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  1. 6

    Ostfront

    Zunächst an der festen Erde ruht eine noch mehrere Meilen dicke, fühlende Haut der Erde, über welcher Haut dann erst die Epidermis oder die eigentliche, unfühlende Haut der Erde folgt, in welcher sich die Wirkungen des inneren, organischen Lebens der Erde erst so recht
    vertausendfältigen.

    [Erde und Mond / Die Rinde der Erde / 18. Kapitel / Seite 52 ]

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    Erde und Mond
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    Eine Offenbarung göttlichen Geistes, durch das Innere Wort erhalten und niedergeschrieben von
    Jakob Lorber
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    Ich denke mir die Erde mit ihrem Dunstkreise gleichnisweise als ein großes lebendiges Wesen, das im ewigen Ein= und Ausatmen begriffen ist. [Goethe an Eckermann]
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    Die Rinde der Erde [18. Kapitel / Seite 52]
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    [Den 26. Jan. 1847]

    Nachdem wir die Mittelerde durchgemacht haben, begeben wir uns, wie schon vorerwähnt, auf die äußere Erde, die gewisserart die Haut oder die Rinde der Erde ausmacht.

    Dieser äußere Teil der Erde hat ein am allerwenigsten mechanisch=kunstvolles Bauwerk in sich; aber was ihm in dieser Sphäre mangelt, das wird bei ihm durch andere, zahllose Bildungsformen ersetzt, und es herrscht in ihm eine gewisserart gemengte Fülle von allem dergestalt, daß es keinem Menschenverstande zu fassen und zu begreifen möglich wäre, wie und was alles in dieser Erdrinde vor sich geht.

    Bei den früheren zwei Erden haben wir alles mehr einfach gefunden, so wie die Wirkung nebst der ihr vorhergehenden Tätigkeit gewisserart eine sehr einfache ist. Man könnte die innere Tätigkeit und das innere Wirken vergleichen einem ganz einfachen Triebrade, bei dem man nichts anderes erblickt, als daß es sich fleißig und kräftig um seine Achse dreht; geht man aber dann in die Kammer, wo ein sehr komplizierter Mechanismus durch die einfache Wirkung des ersten Triebrades in die manigfaltigste Bewegung gesetzt wird, und wo durch dieses viele Räder= und Spindelwerk die seltensten Effekte bewirkt werden, so erstaunt man, wenn man zurückdenkt, daß das alles das draußige einfache Triebrad zuwege bringt.

    So kann man auch die einfache Tätigkeit im Innersten der Erde als ein einfaches Triebrad betrachten, durch welches aber eben auf unserer dritten oder äußersten Erde zahllose allermannigfaltigste Wirkungen hervorgebracht werden. Nur müßt ihr euch die äußere Erde nicht etwa als durch einen leeren Luftraum oder durch ein Zwischensein — etwa eines unterirdischen Meeres — geschieden vorstellen; sondern diese beiden Erden sind so innig und fest miteinander verbunden, als wie die Rinde mit dem Holze eines Baumes.

    Zunächst an der festen Erde ruht eine noch mehrere Meilen dicke, fühlende Haut der Erde, über welcher Haut dann erst die Epidermis oder die eigentliche, unfühlende Haut der Erde folgt, in welcher sich die Wirkungen des inneren, organischen Lebens der Erde erst so recht
    vertausendfältigen. Allda wird erst alles geformt in sich wie außer sich, d. h. es wird der Same, wie er als Same in sich beschaffen ist, entweder frisch gebildet, wie auch in sich so dargestellt, was einst seine entkeimte Außenform sein solle; oder für den Samen wird hier die Kraft bereitet und je nach ihrer Art geschieden, wie sie tauglich zur Belebung des schon vorhandenen Samen sowohl für Pflanzen als Tiere ist, von dem sie nach und nach durch das Pflanzenreich, wie durch das Wasser und durch zahllose kleine Tierchen, aufgenommen und dann ganz intelligent verwendet wird.

