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Wie Der Spei-gel den Krieg in Afghanistan verteidigt

Posted by lupo cattivo - 04/08/2010

von Alex Lantier aus dem englischen :   Quelle: WSWS.ORG

Nach dem ersten anglo-afghanischen Krieg, schrieb der große Marxist Friedrich Engels1857:

Die geografische Lage Afghanistans, das besondere Wesen seiner Menschen, verleihen dem Land eine politische Bedeutung, die man für Zentralasien kaum zu hoch einschätzen kann.“

Heute wirft die blutige und unpopuläre Besetzung Afghanistans überall auf der Welt Fragen von enormer Bedeutung auf.

  • Was ist dieser scheinbar endlose Krieg, der seit kurzem der längste Krieg in der US-Geschichte ist?
  • Und warum wird er unter Missachtung der öffentlichen Meinung sowohl in Afghanistan als auch in den nominell demokratischen NATO-Ländern fortgeführt?

Das deutsche Magazin Der Speigel hat vor kurzem einen Artikel des Essayisten Dirk Kurbjuweit mit der Überschrift “ Die Zähmung der Bestie. Über das schwierige Verhältnis von Demokratie und Krieg“ veröffentlicht, der sich mit diesen Fragen beschäftigt.
Er stellt fest, dass zwei Drittel der deutschen Bevölkerung den Krieg ablehnt, speziell nach dem Bombenabwurf von Kunduz, bei dem der deutsche Oberts Georg Klein einen Fliegerangriff anforderte, bei dem 142 Afghanen getötet wurden.

Die zutiefst reaktionären Schlussfolgerungen des Artikels werden von allen europäischen herrschenden Klassen geteilt, die an der NATO-Besetzung beteiligt sind.

Es ist im Wesentlichen ein Manifest für den Krieg, verknüpft mit einer fatalistischen Art von Chauvinismus.
Wenn man die zynischen Zweideutigkeiten weglässt, dann lautet die Argumentation des Spiegels, dass der Krieg in Afghanistan so wichtig für die strategischen Interessen des deutschen Kapitalismus ist, dass er unter Missachtung des Volkswillens weitergeführt werden muss.
Das wichtigste Hindernis, mit der eine solche Politik konfrontiert ist – der Widerstand in der Bevölkerung gegen Krieg, der aus den Erfahrungen mit dem Nazi-Faschismus und dem zweiten Weltkrieg herrührt – muss überwunden werden.
Mit den Worten des Speigels wurden diese Gefühle „von der Realität überholt“.

Da er sich bewusst ist, dass sein Standpunkt in höchstem Maße unpopulär ist, beginnt Der Speigel mit diversen verlogenen Entschuldigungen für den Krieg in Afghanistan. Er schreibt:

  • „Was den Beginn angeht, ist dieser Krieg gut begründet“, und erklärt:
  • „Wirtschaftliche Gründe spielten damals keine Rolle. Es ging nicht um das Lithium, das es in der afghanischen Erde geben soll. Es ging um den Kampf gegen den Terror.“

Bezeichnenderweise wiederholt Der Speigel alte Lügen, an die er selber schon nicht mehr glaubt.

Tatsächlich erklärt er später, Behauptungen, die Besetzung Afghanistans sei Teil des „Kriegs gegen den Terror“ seien „brüchig geworden“. Er stellt fest:

Niemand weiß, ob man Osama Bin Ladens dort habhaft werden kann……und selbst wenn das gelänge und Afghanistan völlig von seinen Anhängern gesäubert würde, dann ist „der kriegerische Islamismus … beweglich genug, um sich andernorts Basen zu schaffen, in Pakistan oder im Jemen.“

Das heißt, dass die Besetzung Afghanistans nichts dazu beigetragen hat, die Welt vor al-Quaida zu schützen. Wenn dem so ist, warum dann mit der Behauptung hausieren gehen, die Invasion sei Teil „des Kampfs gegen den Terror“ gewesen?

Der Speigel erwähnt das Lithium, um einen Strohmann aufzubauen – niemand behauptet, im Krieg in Afghanistan ginge es nur um dieses chemische Element. Der Speigel führt das Lithium an, um stillschweigend zu unterstellen, dass „wirtschaftliche Gründe“ und die Verfolgung strategischer Vorteile in Asien bei diesem Krieg keine Rolle gespielt hätten.

