Superlogen regieren die Welt

Erfahren Sie, auf welche teuflisch schlaue Manier diese Superlogen schon seit einem halben Jahrhundert an der schrittweisen Aushöhlung und Beseitigung der sogenannten «modernen Demokratie» arbeitet - hier weiter.

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  1. 19

    Ostfront

    KRIEG GEGEN FRAUEN UND KINDER ( Fortsetzung )
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    Englands Hungerblockade gegen Deutschland 1914 – 1920

    von WERNER SCHAEFFER

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    I. Das Ziel — II. Der Verlauf — III. Die Wirkung — IV. Das Gesamtergebnis — V. Die Überwindung
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    (…) Damit leistete sich England eine Grausamkeit, die selbst in seiner Geschichte einzig dasteht.

    III. DIE WIRKUNG

    Die deutsche Regierung unter Führung des Reichskanzlers Bethmann-Holweg hat die teuflischen Pläne des englischen Vernichtungswillens nicht durchschaut und daher schwere, verhängnisvolle Fehler begangen. Zu spät, viel zu spät griff sie zu Vorbeugungsmassnahmen gegen die immer bedrohlicher werdende Lebensmittelknappheit. Zu spät setzte sie zur Abwehr der völkerrechtswidrigen Blockade den U-Boot-Krieg ein. Infolgedessen gelang es dem Gegner, sein Vorhaben in hohem Grade zu verwirklichen und erschreckende Erfolge zu erzielen.

    Das Ausmass der Verheerungen, die unter der Zivilbevölkerung Deutschlands angerichtet wurden, ist am Ende des Weltkrieges durch genaue ärztliche Untersuchungen festgestellt und in eingehenden Veröffentlichungen dargelegt worden. Wir sind also in der Lage, uns auf unbedingt sicheres Material zu stützen, das eher zu vorsichtige als zu weitgehende Schätzungen enthält. Die eine Unterlage, die wir heranziehen, ist die Denkschrift des Reichsgesundheitsamtes, die unter dem Titel „Schädigung der deutschen Volkskraft durch die feindliche Blockade“ im Dezember 1918 erschienen ist. Die andere besteht in einem von dem Amerikaner Professor Dr. James T. Shotwell 1928 herausgegebenen Band der „Veröffentlichungen der Carnegie-Stiftung für internationalen Frieden, Abteilung für Volkswirtschaft und Geschichte“, der „Deutschlands Gesundheitsverhältnisse unter dem Einfluss des Weltkrieges“ behandelt. Dazu kommen noch die Stimmen neutraler Ärzte, die sich freiwillig der Aufgabe unterzogen, die deutschen Zustände zu studieren und auf Grund eigener gewissenhafter Beobachtungen zu beschreiben.

    Was wir zunächst aus der ersten der angeführten Schriften erfahren, sind folgende allgemeine Mitteilungen über Verlauf und Umfang der schleichenden Katastrophe:

    Bereits im Jahre 1916 war die Ernährung in Deutschland pro Kopf der Bevölkerung stellenweise auf knapp die Hälfte dessen gesunken, was normalerweise zur Erhaltung der körperlichen Kräfte täglich nötig ist. Im Jahre darauf verringerte sie sich noch mehr. Besonders verderblich wirkte die Herabsetzung der Brotration auf die Hälfte der erforderlichen Menge (von 320 Gramm auf 160 Gramm), zumal das Kriegsmehl „sehr bald nahezu aus dem ganzen Getreidekorn, einschliesslich der schwer verdaulichen und schlecht ausnutzbaren Kleie“ bestand und dadurch noch mehr an Nährwert einbüsste. Ebenso schlimm machte sich der allmählich fast gänzliche Ausfall an Fleisch und Fetten geltend.

    Die Folgen, die sich aus der allgemeinen und andauernden Unterernährung ergaben, schildert das oben genannte Werk der Carnegie-Stiftung. Es enthält folgende Feststellungen über Gesundheitsverhältnisse des Zeitabschnittes von 1914 bis Ende 1917:

    „Die erste Periode umfasst den Zeitraum des körperlichen Verfalls bis Ende 1917.

    Sie ist ernährungsphysiologisch charakterisiert durch die völlige Umgestaltung der städtischen Kost zu einer Nahrung, in der die animalischen Nahrungsmittel zurücktreten und unter den vegetabilischen Brot und Kartoffeln überwiegen, ein Typus, den man früher mit dem Titel „Armenkost“ bezeichnete. Unter anderem war sehr bemerkenswert die fortwährende geringer werdende Ergiebigkeit der Milchproduktion bei den Kühen; doch nahm der Milchmangel in den späteren Perioden noch einen schärferen Ausdruck an.

    Aus den einzelnen sanitären Erhebungen, die sich über das ganze Reich erstreckten, liess sich folgendes über den Gesundheitszustand feststellen:

    Die Neugeborenen kamen unbeeinflusst zur Welt, bei den Säuglingen war weder eine Schädigung noch sonst eine Beeinträchtigung irgendeiner Art zu beobachten. Die kleinen Kinder waren im Durchschnitt etwas magerer, nur bei Kindern schwächlicher Konstitution traten Verzögerungen der Genesung und eine Ausbildung von Krankheitsanlagen zu wirklichen Krankheitszuständen ein. Über den Einfluss der Kriegszeit auf die Gesundheit der Schuljugend gingen die Meinungen zunächst wesentlich auseinander, weil eben die Nahrungsnot in Deutschland lokal verschieden war. Zweifellos bestand aber eine Rückwirkung auch auf die Schuljugend, wo die übrige Bevölkerung stärker litt, wie zum Beispiel in Sachsen. Immerhin hat sich auch für die Schuljugend in Stuttgart, das den günstiger genährten Bezirken angehörte, durch genaue Messungen doch feststellen lassen, dass 1917 bei den Mittelschulen ein Rückgang in der Entwicklung der Schüler vorhanden war, und zwar waren die Kinder der sogenannten höheren Schulen am meisten davon betroffen. Auch anderwärts zeigte sich entweder ein Zurückbleiben der Schüler und Schülerinnen in der Grösse oder im Körpergewicht. Deutlich äusserten sich die ungünstigen Momente der Kriegsernährung bei den Fünfzehn- und Zwanzigjährigen, deren Sterblichkeit an manchen Orten deutlich zugenommen hatte.

    Bei den Erwachsenen im Alter von 20 bis 60 Jahren trat die Magerkeit in den Städten überall deutlich entgegen. Nach Massgabe der unzureichenden Kost wurde auch die Arbeitsleistung verringert. Auch bei den Halberwachsenen und Kindern sah man die gleichen Erscheinungen, die Kinder verzichteten auf das Spiel auf der Strasse. Auffallend war auch der grosse Andrang bei der Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel. Besonders bei Festbesoldeten, einem grossen Teil der Beamten, kleinen Rentnern, Pensionären, beim Kleinbürgertum, bei den Geistesarbeitern traten die Zustände von Körperschwäche und geringerer Leistungsfähigkeit stark hervor. Bei den Personen zwischen 20 und 60 Jahren verliefen Erkrankungen wie Tuberkulose, Erkrankungen der Atmungs- und Kreislauforgane, Lungenentzündungen, Darmerkrankungen häufiger tödlich als sonst. Ganz besonders erhöht war die Sterblichkeit von Personen über 50 Jahre. Die in geschlossenen Anstalten lebenden Erwachsenen oder auch Jugendliche in Erziehungsanstalten litten sehr schwer.

    Die Ödemkrankheit tritt häufig auf und ist ein Symptom der Schädigung durch die Kriegsernährung.

    Die Frischerkrankungen an Tuberkulose hatten erheblich zugenommen, wie auch die Mortalität an Tuberkulose überhaupt; ausgenommen war das Säuglingsalter, etwas mehr beteiligt schien das Kleinkinderalter.

    Mit Abnahme der verfügbaren Nahrungsmittel hat sich auch die Zahl der durch die Kriegsernährung geschädigten Städte vermehrt. Die Leute auf dem Lande hatten in der Periode 1914 bis 1917 an mangelhafter Ernährung nicht gelitten und wenig auch kleinere Städte, die inmitten eines landwirtschaftlichen Distriktes lagen.

    In den Jahren 1914 und 1915 kamen bei der Bevölkerung in den Städten nur in beschränktem Masse Schädigungen vor. Den Zeitpunkt ernster und schwerer Gesundheitsstörungen kann man auf den Herbst und Winter 1916 verlegen. Das war etwa die Zeitperiode, in der man begann, der Reihe nach fast alle Nahrungsmittel zu rationieren. Schon vorher waren die männliche Bevölkerung mehr betroffen worden als die Frauen, was sich durch die Einschränkung oder Beseitigung des Alkoholgenusses und die Normierung einer gleichgrossen Nahrungsration bei Mann und Frau, welche die letztere begünstigte, erklärt. Auffallend rasch verfielen alte Leute, weil sie die Verschlechterung der Kost nicht ertrugen, meist alleinstehend und ohne Familie waren und mit der Ration nicht auskommen konnten, während in einer Familie die gleichen Kostrationen für gross und klein einen Ausgleich der Nahrung erlaubten. Was die Körpergewichtsverluste anbelangt, so war ihre Grösse verschieden, am stärksten waren sie bei älteren Leuten, vor allem bei Männern. Am seltensten zeigten aus dieser Zeit die jüngsten Jahrgänge erhebliche Verluste, eigentlich nur dort, wo bei den Erwachsenen die Verluste sehr gross sind. Den Grad der Unterernährung sah man vielfach erst, wenn man die Personen entkleidet untersuchen konnte. Mit der Gewichtsabnahme parallel liefen die Klagen über Mattigkeit, rasche Ermüdung, die Schwierigkeit, dem Beruf nachzukommen. Auch bei dem Schulturnen war die Leistungsabnahme auffällig, wie auch beim Turnen der Erwachsenen, und besonders auffällig war auch die Abnahme der Leistungsfähigkeit des Pflegepersonals in den Krankenhäusern.

    Ganz die gleichen Klagen erhoben sich für das Gebiet der geistigen Leistungsfähigkeit. Lehrer, Ärzte, Beamte, Richter, Geistliche beklagten die schnelle geistige Ermüdung, Erschwerung des Rechnens, Gedächtnisschwäche und Vergesslichkeit. Ganz auffällig war die Abnahme der Entschlossenheit, der Initiative und das Überhandnehmen der Apathie gegenüber wichtigen Ereignissen und das allgemeine Vorkommen einer depressorischen Stimmung. Manche Gesundheitsschädigungen der Bruchpforten oder die leichte Verschieblichkeit der fettlosen Darmschlingen oder der Verfall der weiblichen Geschlechtsorgane.

    Die besonders störende Harnentleerung während der Nacht mit unwillkürlichem Bettnässen bei Kindern wie erwachsenen Personen erklärt sich durch die Verwässerung der Kost einerseits und durch die schlechte Tätigkeit des Gehirns, welches den Reiz zur Harnentleerung nicht mehr wahrnehmen liess, andererseits.

    Bei einem Eiweissmangel fehlte es an genügender Neubildung des Blutes, daher die zahlreichen anämischen Zustände, die mangelhafte Regeneration bei Wunden, Verminderung der Sekretbildung, Sinken der Immunität, verminderte Widerstandskraft nach Operationen überhaupt, Ausbleiben der Menstruation bei Frauen und Mädchen, was vielleicht auch hinsichtlich der Abnahme von Geburten von Bedeutung war. Vom Mann wird gelegentlich von einigen Beobachtern die Abnahme der libido sexualis und bei Sektionsbefunden die starke Atrophie der Hoden berichtet.

    Die Zunahme aller möglichen Hautkrankheiten ist bei dem Rückgang der Seifenproduktion verständlich. Für eine Änderung der Geschlechtskrankheiten hatte sich in dieser Periode kein Anhaltspunkt ergeben.

    Zugenommen haben epileptische Erkrankungen und neurasthenische Zustände, abgenommen hat die Eklampsie. Die Geisteskrankheiten zeigten weder eine Zu- noch eine Abnahme. Über den Verlauf der Infektionskrankheiten wird von anderer Seite berichtet werden.

    Seit 1916, besonders seit Frühjahr 1917 wurde die Zunahme der Magen- und Darmkrankheiten beobachtet. Auch ruhrähnliche Erkrankungen wurden besonders im Juni 1917 in grosser Zahl mit vielen Todesfällen gemeldet. In Dresden sollen drei Viertel der Bevölkerung befallen worden sein. Wichtig erscheint, dass die Erkrankungen aus den Bezirken gemeldet wurden, wo die Ernährung überhaupt schlecht war. Meist wurden diese Vorkommnisse auf das schlechte Kriegsbrot zurückgeführt.

