt auch mal ein anderer warum immer mehr E und andere Zusatzstoffe in den Bioladen auftauchen…

    Hoffnungsvolle Grüße

  13. Ikebins said

    Guter Artikel Lupo!

  14. bludel said

    Einfach alles Verbrecher !!
    Guter Artikel

    gruß
    http://gamingarea51.wordpress.com/

  15. Christoph F. said

    Eine gute Ergänzung ist dieser Artikel von Andreas Popp, der ja hier neulich auch mal bezüglich eines anderen Themas verlinkt wurde.

    http://www.mmnews.de/index.php/200910043886/MM-News/Codex-

    Alimentarius.html

    Erschreckend finde ich ja fast schon, dass ein so wichtiges Interview schon 2004 gemacht wurde und nur sehr wenig von den Warnungen bei der allgemeinen Bevölkerung angekommen ist. Außer einigen Beirägen zum Codex Alimentarius bin ich trotz ausgiebigen Lesens in den alternativen Medien auch noch nicht auf derartiges gestoßen. Deshalb: Wichtig, weil unterbelichtetes Thema!

    • payoli said

      DER war gut!
      Bitte was ‘erschreckt’ Dich 2004?
      Seit 150(!) Jahren (Pasteur, Bernard) ist bekannt und wissenschaftlich ‘wasserdicht’, dass Viren und Bakterien Null Problem wären für ein intaktes Immunsystem.
      Seit 80 Jahren (Kollath, Pottenger, Simonson, …) ist bestens belegt, dass die gängige Normalkost 90% unserer Erkrankungen (mit)verursacht und uns ein 1/3 unseres Lebens kostet.
      Seit 50 Jahren (Gerson, Breuss, Moermann, …) bräuchte nicht einer mehr an Krebs sterben!
      Und? Weißt Du irgendetwas davon? ;-)

      paradise your life !

    • Christoph F. said

      Eben nicht – das erschreckt mich!

      Ich meinte das so: Ich könnte mir vorstellen, dass der eine oder andere Leser hier (wie ich, bevor ich auf den Link zur Quelle geklickt habe) von einem aktuellen Interview/Artikel ausgegangen ist. Und dann sieht man: hui, 2004! Aber was hat sich seitdem getan, dass diese Informationen einen breiteren Abnehmerkreis (und damit auch Leute wie mich, denen die Namen Breuss und Pottenger nichts sagen) erreichen?

      Trotzdem, bzw. gerade deshalb wichtig, dass Lupo solche Sachen rauskramt.

  16. Und ich wundere mich oft, dass ich so gesund bin …
    Nun, selber kochen aus frischen Zutaten macht eben noch ein bisschen mehr als nur Spaß und kulinarische Freude.

    • Meng Tian said

      Ich beneide dich. Ich ernähre mich zu 90% von selbstgekochtem aus frischen Zutaten. Meine Eltern haben schon immer drauf geachtet. Bei uns gab es nie Süßigkeiten, Cola, etc. nur selbstgebacken, nur selbstgemachte Limonade. Gesund bin ich trotzdem nicht besonders, Allergien habe ich bis zum Umfallen…das Leben ist ein Hund ;)

  17. mixofgood said

    Super Artikel!

    Hier als PDF-Dokument zum besseren abheften

    http://www.filedealer.com/freeupload/3ffd13949e0f3a1e4103d75191922bf7.pdf

  18. Dirk said

    Hallo Thomas,

    kan man machen, Adresse habe ich.
    Laß Dir doch den Kommentar löschen, ich glaub der Lupo(Grüße!)
    kann das als Admin.

    lg dirk

  19. Hallo, interessanter Artikel. Erschreckend, dass so wenig Leute bewusst auf ihre Ernährung achten und ihren Körper mit Zitronensäure, Farbstoffen, Verdickungsmitteln und Geschmacksverstärkern malträtieren. Aber eigentlich noch viel erschreckender, dass solche Zusatzstoffe in den Mengen überhaupt zugelassen sind… Wollen wir hoffen, dass sich das ändert. Gut, dass es z. B. solche Initiativen wie Foodwatch gibt. Ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wenn auch nur ein kleiner… Gruß

  20. Ina said

    Sehr informativ, leider erfährt man so vieles nicht, auch wenn man versucht mit offenen Augen und Ohren durchs Leben und die Einkaufsläden zu ziehen.