    Zu solcher Präparierung gehört sicher auch eine unendliche Kompliziertheit vorerst der mechanisch=organischen Konstruktion dieses Erdteiles. Allein mit der wäre da noch sehr wenig gedient; denn all solche Mechanik würde da sehr wenig oder gar nichts leisten, sondern die Einrichtung dieses Erdteiles muß nebst der wunderbarst kompliziertesten mechanischen Einrichtung zur Sonderung und Verteilung der aus dem Innersten der Erde aufsteigenden Säfte und Kräfte noch eine zweite, noch ins Unendliche mehr komplizierte Einrichtung zu dem Zwecke haben, vermöge welchem die gar subtilen Einwirkungen aus dem äußeren, unendlichen Weltenraume aufgenommen und der rechten Bestimmung zugeführt werden.

    Daß für diesen Behuf mit einer einfachen Vorrichtung nicht gedient wäre, das könnt ihr euch wohl leicht vorstellen, wenn ihr nur eine einzige Pflanze recht aufmerksam betrachtet, welch mannigfaltige Teile sie besitzt, und welche Unzahl von jedem Teile an einer Pflanze vorhanden sein muß, wie z. B. Stacheln, Haare, Ecken, Winkel, Fasern, Fäden, Flüssigkeiten, Fette und dergleichen noch mehr, und das alles verbunden durch einen kunstvollsten Mechanismus blos zur Darstellung dieser einzigen Pflanze. Wenn aber schon eine Pflanze soviel erfordert, wieviel von solcher allermannigfaltigsten Einrichtung wird da in diesem dritten Erdteile vorhanden sein müssen, wo es sich um die Bildung fürs erste des mannigfachen und reichen Außenminerales, dann um die ganze Pflanzenwelt und endlich um die zahllos vielfache Tierwelt handelt!

    Ein Sandkörnchen, als doch sicher das einfachste Mineral, ist so kunstvoll zusammengefügt, daß ihr euch vor lauter Verwunderung ganz umkehren würdet, so ihr also erblicken könntet, wie es in sich selbst kunstvoll zusammengefügt ist. Da würdet ihr eine Menge der verschiedenartigsten Kristalle entdecken, die so geregelt aneinandergefügt sind, daß sie der allergeschickteste Mathematiker nie so genau berechnen könnte. Das ist aber noch das wenigste. Wenn ihr dann diese einzelnen Kristalle erst genauer untersuchen würdet, so würdet ihr finden, daß sie nichts als Komplexionen [Ansammlungen] von lauter tierischen Kadavern sind, und das von einer Art Infusorien [Aufgußtierchen], die aber viel kleiner sind als jene schon bei weitem vorgerücktere Art, die im gärenden Wassertropfen zum Vorschein kommt; und würdet ihr dann selbst wieder diese Infusionstierkadaver näher untersuchen, so würdet ihr in einem jeden solchen Kadaver eine zahllose Menge atomistischer Tierchen entdecken, welche zur Lebenszeit dieser nun in Kristallformen aneinandergeklebten Infusorien eben diesen Infusorien als Speise und Nahrung gediehnt haben. Und wäre es euch möglich, ein solches atomistisches Tierchen, freilich mehr mit geistigen als wie mit den schärfst bewaffneten Naturaugen, untersuchend zu betrachten, da würdet ihr in einem jeden solchen atomistischen Tierchen eine Mignon=Hülsenglobe*) entdecken, in welcher im kleinsten Maßstabe das ganze Universum wie abgebildet zum Vorscheine kommt. Fasset da Millionen in ein solches Kristallchen zusammen, das aus 1000 Infusorien gefügt ist, und das Sandkörnchen aus hundert solchen Kristallen, so werdet ihr euch wenigstens einen kleinen Begriff von der höchst kunstvollen Darstellung dieses allereinfachsten Mineralstückes machen, besser zeigen können. [*) gemeint ist wohl eine Miniaturhülsenglobe; d. Hsg.]