Das ist ganz einfach lächerlich: Afghanistans Reichtum an Bodenschätzen, die Möglichkeit dort Energie-Pipelines zu verlegen und seine strategische Lage für Militärbasen waren Washington durchaus bekannt, als es einmarschierte.

Der Speigel erklärt nicht einmal, warum er Lithum erwähnt -ein Element, das häufig für Laptop-Batterien und andere elektronische Geräte benutzt wird. Lithium wurde jedoch kürzlich in einem Artikel der New York Times aufgeführt, der aufdeckte, dass das US-Militär afghanische Bodenschätze im Wert von einer Billion Dollar an ausgewählte Bergbau-Gesellschaften versteigern wird. Die USA beabsichtigen zu verhindern, dass diese Bodenschätze in die Hände von chinesischen Firmen geraten, da China einer der weltgrößten Hersteller von Elektronik-Artikeln ist.

(Anm.: lupo cattivo- die eine Billion an Bodenschätzen war ohnehin eine lächerliche Ablenkung angesichts von 1 Billion USD (ja 1000 Milliarden) /Jahr, die via CIA-Schlafmohn>Heroinproduktion als Schwarzgeld an die Wallstreet fliessen (und fliessen müssen)

Der Speigel versucht dann einen humanitären Appell für den Krieg zu lancieren: Die Besetzung durch die NATO sei der einzige Weg, damit afghanische Arbeiter sicher an ihren Arbeitsplatz und afghanische Mädchen in die Schule gelangen. Mit Bezug auf die von den Deutschen besetzte Zone in Afghanistan schreibt er:

In Kunduz, Masar-i-Scharif und anderswo gibt es einen normalen, nicht-kriegerischen Alltag. Die Leute gehen ihrer Arbeit nach, Mädchen können Schulen besuchen. Die Nachrichten von getöteten Soldaten verdecken, dass es diesen Alltag gibt. Er ist auch ein Erfolg der Bundeswehr.“

Das ist der Versuch, eine emotional manipulative Lüge zu fabrizieren.
Für die Menschen in Kunduz gibt es keinen “ normalen, nicht-kriegerischen Alltag“. Der Speigel räumte schließlich nur einige Absätze vorher ein, dass Oberst Kleins Luftangriff 142 Menschen in diesem Gebiet getötet hat.

Die Behauptung, die NATO kämpfe für die Schulbildung von Mädchen wird von jeder Überprüfung der NATO-Aktivitäten in Afghanistan Lügen gestraft – ihrer Unterstützung für die traditionalistischen antisowjetischen Mudschaheddin in den 1980er Jahren, für die Taliban, die mit der Unterstützung der USA und Pakistans in den 1990er Jahren operierten und für diverse lokale Stammesfürsten im besetzten Afghanistan von heute.

Der Speigel wendet sich als nächstes den Opfern zu, die das deutsche Volk seiner Meinung nach für diesen Krieg bringen soll.

  • Die Deutschen müssten sich daran gewöhnen, für ihr Land zu sterben, beteuert er und schreibt:
  • Der Tod eines jungen Menschen ist immer eine Katastrophe. Die Frage ist, ob die Bundesrepublik manchen Bürgern diese Katastrophe zumuten darf. Die Antwort ist: ja.“

Der Speigel sieht die 43 bisher getöteten Soldaten als geringen Blutzoll für die Art von Politik, die Berlin verfolgen muss:

  • Das ist eine schrecklich hohe Zahl, aber auch eine unerwartet niedrige. Welche Nation war schon einmal acht Jahre lang in einen Krieg verwickelt, ohne Tausende oder Hunderttausende Tote betrauern zu müssen? Mit Toten Rechnungen anzustellen wirkt immer zynisch, aber man kann wirklich nicht sagen, dass dieser Krieg einen wahnsinnig hohen Blutzoll fordert.“

Der Artikel wirft folgendes Problem auf: Wenn der Staat das Töten in großem Umfang beginnt, dann besteht die Gefahr, dass eine massenhafte Antikriegsstimmung es unmöglich macht, eine Mehrheit für die Politik der Regierung zu bekommen. Der Spiegel schreibt:

  • Die Mehrheit der Deutschen hat kein leidenschaftliches Verhältnis zur Demokratie und zum Staat„.

Aber Pathos ist notwendig, denn

  • der Tod ist nur mit Pathos halbwegs zu ertragen. Gerade wenn ein jüngerer Mensch stirbt, muss ein höherer Sinn her, sonst gibt es keinen Trost.

