lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft

Nachrichten-Hintergründe-Informationen-Zusammenhänge, die man bei "WIKILEAKS" nicht findet…..

Mit ‘Russia’ getaggte Beiträge

An der „Ostfront“ der EU – nichts Neues!

Geschrieben von Maria Lourdes - 19/01/2014

Zwischen Russland und Litauen sowie dessen Nachbarn Lettland und Estland gibt es viel mehr Verbindungen, als die litauische Staatsführung es hinstellen möchte. Es handelt sich unter anderem um Export, Gaslieferungen und Tourismus. Doch es wird meistens mit Hassgefühlen gespielt, besonders im Hinblick auf die kommenden Präsidentschaftswahlen im Mai 2014.

An der „Ostfront“ der EU – nichts Neues! Ein Artikel von Franz Krummbein, erschienen bei Berlin-Athen.eu

VilniusDalia Grybauskaitė (im Bild neben Merkel), die Präsidentin von Litauen, hat „ausreichende politische Gründe“ gefunden, um sich eines Besuchs der Olympischen Spiele 2014 in Sotschi zu enthalten. „Ich sehe keine politischen Möglichkeiten, die Olympischen Spiele in Sotschi zu besuchen”, erklärte Grybauskaitė vor Reportern und stellte fest, dass sie „unter Berücksichtigung der vorherrschenden Situation” zu einer solchen Entscheidung gekommen ist.

Die Frau hat allen Grund zu Hause zu bleiben: So kostet sie ihr Volk weniger, und sie kann sich mal um die Gleichberechtigung der russischen Minderheit im Land kümmern.

Über 20 Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion führen Litauen, Estland und Lettland, die eine schwere Wirtschaftskrise erleben, von Jahr zu Jahr einen Informationskrieg gegen Russland und sorgen damit bei der Wählerschaft für negative Gefühle, um das politische Leben zu imitieren.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Ergebnisse russischer Außenpolitik 2013

Geschrieben von Maria Lourdes - 26/12/2013

“Das scheidende Jahr sei für Russlands Außenpolitik erfolgreich gewesen.”

Das erklärte Alexej Puschkow, ein russischer Außenpolitiker und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma. Puschkow ist promovierter Politologe und Direktor des Instituts für aktuelle internationale Probleme an der Diplomatischen Akademie des russischen Außenministeriums.

Puschkow ist für seine scharfe und oft polemische Kritik an der europäischen und US-amerikanischen Politik bekannt. So äußerte er sich Mitte Juni 2013 zu dem Entschluss des US-Präsidenten, Waffen an die syrische Opposition zu liefern, die Angaben über die Anwendung chemischer Waffen durch das Regime von Assad seien dort fabriziert worden, wo die Lüge über die Massenvernichtungswaffen im Irak herbeigeredet worden sei.

In diesem Zusammenhang führte Puschkow auch aus, Obama gehe den Weg Bushs.

Als er die Bilanz des Jahres 2013 zog, erwähnte er die Erfolge der russischen Diplomatie bei der Lösung des Syrienkonfliktes, die Abschwächung der Rolle der USA und der EU bei der Bewältigung von internationalen Problemen sowie einen bedeutend wachsenden Einfluss Russlands im Nahen Osten.

„Russlands Einfluss im Nahen Osten steigt mit jedem Tag an“, erklärte Alexej Puschkow bei einem Treffen mit Journalisten. Die arabische Welt erblicke in Moskau einen aussichtsreichen und zuverlässigen Partner. Die USA, die seit zwanzig Jahren versucht haben, die Situation im Nahen Osten zu stabilisieren, konnten mit dieser Aufgabe nicht fertig werden:  Den Rest des Beitrags lesen »

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Europa ist jetzt, dank der USA, “sicherer”.

Geschrieben von Maria Lourdes - 23/12/2013

Die Bereitstellung des sogenannten US-”Anti-Raketen-Schilds” verursachte die erste klare Antwort von Russland gegen diesen aggressiven Waffen-Komplex: Das in Stellung bringen von Iskander-Raketen in Kaliningrad, d. h. mit Berlin in Schuss-Bereich. 
Manlio Dinucci, Geograph und Geopolitiker, erklärt hier die Bedeutung dieser neuen Eskalation.

Raketen und “Schild” über Europa – Ein Artikel von Manlio Dinucci, erschienen bei voltairenet - Übersetzung Horst Frohlich.

Die von der deutschen Tageszeitung Bild gegebene Neuigkeit, wonach Russland nuklear-fähige Iskander-Raketen in der Enklave Kaliningrad als Reaktion auf den “Raketenschild” in Stellung bringt, fällt in ein Informations-Vakuum, das sie für die meisten Leute unverständlich macht [1].

Wenn sie wahr ist, warum dann diesen “aggressiven Schlag von Putin? Warum will Russland nicht, dass die USA ihre europäischen Verbündeten mit ihrem «Schild» schützen? Und dann, hat Obama nicht auf den von Bush geplanten «Schild» verzichtet? In Washington behauptet man, der “Schild” in Europa sei nicht gegen Russland gerichtet, sondern gegen iranische Raketen.

In Moskau gilt er als Versuch, einen entscheidenden strategischen Vorteil über die Russischen Föderation zu erwerben: Die USA könnten unter Berufung auf die Fähigkeit des “Schildes”, die Auswirkungen der Vergeltung zu neutralisieren, einen ersten nuklearen Angriff starten.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Ein Brief an ‘The New York Times’

Geschrieben von Maria Lourdes - 14/12/2013

Stephen F. Cohen: “Der kürzliche Leitartikel dieses Blatts über die Ukraine und Vladimir Putin war einseitig und ideologisch.”

Am 20. November veröffentlichte The New York Times in einem Leitartikel eine dringende Aufforderung – oder vielleicht Warnung – an die Ukraine, sich gegen „Moskaus Mobbing“ zu wehren und ein Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union zu unterzeichnen.

Der Leitartikel lag auf der Linie so gut wie der gesamten Berichterstattung aller Medien in den Vereinigten Staaten von Amerika über die „strategische Entscheidung“ und „zivilisatorische Wahl“ der Ukraine – ihre letzte Chance für Demokratie und wirtschaftliche Prosperität und die Hoffnung des Westens, Putins Versuch aufzuhalten, „die Region zu resowjetisieren“, wie die damalige Außenministerin Hillary Clinton seine Eurasische Zollunion missinterpretierte.

Das alles ist ein weiteres Beispiel für die im Allgemeinen einseitige und ideologische Berichterstattung der Medien der Vereinigten Staaten von Amerika über post-sowjetische Entwicklungen in Russland und anderen ehemaligen Sowjetrepubliken seit 1992. Es überrascht nicht, dass die Kommentatoren in den Medien der Vereinigten Staaten von Amerika, ohne tatsächliche Analyse und dumm dastehend nur toben konnten über Putins „Mobbing“, als die ukrainische Führung ihre Entscheidung betreffend die Unterzeichnung des Abkommens mit der Europäischen Union bekanntgab.