    Was gehört demnach dazu, um ein solch allereinfachstes Mineralstückchen zuwege zu bringen! Wie kunstvoll muß der Mechanismus sein in der Werkstätte, in der bloß nur Sandkörner fabriziert werden, da einem solchen Sandkörnchen schon zwei tierische Generationen vorangehen müssen, wo jedes Tierchen einen so kunstvollen Organismus besitzt, daß ihr euch von der allerkünstlichsten Art desselben nie einen Begriff zeigen könntet! Denn ein solches Tierchen hat Augen, hat Ohren, hat andere Gefühlsorgane und hat dazu eine ganz freie Bewegung. Hört, das darzustellen, geht schon bei weitem über alle menschlichen Begriffe! Noch mehr ans Rätselhafte geht das Bild des Universums in einem atomistischen eiförmigen Kugeltierchen. Um aus allem dem dann erst ein Sandkörnchen darzustellen, dazu gehört gewiß ein allerkunstvollster Reproduktionsmechanismus in unserer äußeren Erde. Wieviel aber gehört dann dazu, um andere Mineralien zu gestalten, ihnen die bestimmte Eigenschaft und Form zu geben, und was gehört dazu, die vielen verschiedenartigsten Pflanzen zu gestalten, und was gehört endlich zur Gestaltung der zahllos vielen Tiergattungen, wofür die Zahl »eine Million« zu wenig ist!

    Aus dieser nur höchst oberflächlich die Sache berührenden Darstellung werdet ihr leicht begreifen, daß hier eine spezielle Darstellung dieses allerkompliziertesten Bildungsorganismus so gut wie rein unmöglich ist; und wollten wir wirklich die Sache speziell darstellen, so hätten tausend Schreiber netto eine Billion von Jahren zu tun. Und wer sich aus solch einem Werke dann informieren müßte, der müßte demnach tausend Billionen Jahre leben, um so ein Werk wenigstens einmal in solchem seinem langen Leben durchzulesen. Kurz und gut, das Lächerliche einer solchen Unternehmung muß sich schon beim ersten Anblick klar darstellen. Daher werden wir bei der Betrachtung dieses äußeren Erdstückes nur ganz oberflächlich und im allgemeinen das hervorheben, wodurch manche äußeren Erscheinungen näher erklärt werden können. Alles übrige wird sich, wie schon öfter erwähnt, im geistigen Teile leicht begreifen lassen, und wird eine Minute fruchtbringender sein als eine ganze Million irdischer Jahre. Somit nächstens bloß nur noch etwas über die besondere Einrichtung dieser äußeren Erde.

    Die fühlende Haut der Erde [19. Kapitel / Seite 55]

    [Den 27. Jan. 1847]

    Was die fühlbare [d. i. fühlende] Haut der Erde betrifft, so ist diese von zahllosen, kreuz und quer laufenden Kanälen durchzogen, und zwischen diesen Kanälen gibt es wieder eine Menge große und kleinere Sammelplätze oder Behälter für allerlei aus dem Inneren der Erde aufsteigende Flüssigkeiten, dann auch wieder solche Behälter, welche die retrograden [rückströmenden] Säfte aufnehmen und sie dann durch die schon bekanntgegebenen Rückgangskanäle in das Innerste der Erde zurückleiten.

    […]

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    Quellenangabe: ↓

    (*Erde und Mond – Eine Offenbarung göttlichen Geistes, durch das Innere Wort erhalten und niedergeschrieben von Jakob Lorber – 3. Auflage Sechstes bis zehntes Tausend 1922 – Lorber=Verlag, Bietigheim, Württ. ↓

    https://lupocattivoblog.com/2024/01/17/interview-mit-dem-ritterkreuztraeger-ss-obersturmfuehrer-erwin-bachmann-der-bei-germania-wiking-diente/#comment-310635

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    Im Sommer 1940 trompetete in Riga der Sonderbeauftragte der Sowjets Wyschinski vor dem jubelnden jüdischen Pöbel von der Rednertribüne herunter, daß nun für das endlich erlöste Lettland die wahre Freiheit gekommen sei. In Gleichheit und Brüderlichkeit werde „ein Zeitalter echten Glückes im Zeichen des Sozialismus“ heraufsteigen. Solche schönen Reden wurden gehalten, während gleichzeitig auf Befehl Wyschinskis ganz in der Nähe der GPU.=Keller eingerichtet wurde.

