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34 Comments

  1. 14

    nemo vult

    Wenn du demnächst in Anwendung erleben wirst, was Gesell schon 1906 veröffentlichte, wird dir alles klar. Es ist die einzige selbstregulierende Marktwirtschaft!
    zu 1.) Ich will in keinem Fall auf Kosten anderer Leben, eigentlich nur vergleichbar mit dem Vampirmythos. Ich will auch in keinem Fall, dass andere sich von meiner Mehrarbeit einen schönen Lenz machen. Ist das denn so schwer zu verstehen? Die Einzige Möglichkeit das zu erreichen ist durch Gesell beschrieben worden, wie gesagt schon 1906 (gesammelte Werke Band 4). Was danach von anderen bis heute daraus gemacht wurde steht auf einem anderen Blatt. Und gerade weil es unwiderlegbar und einfach ist mussten die Vampire alles daran setzen ihrer Beute weiterhin blind zu halten.
    zu 2.) Sobald du besagten Band gelesen hast wirst du feststellen, dass ein Währungsamt die Aufgabe hat die Geldmenge zu regulieren. Allerdings ist die Arbeitsweise so einfach, dass ein IQ von 75 dafür genügt und damit jeder die Arbeit des Währungsamtes überprüfen kann. Es kann heute auch automatisiert sein, muss aber nicht.
    Ist das so weit weg vom status quo? – Nein, ist es nicht. „das Reich des Vaters ist schon ausgebreitet über die Erde, nur können es die Menschen nicht sehen“ (Logion 113, Thomasevangelium)

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  2. 13

    Kärntner

    Silvio Gesell und alles was mit Freigekd zu tun hat, lockt die Forentrolle magisch an. Wenn ich das irgendwo erwähne, immer die gleiche Leier: längst widerlegt. Aja: wann, wo und von wem ? Mit Quellenangabe wäre nett 😉

    Reply
    1. 13.1

      Wolfgang Rosner

      OK, das ist tatächlich eine Motivation, sich nochmals näher mit den Ideen zu befassen 🙂

      Reply
  3. 12

    Wolfgang Rosner

    Erster Teil einer Antwort auf fundierte Kritik an der Freiwirtschaft. (hier und hier)

    Danke für die Blumen 🙂
    Damit bin ich wohl auch wieder eine vergleichsweise fundierte Antwort schuldig, um die ich mich keineswegs drücken will. Gesells Ideen sind sicher eine ernsthafte Betrachtung wert. Gedankenfetzen wehen auch schon durch’s Gemüt.
    Aber es wird noch ein paar Tage dauern. Zum einen packt mich das Hamsterrad am Wickel, zum Anderen habe ich mich – ausgehend von einem anderen Artikel diese Tage hier im lupo Blog – relativ fasziniert in den Jürgenson-Büchern festgebissen.
    Bis demnächst also…

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    1. 12.1

      nemo vult

      Ich wünsche eine erfolgreiche Ernte.

      Reply
    2. 12.2

      Wolfgang Rosner

      test (warum kann ich meinen langen Kommentar nicht posten?)

      Reply
    3. 12.3

      Wolfgang Rosner

      Auch auf die Gefahr hin, daß es niemand mehr liest, will ich mein Versprechen doch einhalten.
      Ich muß allerdings gestehen, daß mir der gesamte Text sehr sprunghaft argumentiert scheint. Was mir im Gesellschen Original zu langatmig erscheint, ist mir hier sprunghaft – nicht mehr nachvollziehbar.
      Ich ziehe deswegen nur zwei Punkte heraus, die mir besonders in Auge sprangen.
      1) Extremer Parasitismus

      Im Moment habe ich nur die Wahl zwischen: entweder ich lebe auf Kosten anderer oder andere leben auf meine Kosten; die Wahl Parasit oder Wirtsorganismus zu sein.

      Ich sehe nicht, warum sich nur diese beiden Extrema ergeben. Es ist ja durchaus so, daß in einer „gesunden“, in Gleichklang mit dem Bedarf wachsenden Wirschaft der Mittelweg – produktive Einordnung in eine arbeitsteilige Wirtschaft gegenseitigen Gebens und Nehmens – möglich ist.
      Das Prolem ist, daß es derzeit (und perspektivisch verschärfend) aufgrund der Sättigung unmöglich scheint, diesen Zustand dauerhaft ohne permanente „Reset-Zyklen“ a la (Bomber Harris X Ludwig Erhard) zu erhalten.