The New York Times lehnte es ab, meinen Leserbrief zu drucken, der den Mangel an objektiver Analyse in dem Leitartikel erörterte. Er ist hier zu finden:  Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Attentate Rothschilds – Deutschland und die Welt

Geschrieben von Maria Lourdes - 24/11/2013

Wer sich die Attentate der letzten zweihundert Jahre ansieht, wird eine Spur finden, die immer zu der Verwirklichung von privatisierter Geldwirtschaft führt und zu privaten Zentralbanken.

Attentate, Rothschilds, Deutschland und die Welt - Conrebbi

conrebbi

Linkverweise:

Wehe dem – der nicht nach “Rothschild’s Pfeife” tanzt!

Die unsichtbare Hand - Große historische Ereignisse wie Kriege, Revolutionen und Wirtschaftskrisen verändern die Weltgeschichte in einem bedeutenden Maße. Sind diese Ereignisse Launen der Geschichte und geschehen immer wieder rein zufällig?
Nein, sagt der Historiker Ralph Epperson. Weder die Französische Revolution, der Erste und Zweite Weltkrieg noch der Kalte Krieg und der Untergang des Sowjetimperiums waren Unfälle der Geschichte. Es war alles genau so geplant! Geheime Mächte im Hintergrund lenken die Geschicke der Menschheit. Die großen Ereignisse der Geschichte folgen seit über 300 Jahren einem geheimen Plan – einem Master-Plan zur Erringung der Weltherrschaft. hier weiter

Haben wir Deutschen endlich den Mut, den Lügenschleier zu zerreißen – WAHRHEIT MACHT FREI! Die erste Hälfte des letzten Jahrhunderts war geprägt von der Verwirklichung teuflischer Vernichtungspläne gegen Deutschland. Das Zusammenspiel unterschiedlichster Zentrifugalkräfte ermöglichte die Zerstörung der europäischen Mitte in zwei Etappen (1914-1918 und 1939-1945 – Zweiter dreißigjähriger Krieg), wobei es den Zerstörern und Landräubern auch noch gelang, die Opfer ihrer Aggressionen als die „Schuldigen” zu brandmarken. hier weiter

Unsere Schulbücher müssen umgeschrieben werden! »Christopher Clark ist nicht nur ein ungemein sympathischer, sondern auch ein sehr seriöser Vertreter seiner Zunft. Er lehrt als Professor für Neuere Europäische Geschichte am St. Catharine’s College in Cambridge. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt die Geschichte Deutschlands und Preußens, über die er schon mehrfach publizierte. Die Vorgeschichte des Ersten Weltkrieges, wie sie noch nie dargestellt wurde. Und genau das dürfte bei allen politisch korrekten und medial umerzogenen Lesern Brechreize verursachen. hier weiter

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USA verteidigen Öl-Interessen in Nigeria

Geschrieben von Maria Lourdes - 18/11/2013

war-on-terrorDie USA sind eine Macht, die sich in wirt­schaft­li­cher und poli­ti­scher Hin­sicht im Abstieg befindet. Bereits jetzt wird ihre Vor­herr­schaft zuneh­mend von Russ­land, Latein­ame­rika und China in Frage gestellt.

Dazu kommt, dass viele Staaten ihre Bezie­hungen unter­ein­ander inten­si­vieren möchten. Für sie sind diese Bezie­hungen viel vorteilhafter als die Abhän­gig­keit von den USA.

Die USA haben es zuneh­mend schwerer, ihre Posi­tion als größte Welt­macht auf­recht zu erhalten. Diese Posi­tion ermög­licht es ihnen, ganze Nationen aus­zu­plün­dern und den von ihnen selbst erschaffenen “Krieg gegen den Terror” überall dort hin­zu­tragen, wo sie es möchten. Jüngstes Beispiel Nigeria…

USA verteidigen Öl-Interessen in Nigeria

Die Vereinigten Staaten haben die nigerianische Boko Haram-Gruppe auf die Terrorliste gesetzt. Als Begründung wurden tausende Tote in den letzten Jahren genannt, die auf das Konto der Gruppe gehen. Ein politischer Analyst glaubt jedoch, dass die USA lediglich ihre Öl-Interessen in Nigeria verteidigen.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Über das Imperium der Schulden

Geschrieben von Maria Lourdes - 05/09/2013

Dr. Georg ChaziteodorouDie Dialektik, das globale Geldsystem und das Imperium der Schulden als Hauptsäulen des internationalen politischen Zionismus für seine angestrebte Weltherrschaft. Ein Artikel von Dr. Georg Chaziteodorou (Foto links) Erstveröffentlichung bei berlin-athen.eu

Die Dialektik, eine diabolische Taktik, die längst vor Hegel und Marx von Heraklet erfunden war, stellt, um ans erstrebte Ziel zu gelangen, einer extremen These einer ebenso extremen Antithese entgegen, woraufhin sie eine gemäßigte Synthese vorschlägt, in der These und Antithese aufgehoben sind.

Karl Marx alias Mordechai Levi, gehorsam seinen Hochfinanz- Auftraggebern, aber unabhängig davon auch persönlich zutiefst engagiert, den dialektischen Plan für die Erringung der zionistischen Weltherrschaft ausgearbeitet und publiziert, offenbar, unter den Augen einer stupiden, nichts begreifenden Bevölkerung Europas. Diese Bevölkerung begreift bis heute gar nichts über die Planung der Hochfinanz.

Der bereits vorhandenen These des Kapitalismus stellte Marx die erst noch zu schaffende Antithese des Sozialismus entgegen. Aus dem historischen Kampf beider sollte als Synthese, der Kommunismus als angeblich klassenlose Gesellschaft hervorgehen. Seit 1917 wurde die Geschichte unseres Jahrhunderts vom glänzend geschauspielerten Antagonismus zweier zionistischer nahezu perfekt kontrollierter Prinzipien und Weltmächte bestimmt. Von dem östlichen sozialistischen oder kommunistischen Bolschewismus und dem westlichen Kapitalismus.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Putin: Die USA haben die größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte auf ihrem Konto

Geschrieben von Maria Lourdes - 09/08/2013

Im Interview für Russia Today hat Russlands Präsident Wladimir Putin seine Sicht der US-amerikanischen Geschichte dargelegt. Nebenbei spricht er auch die Wahrheit über den Diktator Stalin aus. Nehmen Sie sich die 2.min30 Zeit für das Video, sagt Maria Lourdes!

Putin: Die USA haben die größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte auf ihrem Konto

Gadddafi

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Litauen fordert von Russland 200 Milliarden Dollar für Sowjet-Besatzung!

Geschrieben von Maria Lourdes - 07/07/2013

femida- JustitiaDie Geschichte einer alliierten Macht, die die Abschlachtung des eigenen Volkes in industriellem Ausmaß betrieb, kommt immer mehr ans Tageslicht. Gemeint ist die Sowjetunion!

Mit dem Westen verbündet, erlebte diese Macht ihren Triumph am 9. Mai 1945. Ihre Verbrechen wurden zum Tabu erklärt und die Geschichte des mörderischsten Regimes Europas ist nie ganz erzählt worden. Die vielen erschütternden Bilder – Massengräber, Leichenberge, perverse Gewalt gegen Unschuldige – und die erschütternden Augenzeugenberichte der letzten Überlebenden des Terrors sind Zeugnisse dieses menschenverachtenden Systems.