    [Der Schulungs=Brief / Die bolschewistische Fratze.] ↓

    https://lupocattivoblog.com/2024/01/19/interview-mit-elizabeth-lubes-luftwaffenhelferin/#comment-311082

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  2. 5

    Ostfront

    Was die natürliche Erde betrifft, das haben wir in dem natürlichen Teile dieser Mitteilung so genau als möglich abgehandelt; daß aber diese scheinbar natürliche Erde nichts weniger als natürlich, d. h. materiell ist, werden wir eben durch die gegenwärtige weitere Enthüllung noch genauer erkennen, als wir es bisher erkannt haben.

    Um aber in dieser Sache zu einer gründlichen Kenntnis zu gelangen, müssen wir das wohl recht fundamentalisch verstehen, was so ganz eigentlich Seele und Geist ist.

    Es ist zwar dieser Unterschied schon gezeigt worden, und für sehr lichte Gemüter wäre das bereits Gesagte hinlänglich, um das Wesen des Geistes und der Seele voneinander gehörig zu sondern; aber für euch, die ihr in dem Fache des inneren Lebens noch nicht die richtige Beschaulichkeit habt, muß die Sache schon etwas klarer abgefaßt werden, damit ihr dadurch zu einer richtigen Beschaulichkeit gelangen könnet.

    [Erde und Mond / Seele und Geist im Menschen / 52. Kapitel / Seite 147.]

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    Erde und Mond
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    Eine Offenbarung göttlichen Geistes, durch das Innere Wort erhalten und niedergeschrieben von Jakob Lorber

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    Ich denke mir die Erde mit ihrem Dunstkreise gleichnisweise als ein großes lebendiges Wesen, das im ewigen Ein= und Ausatmen begriffen ist. [Goethe an Eckermann]

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    Seele und Geist im Menschen [52. Kapitel / Seite 147]
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    [Den 20. März 1847]

    Was die natürliche Erde betrifft, das haben wir in dem natürlichen Teile dieser Mitteilung so genau als möglich abgehandelt; daß aber diese scheinbar natürliche Erde nichts weniger als natürlich, d. h. materiell ist, werden wir eben durch die gegenwärtige weitere Enthüllung noch genauer erkennen, als wir es bisher erkannt haben.

    Um aber in dieser Sache zu einer gründlichen Kenntnis zu gelangen, müssen wir das wohl recht fundamentalisch verstehen, was so ganz eigentlich Seele und Geist ist.

    Es ist zwar dieser Unterschied schon gezeigt worden, und für sehr lichte Gemüter wäre das bereits Gesagte hinlänglich, um das Wesen des Geistes und der Seele voneinander gehörig zu sondern; aber für euch, die ihr in dem Fache des inneren Lebens noch nicht die richtige Beschaulichkeit habt, muß die Sache schon etwas klarer abgefaßt werden, damit ihr dadurch zu einer richtigen Beschaulichkeit gelangen könnet.

    Die Seele ist das Aufnahmeorgan für alle endlos vielen Ideen des Urgrundes, aus dem sie wie ein Hauch hervorgegangen ist. Sie ist der Träger der Formen, der Verhältnisse und der Handlungsweisen. Alle diese Ideen, Formen, Verhältnisse und Handlungsweisen sind in ihr in kleinsten Umhüllungen niedergelegt.

    Ein gerechtes Maß von allem dem in ein Wesen zusammengefaßt bildet eine vollkommene Menschenseele. Weil die Seele aber eben ein Kompendium von einer zahllosen Menge verschiedenartiger substanzieller Intelligenzpartikeln ist, so kann sie als ein Zusammengesetztes auch wieder getrennt werden in ihren Teilen, gleichsam wie die Luft, die zwar auch ein Kontinuum [Zusammenhängendes] bildet und darstellt, aber dennoch einer unendlichen Trennung fähig ist.