Der Speigel zieht die Schlussfolgerung, dass „der Pazifismus die Demokratie verraten“ hat.

Diese außergewöhnliche Formulierung verlangt eine Erklärung.

Bisher wurde noch nie ein demokratisches System von einem pazifistisch geführten Putsch gestürzt, mit dem die Forderung des Volks nach Krieg unterdrückt wurde. Vielmehr bedeutet diese Formulierung, dass es immer schwieriger wird, die Fassade der demokratischen Herrschaft aufrechtzuerhalten, da die Bevölkerung diesen Krieg ablehnt, den der Staat zu führen entschlossen ist.

Der Speigel erklärt nicht, was die unausweichliche Schlussfolgerung aus seinen Argumenten ist – nämlich:

zum Teufel mit der Demokratie, wenn das Volk den Staat „verraten“ hat, weil es gegen den Krieg ist.

Das Magazin bringt mehrere Argumente, die diese Haltung unterstützen.

Als erstes stellt es die absurde Behauptung auf, Demokratie bedeute das Funktionieren der Staatsmaschine, wobei diese die öffentliche Meinung ignoriert. Es schreibt:

Angeblich ist der Krieg in Afghanistan schlecht legitimiert, weil zwei Drittel der Bundesbürger dagegen sind. Das aber ist der größte Irrtum in dieser Debatte. Deutschland hat eine repräsentative Demokratie. Die Politiker stellen sich den Bürgern alle vier Jahre zur Wahl. In der Zwischenzeit haben sie im Rahmen des Grundgesetzes und der Gesetze freie Hand.

Eine solche Formulierung ist ein Zeugnis dafür, dass es kein demokratisches Bewusstsein in den führenden Organen der deutschen und europäischen Presse gibt. Diese Auffassung macht aus den Wahlen so etwas wie ein Ermächtigungsgesetz – eine juristische Formalität, die, wenn sie ausgeführt wurde, der Regierung das Recht gibt, zu tun, was immer ihr beliebt.

Wie allgemein bekannt ist, unterstützen die traditionellen deutschen Regierungsparteien – die regierende konservative Christlich Demokratische Union (CDU) und ihre ehemaligen Koalitionspartner, die sozialdemokratische Partei /SPD) und die Grünen (sie haben Deutschlands Kriegsbeteiligung 1999 ermöglicht, als Kanzler Gerhard Schröder an der Macht war) – den Krieg, trotz der Ablehnung der Bevölkerung. Da es keine Massenpartei der Arbeiterklasse gibt, hat die herrschende Klasse „freie Hand“, ihre unpopuläre Kriegspolitik durchzusetzen, Wahlen hin oder her.

Noch unheilvoller ist das Argument des Speigels, die deutsche Öffentlichkeit müsse lernen, ihre Haltung gegenüber den Nazis zu überdenken. Das Magazin beklagt:

  • Wer jedoch sagen würde, es sei vertretbar, dass deutsche Soldaten ihr Leben für die Staatsräson der Bundesrepublik geben, löste damit viel Unbehagen aus.“

Das Magazin stellt fest, dieses Gefühl

  • hat auch mit der deutschen Vergangenheit zu tun. Die Nazis schickten Millionen Deutsche in den Tod, der dann als Opfertod gefeiert wurde.“

Es hält solch anti-militaristischen Gefühle für veraltet:

  • Nie wieder Krieg – dieser bundesrepublikanische Satz ist eine naheliegende Konsequenz der Geschichte Deutschlands. Doch dieser Satz wurde von der Realität eingeholt. Die Bundesrepublik ist seit acht Jahren in einen Krieg verwickelt.

Die Haltung des Speigels ist:
da die Politik der Regierung es erforderlich machen wird, dass viele Bürger töten müssen oder getötet werden, muss die Opposition im Volk gegen das Massentöten überwunden werden. Für den Spiegel heißt die neue Einsicht über den Nazi-Faschismus: Kommt drüber weg!

Am Ende des Artikels taucht plötzlich eine neue und wichtige Rechtfertigung für den Krieg in Afghanistan auf. Für die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, schreibt Der Speigel, „ gehört der Schutz der Bürger … zu ihren wichtigsten Aufgaben“. Und er fährt fort:

  • Aber er [der Politiker] muss auch die Weltlage berücksichtigen, die deutschen Interessen und das Verhältnis zu den Verbündeten, in diesem Fall vor allem zu den Vereinigten Staaten. Er kann dann zu dem Schluss kommen, dass 43 tote Deutsche der Preis sind, den die Bundesrepublik zu zahlen hat, vielleicht auch 100 oder 200.