      Reply
    4. 12.4

      Wolfgang Rosner

      2) Währungsamt

      Jemand hat eine innovative Idee. Er baut den wartungsfreien Androiden.
      ….
      Das Währungsamt ….. entscheidet in diesem Fall:
      ……
      3. Terminfindung zur Beendigung der Freiwirtschaft und Beginn des Zeitalters in dem Volkswirtschaft nicht mehr wichtig ist.

      Hm…
      Ich denke an Deinem Extremalbeispiel wird das Drama wirklich deutlich.
      Wenn das passiert, was ich als Problem erachte:
      Überproduktion = Unternachfrage bringt die Funktion der (ansatzweisen) Verteilungsgerechtigkeit zum Erliegen
      Dann rufst Du nach einem „Währungsamt“, quasi einem „Deus ex machina“ als übergeordneter Instanz, die es dann wieder richten soll. Die finale Lösung ist „Beendigung der Freiwirtschaft“ (sic!)
      Überspitzt: Deine Idee von Freiwirtschaft benötigt eine Übergeordnete Autorität „Währungsamt“, um das Problem zu lösen, für dessen Vermeidung uns sie eigentlich verkauft werden soll? Nicht wirklich überzeugend.
      Das Problem der übergeordneten Autoritäten, egal ob sie sich der Moral, der Geldmenge, der Gesetzgebung, der Meinungsmacht, der Planwirtschaft, der Ständeordnung oder was auch immer widmen, ist die Konzentration von Macht, die sie zum prädestinierten Ziel pathokratischer Unterwanderung machen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie Du Dein Währungsamt gegen den Einfluß der Lobbyisten verteidigen willst.
      Vor einiger Zeit hatte ich mit anfänglicher Begeisterung Jörg Gastmann’s „Geldlawine“ gelesen. Er versucht in ähnlicher Weise, Monopolgewinne nach Branchen sortiert durch eine überdimensionierte Umsatzsteuer abzuschöpfen. Diese Idee krankt imho am gleichen Punkt: Das wird ein Eldorado für Lobbyisten.
      Eigentlich hatte ich von Gesell’s Ideen einen einfachen Ansatz für eine wirklich sich selbst regulierende Marktwirtschaft erhofft.
      Die Freigeld-Idee wird aktuell grad ja wieder Hoffähig: negative Zinsen als Parkgebühr für Geld sind ja nichts anderes, und die Südeuropäischen Länder sind vor der €-uropäischen Zwangsbeglückung mir ihren Inflationen = Währungsverruf ganz gut gefahren. Doch was erhalten wir dafür? Liquiditätsgetriebene Börsenblasen, die eigentlich dringend einer regulierenden Instanz bedürften. Das Problem scheint sich also einen anderen Ausweg als die gewünschte Wirtschaftsbelebung zu suchen, wie ein kaputter Blasebalg, der lieber leckt und bald platzt, statt wie gewünscht das Feuer anzufachen.
      Freiland dagegen halte ich in der ursprünglichen engen Definition weiterhin für realitätsfremd. Und je mehr ich drüber nachdenke, könnte das sogar der tiefe Hintergrund hinter dem Scheitern des Nationalsozialismus gewesen sein:
      Während die schnellen Erfolge mit Freigeld-Ideen (eigene Währungsschöpfung, Bartern im Außenhandel) unbestreitbar sind, hat die Freiland-Idee zur langfristigen Befürchtung „Volk ohne Land“ und damit zum Plan „Lebensraum im Osten“ geführt. Und dieser Expansionismus ist nun mal nicht nachhaltig, sondern diediabolische Saat für Unfrieden.
      Aber diesen Gedanken kennst Du ja:
      http://geld-frisst-mensch.de/paternoster.php#meisterwerk
      Trotz alledem hat die Freiland-Idee etwas reizvolles.
      Könnte man sie modifizieren?
      Es geht ja letztlich darum, für jeden eine Betätigungsmöglichkeit zu schaffen, die eine akzeptable wirtschaftliche Existenz sichert. Das muß nicht unbedingt gerecht sein, wenn ich mich recht an Gesell erinnere – nur auskömmlich.
      Es gäbe ja genügend zu tun auf der Welt – im sozialen Bereich, im Umweltbereich, in der Forschung zu Energie- und Rohstoffquellen, …Würde es nicht ausreichen, die „Parasiten“ aka „Kuchenverteiler“ mit einer Abgabe zu belegen und damit „wünschenswerte“ „Kuchenbäcker“ zu fördern, die vielleicht derzeit keinen auskömmlichen Preis für ihre Arbeit erzielen können?
      Sondersteuer für Abzockanwälte zugunsten der Rentenkassen, damit sich Oma einen Einkaufstaschenträger leisten kann? Freie-Energieforschung aus der Mineralölsteuer?
      Ist das schwieriger zu handhaben als ein Währungsamt?
      Aber ist das so weit vom Status quo weg?
      Warum also sollte es funktionieren, wenn der Status quo nicht funktioniert?