    Die auffallendste Krankheit, die gewissermassen als Indikator einer gefährlich gewordenen Unterernährung angesehen werden muss, ist die Ödemkrankheit. Schon anfangs 1916 traten in einzelnen Anstalten Ödeme auf, wurden aber nicht weiter beachtet. Die Ödemkrankheiten starben entweder an Herzlähmung oder fieberlosem Dickdarmkatarrh oder an katarrhalischen oder hypostatischen Pneumonien. In der Todesursachenstatistik erscheinen die Ödeme als solche nicht. In manchen geschlossenen Anstalten erkrankten Ende 1916 und Anfang 1917 bis zu einem Viertel der Belegung an Ödemen mit einer Mortalität von etwa 50 v. H. Bei einigermassen fortgeschrittener Krankheit war eine Hilfe durch gute Ernährung nicht mehr möglich. 1917 mehrten sich die Berichte über Ödemvorkommnisse auch bei der freien Bevölkerung aus allen Teilen des Landes, besonders schwer litt Sachsen.“

    Für die Jahre 1918, 1919 und Anfang 1920 entnehmen wir dem gleichen Werk die weiteren Untersuchungsergebnisse. Sie lauten:

    „Die Beobachtungen in dieser Zeitperiode wurden 1919 vielfach durch die revolutionären Unruhen und Umwälzungen, die bis in den Mai 1920 reichten, gestört. Die Voraussetzung, dass sich mit Ende des Krieges auch sofort die sanitären Zustände wieder bessern würden, hat sich nicht erfüllt. Die Ernährung blieb mangelhaft nicht nur 1919, sondern weit darüber hinaus. So gleichen auch die Gesundheitsverhältnisse der beiden Jahre 1918 und 1919 so ziemlich den Vorjahren mit der Einschränkung, dass die fortschreitende Gewichtsabnahme zumeist mit Ende des Jahres 1918 im allgemeinen ihren Tiefstand erreicht zu haben scheint. Eine gelinde Besserung der Ernährungsverhältnisse, die aber keineswegs den Bedürfnissen gerecht wurde, setzte an manchen Orten um Mitte, vielfach erst zu Ende 1919 ein. Sie beruht aber zumeist weniger auf der erhöhten Einfuhr nach Beendigung des Krieges von Mitte 1919 ab, als auf der Selbsthilfe der Massen, die, wenn auch unter grossen Geldopfern, auf Schleichwegen ermöglicht wurde. Vielfach wurde beobachtet, dass ein Ausgleich der Körpergewichtsverluste auch Anfang des Jahres 1920 noch nicht erreicht worden war. Die Reichssoldaten waren 1920 noch untergewichtig, und ein Drittel der Untersuchten für den Militärdienst untauglich.

    Auffallend ist, dass die Jugendlichen, als die Nahrungsmittelzufuhr sich im allgemeinen besserte, schwer aufzufüttern waren, ebenso Leute über fünfzig Jahre.

    Ähnliche Beobachtungen wurden auch in geschlossenen Anstalten, wo einzelne stark abgemagerte Personen, trotz der allgemeinen Zunahme des Gewichts anderer, dauernd untergewichtig blieben.

    Auch unter den Ödematösen hat nach vielen Erfahrungen die bessere Nahrungszufuhr bei vielen das Leben nicht mehr erhalten können, weil offenbar schwere Störungen der Verdauungsorgane oder Zellen überhaupt sich ausgebildet hatten.

    Als Zeichen hochgradiger Unterernährung haben wir die Ödemkrankheit angesehen, deshalb ist von Wert, ihr auch in dieser Periode etwas nachzugehen. Das Jahr 1918 brachte, wie man ja nach dem bisher Betrachteten schon annehmen konnte, noch eine grosse Zahl von Ödemkrankheiten. In einem Strafgefängnis erhielten die Häftlinge 2700 Kalorien pro Kopf und magerten dabei im Durchschnitt um sieben Kilogramm ab (Dezember 1917). 1918 wurde die Kost auf 2300 Kalorien reduziert, die Abmagerung ging weiter, und schon im April erkrankten 19 v. H. der Gefangenen an Ödemen. Aber im Jahre 1919 sind sie zweifellos seltener geworden. Der Nahrungsmangel war jedoch Mitte 1919 noch immer gross, weil die gegnerischerseits bewilligte Nahrungsmittelzufuhr eigentlich nur das Defizit deckte, das nach einem unzulänglichen Programm der Ernährungsressorts vorhanden war. Die dann einsetzende Mehrzufuhr von Fett hätte den körperlichen Verfall nicht aufhalten können, wenn nicht inzwischen schon die Selbsthilfe allerorts eingegriffen hätte.

    Nach wie vor hielt die hohe Mortalität der älteren Jahrgänge an. Am besten lassen sich die Mortalitätsverhältnisse ersehen aus den Berichten von Siechenhäusern oder aus den Berichten der Irrenanstalten und Gefängnisse.

    Zu den schon früher gegebenen Zahlen seien noch einige hinzugefügt, deren Angaben auch die hier in Frage stehende Periode 1919 umfasst:
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    Irrenanstalt H. (Bayern) v. H. Todesfälle: 1914 = 9.3 — 1915 = 15.4 — 1916 = 19.1 — 1917 = 50.7 — 1918 = 21.9 — 1919 = 9.8
    Irrenanstalt A. (Sachsen) v. H. Todesfälle: 1912 = 4.1 — 1913 = 4.5 — 1914 = 5.3 — 1915 = 8.2 — 1916 = 14.0 — 1917 = 40.5 — 1918 = 40.0 — 1919 = 33.2
    Irrenanstalt S. (Sachsen) v. H. Todesfälle: 1914 = 8.4 — 1915 = 13.2 — 1916 = 20.5 — 1917 = 53.5 — 1918 = 38.1 — 1919 = 19.1
    Irrenanstalt Pf. (Baden) v. H. Todesfälle: 1917 = 43.5 — 1918 = 29.5 — 1919 = 15.6
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    Von den Todesfällen trafen in manchen Jahren 50 bis 60 v. H. auf Tuberkulose.

    Wie die Ärzte berichteten, haben viele Kranke, um den quälenden Hunger zu stillen, dort, wo Gelegenheit dazu war, Kohlstrünke, Gemüseabfälle, Blätter gegessen. Sie flehten die Ärzte fussfällig um Nahrung an. Für diese waren die fortwährenden psychischen Aufregungen eine grosse Qual; all ihr Bemühen und ihre Hilferufe um Unterstützung brachten zeitweise nur geringen Erfolg.

    Bei den Müttern zeigte sich allmählich eine Abnahme der Stillfähigkeit, die Menge der Milch nahm ab, während die chemische Beschaffenheit letzterer unverändert blieb.

    Die sozialen Unterschiede als krankmachendes Moment verschärften sich in dieser Periode allmählich, besonders in das Jahr 1920 hinein. Man darf sagen, dass die Blockade ungeschwächt bis Mitte 1919 in Wirksamkeit war. Das stürmische Absterben, wie es 1917 und 1918 der Fall war, und sich zum Teil auf das Jahr 1919 erstreckte, bedingte von selbst allmählich eine Abnahme der Mortalität, weil die Gefährdetsten weggestorben waren.

    Insoweit Krankheiten und Todesfälle mit der Abmagerung direkt zusammenhängen, hat sich in dieser Zeitperiode nichts geändert. Prolapse, Brüche, Anämien und Ödeme machten sich in gleicher Weise geltend wie früher.

    Der Bericht für 1914 bis 1917 machte den Eindruck, dass die Jugend im allgemeinen weniger unter der Wirkung ungünstiger Nahrung gelitten hätte. Freilich müssen wir dabei im Auge behalten, dass die Eltern alles daransetzten, den Nahrungsbedürfnissen der Kinder gerecht zu werden; manche Mutter hat zugunsten des Kindes gehungert. Aber das Jahr 1918 und 1919 zeigte, wie auch die heranwachsenden Kinder und Jugendliche in den Bannkreis der gesundheitlichen Schädigungen hineingezogen wurden. An manchen Orten setzte die Verschlechterung der Gesundheitsverhältnisse sogar erst gegen Ende 1919 ein.

    Die Sterblichkeit dieser Altersklassen nahm zu, es zeigten sich Wachstumsmängel, Anämien, zunehmende Tuberkulose und Skrofulose, von der Schuljugend gewissermassen abwärtssteigend bis zu den Kleinkindern, um zuletzt auch die Säuglinge zu ergreifen.

    Die körperlichen und geistigen Leistungen der Kinder, besonders der Schuljugend, waren dauernd gering. Von der alten Spiellust oder Lust zum Turnen und Sport war nichts mehr vorhanden. Die Stadtkinder waren kleiner und minderwertiger als die Landkinder. Überall begegnete man in den Städten bei den Kindern der starken Abmagerung. Alle diese bei Kindern vorkommenden Gesundheitsstörungen nahmen zeitlich zu oder traten überhaupt erst auf mit dem fortschreitenden Mangel an Milch. Es ist nicht zu bezweifeln, dass sich die Ernährung der Jugendlichen ungünstiger wurde und dass vielleicht die Verringerung der Vitaminzufuhr als schädlicher Faktor dieser Periode angesprochen werden muss.

    Auch die rachitischen Erscheinungen nahmen in dieser Periode zu.“

    Sehr aufschlussreich ist ein Vergleich, den das Werk der Carnegie-Stiftung hinsichtlich der Zustände in England und Deutschland während des Weltkrieges zieht und der vor allem die zunehmende Sterblichkeit (Mortalität) der deutschen Bevölkerung dartut. Die einschlägigen Ausführungen besagen:

    „Vergleicht man den Ablauf der Mortalität in den Kinderjahren in Deutschland mit den entsprechenden Ziffern Englands seit dem Jahre 1913, so ist zunächst hinsichtlich der Mortalität im Alter von 0 bis 1 Jahr zu bemerken, dass sowohl die deutsche als auch die englische Ziffer im Jahre 1916 einen bis dahin in beiden Ländern noch nicht bekannten Minimalwert, nämlich 140 bzw. 91 auf je 1000 Lebendgeborene aufweisen. In Deutschland starben also von je 1000 Lebendgeborenen 49 mehr als in England. Hierauf folgte in den Jahren 1917 und 1918 in beiden Ländern ein Anstieg der Mortalität in diesem Alter, und zwar in Deutschland auf 158 und in England auf 97 im Jahre 1918, wodurch sich die territoriale Differenz auf 61 erhöhte. Der Grund für die Erhöhung dieser Differenz im Jahre 1918 liegt jedoch nur darin, dass die deutschen Säuglinge von der Influenzpandemie schwerer betroffen wurden als die englischen. Nach dem Kriege setzte in beiden Ländern ein erneuter Rückgang der Säuglingssterblichkeit ein, und bis zum Jahre 1924 war die deutsche Ziffer auf 109, die englische auf 75 gesunken.

    Der niedrigen Säuglingssterblichkeit entsprach jedoch in England vor dem Kriege eine höhere Mortalität der Kleinkinder im Alter von 1 bis 5 Jahren, deren Ziffer bis zum Jahre 1915 die deutsche Ziffer übertraf. Unter dem Einfluss der Kriegsnöte trat jedoch auch hier ein Wechsel ein, denn vom Jahre 1916 an war auch die Mortalität der Kleinkinder in Deutschland grösser als in England. Wenn auch beide Ziffern sich im Jahre 1918 eng berühren, so lassen sich doch die Nachwirkungen der Hungersnot in Deutschland aus der verschiedenen Intensität des Rückgangs dieser Ziffern nach dem Kriege in beiden Ländern deutlich erkennen. Dies geht auch daraus hervor, dass die englische Ziffer für das Jahr 1919 bereits niedriger war als die für das Jahr 1913, während bei der deutschen Ziffer eine solche Verminderung erst im Jahre 1921 eintrat.

    Ebenso war auch die Mortalität im Alter von 5 bis 10 Jahren in England in den Jahren 1913 und 1914 noch höher als in Deutschland. In den Jahren 1915 bis 1919 war jedoch auch hier das Umgekehrte der Fall, und erst vom Jahre 1921 an ist die deutsche Mortalität wieder unter die englische gesunken. In der Periode des physiologischen Minimums der Mortalität, das heisst im Alter von 10 bis 15 Jahren, bestand in den Jahren 1913 und 1914 sogar eine vollständige Übereinstimmung der deutschen und englischen Mortalitätsziffer, welche Harmonie nur während der Jahre 1916 bis 1920 dadurch unterbrochen wurde, dass in diesen Jahren die deutsche Ziffer stets höher war als die englische. Alle diese Erscheinungen sind so deutlich ausgeprägt, dass kein Zweifel über die Ursache der höheren Mortalität im Kindesalter in Deutschland während der Kriegsjahre bestehen kann.

    Die Mortalität im Alter von 15 bis 45 Jahren. Bereits von der Altersklasse von 15 bis 20 Jahren an machten sich die unmittelbaren Kriegsverluste durch den enormen Anstieg der Mortalität beim männlichen Geschlecht bemerkbar. Daher kann die Wirkung der übrigen Faktoren auf die Mortalität während der Kriegszeit nur an Hand der Mortalität des weiblichen Geschlechts nachgewiesen werden.

    Die Mortalität des weiblichen Geschlechts im Alter von 15 bis 20 Jahren zeichnet sich durch die grösste Intensität ihrer Zunahme nicht nur im Jahre 1917, sondern auch im Jahre 1918 aus; im letzten Jahre betrug sie nahezu das Dreifache der Ziffer für 1913. Dieser enorme Anstieg konnte natürlich nicht allein durch die Influenzapandemie verursacht sein, vielmehr wirkte hier auch eine erhebliche Zunahme der Tuberkulose-Mortalität mit. Infolge der gestiegenen Erwerbstätigkeit musste sich naturgemäss auch die Mortalität durch Verunglückungen erhöhen, die beim weiblichen Geschlecht im Alter von 15 bis 30 Jahren in den letzten Kriegsjahren sogar die doppelte Höhe gegenüber dem Jahre 1913 erreichte.