Das Magazin erklärt nicht, was es mit „deutschen Interessen“ meint.

Es ist jedoch kein Zufall, dass der Speigel zu einer Zeit für den Militarismus wirbt, in der die Finanzkrise droht, die deutschen Exporte, die europäische Währung und die Beziehungen innerhalb Europas zu unterhöhlen, sowie die Merkel-Regierung selbst zu destabilisieren.

Da die deutsche herrschende Klasse mit Problemen konfrontiert ist, für die sie keine vernünftigen Lösungen hat, gerät die militärische Gewalt ins Blickfeld der Medien und der Vertreter des Staates.

In einer der wenigen aufrichtigen Absätze des Artikels erklärt Der Speigel, dass Deutschland Osteuropa kontrollieren müsse, eins der wichtigsten Billiglohn-Reservoire der deutschen Industrie. Er schreibt über Bosnien und den Kosovo:

„Beide Länder gehören zu Europa, und Europa darf es nicht zulassen, dass Zivilisation und Zivilität von den Rändern her ausfransen.“

Er fügt hinzu:

Hier verbinden sich ein moralisches und ein geopolitisches Argument. Wenn es anders nicht geht, wird die Bundeswehr noch hundert Jahre dort bleiben.

Diese Formel ist das neue Motto des deutschen Imperialismus:

  • Moral plus Geopolitik ist gleich 100 Jahre militärische Besatzung. Dass eine solche Politik von einem führenden Presseorgan nur 65 Jahre nach dem Ende der Nazi-Besetzung von großen Teilen Europas vorgeschlagen werden kann, ist ein vernichtendes Urteil über den politischen und moralischen Zustand des europäischen Kapitalismus.

Dies ist die Sprache einer herrschenden Klasse, die die Orientierung verloren hat und versucht, die Erinnerung an ihre vergangenen Verbrechen auszulöschen, während sie sich anschickt, neue zu begehen.

Es müssen bestimmte Fragen gestellt werden, wenn Politiker „die globale Situation“ abwägen und entscheiden wie viele „tote Deutsche“ das Land opfern muss.

Was glauben die Politiker, wie viele tote Deutsche (und tote Afghanen, Serben, Albaner, Amerikaner, Kanadier, Franzosen und Briten) sind die Besetzungen von Afghanistan und dem Kosovo wert?

Welchen Preis werden sie eventuell für die Nördliche Gas-Pipeline und übrigens auch für das NATO-Bündnis zu zahlen bereit sein?

Die arbeitenden Menschen, von denen verlangt wird, dass sie ihr Leben für einen Krieg opfern, den sie mit überwältigender Mehrheit ablehnen, haben ein Recht das zu wissen.

22 Antworten to “Wie Der Spei-gel den Krieg in Afghanistan verteidigt”

  1. Larry Summers said

    Wenn ich daran denke, daß ich dieses zionistische Desinformatios- und Propagandablatt früher sogar mal abonniert hatte, überkommt mich tiefe Scham. Gott möge mir diese Dummheit verzeihen.

    • Du bist nicht allein 😉 . Es beweist nur, dass man sich selbst sehr leicht überzeugen kann, gut informiert zu sein -allein durch die Menge des Lesestoffs z.B.
      Später stellt man dann fest, dass man seine Zeit in Müll investiert hat.

      • Turbo said

        @ Larry,
        Lupo sagte schon Wesentliches dazu.
        Ergänzend für Dich sei ausgeführt:
        Diese Welt, Planet Erde also, ist nicht Selbstzweck, sondern ein Liebe-Leben-Lern-Planet für die unsterblichen Menschen-Seelen, über das leibliche, kurze Leben hinaus! Insofern ist auch Fehler begangen zu haben (wenn Einsicht gekommen ist!) und Müll aboniert zu haben (Spiegel und Locus als Non-plus-Ultra angebetet zu haben „BILDzeitung für Leute mit Abitur …) menschlich und notwendig, um den eigentlichen Lernzweck zu erfüllen und im Inneren, also im „Herzen“ (Antoine de St. Expupéry, DER KLEINE PRINZ: Man sieht nur mit dem eigenen Herzen gut), weiterzureifen. Auch die ollen Römer kannten diese Schulungsnotwendigkeiten gut und nannten es „Per aspera ad astra“ ([Nur]durch Schwierigkeiten zu den Sternen[den höchsten Zielen]). Kopf hoch, es war nicht vergebens, wirste am Ende des „irdischen“ Lebensweges festzustellen haben.