    Ich bin schockiert wie sehr ich teilweise bisher manche Dinge falsch eingeschätzt habe. Beim nächsten Einkauf werd ich wohl wieder viel genauer hinsehen.

    Aber auch einige Kommentare waren leider noch mit für mich neuem Inhalt gefüllt…

    In diesem Sinne, Danke an alle.

  21. Firestarter said

    @Ina

    Genau darauf kommt es an, dass man schaut WAS und WEN man durch den Einkauf unterstützt.
    Demokratie findet nicht im Wahllokal statt sondern im Supermarkt!

  22. philgeland said

    Wie das mit industriell hergestellter Nahrung nun mal so ist.

    Da kann man der ach so verfemten “Sektiererei” der Ökos doch glatt was abgewinnen,
    obwohl die meisten von denen wohl einer Einkommenskategorie zugehörig sind,
    die man als gutbÜrgerlich bezeichnen kann.
    Will sagen: die haben die Kohle, um sich in Bioläden für den täglichen Bedarf einzudecken.

    Trotzdem geht’s auch anders.
    Man muss nämlich nicht einer von diesen gutbetuchten Laber-Komikern sein,
    um auf Qualität in der Nahrung zu achten.

  23. stefan said

    schonmal jemand der zusammenhang zwischen den auswirkungen der zitronensäure und den hauptbetsandteil der chem trails aufgefallen……..?
    wäre für mich eine plausible erklärung der massenverdummung.

    • Erklär den bitte mal ! ?

    • uwe said

      Natürlich ist mir das aufgefallen. Mit Zitronensäure wird die Blut-Hirnschranke mühelos überwunden. Zitronensäure produziert der Körper auch selbst intern. Damit können Schwermetalle und auch Alu leicht ins Hirn gelangen.

      Mir ist heute beim Kochen versehentlich ca. 1L Trink-Wasser verdampft. der Bodenbelag sah fast aus wie Aluminium, war recht weicht. Hatte keine Lust das heute aufwändig genauer unter die Lupe zu nehmen. Werde sehen möglichst saueres Trinkwasser zu beschaffen, weil ich gerne Magnesium-Citrat verwende und Aluminium möglichst vermeiden will.

    • uwe said

      Pardon. ich bereue meinen vorherigen Kommentar.

      Es nützt nichts auf das Kranke, Irrsinnige und Verrückte zu schauen und es mit der Kraft unserer Gedanken auch noch zu fördern.

      Es lohnt nur aus das zu bauen, was uns und andere Menschen fördert, gesund macht und uns verbindet. Hinter der Materie sind wir doch alle irgendwie miteinander verbunden. Wenn ein Mensch anfängt klar zu denken, schaft er die Möglichkeit das auch andere diese Impulse aufgreifen und auch gesunden.

      Der Geist des Menschen (wir) verfügen über so großes Potential, das es mir sinnvoll erscheint darauf die Kraft zu lenken.
      Deshalb verzeiht mir bitte meinen dummen Kommentar oben. Nicht hinter jeder Ecke ein Problem vermuten sondern Lösungen zu erarbeiten. Alles was echte Freude macht und verbindet.

    • Love the Earth said

      Schon verziehen ;) Heute gilt unser Augenmerk wohl NRW. Bin gespannt ob das Ergebnis wieder gegen 17.00 Uhr feststeht…

      LG LtE

    • stefan said

      @lupo: siehe uwe ;-)

      @uwe:

      1. genau das meinte ich. das erklärt die zunehmende volks “demenz” = too much alu im hirn
      2. ganz genau: lösungs- und nicht problemorientiert denken! hab mal von einem leider inzwsichen auch durchgedrehten schweizer moti trainer folgendes zum einfachen erlernen aufgeschnappt:
      lauter post its mit nipsild drauf überall dort aufkleben, wo man andauern raufschaut oder inne hand nimmt. auflösung: nicht in problemen sondern in lösungen denken ;-)
      3. niemand muss irgendjemanden um verzeihung bitten, da jeder jederzeit sein bestes gibt!

      ein schönes wochenend und vielen dank für diesen blog, wo ich leider gar nicht mehr hinterherkomme mit dem lesen. kannst du aus dem ganzen nicht nen buch oder so ein 1200 seitoges pdf in 6 punkt basteln ;-) ?

      spread your love

  24. philgeland said

    Back to the roots:
    Das Interview ist ausgezeichneter Stoff.
    Dummlesen kann man sich daran schon mal nicht.