      Reply
    5. 12.5

      Wolfgang Rosner

      2) Währungsamt

      Jemand hat eine innovative Idee. Er baut den wartungsfreien Androiden.
      ….
      Das Währungsamt ….. entscheidet in diesem Fall:
      ……
      3. Terminfindung zur Beendigung der Freiwirtschaft und Beginn des Zeitalters in dem Volkswirtschaft nicht mehr wichtig ist.

      Hm…
      Ich denke an Deinem Extremalbeispiel wird das Drama wirklich deutlich.
      Wenn das passiert, was ich als Problem erachte:
      Überproduktion = Unternachfrage bringt die Funktion der (ansatzweisen) Verteilungsgerechtigkeit zum Erliegen
      Dann rufst Du nach einem „Währungsamt“, quasi einem „Deus ex machina“ als übergeordneter Instanz, die es dann wieder richten soll. Die finale Lösung ist „Beendigung der Freiwirtschaft“ (sic!)
      Überspitzt: Deine Idee von Freiwirtschaft benötigt eine Übergeordnete Autorität „Währungsamt“, um das Problem zu lösen, für dessen Vermeidung uns sie eigentlich verkauft werden soll? Nicht wirklich überzeugend.

      Reply
      1. 12.5.1

        Wolfgang Rosner

        Das Problem der übergeordneten Autoritäten, egal ob sie sich der Moral, der Geldmenge, der Gesetzgebung, der Meinungsmacht, der Planwirtschaft, der Ständeordnung oder was auch immer widmen, ist die Konzentration von Macht, die sie zum prädestinierten Ziel pathokratischer Unterwanderung machen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie Du Dein Währungsamt gegen den Einfluß der Lobbyisten verteidigen willst.
        Vor einiger Zeit hatte ich mit anfänglicher Begeisterung Jörg Gastmann’s „Geldlawine“ gelesen. Er versucht in ähnlicher Weise, Monopolgewinne nach Branchen sortiert durch eine überdimensionierte Umsatzsteuer abzuschöpfen. Diese Idee krankt imho am gleichen Punkt: Das wird ein Eldorado für Lobbyisten.
        Eigentlich hatte ich von Gesell’s Ideen einen einfachen Ansatz für eine wirklich sich selbst regulierende Marktwirtschaft erhofft.
        Die Freigeld-Idee wird aktuell grad ja wieder Hoffähig: negative Zinsen als Parkgebühr für Geld sind ja nichts anderes, und die Südeuropäischen Länder sind vor der €-uropäischen Zwangsbeglückung mir ihren Inflationen = Währungsverruf ganz gut gefahren. Doch was erhalten wir dafür? Liquiditätsgetriebene Börsenblasen, die eigentlich dringend einer regulierenden Instanz bedürften. Das Problem scheint sich also einen anderen Ausweg als die gewünschte Wirtschaftsbelebung zu suchen, wie ein kaputter Blasebalg, der lieber leckt und bald platzt, statt wie gewünscht das Feuer anzufachen.
        Freiland dagegen halte ich in der ursprünglichen engen Definition weiterhin für realitätsfremd. Und je mehr ich drüber nachdenke, könnte das sogar der tiefe Hintergrund hinter dem Scheitern des Nationalsozialismus gewesen sein:
        Während die schnellen Erfolge mit Freigeld-Ideen (eigene Währungsschöpfung, Bartern im Außenhandel) unbestreitbar sind, hat die Freiland-Idee zur langfristigen Befürchtung „Volk ohne Land“ und damit zum Plan „Lebensraum im Osten“ geführt. Und dieser Expansionismus ist nun mal nicht nachhaltig, sondern diediabolische Saat für Unfrieden.
        Aber diesen Gedanken kennst Du ja:
        http://geld-frisst-mensch.de/paternoster.php#meisterwerk
        Trotz alledem hat die Freiland-Idee etwas reizvolles.
        Könnte man sie modifizieren?
        Es geht ja letztlich darum, für jeden eine Betätigungsmöglichkeit zu schaffen, die eine akzeptable wirtschaftliche Existenz sichert. Das muß nicht unbedingt gerecht sein, wenn ich mich recht an Gesell erinnere – nur auskömmlich.
        Es gäbe ja genügend zu tun auf der Welt – im sozialen Bereich, im Umweltbereich, in der Forschung zu Energie- und Rohstoffquellen, …Würde es nicht ausreichen, die „Parasiten“ aka „Kuchenverteiler“ mit einer Abgabe zu belegen und damit „wünschenswerte“ „Kuchenbäcker“ zu fördern, die vielleicht derzeit keinen auskömmlichen Preis für ihre Arbeit erzielen können?
        Sondersteuer für Abzockanwälte zugunsten der Rentenkassen, damit sich Oma einen Einkaufstaschenträger leisten kann? Freie-Energieforschung aus der Mineralölsteuer?
        Ist das schwieriger zu handhaben als ein Währungsamt?
        Aber ist das so weit vom Status quo weg?
        Warum also sollte es funktionieren, wenn der Status quo nicht funktioniert?