    Die gleichen Erscheinungen können auch als die Ursache der Erhöhung der Mortalität beim weiblichen Geschlecht im Alter von 20 bis 25 Jahren angenommen werden. Den Plusfaktoren wirkte jedoch hier ein nicht unbedeutender Minusfaktor entgegen, nämlich die Abnahme der Zahl der Sterbefälle im puerperalen Zustand, eine Folge des Geburtendefizits in den Kriegsjahren. Diese Abnahme hat für die deutsche Mortalitätsziffer eine ganz andere Bedeutung als für die anderer Länder, da in Deutschland die Mortalität an Puerperalfieber vor dem Kriege im Vergleich mit anderen Ländern ausserordentlich hoch war. Beim männlichen Geschlecht machte sich hier der Einfluss der Kriegsverluste am meisten geltend, und zwar namentlich im Jahre 1915, in welchem die Mortalitätsziffer für diese Altersklasse bis auf 66,9 gegen 4,4 im Jahre 1913 gestiegen war. Mehr als 6 v. H. aller Männer im Alter von 20 bis 25 Jahren sind daher in diesem Jahre dem Krieg zum Opfer gefallen, so dass diese Altersklasse bei längerer Dauer des Krieges vielleicht fast völlig aufgerieben worden wäre.

    Mit der Altersklasse von 25 bis 30 Jahren beginnen die widerstandsfähigsten Altersklassen, deren Mortalitätsziffer am längsten den Einwirkungen der Hungersnot trotzt. Diese maximale Widerstandskraft dehnte sich bis zur Altersklasse von 60 bis 65 Jahren aus, von welcher Altersklasse an wieder eine intensivere Zunahme der Mortalität in den Kriegsjahren erfolgte. Deshalb ging der Anstieg der Mortalität in den mittleren Altersklassen bis zum Jahre 1917 viel langsamer vor sich als in den jüngeren und höheren Altersklassen. Im Jahre 1918 hatten die Altersklassen von 30 bis 35, 35 bis 40 und 40 bis 45 beim weiblichen Geschlecht sogar eine niedrigere Mortalitätsziffer aufzuweisen als die Altersklassen von 25 bis 30 Jahren, welche unnatürliche Erscheinung nur auf das Vorherrschen der Influenzapandemie in den jüngeren Altersklassen zurückgeführt werden kann.

    Vergleicht man den Verlauf der weiblichen Mortalitätsziffer in den einzelnen Altersklassen der wichtigsten Lebensperiode von 15 bis 45 Jahren während der Jahre 1913 bis 1923 mit dem der entsprechenden Ziffern Englands, so sieht man deutlich, dass die Distanz zwischen beiden Ziffern in den Kriegsjahren sich immer mehr vergrösserte. Sie war am grössten im Jahre 1918, obgleich der Einfluss der Influenzapandemie auf die Mortalität des weiblichen Geschlechts in Deutschland, wie bereits erwähnt, nur wenig intensiver war als in England. Jedoch auch nach dem Kriege bestand zwischen den Ziffern beider Länder noch grössere Unterschiede als im Jahre 1913, indem die englischen Ziffern nach Abschluss der auf die Influenzapandemie nachfolgenden kleineren Epidemien vom Jahre 1921 an unter ihr Niveau im Jahre 1913 sanken, die deutschen dagegen teils noch nicht, teils erst im Jahre 1923. Letztere Erscheinung ist jedoch nur auf den Wiederanstieg der Tuberkulose-Mortalität in ganz Deutschland in den Jahren 1922 und 1923 sowie auf die intensive Zunahme der Mortalität an Puerperalfieber nach dem Kriege zurückzuführen.

    Die Mortalität im Alter von 45 bis 70 Jahren. Da in Deutschland die Militärpflicht auch in den Kriegsjahren sich nur bis zum Alter von 45 Jahren erstreckte, so ist es erklärlich, dass von der Altersklasse von 45 bis 50 Jahren an die Kriegsverluste nur noch wenig die männliche Mortalitätsziffer beeinflussten. Deshalb setzte der intensive Mortalitätsanstieg dieser Ziffer wie der weiblichen Mortalitätsziffer während des Krieges erst im Jahre 1917 ein, der in der Altersklasse von 60 bis 65 Jahren beim männlichen Geschlecht so stark war, dass die maximale Erhöhung der Mortalitätsziffer bereits auf das Jahr 1917 entfiel, welche Erscheinung sich auch in den folgenden Altersklassen wiederholte, beim weiblichen Geschlecht dagegen sich erst von der Altersklasse von 70 bis 75 Jahren offenbarte. Die Ursache des zeitlichen Wechsels des Mortalitätsmaximums in den höheren Altersklassen kann nicht darin gesucht werden, dass der Einfluss der Influenzapandemie im Jahre 1918 auf die Erhöhung der Mortalität in diesen Altersklassen geringer war als in den jüngeren Altersklassen – denn dieser Einfluss war in den höheren Altersklassen so stark, dass hiermit allein die Zunahme der Mortalität im Jahre 1918 gegenüber 1917 erklärt werden könnte -, sondern darin, dass der Einfluss der Unterernährung durch Herabsetzung der Widerstandskraft sich bereits im Jahre 1917 in den höheren Altersklassen geltend machte. Es ist von biologischer Bedeutung, dass dieser Einfluss beim männlichen Geschlecht frühzeitiger in Erscheinung trat, und zwar in doppelter Hinsicht, nämlich dem Alter und der Zeit nach. Dies lässt sich an der Hand folgender Daten nachweisen.

    Im Jahre 1917 wirkte nicht nur die Hungersnot, sondern auch der äusserst strenge Winter erhöhend auf die Mortalität beider Geschlechter ein. Die Wirkung dieser gemeinsamen Ursache war jedoch in der Altersklasse von 60 bis 70 Jahren eine verschiedene, denn das männliche Geschlecht wurde hiervon stärker betroffen als das weibliche, und zwar waren es die Krankheiten der Atmungsorgane, denen das männliche Geschlecht in einem grösseren Masse erlag als das weibliche. Es betrug nämlich im Deutschen Reich (ohne beide Mecklenburg) im Alter von 60 bis 70 Jahren in der Berechnung auf je 1000 Lebende gleichen Alters und Geschlechts:
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    Die Gesamtzahl der Sterbefälle — Beim männlichen Geschlecht: 1916 = 45.17 Davon an Pneumonie = 4.91 Andere Krankheiten der Atmungsorgane = 3.87 — 1917 = 54.19
    Davon an Pneumonie = 6.62 Andere Krankheiten der Atmungsorgane = 4. 90

    Die Gesamtzahl der Sterbefälle — Beim weiblichen Geschlecht: 1916 = 36. 92 Davon an Pneumonie = 3.64 Andere Krankheiten der Atmungsorgane = 2.47 — 1917 = 42. 51
    Davon an Pneumonie = 4.60 Andere Krankheiten der Atmungsorgane = 3. 00

    Die Zunahme im Jahre 1917 v. H. der Ziffer für 1916 — männlich — Gesamtzahl der Sterbefälle: + 20 Davon an Pneumonie = +35 Andere Krankheiten der Atmungsorgane = +27

    Die Zunahme im Jahre 1917 v. H. der Ziffer für 1916 —weiblich— Gesamtzahl der Sterbefälle: + 15 Davon an Pneumonie = +26 Andere Krankheiten der Atmungsorgane = +22
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    Da der Einfluss der Unterernährung auf die Mortalität in den höheren Altersklassen sich im Jahre 1918 noch weiter steigerte, so musste die Influenzapandemie in jenem Jahre auf diese Altersklassen in Deutschland verheerender einwirken als in England, denn man kann annehmen, dass die natürliche Widerstandskraft dieser Altersklassen in Deutschland infolge der Unterernährung herabgesetzt war. In der Tat war auch die Mortalität in Influenza ausser in der jüngsten Altersklasse von 0 bis 1 Jahre nur in den Altersklassen von 60 und mehr Jahren in Deutschland bedeutend höher als in England, während diese Unterschiede in allen übrigen Altersklassen nur von geringfügiger Natur waren und wohl auf die verschiedene Einbeziehung der mit Komplikationen einhergegangenen Influenzasterbefälle zurückgeführt werden können. Auch die Unterschiede zwischen den Mortalitätsziffern in der jüngsten Altersklasse sind nicht von Belang, da in Deutschland nur bei etwa der Hälfte aller Sterbefälle im ersten Lebensjahr die Todesursache von Ärzten festgestellt zu werden pflegt und daher anzunehmen ist, dass hier bei vielen Sterbefällen die Diagnose „Influenza“ irrtümlich angegeben wurde.

    Die Mortalität im Alter von 70 und mehr Jahren. Wie vorauszusehen war, vermochte die an und für sich schwache Widerstandskraft der alten Leute den Einwirkungen der bereits geschilderten Plusfaktoren auf ihre Mortalität nicht lange standzuhalten. Infolgedessen begann sich diese bereits im Jahre 1916 von Altersklasse zu Altersklasse immer steiler zu erheben und war im Jahre 1917 bereits höher als im Jahre 1918, und zwar, wie bereits erwähnt, bei den Männern von der Altersklasse von 60 bis 65 Jahren an, bei den Frauen dagegen erst drei Altersjahrfünfte später. Wir haben ferner bereits gesehen, dass der Einfluss der Influenzapandemie auf die Mortalität im hohen Alter in Deutschland fiel verheerender war als in England, obgleich die alten Leute in Deutschland durch die Hungersnot und den strengen Winter 1917 bereits vorher einer tiefgreifenden Selektion unterworfen waren. Diese Selektion räumte anscheinend am meisten unter den Schwachen der höchsten Altersklasse (85 und mehr Jahre) auf, denn diese Altersklassen sind die einzigen, deren Mortalitätsziffer bereits im Jahre 1918 wieder zu sinken anfing.

    Das eigenartige Verhalten der deutschen Mortalitätsziffer im hohen Alter während der Kriegsjahre tritt deutlicher hervor, wenn wir den Vergleich mit den entsprechenden englischen Ziffern fortführen; denn deren Verlauf war ein entgegengesetzter. Wie bereits in der Altersklasse von 55 und 65 Jahren, so entfiel auch in allen höheren Altersklassen das Maximum der Mortalität in England während der Periode 1913 bis 1923 auf das Jahr 1915, worauf ein fortgesetzter Rückgang bis zum Jahre 1918, trotz der Influenzapandemie in jenem Jahre, folgte. Nicht besser als durch einen derartigen Kontrast der Mortalitätsverhältnisse konnten die völlig veränderten Lebensbedingungen in beiden Ländern während der Kriegszeit zum Ausdruck kommen und die wahre Tragödie der Hungersnot und ihrer Folgen in Deutschland zu Darstellung gebracht werden.“

    Wir wären in der Lage, aus den angezogenen Schriften noch zahlreiche Einzelheiten anzuführen. Aber es dürfte genügen, einen Gesamteindruck von den furchtbaren Leiden zu erwecken, die die englische Hungerblockade dem deutschen Volke zugefügt hat. Eine grosse, kulturell aussergewöhnlich hochstehende Nation wurde buchstäblich Jahre hindurch in schauderhafter Weise gepeinigt und dem Verderben ausgeliefert. Dass man sich in England der Folgen des eigenen Verhaltens durchaus bewusst war, also vollauf überlegt und absichtlich handelte, beweist neben der bereits erwähnten Stimme von F. W. Wile unter anderem noch ein Aufsatz, der am 22. November 1918 in den „Daily News“ unter der Überschrift „Blockade und Hungersnot“ erschien.

    „Die furchtbare Wirksamkeit der Blockade Deutschlands“, so heisst es hier, „durch die Alliierten wird überzeugend in einem Berichte dargetan, der von dem wohlinformierten Korrespondenten herrührt, der die „Daily News“ von Zeit zu Zeit mit Nachrichten über die innere Lage bei den Mittelmächten versieht, deren Korrektheit durch die Ereignisse völlig bestätigt wurde.“ „Es ist wahrscheinlich nicht zu viel gesagt“, schrieb diese Autorität, „dass, ganz abgesehen von der Folge der Niederlage im Felde, Deutschland genötigt sein würde, sich infolge unserer wirtschaftlichen Kriegführung zu ergeben. Von der grossen Masse der Bevölkerung in den Grossstädten und in den Industriebezirken … wird jetzt gesagt, dass sie sich seit mindestens zwei Jahren in einem Zustande ‚des ungefähren Verhungerns’ befinde.“ Nun, wir wissen, dass dieser englische Gentleman leider nur zu recht hatte.

    Was wir aber nachträglich noch feststellen müssen, ist diese: Er spricht von der Niederlage Deutschlands im Felde. Sie hat bekanntlich niemals stattgefunden. Dagegen hat die „wirtschaftliche Kriegsführung“ Englands, die nichts anderes war als eine beispiellos feige Schandtat, tatsächlich ein Volk, das sich mit unvergleichlichem Mute gegen eine Übermacht von Feinden wehrte, allmählich mürbe gemacht.

