lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft

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Posts Tagged ‘Wehrmacht’

Deutschland im Fadenkreuz: Der zweite Dreißigjährige Krieg 1914 – 1945.

Posted by Maria Lourdes - 19/11/2014

Die hierzulande vorherrschende Geschichtsschreibung orientiert sich nicht immer an der historischen Wahrheit, sondern sie folgt oft dem Gebot der “politischen Korrektheit” (PC).

Dementsprechend vermittelt sie ein einseitiges Geschichtsbild, bei dem es vorrangig um deutsche Schuld und Sühne geht. Die PC wird dann fragwürdig, “wenn Historiker ihre Darstellungen nach dem politisch gewünschten Urteil ausrichten, also unbequeme Quellen manipulieren oder verschweigen, essentielle Tatsachen übergehen und wichtige Fragen nicht mehr stellen oder zu stellen wagen”. (Franz Uhle-Wettler, Generalleutnant a. D. der Bundeswehr und Militärhistoriker).

Dies geschieht häufiger, als allgemein angenommen wird. Insbesondere bei der Darstellung der Jahre von 1914 bis 1945 und der ersten Jahre der alliierten Besatzung ist der Einfluß der PC stark.

Der Journalist Johannes Gross charakterisierte diese Vorgabe in seiner 1989 erschienenen Schrift: “Phönix in Asche“, mit den treffenden Worten: “Die Verwaltung der deutschen Schuld und die Pflege des deutschen Schuldbewußtseins sind ein Herrschaftsinstrument. Es liegt in der Hand aller, die Herrschaft über die Deutschen ausüben wollen, drinnen wie draußen.”  Den Rest des Beitrags lesen »

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“Größte Zumutung” – Vergehen gegen die historische Wahrheit

Posted by Maria Lourdes - 07/11/2014

Meine verehrten Leser! Mir wurde kürzlich in einem Kommentar vorgeworfen, ich würde die deutsche Schuld am Ausbruch des zweiten Weltkrieges, die angeblichen Verbrechen und Greueltaten der deutschen Wehrmacht zu stark relativieren! Persönlich sowie inhaltlich habe ich mich mit dem Kommentar und seinem Verfasser gar nicht auseinandergesetzt, dafür habe ich meine Kommentarschreiber, die, der Wahrheit verpflichtet, mir zur Seite standen. Meinen Dank dafür, sagt Maria Lourdes!

Dennoch und gerade deshalb, lege ich jetzt vermehrt, noch eine Schippe drauf! Dies aus zweierlei Gründen.

Erstens, weil ich mich der Wahrheit verpflichtet fühle, sonst müsste ich aufhören den Lupo Cattivo-Blog weiter zu betreiben…und zweitens, weil ich es satt habe, daß unsere Väter- und Großvätergeneration, die in Treue und Pflichterfüllung, bis zum letzten Blutstropfen, die bolschewistische Gefahr bekämpfend, pauschal als Verbrecher abgestempelt werden. Das lasse ich nicht gelten. Denjenigen, denen das nicht passt, sollen den Lupo Cattivo Blog verlassen und sich mit Guido Knopp einen ruhigen Abend machen, sich quasi ihr Hirn weiterwaschen lassen! So, das musste jetzt mal raus! Hände und Stirn abwischen, weiter gehts!  Den Rest des Beitrags lesen »

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Realitäten im Dritten Reich – Teil 8 – Machtstrukturen und Faschismus

Posted by Maria Lourdes - 25/01/2014

Hitler HeßVon Hans Kehrl – Erstveröffentlicht bei morbusignorantia – Mein Dank an Frank für den Hinweis, sagt Maria Lourdes!

Eike Henning nimmt in einem Beitrag zu dem Sammelband Wirtschaft und Rüstung am Vorabend des Zweiten Weltkrieges an einer Stelle daran Anstoß, daß für Ernst Nolte “in der Führerbewegung nur der Führer verbindliche Aussagen machen kann”.

Das war aber in der Tat so. Hitlers Macht drückte sich darin aus, daß er Partei und Staat total regierte. Personelle Entscheidungen in der obersten Führungsregion von Partei und Staat konnten nur von ihm und wurden nur von ihm getroffen.

Das galt für Reichsminister, Reichsstatthalter und Botschafter im Staat ebenso, wie für die höchsten SA- und SS-Führer sowie Reichsleiter und Gauleiter in der Parteiorganisation. Jeder dieser Machtträger konnte zu jedem Zeitpunkt abberufen werden, ohne daß es vorstellbar gewesen wäre , daß er je Widerstand geleistet oder sich gar damit durchgesetzt hätte. Das gilt ganz merkwürdigerweise auch noch für die Zeit des letzten halben oder dreiviertel Jahres des Krieges, als Hitler – meiner Meinung nach – gar nicht mehr regierungsfähig war. Es erstreckt sich auch auf die ranghöchsten Macht-Ausübenden, wie z.B. Göring oder Himmler (oder auf Gauleiter); sie alle besaßen gewissermaßen nur eine abgeleitete Macht. Es wäre nicht vorstellbar gewesen, daß die Macht, die einer der Großen hatte, von ihnen gegen Hitler hätte eingesetzt werden können.