    Daß die Luft in größeren, kleineren und kleinsten Partien voneinander abgesondert werden kann, das beweist euch der nächste beste Schaum, der aus nichts als aus lauter Luftbläschen besteht, die durch die Bewegung einer etwas zähen Flüssigkeit entstanden sind. Wenn die Bläschen vergehen, so ist die darin verschlossene Luft gleich wieder eins mit der ganzen Masse; solange aber die Bläschen bleiben, schließen sie einen Teil Luft in sich und sondern diese durch die durchsichtige Wand von der äußersten Luft — wie ihr zu sagen pflegt — hermetisch geschlossen ab.

    So ist auch das ganze Universum, ja die ganze Unendlichkeit erfüllt mit den Ideen der Gottheit, und dieselben, die die ganze Unendlichkeit ausfüllen, sind auch in einer Monade alle anzutreffen, aber natürlich in dem möglichst verjüngtesten Maßstabe, gleich wie die Luft im kleinsten Seifenbläschen alle dieselben Teile in sich faßt, welche in der allgemeinen Luft anzutreffen sind. — Das wäre sonach die Seele.

    „Ja, was ist denn hernach der Geist?“ wird mancher Psychologe fragen. —

    Der Geist ist in sich zwar keine Form, aber er ist eben dasjenige Wesen, das die Formen schafft; und erst wenn die Formen geschaffen sind, kann er in eben diesen geschaffenen Formen selbst als Form wirkend auftreten, — was ebensoviel sagen will als:

    Jede Kraft, wenn sie sich als solche beurkunden soll, muß sich eine Gegenkraft stellen; erst zufolge dieses geschaffenen Stützpunktes kann die Kraft ihre Wirkungen äußern und zur Erscheinlichkeit bringen.

    Der Geist ist demnach gleich dem Lichte, welches in sich selbst zwar ewig Licht bleibt, aber als Licht so lange nicht bemerkbar auftreten kann, solange es keine Gegenstände gibt, die es erleuchtete.

    Das Licht geht, wie ihr z. B. auch schon bei der Sonne seht, fortwährend gleichmäßig von ihr aus; aber ohne Gegenstände kann kein Auge sein Dasein merken. Eine mondlose Nacht hat ebensoviel von der Sonne ausgehendes Licht als eine mondhelle; aber im ersten Falle hat das Licht keinen Gegenstand droben im hohen Aether, und darum merkt es niemand, daß es vorhanden ist. Steht aber der Mond als ein tüchtiger Körper zur Nachtzeit im hohen Aether, da wird das ausgehende Sonnenlicht gleich sehr gewaltig wahrgenommen, und jedermann, der nur einigermaßen mit der Sternkunde vertraut ist, wird es leicht merken, wie und woher der Mond von der Sonne beschienen wird.

    Die geistige Wirkung des Lichtes möget ihr sehr leicht in der Natur schon merken. Es legt zwar in der Erde und in der Luft alles vorhanden, alle Formen des Seins und Werdens liegen in der scheinbaren Materie bewegungs= und regungslos beisammen, und es rührt sich nichts in ihnen; aber wenn das Licht kommt, da bekommen die wie tot beisammenliegenden Formen Leben, ergreifen sich und werden zu neuen Formen. Vergleicht nur den Winter und den Sommer miteinander, und des Lichtes geistiges Wirken kann euch nicht entgehen!

    Nun wisset ihr auch, was so ganz eigentlich der Geist ist: er ist das Licht, welches aus seiner eigenen Wärme sich von Ewigkeiten zu Ewigkeiten erzeugt, und ist gleich der Wärme die Liebe und gleich dem Lichte die Weisheit.

    So ein Mensch auch eine noch so vollkommene Seele hat, hat aber wenig oder gar kein Licht, so wird er in seiner Seele und auch in seinem Leibe wenig oder gar keine Tätigkeit besitzen. Kommt aber in dieser Seele Licht, so wird sie tätig nach dem Maße des Lichtes in ihr.