Litauen fordert nun von Russland 200 Milliarden Dollar für „den Schaden, der wegen der sowjetischen Besatzung entstand“, eine wohl falsche Rechnung, für die es von Russland kein Geld bekommen wird.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Putin: “Ich glaube, Sie schüchtern die deutsche Öffentlichkeit ein.

Geschrieben von Maria Lourdes - 06/04/2013

Putin njetPutin im Interview: Auf die Fragen, warum die deutsche Öffentlichkeit die Razzien (gegen NGO’s) als Einschüchterungsversuch wahrnehme und warum die russischen Behörden so handelten, antwortete der russische Präsident: “Ich glaube, Sie schüchtern die deutsche Öffentlichkeit ein. Es passiert doch gar nichts Ähnliches und man muss die Menschen nicht einschüchtern.”

Auf die Frage von WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn nach dem Demokratieverständnis Putins, antwortet der russische Präsident, es sei offensichtlich, dass Russland sich “eindeutig für Demokratie entschieden” habe und “dass wir uns keinen anderen Entwicklungsweg vorstellen” könnten.

Kritik an Beteiligung russischer Anleger an Zypern-Rettung

Der russische Präsident kritisierte, dass vermögende Bankkunden auf Zypern, zu denen viele russische Privatleute und Unternehmen gehören, an dem Rettungspaket für das Land beteiligt werden und mit Verlusten bis zu 60 Prozent ihrer Sparguthaben über 100.000 Euro rechnen müssen: Dass es zur Enteignung der Anleger kommt, der russischen Anleger in Zypern oder in anderen Staaten, ist ein Vertrauensverlust gegenüber dem Bankensystem der Eurozone.” Die Anleger, die nach Zypern gegangen seien, hätten keine Gesetze verletzt, betonte Putin, weder zyprische noch europäische. “Ist das gerecht?”, fragte der Kremlchef.

Vor dem Hintergrund, dass Russland rund 40 Prozent seiner Devisenreserven in Euro angelegt hat, gab Putin eine Vertrauenserklärung für die Gemeinschaftswährung ab: “Wir vertrauen dem Euro, wir vertrauen der Wirtschaftspolitik der europäischen Großmächte und der wirtschaftlichen Politik der Führung der Bundesrepublik Deutschland.” Es gebe zwar in vielen Fragen Meinungsverschiedenheiten, aber “bezüglich grundlegender Fragen glauben wir, dass man dort richtig handelt, auf dem richtigen Wege ist”.

Putin fordert Stopp der Waffenlieferungen an syrische Opposition

Auch zum Krieg in Syrien wurde Putin befragt. Der russische Präsident forderte in dem ARD-Interview, keine weiteren Waffen an die syrische Opposition zu liefern. “Man sagt uns immer wieder, Russland liefere Waffen an Assad”, sagte Putin. Aber es gebe “keine Verbote für Waffenlieferungen an die amtierenden legitimen Regierungen”. Es gebe hingegen völkerrechtliche Normen, wonach Waffenlieferungen an Gruppierungen, die Länder destabilisieren wollen, unzulässig seien, so Putin weiter.

Putin spricht Klartext

TheEvoResearch

Buch-Empfehlung: 

Russland im Zangengriff - Alle reden von der Rivalität zwischen den USA und der aufstrebenden Weltmacht China. Das Schicksal der einstigen Supermacht Rußland hingegen wird sträflich vernachlässigt. Mit dem ihm eigenen Gespür für kommende Krisenherde hat Peter Scholl-Latour die unruhigen Grenzregionen Rußlands bereist: im Westen Weißrußland und die Ukraine, die die Ausdehnung von NATO und EU nach Osten und den damit einhergehenden Reformdruck zu spüren bekommen, im Süden die zentralasiatischen GUS-Staaten, in denen der Islamismus brodelt und die USA militärisch Fuß zu fassen suchen, in Fernost die dünnbesiedelten sibirischen Weiten, die dem Bevölkerungsdruck und Wirtschaftsboom Chinas ausgesetzt sind. Dieser Zangengriff wird unvermeidlich extrem nationalistische Reaktionen hervorrufen; alles steuert auf eine weltpolitische Krise zu. hier weiter

Das eurasische Schachbrett - Erstmals im deutschsprachigen Raum wird in dieser brisanten Analyse Washingtons Geheimplan zur Unterwerfung Russlands aufgedeckt. Ausführlich erfährt das neue »Great Game« – der bis heute andauernde Kampf um die Rohstoffe und Pipelinekorridore Eurasiens – seine Darstellung. Der Autor bezieht in seine Gesamtbetrachtung aber auch die Konfliktherde in den eurasischen Randstaaten – sei es in Afghanistan, Iran, Georgien, der Ukraine oder in den zentralasiatischen Republiken – ein und hinterfragt diese vor der Kulisse dieses »Großen Spiels«. hier weiter

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Am Rande zwischen Ost und West – Moldawien – Das gekaufte Land.

Geschrieben von Maria Lourdes - 22/02/2013

Moldawien, Republik Moldau, vereinzelt auch Moldova ist ein Binnenstaat in Südosteuropa. Er grenzt im Westen an Rumänien. Im Norden, Osten und Süden wird die Republik Moldau vollständig von der Ukraine umschlossen, so dass kein direkter Zugang zum rund 50 bis 100 Kilometer entfernten Schwarzen Meer besteht. Quelle: Wikipedia

Historisch gehörte das Territorium zum Einflussbereich des Osmanischen Reiches sowie des Russischen Kaiserreichs. Als eigenständiger Staat existiert die Republik Moldau erst seit 1991, als die ehemalige Sowjetrepublik sich während der Auflösung der Sowjetunion für unabhängig erklärte. Die politische Entwicklung des Landes wird seitdem durch den transnistrischen Konflikt wesentlich behindert.

Der Transnistrien-Konflikt ist nicht nur eine Auseinandersetzung zwischen Eliten in Chișinău und Tiraspol oder zwischen verschieden-sprachigen Bevölkerungsteilen, sondern hat daneben auch eine geostrategische Dimension, um den Einfluss der Großmächte USA und Russland in Südosteuropa.

Durch diese internationale Dimension wird eine Lösung des Konflikts außerordentlich erschwert. Die Verhandlungsbemühungen in den letzten 20 Jahren scheiterten trotz oder wegen internationaler Vermittlungsbemühungen durch Russland, die Ukraine, die USA, Europäische Union oder der OSZE immer daran, dass eine Seite stets Angst hatte, zu viel nachzugeben und mit Hilfe der Verbündeten eine Konfliktlösung blockierte.

Eine soziologische Befragung, die im November dieses Jahres vom Institut für öffentliche Politik durchgeführt wurde, hat ergeben, dass bei einer Wahl zwischen der Integration in der Europäischen Union und der Integration in der Zollunion (zwischen Russland, Kasachstan und Weißrussland) 22,5 Prozent der Befragten die Zollunion wählen und nur 16,1 Prozent die europäische Union vorziehen würden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wohin ruft der “Georgische Traum”?

