5 Comments

  1. 3

    desillisionist

    Vielen dank für deine Analyse. Ich bin voll bei Dir. Dazu ist mir bekannt, dass es in der BRiD bereits Ansätze von gemeinsamen Zielvereinbarungen verschiedener Bevölkerungsgruppen gibt. Diese werden genau dafür geschaffen, eine „fremd-geschaffene“ Situation übernehmen zu können.

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  2. 2

    Hans-im-Glück

    Ich versuche mal, ausgehend von „meinem Verständnis“ der Ereignisse in Ägypten, ein paar Schlußfolgerungen daraus zu formulieren, als „Meckerbasis“ für eine Erörterung – wie immer ohne Anspruch auf „Richtigkeit“, Vollständigkeit etc.
    Ich halte es jedoch für sinnvoll, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, um ggf. Ableitungen für mögliche künftige Ereignisse bei uns zu treffen.

    1. Offensichtlich sind die Veränderungen in Ägypten zwar von außen (die sattsam bekannten „Dienste“) unterstützt worden, aber in der Heftigkeit und Tiefe der Umwälzung von den Handlangern der Hochfinanz wohl unterschätzt worden.
    Vielleicht stand auch „nur“ die Aufgabe, Mubarak zu entmachten und eine möglichst unsichere Atmosphäre zu schaffen, die einen Übergang zu einer Militärdiktatur rechtfertigen würde.
    Dieses Szenario ist offensichtlich nur teilweise umgesetzt – momentan wird (mithilfe des „Black Block“ u.a. Kräfte) daran gearbeitet „nachzutaroggen“.

    2. Die politischen Kräfte im Lande wurden von der Heftigkeit (und wohl auch vom Zeitpunkt) der Ereignisse überrascht – sie haben schnell reagiert und die organisatorische Kontrolle über die Volksmassen übernommen und damit das von außen angestrebte Chaos verhindert.
    Gleichzeitig war jedoch offensichtlich kein eigenes Konzept, keine geistige Führung, keine klare Vorstellung vom zu erreichenden Ziel vorhanden, um das temporäre Machtvakuum auszufüllen und ein paar energische Schritte nach vorn zu einem wirklich neuen politischen System zu machen.
    So blieb das politische System insgesamt weitgehend unangetastet und es wurden nur wenige „notwendigste“ Basis-Reformen (Wahlrecht etc.) erreicht.

    3. Die Militärs im Lande sind zum Glück konsequent auf der Seite des eigenen Volkes – egal wer die Macht hat. Sie wollen für Ordnung im Lande sorgen und für Sicherheit, damit die Gesellschaft „funktionieren“ kann.
    Eine „starke Haltung“ nehmen sie offensichtlich nicht ein – momentan wird versucht, sie durch die Dynamik der Ereignisse (daran „arbeiten“ die ausländischen „Dienste“) zu einer offenen Machtübernahme verleiten – bisher sträuben sie sich aber.

    Was lehrt uns das?

    a) Jede Veränderung braucht klare Zielvorstellungen (einschließlich der ersten konkreten Schritte, die auf dem Wege dahin zu gehen sind!) und Menschen, die diese artikulieren, unter das Volk bringen (eine Organisation? oder reicht eine „Graswurzelbewegung“?) und auch welche, die bereit sind, sich an die Spitze zu stellen (letzteres können allerdings kaum Repräsentanten des bisherigen Systems sein).

    b) Etwas beseitigen wollen ist ein Ziel, aber es führt nirgendwohin – denn was tut man, wenn DAS beseitigt ist?
    Die eigenen Zielvorstellungen müssen also stets positiv sein – sie sollten immer darauf ausgerichtet sein, möglichst wenig zu zerstören, was man dann wieder benötigt, d.h. das Bewahrenswerte sollte von vorn herein klar bekannt und benannt sein – und auch während jeglicher Umwälzungen aktiv geschützt werden.

    c) Ein äußerer Einfluß, so „geldreich“ er auch zur Wirkung kommt, kann zu bestimmten Zeiten völlig hilflos sein – wenn etwas „nicht so läuft wie vorgesehen“, d.h. die Dynamik der Ereignisse die „Vorbereitungen“ überspült.
    Diese Momente müssen erkannt und genutzt werden, um eigene Vorstellungen und konkrete Veränderungen zu etablieren.

    d) Es its eminent wichtig, ALLE möglichen Verbündeten, auch und vor allem diejenigen, die anfangs als „Feinde“ erschienen sind, einzubeziehen und mit ihnen möglichst weitgehend „gemeinsame Sache“ zu machen.
    Die Gemeinsamkeiten sind viel größer als manche/r glauben mag…

    e) Wie sich aus dem oben Gesagten ergibt, sind Wut, Haß und Zorn nicht die richtigen Ratgeber – weder für die Denker und Lenker von Veränderungen, noch für die Organisatoren und Macher; und auch nicht für die Ausführenden – zu leicht wird „zuviel Porzellan zerschlagen“…
    Emotionen ja, Kampfgeist und Durchhaltevermögen auch, aber immer gepaart mit kluger Überlegung, klarer Analyse und richtigen Schlußfolgerungen für die nächsten Schritte. Je mehr und besser vorher „vorausgedacht“ wurde und „unterwegs“ mitgedacht wird, desto besser und einfacher tut man sich dann „in der Bewegung“.

    Vielleicht erstemal soviel? Ich hoffe auf Antworten…

    Reply
    1. 2.1

      Maria Lourdes

      Vielen Dank Hans für die Mitarbeit, sagt Maria Lourdes!

      Reply
  3. 1

    [email protected]

    … und wo ist der Text ?

    Von: lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft

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    1. 1.1

      Maria Lourdes

      Der Text ist doch da!

      Reply

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