  2. john schacher said

    „Der Spiegel“ war und ist ein guter Trick, den wirklich informationssuchenden Bürgern wöchtl. aufgrund seines 200-Seiten-Umfanges (den ein Deutscher auch liest, weil Geld dafür bezahlt wurde…)soviel Frei-Zeit zu kosten, dass er schliesslich zu keiner anderen Lektüre mehr kommen soll. Das ist der „wahre“ Sinn dieser „Publikation“!

    • Turbo said

      @ John Sch(l/ae)ch(t)er, Bingo!
      Deswegen heißt das „Konkurrenz“-Blättchen auch Locus.

      Und für alle ohne Abi ist die BLÖD-Zeitung da.

      Die eine Hausabteilung (Regierung und installierte zugelassene „Opposition“) verlautbart und das andere Dezernat KÄUT WIEDER bzw. „interpretiert“ häppchengerecht für den Plebs (die dumme Bevölkerung, Volk gibts schon lange nicht mehr!). Und „Abgeordnetenwatch“, watscht jeden Idioten ab, der sich erdreistet, „seinen“ (natürlich belästigt er nur DEREN!) Abgeordneten unbequeme Fragen zu stellen (hab‘ ich schon mehrfach sattsam erleben dürfen!).

  3. golabo said

    Seit 3 jahren lese ich keine tageszeitungen,früher war es die Österreichische Kronen zeitung.Jetzt habe ich erfahren warum.
    Angeblich sind ja alle irgendwie unabhängig,parteilos,usw,usf,…Mir kam damals etwas komisch vor,und zwar
    Jeden tag die selben belanglosen dinger,lauter MÜLL.Übrigens lupocattivo finde ich sehr informativ.Danke.

  4. Uwe said

    Wenn ich so zurückblicke,könnte auch ich mich schämen,nicht nur des Spiegels ( anbei,welch genialer Name! ) .Aber hatte ich wirklich eine
    Wahl?Nein,die hatte ich nicht!
    Der Mensch denkt,Gott lenkt!?

    Uwe

  5. Lutz said

    Bei vielen Studenten dennoch beliebt, genau wie das Bilderberger-Schmierblatt ZEIT.

  6. Firestarter said

    Die Quantität bietet sich an, die Qualität muss man suchen. 😉
    Funktioniert garantiert! 🙂
    🙂

  7. Tony Ledo said

    Vor etwa zwei Jahren schrieb ich im SPIEGEL-Forum zum Thema, dass der Krieg aufgrund der in Afghanistan befindlichen Rohstoffe geführt werde und nannte Beispiele von Vorkommen. Man machte sich mehrheitlich lächerlich über mich mit den fragenden Hinweisen, welche Rohstoffe denn? Wo denn? und dem Veweis auf den Stopp des damals mit den Taliban (übrigens niemals aus Afghanistan stammend, noch ursprücnglich mit dem afghanischen Volk etwas zu tun habend) noch ausgehandelten Gaspipelineprojekts. Kaum in einem anderen Forum war solch einer großen Ansammlung von Ignoranz, Uninformiertheit, Besserwisserei, Kraftmeierei und schlichtweg Dummheit zu begegnen. Irgendwann habe ich das Forum nur noch gemieden. Vor zwei Jahren waren die Rohstofvorkommen in Afghanistan zum größten Teil in ihrem Volumen schon bekannt. Natürlich nur den Journalisten von SPIEGEL, etc. nicht-, offensichtlich nicht, was ein selbsredendes Bild auf das Investigative und das Durchsetzungspotential im Journalismus ergibt.

    Während des Vietnam-Kriegs sickerte aus Informations-Lecks, dass es gar nicht darum ginge, den Krieg zu gewinnnen, sondern ihn solange wie möglich zu führen, denn damit sei besonders viel Profit zu machen – Drogenhandel spielte wie nun in Afghanistan dabei eine beträchtliche Rolle. Auch sollte man bedenken, dass für Investoren sich nirgendwo billiger Aufkäufe von Claims und/oder Nutzungsrechten an Agrar- und Industrieproduktionen realisieren lassen als in Kriegs- und Krisengebieten. Krieg wird durch Steuermittel finanziert – „Yes we can“ wird vor diesem Hintergrund ein gern gemachtes Lippenbekenntnis – die Kriegs-Profiteure kostet der ‚Spaß‘ so gut wie Nichts. Aber nach einer gewissen Sättigung ihrer Interessen erwarten sie auch Investitionssicherhiet und eine Stabilisierung der Verhältnisse. Plötzlich wird auf allen Ebenen sehr zielgerichtet und effektiv gehandelt.