Geschrieben von Maria Lourdes - 01/02/2013

Georgischer Traum -Demokratisches Georgien- ist ein politisches Parteienbündnis in Georgien. Es wurde am 19. April 2012 gegründet  und vereint die Bürgerbewegung Demokratischer Traum des französisch-georgischen Geschäftsmannes Bidsina Iwanischwili mit der Republikanischen Partei Georgiens, der Konservativen Partei Georgiens, der Partei Die Industrie wird Georgien retten, Industrialisten, der Partei Nationales Forum und der Partei Unser Georgien – Freie Demokraten.

Ziel des Wahlbündnisses war die Ablösung der Regierung des georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili bei den Parlamentswahlen am 1. Oktober 2012, das schließlich erreicht wurde. Ein politisches Programm gibt es nicht. Zu den Mitgliedern gehören marktwirtschaftlich und pro-westlich eingestellte Liberale, radikale Nationalisten mit ausländerfeindlicher Rhetorik, sowie Politiker aus dem Umfeld des früheren Präsidenten Eduard Schewardnadse, die nach der sogenannten “Rosenrevolution” in Georgien Amt und Einfluss verloren hatten.

Wohin ruft der “Georgische Traum”? Ein Artikel von Franz Krummbein aus St. Petersburg erschienen bei Berlin-Athen.eu

In den Beziehungen zwischen Moskau und Tbilissi gibt es bisher keine Anzeichen einer Änderung der Standpunkte. Georgien weigert sich, die Unabhängigkeit Abchasiens und Südossetiens anzuerkennen und in Russland unterstreicht man, dass die Unabhängigkeit von Suchum und Zchinwal unumkehrbar ist.

Die georgische Opposition startet ihre fristlose Kampagne, in der sie sich für den Rücktritt von Präsident Michail Saakaschwili einsetzen wird. Ihre Organisatoren wollen einen entsprechenden Antrag mit einer Million Unterschriften bei der Verwaltung des Präsidenten stellen. Im Laufe der Kampagne wollen die Oppositionellen mit einer menschlichen Kette den Präsidentenpalst in Tiflis umringen. Die Gegner von Saakaschwili werfen ihm schwere Verletzungen von Menschenrechten sowie eine schwere wirtschaftliche Lage im Land vor. Den Rest des Beitrags lesen »

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Putin: “Moskau muss Gegenmaßnahmen zum US-Raketenschild ergreifen!”

Geschrieben von Maria Lourdes - 20/12/2012

Der entstehende US-Raketenschild in Europa kann das Kampfpotenzial der russischen Atomraketen laut Präsident Wladimir Putin „auf Null“ reduzieren. Um dies zu verhindern, muss Moskau Gegenmaßnahmen ergreifen. Quellen: gefunden bei infokrieginfo

„Wir sehen das als Bedrohung an, wenn unsere Partner derartige Systeme aufbauen“, sagte Putin am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Moskau. „Wenn wir nicht antworten, kann das unser Atom- und Raketenpotenzial auf Null reduzieren und das strategische Gleichgewicht in der Welt zerstören.“

Dieses strategische Gleichgewicht bewahre die Menschheit seit dem Zweiten Weltkrieg vor Großkonflikten, sagte Putin. Auch die Kuba-Krise von 1962 habe überwunden werden können, weil niemand eine gegenseitige Ausrottung gewollt habe. Laut Putin will die Nato weder technische Schritte unternehmen noch rechtsverbindliche Papiere unterschreiben, um den Raketenschild für Russland ungefährlich zu machen. Wenn keine Einigung erzielt werde, müsse Russland Gegenmaßnahmen ergreifen.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Vladimir Putins Interview: Themen wie Pussy Riot, zum Julian Assange-Fall, von den nächsten amerikanischen Wahlen und zur Situation in Syrien

Geschrieben von Maria Lourdes - 08/09/2012

Steven Black war die letzten beiden Tage an dieser Übersetzung von Vladimir Putins Interview dran.

Steven Black: Ich hoffe, es ist halbwegs leidlich gelungen und verständlich. Es ist definitiv interessant und jeder mit einem politischen Interesse sollte es lesen. Das Interview ist ja leider in Englisch, gewiss wäre Putins Nuancierung und Adressierung oft äußert gewitzt, was in der Schriftform nicht so rüberkommen kann. Es klärt vor allem, einige wichtige Positionen und dennoch sollte man im Hinterkopf behalten, daß dies ein öffentliches Interview und er ein Politiker ist.. Quelle rt.com Übersetzung von stevenblack.wordpress.com

In einer globalen, exklusiven RT Premiere, gibt Präsident Putin sein erstes Interview nach seiner Amtseinführung und spricht eingehend mit RT’s  Kevin Owen, über den APEC-Gipfel in Wladiwostok.

Eine Auswahl von Fragen ansprechend, bespricht er Themen wie Pussy Riot, zum Julian Assange-Fall, von den nächsten amerikanischen Wahlen und zur Situation in Syrien.

RT: Das, worüber ich zuerst reden will, ist der laufende, momentane APEC-Gipfel. Sie werden  kurz dorthin gehen – in Wladiwostok, weil es das erste Mal ist, daß ein solch prestigeträchtige Veranstaltung in Russland gehalten wird. Aber es stellt sich immer die Frage -  was eigentlich bei diesen Ereignissen erreicht wird, Ereignisse, wie die G8, G20?

Nun, obwohl APEC hauptsächlich ein wirtschaftliches Ereignis ist, wird dort auch viel Politik gesprochen. Und natürlich eine Menge der Hauptakteure, einschließlich Ihnen, einschließlich Amerikas, viele Hauptakteure stimmen in einigen Hauptfragen nicht exakt überein. Ich denke über Syrien, ich denke über den Iran,  ich denke über den Raketenabwehrschild. Besteht die Gefahr, daß vielleicht die Politik erstickt wird, weil genau die gleichen Hauptakteure hoffen,  auf diesem Gipfel die großen Deals zu unterschreiben oder zumindest über die Anmeldung zu diskutieren?

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Russland und China warnen die USA vor Bombenangriffen auf Syrien

Geschrieben von Maria Lourdes - 23/08/2012

Die beiden Länder Russland und China haben die USA klar davor gewarnt, im Alleingang und an der UNO und dem Völkerrecht vorbei, in Syrien, wie schon in Libyen, mit massiven Bombenangriffen aus der Luft einseitig in den syrischen Bürgerkrieg einzugreifen. Quelle: Daniel D. bei kriegsberichterstattung.com

Das westliche Kriegsbündnis NATO hatte im Jahr 2011 bereits die Weltöffentlichkeit angelogen, indem es im libyschen Bürgerkrieg lediglich von der Einrichtung einer “Flugverbotszone” gesprochen hatte, aber in Wirklichkeit mit einem Bombenteppich aus der Luft geschätzte 50.000 Menschen umbrachte. Am Ende stand die kriegsverbrecherische Ermordung des langjährigen Diktators Muhammed al Gaddafi - unter Beihilfe der NATO.

Russland und China verwiesen nun darauf, dass sie ein “einseitiges Vorgehen” der USA im Syrien-Konflikt nicht dulden werden. Der syrische Präsident Baschar al-Assad befindet sich seit Monaten in kriegerischen Auseinandersetzungen mit der terroristisch agierenden islamischen “Freien Syrischen Armee” (FSA), die vom Ausland – darunter Saudi-Arabien, Katar, der Türkei, aber auch den USA – unterstützt wird.