Natürlich gab es aber Persönlichkeiten, die großen Einfluß hatten.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Wehrmacht – die beste Armee aller Zeiten!

Posted by Maria Lourdes - 24/01/2014

Zitat: “. . . Auch wenn die deutsche Armee am Ende unterlag, bleibt doch eines bestehen – die beste Armee aller Zeiten! Die tapfersten und diszipliniertesten Soldaten, brachte die deutsche Wehrmacht hervor.
Ihr Mut, ihre Einsatzbereitschaft und ihre Fähigkeit, einer Vielzahl von Gegnern solange und so wirkungsvoll, mit so begrenzten Mitteln, zu widerstehen, ist und bleibt wohl geschichtlich einmalig. . .”

Sehen Sie eine Dokumentation von “Deutscher Freigeist” die mit dem verbreiteten Bild aufräumt, es handelte sich bei der deutschen Wehrmacht um Verbrecher und Menschenschlächter.

Noch heute muss die deutsche Wehrmacht für etliche Klischees herhalten, wenn es darum geht dem Bösen eine Gestalt zu geben. In Filmen, Computer-Spielen oder anderen Medien. Auch auf das Deutschland zu jener Zeit wird ständig in verschiedensten Formen der Medien angespielt.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Realitäten im Dritten Reich – Teil 7 – Autarkie; Teil der NS-Weltanschauung?

Posted by Maria Lourdes - 12/01/2014

Germany must perishVon Hans Kehrl – Erstveröffentlicht bei morbusignorantia – Mein Dank an Frank für den Hinweis, sagt Maria Lourdes!

Im Jahre 1968 hat Dieter Petzina – wohl als erster – eine gründliche Arbeit vorgelegt, die unter sorgfältiger Auswertung aller damals verfügbaren Quellen und vor allem auch Statistiken die Landwirtschaftspolitik, die Rohstoffpolitik, die Devisenpolitik und zum Teil die Außenhandelspolitik des Dritten Reiches in den Jahren 1 933-1939 im großen und ganzen durchaus zutreffend nachzeichnet.

Dazu möchte ich aber mit einigen kurzen Ergänzungen und zusätzlichen Betrachtungen beitragen:

1. Mir ist keine Führungspersönlichkeit im Dritten Reich bekannt, die “Autarkie” als Schlagwort propagiert oder als unverzichtbaren Teil einer NS-Lebensraumpolitik ausgegeben hätte.

2. Einige beiläufige Bemerkungen von Herrn Petzina könnten den Eindruck erwecken, als ob Autarkiepolitik Teil irgendwelcher Bestrebungen gewesen wäre, “ein antiliberales Wirtschaftssystem zu errichten” (Seite 10). An anderer Stelle heißt es kurz: “…daß der Vierjahresplan Deutschland aus dem weltwirtschaftlichen Verbund herauslösen sollte” (Seite 18). Die Lockerung eines weltwirtschaftlichen Verbundes – wenn von einem solchen nach der katastrophalen Wirtschaftskrise überhaupt in dieser konkreten Form in den (19hundert)Dreißiger Jahren die Rede sein konnte – war höchstens die zwangsläufige Folge von Devisenmangel und Exportrückgang, nicht aber ein etwa angestrebtes Ziel.

3. Petzina weist selbst darauf hin, daß die mangels anderen Dokumentenmaterials “wichtige Quelle seiner Untersuchungen” Material des ehemaligen Wehrwirtschafts- und Rüstungsamtes gewesen sei, welches Oberst Thomas leitete. Dieses Material darf für historische Untersuchungen nur mit einer gewissen Vorsicht benutzt werden. Mir war Oberst Thomas persönlich gut bekannt, zumal er verwandtschaftlich mit der Niederlausitzer Tuchindustrie verbunden war, daher weiß ich auch zuverlässig, daß er damals und später eng mit Schacht liiert war. Das erklärt vielleicht zum Teil, daß Thomas in seinen umfangreichen Ausarbeitungen, Vermerken und Protokollen vieles einfach durch die Brille Schachts sah, und Schacht neigte – vorsichtig ausgedrückt – beileibe nicht zu großer Objektivität, wenn er argumentierte.

4. Mindestens in drei wichtigen Punkten hatte Schacht eindeutig völlig Unrecht:  Den Rest des Beitrags lesen »

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Realitäten im Dritten Reich – Teil 6 – Krieg als Ausweg?