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      2. 12.5.2

        Wolfgang Rosner

        Das Problem der übergeordneten Autoritäten, egal ob sie sich der Moral, der Geldmenge, der Gesetzgebung, der Meinungsmacht, der Planwirtschaft, der Ständeordnung oder was auch immer widmen, ist die Konzentration von Macht, die sie zum prädestinierten Ziel pathokratischer Unterwanderung machen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie Du Dein Währungsamt gegen den Einfluß der Lobbyisten verteidigen willst.
        Vor einiger Zeit hatte ich mit anfänglicher Begeisterung Jörg Gastmann’s „Geldlawine“ gelesen. Er versucht in ähnlicher Weise, Monopolgewinne nach Branchen sortiert durch eine überdimensionierte Umsatzsteuer abzuschöpfen. Diese Idee krankt imho am gleichen Punkt: Das wird ein Eldorado für Lobbyisten.
        Eigentlich hatte ich von Gesell’s Ideen einen einfachen Ansatz für eine wirklich sich selbst regulierende Marktwirtschaft erhofft.
        Die Freigeld-Idee wird aktuell grad ja wieder Hoffähig: negative Zinsen als Parkgebühr für Geld sind ja nichts anderes, und die Südeuropäischen Länder sind vor der €-uropäischen Zwangsbeglückung mir ihren Inflationen = Währungsverruf ganz gut gefahren. Doch was erhalten wir dafür? Liquiditätsgetriebene Börsenblasen, die eigentlich dringend einer regulierenden Instanz bedürften. Das Problem scheint sich also einen anderen Ausweg als die gewünschte Wirtschaftsbelebung zu suchen, wie ein kaputter Blasebalg, der lieber leckt und bald platzt, statt wie gewünscht das Feuer anzufachen.
        Freiland dagegen halte ich in der ursprünglichen engen Definition weiterhin für realitätsfremd. Und je mehr ich drüber nachdenke, könnte das sogar der tiefe Hintergrund hinter dem Scheitern des Nationalsozialismus gewesen sein:
        Während die schnellen Erfolge mit Freigeld-Ideen (eigene Währungsschöpfung, Bartern im Außenhandel) unbestreitbar sind, hat die Freiland-Idee zur langfristigen Befürchtung „Volk ohne Land“ und damit zum Plan „Lebensraum im Osten“ geführt. Und dieser Expansionismus ist nun mal nicht nachhaltig, sondern diediabolische Saat für Unfrieden.
        Aber diesen Gedanken kennst Du ja:
        http://geld-frisst-mensch.de/paternoster.php#meisterwerk

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  4. Pingback: “Maschinen kaufen keine Autos” | Akademie Integra