Im Zentrum steht der Kampf ums syrische Öl (West-Interessen), aber auch der Kampf um die religiöse Vorherrschaft in der Region durch die Sunniten. Die Regierungspartei um Baschar al-Assad gehört der Minderheit der Alawiten an – während aber beispielsweise Saudi-Arabien überwiegend Moslems mit sunnitischer Richtung im Land hat. Assad hatte es versäumt, hier für mehr demokratische Strukturen im sozialistischen Land Syrien zu sorgen. Das war der Ausgangspunkt des Konfliktes.

Bislang haben Russland und China schon drei Mal im UN-Sicherheitsrat verhindert, dass die USA mit dem westlichen Kriegsbündnis NATO wieder einen Bomben-Krieg gegen Syrien vorbereiten können.

Kriegs-PR des Westens gegen Syrien

Viele Beobachter halten die von den USA ins Feld geführte Notwendigkeit der Verhinderung eines Einsatzes von Biowaffen oder chemischen Waffen im syrischen Bürgerkrieg durch die syrische Regierung eher als ein nicht wahrscheinliches Szenario, da Syrien mehrmals deutlich sagte, ein Einsatz komme nicht in Frage. Einige unterstellen dem Westen, der Vorwurf, Syrien könne möglicherweise chemische oder biologische Waffen einsetzen, sei primär den klassischen Kriegs-PR-Zwecken zuzuschreiben.

Während die Wochenzeitung “Die Zeit” in einem Onlineartikel publizierte, die syrische Regierung habe die Drohungen der USA mit einem möglichen kriegerischen Einsatz ihrer Streitkräfte in Syrien als “leeres Geschwätz” abgetan, konnte kriegsberichterstattung.com diese Behauptung auf der Nachrichtenseite der syrischen Regierung SANA nicht finden.

Vielmehr stand dort sehr sachlich folgender Wortlaut:

“Russian Foreign Minister Sergei Lavrov on Tuesday stressed that Russia and China agreed that violations of the international law and the UN Charter must not be permitted. Russian Interfax News Agency quoted Lavrov as saying during a meeting with Dai Bingguo, Member of the Chinese State Council, that the Russian and Chinese diplomatic cooperation is based on ‘the need to strictly adhere to the international norms and the principles contained in the UN Charter, and not to allow their violation’.” Quelle:http://sana.sy/eng/22/2012/08/21/437388.htm

Kommentar:

Es ist richtig und gut, dass Russland und China dem Westen ein Stop-Schild im Syrien-Konflikt aufzeigen. Schon der Libyen-Krieg war in der von der NATO durchgeführten Form illegal und mit dem internationalen Völkerrecht nicht vereinbar.

Es ist deshalb wichtiger denn je, dass Russland und China ihre Rolle als Gegengewicht zu westlichen Allüren der Allgemein-Herrschaft immer wieder deutlich machen. Das hilft den Weltfrieden zu sichern.

Linkverweise: 

Und ihr denkt, es geht um einen Diktator – von Hans-Christof Kraus, er lehrt Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Passau.

“Man kann nur staunen über das Ausmaß an fast schon sträflicher Naivität oder auch nur schlichter Ignoranz, das viele Beurteiler der Syrien-Krise an den Tag legen, vor allem, wenn es darum geht, die Hintergründe für das zähe Tauziehen im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zwischen Amerika und den westlichen Mächten einerseits, Russland und China andererseits aufzuhellen.” 

“Dabei geht es um vollkommen andere Probleme. Die Konfliktlinien verlaufen dort, wo sie von fast allen deutschen Beobachtern nicht einmal mehr wahrgenommen werden, und zwar vor allem deshalb, weil man in unserem Land verlernt hat, in weltpolitischen und geostrategischen Kategorien zu denken. Ob die Syrer, in weltpolitischer Sicht gesehen, derzeit oder künftig von einem Diktator aus dem Hause Assad, von einer demokratischen oder sich als demokratisch inszenierenden Regierung oder auch von einem radikal muslimischen Regime regiert werden, ist aus der Perspektive geostrategischer Erwägungen zuerst einmal gleichgültig.” hier weiter bei faz.net - absolut lesenswert, sagt Maria Lourdes!

Rückblick auf Libyen 2011 und Tod von Muammar Gaddafi – Video hier
Der brutale Mord an Muammar Gaddafi durch die in zionistischen Besitz stehenden libyschen Rebellen ist ein Beispiel dafür, was passiert, wenn politische Führer den internationalen jüdischen Bankiers trotzen.

Gaddafi weigerte sich, nach der Pfeife der Rothschild-zentrierten globalen Banken-Kartell in 5 Bereichen zu tanzen, wie da folgt:
• Eine Gaddafi umfassende Afrikanische Union mit einer gemeinsamen Währung – Quelle:hier und hier  
• Eine unter Gaddafi laufende Zentralbank von Libyen – Quelle: hier 
• Eine Gaddafi-Verwaltung von 150 Tonnen Gold – Quelle: hier
• Ein Gaddafi betriebene libysche Ölindustrie – Quelle: hier
• Gaddafi-betriebene ‘Blau-Gold’ Wasser Reserven – Quelle: hier 

Im Juli 2011 erklärte der Sohn und Thronfolger von Muammar Gaddafi, Saif al-Islam, dass es nicht nur Libyens “schwarze Gold” (Öl) sei dass der zionistische Westen will, sondern das lybische”blaue Gold” (Wasser) – die rund 500 Meilen von der nubischen Sandstein Aquifer-System, das unter Libyens Oberfläche liegt. Der Nato Angriff auf Libyen von Webster Tarpley

 

Die Überschrift des folgenden Video täuscht ein wenig, deshalb ist es aber trotzdem sehenswert, sagt Maria Lourdes!

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Russland Pussy Riot: Stören den russischen Bären die Aufstands-Pussies?

Geschrieben von Maria Lourdes - 05/08/2012

Quelle: hinter-der-fichte.blogspot.de - Hinter der Fichte will Propaganda-Lügen enttarnen, Argumente sammeln, Hinweise geben und zu neuen Blickwinkeln und Denkrichtungen anregen. So wie derzeit zur Logik-Kette Libyen-Syrien-Iran-China/Russland.

Rußland im Fadenkreuz. 

Rußland, einer meiner Brennpunkte. Ich kenne das Land und traf dort schon in den 80ern Oppositionelle. Ich habe erlebt wie sich die Gaukler Gorbatschow und Jelzin  im Verrat des Erbes der Sowjetunion überboten.