Posted by Maria Lourdes - 07/01/2014

Roosevelt New DealVon Hans Kehrl – Erstveröffentlicht bei morbusignorantia – Mein Dank an Frank für den Hinweis, sagt Maria Lourdes!

Frage: War die Aufrüstung für die Besserung der wirtschaftlichen Binnenstruktur des Reiches notwendig?

Frage: Hat gar die gesamtwirtschaftliche Situation 1938/39 Hitler zum Kriege getrieben, um seine Popularität mit neuen Erfolgen vor dem Sinken zu bewahren oder weil die Wirtschaftslage ihn zu dieser expansions-politischen Ersatzhandlung zwang?

Beide Thesen kann man nur als völlig aus der Luft gegriffen, ja absurd bezeichnen.

Beantwortung der Fragen:

1.Hitlers Popularität war, wie schon geschildert, 1938/39 auf einem kaum noch zu überschreitenden Höhepunkt angelangt. Politisch war die volle Einbeziehung des linksrheinischen Gebietes in die Souveränität des Reiches erreicht, die Eingliederung Österreichs und des Sudetenlandes, die vom ganzen Volk gebilligt wurde, war ohne einen Schwertstreich gelungen. Das Saargebiet gehörte wieder voll zum Reich. Die diskriminierenden Einschränkungen des Versailler Vertrages auf dem militärischen Gebiet (100.000 Mann-Berufsheer, keine Luftwaffe, keine Kriegsflotte) waren beseitigt. Das Deutsche Reich war gleichberechtigt auf allen Gebieten.

2.Die Wirtschaft und Volk vernichtende Arbeitslosigkeit war, wie geschildert, überwunden, Vollbeschäftigung ab Ende 1938 erreicht, dabei sogar noch in der gleichen Zeit die deutsche Auslandsverschuldung von 19 Mrd. RM im Februar 1933 auf 9 Mrd. RM 1938 reduziert.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Realitäten im Dritten Reich – Teil 5 – Wirtschaft und Aufrüstung

Posted by Maria Lourdes - 05/01/2014

Von Hans Kehrl – Erstveröffentlicht bei morbusignorantia, Mein Dank an Frank für den Hinweis, sagt Maria Lourdes!

Hitler Man of the year

In einem früheren Teil dieser Serie wurde bereits dargelegt , daß weder die Wirtschaftsadministration noch die Industrie über die beabsichtigten außenpolitischen Aktivitäten Hitlers und über seine langfristigen außenpolitischen Ziele, wenn es solche überhaupt gegeben hätte, unterrichtet waren.

Eine Aussöhnung mit Frankreich wurde auf den verschiedensten Ebenen auch in der Parteiorganisation betrieben: Ein endgültiger Verzicht auf Elsaß – Lothringen, nicht aber auf das Saargebiet wurde vorbereitet, auch propagandistisch entsprechend. Großbritannien, Belgien und Holland galten außenpolitisch und militärisch, so viel man wußte, als tabu.

Den einzigen echten, weil nicht zu verheimlichenden Hinweis auf Möglichkeiten künftiger kriegerischer Verwicklungen gaben Remilitarisierung und Aufrüstung.

Jeder aufmerksame Beobachter in Wirtschaftsadministration und Industrie konnte aus Kasernen – und Flugzeugbau, aus der Garnisonvermehrung, aus den neuerrichteten Flugzeugwerken und ihrem Ausstoß so wie aus den Bestellungen von Bekleidung und Ausrüstung einerseits und aus Waffenaufträgen andererseits seine Schlüsse ziehen.

Der durch das 100.000 Mann-Heer bedingte Nachholbedarf bei allen Waffengattungen war so groß , daß mindestens bis 1938 nichts Auffallendes in Erscheinung trat , was auf weit gesteckte Ziele hätte schließen lassen.

Wohl wurde Dr. Schacht 1936 in seiner Eigenschaft als Reichswirtschaftsminister “für den Fall drohender Kriegsgefahr” – so genannter MOB-Fall ( Mobilisierungsfall) – zum ” Generalbevollmächtigten für die Wirtschaft ” (GBW – inklusiv Agrar-, Finanz- und Arbeitsressort) bestellt und ein System von Mobilmachungsvorbereitungen in allen Ministerien institutionalisiert, doch war dies nicht Aufsehen erregend.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Es ging nur um eine hauchdünne Frist von Wochen oder Tagen …

Posted by Maria Lourdes - 11/07/2013

Landung NormandieNach jahrelangem Streit und Zögern unternahmen die Engländer und Amerikaner in größter Eile im Jahre 1944 ihre Landung auf dem Kontinent. Selbst ein Fehlschlagsrisiko von 50 Prozent wurde dabei in Kauf genommen. Tatsächlich hatten die nüchtern rechnenden Westalliierten für dieses gefährliche Wagnis gewichtige Gründe, über die fast siebzig Jahre nach Kriegsende immer noch gern der Mantel des Schweigens gehängt werden soll.