  25. Gast said

    Hi,
    ich bin nochmal da. Zur Erinnerung: Ich habe durch die Spirulina von Dr. Hittich einen Kupfermangel bekommen, den ich übrgigens über eine Mineralstoffanalye vor der Einnahme und nach der Einnahme nachweisen kann. Mich hat nun gewudert, dass das deutsche chemische Lebensmittelinsitut auf ihrer Webseite sogar darauf hinweist, dass Kupfer in Verbindung mit Algen toxisch wirkt. Da habe ich mich gefragt wie das möglich ist, dass diese Mittel dann noch auf dem Markt verkauft werden? Mit Kupfermangel ist nicht zu spaßen! Nun bin ich wieder schlauer geworden. Die Antwort: Der Codex-Alimentarius. Als Betroffene finde ich das Ganze wirklich skandalös.

  26. Martin Weigel said

    suuuuper Artikel – sehr gute Kommentare – habe davon profitiert und werde meine Essgewohnheiten noch mehr wie bisher ändern – vielen Dank dafür

  27. Mark said

    super Artikel aber auch gute Kommentare. Erschreckend ist, was wir alles unbewusst zu uns nehmen. Man will fast nichts mehr essen!

  28. Mark said

    hinzukommz aber auch noch, dass man uns mit HFCS vollpumpt, was uns gleichzeitig dickmachen und viel schlimmer krank machen lässt. Sich gesund zu ernähren wird wohl immer schwieriger. Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit diesem Thema und Grimm seine Bücher sind echte Aufdecker. Ich kann ergänzend ein weiteres Buch empfehlen. Dieses deckt zwar nicht auf aber es geht auf ein weiteres Thema in unserer Ernährung ein: den Candida Pilz. Das Buch heißt Leaky Gut – der durchlässige Darm von Sigi Nesterenko

    Ich werde noch einiges zum Thema schreiben!

  29. […] Alzheimer aus der Tüte – Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt […]

  30. […] Alzheimer aus der Tüte – Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt […]

  31. […] Alzheimer aus der Tüte – Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt […]

  32. Meng Tian said

    Gibt es Untersuchungen zur Wirkung von Glutamat die Europa mit (Süd)-Ost-Asien vergleichen? Also gerade in Ländern wie China oder Thailand in denen mit nahezu jeder Speiße unmengen an Glutamat aufgenommen werden? Dort gehört das ja in jede Küche.

  33. […] Alzheimer aus der Tüte: http://lupocattivoblog.com/2010/04/14/alzheimer-aus-der-tute-wie-uns-die-lebensmittelindustrie-um-de… […]

  34. […] Alzheimer aus der Tüte: http://lupocattivoblog.com/2010/04/14/alzheimer-aus-der-tute-wie-uns-die-lebensmittelindustrie-um-d… […]

  35. […] Alzheimer aus der Tüte: http://lupocattivoblog.com/2010/04/14/alzheimer-aus-der-tute-wie-uns-die-lebensmittelindustrie-um-d… […]

  36. […] Alzheimer aus der Tüte – Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt -Morgens ein Brot mit Margarine und Diät-Marmelade,mittags die 5-Minuten-Terrine und abends Pfanni-Kartoffelpüreemit Knorr-Jägerschnitzel. Zwar weiß man,dass dieser Ernährungsplan nicht gerade vor Vitaminen strotzt, doch kaum jemand ahnt, wie viele schädliche Stoffe er sich damit möglicherweise einverleibt. Hans-Ulrich Grimm erklärt in diesem Interview, wie man mit jedem Bissen Fertignahrung sein Risiko erhöht, an Alzheimer, Parkinson oder Multipler Sklerose zu erkranken. hier weiter bei Lupo Cattivo […]