Gorbatschow verkaufte die Subversion einer von Reagans Imperialismus totgerüsteten Sowjetunion als „Umbau/Perestroika“. „Umbau“ ist übrigens heute einer der meistgenutzten Euphemismen im Imperialismus der BRD für “Abbau” geworden. Von Freunden lernen…. Unvergessen wie der Lügner Gorbatschow – Boss von Honecker und Krenz – erst die DDR-Grenzsoldaten lobt und später dreist so tut als habe er nicht gewußt, daß an der Mauer geschossen wurde. Judas-Logik: Er war Strickjacken-Kumpel von Schwarzgeld-Kohl und wurde Friedensnobelpreisträger – Honecker und Krenz wanderten ins Gefängnis. Betrachtet man das Rußland von heute darf auch nicht aus den Augen verloren werden, wie sich Jelzin von den USA einwickeln und korrumpieren ließ und wodkabenebelt für die Bauchpinselungen, Feuerwasser und Perlen des Westens das Land beflissen an den Abgrund dirigierte. Reagan, Bush, Clintons, Kissinger und wieder Bush rieben sich die Hände. Kohl und Genscher ebenso. Der russische Bär schien in die Falle gegangen zu sein. Woran Goldene Horde, Napoleon und Hitler scheiterten, die NATO-Arroganzien wähnten sich am Ziel.

Putin befördert US-Freunde an die Luft.

Doch Putin, wie auch viele US-Präsidenten mit langjähriger Geheimdiensterfahrung (aber zusätzlicher gesellschaftswissenschaftlicher Ausbildung), erkannte die tödliche Gefahr für Russland und für das Weltgleichgewicht. Es gelang ihm, Jelzin 1999 unblutig zur Aufgabe zu bewegen und entfernte sofort binnen weniger Tage Jelzins führende Leute aus dem Kreml, dazu Jelzins Tochter und ihren Freund, den Oligarchen Beresowski. Die Ära des chaotischen Manchester-Kapitalismus, des Ausverkaufs und der Oligarchen in Russland fand ein Ende. Die westliche Strategie der Paralyse Russlands von oben war gescheitert. Der Westen hatte schon seit Jahrzehnten versucht, Russland von oben und durch Dissidenten von innen zu destabilisieren. Diese subversive Methode führte ebenfalls nicht zum Ziel, wird aber bis heute unter Einsatz aller Mittel weiterverfolgt. Der Westen schäumte also nicht grundlos und hetzt seitdem zielgerichtet gegen Putin.

USA schaffen “Opposition” in Russland.

Vor allem die USA zahlen direkt nach Russland Millionen Dollar für die Bildung von Gruppen, die das NATO-resistente System erschüttern und in Atem halten sollen. Die GOLOS mischte nach dem Muster der Londoner „Beobachtungsstelle“ bei den Wahlen in Russland mit und verbreitete Phantasiezahlen über Wahlrechtsverstöße. Eine wichtige Rolle spielen halt beim Psycho-Krieg gegen Rußland, wie schon zu Sowjetzeiten auch, echte und vermeintliche Künstler und die berühmt-berüchtigten westfinanzierten „Menschenrechtler“. Die Öffnung Russlands zu demokratischen Freiheiten wird von ihnen umgehend und umfassend genutzt, Freiräume für die politische Diversion im Inneren zu schaffen. Folgerichtig erließ das russische Parlament ein Gesetz, das ausländische Einmischung als „Agententätigkeit“ verfolgt. Die Mainstreammedien regen sich nach dem üblichen Reflex künstlich darüber auf und machen daraus ein „Putin“-Gesetz. Eine alte Regel der Psychologischen Kriegsführung, gib dem Feind ein Gesicht und kreiere einen “Diktator”. Die üblichen NATO-NGO tun ebenfalls ihren Job und sorgen sich um „Freiheitsrechte“.

Pussy Riot.

In dieses Drehbuch passt die „Pussy Riot“-Affäre. „Pussy Riot“ ist seit einem Jahr vor allem als Anti-Putin-Agitprop-Gruppe aktiv. Geschmack an sich und wie weit etwas durch „künstlerische Freiheit“ gedeckt ist, ist diskussionswürdig. Doch letztendlich wären Aktionen der Girlies wie die Entweihung des Altars der Erlöser-Kathedrale in Moskau (Februar 2012) in jedem anderen Land der Welt ebenfalls verfolgt worden. Die Mädchenband wurde – freiwillig oder nicht sei dahin gestellt – politisch instrumentalisiert.

„In ihrem Blog rief sie dazu auf, öffentliche Orte in Russland zu besetzen.“ Wikipedia

Wie man’s macht…

ist’s verkehrt. Nun stehen die fachkundigen Provokateusen, die ihren Auftritt in der Moskauer Kathedrale sorgfältig vorbereiteten, mit professioneller Videotechnik aufnahmen und weltweit verbreiteten, vor Gericht. Die Russisch-orthodoxe Kirche und viel Gläubige hatten Anzeige erstattet. Hätten die russischen Behörden nicht reagiert, hätte sich der Westen über die Mißachtung religiöser Stätten und der christlichen Religion schlechthin aufgeregt.

Amnesty International brachte analog zu den NATO-Medien die Kampagne für die „Aufstands-Muschis“ ins rollen und erhebt die Chaoten zu politisch Verfolgten.

Die ehemalige Menschenrechtsorganisation AI wird ohne hin immer unglaubwürdiger und seit Jahren immer heftiger vom Imperium unterwandert. AI wendet sich deshalb weit überwiegend gegen anti-imperialistische Staaten, gerne assistiert vom Mainstream bis hin zu Facebook.

Die Parallelen zur Timoschenko-Kampagne springen ins Auge. Wegen der Bandscheibe einer tatsächlich Kriminellen, werden gleich Spezialisten von der Berliner Charitè eingeflogen, die auch noch eine Prozesspause fordern. Eine Ehre die vielen deutschen Häftlingen nicht zuteil wird. Oder erinnern wir uns an die angebliche “Vergiftung” des US-Lieblings Juschtschenko, der sich bis heute weigert einen Bluttest zu machen oder an die lächerliche „Vergiftung“ Litwinenkos; den dümmsten, aufwendigsten und spurenträchtigsten “Mord”, den man sich vorstellen kann.

Mit radioaktivem Material, das überall Spuren hinterläßt! Aber hinter allem soll Putin stecken, sagt die NATO-Propaganda. Glaubt der Westen, die Leute vom KGB/FSB sind Idioten, oder wir? Die USA bringen jährlich Hunderte Abtrünnige um, per Drohne, “Krankheit”, “Unfall” oder “Selbstmord”. Doch Amnesty, HRW und Avaaz halten brav die Klappe. Alle auf Putin. Hoch lebe der Drohnen-Killer Obama.

Ein paar Fakten vs. Propaganda.

Wir wollen die ganzen Ergüsse von ARD bis ZDF nicht wiederholen. Nur die Antworten: Im russischen Recht sind für die Taten sieben Jahre angedroht, nicht verhängt! Das entscheidet der Richter. Der böse Putin  hat als Präsident Milde für die Punker gefordert. - Dieser Auftritt von “Pussy Riot” wäre in Deutschland ebenfalls strafbar. (Mindestens Hausfriedensbruch § 123, Beschimpfung von Bekenntnissen § 166, Störung der Religionsausübung § 167 StGB; in der BRD auch gerne genommen – Bildung einer kriminellen Vereinigung § 129 StGB) - In Deutschland sitzen Häftlinge jahrelang in U-Haft und Unschuldige trotz offenkundiger Willkür in Ermittlung oder Prozeß in Haft, ohne daß sich die Presse oder Amnesty aufregt. Wer Castor, Stuttgart 21 oder Heiligendamm verfolgt, weiß, politische Demonstranten im NATO-Einflussbereich werden bespitzelt, verlieren schon mal ein Auge oder landen in Tierkäfigen.