    Wer sich mit einem solchen „Siege“ brüstet, richtet sich selbst vor den Augen der Geschichte.

    IV. DAS GESAMTERGEBNIS

    Über menschliche Leiden gibt es keine Statistik. Man wird also das Unmass von Unglück, von körperlicher und seelischer Pein, das die englische Hungerblockade im deutschen Volke hervorgerufen hat, niemals feststellen können. Man vermag es höchstens zu ahnen, wenn man die äusseren Erscheinungsformen der Verheerungen sieht, die angerichtet wurden. Immerhin haben einige aussenstehende Beobachter ihre Eindrücke in kurzen, von tiefer Erschütterung erfüllten Worten niedergelegt.

    (…)

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    Deutsche Informationsstelle
    DIE RECHTSBRÜCHE DER WESTDEMOKRATIEN IM WELTKRIEG 1914 – 1918
    Nr. 1: KRIEG GEGEN FRAUEN UND KINDER
    Englands Hungerblockade gegen Deutschland 1914 – 1920

    https://archive.org/details/HistorischesArchiv1494KriegGegenFrauenUndKinder194016S.SchaefferWerner
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    Reply
    1. 19.1

      Ostfront

      KRIEG GEGEN FRAUEN UND KINDER ( Schluss )

      Englands Hungerblockade gegen Deutschland 1914 – 1920

      von WERNER SCHAEFFER

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      I. Das Ziel — II. Der Verlauf — III. Die Wirkung — IV. Das Gesamtergebnis — V. Die Überwindung
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      (…) Wer sich mit einem solchen „Siege“ brüstet, richtet sich selbst vor den Augen der Geschichte.

      IV. DAS GESAMTERGEBNIS

      Über menschliche Leiden gibt es keine Statistik. Man wird also das Unmass von Unglück, von körperlicher und seelischer Pein, das die englische Hungerblockade im deutschen Volke hervorgerufen hat, niemals feststellen können. Man vermag es höchstens zu ahnen, wenn man die äusseren Erscheinungsformen der Verheerungen sieht, die angerichtet wurden. Immerhin haben einige aussenstehende Beobachter ihre Eindrücke in kurzen, von tiefer Erschütterung erfüllten Worten niedergelegt.

      So schreibt der Amerikaner J. T. Shotwell in seinem Vorwort zu dem von der Carnegie-Stiftung herausgegebenen Buche: „Die folgende Schrift handelt von einem der wichtigsten unter den Gegenständen der Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Weltkrieges. Zerstörtes Vermögen kann wiederhergestellt werden, es seien denn Kunstwerke, in denen Geist und Genius ihres Schöpfers lebt. Aber unwiederbringlich ist die Zerstörung menschlichen Lebens, die Zerstörung, in welcher der Krieg am grausamsten war. Die vernichteten Stätten des Frontgebietes mögen durch die neuen Industrien der Nachkriegszeit wieder aufgebaut, neuer Wohlstand mag, zum mindesten für die kommende Generation, geschaffen werden. Aber das vernichtete Leben lässt sich nicht zurückrufen. Die Beschreibung jenes grossen Ringens mit dem Tode selbst und des Kampfes um die Lebenskraft eines im Kriege stehenden Volkes, wie es die Seiten dieser Schrift schildern, ist ein Kapitel der Geschichte, das im Innersten ergreift und für jeden bedeutungsvoll ist. Die Arbeit deutscher Gelehrter, Ärzte und Chirurgen in ihrem Kampfe gegen die Lebenszerstörung im Kriege gehört der Weltgeschichte an und ihre Darstellung wird man überall mit der gleichen Teilnahme lesen, auf welcher Seite man auch im Kriege gestanden haben mag.“

      Der schwedische Arzt Johan Erik Johansson, der sich als Mitglied einer medizinischen Kommission Anfang Januar 1919 nach Deutschland begab, erstattete nach seiner Rückkehr vor der Schwedischen Ärzte-Gesellschaft einen streng wissenschaftlichen Vortrag, den er mit den Sätzen schloss: „Ich will Sie nicht mit einer Schilderung meiner persönlichen Gefühle über das Unglück, dessen Augenzeuge ich war, ermüden, sondern möchte nur bemerken: Ich habe einen wesentlichen Teil meiner Ausbildung in Deutschland genossen… Ich besitze aus dieser Zeit viele Erinnerungen der Arbeitsfreude und guten Kameradschaft mit deutschen Kollegen. Ich habe deutsche Freunde in bitterster Not und ohne die Hoffnung, glücklichere Zeiten zu erleben, wiedergesehen.“ Die deutlichste Sprache sprechen natürlich Zahlen, die uns das greifbare Gesamtergebnis der Hungerblockade veranschaulichen, soweit es sich mit Sicherheit nachweisen lässt. Die Denkschrift des Reichsgesundheitsamtes aus dem Dezember 1918, die wir bereits angeführt haben, enthält sehr genaue Untersuchungen über die Vermehrung der Todesfälle in der deutschen Zivilbevölkerung während der Jahre 1915 bis 1919 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten Friedensjahre. Sie gelangt dabei zu folgendem Ergebnis:
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      Zahl der Opfer, welche die Blockade gekostet hat: 1915 = 88’235 — 1916 = 121’174 — 1917 = 259’627 — 1918 = 293’760 — Zusammen = 762’796

      Zahl der Opfer auf Hundert der Sterbefälle des Friedensjahres 1913: 1915 = 9.5 — 1916 = 14.3 — 1917 = 32.2 — 1918 = 37.0
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      Dieselbe Denkschrift bring auch eine Übersicht über den Geburtenrückgang, aus der hervorgeht, dass in Deutschland in der Zeit von 1914 bis 1919 im ganzen rund 4,093 Millionen Menschen weniger zur Welt kamen als in den Jahren vorher. Auch dieser Verlust ist auf das Konto des Nahrungsmangels zu setzen. Somit hat die Hungerblockade nachweislich über ¾ Millionen deutsche Kinder, Frauen und Greise gemordet und über 4 Millionen Kinder am Eintritt ins Leben verhindert. Dabei sind die Opfer der Ausdehnung der Hungerblockade über den Waffenstillstand nicht mitgerechnet, da sie statistisch nicht erfasst wurden. Es handelte sich hier sicher um weitere Hunderttausende.

      Das war der englische „Sieg“ über Deutschland im Weltkrieg.

      V. DIE ÜBERWINDUNG

      Wir erinnern uns, dass F. W. Wile die freundschaftliche Ansicht ausgesprochen hat, es werde sich 1940 entscheiden, wer den Weltkrieg wirklich gewonnen habe, und dass er diese Äusserungen mit der Hoffnung verknüpfte, im gleichen Jahre 1940 werde das deutsche Volk der Degeneration verfallen sein.

      Wie seltsam mutet uns diese Prophezeiung heute an, das wir tatsächlich das Jahr 1940 schreiben!

      Ganz im Widerspruch zu Wiles frommen Wünschen ist in den zwei Jahrzehnten, die er für den Verfall der deutschen Rasse gesetzt hatte, ein geradezu einzigartiger Aufstieg erfolgt, ein Aufstieg, der eine angeblich dem sicheren Untergang geweihte Nation zu einer der Mitte Europas beherrschenden Weltmacht erhoben hat. Aber der kalte britische Materialist, der Deutschlands Zukunft als vernichtet ansah, weil das englische Verbrechen seiner Aushungerung ihm geglückt erschien, konnte ja nicht ahnen, dass es im Leben der Völker unwägbare Kräfte gibt, deren Wirkung sich niemals berechnen, geschweige denn vorausbestimmen lässt. Sie spielen ja auch in der Geschichte seiner Heimat schon lange keine Rolle mehr, da diese Geschichte allein durch eine plutokratische Clique von Grossgrundbesitzern und Geschäftemachern bestimmt wird, die kein anderes Gesetz als das des eigenen platten Vorteils und der geistlosen Genusssucht kennt und Ideale, wie „Freiheit“ und „Menschlichkeit“ nur im Munde führt, um hinter einer schönen Kulisse um so ungestörter ihre Gier nach Geld, Reichtum und Macht befriedigen zu können. Doch gerade derjenige, der die Ideale, die unwägbaren Kräfte, nur als Schein, als Vorwand, als Spiel vor der öffentlichen Meinung benützt, wird sie, an solche Entwertung ihres wirklichen Wertes gewohnt, falsch einschätzen, und seine noch so diabolisch aufgestellte Rechnung wird zuletzt kläglich versagen.

      Das war bei der Rechnung Englands in bezug auf Deutschland ganz entscheidend der Fall. Denn fast zur selben Stunde, da Wile das Verdammungsurteil über das deutsche Volk aussprach, entfachte Adolf Hitler die Fackel seiner nationalsozialistischen Idee, die alsbald das gleiche, totgesagte Volk zu neuem Leben erwecken sollte. Ihm aber gelang es durch die Stärke seines Glaubens, durch die Macht seines Willens und die Unerschrockenheit seiner Tat, alle jene tiefen Schäden zu überwinden, die die englische Hungerblockade verursacht hatte. Und er war es auch, der die teuflischen Pläne des Gegners durchschaute und vom ersten Tage seiner Machtergreifung an dafür sorgte, dass sie niemals wieder Gewalt über Deutschland gewinnen konnten. Er drang auf Sicherstellung der deutschen Brotfreiheit, indem er die Erzeugung der Landwirtschaft mit allen Mitteln erhöhen liess; er bahnte die möglichst weitgehende Unabhängigkeit seines Reiches von den Rohstoffen der Aussenwelt an, er liess in grösstem Umfang den Überschuss der Ernten und der heimischen Wirtschaftsproduktion aufstapeln, um für die Tage der Not gerüstet zu sein.

      Und als sich England, in wachsendem Unwillen über Deutschlands Erstarkung und nationalen Aufschwung, anschickte, ihm abermals das dunkle Los des Weltkrieges zu bereiten, als es rings an seinen Grenzen Bundesgenossen warb, die nun das nationalsozialistische Reich wie einst das kaiserliche von allen Seiten umzingeln und einschnüren sollten, damit diesmal die Vernichtung der deutschen Rasse restlos durchgeführt und die Aushungerung vollendet werden konnte, so dass keine Wiedergenesung mehr möglich war, da vermochte es Adolf Hitler, den Ring der Umklammerung zu sprengen, da schuf er im Osten durch den Vertrag mit Russland und die rasche Niederwerfung Polens freie Bahn. Zugleich aber liess er die ausschlaggebenden Massnahmen treffen, die einer neuen Unterernährung des Volkes vorbeugen: die frühzeitige, gerechte und ausreichende Rationierung der Lebensmittel und die unverzügliche Beantwortung der englische Blockade durch die deutsche Gegenblockade. Heute ist England, das den Krieg vom Zaune gebrochen hat, um sein verbrecherisches Werk aus den Jahren 1914 bis 1919 zu erneuern, schon nach wenigen Monaten in die Lage versetzt, dass es um die Ernährung seiner Bevölkerung bangen muss, dass es nicht mehr über den hinreichenden Schiffsraum zur Einführung seiner notwendigen Bedarfswaren verfügt, dass es Tag für Tag und in stets wachsendem Masse Fahrzeuge verliert und bereits die ganze Erdkugel abtasten muss, um Hilfe zu erflehen.

      Das Gespenst des Hungers, das abermals über Deutschland auftauchen sollte, lauert an Grossbritanniens Küsten. Und in einem Punkte hat Wile recht behalten:

      Im Jahre 1940 wird es sich entscheiden, wer den Weltkrieg wirklich gewonnen hat

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      Deutsche Informationsstelle
      DIE RECHTSBRÜCHE DER WESTDEMOKRATIEN IM WELTKRIEG 1914 – 1918
      Nr. 1: KRIEG GEGEN FRAUEN UND KINDER
      Englands Hungerblockade gegen Deutschland 1914 – 1920
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      Deutschland-England 1933-1939

      Die Dokumente des deutschen Friedenswillens

      Hg. von Professor Dr. Friedrich Berber

      Als im Herbst 1918 das im Felde unbesiegte deutsche Volk sich zu Friedensverhandlungen bereit erklärte, hatten die Alliierten und insbesondere ihr wichtigster und aktivster Teil, Großbritannien, die Neuordnung Europas nach ihren eigenen Grundsätzen, Kriegszielen und Deklarationen frei in der Hand. Insbesondere Deutschland gegenüber hatten sie nunmehr, nach dem Sturz der kaiserlichen Regierung und nach der Errichtung eines demokratischen Systems, die Möglichkeit, ihre in Millionen von Flugblättern vertretene Propagandathese, ihr Kampf gelte nicht dem deutschen Volke, sondern nur der deutschen Führung, in die Wirklichkeit umzusetzen und Deutschland als in jeder Hinsicht gleichberechtigten Partner in die neue europäische Staatengemeinschaft aufzunehmen. Daß nichts dergleichen geschah, daß vielmehr das deutsche Volk in schmählicher Weise hintergangen und seiner primitivsten Lebensrechte beraubt wurde, ist die allseitig anerkannte eindeutige Ursache all der Leiden und Verwirrungen, die den europäischen Kontinent in den letzten zwanzig Jahren heimsuchten und die schließlich zu einer erneuten Entfachung des erst so kurze Jahre gelöschten Kriegsbrandes führten. Damit ist aber zugleich die eindeutige Schuld derjenigen, die für dieses Versagen und für diesen Verrat verantwortlich waren, festgestellt.