  37. […] Alzheimer aus der Tüte – Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt -Morgens ein Brot mit Margarine und Diät-Marmelade,mittags die 5-Minuten-Terrine und abends Pfanni-Kartoffelpüreemit Knorr-Jägerschnitzel. Zwar weiß man,dass dieser Ernährungsplan nicht gerade vor Vitaminen strotzt, doch kaum jemand ahnt, wie viele schädliche Stoffe er sich damit möglicherweise einverleibt. Hans-Ulrich Grimm erklärt in diesem Interview, wie man mit jedem Bissen Fertignahrung sein Risiko erhöht, an Alzheimer, Parkinson oder Multipler Sklerose zu erkranken. hier weiter bei Lupo Cattivo […]

  38. […] Alzheimer aus der Tüte – Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt -Morgens ein Brot mit Margarine und Diät-Marmelade,mittags die 5-Minuten-Terrine und abends Pfanni-Kartoffelpüreemit Knorr-Jägerschnitzel. Zwar weiß man,dass dieser Ernährungsplan nicht gerade vor Vitaminen strotzt, doch kaum jemand ahnt, wie viele schädliche Stoffe er sich damit möglicherweise einverleibt. Hans-Ulrich Grimm erklärt in diesem Interview, wie man mit jedem Bissen Fertignahrung sein Risiko erhöht, an Alzheimer, Parkinson oder Multipler Sklerose zu erkranken. hier weiter bei Lupo Cattivo […]

  39. Reblogged this on transsurfer and commented:
    „Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.“
    Max Liebermann (Werk: nach “Bernd Küster: Max Lieberman – ein Malerleben.” Liebermann soll das beim Betrachten eines Fackelzugs zu Adolf Hitlers Machterübernahme gesagt haben)

  40. Skeptiker said

    Alzheimer aus der Tüte – Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    Also mein Vater war Hauptbrandmeister bei der Feuerwehr, er diente nicht mal unter Hitler, weil er auf Handelsschiffen tätig war.

    Er hat zumindest die Welt gesehen, er meinte mal zu mir, wo er schon überall hin geschissen hat, da müsste ich erst mal hinreichen (War für ein Kompliment an den Sohn)

    Er war im Kreuzworträtsel ein wahrer Meister, aber mit 78 wurde es immer weniger, mit 84 ist er dann verstorben.

    Zumindest kenne ich Leute, die sind 95, die sitzen zwar im Rollstuhl, aber sind noch richtig klar im Kopf.

    Ich wollte damit sagen, liegt es an der Ernährung? Mein Vater hat mit 16 die Äquatortaufe überlebt.

    Äquatortaufe

    http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84quatortaufe

    Er liebte es, Fisch zu essen, wenn es im Wald Pilze gab, hat er mich immer mitgenommenem, weil 4 Augen sehen mehr als 2 Augen.

    Was wollte ich damit sagen? Ich glaube es liegt an der Gene, ob man Alzheimer bekommt oder eben nicht.

    Gruß Skeptiker

  41. […] Alzheimer aus der Tüte: http://lupocattivoblog.com/2010/04/14/alzheimer-aus-der-tute-wie-uns-die-lebensmittelindustrie-um-de… […]

  42. Glaubwürdig said

    Aha. Wer also von einem Thema keine Ahnung hat qualifiziert sich damit automatisch als Experte. Geht’s eigentlich noch unlogischer? Und der Satz:
    “Dazu gehören beispielsweise bestimmte feine Fette, die bewirken, dass die Gedanken sozusagen besser flutschen.”
    ist ja auch sowas von wissenschaftlich fundiert. Unfassbar, sowas beleidigt den Intellekt eines jeden halbwegs gebildeten Menschen.

    • Tom Klein said

      Du weißt schon wann und WO du schreibst oder? Und die Datums (halbwegs ungebildet) hast du auch bemerkt?
      NNE ist eine gute Seite. LCBlog ist starker Tobac. Sennedunnemals wie heute.
      Viel Spaß!

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