Menschenrechte in Deutschland.

Wer sich über Rußland aufregt und behauptet, so was kommt in unserer „Demokratie“ nicht vor, der sei eines besseren belehrt: In Deutschland kommt es komischerweise nicht in die Tagesschau und meist überhaupt nicht in die Presse. Menschenrechtsverletzungen wie sie der Westen tränenreich beim Prozeß gegen die selbsternannten „Pussies“ moniert, sind in Deutschland an der Tagesordnung. Noch kann man in den Suchmaschinen einfach mal „Justizopfer“ eingeben. Dann kommt man nach hier und hier . Man google sich mal in den Fall “Bergstädt/Bouffier” oder lese hier. In Deutschland/EU/NATO werden Beweise gefälscht, Politiker nehmen auf Verfahren Einfluss und Verbrecher werden auf Weisung von oben nicht verfolgt. (Stichwort G8 Gipfel, Kohl Ehrenwort, Schäuble Schwarzgeld, Merkel ESM, Bouffier, Wiesheu, Berlusconi, Sarkozy/Gaddafi-Finanzierung, …) Einige Fälle die man nicht mal in einer Bananenrepublik erwarten würde, sind die verfassungsbrecherischen Kriminalfälle „Lissabon-Verträge“ oder „ESM“, in denen das Parlament eines ganzen Landes entmündigt wurde. Schweigen in der ARD. Kein “Aktenzeichen XY” beim ZDF. Doch eine Pussy-Band macht Schlagzeilen in allen deutschen Formaten.

Zweierlei Maß

Noch eine grundsätzliche Frage. Wer sagt eigentlich, dass die „Demokratie-” und „Menschenrechts“-Vorstellungen eines Folterstaates USA und seiner NATO-Schergen (Schergen ist momentan ein beliebter Begriff im Mainstream, noch beliebter als “Hochburg”) der Nabel-Maßstab der Welt sind? Und dass nationale Traditionen und Gesetzgebungen souveräner Staaten sich überhaupt danach bewerten oder messen lassen müssen? Wer sagt, dass sich dieses kleine Land BRD mit einem Haufen Dreck vor der eigenen Tür anmaßen darf, sich gegenüber Russland, Iran oder Syrien als Oberlehrer wichtig zu tun oder dass Hillary Clinton, eine Völkerrechtsbrecherin, verkündet was Freiheit ist? Hillary schaue nur nach Anaheim oder Guantanamo und schweige still!

Nicht nur ich kann mir den besonnenen russischen Außenminister Lawrow nicht mit einem Blackberry in der Hand vorstellen und das Pfählen eines Staatschefs so süffisant zu kommentieren wie Clinton es tat. Es ist bezeichnend für die heutige politische und Medien-Unkultur, wenn die NATO-Polizeistaaten Rußland vorwerfen ein Polizeistaat zu sein.

Damit wir uns recht verstehen. Freie Rede und die Freiheit der Kunst sind demokratische Grundrechte und dürfen nicht eingeschränkt werden. Aber mit nicht nur Chile, Panama, Nicaragua, El Salvador, Vietnam, Jugoslawien, Irak, Afghanistan, Libyen und Syrien im Vorstrafenregister bei anderen Freiheit und Demokratie zu fordern und sich einzumischen, ist eine lächerliche Anmaßung der NATO-Staaten ohnegleichen, Frau Ashton und Frau Hillary…

Wer glaubt, dass welche vorlauten Pussies auch immer, dem russischen Bären auf der Nase rumtanzen können, wird die Konsequenzen spüren.

Weitere Informationen
Harald Pflüger zur Heuchelei und Unterwanderung von Amnesty International

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Wer kümmert sich um Zentralasien?

Geschrieben von Maria Lourdes - 02/08/2012

Darüber, dass viele Probleme Zentralasiens nicht gelöst, sondern verschoben und angehäuft werden, wird schon seit langem gesprochen. Die jüngsten blutigen Zwischenfälle könnten die Region in eine Phase treten lassen, die weitaus bedrohlicher ist.

Ein Artikel von Fjodor Lukjanow, Chefredakteur der Zeitschrift “Russia in Global Affairs” Für ria.ru (zugleich Quelle dieses Artikels) schreibt er wöchentlich Artikel.

In der vergangenen Woche war es an der Grenze zwischen Usbekistan und Kirgistan zu einem Schusswechsel zwischen Grenzsoldaten gekommen. Auf beiden Seiten war es zu Todesopfern gekommen. Der Anlass war ein Streit mit Straßenbauarbeitern auf einem umstrittenen Territorium auf der Seite Kirgistans. Wichtig ist aber nicht der Anlass dieses Vorfalls, sondern die Leichtigkeit der Grenzsoldaten, mit der sie das Feuer eröffnet haben. In Tadschikistan verwandelte sich währenddessen ein Anti-Terror-Einsatz im Pamir-Gebirge als Reaktion auf den Mord an Geheimdienstgeneral Abdullo Nasarow in ein blutiges Gefecht mit Dutzenden Todesopfern.

Ähnliche Vorfälle gab es auch vorher. Wegen der bevorstehenden Veränderungen in Afghanistan bekommen  die Bedrohungen eine neue Schattierung. Die ganze Region schlittert wegen der Situation in  Afghanistan in eine ungewisse Zukunft. Trotz des mehrmals von der US-Administration angekündigten Truppenabzugs aus Afghanistan im Jahr 2014 fehlt weiter eine klare Strategie. Verlassen alle Truppen das Land oder bleiben die Sicherheitskräfte? Werden Militärtruppen in den Nachbarländern stationiert? Ist im postamerikanischen Afghanistan eine stabile Macht möglich und wie wird sie aussehen?

Bislang gibt es keine klaren Antworten auf diese Fragen. Alle interessierten Seiten inner- und außerhalb  Afghanistans werden versuchen, verschiedene Varianten zu erörtern. Das Verhalten der Minderheiten in Afghanistan, die vor dem Sturz der Taliban 2001 der Nordallianz angehörten, spielt dabei eine Rolle. Einflussreiche tadschikische und usbekische Stammesfürsten im Norden Afghanistans glauben nicht daran, dass die Regierung mit Hamid Karsai an der Spitze sich an der Macht halten kann. Eine Rückkehr der Taliban stößt bei ihnen natürlich auf großen Widerstand. In der neueren Geschichte Afghanistans gab es Zeiten, in denen die  Zentralmacht den Minderheiten (Modschahedin-Regime 1992/1995) und Puschtun-Mehrheiten (Regierung der Taliban 1995/2001) angehörte. Die Anfangsphase war von ständigen Konflikten zwischen den Clans und Gruppierungen gekennzeichnet. Die zweite Phase war geprägt durch die islamische Diktatur, in der Afghanistan praktisch auseinanderfiel.