Das Dritte Reich entwickelte Atomwaffen und die dazu notwendigen Trägersysteme in Form von mehrstufigen Raketen. Dokumente, die teilweise 60 Jahre der Geheimhaltung unterlagen und im Jahre 2005 freigegeben wurden, zeigen auf, dass es die Geheimwaffen der zweiten Generation tatsächlich gab.

Die Angst der Amerikaner vor einem nuklearen Beschuss New Yorks und anderer Ostküstenstädte war real! 
Der amerikanische Major Alexander de Seversky, Ingenieur, Göring-Vernehmer und 1947 von US-Präsident Harry Truman für seine Verdienste ausgezeichneter Luftfahrtexperte, äußerte nach dem Krieg sogar, dass es nur den angloamerikanischen Flächenbombardements zu verdanken sei, dass die deutsche Atombombe nicht vor den amerikanischen eingesetzt werden konnte! (Quelle: “Die Angst der Amerikaner vor der deutschen Atombombe“, Edgar Mayer, Thomas Mehner)

Der Invasionsentscheid wurde den Alliierten leichter gemacht, da sie einen kriegsentscheidenden Trumpf in ihrer Tasche wußten:  Den Rest des Beitrags lesen »

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“Blitzmädchen” Frauen und ihre Kriegsgeschichte als Wehrmachtshelferin

Posted by Maria Lourdes - 12/09/2011

Geschichte, zumal die der Kriege, wird meist als Geschichte der Männer erzählt. Die Helden sind Soldaten und Generäle, Väter und Brüder, Widerstandskämpfer und Politiker. Wer aber fragt Frauen nach ihrer Kriegsgeschichte? Wehrmachthelferin oder „Wehrmachtshelferin“ war die Bezeichnung für Mädchen und junge Frauen, die während des Zweiten Weltkrieges Dienst bei der deutschen Wehrmacht taten. Soldaten nannten diese Frauen auch “Blitzmädchen”. Erstveröffentlichung bei Weltkrieg.cc

Über sechzig Jahre herrschte sowohl bei den Überlebenden als auch in der Forschung Schweigen über den Einsatz von einer halben Million Frauen, die im Gefolge der Wehrmacht in den Zweiten Weltkrieg zogen. Rosemarie Killius hat auf diesen bisher vernachlässigten Aspekt der Militärgeschichte aufmerksam gemacht: Der Historikerin gelingt es, die Frauen zum Sprechen zu bringen, bewegende Schicksale, aber auch bisher verdrängte Erinnerungen werden sichtbar. Die unterschiedlichen Schilderungen verraten viel über den Alltag an der Front, den Befindlichkeiten in einer männlich dominierten Umgebung. Die Mehrzahl der Frauen erlitt den Krieg nicht passiv, sondern fühlte sich für ihr Tun auch ganz bewusst verantwortlich.

Schau mal, da sind die Mädchen in Uniform, das sieht doch schick aus, da hast Du Gelegenheit, ins Ausland zu kommen… Eine Freundin hat mich darauf aufmerksam gemacht und mir Bilder aus einer Illustrierten gezeigt. Ja, die Uniform bei der Wehrmacht sah gut aus und erst mit dem Schiffchen! Und mit dem Blitz, das gefiel mir besonders. Das waren ja die Blitzmädchen. Und es gelang mir, mich dienstverpflichten zu lassen. Ich hatte die Möglichkeit, Funkerin, Telefonistin oder Fernschreiberin bei der Wehrmacht zu werden. So meldete ich mich als Fernschreiberin, weil mir das am interessantesten erschien. Ja, richtig, es war Krieg, aber der stand ganz im Hintergrund.

Da war mehr dieses Abenteuer, das mich lockte. Gerda R. sitzt mir in ihrem hellen Wohnzimmer gegenüber. Sie ist weißhaarig und 85. Wenn von »damals« die Rede ist, spricht sie sehr bestimmt und selbstbewusst – damals, das heißt im Zweiten Weltkrieg. Der Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion lief auf vollen Touren. Frankreich war besetzt und die sechste Armee auf dem Weg nach Stalingrad. Gerda R. war 22 Jahre jung und arbeitete bei der Sparkasse ihres Heimatorts in Ostpreußen. Dort war nichts los, nur Eintönigkeit tagein, tagaus. Die junge Frau aber hatte Fernweh, wollte die Welt sehen, etwas erleben – mitten im Krieg. Waren das die Motive jener halben Million junger deutscher Frauen, auf den verschiedensten Kriegsschauplätzen Europas, sogar in Frontnähe, als Nichtkombattantinnen Dienst zu tun? Oder handelte es sich hier um fanatische Parteigenossinnen? Den Rest des Beitrags lesen »

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