    Die Seele z. B. eines Kretins [Blödsinnigen] ist in sich ebenso vollkommen als die eines Doktors der Philosophie; aber der Leib dieser Seele ist zu plump und schwer und läßt nur äußerst wenig oder gar kein Licht in die Seele, — oder der Lichtfunke, der in die Seele gelegt ist, kann nicht auflodern, weil er zu sehr gedrückt wird von der plumpen Fleischmasse. Die Seele eines Philosophen aber läßt viel Licht durch; die Fleischmasse ist durch das viele Lernen lockerer geworden und drückt nicht so sehr die geistige Flamme auf einen Punkt zusammen.

    Aus diesem Grunde wird man im ersten Falle entweder gar keine oder nur sehr wenig Tätigkeit finden; im zweiten Falle aber wird das erleuchtete Individuum vor lauter Tätigkeit fast keine Rast und Ruhe haben.

    Es ist hier freilich noch nicht von der Weisheit die Rede, wo in der Seele alles licht wird, sondern es ist hier nur die Rede von wenig oder gar keinem Lichte und von mehr und viel Licht, daraus sich auch schon ganz klar ersehen läßt, daß ohne Geist oder Licht alles tot und keiner weiteren Entwicklung und Vervollkommnung fähig ist, während im Lichte alles lebendig tätig sich ausbildend und vervollkommnend wird.

    Licht hat für sich sicher ebenfalls keine Form; aber es schafft die Formen und wirkt dann selbst als Form in den Formen. Die Formen können getrennt oder zusammengebunden und neue Formen zahllosartig gestaltet werden; das Licht aber kann nicht getrennt werden, sondern es durchdringt alles ohne Unterbrechung, was fürs Licht aufnahmefähig ist; was aber fürs Licht nicht aufnahmefähig ist, das bleibt in sich finster und tot, — denn ein lichtloser Zustand der Seele ist ihr Tod.

    Es versteht sich nämlich von selbst, daß hier von dem ewigen, gleichen Lichte die Rede ist, welches allein das Leben bedingt, und nicht von einem Schuß=, Blitz=, also Zornlichte, welches nur auf Augenblicke eine zweifelhafte Erleuchtung gibt; wann es aber aufhört, dann wird es zehnfach finsterer denn vorher. Ein solches Licht ist gleich dem höllischen Lichte. Da gibt es auch solche Aufloderungen; aber nach jeder gibt es allzeit eine zehnfach größere Finsternis.

    Da wir nun den Unterschied zwischen Seele und Geist hoffentlich klar genug gesehen haben werden, so können wir dann auch leicht fassen, das die Erde in ihrer feste nichts als die gefangene Seele Satans ist, während dessen Geist in neue, undurchdringliche Bande gefesselt in ihr haftet.

    Nächstens wollen wir diese Sache näher beleuchten.

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    Quellenangabe: ↓

    (*Erde und Mond – Eine Offenbarung göttlichen Geistes, durch das Innere Wort erhalten und niedergeschrieben von Jakob Lorber – 3. Auflage Sechstes bis zehntes Tausend 1922 – Lorber=Verlag, Bietigheim, Württ. ↓

    https://lupocattivoblog.com/2024/01/17/interview-mit-dem-ritterkreuztraeger-ss-obersturmfuehrer-erwin-bachmann-der-bei-germania-wiking-diente/#comment-310635

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    Wesen und Namen Satanas ↓

    https://lupocattivoblog.com/2024/01/19/interview-mit-elizabeth-lubes-luftwaffenhelferin/#comment-310823

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    Die Lüge geht um die Welt

    Wer bewußt die Unwahrheit sagt, ist nach der Meinung aller anständigen Menschen ein Lügner und ihrer Verachtung sicher. Nur auf einem Gebiet hat sich ein erheblicher Teil der Menschheit zu der gleichen eindeutigen Auffassung noch nicht entschließen können: auf dem Gebiet der Politik.