Beide Szenarien könnten sehr unangenehme Folgen haben,  vor allem wegen der Tatsache, dass hinter allen Fraktionen äußere Kräfte stehen: – Islamabad, Delhi, Peking,  Teheran, Taschkent u.a. Falls die Taliban an die Macht kommen, müssen sie die Frage beantworten, was mit den ungehorsamen Minderheiten  geschehen soll, wie die Tadschiken, Usbeken, Chasaren u.a. in die Macht eingegliedert werden sollen. Die Taliban könnten versuchen, die Minderheiten in Konflikte in den Anrainerländern zu verwickeln. Doch dazu wird es kaum kommen, denn die afghanischen Tadschiken und Usbeken sind daran interessiert, ein Stück vom Kuchen in ihrer Heimat zu bekommen.  Ein kleiner Konfliktherd würde jedoch ausreichen, um Afghanistans Nachbarländer zu destabilisieren. Die Aktivierung der unterschiedlichen ethnischen, konfessionellen und sozialen Gruppen in Afghanistan wird unmittelbar zu Auseinandersetzungen in den Nachbarländern führen.

Die kürzlich 20 Jahre alt gewordene OVKS (Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit - Karte links, Mitgliedsstaaten in blau, ehemalige Mitglieder gelb) ist leider immer noch nicht in der Lage, auf solche Ereignisse zu reagieren. Trotz aller Anstrengungen versucht Moskau seit 2000 vergeblich, die Organisation in ein handlungsfähiges Bündnis zu verwandeln. Usbekistan verkündete im Juni seinen erneuten Austritt aus der OVKS. Mit Tadschikistan und Kirgistan gibt es ständig Konflikte um die dortigen russischen Militärstützpunkte. Die usbekisch-kirgisischen Beziehungen stehen am Rande eines Kalten Krieges. Alle zentralasiatischen Staaten wollen  Russland und die USA gegeneinander ausspielen, um sich Vorteile im Wirtschafts- oder Sicherheitsbereich zu sichern.

Das Problem der OVKS ist das fehlende Vertrauen unter den meisten Mitgliedsstaaten. Ein Alarmsignal waren die Ereignisse in Kirgistan 2010, als sich die Allianz auf keine Strategie zur Beendigung  des Konfliktes einigen konnte. Ein unlösbares Problem ist offenbar die Unfähigkeit, Gefahren zu bestimmen und abzugrenzen, sowie Wege zu deren Überwindung zu finden. Bei den Unruhen in Kirgistan hatten alle OVKS-Mitglieder Angst vor einer erstmaligen Intervention Russlands in einen anderen Staat.

Die Gefahren in der Region sind mittlerweile grenzübergreifend. Extremisten kennen keine Grenzen und führen zu ständig neuen Spannungen. Wie sollen in diesem Fall die Kriterien für eine Intervention formuliert werden? Die OVKS bewegt sich in einem Teufelskreis. Viele Forderungen an Russland seitens der OVKS-Partner sind angebracht. Moskau betrachtet die Verbündeten leidlich als gleichberechtigte Teilnehmer des Prozesses. Doch die zentralasiatischen Länder dürfen eines bei ihrem Blick in die Zukunft nicht vergessen: Das geopolitische Ringen um den Einfluss in den postsowjetischen Ländern, das einst als Axiom galt, hat seine Grenzen. Im Prioritätensystem der führenden Player (USA, China, EU) werden viele Staaten in den Hintergrund gedrängt, die vor kurzem noch von großem Interesse waren. Im Krisenfall wird es vielleicht keine Freiwilligen geben, die sich einmischen wollen. Russland wird es wohl am schwersten fallen, dieser Verantwortung aus dem Weg zu gehen, weil es sonst mit schweren Folgen zu kämpfen hätte . Es ist deutlich erkennbar, dass Moskau sich kaum noch Mühe um die Vorherrschaft in der Region gibt. Stattdessen gibt es eine aufmerksamere Analyse der Risiken.

Links zum Thema: 

Putin als Realist und Medwedew als Liberaler - Warum besuchte Medwedew erneut die Kurilen?

Russland und USA: Schaden vermeiden - Welt ohne den Westen - Plan B für Syrien-Konflikt? 

Kann Russland ein Teil des Westens werden? - Gibt es eine Alternative in Europa? 

 Russland und Ukraine: Belagerungszustand - Putin und Amerika: Konflikt unvermeidlich?

Maria Lourdes-Blog: Die neokonservativen Kriegsverbrecher unter uns

Im US-Außenministerium befindet sich ein Büro, das deutsche Kriegsverbrecher jagt. Der Natur von Bürokratien entsprechend wird das Büro bis ins nächste Jahrhundert hinein existieren, wenn eventuell überlebende deutsche KZ-Bewacher 200 Jahre alt sein werden. hier weiter

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Der Siebenjährige Krieg – Der erste aller Weltkriege.

Geschrieben von Maria Lourdes - 25/07/2012

Im Siebenjährigen Krieg (1756–1763), auch Dritter Schlesischer Krieg genannt, kämpften mit Preußen und Großbritannien/Kur-Hannover einerseits sowie Österreich, Frankreich und Russland andererseits alle europäischen Großmächte ihrer Zeit. An den Auseinandersetzungen waren weitere (mittlere und kleine) Staaten beteiligt. Der Krieg wurde in Mitteleuropa, Portugal, Nordamerika, Indien, der Karibik sowie auf den Weltmeeren ausgefochten. Für Großbritannien und Frankreich ging es hierbei auch um die Herrschaft in Nordamerika und Indien.

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Am 18. Oktober 1748 hatte der Frieden von Aachen den Österreichischen Erbfolgekrieg (1740–1748) beendet, ohne dabei das Konfliktpotenzial zwischen den Großmächten zu beseitigen. Daraufhin bestimmten folgende Ziele die außenpolitischen Handlungen der verschiedenen Staaten: 

  • Preußen hatte unter Friedrich II. die österreichische Provinz Schlesien erobert und versuchte nun, diese mittels eines Bündnissystems gegen eine mögliche Rückeroberung zu behaupten.
  • Österreich unter Maria Theresia verfolgte tatsächlich das Ziel der Rückeroberung Schlesiens. Um den Erfolg zu gewährleisten, versuchte der Kanzler Wenzel Anton Graf Kaunitz (1711–1794) zunächst, den preußischen König Friedrich II. (1712–1786) außenpolitisch zu isolieren.
  • Russland war unter der Herrschaft der Zarin Elisabeth (1709–1762) an einer Expansion nach Westen interessiert, wobei ihr Augenmerk auf Semgallen und das Herzogtum Kurland gerichtet war. Diese standen allerdings unter polnischer Oberhoheit. Elisabeth wollte Polen dafür mit Ostpreußen entschädigen. So kam ihr der Krieg gegen Preußen, für den Österreich Verbündete suchte, gerade recht.
  • Großbritannien sah in Frankreich seinen Hauptkonkurrenten und versuchte, diesen vor allem in den Kolonien zu schwächen. Da Georg II. in Personalunion auch Kurfürst von Hannover war, musste er zugleich versuchen, diese Herrschaft gegen einen möglichen französischen Angriff zu sichern.
  • Frankreich unter Ludwig XV. sah seinerseits in Großbritannien seinen Hauptgegner, wünschte jedoch einen Krieg noch hinauszuzögern, um sich besser vorbereiten zu können.

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