  5. 11

    neuesdeutschesreich

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

    Reply
  6. 10

    vierterweg

    Irgendwann werden die Menschen begreifen, dass sie verschaukelt werden. Ich lebe inzwischen mein eigenes Leben. Keiner hat mir in meine Kreise zu pfuschen. Ausser Grundstückssteuer habe ich keine Verpflichtungen. Und die zahle ich gerne. Denn sie lässt mich noch atmen und ein Ausgleich für meinen Boden kann ich der Allgemeinheit zugestehen. Mein Auto bezahle ich über die Kfz-Steuer. Auch gerecht wenn diese nicht zweckentfremdet wird. Durch die Mehrwertssteuer werde ich gerupft. Aber da kann ich mir viel mit Selbstversorgung helfen. Dies funktioniert allerdings nur in einem unkontrollierbaren Entwicklungsland.
    Mit Freiwirtschaft könnte ich leben. Der Missbrauch ist aber auch da nicht ausgeschlossen. Denn es gab dieses System schon im Altertum. Aber alles was von „oben“ kommt kann unterwandert werden. Siehe Vereinigte Staaten im politischen Sinne. Nun , die USA bricht bald auseinander. Bürgerkrieg wie gehabt wird unausweichlich sein. Schade für diesen Kontinent. Wieviel Hoffnung wurde darauf gesetzt.
    Das jetzige Geldsystem wird fallen. Was kommt danach? Nun, zuerst wieder regionale Währungen und dann wieder Nationale. Und da liegt eine Chance für ein gerechteres Geldsystem. Denn das erste grosse Land das ein Freigeldsystem einführt wird aufblühen. Das kann dann von anderen Ländern kopiert werden. Für mich ist dies nur ein Übergang. Früher oder später wird Geld nutzlos werden. Dann wenn es allen gut geht und jeder einfach seine Produkte und Dienstleistungen bildlich gesehen auf einen Haufen wirft und jeder davon nimmt was er eben braucht. Missbrauch ausgeschlossen. Jeder kann sich nur auf einen Stuhl setzen. Und Stühle können vollautomatisch von Maschinen hergestellt werden.

    Reply
  7. 9

    Venceremos

    Wieso ist die Rubrik „letzte Kommentare“ verschwunden, gibt es dafür einen Grund ?

    Reply
    1. 7.1

      nemo vult

      @Hardy
      Wenn Du zeigst, das Du selber denkst statt nur zu kopieren, das Du den Inhalt der Links eigenständig vertreten kannst, bekommst Du auch Antworten von mir dazu. (gern auch per eMail, falls Du deine Gedanken hier nicht äußern willst)

      Reply
      1. 7.1.1

        hardy

        du machst es einen aber auch schwer.
        ich kann doch nicht dauernd alles wiederholen.
        in einem früheren artikel(beitrag) hab ich mich schon mit meinen eigenen gedanken und schlussfolgerungen zu den artikeln geäußert,ua daß ich mit dem zins generell nicht einverstanden bin,sowie anderen begründungen. es ist nun mal leichter die obigen artikel zu finden als meine eigenen.daß ich schon eine menge darüber nachgedacht habe,kann ich so vielleicht beweisen,allerdings muß nun derjenige der dies bezweifelt,besagte artikel finden – das hat auch was mit energie-haushalt zu tun.

        Reply
        1. 7.1.1.1

          nemo vult

          Ja, der Zins lässt sich von einem naturverbundenen Verstand auch schwer begreifen. Kurz und Kapp 😉
          http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/gesell/nwo/5_1.htm

          Reply
    2. 7.2

      hardy

      vielleicht weil der begriff High Powered Money
      in diesem zusammenhang eine rolle spielt,möchte ich noch für wirklich interessierte dies anfügen
      http://finanzcrash.com/forum/read.php?1,83103,83103
      http://finanzcrash.com/forum/read.php?1,38394,38394
      hier will ich noch bemerken,daß dieses HPM (High Powered Money) ein cleverer trick ist, das system selbst im zusammenbruch zu steuern und so durch panik,kriege,terrorismus und und und letzlich die NWO in die zielgerade zu bringen. das scheint mir ein ganz wichtiger aspekt zu sein.
      es wird auch allmählich klar,daß es nicht mehr ein weiterer crash ist,der angestrebt wird,sondern eben der schlussakt,wofür das alles aufgebaut wurde in drei akten,nämlich die totale kontrolle.