      Es wird für kommende Generationen, die die Ereignisse der letzten zwanzig Jahre aus historischem Abstand betrachten werden, immer ein verwunderliches Rätsel sein, wie sich die Friedensmacher von 1919 denn eigentlich die weitere Regelung des von ihnen geschaffenen Zustandes vorstellten. Denn über seine Unzulänglichkeit, ja Unmöglichkeit waren sich eigentlich alle einig. Aber sie legten träge die Hand in den Schoß und warteten auf die heilende Kraft der Zeit, auf eine Entwicklung, die diesen ungesunden Zustand zur Normalität zurückführen würde, auf ein Wunder.

      Und dieses Wunder, das herbeizuführen diese Schuldigen nichts, das zu verhindern sie alles taten, ereignete sich. Die in den Feindländern längst als Reaktion auf ihre unsinnigen Maßnahmen gefürchtete innere Entwicklung Deutschlands trat ein: der Nationalsozialismus ergriff in Deutschland die Macht. Zugleich aber – und darin lag das Wunder – stellte diese zur Macht gekommene Regierung ein ausgesprochenes Friedensprogramm, ein Programm der friedlichen Revision, des peaceful change auf, statt, was nicht verwunderlich, sondern natürlich gewesen wäre, eines Programms des Hasses, der Gewalt, der Revanche. Das war die zweite große Chance der “Sieger” des Weltkrieges seit 1919: in enger Zusammenarbeit mit dem nationalen, aber friedliebenden Deutschland für die Beseitigung der gröbsten Sinnlosigkeiten und Härten des Versailler Systems, für die Wiederaufrichtung einer europäischen Ordnung zu wirken, sich den eigenen Völkern gegenüber für die Notwendigkeit der Maßnahmen auf die veränderte Machtlage wie auf die hoffnungslos gewordene internationale Wirtschaftslage zu berufen und die Gerechtigkeit der elementaren deutschen Forderungen durch die eigene Teilnahme anzuerkennen. Italien ist unter der Führung seines genialen Staatschefs Mussolini diesen Weg gegangen. England, das diesem Weg friedlicher Revisionen allein volle Wirksamkeit verleihen konnte, hat sich ihm versagt. Und dabei war es gerade die Freundschaft mit England, auf die das ganze außenpolitische Programm des Führers hinzielte.

      Adolf Hitler ergriff die Macht in Deutschland mit dem festen und eindeutigen außenpolitischen Programm, das er bereits 1924 in seinem Kampfbuche niedergelegt hatte: wenn irgend möglich ein Bündnis mit Italien und mit England zu erreichen. Dadurch war nach seiner Überzeugung sowohl den deutschen Interessen wie dem Weltfrieden am besten gedient. Sechs Jahre lang hat er dieses Ziel durch immer erneute Vorschläge und Angebote zu verwirklichen gesucht und Friedenspolitik getrieben. Daß sie endlich gescheitert ist, ist einzig und allein Englands Schuld. England hat alle die Jahre hindurch eine wahre Verständigung zwischen den beiden Völkern abgelehnt und hintertrieben, England hat die immer wiederholten deutschen Vorschläge für einen dauernden Frieden als zu radikal und als zu kühn empfunden, während doch die völlig verfahrene europäische Situation nur mit radikalen und kühnen Maßnahmen gerettet werden konnte. Es hat in hochmütiger Verblendung auf die deutschen Vorschläge nur mit halber Aufmerksamkeit und mit halbem Herzen hingehört, während doch ein Zusammenkommen der beiden so verschiedenen Partner nur bei konzentriertester Aufmerksamkeit auf die gemeinsame Aufgabe möglich gewesen wäre. Es hat jede ihm dargebotene Möglichkeit viel zu langsam begriffen und immer zu spät ergriffen, statt blitzschnell bei dieser einzigartigen Chance, aus dem selbstverschuldeten Wirrwarr ohne einen neuen Krieg herauszukommen, zuzugreifen. Es hat den Sonderbotschafter des Führers, Ribbentrop, mit Unverständnis empfangen, statt in der Entsendung des engsten außenpolitischen Vertrauten des Führers die eminente Geste der Freundschaft zu sehen. Seine Presse hat die von englischen Vorstellungen vielfach abweichenden inneren deutschen Verhältnisse mit feindseligem Hohn und mit giftiger Kritik überschüttet, statt alles zu tun, um die beiden Völker, von deren gegenseitigem Verstehen die Zukunft des Kontinents abhing, in Freundschaft einander näherzubringen. England hat sich, statt die lebendige Kraft des deutschen Volkes anzuerkennen und sich mit ihr zu verbinden, auf die antiquierte und schemenhafte Lehre vom Gleichgewicht der Mächte zurückgezogen, die ihm die ständige Intervention auf dem Kontinent gegen jede er starkende Macht gebot. Es hat schließlich im Verfolg dieser Doktrin sich dem unter seiner genialen Führung zusehends erstarkenden Deutschland in den Weg gestellt, wo immer es konnte, hat auf seine berüchtigte Tradition der Einkreisung zurückgegriffen, hat überall den Widerständen gegen Deutschland den Rücken gesteift und damit schließlich jenen Brand heraufgeführt, den gerade England im Interesse seiner so leicht verletzlichen Herrschaft überall in der Welt unter allen Umständen hätte vermeiden sollen.

      Die einzelnen Etappen dieses verhängnisvollen Weges seit 1933 sind in der nachfolgenden Sammlung dokumentarisch nachgewiesen. Dabei kommen in wissenschaftlicher Objektivität beide Seiten gleichmäßig zu Wort. Das englische Versagen, die englische Schuld tritt damit nur um so deutlicher in Erscheinung. Die britische Linie stellt sich dabei trotz allen Schwankens im einzelnen als eine durchaus geradlinige heraus: Deutschland sollte nicht stark werden, Deutschland sollte schwach bleiben, Deutschland sollte in den Fesseln von Versailles bleiben. Angesichts dieser dokumentarisch nachgewiesenen Linie erscheint das heute mit immer größerer Offenheit verkündete englische Kriegsziel, Deutschland zu Versailles zurückzuführen, ja ihm noch weit über Versailles hinausgehende Fesseln anzulegen, als Konsequenz der allzu häufig durch tönende Phrasen getarnten wahren britischen außenpolitischen Linie. Das deutsche Volk wird dafür sorgen, daß dieses britische Programm diesmal nicht in Erfüllung geht.

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      Deutschland-England 1933-1939 Die Dokumente des deutschen Friedenswillens

      Hg. von Professor Dr. Friedrich Berber

      Essener Verlagsanstalt, Essen © 1943. Diese digitalisierte Version © 2011 by The Scriptorium.

      Druckversion 2016 gesetzt vom Hilfsbibliothekar. Alle externen Verweise im Text führen zu den Quellen im Netz.

      https://www.wintersonnenwende.com/scriptorium/deutsch/archiv/dokufriedenswillen/deddf00.html
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  2. 18

    arkor

    Kurden sind zum Kampf um ihr Territorium bereit und streben eine Allianz mit Syrien und Russland an:
    https://www.welt.de/politik/ausland/article201544126/Nordsyrien-Jetzt-bleibt-uns-nur-der-Kampf-nichts-anderes.html

    Die Kurden haben mit die Hauptlast im Kampf gegen den IS getragen. Und es ist wirklich eine schlimme Situation, auch für Europa, welches auf Grund der Situation im Deutschen Reich nicht den gestaltenden Einfluss nehmen kann, den es müsste.

    Andererseits muss man Pr. Erdogan verstehen, der gezwungen ist diese Region unter Kontrolle zu bringen, da sie sich mit der Zeit völlig seiner Kontrolle entziehen würde und ins Gebiet der Türkei übergreifen würde.
    Bisher hat sich Hr. Erdogan taktisch äußerst klug verhalten in der schwierigen Situation. Die temporäre Freundschaft mit Russland könnte zu einem jähen Ende kommen.

    Ich denke wir werden ein geschicktes Vorgehen von Herr Putin erleben, der hier wohl die einzige Kraft darstellt, der als Mediator akzeptiert eingreifen kann.

    Reply
  3. 16

    arkor

    Durchaus interessant von Prof. Veith: Der Trump(f) im Ärmel,

    Reply
  4. 15

    x

    01. Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds

    Inneres und Heimat/Antwort

    Berlin: (hib/STO) Förderungen aus dem EU-Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (Amif) des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat sind ein Thema der Antwort der Bundesregierung (19/13432) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (19/13010). Danach werden durch diesen Fonds Projekte ausschließlich zweckgebunden gefördert. Die zuständige Behörde Amif ist den Angaben zufolge organisatorisch beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) angegliedert und setzt die Fondsmittel um.

    Zum Seitenanfang

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  5. 14

    5 G - Abwehr

    07.10.2019 PEGIDA live von der Frauenkirche

    Reply
  6. 13

    arkor

    Ukraine ist nicht nur eine Bidenaffaire:
    https://www.youtube.com/watch?v=nkKP0w0MD8w
    Kevin McCarthy u. a.zu Adam Schiff. Die Mehrheit der Amerikaner wollen Untersuchungen zu Fize Biden, als ein Amtsenthebungsverfahrens Pr. Trumps

    Reply
  7. 12

    5 G - Abwehr

    ACHTUNG , jetzt wird es nicht mehr lange dauern……
    …………..und wir sind Sklaven der satanischen NWO ! ?

    ‘SPARDA BANK Berlin’ bietet implantierten Chip an ….
    nächste Verschwörungstheorie bewahrheitet.

    Reply
    1. 12.1

      5 G - Abwehr

      ‘SPARDA BANK Berlin’ bietet implantierten Chip an ….
      nächste Verschwörungstheorie bewahrheitet.

      https://www.schluesselkowski.de/

      Reply
  8. 11

    Ostfront

    KRIEG GEGEN FRAUEN UND KINDER

    Englands Hungerblockade gegen Deutschland 1914 – 1920

    von WERNER SCHAEFFER

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    I. Das Ziel — II. Der Verlauf — III. Die Wirkung — IV. Das Gesamtergebnis — V. Die Überwindung
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    I. DAS ZIEL

    Am 8. September 1918, also etwas über vier Jahre nach Beginn des Weltkrieges von 1914 und ungefähr zwei Monate vor Abschluss des Waffenstillstandes, erschien in der englischen Zeitschrift „Weekly Dispatch“ ein Artikel von F. W. Wile, der die Überschrift „Die Hunnen von 1940“ trug. Dieser Artikel befasste sich eingehend mit der von England gegen Deutschland durchgeführten Hungerblockade und feierte deren Erfolg.

    Wir entnehmen ihm folgende aufschlussreiche Absätze.

    „Ich weiss“, so schreibt Wile, „dass nicht nur Zehntausende von Deutschen, die bis jetzt ungeboren sind, für ein Leben körperlicher Minderwertigkeit vorausbestimmt sind, sondern dass auch Tausende von Deutschen, die sogar bis jetzt noch nicht empfangen sind, dem gleichen Schicksal werden gegenüberstehen müssen. Englische Krankheit wird wohl die die Krankheit sein, der man in der Zeit nach dem Kriege am öftesten an unfähigen Deutschen begegnen wird.

    Baden Powell sagte: „Wir werden bis 1940 warten müssen, um zu sehen, wer den Krieg wirklich gewonnen hat“ … Die tatsächlichen Folgen der Blockade Deutschlands wird diese verbrecherische Nation erst in Zukunft erfahren… Welches ist die Wirkung auf die deutsche Zivilbevölkerung, ausgeübt durch die tatsächliche völlige Unterbindung der Einfuhr von Nahrungsmitteln und durch die Einschränkung von inländischen Erzeugnissen (besonders Fleisch und Fett), durch den Mangel an ausländischen Futtermitteln? Der Erfolg ist, dass Krankheiten mit höchst ansteckendem und verheerendem Charakter sich über das ganze Land ausbreiten. Deutschland ist heute ein verpestetes Land. Die weisse Geissel, Tuberkulose, ist epidemisch. Hungertyphus wütet in zahlreichen Gegenden. Die Ruhr fordert Hunderte von Opfern. Die Fälle von Hautkrankheiten steigern sich rapide. Ansteckende Krankheiten wie Diphtheritis, Scharlach und verschiedenerlei Arten Typhus wirken verheerend auf das Leben der Kinder, Mangel an Milch hat furchtbare Zustände an jungen Müttern, Kindern und Kranken geschaffen.