    Das Risiko allerdings besteht immer , dass irgendwann eine Toleranzgrenze übeschritten wird, dann nämlich, wenn der vermeintliche Siegeswille und dessen Möglichkeiten immer unwahrscheinlicher werden und alle dies sehen können. Das Militär, das sich zuletzt dem Volk immer mehr verpflichtet fühlt wie Investoren und ihren Handsockenpuppen, den Politikern, könnte unwillig werden, sollte nur noch ohne direkte strategische Plausibilität Material verheizt werdden. Dies zeigte sich als Stauffenberg & co. gegen die zunehmend irrationalen Entscheidungen des ‚Führers‘ angingen und der Unwilligkeit bzw. den echten Loyalitäten der Wehrmacht ist es schließlich auch zu verdanken, dass der ‚Vebrannte-Erde-Befehl‘ nicht so ausgeführt wurde, wie sich die politische Führung das vorgestellt hatte.

    Im Irak- und Afghanistan-Krieg sieht man jedoch eine neue Entwicklung: Die Söldnerarmeen von Blackwater & Co.. Diese werden über Maßen bezahlt und verhätschelt, sollen sie doch, so ließe sich vermuten, in Zukunft stark geworden, eine noch wichtigere Rolle spielen und einer Gefahr einer militärischen Regierungsbefehlsverweigerung entgegenlaufen.

    Tatsächlich setzen viele Amerikaner auch in Bezug einer NWO, wie sie sich etwa Alex Jones ausmalt, ihre Hoffnung in ihr Militär. Nicht zu Unrecht, meine ich. Wahrscheinlich wird nur das Militär die Mittel haben, dem Verlauf einer Transition hin zu einer Weltdiktatur effektiv etwas entgegenzusetzen.

    • john schacher said

      Tony Ledo,
      Das ist gut gedacht unf folgerichtig – doch glaube ich kaum, dass in den TOP-Kreisen des amerikanischen Militärs auch nur EIN Mensch mit zureichenden ethischen Qualitäten für einen „change“ gefunden werden kann.
      Zudem ist das US-Militär selbst noch in mehrere unabhängige Teile zerlegt, um jede „innere“ Rebellion unterdrücken zu können. Auch die Atomwaffen sind in diese Heeresbereiche hinein verteilt und unterschiedlichen Kommandostrukturen unterordnet.

      Fakt: Es muss erst ALLES kaputt sein, damit sich etwas ändern kann. Nur aus dem verwesenden Rest der bisherigen Weltordnung kann sich nach unendlichem Leid eine neue Gesellschaftsordnung der Vernunft und der Liebe entwickeln, die wir alle ersehnen. Doch vorher hat erstmal ein riesiges Chaos stattzufinden, nichts mehr zu funktionieren. Dann erst wird sich aus der entstehenden Anarchie ein funktionierendes Modell entwickeln, unter dem die Menschheit als Ganzes leben WILL.

      • tonyledo said

        Sorry etwas spät die Antwort , aber vielleicht finden Sie sie ja dennoch. Als Außenstehender durchschaut man die Strukturen im US-Militär nicht richtig, doch möchte ich trotz Ihrer berechtigten Einwände opimistisch darauf hinweisen, dass schon wenige Figuren in hohen Position dort eine enorme Zugkraft entfalten könnten. Im III. Reich war das ein Grund, warum Hitler Rommel nie öffentlich angeklagt hätte und ihn stattdessen zum Selbstmord gezwungen hat. Allerdings sehe ich noch ein ganz anderes Problem: Ich hatte nicht ohne Hintergedanken von der NWO als Weltdiktatur als einer v e r m e i n t l i c h e n, wie sie etwa Alex Jones sich für uns ausmalt, gesprochen, befürchte ich doch einen Vollzug des Übergangs/der Transition, der kaum verhinderbares Chaos bringen wird, in Gestalt eines als Erlösung propagierten und von den Massen mehrheitlich auch als eine solche empfundenen Ausgangs. Das heißt, geradezu bereitwillig wird zum Beispiel der bargeldlose Geldvehrkehr via Chips angenommen, die eventuell durch Seuchen Dahinsterbenden als einem unvermeidlich Übel Erlegene in ihrem Leid ignoriert, genauso wie die zu deportierenden und abzuweisenden Migranten und Flüchtlinge oder die eugenisch zu behandelnden ‚Bildungs- und Arbeitsfernen‘ kein sonderliches Interesse mehr hervorrufen werden.