      Reply
      1. 7.2.1

        nemo vult

        Wenn man sich nicht auf gemeinsame Begriffe einigen kann, lässt sich auch kein Dialog führen.
        dezentrale Geldkreierung per Wechsel – minutocash. Finde ich auch Klasse!
        Schlussakt statt Crash – stimmt, denke ich auch.

        Reply
  8. 6

    Hans-Dieter

    Ich bin nicht dafür, daß jeder ein Grundeinkommen erhält, ohne dafür zu arbeiten.
    Abgesehen von Rente, zinslosem Kredit für Wirtschaft und Gesellschaft, Reduzierung aller Schulden von Wirtschaft und Privat auf Null, Währungsreform, jedoch ohne weitere staatliche Unterstützungen, fördere ich ein Einkommen auf Arbeit, wobei das gesetzliche Recht UND die Pflicht zur Arbeit bestehen sollte. wohl gemerkt, keine weiteren Unterstützungen wie Kindergeld und so weiter.
    Wirtschaftswachtum durch Technikentwicklung und Innovationen.
    Das wäre die Gruppe derjenigen, die dies unterstützt.
    Andere Gruppen unterstützen das bisherige System, auch gut. Mit Geldsystem und Rothschild und Fedsystem.
    Andere Gruppen unterstützen andere Systeme, wie bei wissensmanufaktur, auch gut.
    Andere Gruppen unterstützen Europa und die Weltregierung, auch gut.
    Andere Gruppen unterstützen andere Form von Europa und der Welt, auch gut.
    Verschiedene gesellschaftliche und wirtschaftliche Areale innerhalb eines Landes oder Länderübergreifend, als Vorstellung.
    Übergeordnet ein politisch, gesellschaftliches System der…SAMMLUNG…, im Unterschied der…ZERSTREUUNG…, wie es heute weltweit mehr oder weniger herrscht.
    Dann kann sich innerhalb eines Staates jede Gesellschafts- und Wirtschaftsrichtung unabhängig entwickeln, und, man wird an den Früchten erkennen, die daraus hervorkommen, was ist und …jede Bevölkerungsgruppe kann sich in das Gebiet ansiedeln, das ihrem Denken entspricht.
    Geht man nach dem Prinzip…ZUERST DAS VOLKSDENKEN HEILEN, DANN GELINGEN ALLE REFORMEN…, ist das die praktische Erfahrung von Allen und jedem Einzelnen an seiner und der kollektiven Erfahrung von den vorgedachten und gewählten Wegen.

    Reply
    1. 6.1

      Zeitenwende

      Zuerst das Volksdenken heilen, dann gelingen alle Reformen…. ja Reformen sind angezeigt gerade in unserer Zeit.
      Ich bin für das BGE für alle ! Alle Sozialleistungen, Renten, würden somit wegfallen, Kindergeld auch !
      Natürlich ist das eine Vision, die derzeit noch sehr mißachtende beäugt wird.Mit der düsteren Prognose, dass ja dann keiner mehr arbeiten will.Und wie heißt es so schön, wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen
      .
      Ich glaube, dass jedoch genau das Gegenteil eintritt, und sich wirklich viele entfalten koennen, in einer besseren Arbeitswelt.
      Ethik wäre wieder angesagt, und Sklavenarbeit würde abgeschafft.Offiziell ist sie ja abgeschafft, aber wie sieht es in der Arbeitswelt aus ?????
      Fakt ist doch, der Staat sind wir !!!
      Und nicht die über das sogenannte Grundgesetz, von den Bürgern geschaffene drei institutionalisierten Gewalten, die fälschlicherweise irreführend als der “ Staat “ bezeichnet werden.
      Die ausführende Gewalt (Regierung) und die von ihr zu führenden Behörden können nur das Geld verteilen, dass Bürger über wertschaffende Arbeit ,jeglicher Art erwirtschaftet, und in Form verschiedener Steuern, eben der Regierung,bzw. den Behörden zuführen!!!
      Und was macht die ausführende Gewalt, sie geht nicht achtsam mit diesen Steuerngeldern um.Firmen die ins Ausland abwandern, bekommen viele Gelder, und die Menschen, die arbeiten wollen, dadurch ihre Arbeit verloren haben, werden abgespeist.
      Natürlich tun sich Politiker schwer, mit dem Gedanken an das BGE.
      Sie meinen klug zu argumentieren wenn ich lese….
      Einigen Menschen würden bei Übergang von den jetzigen Sozialleistungen zum BGE finanziell verlieren……..
      so ähnlich lautete die menschenverachtende und höhnische Begründung bei der “ Einführung “ der von der SPD und den Grünen geschaffenen Sozialhilfe, die als Arbeitslosengeld II bemantelt wurde und wird.
      Tatsächlich gehörten und gehören Millionen Menschen zu den “ Verlieren “ gemachten Kreis, nach der Zerschlagung der früheren
      Sicherung durch die Arbeitslosenversicherung und Arbeitslosenhilfe.
      Und das wird sich für die Regierung langfristig nicht auszahlen, weil wir sind der Staat, und jeder auch die Regierenden sollten dann nur das BGE erhalten,und eine überschaubares Zusatzeinkommen für Ihre Regierungsarbeit erhalten, und wie jeder Bürger dafür Steuern zahlen, und die Diäten sollten dadurch gänzlich gestrichen werden.
      In diesem Sinne zuerst das Volksdenken, wir sind der Staat heilen, dann gelingen alle Reformen !!!