    Dr. Saleeby sagte: „Die deutsche Rasse wird vernichtet, darüber besteht nicht der geringste Zweifel.“ Sogar der berühmteste Gesundheitsgelehrte Dr. Weismann, der während des Krieges gestorben ist, konnte es nicht ableugnen, dass die Menschheit auf ihre Nachkommen die zersetzenden Folgen der Unterernährung oder Nahrungsmittelknappheit vererbt. Mit andern Worten: Wenn auch die Geburtenziffer in Deutschland befriedigend ist, so ist das Mass des Schadens – des unübersehbaren Schadens – doch ganz anders und bedeutend ernster. Das heisst, dass es im Jahre 1940 wahrscheinlich eine deutsche Rasse geben wird, die an körperlicher Degeneration leidet… Das ist die englische Blockade, die in erster Linie für Deutschlands furchtbaren Ernährungszustand verantwortlich ist, mithin auch für die bleibenden Folgen, die andauern werden. Einen entsetzlichen Preis wird Deutschland dafür zu bezahlen haben, dass es beabsichtigte, Weltmacht zu werden.“

    Wer diese Zeilen liest, wird zunächst unwillkürlich über die barbarische Rohheit staunen, die aus ihnen spricht. Hier frohlockt ein Mensch ganz unverhohlen über die namenlosen Leiden, die sein Volk einem anderen Volke beigebracht hat, und schwelgt in der Hoffnung, dass diese Leiden sich Jahrzehnte hindurch auswirken und vertiefen werden. Er freut sich nicht etwa über einen Sieg der Waffen, der in ehrlichem Kampfe zwischen Streitkräften zu Felde oder zu Wasser erfochten wurde, sondern weidet sich an dem Unheil, das jungen Müttern, Kindern und Kranken zugefügt wurde, und an den verheerenden Krankheiten, die das Leben von Säuglingen, Frauen und Greisen zerstören. Ist es möglich, so wird man erschüttert fragen, dass ein denkendes Wesen unumwunden und in der Öffentlichkeit allen Geboten der Kultur, der Menschlichkeit und der Religion Hohn spricht?

    Hierauf gibt es nur eine Antwort: Der Verfasser des Artikels ist ein Engländer. Er ist ein typischer Vertreter jener Nation, deren führende Oberschicht von Grossgrundbesitzern, Händlern und Bankmagnaten seit Jahrhunderten darauf ausgegangen ist, andere Völker niederzutreten und mit allen nur erdenklichen Mitteln ihres Daseinsrechtes zu berauben. Wir brauchen uns nur daran zu erinnern, dass die gleiche Oberschicht Grossbritanniens im Laufe der Zeit nicht durch mutige Kriege, sondern durch Seeraub, durch Massenmorde von Wehrlosen, durch Verbreitung von Giften und kalte Vergewaltigung ein Viertel der Erdoberfläche ihrer Herrschaft unterworfen hat, um dann die Unterjochten in Irland, in Indien, in Südafrika und an zahlreichen andern Orten rücksichtslos auszubeuten. Wir brauchen nur an all das nahezu unvorstellbare Elend zu denken, das sie in den Kolonien des britischen Imperiums systematisch angerichtet hat, und wir werden begreifen, dass sich in den Zeilen von F. W. Wile nichts anderes offenbart, als eben die englische Eigenart. Ja, wir müssen sogar an dem Verfasser des Artikels rühmen, dass er nicht, wie das sonst in seiner Heimat so üblich ist, ein Verbrechen an der Menschheit mit schönen Redensarten und vorgetäuschten edlen Beweggründen zu vertuschen versucht, sondern dass er sich ohne Umschweife dazu bekennt und seine teuflische Lust daran frei zum Ausdruck bringt.

    Der letzte Satz seiner Ausführungen enthält ein für alle Zeiten wertvolles und entscheidendes Geständnis. Wile erklärt nicht etwa, deutsche Frauen und Kinder müssten verkümmern, weil das Deutsche Reich, wie es damals im Weltkrieg immer hiess, die kleinen Nationen überfiel, weil es die Freiheit der demokratischen Welt bedrohte und den Militarismus verkörperte. Nein, er schreibt ganz klipp und klar: Deutschland müsse einen entsetzlichen Preis dafür zahlen, „dass es beabsichtigte, Weltmacht zu werden“.

    Mit ganz klaren und einfachen Worten ist damit der Sinn des Weltkrieges von 1914 für England umrissen. Weil Deutschland beabsichtigte, Weltmacht zu werden, hatte sich die Weltmacht Grossbritannien mit den Weltmächten Russland und Frankreich verbündet und sich diesen beiden angeschlossen, als sie sich von Osten und Westen her auf das Deutsche Reich stürzten. Weil Deutschland beabsichtigte, Weltmacht zu werden, zwang London fast sämtliche Länder der Erde dazu, auf seiner Seite in den Krieg einzutreten. Weil Deutschland beabsichtigte, Weltmacht zu werden, wurde seine Zivilbevölkerung dem Hunger ausgeliefert, der sie für Generationen hoffnungslos zermürben sollte. Das ist aufrichtig gesprochen. Das ist die Wahrheit ohne Hülle. Deutschland allein durfte nicht emporsteigen zur gleichen Höhe wie die andern, Deutschland musste unten gehalten werden, und der Weltkrieg mit all seinen furchtbaren Begleiterscheinungen hatte den Zweck, es für immer niederzuwerfen.

    Das wichtigste Mittel, dies zu erreichen, aber war, wie uns Herr Wile so eindeutig verrät, die Vernichtung der deutschen Rasse durch die Hungerblockade. Hier haben wir das Ziel. Wir zögern nicht, dem Engländer vollen Glauben zu schenken.

    II. DER VERLAUF

    Die englische Hungerblockade gegen Deutschland, deren Erfolg wir Herrn F. W. Wile mit so begeisterten Worten preisen hörten, war von Anfang des Weltkrieges an von der britischen Regierung beschlossen. Der Durchführung des Planes stand allerdings ein ernstes und, wie man annehmen sollte, schwerwiegendes Hindernis im Wege: das Völkerrecht.

    Dieses Völkerrecht hatte für die Kriegführung zur See ganz klare Leitsätze aufgestellt, die zuletzt in der „Londoner Erklärung“, einer internationalen Vereinbarung vom 26. Januar 1909, von allen Seemächten als bindend angenommen worden waren. Der hauptsächlichste Sinn der hier festgelegten Regeln bestand darin, den Seekrieg in Zukunft möglichst human zu gestalten. Darum bezwecken sie vor allem zweierlei: 1. Den Schutz der neutralen Schifffahrt. 2. Die Schonung der Zivilbevölkerung der kriegführenden Länder. Kurz zusammengefasst war der Inhalt der getroffenen Bestimmungen folgender:

    Eine im Krieg befindliche Macht durfte den Zugang zu den feindlichen oder vom Feinde besetzten Küsten und Häfen auch für neutrale Schiffe gänzlich sperren. Dagegen musste der Zugang zu neutralen Küsten und Häfen frei bleiben. Ferner war der Handel zwischen einem neutralen und einem kriegführenden Lande über eine Landesgrenze oder ein Binnengewässer, das nicht zum gebiete der Blockade gehörte, zugelassen. Schliesslich durften auf See nur solche Waren aufgebracht oder gekapert werden, die absolute Kriegskonterbande waren. Was unter einer derartigen absoluten Kriegskonterbande zu verstehen war, stellten genaue Listen im einzelnen fest. Es handelte sich dabei lediglich um Gegenstände und Stoffe, die für die Kriegswirtschaft des Feindes wichtig waren, nicht aber um solche, die für dessen Volkswirtschaft bestimmt waren. Im Einklang hiermit wurden z. B. Rohstoffe und Lebensmittel ausgenommen, weil sie der Ausstattung und dem Unterhalt der Zivilbevölkerung dienten. Alles in allem sollte also die Londoner Erklärung gerade das verhüten, was England anstrebte, nämlich die Hungerblockade.

    Aber England dachte gar nicht daran, sich darum zu kümmern. Mit brutaler Rücksichtslosigkeit setzte es sich über alle international anerkannten Regeln hinweg und beging einen Völkerrechtsbruch nach dem andern. Gleich nach dem Ausbruch des Weltkrieges, als die Vereinigten Staaten von Nordamerika die in den Kampf verwickelten Mächte aufforderten, sich vertraglich zur Einhaltung der Londoner Erklärung zu verpflichten, erklärte Grossbritannien, während Deutschland sofort seine Zustimmung erteilte, es werde diese Erklärung nur insoweit befolgen, als „das praktisch durchführbar sei“, d.h. als es ihm selbst beliebte. Zugleich machte es bereits allerhand Einschränkungen, die völlig willkürlich die getroffenen Abmachungen durchbrachen. In der Folgezeit ging es dann Schritt für Schritt nach dem edlen Grundsatz: Völkerrecht ist, was England nützt, zu der von ihm beabsichtigten restlosen Absperrung Deutschlands von der Aussenwelt über.

    Das erste war, dass es auf die erlaubte unmittelbare Blockierung der deutschen Küsten und Häfen verzichtete. Das hatte seinen guten Grund. Hätte nämlich seine Flotte den Blockadering in der Nordsee bilden müssen, dann wäre sie den deutschen U -Booten und Schlachtschiffen ausgesetzt gewesen, was die Gefahr erheblicher Verluste in sich geschlossen hätte. Da aber England in sämtlichen Kriegen, die es im Laufe der Geschichte geführt hat, immer darauf bedacht war, sich selbst weitgehend zu schonen, zog es auch jetzt vor, seine Seestreitkräfte in sicheren Schlupfwinkeln zu verstecken und statt eines offenen, ehrlichen Kampfes lieber zu verbotenen Massnahmen zu greifen. Diese Massnahmen wurden von Zeit zu Zeit durch einseitige Erklärungen der britischen Regierung angekündigt, die jedes Mal eine neue Vergewaltigung des bestehenden Völkerrechtes bedeuteten und schliesslich alle Bestimmungen dieses Völkerrechtes einfach über den Haufen warfen.

    England begann zunächst damit, die in der „Londoner Erklärung“ für Konterbande aufgestellten Listen von sich aus zu ändern. Es gab dort drei verschiedenen solcher Listen: Eine für absolute Konterbande, d.h. für Gegenstände, „die ausschliesslich für den Krieg verwendet werden“, eine für relative Konterbande, d.h. für Gegenstände, „die für kriegerische wie für friedliche Zwecke verwendbar sind“ und die nur dann beschlagnahmt werden durften, wenn sie wirklich zum Gebrauch der feindlichen Streitmacht bestimmt waren, und eine für freie Waren, d.h. für Gegenstände, die ausschliesslich friedlichen Zwecken, wie der Ernährung und dem Unterhalt der Zivilbevölkerung dienten. Bereits im Herbst des Jahres 1914 versetzte England durch drei rasch aufeinander folgende Erklärungen (sogenannte Orders in Council) zahlreiche Metalle wie Eisen, Kupfer und Blei sowie Rohstoffe wie Gummi und Häute aus der Freiliste in die für absolute Konterbande, um sie seinem Zugriff auszusetzen. Ausserdem wurden sehr bald die Waren der relativen Konterbandelisten ganz allgemein als absolute Konterbande behandelt. Durch diese Völkerrechtsbrüche kam England der Verwirklichung seiner Absichten schon erheblich näher.

    Daneben ging es jedoch dazu über, die neutrale Schifffahrt in weitestgehendem Masse und mit ganz brutalen Mitteln seiner Kontrolle zu unterwerfen. Im Widerspruch zu allen bisherigen Gepflogenheiten in Seekriegen masste es sich an, neutrale Schiffe nach britischen Häfen zu schleppen und sie dort langwierig zu untersuchen, so dass sie oft Wochen, ja Monate hindurch an der Weiterfahrt verhindert wurden. Ferner stellte es die neutralen Häfen den feindlichen gleich, um dadurch am Kriege nicht teilnehmende Länder von jedem Handelsverkehr mit Deutschland abzuschrecken. Bald holte es sogar deutsche Reisende von neutralen Schiffen herunter und machte sie zu Gefangenen. All das waren gröbste Verstösse gegen die Londoner Bestimmungen. Doch auch damit nicht genug! Am 2. November 1914 erklärte eine Bekanntmachung der Britischen Admiralität die gesamte Nordsee als Kriegsgebiet, in dessen Bereich neutrale Fahrzeuge durch Minen und Kriegsschiffe mit dem Untergang bedroht wurden, wenn sie nicht genau vorgeschriebene Wege innehielten. Auf diese Weise sollte ihnen jeder Verkehr mit deutschen Häfen abgeschnitten werden. Am Tage nach der Bekanntmachung veröffentlichte die „Times“ einen Artikel, der jedes in der Nordsee auftauschende Schiff als verdächtig hinstellte und darauf hinwies, dass es infolgedessen feindliche Behandlung zu gewärtigen habe. – Das Jahr 1915 brachte dann noch ergänzende Massnahmen, die die Abdrosselung Deutschlands vollendeten. Jetzt wurden Waren wie Baumwolle und fast alle der menschlichen Lebensführung dienenden Stoffe und Erzeugnisse in die Liste der absoluten Kriegskonterbande aufgenommen. Ausserdem erreichte die Vergewaltigung der neutralen Schifffahrt einen solchen Umfang, dass nach einer Mitteilung der „Times“ vom 5. Januar 1916 nahezu die gesamte Schifffahrt aus und nach holländischen, dänischen, schwedischen und norwegischen Häfen tatsächlich der britischen Aufsicht unterstand. Die Nordseesperre aber wurde durch eine neue Bekanntmachung noch dahin verschärft, dass in der sogenannten Deutschen Bucht und ihrer Umgebung aller Schiffsverkehr überhaupt verboten wurde. Schliesslich aber bestimmte eine weitere Erklärung der englischen Regierung, dass alle nach einem deutschen Hafen verfrachteten oder in einem neutralen Hafen gelandeten Waren, die sich in deutschem Eigentum befanden oder deutschen Ursprungs waren oder deutsche Bestimmungen hatten, nach einem britischen Hafen gebracht und dort eingezogen werden sollte. Damit war der Ring der völligen Einschnürung buchstäblich geschlossen und jegliche Zufuhr nach Deutschland unterbunden.