    Fritz Ibrügger – Die Lüge geht um die Welt – Essener Verlagsanstalt 1942 ↓

    https://lupocattivoblog.com/2024/01/19/interview-mit-elizabeth-lubes-luftwaffenhelferin/#comment-310892

    Reply
  3. 4

    GvB

    Krieg und Frieden…und wiedermal spielt ein Levy” eine Rolle…..
    Frankreich erinnere dich……was würde Napoleon heute dazu sagen?
    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Frankreich-Russland .
    Von Elena Karajewa
    https://freedert.online/meinung/193431-frankreich-hat-sich-entschieden-gegen/

    Der Botschafter Frankreichs in Moskau ist dieser Tage nicht zu beneiden: Am Donnerstagabend wurde er in unser Außenministerium einbestellt, und Freitagnachmittag traf Pierre Levy in dem Gebäude am Smolensk-Platz ein.

    Der Vorladung des außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafters war ein Aufschrei in der Presse des Landes vorausgegangen, das der Botschafter vertritt. Die Bemerkung, dass bei einem Angriff auf einen Stützpunkt ausländischer Söldner französische Bürger getötet und einige von ihnen verwundet wurden, löste eine Lawine hysterischer Dementis aus, sowohl offiziell als auch inoffiziell.

    Ton und Inhalt der Dementis sind bekannt:

    “Das kann nicht sein, weil es nicht sein darf.”

    Natürlich wurde Russland der “Manipulation” beschuldigt, der “Propaganda, die das Narrativ verbreitet, das Land befinde sich “im Krieg mit der NATO”, und die Bevölkerung glaube das. Kurzum, mit neuen Thesen hatten die Autoren der Propaganda im Westen nicht aufzuwarten. Leider.

    Der am Donnerstag in der Legionärs-Affäre in das Außenministerium in Moskau vorgeladene französische Botschafter hat sich am Freitag geweigert, sich öffentlich dazu zu äußern. Frankreich steht im Verdacht, Söldner der Fremdenlegion in die Ukraine entsandt zu haben.

    Der französische Botschafter in Moskau Pierre Levy legte Blumen am Holocaust-Mahnmal in Moskau (27.01.2023)

    https://freedert.online/international/193332-legionaers-affaere-franzoesischer-botschafter-verlaesst-ministerium/

    Reply
    1. 3.1

      [email protected]

      marionetten können beliebig ausgetauscht werden ,das spiel der hochfinanz.

      Reply
      1. 3.1.1

        GvB

        ja, und was machte der FDP-Bubbi in DAVOS? Einen Bückling vor Karl Schwab….

        Reply
      2. 3.1.2

        Stallbursche

        Kathi,
        ,,beliebig“ würde ich weglassen.
        Dann wird es stimmig.
        Einen Gruß!

        Reply
  4. 2

    Seher

    ‘Auch Lawrow .. Geistig behindert ‘ (1min) https://terraherz.wpcomstaging.com/2024/01/19/auch-lawrow-outet-sich-als-geistig-behindert/ , Georgien, Stalin? https://www.jewiki.net/wiki/Sergei_Wiktorowitsch_Lawrow , ‘Lawrow ist russisch-orthodoxen Glaubens und Ehrenmitglied in der Kaiserlichen Orthodoxen Palästina-Gesellschaft, die Pilgerreisen ins Heilige Land organisiert ‘ , https://www.berliner-zeitung.de/open-mind/wie-russlands-aussenminister-hitler-zum-juden-erklaert-li.225405

    Reply
    1. 2.1

      GvB

      @Seher… das sehe ich anders… er hat jedenfalls mal angefangen an die HC-Türe der Wahrheit zu klopfen-oder?

      Reply
  5. 1

    Anti-Illuminat

    Zum Titel: Mehr Harmonie mehr Zufriedenheit entdecke die Geheimnisse einer ausgeglichenen Lebensweise

    Die Antwort heißt: Ehrlichkeit gegenüber andere und sich selbst. Alles andere ergibt sich von selbst.

    Reply

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