        Übrigens: eine Seuche, die unfruchtbar machen würde, würde auf doch recht ‚humane‘ Art ein Populationsproblem innerhalb einer Generation ausschalten können und zudem die Separierung der noch Fruchtbaren – der Priveligierten – rechtfertigen!?

        Die kritischen Kräfte im Militär sähen so lange keinen Handlungsbedarf wie die Volksmassen selbst Währungsverfall, Wirren, Armut, etc. als Unfälle hinnähmen, wie sie das im Großen und Ganzen schon bei der Krise ab Herbst 2008 gemacht haben , und, wenn auch desillusioniert, verhärmt und stumpf, immer noch ihre Tagesgeschäfte einigermaßen termingerecht abtrotteten, jedoch nirgendwo ein Feuer zu erkennen ist, das zu einem Großbrand gegen bestehende Vehältnisse und deren Verursacher aufwallen könnte.

        So könnte es kommen: ein fast klagloser Übergang in die endgültige Unselbstständigkeit von Künstlichkeiten aus Wissenschaft und Technik abhängiger menschlicher Existenz….( man wird es Freiheit nennen!)

        • tonyledo said

          Zusatz: Sie, John Schacher, liegen allerdings richtig mit ihrer These, dass Chaos ein natürliches Leben folgen könnte, denn auch die NWO ist nur Übergang und aufgrund ihres hohen Technisierungsstandes entsprechend abhängig von dessen komplexen und miteinander auf Gedeih und Verderb venetzten Strukturen. Dadurch ist jedoch eine besondee Gefährdung durch Störungen vorprogrammiert: Es gibt keine totale Kontrolle – ganz im Gegenteil: gerade ein Höchstmaß an Kontrolle markiert schon die Grenze zum Total-Absturz und die Natur und der Kosmos sind ziemlich rachsüchtige Biester ….

    • uwe said

      @John
      Darauf hoffen die jetzigen Machthaber. Aber ich habe überall auch anständige Menschen gefunden, vielleicht etwas seltener in diesen Kreisen?! Aber nicht nur die destruktiven Kräfte haben ihre Schläfer die plötzlich aufwachen und den Tarnmantel abwerfen.
      Die Verbrecher können nie ganz sicher sein, das nicht doch plötzlich einer von ihnen umkehrt.

      Ohne den Widerstand von hohen US-Militärs hätte schon Bush längst den Krieg gegen den Iran angefangen. Die können auch nicht wie sie wollen.

  8. werner meyer said

    Ich bin sicher,dass die Auflagenzahlen des Spiegels,sowie aller Systemzeitungen
    gefälscht sind und viel niedrieger sind.

  9. Werner Thailand said

    Wie -Der Spei-gel- den Krieg in Afghanistan verteidigt!!!
    Zitiere: Das Magazin bringt mehrere Argumente, die diese Haltung unterstützen.
    Als erstes stellt es die absurde Behauptung auf, Demokratie bedeute das Funktionieren der Staatsmaschine, wobei diese die öffentliche Meinung ignoriert. Es schreibt:
    „Angeblich ist der Krieg in Afghanistan schlecht legitimiert, weil zwei Drittel der Bundesbürger dagegen sind. Das aber ist der größte Irrtum in dieser Debatte. Deutschland hat eine repräsentative Demokratie. Die Politiker stellen sich den Bürgern alle vier Jahre zur Wahl. In der Zwischenzeit haben sie im Rahmen des Grundgesetzes und der Gesetze freie Hand.„

    Frage mich, wie kann der Spei-gel behaupten die Bundesbürger genannt „Deutsch“ (so steht es im Pass) wäre eine legitime Demokratie mit einem Grundgesetz. Wir haben eine Verfassung, die den „Deutsch“ von den alliierten Siegermächten verordnet wurde und bis heute wirksam ist. Bis zum Tage besteht kein Friedensvertrag mit dem Deutschen Volk. Wer zwingt die Redaktionen solche Unwahrheiten zu veröffentlichen. Eingeweihte wissen es.