    Die neutralen Staaten, deren Handel auf solche Art aufs härteste getroffen wurde, haben nicht unterlassen, gegen die unerhörten englischen Rechtsbrüche zu protestieren. Die Vereinigten Staaten von Nordamerika betonten gleich zu Beginn, als sie noch nicht mit Grossbritannien gemeinsame Sache machten, in einer Note, „die Blockade, die die britische Regierung beanspruche eingerichtet zu haben, könne als eine legale Blockade nicht anerkannt werden“. Die skandinavischen Länder erhoben Einspruch. Holland tat das gleiche, indem es besonders darauf hinwies, dass die Nordseesperre „ein schwerer Eingriff in den von allen Völkern des Erdballs anerkannten Grundsatz der Freiheit der Meere“ sei. Aber irgendwelche Erfolge erzielte keiner von ihnen. England schritt unbeirrt und unbekümmert auf der Bahn vorwärts, die ihm die Möglichkeit zu dem grossen und fruchtbaren Verbrechen der Aushungerung des deutschen Volkes erschloss.

    Am 6. Januar 1916 legte die britische Regierung dem Parlament einen Bericht vor, der triumphierend ausführte, dass der Ausfuhrhandel Deutschlands völlig zerstört sei, dass die Einfuhr von Baumwolle, Wolle und Kautschuk wahrscheinlich für viele Monate von Deutschland abgeschnitten sei, und dass andere Einfuhrartikel wie Öle, Fette und Meiereiprodukte nur zu Hungerpreisen zu haben seien. Und der englische Propagandachef, der ehemalige Staatssekretär des britischen Schatzamtes, F. G. Masterman, kleidete die Hoffnungen der herrschenden Kreise seines Landes in folgende drastische Worte:

    „Langsam, aber sicher, ohne Überhebung und ohne Prahlerei, gleich einer unsichtbaren Hand, die einen Menschen im Dunkeln erdrosselt, hat England seine Hand an die Kehle Deutschlands gelegt, und es wird von dieser Umklammerung erst ablassen, wenn der Widersacher tot ist. Das Opfer mag kämpfen, mit Händen und Füssen zappeln, sich in diesen Todeskrämpfen winden und bei seinen Anstrengungen alles um sich herum zerschlagen – die Umklammerung wird ungeachtet dieses Widerstandes immer enger und der Druck immer stärker werden.“

    So wurde das unheimliche Verbrechen vollkommen bewusst und mit barbarischer Kaltblütigkeit begangen. Die bodenlose Gefühlsverrohung eines Wile, die wir im vorigen Abschnitt bestaunen mussten, war eben nur die entscheidende Eigenschaft der führenden Schicht Grossbritanniens. Sie war es immer und ist es noch heute. Und sie gipfelte im Weltkrieg darin, dass die Hungerblockade, als ihr das deutsche Volk erlegen war und, besinnungslos gemacht durch seine Entbehrungen und Leiden, zusammenbrach, über den Waffenstillstand hinaus bis zur Unterzeichnung des Versailler Diktates aufrechterhalten blieb, um Not, Krankheit und Sterben noch zu vermehren.

    Damit leistete sich England eine Grausamkeit, die selbst in seiner Geschichte einzig dasteht.

    III. DIE WIRKUNG

    Die deutsche Regierung unter Führung des Reichskanzlers Bethmann-Holweg hat die teuflischen Pläne des englischen Vernichtungswillens nicht durchschaut und daher schwere, verhängnisvolle Fehler begangen. Zu spät, viel zu spät griff sie zu Vorbeugungsmassnahmen gegen die immer bedrohlicher werdende Lebensmittelknappheit. Zu spät setzte sie zur Abwehr der völkerrechtswidrigen Blockade den U-Boot-Krieg ein. Infolgedessen gelang es dem Gegner, sein Vorhaben in hohem Grade zu verwirklichen und erschreckende Erfolge zu erzielen.

    Das Ausmass der Verheerungen, die unter der Zivilbevölkerung Deutschlands angerichtet wurden, ist am Ende des Weltkrieges durch genaue ärztliche Untersuchungen festgestellt und in eingehenden Veröffentlichungen dargelegt worden. Wir sind also in der Lage, uns auf unbedingt sicheres Material zu stützen, das eher zu vorsichtige als zu weitgehende Schätzungen enthält. Die eine Unterlage, die wir heranziehen, ist die Denkschrift des Reichsgesundheitsamtes, die unter dem Titel „Schädigung der deutschen Volkskraft durch die feindliche Blockade“ im Dezember 1918 erschienen ist. Die andere besteht in einem von dem Amerikaner Professor Dr. James T. Shotwell 1928 herausgegebenen Band der „Veröffentlichungen der Carnegie-Stiftung für internationalen Frieden, Abteilung für Volkswirtschaft und Geschichte“, der „Deutschlands Gesundheitsverhältnisse unter dem Einfluss des Weltkrieges“ behandelt. Dazu kommen noch die Stimmen neutraler Ärzte, die sich freiwillig der Aufgabe unterzogen, die deutschen Zustände zu studieren und auf Grund eigener gewissenhafter Beobachtungen zu beschreiben.

    (…)

    —————————————————————————

    Deutsche Informationsstelle
    DIE RECHTSBRÜCHE DER WESTDEMOKRATIEN IM WELTKRIEG 1914 – 1918

    Nr. 1: KRIEG GEGEN FRAUEN UND KINDER
    Englands Hungerblockade gegen Deutschland 1914 – 1920

    https://archive.org/details/HistorischesArchiv1494KriegGegenFrauenUndKinder194016S.SchaefferWerner
    —————————————————————————

    Reply
  9. 10

    5 G - Abwehr

    ACHTUNG , jetzt wird es nicht mehr lange dauern……
    …………..und wir sind Sklaven der satanischen NWO ! ?

    ‘SPARDA BANK Berlin’ bietet implantierten Chip an ….
    nächste Verschwörungstheorie bewahrheitet.

    Reply
  10. 9

    arkor

    Tja wie erklärt man, was nicht erklärbar ist. Das Darknet oder sagen wir, die kriminellen Zentren, im Netz, welche man Darknet nennt….lach..sind in einem Natobunker,auf jeden Fall große Teile….militärisch gesichert, so dass die Polizei, äh nein POLIZEI mit über 650 Mann anrücken musste.
    Aber….es war ja nur EIN HAUSMEISTER vor Ort………und darauf ist die Polizei, ähm Entschuldigung, POLIZEI besonders stolz….

    Was man uns da erzählen will, ist schlicht die Story vom Pferd….Vielleicht finden sie ja im Natobunker nun die verschwundenen 150 CD´s aus den Aservaten….

    Was natürlich besonders interessant ist: Dieses “Rechenzentrum”…und was weiss ich noch, müsste ja schon jetzt zu einem großen Problem für die legalen Betreiber geworden sein. Wir müssten bereits jetzt über Schadensersatzklagen lesen, von einem Sturmlauf von Geschäftsleuten, die auf diesem Rechenzentrum gehosted haben und denen ihr Geschäft weg gebrochen ist.

    Es sei denn, es waren NUR illegale “Geschäfte”……

    https://www.spiegel.de/netzwelt/web/darknet-an-der-mosel-wie-mutmasslich-kriminelle-eine-gesicherte-bunkeranlage-kaufen-konnten-a-1290210.html

    Reply
    1. 9.1

      arkor

      …korrigierend: Schadensersatzklagen wären verfrüht. Was ich meinte, wo ist der Aufschrei derer, die ihre Geschäfte auf diesen Servern gehostet haben?
      Wenn es sich und danach sieht es aus, herausstellt, dass das sogenannte Darknet oder präzisieren wir lieber, der kriminelle Teil des sogenannten Darknets, zu einem gewissen oder großen Teil hier aus einem “Ex”Natobunker betrieben worden ist, hier ermöglicht durch die NATO, die BRD, insbesondere da ja schon ähnliche Vorkommnisse in den Niederlanden waren, ……
      also mal abwarten…hier ist wirklich eine sehr große Sache am Laufen…und wie kann man Beweise am schnellsten und gründlichsten verschwinden lassen?

      Da steckt ein Haufen an Geld, Organisation und Kenntnissen darin…und die bekannten Verbindungen……und ein Hausmeister natürlich…

      Reply
  11. 7

    GvB

    Glückliche Dänen… und deren “Probleme”.
    Dänische Regierungschefin sorgt im Parlament für schallendes Gelächter

    Diese Dänen 🙂 …und das Kamel ALI!

    Regierungschefin Frederiksen berichtete vor den Parlamentsabgeordneten über vier Elefanten, die die Regierung von einem Zirkus kaufen musste, weil er diese Tiere nicht mehr besitzen durfte. Einer der Elefanten hatte einen Freund: das Kamel mit dem Namen Ali, teilte der lokale Radiosender DR mit.

    https://www.youtube.com/watch?v=1J-VpZeKcOc
    https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20191006325818719-daenemark-mette-frederiksen/

    Reply
    1. 7.1

      Sehmann

      Und die bürgerliche Partei stimmte dem Kauf zu, obwohl das Kamel “Ali” heißt.
      Der dänische Circus ist jetzt “Ali” losgeworden, aber wie werden wir unsere “Alis” los? Kommen doch seit Jahrzehnten jedes Jahr viele weitere “Alis” dazu.

      Reply
  12. 6

    5 G - Abwehr

    Grüne Diktatur oder Systemwechsel oder NWO ?

    Interview mit Extinction Rebellion, Berlin

    Reply
    1. 6.1

      GvB

      Honigtöpferei!!!! Ziel:Gruen-linke Diktatur

      Was für eine Ideologisierte Funktionärin..
      Schiebt man die Dreiecke des Logos(im Hintergrund) in sich zusammen.. ergibt es den Davidsstern!
      Wer hatte das Logo auf dem T-Shirt?
      Schlepperin & Fluchthelferin Madame RACKETE!
      Wer freut sich über die Aktionen? Der Club of ROME!
      Es hat keinen Sinn mit solchen Leuten zu diskutieren.
      Deren “Argumente” stimmen vorne und hinten NICHT!

      https://www.tt.com/politik/weltpolitik/16134467/extinction-rebellion-ziviler-ungehorsam-fuer-mehr-kimaschutz

      Reply
      1. 6.1.1

        Andy

        Stimmt, man versorgt die Klima-Bolschewisten mit unnötiger Energie! Die Frage an die Tunte hatte eher lauten sollen, wer die Aktionen weltweit, nicht nur in Europa, in den Groß-Städten an gleichen Tagen organisiert.

        Reply
      2. 6.1.2

        ivan

        Ziviler Ungehorsam zur Wiederherstellung des Deutschen Reiches, wer ist dabei?

        Reply
        1. 6.1.2.1

          Sehmann

          Die hier lesenden Rentner und Arbeitslosen machen das schon lange.
          Aber von denen wird ja gar kein Gehorsam erwartet, also können sie auch keinen Ungehorsam leisten.

    2. 6.2

      arkor

      Wieder mal so eine Inszenierung…aus allen Teilen Europas reisen die sogenannten Aktivisten an…Lach und einen Mailverteiler von 20 000 Menschen haben sie…es wäre komisch….na eine Frage nach den Finanziers wäre nett gewesen, ansonsten beeindruckt nur der oberflächliche und sehr sehr flache anspruchlose Vortrag dieser Dame, mit dem dies vorgetragen wird…..lach 99.94 Prozent der Wissenschaftler……und man nöchte nicht auf einen Stand vorher zurück gehen….den es natürlich nie gegeben hat,…denn der Konsens ist eine Erfindung der Co2-Schwindler….Dumm ist nur, wer sich da einspannen lässt….
      also heute kein Femme..oder Forstbesetzer…. aber Soros und Konsorten sind ja wieder mal als Geldgeber im Gespräch, was eine Frage Wert gewesen wäre
      Wie ich im übrigen hörte, interessiert die E. Rebellion in kaum ein “Schwein”, wie man so schön sagt, trotz der so aufopfernden Bemühungen der Lügenmedien. Aber die haben ja auch aus den FFF von 5 bis 10 000 (laut Polizei 10.000 laut eingesehenen Bildmaterial weniger) Menschen eine Großverantstaltung von 250 000 Menschen gemacht.

      Die (noch) schweigende Masse kotzt es schlicht an und sie fühlen sich belästigt…

      Reply
    3. 6.3

      arkor

      Vor jeder Autobahntoilette für Damen ist zur Urlaubszeit um Vieles mehr los, also bei diesen orchestrierten Veranstaltungen, die Otto Normalbürger nur im Sinne von genervt sein interessieren, aber was die für eine Aufmerksamkeit von den Medien bekommen……tztzt…tja so wurde ja auch die Greta bekannt wurde, die ebenfalls niemand interessieren würde…

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article201544394/Extinction-Rebellion-Berlin-reagiert-mit-Wurschtigkeit-auf-Proteste.html

      Reply
  13. 5

    skepsis

    @ Arabeske……seit Jahren >Bewundere ich Deinen Intellekt und wie DU diesen Programmiert hast 10’000 mal dasselbe Postulat zu versenden !