      Reply
  9. 5

    Senatssekretär FREISTAAT DANZIG

    Hat dies auf Aussiedlerbetreung und Behinderten – Fragen rebloggt.

    Reply
  10. 4

    nemo vult

    http://blickvonoben.wordpress.com/2013/10/17/blickvonoben-wochenschau-1/
    Passt sehr gut zum Thema und ist zutreffend. Kein Jubeljahr oder sonstwas wird diesmal den Wendepunkt verhindern.

    Reply
    1. 4.1

      Maria Lourdes

      Sehr guter Hinweis nemo, ich hab den Wanderer seinen Artikel bei mir aufm Blog veröffentlicht und morgen kommt er auch nochmal hier bei Lupo Cattivo!
      Gruss und danke, sagt Maria Lourdes!

      Reply
    2. 4.2

      Franz

      Lieber Nemo Vult,
      du hast ganz recht mit deiner Einschätzung; Gesells natürliche Wirtschaftsordnung kann man nicht widerlegen, man kann sie nur ignorieren.
      Auch die oben verlinkte „fundierte“ Kritik ist nicht stichhaltig. Sie beruht ihrem Inhalt nach allein auf den heute vorherrschenden Gegebenheiten und den auf dieser Grundlage über Generationen aufgesogenen Vorstellungen und Denkschemata.
      Da diese Denkschemata nicht im geringsten mit der Idee Gesells vereinbar sind, muss zwangsläufig ein Umdenken – ein regelrechtes Umlernen stattfinden ohne welches das Durchsetzen einer natürlichen Wirtschaftsordnung nicht möglich sein wird.
      Wer von ständigem Wachstum faselt oder seine Glückseligkeit in einer Vierzigstundenarbeitswoche sieht, den hat Gesells fundierte Aufklärung noch längst nicht erreicht.
      Beispiel einer sehr erfolgreichen (Geld)Geschichte ist übrigens der in Rosenheim/Traunstein verbreitete „Chiemgauer“. Bei ihm handelt es sich zwar lediglich um eine Komplemetärwährung was einen Vergleich weitgehend hinken läßt, aber die Menschen dort haben ihn angenommen, nutzen ihn emsig und möchten ihn nicht mehr missen.
      Gott mit dir, Franz

      Reply
      1. 4.2.1

        nemo vult

        Hallo Franz,
        Die „über Generationen aufgesogenen Vorstellungen und Denkschemata“ sind ein riesiges Problem. Gerade deshalb finde ich es so wichtig wenn mir eigenständig erdachte (d.h. fundierte) Kritik begegnet, zu lernen richtig damit umzugehen. Auch wenn diese Kritik auf einem generationenübergreifenden Erziehungs- und Manipulationsprozess beruht ist demjenigen der sie äußert mit Achtung zu begegnen. Ich habe ein Gespür für Wahrheit (wer nicht?), aber irre mich auch oft, früher mehr als heute. Das Irrtümer aufspüren lässt sich an niemanden delegieren, die Arbeit nimmt einem keiner ab.
        Ich wünsche Frieden. Frieden das ist keinesfalls nur das Gegenteil von Krieg. Eine friedliche Welt ist kein Ponyhof! Das Falsche und die Täuschung wird sich in anbetracht der Wahrheit auflösen.
        In diesem Sinne
        Frieden,
        nemo vult