    Diese „BRD“ leidet seit 1945 unter Kriegs- und Besatzungsrecht und hat keine gültige Währung- Ja, sie ist seit dem 29.08.1990 sogar als „BRD-Finanzagentur GmbH“ unter AZ 72 HRB 51411 als Firma im Handelsregister zu Frankfurt / Main eingetragen und verschleppt seit dem 31.07.2007 die Insolvenz.

    Wissen das die „Deutsch“ nicht, die alle vier Jahre irgendwelchen „Hauptmann von Köpenick“ ihre Stimme zu den tragikomischen Theaterstücken im Plenarsaal abgeben???

    Krieg, nur mal in Afghanistan, warum und wer steckt dahinter??

    Als Resultat dessen, dass die 11. September Attacken auf Osmana Bin Laden geschoben werden, marschierten die United States in Afghanistan ein und stürzten dort die Taliban Führer. Dies passierte, aber nicht aus den Gründen, von den Anti- Semitischen Medien verbreitet wurden. Der wahre Grund ist, dass der Taliban Führer Mullah Omar im Juli 2000 die Opium Produktion verboten hat, und somit wurde die Opium- Ernte jenen Jahres zerstört.

    Erinnern Sie sich, was in 1839 passierte, als der Manchu Emperor in China das Opium zerstören lies, um die endemische Abhängigkeit der Chinesen zu enden?
    Die Rothschild Familie beordert die Britische Armee, dort hinzugehen um die Chinesen zu bekämpfen und die Rothschildschen Drogenkauf- Interessen zu schützen.

    Ja, das ist genau, was mit der Armee der Vereinigten Staaten und ihren Achsenmächten passiert. Afghanistan ist die Quelle von 75 % des Heroins der Welt, und aufgrund der Zerstörung der Profite für 2001 seitens Mullah Omar`s, galt es keine Zeit zu verlieren, und um sicherzustellen, dass es ihm nicht erlaubt werden könnte, sich in die Profite dieser „Synagoge of Satan“ für 2002 einzumischen, und somit beginnt die Invasion im Oktober 2001, und kurz danach berichten die bekannten abhängigen Medien über eine „bumper crop (Rekordernte)“ im März 2002.

    • nach meinen Quellen kommt aus AFGH 95% des Welt-Heroins und die USA erlösen via CIA aus dem Handel 1 Billion (europäische Billion) an Schwarzgeld daraus, das an der Wallstreet als Schmiermittel unabdingbar ist.
      DEshalb muste in Afgh. sofort eingegriffen werden, als die Anbau und Produktion unterbunden wurden.

  10. Ralf Störmer said

    Lupocattivo ist eine tolle Seite

  11. andre said

    Wer einen Einblick darüber gewinnen möchte, was dt. Soldaten und auch die der anderen Nationen in Afganistan durchaus erwartet, sollte sich mit dem Buch „The bear went over the mountain“ beschäftigen.
    http://www.ultimatesniper.com/Docs/48.PDF

    Details erfährt man in der sog. Konzernpresse ja leider nicht.

    In dem Buch sind Fallstudien zu milit. Operationen der Russen in Afghanistan von verschiedener Art zusammengefaßt, wie z.B. Konvoibewachung, Einnehmen und Durchsuchen von Dörfern, etc.. Es wird für die jeweilige Operation darauf eingegangen, welche Fehler gemacht wurden, was richtig war und was hätte besser ablaufen können. Diese Bewertungen kommen dabei nicht nur von einer russ. Militärakademie, auch die Amerikaner haben die jeweilige Aktion aus milit. Sicht kommentiert.

    Das Buch gibt vor allem wieder, wie die Mujahedin während der russischen Besetzung immer besser darin werden, gegen die Besatzer Wiederstand zu leisten.

    Da man davon ausgehen kann, das die afghanischen Generationen, welche in den 80ígern gegen die Russen gekämpft haben, ihre Erfahrungen an die jüngeren Generationen weitergeben, mindestens in Erzählungen, kann man sich wundern, warum die Anzahl der in AfGH getöten dt. Sodaten so gering ist.

    Ich habe dann noch eine offene Frage: Ist jeder Afghane, welcher bewaffneten Wiederstand gegen Dt., Engländer, Amerikaner, etc. leistet, automatisch ein Taliban oder muss er es sein?

  12. […] Richter hat Verbindungen zu der vom Bankhaus Rothschild finanzierten Mossad-Tarnfirma ICTS Wie Der Spei-gel den Krieg in Afghanistan verteidigt […]

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