    Reply
    1. 5.1

      arabeske-654

      Hättest Du selbst mehr davon, würdest Du wissen warum.

      Reply
    2. 5.2

      arkor

      ….du hast allen Grund Arabeske zu bewundern….ich finde auch, dass sein Einsatz herausragend ist. Was faktischen Bestand hat, muss auch immer wieder genau so hergenommen werden….aber das weisst Du doch….oder?

      Reply
  14. 4

    5 G - Abwehr

    Razzia im Vatikan – Trump räumt bei den Pedos auf

    Offiziell halten sich US-Außenminister Mike Pompeo und US-Justizminister William Barr in Italien auf,
    um mit den dortigen Geheimdiensten Untersuchungen in der „Russland-Affäre“ durchzuführen.
    Aufgrund der „Gegen-Untersuchung“ zur Russland-Affäre soll Trump auch, so die offiziellen Medien-
    berichte, den britischen Premierminister Boris Johnson und den australischen Regierungschef
    Scott Morrison um Hilfe bei der Aufklärung gebeten haben.

    Pompeo und Barr haben offenbar den Besuch in Italien auch dazu genutzt, um im Auftrag von Trump
    dem Vatikan inoffiziell einen Besuch abzustatten. Nur kurz zuvor hat die vatikanische Justiz, die
    vatikanische Staatsanwaltschaft, eine Razzia bei der vatikanischen Finanzaufsicht durchgeführt und
    Finanzdokumente und elektronische Geräte im Staatssekretariat beschlagnahmt. Der vatikanische
    Staatsanwalt Milano soll die Razzia aufgrund einer Anzeige der Vatikanbank und des Antikorruptions-
    beauftragten des Vatikans, dem Generalrevisor, durchgeführt haben. Die Beschlagnahmungen der
    Dokumente beim Staatssekretariat betrafen den Angaben zufolge die Abteilung, die die Kontakte zu
    den diplomatischen Vertretungen des Heiligen Stuhls weltweit hält.

    Nach der Razzia ist es zu fünf Suspendierungen gekommen. Unter den fünf Personen ist auch der
    Direktor der Finanzaufsicht des Vatikans, einer 2010 gegründeten Einrichtung, die die Geldflüsse im
    Vatikan überwachen soll. Anlass der Durchsuchungen sollen angeblich Immobiliengeschäfte im
    Ausland gewesen sein. Es geht um fragwürdige Transaktionen in dreistelliger Millionenhöhe und
    mutmaßlich um Geldwäsche. Da der Vatikan und seine Mitglieder jedoch immer wieder Schlagzeilen
    wegen Kindesmissbrauch und Sexorgien machen, dürfte es bei den Untersuchungen auch um
    organisierten Kinder- und Sexhandel sowie um Missbrauch gehen. Der zurückgetretene Papst
    Benedikt XVI (Joseph Ratzinger) hatte die Organisation zur Überwachung der Geldflüsse im Vatikan,
    die AIF, 2010 gegründet.

    Es heißt Papst Franziskus „bemühe“ sich seit dem Beginn seiner Amtszeit vor rund sechs Jahren um
    eine Neuordnung der Regelungen für Finanzgeschäfte des Heiligen Stuhls. Er forderte mehr
    Transparenz und die Einhaltung internationaler Standards. Wichtige Ämter, die in diesem Zusammen-
    hang neu geschaffen werden sollten, sind derzeit jedoch nicht besetzt oder haben nur eine übergangs-
    weise Leitung. Das Wirtschaftssekretariat etwa ist seit Juni 2017 ohne Leitung, seit der australische
    Kardinal George Pell wegen sexuellen Missbrauchs von zwei Jungen verurteilt wurde.
    Die Antikorruptionsbehörde steht ebenfalls nur unter provisorischer Leitung.

    Wie ernst ist es dem Jesuiten-Papst wirklich mit der öffentlichen Überwachung der vatikanischen
    Finanzgeschäfte? Sollten die Geschäfte und Machenschaften des Vatikans und seiner Mitglieder jemals
    ans Tageslicht kommen, dürfte dies nicht nur die katholische Kirche endgültig dem Untergang weihen,
    sondern auch „hartgesottene“ Menschen zutiefst erschüttern. Denn was hinter den Mauern dieses laut
    Kritikern „selbsternannten satanischen Vereins“ vor sich geht, können sich „normale“ Menschen nicht
    in ihren schlimmsten Alpträumen vorstellen.

    https://www.watergate.tv/razzia-im-vatikan-trump-raeumt-bei-den-pedos-auf/?source=ENL

    Reply
    1. 4.1

      GvB

      Franziskus ist Freimaurer und Jesuit.
      Der wird doch nicht die “Säulen des Vatikans” zum Einsturz bringen!?

      Papst Franziskus in den Profezeiungen:

      Mit Gott hat das Papsttum aber nichts zu tun, und die Einsetzung von Päpsten ist das Gegenteil von dem, was Jesus von Nazareth lehrte. Für Ihn ist allein Gott der „Heilige Vater“ (Johannes 17, 11), und Er mahnte sogar ausdrücklich: „Auch sollt ihr niemanden auf Erden euren Vater nennen [den Titel „Vater“ verleihen]; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel.“ (Matthäus 23, 9)

      Die umstrittenen Malachias-“Weissagungen” :
      https://theologen.wordpress.com/2013/03/11/malachias-weissagung-in-rom-wird-nun-der-letzte-papst-gewahlt-2/

      Der jetzige (112.) Papst- soll der letzte Papst sein

      Reply
  15. 2

    Anti-Illuminat

    Polen wollte es halt mit allen aufnehmen

    http://fs1.directupload.net/images/180217/4zu7pqon.png

    Reply
  16. 1

    arabeske-654

    Das Deutsche Reich in seiner Verkörperung durch das Deutsche Volk als alleinigem Rechteträger und in seiner Funktion als unmittelbar vollziehende Macht, mangels geeigneter Repräsentanz, klagt die vier Besatzungsmächte des passiven und aktiven Völkermordes am Deutschen Volk an, mittelbar durch ihr Besatzungsorgan Bundesrepublik Deutschland unter Verletzung völkerrechtlicher Regelungen, Haager Landkriegsordnung, zur Besetzung eines besiegten Staates.

    Das Deutsche Reich klagt an:

    Die Russische Föderation, als Rechtsnachfolger der Besatzungsmacht Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, der Billigung der Annexion Mitteldeutschlands durch die Verwaltungsorganisation Bundesrepublik Deutschland und somit konkludent des Völkermordes am Deutschen Volk durch die Umsetzung des vom 04.01.1943 – durch den jüdischen Professor für Anthropologie, an der Havard-Universität, Earnest Albert Hooton aufgezeigten und nach ihm benannten Hooton-Plan, zur ethnischen Zersetzung des Deutschen Volkes, seitens des Besatzungsmittels Bundesrepublik Deutschland, mittels erzwungener Massenmigration ethnisch fremder Bevölkerungsgruppen, in das von der Bundesrepublik Deutschland verwaltete Teilgebiet des Deutschen Reiches.

    Die Republik Frankreich, als Besatzungsmacht und Gründungsmitglied der Organisation Bundesrepublik Deutschland, der aktiven Beteiligung und Organisation, auf der Basis des Hooton-Planes.
    Das Vereinigte Königreich von Großbrittanien und Nordirland, der Planung und Organisation vermittels der von ihm gegründeten Besatzungsorganisation Bundesrepublik Deutschland.
    Die Vereinigten Staaten von Amerika, der aktiven Planung und Organisation und Hauptkraft des Völkermordes am Deutschen Volkes durch Umsetzung des Hooton-Planes.

    Weiterhin klagt das Deutsche Reich an, den Heiligen Stuhl – Sancta Sedes – in seiner Verkörperung durch den Papst, als rechtlich verantwortlichen Eigentümer des Vereinigten Königreiches Großbrittanien und Nordirland und seiner Kronkolonie Vereinigte Staaten von Amerika, der passiven Mitwirkung am Völkermord am Deutschen Volk, durch Billigung der Handlungen seiner untergebenen Vasallen.

    Die internationale Organisation der Vereinten Nationen und seine 193 Mitglieder, gegründet von den alliierten Feindstaaten des Deutschen Reiches, unterliegen ebenfalls der Anklage durch das Deutsche Volk, als Plattform der Planung und aktiven Unterstützung zum Völkermord am Deutschen Volk durch Organisation des Zustromes fremdrassiger Völkerschaften in das Territorium des Deutschen Reiches und somit dem Bruch des Völkerrechtes, entgegen ihrer Aufgabenstellung zu seinem Erhalt.
    Das Deutsche Reich stellt fest, das die Vereinten Nationen kein, vom Deutschen Reich, anerkanntes Völkerrechtsubjekt ist und der Erhalt des Völkerrechtes durch diese Organisation nicht gewährleistet werden kann, da sie sich selbst in den Dienst zu seiner Zerstörung gestellt hat, indem diese Organisation aktiv an der Zerstörung und Beseitigung des Völkerrechtssubjektes Deutsches Reich, durch ein international organisiertes Eugenikprogramm, beteiligt ist.

    Von der Klage ebenfalls betroffen ist die jüdische Weltgemeinde, die sich nach eigenen Aussagen, voller Stolz als Quelle und Zentrum des laufenden Eugenikexperimentes zu erkennen gegeben hat und somit ursächlich am Genozid am Deutschen Volk, getrieben vom Hass auf das Deutsche Volk, für ein von ihnen selbst erfundenes Verbrechen, verantwortlich zeichnet.

    Angeklagt sind darüber hinaus, die Verräter aus den eigenen Reihen des Deutschen Volkes, die sich durch den Eid auf Grundgesetz und somit den Eid auf die Besatzungsfeindstaaten, hoch- und landesverräterisch in den aktiven Dienst am Völkermord gestellt haben und das Deutsche Volk durch Plünderung und militante Willkür an der Neuorganisation eines souveränen Deutschen Reiches hindern, sowie aktiv an der Vernichtung des Deutschen Volkes durch Begünstigung, Organisation und Durchführung illegaler Migration teilnehmen und somit das Deutsche Volk und ihre eigenen Kinder dem Genozid preis geben.

    Das völkerrechtliche Subjekt bestand und besteht durch seine legitimen natürlichen Rechtspersonen und derer in der Rechtsfolge, welche ihrerseits ihre unveräußerlichen und unauflöslichen Rechte aus dem völkerrechtlichen Subjekt beziehen.

    https://lupocattivoblog.com/2015/02/20/das-volkerrechtliche-subjekt-das-deutsche-reich-oder-die-unaufloslichen-rechte-der-deutschen/

    An die besetzenden und verwaltenden Kriegsvertragspartner.

    An die legitime und legitimierende Gewalt, das amerikanische Volk der Vereinigten Staaten von Amerika, in dessen Vertretung an den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika – in Vertretung an die US Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika, Clayallee 170, 14191 Berlin.
    Das völkerrechtliche Subjekt Deutsches Reich erklärt völkerrechtlich verbindlich:

    https://lupocattivoblog.com/2017/09/25/voelkerrechtliche-verbindliche-erklaerung-an-die-besetzenden-und-verwaltenden-kriegsvertragspartner/

    Reisepass-Urkundenanforderung für alle Deutschen
    https://lupocattivoblog.com/2019/04/09/reisepass-urkundenanforderung-fuer-alle-deutschen?

    Das deutsche Volk ist mit endgültiger Wirkung zum 24.09.2017 in die Handlungsfähigkeit eingetreten.
    https://www.youtube.com/watch?v=fHfZD_aunzQ

    “Das Deutsche Reich ist in der militärischen Niederlage von 1945 nicht untergegangen. Es besteht als Subjekt des Völker- und Staatsrechts fort. Es ist durch die völkerrechtswidrige Ermordung bzw. Internierung der Mitglieder der Reichsregierung lediglich handlungsunfähig geworden. Unter diesen Umständen ist die Selbstherrlichkeit des Reiches in vollem Umfang an jeden einzelnen Reichsbürger, der als Teil notwendig auch das Ganze ist, zurückgefallen.
    Das Deutsche Reich lebt und ist jedenfalls solange unsterblich, wie es fortpflanzungsfähige Deutsche Familien gibt, in denen der Wille zum Reich lebendig ist.
    Jeder Reichsbürger steht in der Pflicht, im Rahmen des Zumutbaren alles Notwendige zu tun, um das Recht des Reiches zu schützen und die Herstellung seiner Handlungsfähigkeit zu fördern. Vornehmste Pflicht eines Reichsbürgers ist es, der Fremdherrschaft zu widerstehen.
    Das Kriegsziel der Feinde Deutschlands war und ist die dauerhafte Vernichtung des Deutschen Reiches. Diese ist nur durch physische Auslöschung und/oder durch Auflösung des Deutschen Volkes in einen Völkerbrei der verschiedensten Rassen zu bewirken. Das ist aus der Sicht unserer Feinde konsequent. Diese sind deswegen auch nicht zu tadeln, sondern als Feinde zu erkennen, anzuerkennen und als solche zu behandeln.”
    [Horst Mahler]

    Reply

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