        Reply
        1. 4.2.1.1

          Franz

          Lieber Nemo Vult,
          sich Gedanken zu machen und bestehende Dinge infrage zu stellen und über ihre Mißstände aufzuklären ist gut und wichtig. Diese Art der Kritik ist Grundlage und Antrieb, um überhaupt Veränderungen herbeizuführen.
          Diese Kritik wiederum zu kritisieren ist auch in Ordnung. Und die Kritik dieser Kritik zu kritisieren auch…uswusf.? Wohin führt das Ganze?
          Das Problem ist dabei, daß man sich durch diesen Teufelskreis der rein theoretischen Auseinandersetzung irgendwann in bloßen Gedankenspielen verzettelt.
          Fakt ist doch, daß das heutige System gescheitert ist. Es kämpft in seiner Agonie nur noch darum sich selbst zu überleben.
          Seit seinem Bestand hatte es lange Zeit, etwas Gutes zu bewirken. Was letztlich daraus geworden ist, erkennen wir heute.
          Es spricht daher nichts dagegen, einem neuen System eine Chance zu geben. Selbst wenn auch dieses neue System nicht perfekt sein sollte (falls es ein perfektes System überhaupt geben kann), dann besteht doch zumindest die Möglichkeit, es mit der Zeit präziser auf die Bedürfnisse der Menschen einzustellen – und das im Gegensatz zum heutigen System einfach mal zu deren Segen, und eben nicht nur zum Segen einer perversen fehlgerichteten Minderheit.
          D.h. das es schlechter wohl nicht werden kann.
          Die Frage ist also nicht, ob ein anderes System etwa nicht auch seine Mängel hat und vielleicht sogar haben muß, sondern die Frage ist: Wie überführt man ein solch neues revolutionäres System in die Wirklichkeit? Welche Möglichkeiten bestehen da überhaupt?
          Daß es Möglichkeiten gibt halte ich für unbestreitbar. Aber ich sehe auch die Schwierigkeiten. Sie bestehen nach meiner Auffassung vor allem in der bereits sehr umfassenden Machtposition der heutigen Elitenwirtschaft, aber auch in der beinahe weltweiten Vernetzung und der damit einhergehenden gegenseitigen Abhängigkeiten der Staaten, von denen die meisten ja bereits infiltriert und infiziert sind. Durch dieses tödliche Virus haben sie ihre uneingeschränkte Autonomie bereits verloren.
          Die Geschichte zeigt, daß die Masse nicht verändert. Die Masse der Menschen strebt auch nicht danach, in irgendeiner Form, die über die persönlichen Belange hinausgeht, Führung und Verantwortung zu übernehmen.
          Diese Aufgabe bleibt immer wieder nur einigen wenigen überlassen, denen die Masse dann ab einem bestimmten Zeitpunkt jedoch zu folgen gewillt ist.
          Es hat sich allerdings ebenso gezeigt, daß die Führer, die zum Wohle der Völker, der Menschheit und damit gegen die vorherrschenden Eliten Veränderungen herbeiführen wollten, regelmäßig schon früh das Zeitliche segneten – und das nicht etwa, weil sie besonders kränklich gewesen wären.
          Auch diese Gefahr besteht heutzutage. Vielleicht mehr denn je.
          Mich würde sehr interessieren wie du selbst, aber auch jeder andere der hier mitliest, derartige Möglichkeiten einer Veränderung einschätzt.
          Womöglich hast du (oder jemand anderes hier) auch schon einen latenten Lösungsansatz…
          Es würde mich freuen, davon zu hören und eventuell im Ansatz darüber zu diskutieren.
          Gott mit dir, Franz

          Reply
          1. 4.2.1.1.1

            nemo vult

            Lösungsansatz? Ja, aber eben nur ein Ansatz. Eine Diskussion dessen ist hier nicht möglich.
            …arbeitskampagne.com
            …minutocash.org
            …minuto-marktplatz.de

  11. 3

    Brandstifter alias Firestarter

    Merkel auf einem Wahlplakat wo geschrieben stand:“ CDU/für eine Starke Wirt-schaft.
    Also noch mehr Flöhe im Pelz!

    Reply

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